[go: up one dir, main page]

DD297164A5 - Langkettige di(acyloxy)dialkylsilane, di(acyloxy)diarylsilane, di(acyloxy)dialkoxysilane und tetra(acyloxy)silane, verfahren zu ihrer herstellung, ihre verwendung zur herstellung von vesikeln, aus ihnen hergestellte vesikel (siosomen) und deren verwendung als traeger von wirkstoffen - Google Patents

Langkettige di(acyloxy)dialkylsilane, di(acyloxy)diarylsilane, di(acyloxy)dialkoxysilane und tetra(acyloxy)silane, verfahren zu ihrer herstellung, ihre verwendung zur herstellung von vesikeln, aus ihnen hergestellte vesikel (siosomen) und deren verwendung als traeger von wirkstoffen Download PDF

Info

Publication number
DD297164A5
DD297164A5 DD34328190A DD34328190A DD297164A5 DD 297164 A5 DD297164 A5 DD 297164A5 DD 34328190 A DD34328190 A DD 34328190A DD 34328190 A DD34328190 A DD 34328190A DD 297164 A5 DD297164 A5 DD 297164A5
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
acyloxy
siosomes
vesicles
products
radicals
Prior art date
Application number
DD34328190A
Other languages
English (en)
Inventor
Zoser B Salama
Heinrich Richter
Horst Nindel
Helmut-Walter Meyer
Ute Kunath
Michael Strube
Peter Nuhn
Original Assignee
Univ Halle Wittenberg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Univ Halle Wittenberg filed Critical Univ Halle Wittenberg
Priority to DD34328190A priority Critical patent/DD297164A5/de
Publication of DD297164A5 publication Critical patent/DD297164A5/de

Links

Abstract

Die Erfindung betrifft neue langkettige Di(acyloxy)dialkylsilane, Di(acyloxy)diarylsilane, Di(acyloxy)dialkoxysilane und Tetra(acyloxy)silane, der allgemeinen Formel I, in der die Reste R1 und R2 langkettige und die Reste R3 und R4 verhaeltnismaeszig kurzkettige Reste gemaesz der Definition in der Beschreibung darstellen. Diese Verbindung eignet sich zur Herstellung von Vesikel (Siosomen)n, die den Liposomen verwandt sind und als Siosome bezeichnet werden. Diese Vesikel (Siosomen) eignen sich als Traeger verschiedenartiger Wirkstoffe. Formel I{langkettige Di(acyloxy)dialkylsilane; Di(acyloxy)diarylsilane; Di(acyloxy)dialkoxysilane; Tetra(acyloxy)silane; Di(alkyl)peptidylsilylester; Di(aryl)peptidylsilylester; Vesikel; Siosomen; uni-, multi-, heterolamellar; Traeger fuer Wirkstoffe}

Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Die Erfindung betrifft neue langkettige Di(acyloxy)dialkylsilane, Di(acyloxy)diarylsilane, Di(acyloxy)dialkoxysilane und Tetra(acyloxy)silane, ein Verfahren zu ihrer Herstellung, ihre Verwendung zur Herstellung von Vesikeln, aus den langkettigen Di(acyloxy)dialkylsilanen, Di(acyloxy)diarylsilanen, Di(acyloxy)dialkoxysilanen und Tetra(acyloxy)silanen, bestehende Vesikel (Siosomen) und deren Verwendung als Träger verschiedenartiger Wirkstoffe.
Bilayer-Vesikel aus Phospholipiden (Lecithinen), die konzentrische, in sich geschlossene Anordnungen aufweisen, sind unter dem Begriff Liposomen bekannt. Sie bestehen aus bimolekularen Schalen, die im Inneren, d. h. in ihrem Kern und zwischen den Schalen, wäßrige Kompartimente aufweisen. In diesen wäßrigen Kompartimenten können sich auch Substanzen befinden, die in dem Wasser vorher bereits gelöst waren, das bei der Herstellung der Liposomen verwendet wurde. Die Liposomen können also dazu dienen, Wirkstoffe einzuschließen und stellen Träger für diese Wirkstoffe dar. Die Wirkstoffe können niedermolekulare Stoffe sein, beispielsweise Arzneistoffe, oder auch hochmolekulare Stoffe, beispielsweise Proteine. Die Liposomen auf Phospholipid-Basis weisen den Nachteil einer unzureichenden Stabilität gegen äußere Einflüsse, wie Temperaturerhöhung oder Licht auf. Außerdem sind sie nicht leicht reproduzierbar in definierter chemischer Zusammensetzung herzustellen (Dietrich Arndt und Iduna Fichtner: Liposomon, Darstellung - Eigenschaften - Anwendung in Fortschritte der Onkologie Band 13 Akademie-Verlag, Berlin 1986 [1-141]).
Verbindungen der allgemeinen Formel I werden bisher weder in der Patent- noch in der Fachliteratur beschrieben. Bekannt sind lediglich Verfahren zur kontinuierlichen Veresterung von Chlorsilanen, wobei als Ausgangssubstanz immer Trichlorsilan bzw. Vinyltrichlorsilan verwendet werden und die Alkylreste nur Kettenlängen bis zu 4 Kohlenstoffatomen aufweisen. Die Veresterungen erfolgen dabei immer mit entsprechenden Alkoholen.
DDRC07F7/02120024 DDRC07F7/02106388 DDRC07F7/04118432 DDRC07F7/0479473 DDRC07F7/08210281 DDR C 07 F 7/18125707 DDR C 07 F 7/18 4173576 DDR C 07 F 7/18 2532887
Die von uns aus den Di(acyloxy)dialkylsilanen, Di(acyloxy)diaryxlsilanen, Di(acyloxy)dialkoxysilanen und Tetra(acyloxy)silanen hergestellten geordneten Vesikel (Siosomen) sind bisher weder in der Patent- noch in der Fachliteratur beschrieben.
-4- 297 1o4
Vesikel aus Organo-Sillzlum-Verbindungen sind bisher weder bekannt noch hergestellt, noch beschrieben worden. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, neue chemische Verbindungen bereitzustellen, die sich zur Herstellung von Nicht- Phospholipid-Vesikeln eignen. Eine v/eitere Aufgabe der Erfindung besteht in der Bereitstellung neuer Nlcht-Phospholipld- Vesikel, die chemisch stabil, gegen Einflüsse wie Temperaturerhöhung oder Uchteinwlrkuiig unempfindlich und mit definierter Zusammensetzung herstellbar sind. Diese Aufgaben werden durch die Erfindung gelöst. Gegenstand der Erfindung sind somit neue langkettige Dl(acyloxy)dlalkylsilano, Di(acyloxy)diarylsilane, Di(acyloxy)dlalkoxysilane und Tetra(acyloxy)sllano, der allgemeinen Formel I
Si R° R4
in der R' und R2, die gleich oder verschieden sein können, jeweils einen Acyloxyrest der Formel R-COO- oder einen Peptidrest der Formel
-O-CO-CH-N-[-CO-CH-N-]n-CO-CH-f!| R5 X R5 X R5 X
bedeuten, wobei R einen unverzweigten oder verzweigten Alkyl-, Alkenyl- oder Alkinylrest mit 6 bis 29 C-Atomen bedeutet, die durch ein bis drei Halogenatome, Alkoxyreste mit 1 bis 18C-Atomen oder Aminogruppen substituiert sein können, die Resto R5, die gleich oder verschieden sein können, den nach der Entfernung der Gruppe
H2N-CH-COOH
von einer in der Natur vorkommenden Aminosäure verbleibenden Rest darstellen, die Reste X, die gleich oder verschieden seinkönnen, ein Wasserstoffatom oder eine in der Peptidchemie übliche Aminoschutzgruppe darstellen und η eine ganze Zahl von 1bis 12 bedeutet, und R3 und R4, die gleich oder verschieden sein können, jeweils einen Alkylrest mit 1 bis 6C-Atomen, eine
Arylgruppe mit 3 bis 14C-Atomen, beispielsweise eine Phenylgruppe, den nach Entfernung eines Wasserstoffatoms
verbleibenden Rest eines Monosaccharids, Disaccharide, Aminozucker oder einer Hydroxycarbonsäure, einen Alkoxyrest mit 1bis 5C-Atomen eine Acylrest, einer in der Natur vorkommenden Aminosäure mit freier oder geschützter Aminogruppe odereinen Di-, Tri- oder Tetrapeptidrest aus einer in der Natur vorkommenden Aminosäure mit freien oder geschützten
Aminogruppen darstellen oder die Bedeutung R' und R2 haben, wobei R einen unverzweigten oder verzweigten Alkyl-, Alk' nyl-
oder Alkinylrest darstellt.
Gegenstand der Erfindung ist ferner die Verwendung der Verbindungen der allgemeinen Formel I zur Herstellung von Vesikel η
auf Nicht-Phospholipid-Basis.
Gegenstand der Erfindung sind ferner Vesikel auf Nicht-Phospholipid-Basis, die aus mindestens einer konzentrischen, in sich
geschlossenen Schicht von langkettigeri Di(acyloxy)dialkylsilanen, Di(acyloxy)diarylsilanen, Di(acyloxy)dialkoxysilanen und
Tetra(acyloxy)silanen, der allgemeinen Formel I bestehen. Die Vesikel der Erfindung werden als „Siosomen" bezeichnet. Sie
können in ihren Kompartimenten - ebenso wie die bekannten Liposomen - eine Vielzahl von Wirkstoffen eingeschlossenenthalten.
Gegenstand der Erfindung ist deshalb schließlich auch die Verwendung der Siosomen-Vesikel als Träger von Wirkstoffen, wie Pharmazeutika, Kosmetika, Lebens- und Futtermitteln, Enzymen, Vitaminen und Agrochemikalien. Die Verbindungen der allgemeinen Formel I enthalten zwei an das Si-Atom gebundene langkettige und zwei ebenfalls an das S'-Atom gebundene verhältnismäßig kurzkettige Reste. Die langkettigen, in der Formel I mit R1 und R2 bezeichneten Reste
können Acyloxyreste der Formel R-COO- oder Peptidreste der Formel
-0-CO-CH-N-I-CO-CH-N-In-CO-CH-N Il Il Il
R5 X R5 X R5 X
Die Acyloxyreste der Formel R-COO- weisen β bis 30C-Atome auf, d. h. die Reste R enthalten 5 bis 29 C-Atome. Bevorzugt sind Alkyl-, Alkenyl- und Alkinylreste mit 6 bis 18 C-Atomen. Die Reste R können 1 bis 3 Substituenten tragen, nämlich Halogenatome, Alkoxyreste mit 1 bis 18 C-Atomen oder Aminogruppen. Die Reste R selbst können unverzweigt oder verzweigt sein.
In einer zweiten Ausführunysform bedeuten die Reste R' und R2 Poptidroste der vorstehend angegobenon Formel. In dieser Formel ist der Rest
-CO-CH-N-Re
der Rest einer in der Natur vorkommenden Aminosäure der allgemeinen Formel
H2N-CH-COOH, R5
also beispielsweise von Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan, Valin, Alanin, Arginin,
Asparagin, Cystein, Glutamin, Glutaminsäure, Glycin, Hydroxylsin, Hydroxyprolin, Prolin, Serin oder Thyrosin. Die Peptidreste der vorstehend angegebenen Formel in der Bedeutung von R1 und R2 können Homopolymer sein, d. h. alle Reste R5 haben die gleiche Bedeutung, oder Copolymere, bei denen die Reste R6 unterschiedliche Bedeutung haben, oder Sequenzcopolymere, in donen die aufeinanderfolgenden Aminosäureeinheiten regelmäßig angeordnet sind. In den Peptidreston der vorstehend angegebenen Formel können die Aminogruppen in freier Form vorliegen, d. h. X hat dir Bedeutung Wasserstoffatom, oder sie können die auf dem Gebiet der Peptidchemie üblichen Schutzgruppen tragen,
beispielsweise Alkyl· odsr Acylreste.
Die verhältnismäßig kurzkettigen Reite R1 und R4 in der Formol I können in einer Ausführungsform Alkylreste mit 1 bis 6,
vorzugsweise 1 bis 4 C-Atomen oder Arylgruppen mit 3 bis 14 C-Atomen, vorzugsweise Phenylgruppen sein. In einer weiteren
Ausführungsform können diese Reste die nach Entfernung eines Wasserstoff atoms verbleibenden Reste eines Monosaccharids, Disaccharids, Aminozuckers oder einer Hydroxycarbonsäure sein. Spezielle Beispiele für geeignete Monosaccharide sind Pentosen, wie Arabinose, Ribose und Xylose, sowie Hexosen, wie Glucose, Mannose, Galactose und Fructose. Beispiele für geeignete Disaccharide sind Saccharose, Lactose und Maltose. Beispiele für geeignete Aminozucker sind Glucosamin und Galactosamin. Ein Beispiel für eine geeignete Hydroxycarbonsäure
ist Glucuronsäure. Die Hydroxygruppen der Hydroxycarbonsäuren können dabei in freier, teilderivatisierter oder vollständigderivatisierter Form (Schutzgruppen) vorliegen.
Spezielle Beispiele für langkettige Di(acyloxy)dialkylsilane, Di(acyloxy)diarylsilane, Di(acyloxy)dialkoxysilane und Tetrafacyloxyjsilane der Erfindung sind in der nachstehenden Auflistung angegeben.
Name Summenformel Molekulargewicht
Di(cctanoyloxy)dimethylsilan* C18H36O4Si (344)
Di(decanoyloxy)dimethylsilan * C2JH44O4Si (400)
Di(dodecanoyloxy)dimethylsilan# C28H62O4Si (456)
. Di(tetradecanoyloxy)dimethylsilan* C30H60O4Si (512)
Di(hexadecanoyloxy)dimethylsilan* CMHMO4Si (568)
Di(octadecanoyloxy)dimethylsilan* CSaH76O4Si (624)
Di(nonanoyloxy)dimethylsilan C20H40O4Si (372)
Di(undecanoyloxy)dimethylsilan C24H48O4Si (428)
Di(tridecanoyloxy)dimethylsilan C28H68O4Si (484)
Di(pentadecanoyloxy)dimethylsilan C32H64O4Si (540)
Di(K' Madecanoyloxy)dimethylsilan C36H72O4Si (596)
Di(octanoyloxy)diethylsilan C20H40O4Si (372)
Di(nonanoyloxy)diethylsilan C22H44O4Si (400)
Di(decanoyloxy)diethylsilan C24H48O4Si (428)
Di(undecanoyloxy)diethylsilan C28H62O4Si (456)
Di(dodecanoyloxy)diethylsilan C28H66O4Si (484)
Di(tridecanoyloxy)diethylsilan C30H60O4Si (512)
Di(tetradecanoyloxy)diethylsilan C32H84O4Si (540)
Di(pentadecanoyloxy)diethylsilan C34H68O4Si (568)
Di(hexadecanoyloxy)diethylsilan C36H72O4Si (596)
Di(heptadecanoyloxy)diethylsilan C38H76O4Si (624)
Di(octadecanoyloxy)diethylsilan C4OH80O4Si (652)
Di(octanoyloxy)dipropylsilan C22H44O4Si (400)
Di(nonanoyloxy)dipropylsilan C24H49O4Si (428)
Di(decanoyloxy)dipropylsilan C26H62O4Si (456)
Di(undecanoyloxy)dipropylsilan C28H66O4Si (484)
Di(dodecanoyloxy)dipropylsilan C30H60O4Si (512)
Di(tridecanoyloxy)dipropylsilan C32H64O4Si (540)
Di(tetradecanoyloxy)dipropylsilan C34HC9O4SI (568)
Di(pentadecanoyloxy)diVopylsilan C36H72O4Si (596)
Di(hexadecanoyloxy)dipropylsilan C38H76O4Si (624)
Di(heptadecanoyloxy)dipropylsilan C40 H 80O4S1 (652)
Di(octadecanoyloxy)dipropylsilan C42H84O4Si (680)
Di(octanoyloxy)diisopropylsilan C22H44O4Si (400)
Di(nonanoyloxy)diisopropylsilan C24H48O4Si (428)
Summenformel -β- 297 164 Molekulargewicht
Name C29H62O4Si (456)
Dl(decanoyloxy)diisopropylsilan C28H64O4Si (484)
Di(undecanoyloxy)dÜ8opropylsilan C30H40O4Si (512)
Di(dodecanoyloxy)diisopropylsllan C32HMO4Si (540)
Di(tridecanoyloxy)diisopropylsilan C34H68O4Si (568)
ri(tetradecanoyloxy)diisopropylsilan C3(H72O4Si (596)
Di(pentadecanoyloxy)dilsopropylsllan C38H78O4Si (624)
Di(hexadecanoyloxy)diisopropylsilan C40H80O4Si (652)
Dl(haptadecanoyloxy)diisopropylsilan C42H84O4Si (680)
OKoctadecanoyloxyldiisopropylsilan C38H68O4Si (616)
Di(lnoylooxy)dimethylsilan (612)
Di(inolenoylooxy)dimethylsilan C33H72O4S1 (620)
Dl(oleylooxy)dimethylsllan C40H72O4Si (644)
Di(inoylooxy)diethylsilan C40H68O4Si (640)
Di(inolenoylooxy)diethylsilar) C40H78O4Si (648)
Di(oleylooxy)diethylsilan C42H78O4Si (672)
Di(inoylooxy)dipropylsilan C42H72O4Si (668)
Di(inolenoylooxy)dipropylsilan C42H80O4Si (676)
Di(oleylooxy)dipropylsilan C42H76O4Si (672)
Di(inoylooxy)di!sopropylsilan C42H72O4Si (668)
Di(inolenoylooxy)diisopropylsilan C42H80O4SI (676)
Di(oleylooxy)diisopropylsilan C14H26O8N6Si (434)
Dimethyl bis(trlglycyl)silylester C18H32O10N8Si (548)
Dimethyl bis(tetraglycyl)silylester C22H38O12N10Si (662)
Dimethyl bis(pentaglycyl)silylester C26H44O14N12Si (776)
Dimethyl bis(hexaglycyl)silylester C30H60O16N14Si (890)
Dimethyl bis(heptaglycyl)silylester C34H56O18N16Si (1004)
Dimethyl bis(octaglycyl)silylester C38H82O20N18Si (1118)
Dimethyl bis(nonaglycyl)silylester C42H88O22N20Si (1 232)
Dimethyl bis(decaglycyl)silylester C16H30O8N6Si (402)
Diethyl bis(triglycyl)silylester C20H36O10N8Si (576)
Diethylbis(tetraglycyl)silylester C24H42O12N10Si (690)
Diethylbis(pentaglycyl)silylester C28H48O14N12Si (804)
Diethylbis(hexaglycyl)silylester C32H64O18N14Si (918)
Diethylbis(heptaglycyl)silylester C36H60O18N16Si (1 032)
Diethyl bis(octaglycyl)silylester C40H66O20N18Si (1146)
Diethylbis(nonaglycyl)silylester C44H72O22N20Si (1 260)
Diethyl bis(decaglycyl)silylester C18H34O8N6Si (490)
Dipropylbis(triglycyl)silylester C22H40O10N8Si (604)
Dipropylbis(tetraglycyl)silylester C26H46O12N10Si (718)
Dipropylbis(pentaglycyl)silylester C30H62O14N12Si (832)
Dipropylbis(hexaglycyl)silylester C34H68O16N14Si (946)
Dipropylbis(heptaglyr.yl)silylester C38H84O18N18Si (1 060)
Dipropylbis(octaglycyl)silylester C42H70O20N18Si (1174)
Dirropylbis(nonaglycyl)silylester C46H76O22N20Si (1 288)
Dipropylbis(decaglycyl)silylester C18H34O8N6Si (490)
Diisopropylbis(triglycyl)silylester C22H40O10N8Si (604)
Diisopropylbis(tetraglycyl)silylei1er C26H48O12N10Si (718)
Diisopropylbis(pentaglycyl)silylester C30H62O14N12Si (832)
Diisopropylbis(hexaglycyl)silylester C34H68O16N14Si (946)
Diisopropylbis(heptaglycyl)silylester C38H64O18N16Si (1 060)
DiisopropylbisfoctaglycyDsilylester C42H70O20N18Si (1174)
Diisopropylbis(nonaglycyl)silylester C46H76O22N20Si (1 288)
DiisopropylbisfdecaglycyDsilylester C20H38O8N6Si (518)
Dimethyl bis(trialanyl)silylester C26H48O10N8Si (660)
Dimethyl bis(tetraalanyl)silylester C32H68O12N10Si (802)
Dimethyl bis(pentaalanyl)silylester C38H68O14N12Si (944)
Dimethyl bis(hexaalanyl)silylester C44H78O16N14Si (1 086)
Dimethyl bis(heptadanyl)silylester C60H88O18N16Si (1 228)
Dimethyl bis(octaalanyl)silylester C68H08O20N18Si (1 370)
Dimethyl bis(nonaalanyl)silylester C62H108O22N20Si (1512)
Dimethyl bis(decaalanyl)silylester C22H42O8N6Si (546)
Diethyl bis(trialanyl)silylester C28H62O10N8Si (688)
Diethylbis(tetraalanyl)silylester C34H82O12N10Si (830)
Diethyl bis(pentaalanyl)silylester C40H72O14N12Si (972)
Oiothylbis(hexaalanyl)silylester C46H82O18N14Si (1114)
D'athylbis(heptaalanyl)silylester
Name
Summunformel Molekulargewicht Diethyl bls(octaalanyl)silylester C52H92Oi8Ni6SI (1256) Diethyl bis(nonaalanyl)8ilylester CuH102O2ON18Si (1398) Diethyl bl8(decaa!anyl)silyleoter CMH,l2O22N20Si (1540) Dlpropylbis(trialanyl)silyle8ter C24H411OeNeSi (574) DipropylbisjtetraalanyDsilylester C30H66O10N8Si (716) Dipropyl bis(pentaalanyl)silylester C36H66O12N10Si (858) Dipropylbis(hexaalanyl)8ilylester C42H76Ot4Ni2Si (1000) Diprupylbl8(heptaalanyl)silylester C48H66O16N14Si (1142) Dipropyl bis(octaalanyl)silylester CMHeeO|BNteSi (1284) Dipropyl bis(nonaalanyl)silyle.3ter C60HtOeO20N18Si (1426) Dipropyl bis(decaalanyl)sllylester CeeHtt6O22N20Si (1568) Diisopropylbis(tr!alanyl)silylester C24H46O8N6Si (574) Diisopropylbis(tetraalanyl)silylester C3OHs6Ot0NeSi (716) Diisopropylbis(pentaalanyl)silylestar C36H66Ot2Nt0Si (858) D!isopropylbis(hexaalanyl)silylester C42H76O14N12Si (1000) DiisopropylbisjheptaalanyDsilylester C48H66O16N14Si (1142) Diisopropylbls(octaalanyl)silylester C64Hg6O18N16Si (1284) Diisopropylbis(nonaalanyl)silylester C60H106O2ON18Si (1426) Diisopropylb!s(decaalanyl)silylester C66Hi16O22N20Si (1568) Dimethyl bis(trivalyl)silylester C32H62O8N6Si (686) Dimethyl bisftetravalyDsilylester C42He0O10N8Si (884) Dimethyl bis(pentavalyl)silylester C62H98O12N10Si (1082) Dimethyl bis(hexavalyl)silylester C62H116O14N12Si (1280) Dimethyl bis(heptavalyl)silylester C72H134O16N14Si (1478) Dimethyl bis(octavalyl)silylester C62H162O18N16Si (1676) DimethylbisfncnavalyDsilyleeter Ce2H170O20N18Si (1874) Dimethyl bis(decavalyl)silylester C102H1D8O22N2OSi (2072) Dlethylbis(trivalyl)silylester C34H66O8N6Si (714) Diethyl bis(tetravalyl)silylester C44H84Oi0N8Si (912) Diethyl bislpentavalyDsilylester C64Ht0)Oi2N10Si (1110) Diethyl bis(hexavalyl)silylester C64H120O14N12Si (1308) Diethyl bis(heptavalyl)silylester C74Hi38O16Ni4Si (1506) Diethyl bis(octavalyl)silylester C84H1S6O18N16Si (1704) Diethyl bis(nonavalyl)silylester C94H174O20N1I1Si (1902) Diethyl bis(decavalyl)silylester C104H192O22N20Si (2100) Dipropy I bisftrivaly Dsily Lister C36H70O8N6Si (7Ί2) Dipropylbis(tetravalyl)s;lylester C46H88O10N8Si (940) DipropylbisjpentavalyDsilylester C66HiO6Oi2Ni0Si (1138) Dipropylbis(hexavalyl)silylester C66Hi24Oi4Ni2Si (1336) Dipropyl bis(heptavalyl)silylester C76H142O16NuSi (1534) Dipropylbis(octavalyl)silylester Ce6Hi60O16N16Si (1732) Dipropylbis(nonavalyl)silylester C86Hi78O20Ni8Si (1930) Dipropylbis(decavalyl)silylester Ci06Hi96O]2N20Si (2128) Dimethyl bis(triphenylalanyl)silylester C66H62O8N6Si (974) Dimethyl bis(tetraphenylalanyl)si!ylester C74H80Ot0N8Si (1268) Dimethyl bis(pentaphenylalanyl)silylester C92H98Oi2N10Si (1562) Dimethyl bis(hexaphenylalanyl)silylester Cn0HtI6O14N12Si (1856) Dimethyl bis(heptaphenylalanyl)silylester Ct28H134O16N14Si (2150) Dimethyl bis(octaphenylalanyl)silylester CH6Hi62Oi8Nt6Si (2444) Dimethyl bis(nonaphenylalanyl)silylester Ci64Ht7PO20N18Si (2738) Dimethyl bis(decaphenylalanyl)silylester Ct82H166O22N20Si (3032) Diethyl bis(triphenylalanyl)silylester C68H66O8N6Si (1002) Diethyl bis(tetraphenylalanyl)silylester C76H84Ot0N8Si (1296) Diethyl bis(pentaphenylalanyl)silylester Cs4H102Ot2Nt0Si (1590) Diethylbis(hexaphenylalanyl)silylester Cn2Ht20O14N12Si (1884) Diethylbis(heptaphenylalanyl)silylester C130H138O16N14Si (2178) Diethyl bis(octaphenylalanyl)silylester C148H166O18N16Si (2472) Diethyl bis(nonaphenylalanyl)silylester C166H174O20N18Si (2766) Diethyl bis(decaphenylalanyl)silylester C184H192O22N20Si (3060) Dipropylbis(triphenylalanyl)silylester C60H70O8N6Si (1030) Dipropylbis(tetraphonylalanyl)silylester C78H88O10N8Si (1324) Dipropylbis(pentaphenylalanyl)silylester C96HiO6O12N16Si (1618) Dipropylbis(hexaphenylalanyl)silylestor Cn4Hi24Oi4N12Si (1912) Dipropyl bis(heptaphenylalanyl)silylester C132H142Oi6Ni6Si (2 206) Dipropyl bis(octaphenylalanyl)silylester Ci50Ht60O18Nt6Si (2500) Dipropyl bis(nonaphenylalanyl)silylester C168H178O20Nt8Si (2794)
-8- 297 164 Molekarg 3 wicht
Summenformel (3088)
C186H196O22N20Si (468)
C28H40O4Si (524)
C32H48O4SI (581)
C36HwO4SI (637)
C40H64O4Si (693)
C44H72O4SI (749)
CieHaoC^Si (496)
C30H44O4S1 (5ΰ2)
C34H62O4Sl (608)
C3gHeo04Si (664)
C42H68O4Si (720)
C46H76O4Si (740)
C48H72O4Si (736)
C48H68O4Si (744)
C48H76O4Si (558)
C24H30O8N6Si (672)
C28H36O10N8Si (786)
C32H42O12N10Si (900)
C36H48O14N12Si (1014)
C40H64O16N14Si (1128)
C44H60O18N16Si (1 242)
C48H66O20N18Si (1 356)
C52H72O22N20Si (642)
C30H42O8N6Si (756)
C34H48O10N8Si (870)
C38H54O12N10Si (984)
C42H60O14N12Si (1098)
C46H66O16N14Si (1212)
C50H72O18N16Si (1326)
C54H78O20N18Si (1440)
C58H84O22N20Si (810)
C42H66O8N6Si (924)
C46H71O10N8Si (1038)
C60H78O12N10Si (1152)
C54H84O14N12Si (1 266)
C68H90O16N14Si (1380)
C62H86O18N16Si (1494)
C66Ht02O20N18Si (1 608)
C70H108O22N20Si (1458)
C94H90O8N6Si (1 572)
Cs8H96O10N8Si (1 686)
C102H102O12N10Si (1800)
C106H108O14N12Si (1914)
C110H114O16N14Si (2028)
C114Hi20O18N16Si (2142)
Cn8H126O20N18Si (2256)
C122H132O22N20Si
Name
Dipropylbls(decaphenylalanyl)sllylester Dijoctanoyloxyldiphenylsilan* Di(decanoyloxy)diphenylsilan* Dl(dodecanoyloxy)diphenylsilan* Dl(tetradecanoyloxy)diphenylsllan* Di(hexadecanoyloxy)dlphenylsila·*)* Dl(octadecanoyloxy)diphenylsilan* Di(nonanoyloxy)diphenylsilan Di(undecanoyloxy)dlphenylsllan Diltridecanoyloxyldiphenylsilan Di(pentadecanoyloxy)diphenylsilan Di(heptadecanoyloxy)diphenylsilan Dl(inoyloxy)diphenylsilan Di(inolenoylooxy)diphenylsilan Di(oleylooxy)diphenylsilan Diphenylbis(triglycyl)silylester Diphenyl bis(tetraglycyl)silylester Diphenyl bls(pentaglycyl)silylester Diphenyl bis(hexaglycyl)silylester Diphenylbls(heptaglycyl)silylester DiphenylbisfoctaglycyDsilylester Diphenylbis(nonaglycyl)silylester Diphenyl bis(decaglycyl)silylester Diphenylbis(trialanyl)silylester Diphenylbis(tetraalanyl)silylester Diphenylbis(pbntaalanyl)silyleste/- Diphenylbis(hexaalanyl)silylester Diphenyl bis(heptaalanyl)silylester Diphenylbis(octaalanyl)silylester Diphenyl bis(nonaalanyl)silylester Diphenylbis(decaahnyl)silylester Diphenyl bis(trivalyl)silylester Diphei*ivlbis(tetravalyl)silylester Diphenyl bis(pentavalyl)silylester Diphenylbis(hexavalyl)silyle8ter Diphenyl bis(heptavalyl)8ilylester Diphenyl bis(octavalyl)sily tester Diphenyl bis(nonavalyl)silylester Diphenylbis(decavalyl)silylester Diphenylbis(triphenylalanyl)silylester Diphenylbis(tetraphenylalanyl)silylester Diphenylbis(pentaphenylalanyl)silylester Diphenyl bis(hexaphenylalanyl)silylester Diphenylbis(heptaphenylalanyl)silylester Diphenylbis(octapheny!alanyl)silylester Diphenyl bis(nonaphenylalanyl)silylester Diphenylbis(decaphenylalanyl)silylester
* Angaben Ober Schmelzpunkt und Ausbeute sind in den Ausführungsbeispielen enthalten
Zur Herstellung der langkettigen Di(acyloxy)dialkylsilane, Di(acyloxy)diarylsilane, Di(acyloxy)dialkoxysilane und Tetra(acyloxy)silane der Erfindung kann beispielsweise ein Dichlorsiian der allgemeinen Formel Il
Cl R3
er R4
in der R3 und R' die vorstehend angegebenen Bedeutungen haben, mit einer Carbonsäure der Formel R1H bzw. R2H oder einem reaktiven Derivat davon, umgesetzt werden. R1 und R2 haben dabei die vorstehend angegebenen Bedeutung an. Beispielsweise kann man die Dichlorsilane (II) in wasserfreiem Ether mit den Natriumsalzen entsprechender Carbonsäuren mit den Acyloxyresten oder Peptidketten umsetzen. Die Umsetzung verläuft unter Rühren innerhalb einiger Stunden. Zur Aufarbeitung wird zunächst überschüssiges Dichlorsiian durch Hinzufügen von Wasser hydrolysiert. Danach wird mehrmals mit Ether oder einem anderen Lösungsmittel extrahiert, die vereinigten Extrakte gesammelt, getrocknet und im Vakuum eingeengt. Die erhaltenen Silane der Erfindung können dann aus einem geeigneten Lösungsmittel umkristallisiert werden. Die disubstituierten Diphenylsilane als Vertreter der disubstituierten Diaryisiiane werden aus Dichiordiphenylsiianen und den
Natriumsalzen entsprechender Alkan· und Alkonsäurer. sowie durch Umsetzung mit Peptldketten erhalten. Die Umsetzung erfolgt in stöchiometrischen Anteilen in Ether oder einem anderen Lösungsmittel bei eiiitr Temperatur von ca, 4O0C unter Rühren. Anschließend wird ca. 4 Stunden bei dieser Temperatur nachgerührt. Das ausfallende Produkt wird mit Wasser versetzt und dreimal mit je 10ml Ether oder einem anderen Lösungsmittel/Lösungsmittelgemisch extrahiert. Die vereinigten Etherextrakte werden getrocknet und im Vakuum eingeengt.
Die Verbindungen der Formel I bilden beim Übergang aus einer organischen Phase in eine wäßrige Phase geordnete Strukturen aus, die in Analogie zu den Liposomen aus Phospholipiden als Siosomen bezeichnet werden. Somit eignen sich die langkettigen Di(acyloxy)dialkylsilane, Di(acyloxy)diarylsilane, Di(acyloxy)dialkoxysÜ8ne und Tetra(acyloxy)silane der Erfindungen zur Herstellung von stabilen Vesikeln auf Nlcht-Phospholipid-Basls, den sogenannten Siosomen, die reproduzierbare Eigenschaften aufweisen und gegenüber äußeren Einflüssen, wie Temperatur und Licht, unempfindlich sind. Die Slosomon können ils Träger verschiedenartiger Wirkstoffe, wie Pharmazeutika, Enzyme, pflanzliche Wirkstoffe, Kosmetika u.a. ei:.θ breite Anwendung finden.
Gegenstand der Erfindung ist deshalb die Verwendung der langkettigen Di(acyloxy)dialkylsila;-.3, Di(acyloxy)diarylsilane, Dl(acyloxy)dialkoxysilane und Tetra(acyloxy)silane zur Herstellung von Vesikeln (Siosomen).
In Abhängigkeit von subsianzspezifischen Eigenschaften, wie Kettenlänge der Seitenketten der Verbindungen der allgemeinen Formel I, Injektionsgeschwindigkeit, Temperatur und Rührgeschwindigkeit, können Siosomon unterschiedlicher Größe und Struktur (unilamellar, multilamsllar und heterolamellar) erhalten werden, die gegenüber Lipasomen der Phospholipide den Vorteil besitzen, chemisch stabil zu sein, und die eine definierte Zusammensetzung aufweisen. Siosomen mit heterolamellarer Struktur sind entweder unilamellare Vesikol, die in den größeren multilanellaren Vesikeln eingeschlossen sind oder es handelt sich um multilamellare Vesiktl, die in größeren unilamellaren Vesikeln eingeschlossen sind. Ebenso kann bei der Herstellung der Siosomen eine heterogene Mischung von uni- und multilamellaren Vesik jln entstehen. Die Siosomen der Erfindung besitzen gute Einschlußkapazitäten, sind stabil und lassen sich leicht und reproduzierbar herstellen. Es werden Einschlußparameter erreicht, die die Siosomen zu bevorzugten Trägern für verschiedenartige Wirkstoffe machen. Zur Herstellung der Siosomen aus den langkettigen Di(ncyloxy)dialkylsilanen der Erfindung wird beispielsweise eine modifiziei te Injektionsmethode benutzt, bei der die wäßrige Phase, die die einzuschließenden Verbindungen enthalten kann, gerührt w. rd, um das organische Lösungsmittel, das die Siosomen bildenden Verbindungen der allgemeinen Formel I enthält, schneller iu verdampfen. Je nach Löslichkeit kann die einzuschließende Substanz sich entweder in der wäßrigen oder in der organische η Phase befinden.
Die Bereitung dor Siosomen-Dispersionen in der oben beschriebenen Form erfolgt vorzugsweise in doppelwandirgen, temperierbaren Gefäßen, wobei die Temperatur nahe der Siedetemperatur des verwendeten organischen Lösungsmittels. Von den Herstellungsbedingungen, unter anderem Rührgeschwindigkeit, Injektionsgeschwindigkeit und Temperatur, ist es abhängig, ob unilamellare, und/oder multilamellare oder/und heterolamellare, kleine oder/und große Siosomen erhalten werden.
Die Verwendung von Siosomen
1. Die Verwendung von Siosomen als Wirkstoff, Wirkstoff-Prodrug, Wirkstoffe-Pro-Prodrug oder Hilfsstoffe für Humanarzneistoffe, Tierarzneistoffe, Impfstoffe, Enzyme, Coenzyme, Isoenzyme, Vitamine, Hormone, Proteine, Peptide, Kohlenhydrate, Naturstoffe, Kosmetika, Zahnpflegemittel, Haut- und Haarpflegemittel, Hauttalg und Reinigungsmitte!, Lebensmittel oder Lebensmittelzusätze, Futtermittel, Konservierungsmittel und andere Zusätze, Riechstoffe, strukturverwandte Riechstoffe wie Pheromone und Aromastoffe, für landwirtschaftliche Zwecke eingesetzte Produkte wie Düngemittel, Biozide wie Pestizide, Herbizide oder Fungizide, Micellenbildner (Detergentien), Desinfektionsmittel, Metallprodukte, Nicht-Metallprodukte, chemische Produkte, Umweltprodukte.
2. Die Verwendung von Siosomen als Pro-Träger und/oder Träger im festen, im flüssigen oder im gasförmigen Zustand als Suspensionen/Dispersionen, als multilamellare Vesikel, unilamellare Vesikel und heterolamellare Vesikel, Reverse-phase Evaporation Vesicles, große einschichtige Vesikel, heterogene Vesikel (multilamellare, unilamellare, heterolamellare, kleine, große).
3. Die Verwendung von Siosomen als Pro-Träger (Pro-Siosomen) mit denen man feste, flüssige oder gasförmige Dispersionen oder Suspensionen aus diesen Silicium-Verbindungen (den Verbindungen im einzelnen oder als Gemisch mit einem anderen Stoff/Stoffen nach Zugabe und/oder im Beisein von Wasser, wäßrigen Lösungen. Lösungsgemischen, Suspensionen, physiologischen Flüssigkeiten) und Vesikel jeder Art und Größe erhält (multüamellare, unilamellare, heterolamellare, einschichtige, Reverse-phase Evaporation Vesicles).
4. Die Verwendung von Siosomen bei der Vorbereitung, Herstellung und Lagerung von parenteralen Arzneiformen, rektalen und vaginalen Arzneiformen, perkutanen, subkutanen und transdermalen Arzneiformen, Arzneiformen zur Anwendung am Auge, Arzneiformen zur Anwendung in der Nase und dem Ohr, perorale Arzneiformen mit rascher Wirkstofffreisetzung, perorale Arzneiformen mit langsamer Wirkstofffreisetzung, peroral j Arzneiformen mit kontrollierter Wirkstofffreisetzung, dentale Applikation oder topische Applikationsformen.
5. Die Verwendung von Siosomen als Bestandteil oder in Mischung mit natürlichen und/oder synthetischen Polymeren aller Art wie Stärke, Stärkehydrolyse- und andere Stärkeabbauprodukte, Polyethylenglycol und andere lösliche, schwerlösliche und unlösliche Polymere.
β. Die Verwendung von Siosomen als Bindemittel, osmotisches Agens, Stabilisator, Antioxidantien, „Penetrationsenhancer", Adjuvantien.
7. Die Verwendung von Siosomen als Pro-Träger, Träger, Bindemittel, Verankerungsmittel für die Vorbereitung, Lagerung und Herstellung von Antigenen, Ar.tigenkonjugaten und Antigenpräparaten, Antikörpern, Antikörperkonjugaten und Antikörperpräparaten, Haptenen, Haptenkonjugaten und Haptenpräparaten, Bakterien, Bakterienkonjuga'sn und Bakterienpräparaten, Virus, Viniskonjugaten und Viruspräparaten, Heparin, Heparinkonjugaten, Heparinformulierungen und Präparaten, Immunostimul.intien, Immunostimulantienkonjugaten und Präparaten, Humanarzneistoffen, Tierarzneistoffen, Impfstoffen, Enzymen, Coenzymen, Isoenzymen, Vitaminen, Hormonen, Proteinen, Peptiden, Kohlenhydraten, Naturstoffen, Kosmetika, Zahnpflegemitteln, Haut- und Haarpflegemitteln, Hauttalg und
Reinigungsmitteln, Lebensmitteln, Lebenjmlttelzueitzen, Futtermitteln, Konservierungsmitteln und anderen Zusätzen, Riechstoffen, strukturverwandten Riechstoffen wie Pheromone und Aromastoff"), für landwirtschaftliche Zwecke eingesetzte Produkte wie Düngemittel, Biozide wie Pestizide, Herbizide oder Fungizide, Mlcellenblldnern (Detergentien), Desinfektionsmitteln, Metellprodukten, Nicht-Metallprodukten, chemischen Produkten und umweltorientierten Produkte.
8. Die Verwendung von Siosomen bei der Vorbereitung, Herstellung und Lagerung von Diagnostika, Kontrastmitteln und Radiotracern für die Krebsdiagnostik.
9. Die Verwendung von Siosomen bei der Vorbereitung, Herstellung und Lagerung von Kapseln, Microkapseln, Microhohlkugeln, Membranen, Membran-controlled Systems, Hyrirogeien, Minipumps für Implantationen, Matrizes.
10. Die Verwendung von Siosomen bei der Vorbereitung, Erstellung und Herstellung von Mitteln für gentechnologische Methoden und Verfahren, analytische Methoden und Verfahren, immunologische Methoden und Verfahren, für In-vivo-Untersuchur.gen und für In-vitro-Untersuchungen.
11. Die Verwendung zur Herstellung von pulverförmigen Mischungen zur Herstellung von Siosomen für pharmazeutische, medizinische, diagnostische, kosmetische, chemische, umweltorientierte und/oder technische Zwecke.
12. Die Verwendung zur Herstellung von Controlled Release Systems für Arzneimittel, Kosmetika, Pflanzenwirkstoffe, landwirtschaftliche Zwecke eingesetzte Produkte (Düngemittel, Biozide wie Pestizide), Herbizide, Fungizide).
13. Die Verwendung von Siosomen bei der Vorbereitung, Herstellung und Lagerung von Implantierungsmaterlalion und Prothesen.
Die Erfindung toll nachstehend an fünf Autführungsbelsplelen nlher erläutert werden. A. Beispiele für dlo Herstellung von langkettlgen Dl(acyloxy)dlalkylsllanen, Dl(acy loxy)dlarylsllanen, Dl(acyloxy)dlalkoxysllanen und Tetra(acyloxy)sllanen: Beispiel 1 Herstellung von Dl(decanoyloxy)dlmethylsllon
0,012 mol Dimethyldichlorsilari werden in BOmI wasserfreiem Ether aufgenommen und unter Rühren mit 0,02 mol
Natriumdecanoat bei 400C versetzt. Um die Ausbeute zu erhöhen, wird ein Überschuß an Dimethyldichlorsilan zugegeben. Anschließend wird ca. drei Stunden bei 4O0C weitergerührt. Zur Hydrolyse des überschüssigen Dimethyldichlorsilans wird mit Wasser versetzt und 3- bis 5mal mit ca. je 10ml Ether extrahiert. Die vereinigten Etherextrakte werden über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und nach Abfiltrieren im Vakuum eingeengt. Das zurückbleibende Di(decanoyloxy)dime!hylsilan wird
aus Heptan umkristallisiert.
Summenformel: C22H44O4S1
Molmasse: 400,4
Schmelzpunkt: 32-330C
Ausbeute: 92%
Beispiel 2 Herstellung von Dlloctadecanoyloxyldimethylsllan
0,012 mol Dimethyldichlorsilan werden in 50ml wasserfreiem Ether aufgenommen und unter Rühren mit 0,02 mol
Natriumoctadecanoat bei 40°C versetzt. Anschließend wird wiederum ca. drei Stunden bei dieser Temperatur nachgerührt. Nach
der Zersetzung des überschüssigen Dimethyldichlorsilans mit Wasser, wird wie bei Beispiel 1 aufgearbeitet. Aus Heptan wirdumkristallisiert.
Summenformel: C38H79O4Si
Molmasse: 624,7
Schmelzpunkt: 62-640C
Ausbeute: 68%
Beispiel 3 Herstellung von Dl(octanoyloxy)dlphenylsllan
0,01 mol Dichlordiphenylsllan werden In 50ml wasserfreiem Ether aufgenommen und unter Rühren mit 0,02mol
Natriumoctanoat bei 4O0C versetzt. Es wird ca. 5 Stunden nachgerührt, anschließend mit Wasser versetzt und mit dreimal je
10ml Ether extrahiert. Die vereinigten Extrakte werden über Natriumsulfat getrocknet und im Vakuum eingeengt.
Summenformel: C2SH40O4Si
Molmasse: 468,4
Schmelzpunkt: 88-9O0C
Ausbeute: 88%
Folgende Substanzen wuHen nach den aufgeführten Beispielen synthetisiert: Di(decanoyloxy)dlphenylsilan: Summenformel: C73H48O4SI Molmasse: 524,4
Schmelzpunkt: 90-920C Ausbeute: 88%
Di(dodecanoyloxy)diphenylsilan: Summenformel: CSeHa8O4Si Molmasse: 580,5
Schmelzpunkt: 92-950C Ausbeute: 86%
Dl((etrad«canoyloxy)dlphenyltllan: Summenformel: C40HmO4SI Molmasse: 636,6
Schmolzpunkt: 95-980C Ausbeute: 80%
Dl(hexadecatioyloxy)dlphenylsllan: Summenformei: C44H7]O4Si Molmasse: 692,6
Schmelzpunkt: {/»-101 "C Ausbeute: 82%
Dl(o3tad6canoyloxy)dlphonylallan: Summenformel: 644H80O4Si fttolmasse: 748,7
Schmelzpunkt: 101-1040C Ausbeute: 80%
Dl(octanoyloxy)dlmethyl»llan: Summenformel: Ci8H3IjO4Si Molmasse: 344,4
Schmelzpunkt: <25°C Ausbeute: 82%
Di(dodocanoylo>.y)dlmethylsllan: Summenformel: C2JH62O4Si Molmasse: 456,5
Schmelzpunkt: 38-400C Ausbeute: 88%
Dl(tetradecanoyloxy)dlmethylsilan: Summenformel: C30Hg0O4Si Molmasse: 512,6
Schmelzpunkt: 49-510C Ausbeute: 81 %
Dl(hexadecanoyloxy)dlmethylsllan: Summonformel: Cj4HuO4Si Molmasse: 568,6
Schmelzpunkt: 56-580C Ausbeute: 75%
B. Beispiele for die Herstellung von Siosomen Beispiel 4 Darstellung von Siosomen aus Dl(decanoyloxy)dimethylsllan
lOpmol Di(decanoyloxy)dimethylsilan werden in 2ml Ethanol gelöst und über 4 Stunden langsam dosierend einer dieeinzuschließenden Verbindungen enthaltenden wäßrigen Phase (Volumen ?.m\), die auf 800C temperiert wurde, zugesetzt. Dieeinzuschließende Verbindung kann auch, entsprechend ihrer Löslichkeit, Bestandteil der organischen Phase sein. Die Injektionerfolgt dann in reines Wasser.
Die eingeschlossenen Verbindungen werden beispielsweise durch Dialyse, Gelfiltration oder durch Zentrifugation von den
nichteingeschlossenen Verbindungen abgetrennt und der Inhalt der Piosomen bestimmt. Die Rührgeschwindigkeit betrug hier± 200 U/min.
Die so r eryestellten Siosomen besaßen eine e nheitliche Größe von 300 bis 500nm und sind offenbar alle unilamellar
[Abbildung 1, elektronenmikroskopische Gefrierbruchpräparation von Siosomen aus Di(decanoyloxy)dimethylsilan). Die
Stabilität der Siosomen war gut. Beispiel 5 Darstellung von Siosomen aus Dl(octadecanoyloxy)dimethylsilan Die Siosomen wurden unter den Bedingungen des Beispieles 1 bereitet. Die elektronenmikroskopische Gefrierbruchpräparation
(Abbildung 2) zeigt große Siosomen bis zu 2 μηι, die meist Mehrschichtstrukturen (multilamellar) aufweisen.
Folgende Siosomen wurden außerdem nach der beschriebenen Methode hergestellt: Dl(octanoyloxy)dimethyls!lan weitgehend unilamellar einheitliche Größe 200nm
Di(dodecanoyloxy)dimethylsilan
multilamellar
unterschiedliche Größen bis zu 1,4pm
Di(tetrad«canoyloxy)dimethylsllan
multllamellar
unterschiedliche Größen bis zu 1,5μΓΠ
DI(hexadecanoyloxy)dlmethylslLn
multllamellar
unterschiedliche Größen bis zu 1,5μιη
Mit steigendor Anzahl von Kohlenstoffatomen in der Seitenkette (von C = 8 bis C = 18) nimmt die Größe der Siosomen zu (200nm bis 2Mm). Während bei Dl(octanoyloxy)dimethylsilan und bei Di(decanoyloxy)dimethylsilan weitestgehend unilamellare Siosomen einheitlicher Größe entstehen (siehe auch Abb. 1), sind bei den anderen erfindungsgemäß hergestellten Siosomen (Anzahl der Kohlen»'offatome In der Seltenkette C = 12 bisC = 18) multllamellare Strukturen vorherrschend (siehe auch Abb. 2). Diese Siosomen sind bis zu 2μιτι groß und weisen hohe Einschlußkapazitäten auf. Siosomen aus Di(dec°anoyloxy)dimethylsilan besitzen hohe Stabilität (über mehrere Wochen).

Claims (27)

1. Langkettige Di(acyloxy)dialkylsllane, Di(acyloxy)diarylsilane, Di(acy'oxy)di-alkoxysilane und Tetra(acyloxy)silane, der allgemeinen Formel I
R' R3
R8^ R4
in der R1 und R2, die gleich oder verschieden sein können, jeweils einen Acyloxyrest der Formel R-COO- oder einen Peptidrest der nachstehenden Formel
-O-CO-CH-N-[-CO-CH-N-]n-CO-CH-N
R5 X R5 X Rs X
bedeuten, wobei R einen unverzweigten oder verzweigten Alkyl-, Alkenyl- oder Alkinylrest mit 5 bis 29 C-Atomen bedeutet, die durch ein bis drei Halogenatome, Alkoxyreste mit 1 bis 18C-Atomen oder Aminogruppen substituiert sein können, die Reste RB, die gleich oder verschieden sein können, den nach der Entfernung der Gruppe
H2N-CH-COOH
von einer in der Natur vorkommenden Aminosäure verbleibenden Rest darstellt, die Reste X, die gleich oder verschieden sind, ein Wasserstoffatom oder eine in der Peptidchemie übliche Aminoschutzgruppe darstellen und η eine ganze Zahl von 1 bis 12 bedeutet, und R3 und R4, die gleich oder verschieden sind, jeweils einer Alkyl rest mit 1 bis 6C-Atomen, eine Arylgruppe, beispielsweise Phenylgruppe, oder den nach Entfernung eines Wasserstoffatoms verbleibenden Rest eines Monosaccharide, Disaccharids, Aminozuckers oder einer Hydroxycarbonsäure oder Alköxyreste mit 1 bis 5 C-Atomen oder Acylreste einer in der Natur vorkommenden Aminosäure mit freier oder geschützter Aminogruppe oder Di-, Tri- oder Tetrapeptide aus in der Natur vorkommenden Aminosäuren mit freien oder geschützten Aminogruppen oder entsprechend R1, R2, wobei R einen unverzweigten oder verzweigten Alkyl-, Alkenyl- oder Alkinylrest darstellen.
2. Verbindungen nach Anspruch 1 der allgemeinen Formel I, ine.. R1 und R2 jeweils einsn Rest der Formel R-COO- darstellen, wobei R einen Alkylrest mit 5 bis 17C-Atomen oder einen ein- odnr mehrfach ungesättigten Alkenylrest mit 5 bis 17C-Atomen, oder einen ein- oder mehrfach ungesättigten Alkinylrest mit 5 bis 17C-Atomen bedeutet.
3. Verbindungen nach Anspruch 1 der allgemeinen Formel I, in der R1 und R2 jeweils eine Polypeptidkette der Formel
-O-CO-CH-N-[-CO-CH-N-]n-CO-CH-N
R5 X R5 X R5 X
bedeuten, in der η einen Wert von 1 bis 12 aufweist und die Reste R6 und X die im Anspruch 1 angegebene Bedeutung haben.
4. Verbindungen nach Anspruch 1 oder 3 der allgemeinen Formel I, in der die Reste R5 die gleiche Bedeutung haben.
5. Verbindungen nach Anspruch 1 oder 3 der allgemeinen Formel I, in der die Reste R5 verschiedene Bedeutungen haben.
6. Verbindungen nach einem der Ansprüche 1 bis 5 der allgemeinen Formel I, in der die Rüste R3 und R4 Alkylreste mit 1 bis 4C-Atomen oder Phenylgruppen bedeuten.
7. Verbindungen nach Anspruch 1 bis 6 derallgemeinen Formel I, in denen die Reste R1 und R2 sowie die Reste R3 und R4 jeweils die gleiche Bedeutung haben.
-2- 297 154
8. Verfahren zur Herstellung der Verbindungen der allgemeinen Formel I, dadurch gekannzolchnet, daß man ein Dichl jrsilan der allgemeinen Formel Il
C, R'
Si (l"
c(
in der R3 und R4 die im Anspruch 1 angegebenen Bedeutungen haben, mit einer Carbonsäure der Formel R1H bzw. R2H oder einem reaktiven Derivat davon, wobei R1 und R2 die im Anspruch 1 angegebenen Bedeutung haben, umsetzt.
9. Verwendung der Verbindungen nach den Ansprüchen 1 bis 7 zur Herstellung von Vesikeln.
10. Vesikel (Siosom), bestehend aus mindestens ein3r Schicht von langkettigen Di(acyloxy)dialkylsilanen, Di(acy!oxy)darylsilanen, Di(acyloxy)dialkoxysilanen und Tetra(acyloxy)silanen der allgemeinen Formel I gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7.
11. Vesikel (Siosom) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß sie unilamellar sind.
12. Vesikel (Siosom) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß sie multilamellar sind.
13. Vesikel (Siosom) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß sie heterolamellar sind.
14. Verfahren zur Herstellung der Vesikel (Siosomen), dadurch gekennzeichnet, daß man ein langkettiges Di(acyloxy)dialkylsilan, Di(acyloxy)diarylsilan, Di(acyloxy)dialkoxysilan und Tetra(acyloxy)silan der allgemeinen Formel I in einem Lösungsmittel, einem organischen Lösungsmittel oder Lösungsmittelgemisch löst, die Lösung in eine wäßrige P!. ^se oder organische Phase oder Mischphase einbringt und das Lösungsmittel entfernt.
15. Verwendung der nach den Ansprüchen 10 bis 13 hergestellten Siosomen als Wirkstoff, Wirkstoff-Prodrug, Wirkstoffe-Pro-Prodrug oder Hilfsstoffe für Humanarzneistoffe, Tierarzneistoffe, Impfstoffe, Enzyme, Coenzyme, Isoenzyme, Vitamine, Hormone, Proteine, Peptide, Kohlenhydrate, Naturstoffe, Kosmetika, Zahnpflegemittel, Haut- und Haarpflegemittel, Hauttalg und Reinigungsmittel, Lebensmittel oder Lebensmittelzusätze, Futtermittel, Konservierungsmittel und andere Zusätze, Riechstoffe, strukturverwandte Riechstoffe wie Pheromone und Aromastoffe, für landwirtschaftliche Zwecke eingesetzte Produkte wie Düngemittel, Biozide wie Pestizide, Herbizide oder Fungizide, Micellenbildner (Detergentien), Desinfektionsmittel, Metallprodukte, Nicht-Metallprodukte, chemische Produkte, Umweltprodukte.
16. Verwendung der nach den Ansprüchen 10 bis 13 hergestellten Siosomen als Pro-Träger und/oder Träger im festen, im flüssigen oder im gasförmigen Zustand als Suspensionen/Dispersionen, als multilamellare Vesikel (Siosomen), unilamellare Vesikel (Siosomen) und heterolamellare Vesikel, Reverse-phase Evaporation Vesicles, große einschichtige Vesikel (Siosomen), heterogene Vesikel (Siosomen) (multilamellare, unilamollare, heterolamellare, kleine, große).
17. Verwendung der nach den Ansprüchen 10 bis 13 hergestellten Siosomen als Pro-Träger (Pro-Siosomen) mit denen man feste, flüssige oder gasförmige Dispersionen oder Suspensionen aus diesen Silicium-Verbindungen (den Verbindungen im einzelnen oder als Gemisch mit einem anderen Stoff/Stoffen nach Zugabe und/oder im Beisein von Wasser, wäßrigen Lösungen, Lösungsgemischen, Suspensionen, physiologischen Flüssigkeiten) und Vesikel (Siosomen) jeder Art und Größe erhält (multilamellare, unilamellare, heterolamellare, einschichtige, Reverse-phase Evaporation Vesicles).
18. Verwendung der nach den Ansprüchen 10 bis 13 hergestellten Siosomen bei der Vorbereitung, Herstellung und Lagerung von parenteralen Arzneiformen, rektalen und vaginalen Arzneiformen, perkutanen, subkutanen und transdermalen Arzneiformen, Arzneiformen zur Anwendung am Auge, Arzneiformen zur Anwendung in der Nase und dem Ohr, perorale Arzneiformen mit rascher Wirkstofffreisetzung, perorale Arzneiformen mit langsamer Wirkstofffreisetzung, perorale Arzneiformen mit kontrollierter Wirkstofffreisetzung, dontale Applikation oder topische Applikationsformen.
19. Verwendung der nach den Ansprüchen 10 bis 13 hergestellten Siosomen als Bestandteil oder in Mischung mit natürlichen und/oder synthetischen Polymeren aller Art wie Stärke, Stärkehydrolyse- und andere Stärkeabbauprodukte, Polyethylenglycol und andere lösliche, schwerlösliche und unlösliche Polymere.
20. Verwendung der nach den Ansprüchen 10 bis 13 hergestellten Siosomen als Bindemittel, osmotisches Agens, Stabilisator, Antioxidantien, „Penetrationsenhancer", Adjuvantien.
21. Verwendung der nach den Ansprüchen 10 bis 13 hergestellten Siosomen als Pro-Träger, Träger, Bindemittel, Verankerungsmittel für die Vorbereitung, Lagerung und Herstellung von Antiyenen, Antigenko'.ijugaten und Antigenpräparaten, Antikörpern, Antikörperkonjugaten und Antikörperpiäparaten, Haptenen, Haptenkonjugaten und Haptenpräparaten, Bakterien, Bakterienkonjugaten und Bakterienpräparaten, Virus, Viruskonjugaten und Viruspi Jparaten, Heparin, Heparinkonjugaten, Heparinformulierungen und Präparaten, Immunosti .lulantien, Immunostimulantienkonjugaten und Präparaten, Humanarzneistoffen, Tierarzneistoffen, Impfstoffen, Enzymen, Coenzymen, Isoenzymen, Vitaminen, Hormonen, Proteinen, Peptiden, Kohlenhydraten, Naturstoffen, Kosmetika, Zahnpflegemitteln, Haut- und Haarpflegemitteln, Hauttalg und Reinigungsmitteln, Lebensmitteln, Lebensmittelzusätzen, Futtermitteln, Konservierungsmitteln und anderen Zusätzen, Riechsteffen, strukturverwandten Riechstoffen wie Pheromone und Aromastoffe, für landwirtschaftliche Zwecke eingesetzte Produkte wie Düngemittel, Biozide wie Pestizide, Herbizide oder Fungizide, Micellenbildnern (Detergentien), Desinfektionsmitteln, Metallprodukten, Nicht-Metallprodukten, chemischen Produkten und umweltorientierten Produkte.
22. Verwendung der nach den Ansprüchen 10 bis 13 hergestellten Siosomen bei der Vorbereitung, Herstellung und Lagerung von Diagnostika, Kontrastmitteln und Radiotracern für die Krebsdiagnostik.
23. Verwendung der nach den Ansprüchen 10 bis 13 hergestellten Siosomen bei der Vorbereitung, Herstellung und Lagerung von Kapseln, Microkapseln, Microhohlkugeln, Membranen, Membrancontrolled Systems, Hydrogelen, Minipumps für Implantationen, Matrizes.
24. Verwendung der nach den Ansprüchen 10 bis 13 hergestellten Siosomen bei der Vorbereitung, Erstellung und Herstellung von Mitteln für gentechnologische Methoden und Verfahren, analytische Methoden und Verfahren, immunologische Methoden und Verfahren, für In-vivo-Untersuchungen und für In-vitro-Untersuchungen.
25. Verwendung der nach den Ansprüchen 10 bis 13 hergestellten Siosomen zur Herstellung von pulverförmigen Mischungen zur Herstellung von Siosomen für pharmazeutische, medizinische, diagnostische, kosmetische, chemische, umweltorientierte und/oder technische Zwecke.
26. Verwendung der nach den Ansprüchen 10 bis 13 hergestellten Siosomen zur Herstellung von Controlled Release Systems für Arzneimittel, Kosmetika, Pflanzenwirkstoffe, landwirtschaftliche Zwecke eingesetzte Produkte (Düngemittel, Biozide wie Pestizide, Herbizide, Fungizide).
27. Verwendung der nach den Ansprüchen 10 bis 13 hergestellten Siosomen bei der Vorbereitung, Herstellung und Lagerung von Implantierungsmaterialien und Prothesen.
DD34328190A 1990-08-07 1990-08-07 Langkettige di(acyloxy)dialkylsilane, di(acyloxy)diarylsilane, di(acyloxy)dialkoxysilane und tetra(acyloxy)silane, verfahren zu ihrer herstellung, ihre verwendung zur herstellung von vesikeln, aus ihnen hergestellte vesikel (siosomen) und deren verwendung als traeger von wirkstoffen DD297164A5 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD34328190A DD297164A5 (de) 1990-08-07 1990-08-07 Langkettige di(acyloxy)dialkylsilane, di(acyloxy)diarylsilane, di(acyloxy)dialkoxysilane und tetra(acyloxy)silane, verfahren zu ihrer herstellung, ihre verwendung zur herstellung von vesikeln, aus ihnen hergestellte vesikel (siosomen) und deren verwendung als traeger von wirkstoffen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD34328190A DD297164A5 (de) 1990-08-07 1990-08-07 Langkettige di(acyloxy)dialkylsilane, di(acyloxy)diarylsilane, di(acyloxy)dialkoxysilane und tetra(acyloxy)silane, verfahren zu ihrer herstellung, ihre verwendung zur herstellung von vesikeln, aus ihnen hergestellte vesikel (siosomen) und deren verwendung als traeger von wirkstoffen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DD297164A5 true DD297164A5 (de) 1992-01-02

Family

ID=5620166

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DD34328190A DD297164A5 (de) 1990-08-07 1990-08-07 Langkettige di(acyloxy)dialkylsilane, di(acyloxy)diarylsilane, di(acyloxy)dialkoxysilane und tetra(acyloxy)silane, verfahren zu ihrer herstellung, ihre verwendung zur herstellung von vesikeln, aus ihnen hergestellte vesikel (siosomen) und deren verwendung als traeger von wirkstoffen

Country Status (1)

Country Link
DD (1) DD297164A5 (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0483465B1 (de) Langkettige Di(acyloxy)dialkylsilane, Di(acyloxy)diarylsilane, Di(acyloxy)dialkoxysilane und Tetra(acyloxy)silane, Verfahren zu ihrer Herstellung, ihre Verwendung zur Herstellung von Vesikeln, aus ihnen hergestellte Vesikel (Siosomen) und deren Verwendung als träger von Wirkstoffen
DE69203623T2 (de) Ceramide, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendungen in Kosmetik und Dermopharmazie.
US5147859A (en) Complexes of glycerrhetinic acid with phospholipids and pharmaceutical and cosmetic compositions containing them
DE68912232T2 (de) Konjugate zytotoxischer Arzneimittel.
DE69404412T2 (de) Ceramide, Verfahren zu deren Herstellung und deren Verwendungen in der Kosmetik
DE69006811T2 (de) Lipidverbindungen abgeleitet von Sphingosinen, Verfahren zu deren Herstellung und Verwendung, besonders in der Kosmetik und Dermopharmazie.
DE69300514T2 (de) Kosmetische und/oder pharmazeutische zusammensetzung, die eine dispersion von lipidvesikeln enthält, verfahren zur herstellung besagter, und lipidvesikeldispersion.
DE68922278T2 (de) Liposom mit einem neuen Phosphat als Membranbestandteil, Liposomzubereitungen, sowie Kosmetika, welche dieses Phosphat beinhalten.
DE3875837T2 (de) Pharmazeutische und kosmetische mittel, die komplexe von flavanolignanen mit phospholipeden enthalten.
DE69430626T2 (de) Neue phospholipid-saccharid-konjugate
JP3053765B2 (ja) セラミドタイプの化合物及びその製法並びにその使用
DE69107791T2 (de) Eine Dispersion von Lipidvesikeln enthaltende Kosmetika oder Arznei- bzw. Nahrungsmittel.
CH664150A5 (de) Fumarsaeureprodrug, verfahren zu seiner herstellung und dieses enthaltende darreichungsformen.
DE60025961T2 (de) Verwendung von Estern von L-Carnitinsäure oder von Alkanoyl L-Carnitinsäure als kationische Lipide für die intrazelluläre Verabreichung therapeutischer Stoffe
DE3218121A1 (de) Arzneimittel zur tumorbehandlung
EP0507337B1 (de) Neue Erucyl-, Brassidyl- und Nervonylderivate
DE69232395T2 (de) Antitumorvakzine
DE60208454T2 (de) Polyalkylenoxid-modifizierte Phospholipide und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE3619883A1 (de) Hemiacetal-verbindungen, verfahren zu deren herstellung und anwendungsverfahren
DE69301880T2 (de) Amphiphilische fluorierte Schwefel-Polyglycerol Verbindungen, ihre enthaltende kosmetische oder pharmazeutische Zusammensetzungen, Verfahren zu ihrer Herstellung und gestattende Bläschen
DE69801408T2 (de) Verbindung vom Ceramidtyp, Verfahren zu ihrer Herstellung und Verwendung
DE4132345A1 (de) Ether-lysolecithine und alkylphosphocholine in liposomen
DE3141761A1 (de) Nichtionische, oberflaechenaktive glucosederivate, verfahren zu deren herstellung, mittel, welche die neuen verbindungen enthalten sowie ein verfahren zu deren anwendung
KR101461625B1 (ko) 16-히드록시헥사데카노익 피토스핑고신을 유효성분으로 포함하는 피부장벽 손상의 개선 또는 치료, 또는 피부장벽 기능의 개선 또는 강화용 조성물
EP0312962A2 (de) Phosphorsäureester, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese enthaltende Detergenz-Zusammensetzungen

Legal Events

Date Code Title Description
RPI Change in the person, name or address of the patentee (searches according to art. 11 and 12 extension act)
ASS Change of applicant or owner

Owner name: STRUBE, DR. MICHAEL

Effective date: 19930105

Owner name: NINDEL, DR. HORST

Effective date: 19930105

Owner name: RICHTER, DR.RER.NAT.HABIL. HEINRICH

Effective date: 19930105

Owner name: NUHN, DR. PETER

Effective date: 19930105

Owner name: KUNATH, DIPL.-PHARM. UTE

Effective date: 19930105

Owner name: FRIEDRICH-SCHILLER-UNIVERSITAET JENA

Effective date: 19930105

Owner name: SALAMA, DR.RER.NAT. ZOSER B.

Effective date: 20000614

IF04 In force in the year 2004

Expiry date: 20100808