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DD219377A1 - Verfahren zur komplexen klimatisierung von obstlagerhallen o. dgl. - Google Patents

Verfahren zur komplexen klimatisierung von obstlagerhallen o. dgl. Download PDF

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DD219377A1
DD219377A1 DD25737383A DD25737383A DD219377A1 DD 219377 A1 DD219377 A1 DD 219377A1 DD 25737383 A DD25737383 A DD 25737383A DD 25737383 A DD25737383 A DD 25737383A DD 219377 A1 DD219377 A1 DD 219377A1
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DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
adsorber
item
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oxygen
cooling
Prior art date
Application number
DD25737383A
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English (en)
Inventor
Claus Bode
Heinz Schulz
Horst Ruebesam
Rolf Schoellner
Thomas Muschter
Erich Petzold
Original Assignee
Univ Leipzig
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Filing date
Publication date
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Publication of DD219377A1 publication Critical patent/DD219377A1/de

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  • Separation Of Gases By Adsorption (AREA)
  • Solid-Sorbent Or Filter-Aiding Compositions (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur komplexen Klimatisierung von Obstlagerhallen o. dgl. Die Erfindung hat die Aufgabe, durch Anwendung eines Druck- und/oder Temperatur-Wechselregimes in Verbindung mit adsorptiven Trennverfahren und klimatechnischen Aggregaten einen Prozessablauf zu gestalten, in dessen Verlauf eine Gasatmosphaere mit vorbestimmten Sauerstoff-, Stickstoff-, Feuchte-, Kohlendioxid- und Kohlenwasserstoffgehalten erzeugt wird. Die Aufgabe wird geloest, indem eine Adsorptionsanlage, die mit zeolithischen Molekularsieben arbeitet und aus einem Verdichtersystem, einem Voradsorber, Hauptadsorber, Puffer und angeschlossener Mischkammer besteht, mit einem System zur CA-Lagerung von Obst oder dergleichen, das aus einem Lager mit Kuehl-, Belueftungs- und Befeuchtungseinrichtungen besteht, derart gekoppelt wird, dass alternativ Gasstroeme definierter Zusammensetzung erzeugt und in Lagerraeume eingespeist werden koennen.

Description

Titel der Erfindung
Verfahren zur komplexen Klimatisierung von Obstlagerhallen o. dgl.
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft die komplexe Klimatisierung von Obstlagerhallen o. dgl. auf der Grundlage adsorptiv erzeugter stickstoff- oder sauerstoffreicher Gasströme.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist bereits weitgehend bekannt, unter welchen Einsatz- oder Lagerbedingungen pflanzliche bzw. tierische Produkte, aber auch anorganische Systeme (z.B. Produkte, die im Funktionszustand Mehrphasensysteme aus Sinterwerkstoffen oder anderen Sorbentien darstellen) günstiges Lager- oder Punktionsverhalten mit minimalen Qualitätsverlusten der gewünschten Ver- oder Gebrauchseigenschaften zeigen· Speziell zur Reiferegulierung von Obst und anderen pflanzlichen Produkten werden Methoden zur Erzeugung geeigneter Lagerbedingungen angewendet· Bisherige Methoden zur CA-Lagerung (Lagerung in gesteuerter Atmosphäre) verwenden u.a. im System der einseitig gesteuerten Atmosphäre (sogenannte 21er Lagerung) in quasi gasdichten Zellen einen Gasanteil aus CO2 und Op von insgesamt 21 Vol.-%, wobei der OOg-Gehalt auf ca· 5 bis 10 Vol.-5& eingestellt wird·
Diese Methoden verlangen eine hohe Dichtheit der Lagerräume, was mit großem technischen Aufwand verbunden ist.
nr- ), \ •n'r
Des weiteren werden Scrubbermethoden angewendet, bei denen das CO2 mit Lösungen aus KOH, Ca(OH)2 Dimethylamin oder dgl· aus dem Lagergasgemisch ausgewaschen wird (DB-PS 853 552)· Auch adsorptive Methoden unter Verwendung von Aktivkohle (DS-PS 1800 877, DB AS 2129 329) oderMolekularsieben (WP A 01 F/198323) zur Absenkung des CO2-. Gehaltes wurden entwickelt, die aber wegen der eingesetzten Sorbentien und der gewählten technologischen Prozeßgestaltung lediglich, wie die Scrubbermethoden, nur diese eine Funktion der CO2-Anreicherung erfüllen können· International häufig angewendet wird das Tektrolverfahren, bei dem fossile Brennstoffe, wie Erdgas, Methan, Propan, Stadtgas etc., zusammen mit Luft zur Erzeugung eines N2-reichen und O^-armen Gasgemisches katalytisch verbrannt werden (DS-PS 1692 187, US-PS 3 203 771) und dann das entstandene überschüssige C0? - z.B. durch Auswaschen - abgetrennt und die dabei entstehende Verbrennungswärme abgeführt wird»
Beim Arcagen-System wird das Gasgemisch analog dem Tektrolverfahren erzeugt und zusätzlich eine Rezirkulation der Lagerraumatmosphäre durch die Anlage hindurch zur COg-Adsorption bzw. zur O2-Bntfernung durch katalytische Verbrennung bewirkt.
Die beiden letztgenannten Methoden sind zwar prinzipiell in der Lage, eine schnelle Absenkung des O2-Anteils der Lageratmosphäre beim Einlagern herbeizuführen, sie haben aber im Vergleich zum erfindungsgemäßen Vorschlag den entscheidenden Nachteil, daß sie fossile Brennstoffe einsetzen und verbrennen und als Folge davon Wärme, CO2, Wasser und andere unerwünschte Verbrennungsprodukte, z.B· SO2 aus Stadtgas, erzeugen, (nach US-PS 3203 771 entstehen sogar giftige Stickoxide) die mit zusätzlichem Kühl- und Reinigungsaufwand fast sämtlich wieder aus dem Lagergas entfernt werden müssen.
Für Aufgaben der sogenannten Zwischenlagerung, die an der Außenluft, in Behelfslagern, Großmieten etc. erfolgen kann, wird bisher ebenfalls mit der Erzeugung einer £>2~
armen Atmosphäre nach den herkömmlichen Methoden oder durch die Erzeugung von Vakuum, z.B. in durch Folie abgedeckten Behelfslagern, gearbeitet· Nachteilig ist hierbei vor allem die technisch nur unvollkommen lösbare Abdichtung folienabgedeckter Waren. (DD-PS 135 850), Wegen ImpJLosionsgefahr ist außerdem die Druckabsenkung nur soweit möglich, daß ein O^-Gehalt von minimal 8-10 VOl.-% eingestellt werden kann·
Keines der bekannten Verfahren kann die für eine komplexe Reiferegulierung erforderliche sowohl N2- als auch Og-rei che Lageratmosphäre erzeugen.
Die bekannten Verfahren bzw. Anwendungsvorschriften sind energetisch, technologisch und ökonomisch aufwendiger als die erfindungsgemäß vorgeschlagene Verwendung einer rein adsorptiv erzeugten Lageratmosphäre·
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung ist ein Adsorptionsverfahren, das je nach Bedarf eine universelle Erzeugung trockenen oder feuchten, stickstoff- oder sauerstoffreichen Gases aus Luft mit beliebig einzustellenden Feuchte-, Stickstoff- und Sauerstoffgehalten sowie der möglichen Regulierung von KÖhlendioxyd- oder Kohlenwasserstoffgehalten der Produktgasatmosphäre, wie z.B· zur Zwischen- oder Dauerlagerung von Obst, Gemüse, Blumen und weiteren pflanzlichen oder tierischen sowie anderen organischen und bestimmten anorganischen Produkten sowie zur allgemeinen komplexen Klimatisierung von Räumen, Behältern, Apparaten, Maschinen, Fahrzeugen und Anlagen gestattet.
Darlegung des Y/esens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch Anwendung von Druck- und/oder Temperatur-Wechselregime und durch günstige Kopplung dieser adsorptiven Trennverfahren mit z.B. in der Klimatechnik eingesetzten Kühlaggregaten einen Prozeß mit Je nach Aufgabenstellung sehr variabler
Betriebsweise darzustellen, der geeignet ist, eine Gas-atmosphäre mit gewünschten Sauerstoff-, Stickstoff-, Feuchte-, Kohlendi oxyd- und Kohlenwasserstoffgehalten sowie Temperatur- und Druckverhältnissen zu erzeugen. Die Desorption kann bei höherem CDemperaturniveau als die Adsorption durchgeführt werden, wo z.B. die bei der Ver«- dichtung anfallende Wärme genutzt werden kann» Das erfindungsgemäße Verfahren kann auch zur allgemeinen Vollklimatisierung von technischen Systemen, wie geschlossenen oder Behelfsräumen, Großmieten oder ähnlichen Lagereinrichtungen, Behältern, Anlagen, Maschinen, Apparaten und Fahrzeugen eingesetzt werden
Bild 1"zeigt das Verfahrenschema·
Die' Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Adsorbereingangsgas, z.B. Luft, nach einer Verdichtung (1 ) und anschließender Kühlung (2-5) auf ca. 20C sowie einer adsorptiven Nachtrocknung sowie Kohlenwasserstoff- und Kohlendioxydentfernung in einem Voradsorber (6) im mit Sorbens, z.B. NaMg70A-Zolith, gefülltem Hauptadsorber (7) in Stickstoff und Sauerstoff getrennt wird. Im Falle der Verwendung hydrophiler Molekularsiebe wird der Stickstoff adsorbiert und man gewinnt in der Adsorptionsphase als Produkt trockenen Sauerstoff, in der Desorptionsphase über Ventil D1 trockenen Stickstoff oder durch Abzweigung des Desorptionsstromes am Ventil D2 feuchten Stickstoff. Werden Sorbentien, wie z.B. Molekularsiebkokse im Hauptadsorber eingesetzt, so wird bevorzugt Sauerstoff adsorbiert sowie in etwa gleichem Maße Wasserdampf und man gewinnt demzufolge in der Adsorptionsphase trockenen Stickstoff und beim Desorbieren feuchten Sauerstoff.
Das Desorptionsprodukt Gas kann durch Kühlung (11a) oder zusätzliche Befeuchtung (10) auf einen relativen Feuchtigkeitsgrad bis 100% gebracht werden. Bs kann aber ebenso trockenes Desorptionsgas erzeugt werden. Das Adsorptionsprodukt ist sauerstoffangereichertes Gas. Zur Regulierung der Lagereingangsatmosphäre stehen damit
4 Gasströme als Mischkomponenten, die in einer Mischkammer (9) zusammengeführt werden, zur Verfügung· dine wesentliche Komponente der Kopplung des Adsorbers mit dem Lagerkühlsystem ist die Nutzung der für die Lagertechnologie zwangsläufig erforderliche Kälte zum Betreiben des Adsoptionsprozesses bei tieferen Temperaturen mit wesentlich höherer Effektivität. Je 100C Abkühlung verbessert sich die Speicherfähigkeit des Sorbens um ca· •1/6· Die Nutzung der Kälte kann erfolgen über das aus dem Lager austretende Recyclegas durch Mischen desselben mit dem Prozeßeingangsgas oder durch rekuperatives bzw· regeneratives Kühlen des Eingangsgases· Ebenso kann die gesamte Adsorberanlage einschließlich Sorptionsmittel durch Recyclegas gekühlt werden. Der Kühleffekt ist besonders vorteilhaft, wenn der Adsorber im Lagerraum selbst eingebaut ist· Des weiteren bietet sich die Möglichkeit, zu bestimmten Jahreszeiten die vorhandenen Witterungsbedingungen zu nutzen·
Als Kohlenwasserstoffe kommen im Gaskreislauf Atmungsprodukte von ζ·Β· Obst aus Obstlagern oder Reiferegulierungssubstanzen wie Athen oder !titanverbindungen in Konzentrationen von 1:300000 vor·
Die Abscheidung des Kohlendioxyds und der Kohlenwasserstoffe kann außer in einem Voradsorber (6,5) auch im Sin-, gangsabschnitt des Hauptadsorbers (7) erfolgen. Das Kreislaufgas kann ganz oder teilweise als Adsorbereintrittsgas eingesetzt werden.
Ss ergeben sich aus dem vorgeschlagenen Verfahrensschema (Bild 1) folgende weitere Prozeßvarianten:
a) Die Schaltung in einem "reinen Adsorptionskreislauf" ohne 2. und 3. Kühlsystem (Bild 1) gestattet die Erzeugung einer Lageratmosphäre unter den vorhandenen Umgebungsbedingungen ζ·Β· bei 20°C· Damit ist dieses Teilverfahren einsetzbar zur Erzeugung von stickstoffreichem Gas in Zwischen- oder Behelfslagern, z.B· Mieten oder zur Lagerung in mit Folie abgedeckten Freiluftlagern. .
b) Nach erreichter Stickstoffzielkonzentration im Lager kann nach dem "reinen AdsorberkreislaufH ein "reiner Kühlkreislauf" betrieben werden, bei dem dann vom 2» Wasserabscheider (5) über Ventil D2 unter Umgehung von Vor-und Hauptadsorber direkt in die Mischkammer gefahren wird»
c) Die "reine Verdrängung" ohne Rückführung des Lagergases ist die einfachste Schaltmöglichkeit, die praktisch vor allem mit zusätzlicher Umgehung des 3« Kühisystems (11a, b) für die Zwischenlagerung bzw· den Einlagerungsvorgang in Frage kommt· Durch Einsatz eines entsprechend groß dimensionierten zusätzlichen Stickstoffpufferbehälters kann bei relativ klein gehaltenen Adsorberdimensionen eine besonders schnelle Sauerstoffabsenkung im Lagergas erreicht werden«
^ Dieser Stickstoffpufferbehälter kann für Drücke bis 4 MPa auch in Form einer Behälterbatterie ausgelegt werden« !
d) Durch eine Verwendung von trockenem Stickstoffgas aus einem Pufferbehälter (8) solcher Dimension, daß dort speziell beim Anfahren schnell eine hohe Stickstoffkonzentration erreicht wird, wird der Spüleffekt im internen Adsorberzyklus wesentlich verbessert im Vergleich zur Verwendung von Lagerkreislaufgas als Spülmittel, dessen Stickstoffkonzentration nur relativ langsam (in 24 bis 72 Stunden) auf gewünschte Endwerte ansteigt«,
Während der Sinlagerungsphase von z*B. Obst entspricht der Kohlendioxydgehalt dem Normalwert in der atmosphärischen Luft» Sr bleibt unter 0,1 Ma# und braucht in dieser Phase nicht reguliert zu werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche
    1· Verfahren zur komplexen Klimatisierung von Obstlagerhallen o. dgl. >
    dadurch gekennzeichnet, daß
    eine Adsorptionsanlage, die mit zeolithischen Molekularsieben arbeitet und aus einem Verdichtersystem, einem Voradsorber, Hauptadsorber, Puffer und angeschlossener Mischkammer besteht, mit einem System zur CA-Lagerung von Obst o. dgl·, das aus einem Lager mit Kühl-, Belüftungs- und Befeuchtungseinrichtungen besteht,
    derart gekoppelt wird, daß
    von im Hauptadsorber befindlichen hydrophilen Sorbentien wie NaMg70A-Zeolith o. dgl. vorher adsorbierter Stickstoff desorbiert wird
    bzw. daß
    im Hauptadsorber Sorbentien wie Molekularsiebkokse o. dgl· Sauerstoff und Feuchtigkeit aus durchströmender Luft adsorbieren und trockenen Sauerstoff passieren lassen, der nunmehr zur Verfügung steht ,
    oder daß
    von im Hauptadsorber befindlichen Sorbentien wie Molekularsiebkoksen o. dgl. vorher adsorbierter Sauerstoff desorbiert wird
    bzw. daß
    von im Hauptadsorber befindlichen Sorbentien wie NaMgTOA-Zeolithen o. dgl. aua durchströmender Luft der Sauerstoff adsorbiert wird und Sauerstoff nunmehr zur Verfügung steht und der Stickstoffstrom nach Kühlen und Befeuchten in den Teil des Lagers eingespeist wird, in dem Obst, Gemüse ο· dgl· zur Reifehemmung eingelagert sind, während der Sauerstoffstrom nach evtl. Kühlen und Befeuchten in den Teil des Lagers eingespeist wird, in dem Obst, Gemüse o· dgl. zur beschleunigten Reifung eingelagert ist, wobei eine Mischkammer das Erzielen beliebiger Gaszusammensetzungen aus den Komponenten Sauerstoff und Stickstoff auch unter Einspeisung von Luft gestattet·
    2· Verfahren nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
    Adsorberanlage im Lager selbst aufgebaut ist.
    3· Verfahren nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß z.B. in der Binlagerungs- oder Zwischenlagerungsphase der Adsorber unter Umgehung des 2. und 3« Kühlsystems an das technische System angeschlossen wird· :
    4« Verfahren nach Punkt 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach Erreichen der gewünschten Lageratmosphäre die Abkühlung derselben durch Solekühlung erfolgt· .
    5· Verfahren nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine schnelle Erhöhung des Stickstoffgehaltes ini Lagergas durch Verwendung eines entsprechend dimensionierten Stickatoffpuffergefäßes erreicht wird, wobei vorzugsweise ein Druck bis 4 MPa verwendet wird·
    6« Verfahren nach Punkt 1-4» dadurch gekennzeichnet, daß die in Punkt 2-4 genannten Varianten beliebig gekoppelt werden können· ·
    7· Verfahren nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopplung zwischen Adsorber und technischem System (Lager) in geradem Durchgang ohne Rückführung des Lagergases in den Adsorber erfolgt·
    8· Verfahren nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von bevorzugt Stickstoff adsorbierenden Sorbentien durch eine zyklische Desorption unter Umgehung bzw« Durchströmung des Voradsorbers trockenes bzw« feuchtes stickstoffreiches Gas erzeugt werden kann·
    9β Verfahren nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von bevorzugt Sauerstoff adsorbierenden (hydrophilen) Sorbentien durch Umgehung bzw· Durchströmung des Voradsorbers feuchtes bzw· trockenes sauerstoff reiches Gas erzeugt werden kann·
    10. Verfahren nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von bevorzugt Sauerstoff adsorbierenden Sorbentien im Adsorptionsteilzyklus stickstoffreiches Gas mit gegenüber der Feuchte des Eintrittsgases erhöhtem Feuchtegehalt erzeugt werden kann*
    11· Verfahren nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß das feuchte Adsorberausgangsgas durch Kühlung auf einen höheren relativen Feuchtegehalt gebracht werden kann·
    12· Verfahren nach Punkt 1 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kühlung zweckmäßigerweise Kühler oder Kühlströme des mit dem Adsorber gekoppelten Kühlsystems, ζ·Β. von Obstlagern, verwendet werden kann·
  2. 13. Verfahren nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch Anbringung kleiner Pufferbehälter am Adsorberausgang, ζ·Β· beim Anfahren oder in der Einlagerungsphasef dort schnell hohe Gaskonzentrationen erreicht werden könnenf die zum internen Spülprozeß im Adsorber verwendet werden können·
    14· Verfahren nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abscheidung von Kohlendioxyd, Kohlenwasserstoffen bzw· Y/asserdampf im zyklischen Prozeß in einem vom Hauptadsorber getrennten Adsorptionsapparat erfolgt· <
    15· Verfahren nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Adsorptionsanlage aus mehreren iäinzelapparaten sowohl zur Stickstoff-Sauerstofftrennung als auch zur Ab- und Anreicherung von Wasserdampf sowie zur Kohlenwasserstoff- und Kohlendiokydadsorption besteht.
    16· Verfahren nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß das bei der Gaskühlung abgeschiedene Kondensat zur Befeuchtung des Prozeßstromes in einem anderen Prozeßbereich verwendet wird (Bild 1)·
DD25737383A 1983-12-01 1983-12-01 Verfahren zur komplexen klimatisierung von obstlagerhallen o. dgl. DD219377A1 (de)

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