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DE1051961B - Giessharzisolierter Messwandler - Google Patents

Giessharzisolierter Messwandler

Info

Publication number
DE1051961B
DE1051961B DEM31491A DEM0031491A DE1051961B DE 1051961 B DE1051961 B DE 1051961B DE M31491 A DEM31491 A DE M31491A DE M0031491 A DEM0031491 A DE M0031491A DE 1051961 B DE1051961 B DE 1051961B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cast
cast resin
core
resin body
transducer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM31491A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Mitrach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Messwandler Bau GmbH
Original Assignee
Messwandler Bau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Messwandler Bau GmbH filed Critical Messwandler Bau GmbH
Priority to DEM31491A priority Critical patent/DE1051961B/de
Publication of DE1051961B publication Critical patent/DE1051961B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F38/00Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
    • H01F38/20Instruments transformers
    • H01F38/22Instruments transformers for single phase AC
    • H01F38/28Current transformers
    • H01F38/30Constructions
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F38/00Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
    • H01F38/20Instruments transformers
    • H01F38/22Instruments transformers for single phase AC
    • H01F38/24Voltage transformers
    • H01F38/26Constructions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Insulators (AREA)

Description

  • Gießharzisolierter Meßwandler Die räumliche Höhe von Meßwandlern ist weitgehend abhängig von der der Nennphasenspannung entsprechenden Schlagweite, weil diese Schlagweite etwa zwischen der höchsten Stelle des üblicherweise vorhandenen geerdeten, metallischen Gehäuses und den herausgeleiteten, Hochspannung führenden Teilen vorhanden und demnach zumindest ein entsprechend hoher Durchführungsisolator aufgesetzt sein muß. Es ist bereits bekannt, eine niedrigere Bauweise dadurch zu ermöglichen, daß unter Fortfall des metallischen Gehäuses mindestens die Hochspannungswicklung in einen Gießharzkörper eingebettet wird, wobei durch schürzenartiges Herunterziehen von Teilen des Gießharzkörpers über die Joche des Eisenkernes die Überschlagweite vergrößert wird.
  • Die Erfindung betrifft einen gießharzisolierten Meßwandler, vorzugsweise in Stützerbauweise, bei welchem die Überschlagweite durch zum Kern allseitig herabgezogene Fortsätze des Isolierkörpers vergrößert und der Kern vom Isolierkörper getragen wird. Erfindungsgemäß wird der Kern mittels in dem Gießharzkörper fest eingebetteter Halter, vorzugsweise über verdrehungssicher in den Gießharzkörper eingegossene metallische Gewindebuchsen befestigt und zugleich zusammengepreßt, und die vom Gießharzkörper nicht bedeckten Kernteile werden von einer ebenfalls aus Gießharz bestehenden besonderen Isolierschale, die an dem Gießharzkörper elektrisch dicht und mechanisch fest angeklebt ist, allseitig umfaßt.
  • Bei den eingangs erwähnten bekannten Gießharz-Meßwandlern sind die schürzenartigen Fortsätze des Gießharzkörpers nach mindestens zwei Seiten weggezogen, um genügend Raum für das Einschichten der Kernbleche zu gewinnen. Hierdurch ergibt sich aber zwangläufig eine wesentlich größere Längsausdehnung des Meßwandlers, die bei der Anordnung gemäß der Erfindung gerade vermieden ist. Dies ist besonders wichtig, wenn der Wandler in engen Räumen, z. B. in ausfahrbaren Schaltfeldern usw., untergebracht werden soll. Der Eisenkern wird bei den bekannten Gießharzwandlern durch den Isolierkörper selbst zusammengepreßt, wodurch die Kernpressung verhältnismäßig unvollkommen wird, so daß die Gefahr des Brummens im Betriebe besteht. Im Gegensatz dazu ist bei dem gießharzisolierten Meßwandler gemäß der Erfindung das Einschichten der Kernbleche ohne Behinderung durch den Gießharzkörper möglich und bringt eine wesentliche Verkürzung und Vereinfachung der Montage des Wandlers. Auch ist durch die in den Gießharzkörper eingreifenden Preßmittel eine besonders gute und einfache Kernpressung bedingt.
  • Wohl ist es schon bekannt gewesen, Metallteile in den Gießharzkörper von Wandlern einzubetten, jedoch dienen diese eingegossenen Metallteile einem ganz anderen Zweck als bei der Erfindung, nämlich zur Befestigung eines Anschlußkopfes und zum Halten einer auswechselbaren Sicherung bzw. zur Befestigung des Wandlers auf einer in den Wandler einzuschiebenden Stromschiene.
  • Durch die Erfindung ist ein kleiner, aber sehr betriebssicherer und isolationstechnisch fester Wandler geschaffen worden, der vor allem bei beschränkten Platzverhältnissen von Vorteil ist, und dessen Montage sehr einfach und rasch durchführbar ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für einen Meßwandler gemäß der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen Meßwandler nach der Erfindung im Schnitt senkrecht zur Kernschenkelachse, Fig. 2 denselben Wandler in Richtung der Kernschenkelachse geschnitten, und Fig. 3 denselben Wandler in der äußeren Ansicht. Der Wandler weist einen Gießharzisolierkörper 1 auf, der eingegossene Metallbuchsen 2 besitzt, in welche der als liegender Mantelkern ausgebildete Eisenkern 3 mittels der Schrauben 4 fest angeschraubt wird. Die Metallbuchsen 2 sind nach oben abgerundet, um die sogenannte Spitzenwirkung zu vermeiden.
  • Der Kern 3 trägt die Hochspannungswicklung 5, die als Stromwandler- oder als Spannungswandlerwicklung oder aber auch als Isoliertransformator- oder Leistungstransformatorwicklung ausgelegt bzw. ausgeführt sein kann. Die Sekundärwicklung 6 sitzt in bekannter Weise entsprechend isoliert auf dem Eisenkern 3. Sie ist in den Querdurchgang 7 des einen Teils des Gießharzisolators 1 bildenden Querrohres 8 eingeschoben.
  • Die gesamte Kernanordnung weist eine getrennt hergestellte Gießharzummantelung 9 auf, die an der Fuge 10 mittels eines Klebemittels, z. B. kalthärtendes Epoxydharz, mechanisch fest und elektrisch dicht mit dem Isolator 1 verklebt ist. Um den Körper 11 der Sekundärspule mit der Wicklung 6 bei der Montage ungehindert einführen zu können, ist im Hauptisolator 1 eine der Form dieses Spulenkörpers 11 angepaßte Aussparung 12 vorgesehen, die nach Beendigung der Montage beim Verkleben mit dem Gießharzmantel 9 mittels dieses und eines besonders an ihm befindlichen Ansatzes 13 verschlossen wird.
  • Um eine sichere Befestigungsmöglichkeit zu erhalten, ohne daß die Luftstrecke zum Hochspannungspotential verringert wird, sind im Unterteil des Hauptisolators 1 innerhalb besonderer Ansätze 14 an vier Stellen metallische Buchsen 15 verdrehungssicher eingegossen, die zur Aufnahme der Befestigungsschrauben, welche das Fußblech 16 tragen, dienen.
  • Die Enden der Sekundärwicklung sind mittels der auf dem Isoliersockel 17 angeordneten Klemme 18 herausgeführt. Die Klemme 19 dient der Erdung.
  • Bei dem beschriebenen Wandler ist die Schlagweite vom Punkt 20 zum Punkt 21 (Fig. 1) bzw. zur gegebenenfalls näherliegenden Anschlußarmatur 22 zu rechnen.
  • Außerdem ergibt sich bei dem Meßwandler nach der Erfindung in elektrostatischer Hinsicht der Vorteil, daß der Eisenkern mit den Befestigungsarmaturen eine formgerechte, im Isoliermaterial hochgezogene Erdelektrode bildet, so daß eine weitgehend gleichmäßige Feldverteilung entsteht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gießharzisolierter Meßwandler, vorzugsweise in Stützerbauweise, bei welchem die Überschlagweite durch zum Kern allseitig herabgezogene Fortsätze des Isolierkörpers vergrößert und der Kern vom Isolierkörper getragen wird, dadurch gekennzeichnet, d'aß der Kern mittels in den Gießharzkörper fest eingebetteter Halter, vorzugsweise über verdrehungssicher in den Gießharzkörper eingegossene metallische Gewindebuchsen, befestigt und zugleich zusammengepreßt ist, und daß die vom Gießharzkörper nicht bedeckten Kernteile von einer ebenfalls aus Gießharz bestehenden besonderen Isolierschale, die an den Gießharzkörper elektrisch dicht und mechanisch fest angeklebt ist, allseitig umfaßt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 949186; schweizerische Patentsehriften Nr. 310538, 304150; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1700 520, 1674 432.
DEM31491A 1956-08-23 1956-08-23 Giessharzisolierter Messwandler Pending DE1051961B (de)

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DEM31491A DE1051961B (de) 1956-08-23 1956-08-23 Giessharzisolierter Messwandler

Publications (1)

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DE1051961B true DE1051961B (de) 1959-03-05

Family

ID=7301255

Family Applications (1)

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DEM31491A Pending DE1051961B (de) 1956-08-23 1956-08-23 Giessharzisolierter Messwandler

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DE (1) DE1051961B (de)

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