DD155817A1 - Einrichtung zum umfuehren von bindedraht - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Umfuehren von Bindedraht an einem Bindekopf. Ziel der Erfindung ist es, ein exaktes Fuehren des Bindedrahtes bei Erreichen minimaler Eintreibkraefte vorzugsweise beim Abbinden von Kleinpaketen zu ermoeglichen. Die Aufgabe besteht darin, eine Umfuehrung zu schaffen, die eine Fuehrung fuer die gekreuzte Drahtschlinge im unmittelbaren Bereich der Verschlusseinrichtung enthaelt und die einen kleinstmoeglichen Umfuehrradius fuer den Bindedraht enthaelt. Das wird durch eine justierbare Kreuzfuehrung erreicht, die diagonal zueinander und in der Tiefe versetzt verlaufende Fuehrungskanaele aufweist, die mit einem weiteren Fuehrungskanal bzw. einer Schneidbuchse fluchten und teilweise mit Leisten abgedeckt sind und dass der aeussere Umfuehrradius des Bindedrahtes in Fuehrungskoerpern aus Rollen und Formstuecken gebildet ist.
Description
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Einrichtung_zum_Umfuhren von Bindedraht
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Umführen von Bindedraht an einem Bindekopf, in der der Bindedraht von einer Schneidvorrichtung bis zu einer Klemmvorrichtung
eines Bindekopfes in einer gekreuzten Schlinge um das Bindegut geführt wird und die Umführung aus zwei halbkreisförmigen Führungen besteht, die aus dem Bereich der Verschlußeinrichtung herausschwenkbar sind und jede Führung aus zwei seitlich zu öffnenden I1 ührungskörpern gebildet ist. '
Es ist nach der DD - PS 80 865 eine Vorrichtung bekannt, bei der an der Kreuzungsstelle des Bindematerials ein Gegenhalter zur Auflage der Verschlußvorrichtung sowie zur. Führung des Bindematerials zur und von der Umführung vorgesehen ist. Diese Vorrichtung hat den Mangel, daß sie sich
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nur für das Umreifen von großem Bindegut eignet. Da der Gegenhalter nach Beendigung des Bindevorganges aus dem Bereich der um das Bindegut straff gespannten Bindematerialschlinge seitlich herausgezogen werden muß, ergibt sich bei Kleinpaketen eine vollkommen lockere Bindung.
Bei einer Vorrichtung zum Verbinden durch Schweißen nach der DE - OS 2 611 977, die ebenfalls zum Abbinden von Drahtringen oder Bündeln von Stäben Verwendung findet, wurde auf einen Gegenhalter verzichtet» Er wurde aber durch einen komplizierten Greif- und Andrückmechanismus ersetzt, bei dem die Schweißverbindung zwischen zwei relativ weit auseinanderstehenden Klemmstellen hergestellt wird. Dadurch ergibt sich bei Kleinbunden aber ebenfalls eine lockere Bindung, wodurch die Transportfähigkeit soleher Bunde leidet*
Nach der DE - PS 962 235 ist eine Maschine zum Umschnüren bekannt, die eine Umführung für das Bindematerial besitzt, deren äußerer Umführungsr'adius von Rollen gebildet ist* Dadurch werden die Eintreibkräfte herabgesetzt. Diese Umführung ist jedoch sehr aufwendig und zum Abbinden sehr kleiner Pakete nicht geeignet.
Ziel der Erfindung ist es, ein exaktes Führen des Bindedrahtes bei Erreichen minimaler Eintreibkräfte vorzugsweise beim" Abbinden von Kleinpaketen zu ermöglichen.
Der Erfindung liegt.die Aufgabe zugrunde, eine Umführung an einem Bindekopf zu schaffen, die eine Führung für die gekreuzte Drahtschlinge im unmittelbaren Bereich der Ver schlußeinrichtung enthält und die einen kleinstmöglichen
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Umfiihrradius fur den Bindedraht gewährleistet und die Verformkräfte in möglichen Grenzen hält·
Die Erfindung geht von einer Umführung aus, bei der der Bindedraht von einer Schneidvorrichtung bis zu einer Klemmvorrichtung eines Bindekopfes in einer gekreuzten Schlinge um das Bindegut geführt wird und die Umführung aus zwei halbkreisförmigen Führungen besteht, die aus dem Bereich der Verschlußeinrichtung herausschwenkbar sind und Jede Führung aus zwei seitlich zu öffnenden Führungskörpern gebildet ist.
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Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß zwischen den halbkreisförmigen Führungen, bestehend aus jeweils zwei ausschwenkbaren und zwei dazu axial beweglichen Führungskörpern, eine Kreuzführung angeordnet ist, die diagonal zueinander und in der Tiefe versetzt verlaufende Führungskanäle aufweist, wobei ein Führungskanal mit dem Auslauf eines Führungskanals einer Führung und der andere Führungskanal mit einer Schneidbuchse fluchten. Die beiden Führungskanäle der Kreuzführung sind mittels Leisten abgedeckt. Der äußere Umführradius des Bindedrahtes in den .Führungskörpern ist zwischen Kreuzführung und Führung aus Rollen und Formstücken gebildet. Die Formstücken besitzen ') in Einlauf richtung des Bindedrahtes geneigte .Gleitflächen, damit die Drahtspitze tangential zum gebildeten Innenkreis der Rollen entlangläuft.
Zum Öffnen der ausschwenkbaren Führungskörper sind Parallellenker vorgesehen, die jeweils aus zwei Hebeln bestehen und die von Arbeitszylindern antreibbar sind.
Zum Auseinanderfahren von den ausschwenkbaren Führungskörpem sind die dazu .axial beweglichen Führungskörper von Arbeitszylindern um eine Achse schwenkbar angeordnet.
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Entsprechend den erforderlichen Verformungskräften können Rollen und Formstücke sowohl in abwechselnder als auch in anderer Reihenfolge angeordnet v/erden, beispielsweise zur Einleitung der Verformung am Anfang nur Rollen und im Aus laufteil nur Formstücke.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden· In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig« 1: Die Vorderansicht der erfindungsgemäßen Einrichtung,
Fig. 2: eine Einzelheit der Vorderansicht nach Fig· 1,
Fig. 3: den Schnitt C-C nach Fig, 2,
Fig. 4: den Schnitt A-A nach Fig. 1,
Fig. 5: den Schnitt B-B nach Fig. 2*
Am Bindekopf 1 sind zwei das Bindegut 2 umfassende Führungskörper 6; 6f angeordnet, die über jeweils einen Parallellenker und einen Arbeitszylinder 12 angetrieben werden können· Jeder Parallellenker besteht aus den Hebeln 7; 8, die mit Achsen 9 am Bindekopf 1 befestigt sind und die über die ebenfalls am Bindekopf 1 durch Gelenke 13 installierten Arbeitszylinder 12 sowie über Gelenke 10 und 11 den jeweiligen Führungskörper 6 oder 6' betätigen.
An den Führungskörper 6; 61 sind jeweils Führungskörper 24; . 24* mit Hilfe von Achsen 35 gelenkig befestigt, die gemeinsam die Führung für den nicht dargestellten Bindedraht bilden. Ein Arbeitszylinder 32, der über ein Gelenk 33 mit dem Führungskörper 6 bzw. 6« verbunden ist, bewirkt das seitliche Auf schwenken de-s Führungskörpers 24 bzw. 24' zur Freigabe des Bindedrahtes bei der Schlingenbildung um das Bindegut 2..
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An den FUhrungskorpern 24; 24' befinden sich in Drahtlaufrichtung gesehen eine KreuzfUhrung 14 mit Führungskanälen 37; 38, eine dahinterliegende erste Rolle 16, die über einen Bolzen 29 zugleich Drehpunkt der Kreuzführung 14 ist, halbkreisförmige Innenführungen 18; 19 mit einem Führungskanal 36 sov/ie ein letztes Formstück 17, das mit dem Bolzen 29 Drehpunkt für eine Führung 15 ist, die einen Führungskanal 39 enthält·
Mittels der Bolzen 29 und Langlöcher 31 in den Führungskörpern 24; 24f können die Kreusführung 14 und die Führung 15 untereinander und zu einer Schneidbuchse 4 genau einjustiert v/erden« An den Führungskörpern 6; 6' sind im Bereich zwischen der ersten Rolle 16 und dem letzten Formstück 17 weitere Rollen 16 und Formstücke 17 wechselweise angeordnet, wobei alle Formstücke 17 eine in Drahtlaufrichtung geneigte Gleitfläche 30 besitzen« Ebenfalls an den Führungskörpern 6; 6f befestigt sind leisten 20 bis 23, wobei die Leiste 20, wie in Fig. 5 zu sehen ist, nicht den ge~ samten Führungskanal 37 der Kreuzführung 14 abdeckt, da in diesem Bereich eine Elektrode 27 vorgesehen ist, die mit einer Elektrode 28 zusammenwirkt»
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende:
Die Bindedrahtspitze, die sich in der Schneidbuchse 4 am Messer 3 befindet, durchläuft beim Eintreiben durch eine nicht dargestellte Treibvorrichtung die Messerführung 5» den Führungskanal 37 der Kreuzführung 14, tritt in den Führungskanal 36 der Innenführungen 18; 19 ein und wird durch die Kombination Rollen 16 - Formstücke 17 kreisrund verformt, um dann in den Führungskanal 39 der Führung 15 einzutreten· In dieser Führung 15- wird die Bindedrahtspitze axial versetzt, damit sie beim Einlauf sicher in den tiefer liegenden Führungskanal 38 der Kreuzführung 14 gelangt und von dort der Klemmvorrichtung 25 mit Anschlag 26 zugeführt wird (Fig· 2 und 3)·
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• Uach dem Klemmen der Bindedrahtspitze erfolgt das seitliche Öffnen der Führungskörper 24» 24f durch Beaufschlagen der Arbeitszylinder 32. Damit wird die Bindedrahtschlinge am gesamten Umfang freigegeben und kann durch den nicht dargestellten Reversierantrieb zurückgezogen und fest um das Bindegut 2 gelegt werden. Dabei wird die Kreuzführung 14 sowie die Führung 15 aus dem Bereich der Verschlußeinrichtung herausgeschwenkt, so daß die Schweißung der gekreuzten Bindedrähte mittels der Elektroden 27; 28 und das Abschneiden mittels Schneidbuchse 4 und Messer 3 erfolgen kann.
Claims (2)
- - ? - 2 2 68 28Erfindungsanspruch1. Einrichtung zum Umführen von Bindedraht an einem Bindekopf, in der der Bindedraht von einer Schneidvorrichtung bis zu einer Klemmvorrichtung eines Bindekopfes in einer gekreuzten Schlinge um das Bindegut gefuhrt wird und die Umführung aus zwei halbkreisförmigen Führungen besteht, die aus dem Bereich der Verschlußeinrichtung herausschwenkbar sind und jede Führung aus zwei seit- "*"' ' lieh zu öffnenden Führungskörpern gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den halbkreisförmigen Führungen, bestehend aus auschwenkbaren Führungskörpern (6, 6') und an diesen beweglich· befestigten Führungskörpern (24, 24') eine justierbare Kreuzführung (14) angeordnet ist, die diagonal zueinander und in der Tiefe versetzt verlaufende Führungskanäle (37) und (38) aufweist, wobei der Führungskanal (38) mit dem Auslauf eines Führungskanals (39) einer justierbaren Führung (15) und der Führungskanal (37) mit einer Schneidbuchse (4) fluchten und die Führungskanäle (37) und (39) mittels Leisten (20) und (23) abgedeckt sind und daß der äußere Umführradius des Bindedrahtes in den Führungskörpern (24; 24') zwischen Kreuzführung (14) und Führung (15) aus Rollen (16) und Formstücken (17) gebildet ist, die in Einlaufrichtung geneigte Gleitflächen (30) besitzen«
- 2. Einrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungskörper (6; 6') über jeweils einen Parallellenker, der aus den Hebeln (7; 8) besteht, von jeweils einem Arbeitszylinder (12) antreibbar sind.2 2 6 6 283· Einrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungskö'rper (24; 24') von Arbeitszylindern (32) um die Achse (35) schwenkbar sind.4· Einrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (16) und Portostücken (17) entsprechend den benötigten Yerformungskräften auf den Bolzen (29) in
der Anordnung austauschbar sind·Hierzu„A_.Seiten Zeidinungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DD22662880A DD155817A1 (de) | 1980-12-24 | 1980-12-24 | Einrichtung zum umfuehren von bindedraht |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD155817A1 true DD155817A1 (de) | 1982-07-07 |
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ID=5528354
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DD22662880A DD155817A1 (de) | 1980-12-24 | 1980-12-24 | Einrichtung zum umfuehren von bindedraht |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD155817A1 (de) |
-
1980
- 1980-12-24 DD DD22662880A patent/DD155817A1/de not_active IP Right Cessation
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