[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Spannschelle mit einer Aussen- und einer Innenseite, insbesondere zur kraftschlüssigen Verbindung von Kunststoffrohren oder Schläuchen, mit einem ein zu verbindendes Rohr über einen Grossteil seines Umfanges umgebenden, vorzugsweise aus Blech bestehenden Schellenband, dessen Endbereiche als gegen die Innenseite der Schelle umgebogene Schlaufen mit freien Enden ausgebildet sind, wobei die freien Enden der Schlaufen an wenigstens einer Verbindungsstelle mit dem Umfang des Schellenbandes verbunden sind.
[0002] Zum kraftschlüssigen Verbinden von Kunststoffrohren sind eine Vielzahl von verschiedenen Rohrverbindungen bekannt und werden auch angewendet. Beispielsweise aus der EP 0 205 896 B1 ist eine Rohrkupplung bekannt, welche ein metallisches Gehäuse und eine darin angeordnete, im Querschnitt C-förmige Dichtmanschette aufweist. Mit Zähnen versehene Verankerungsringe stützen sich über tellerartige Scheiben in der Ecke des Gehäuses axial und radial ab. Beim Verspannen des Gehäuses werden einerseits die Dichtlippen der Dichtmanschette gegen die Mantelfläche der Kunststoffrohre gepresst und andererseits dringen die Zähne der Verankerungselemente in diese Mantelfläche der Kunststoffrohre ein. Somit werden einerseits die Rohre abgedichtet und anderseits eine zugfeste Verbindung der Rohre erzielt.
Diese Rohrkupplungen sind jedoch relativ aufwändig und andererseits im Durchmesserbereich der Kunststoff röhre begrenzt. Um ein Kollabieren der Kunststoffrohre durch das Verspannen zu vermeiden, werden in die Rohrenden metallische Stützringe eingesetzt.
[0003] Die EP 1 141 607 B1 zeigt eine Rohrverbindung für Kunststoffrohre, bei der die Kunststoffrohre durch Einleiten eines in eine das Rohr umgebende Manschette eingeleiten Fluids radial nach innen gegen eine die Rohre miteinander verbindende, in die Rohrenden eingeführte Verbindungsmuffe gepresst werden. Diese Lösung ist jedoch sehr aufwändig, indem sie technische Hilfsmittel wie Pumpen und dgl. zum Aufbringen des Druckes im Fluid erfordert.
[0004] Anstelle der Manschetten wurde auch bereits versucht, die Rohre mittels Schellenbändern radial gegen die Verbindungsmuffen zu pressen. Wegen der hohen auftretenden Kräfte sind dafür relativ hohe Materialstärken der zu verwendenden Schellenbänder erforderlich. Da solche Rohrverbindungen sehr oft der Witterung und/oder korrosiver Atmosphäre ausgesetzt sind, werden aus Gründen des Korrosionsschutzes diese Schellenbänder meist aus nichtrostendem (Chrom-Nickel-) Stahl hergestellt. Die Materialkosten liegen daher sehr hoch. Ausserdem besteht bei der Befestigung der Schlaufen-Enden die Gefahr der Spaltkorrosion, insbesondere bei Schweissverbindungen.
[0005] Aus der DE 10 048 955 A1 ist ein Schellenband bekannt, bei dem die Enden der Schlaufen nach innen umgebogen und durch radial nach aussen ragende, durch Schlitze hindurchgeführte und umgebogene Lappen befestigt sind. Anstelle der Lappen können zur Verbindung auch topfförmige Vorsprünge dienen, welche formschlüssig in ein Loch des gegenüberliegenden Bereichs eingeführt werden. Alle diese Verbindungen müssen praktisch die ganzen tangential verlaufenden Vorspannkräfte aufnehmen.
[0006] Die WO 2007/060 563 zeigt eine Spann- oder Rohrschelle, bei der die Schlaufen eben gegen innen umgebogen und die freien Enden der Schlaufen durch formschlüssige (Press-/Füge-) Verbindungen befestigt sind. Auch bei dieser Lösung müssen diese Verbindungen praktisch die gesamten Vorspannkräfte aufnehmen.
[0007] Aus der US 2008/0 040 897 A1 sind Spannschellen für runde oder eckige Gegenstände bekannt, bei denen die Schlaufen ebenfalls nach innen umgebogen sind. Die Befestigung der Schlaufen ist gegenüber dem freien Ende der Schlaufen etwas (um ca. 12[deg.] oder etwa 3% des Umfanges) zurückversetzt. Dies soll gegenüber dem in dieser Schrift erwähnten und auch bildlich dargestellten Stand der Technik mit nach aussen umgebogenen Laschen eine Verbesserung bedeuten. Bei Überlastung der Lasche durch im Betrieb auftretende Zugkräfte soll die Verbindungsstelle am freien Enden der Lasche nicht wie beim Stand der Technik ausgerissen, bzw. abgeschert werden, sondern die Innenseite der Lasche wird radial gegen den zu verspannenden Gegenstand gepresst.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Spannschelle zu schaffen, die das Aufbringen hoher Spannkräfte bei geringer Materialstärke ermöglicht.
[0009] Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass das freie Ende der Schlaufe die Verbindungsstelle um wenigstens 5% des Umfanges überragt. Beim Verspannen des Schellenbandes wird dieser die Verbindungsstelle in Umfangsrichtung überragende Bereich, wie übrigens auch der Bereich des Schellenbandes zwischen den Schlaufen, radial gegen das Rohr gepresst. Infolge Haftreibung mit der Mantelfläche des Rohres kann dieser die Verbindungsstelle überragende Bereich einen Teil der an der Lasche auftretenden Zugkräfte übernehmen. Dies führt zu einer erheblichen Entlastung der Verbindungsstelle der Laschen.
[0010] Eine weitere Verbesserung und Optimierung der Kraftverhältnisse wird dadurch erreicht, dass das freie Ende der Schlaufe die Verbindungsstelle um ca. 10% des Umfanges überragt. Durch die Entlastung der Verbindungsstelle der Laschen ist es möglich, mit einer minimalen Materialstärke des Schellenbandes auszukommen.
[0011] Die Verbindungsstelle ist vorzugsweise als formschlüssige Verbindungen ausgebildet. Formschlüssige Verbindungen ergeben gegenüber Schweissverbindungen (z.B. Punktschweissen oder Nahtschweissen) erhebliche Vorteile bezüglich Korrosionsbeständigkeit.
[0012] Eine besonders zweckmässige Lösung besteht darin, dass die Verbindungsstelle als Press-/ Fügeverbindungen ("Clinchen") ausgebildet ist. Solche Press-/ Fügeverbindungen ermöglichen insbesondere sehr hohe Scherkräfte.
[0013] Die Press-/ Fügeverbindungen sind vorteilhaft als kreisrunde Löcher im Schellenband und topfförmige, formschlüssig in die Löcher im Endbereich der Schlaufen eingreifende Ausprägungen ausgebildet. Durch die Kreisform der Löcher, bzw. der formschlüssig in diese eingreifenden Ausprägungen ist die Kerbgefahr relativ gering.
[0014] Je nach Grösse der beim Verspannen, bzw. beim Betrieb der Rohrleitung auftretenden Kräfte ist es zweckmässig, mehrere in axialer Richtung nebeneinander angeordnete Verbindungsstellen vorzusehen. Durch die Anzahl der Verbindungsstellen kann der Sicherheitsfaktor bestimmt, bzw. definiert werden.
[0015] Um eine gleichmässige Verteilung der Kräfte über den gesamten Rohrumfang zu erreichen, ist es vorteilhaft, auf der gegen die zu verbindenden Rohre gerichteten Innenseite der Schlaufen eine den Spalt zwischen den Schlaufen überbrückende Einlage anzuordnen.
[0016] Diese Einlage erstreckt sich zweckmässigerweise von der Verbindungsstelle der einen Schlaufe bis zu der Verbindungsstelle der anderen, gegenüberliegenden Schlaufe.
[0017] Kunststoff röhre weisen gegenüber auftretendem Druck von aussen eine relativ geringe Stabilität auf. Um ein Zusammendrücken zu vermeiden, ist daher vorteilhaft auf einer Innenseite der zu verbindenden Kunststoffrohre oder Schläuche eine Stützhülse angeordnet. Diese Stützhülse bildet gleichzeitig die Verbindungsmuffe der beiden miteinander zu verbindenden Kunststoffrohre.
[0018] Um beim Verspannen der Rohre eine gute Verbindung der Kunststoffrohre mit der Stützhülse zu erreichen, ist die Stützhülse an ihrer Aussenseite zweckmässigerweise mit Profilierungen versehen. Solche Profilierungen ermöglichen einen formschlüssigen Eingriff und verhindern ein "Ausrutschen" der Rohre.
[0019] Die Profilierungen sind vorteilhaft als Prägungen ausgebildet. Solche Prägungen können beispielsweise als aufgestossene Zähne oder Schuppen ausgebildet werden.
[0020] Da die Stützhülsen in den meisten Fällen als Drehteile hergestellt werden, ist es zweckmässig, dass die Profilierungen als umlaufende Rippen ausgebildet sind.
[0021] Die Stützhülse sollte bei beiden miteinander zu verbindenden Kunststoffrohren gleich tief eingeführt werden. Um dies zu gewährleisten und die Anwendung zu erleichtern, ist es zweckmässig, dass die Stützhülse in ihrem mittleren Bereich einen umlaufenden Bund aufweist. Dieser Bund dient beim Einführen der Stützhülse als axialer Anschlag.
[0022] Beim Montagevorgang ist es vorteilhaft, dass eine Stützhülse etwa zur Hälfte ihrer Länge in das freie Ende eines ersten zu verbindenden Rohres eingeschoben wird und der das erste Rohr axial überragende Bereich der Stützhülse in das freie Ende eines zweiten, mit dem ersten Rohr zu verbindenden Rohrs eingeführt wird und dann zwei Spannschellen nach einer der vorgenannten Ausführungsformen über die Rohrenden geschoben und festgezogen werden.
[0023] Weitere Ausbildungen der Erfindung sind in den Figuren und in den abhängigen Patentansprüchen angegeben.
[0024] Die Bezugszeichenliste ist Bestandteil der Offenbarung.
[0025] Anhand von Figuren wird die Erfindung beispielhaft näher erläutert. Die Figuren werden zusammenhängend und übergreifend beschrieben. Gleiche Bezugszeichen bedeuten gleiche Bauteile, Bezugszeichen mit unterschiedlichen Indices geben funktionsgleiche oder ähnliche Bauteile an.
[0026] Es zeigen:
<tb>Fig. 1<sep>Eine Rohrverbindung mit einer erfindungsgemässen Spannschelle, teilweise im Längsschnitt,
<tb>Fig. 2<sep>einen Querschnitt durch die in Fig. 1dargestellte Rohrverbindung, entlang der Linie II - II,
<tb>Fig. 3<sep>das Schellenband einer Spannschelle, entsprechend Fig. 2, in vergrössertem Massstab,
<tb>Fig. 4<sep>ein Schellenband entsprechend Fig. 3, in perspektivischer Darstellung,
<tb>Fig. 5<sep>eine weitere Ausführung einer Spannschelle, mit einteilig ausgebildetem Schellenband.
[0027] Aus Fig. 1 sind zwei Kunststoffrohre 1, 2 ersichtlich, welche mittels zwei erfindungsgemässen Schellenbändern 3, 4 miteinander zugfest verbunden sind. Die dargestellten Schellenbänder 3, 4 sind baugleich.
[0028] Wie aus dem in Fig. 2dargestellten Querschnitt des Schellenbandes 3 bzw. 4 hervorgeht, weist das Schellenband 3 bzw. 4 an seinen Enden zwei gegen die Innenseite umgebogene Schlaufen 3a, 3b bzw. 4a, 4b auf. Im Bereich der Überlappung der Schlaufen 3a, 3b bzw. 4a, 4b sind Verbindungsstellen 3c, 3d bzw. 4c, 4d angeordnet. Die Verbindungsstellen 3c, 3d bzw. 4c, 4d sind vorzugsweise schweissfrei als Press-/ Fügevebindungen ausgebildet. In der Fachsprache ist diese Art der Verbindung neutral auch als "Clinchen" oder mit dem Markennamen "toxen" bekannt. Dabei werden im einen Teil vorzugsweise kreisrunde Löcher ausgestanzt und im anderen Teil topfförmige Erhebung herausgeprägt, welche dann beim Verbinden formschlüssig in die Löcher hineingepresst werden.
Diese Art der Verbindung zeichnet sich gegenüber Schweissverbindungen insbesondere durch eine sehr hohe Korrosionsbeständigkeit aus. Die freien Enden 3e, 3f bzw. 4e, 4f überragen die Verbindungsstellen 3c, 3d bzw. 4c, 4d um etwa 10% des Umfanges, d.h. um einen Kreisbogenwinkel von etwa 30[deg.]. Dadurch wird sichergestellt, dass die Verbindungsstelle durch die Haftreibung zwischen der Innenseite der Schlaufe 3a, 3b bzw. 4a, 4b und dem zu verbindenden Rohr 1 bzw. 2 wesentlich entlastet wird.
[0029] In die Schlaufen 3a, 4a sind Lochbolzen 5 und in die Schlaufen 3b, 4b sind Gewindebolzen 6 eingesetzt. Mittels einer den Lochbolzen 5 und den Gewindebolzen 6 verbindenden Verschlussschraube 7 können die Schellenbänder 3, 4 über den Umfang der Kunststoffrohre 1, 2 verspannt werden. Die Schellenbänder 3, 4 sind im Bereich der Schlaufen 3a, 3b; 4a, 4b mit Schlitzen 3g, 4g versehen, welche dem Durchtritt des Gewindeschaftes der Verschlussschraube 7 bzw. des Schraubenkopfes dienen. Zwischen den beiden Schlaufen 3a, 3b; 4a, 4b befindet sich ein Spalt 3h bzw. 4h, welcher durch eine vorzugsweise aus einem Stahlband bestehende Einlage 9 überbrückt wird. Die Einlage 9 erstreckt sich bis über beide Verbindungsstellen 3c, 3d, bzw. 4c, 4d und ist vorzugsweise am einen Ende bspw. durch eine Punktschweissung mit dem Schellenband 3 bzw. 4 befestigt.
[0030] Wie insbesondere aus dem in Fig. 1dargestellten Längsschnitt durch die Rohrverbindung hervorgeht, ist eine Stützhülse 8 in die freien Enden der Kunststoff röhre 1, 2 eingesetzt. Die Stützhülse 8 hat mehrere Funktionen. So dichtet sie einerseits den Rohrspalt zwischen den beiden Kunststoff röhren 1, 2 ab. Ausserdem verhindert die Stützhülse ein Kollabieren der Kunststoffrohre 1, 2 beim Verspannen der Schellenbänder 3, 4. An ihren zylindrischen Endbereichen ist die Stützhülse mit Profilierungen 8a, z.B. Rippen oder dgl. versehen. Beim Verspannen der Schellenbänder 3, 4 werden diese Profilierungen 8a in die Rohr-Innenwand eingepresst und ermöglichen somit einen axialen Kraftschluss zwischen den Kunststoffrohren 1, 2. Die dargestellte Stützhülse (8) weist in ihrem mittleren Bereich einen umlaufenden Bund (8b) auf.
[0031] In der gegenüber der Fig. 2vergrösserten Darstellung des Schellenbandes 3 in Fig. 3 sind die freien Enden 3e, 3f, welche Verbindungsstellen 3c, 3d um den Winkel a im Umfang überragen, deutlich erkennbar. Der Winkel [alpha] beträgt vorzugsweise etwa 30[deg.], d.h. die freien Enden 3e, 3f, welche die Verbindungsstellen überragen, erstrecken sich etwa über 1/10 des Kreisumfanges. Wie insbesondere aus der perspektivischen Darstellung eines Schellenbandes 4 in Fig. 4 hervorgeht, sind mehrere Verbindungsstellen 4d, in axialer Richtung gesehen, nebeneinander angeordnet. Die Anzahl der Verbindungsstellen 4d richtet sich nach der Breite des Schellenbandes 4 bzw. nach der im Betrieb auftretenden Belastung.
[0032] Der aus Fig. 5 ersichtliche Längsschnitt durch eine weitere Ausführung einer erfindungsgemässen Spannschelle zeigt ebenfalls zwei Kunststoffrohre 11, 12, die mittels einer in die Rohrenden eingeführten Stützhülse 18 miteinander verbunden sind. Zwischen den beiden im Abstand voneinander angeordneten Kunststoffrohren 11, 12 besteht ein Rohrstoss 10. Die Stützhülse 18 ist an ihren zylindrischen Endbereichen mit Profilierungen 18a versehen und weist in ihrem mittleren Bereich ebenfalls einen Bund 18b auf, der beim Einführen der Stützhülse 18 in die Enden der Kunststoffrohre 11, 12 als axialer Anschlag dient.
[0033] Im Unterschied zu der in Fig. 1dargestellten Ausführung, bei der zwei separate Schellenbänder 3, 4 über die Kunststoffrohre 1, 2 verspannt werden, sind in Fig. 5die beiden Schellenbänder zusammen als einteiliges Schellenband 13 ausgebildet. Das Schellenband 13 ist etwa gleich breit wie die totale Länge der Stützhülse 18. Dadurch, dass die Spannschelle 13 auch den Rohrstoss 10 zwischen den Kunststoffrohren 11,12 nach aussen hin abdeckt, wird einerseits verhindert, dass Verschmutzung von aussen in den Rohrstoss 10 eindringen und andererseits in die Rohrwand der Kunststoffrohre 11,12 hineindiffundierendes Medium der Rohrleitung an der Stirnseite der Kunststoffrohre 11,12 austreten kann.
Bezugszeichenliste
[0034]
<tb>1<sep>Kunststoff roh r
<tb>2<sep>Kunststoffrohr
<tb>3<sep>Schellenband
<tb><sep>3a Schlaufe
<tb><sep>3b Schlaufe
<tb><sep>3c Verbindungsstelle
<tb><sep>3d Verbindungsstelle
<tb><sep>3e freies Ende
<tb><sep>3f freies Ende
<tb><sep>3g Schlitz
<tb><sep>3h Spalt
<tb>4<sep>Schellenband
<tb><sep>4a Schlaufe
<tb><sep>4b Schlaufe
<tb><sep>4c Verbindungsstelle
<tb><sep>4d Verbindungsstelle
<tb><sep>4e freies Ende
<tb><sep>4f freies Ende
<tb><sep>4g Schlitz
<tb><sep>4h Spalt
<tb>5<sep>Lochbolzen
<tb>6<sep>Gewindebolzen
<tb>7<sep>Verschlussschraube
<tb>8<sep>Stützhülse
<tb><sep>8a Profilierung
<tb><sep>8b Bund
<tb>9<sep>Einlage
<tb>10<sep>Rohrstoss
<tb>11<sep>Kunstoffrohr
<tb>12<sep>Kunstoffrohr
<tb>13<sep>Schellenband
<tb>18<sep>Stützhülse
<tb><sep>18a Profilierung
<tb><sep>18b Bund
The invention relates to a clamp with an outer and an inner side, in particular for frictional connection of plastic pipes or hoses, with a pipe to be connected over a large part of its circumference surrounding, preferably made of sheet metal clamp band whose end portions as against the inside of the clamp bent loops are formed with free ends, wherein the free ends of the loops are connected at at least one connection point with the circumference of the clamp band.
For non-positive connection of plastic pipes a variety of different pipe joints are known and are also applied. For example, from EP 0 205 896 B1, a pipe coupling is known, which has a metallic housing and arranged therein, in cross-section C-shaped sealing collar. Toothed anchoring rings are axially and radially supported by plate-like disks in the corner of the housing. When clamping the housing on the one hand, the sealing lips of the sealing sleeve are pressed against the lateral surface of the plastic pipes and on the other hand penetrate the teeth of the anchoring elements in this lateral surface of the plastic pipes. Thus, on the one hand the pipes are sealed and on the other hand achieved a tensile connection of the pipes.
However, these pipe couplings are relatively complex and on the other hand in the diameter range of the plastic tube limited. In order to avoid a collapse of the plastic pipes by the bracing, metallic support rings are inserted into the pipe ends.
EP 1 141 607 B1 shows a pipe joint for plastic pipes, in which the plastic pipes are pressed radially inwards against a pipe connecting the pipes, introduced into the pipe ends, by introducing a pipe inserted into a sleeve. However, this solution is very complex, by requiring technical aids such as pumps and the like. To apply the pressure in the fluid.
Instead of the sleeves has also been tried to press the pipes by means of clamp bands radially against the connecting sleeves. Because of the high forces occurring relatively high material thicknesses of the clamp bands to be used are required. Since such pipe joints are very often exposed to the weather and / or corrosive atmosphere, these clamp bands are usually made of stainless (chromium-nickel) steel for reasons of corrosion protection. The material costs are therefore very high. In addition, there is the risk of crevice corrosion in the attachment of the loop ends, especially in welded joints.
From DE 10 048 955 A1 discloses a clamp band is known, in which the ends of the loops are bent inwardly and secured by radially outwardly projecting, guided through slots and bent tabs. Instead of the lobes can also serve cup-shaped projections for connection, which are positively inserted into a hole of the opposite region. All of these connections must absorb virtually all of the tangential biasing forces.
WO 2007/060 563 shows a tension or pipe clamp, in which the loops are just bent against the inside and the free ends of the loops are fixed by positive (press / join) connections. Even with this solution, these compounds need to absorb virtually all of the biasing forces.
Clamps for round or square objects are known from US 2008/0 040 897 A1, in which the loops are also bent inwards. The attachment of the loops is set back slightly from the free end of the loops (by about 12 [deg.] Or about 3% of the circumference). This should mean an improvement over the mentioned in this document and illustrated also prior art with bent-out tabs an improvement. When overloading the tab by tensile forces occurring during operation, the junction at the free ends of the tab is not torn as in the prior art, or sheared off, but the inside of the tab is pressed radially against the object to be clamped.
The invention has for its object to provide a clamp that allows the application of high clamping forces at low material thickness.
According to the invention, this is achieved in that the free end of the loop surmounted the joint by at least 5% of the circumference. When tightening the clamp band this is the connection point in the circumferential direction superior area, as well as the way the area of the clamp band between the loops, pressed radially against the tube. As a result of static friction with the lateral surface of the tube, this region, which projects beyond the connection point, can take over part of the tensile forces occurring at the tongue. This leads to a considerable relief of the connection point of the tabs.
A further improvement and optimization of the force relationships is achieved in that the free end of the loop surmounted the connection point by about 10% of the circumference. By relieving the junction of the tabs, it is possible to get along with a minimum thickness of the clamp band.
The connection point is preferably formed as positive connections. Positive connections provide significant corrosion resistance advantages over welded joints (e.g., spot welding or seam welding).
A particularly expedient solution is that the connection point is designed as press / joint connections ("clinching"). Such press / joint connections in particular allow very high shear forces.
The pressing / joining compounds are advantageously designed as circular holes in the clamp band and cup-shaped, positively engaging in the holes in the end of the loops forms. Due to the circular shape of the holes, or the form-fitting intervening in these forms of notch risk is relatively low.
Depending on the size of the forces occurring during bracing, or during operation of the pipeline, it is expedient to provide a plurality of juxtaposed in the axial direction of joints. By the number of joints, the safety factor can be determined or defined.
In order to achieve a uniform distribution of forces over the entire pipe circumference, it is advantageous to arrange on the directed against the pipes to be connected inside the loops a gap between the loops bridging insert.
This insert expediently extends from the junction of a loop to the junction of the other, opposite loop.
Plastic tube have opposite to occurring pressure from the outside to a relatively low stability. In order to avoid compression, therefore, a support sleeve is advantageously arranged on an inner side of the plastic pipes or tubes to be connected. This support sleeve simultaneously forms the connecting sleeve of the two plastic pipes to be joined together.
In order to achieve a good connection of the plastic pipes with the support sleeve during bracing of the tubes, the support sleeve is advantageously provided on its outer side with profilings. Such profiles allow a positive engagement and prevent "slipping" of the pipes.
The profiles are advantageously formed as embossments. Such embossments can be formed, for example, as an upset teeth or scales.
Since the support sleeves are made in most cases as turned parts, it is expedient that the profilings are designed as circumferential ribs.
The support sleeve should be inserted equally deep at both plastic pipes to be joined together. To ensure this and to facilitate the application, it is expedient that the support sleeve has a circumferential collar in its central region. This collar serves as an axial stop when inserting the support sleeve.
During the assembly process, it is advantageous that a support sleeve is inserted about half of its length in the free end of a first pipe to be connected and the first tube axially projecting portion of the support sleeve in the free end of a second, with the first tube to connecting tube is inserted and then pushed two clamps according to one of the aforementioned embodiments over the pipe ends and tightened.
Further embodiments of the invention are given in the figures and in the dependent claims.
The list of reference numerals is part of the disclosure.
Based on figures, the invention will be explained in more detail by way of example. The figures are described coherently and comprehensively. The same reference symbols denote the same components, reference symbols with different indices indicate functionally identical or similar components.
[0026] FIG.
<Tb> FIG. 1 <sep> A pipe connection with an inventive clamp, partially in longitudinal section,
<Tb> FIG. 2 <sep> is a cross-section through the pipe connection illustrated in FIG. 1, along the line II-II,
<Tb> FIG. 3 <sep> the clamp band of a clamp, corresponding to FIG. 2, on an enlarged scale,
<Tb> FIG. 4 <sep> a clamp band according to FIG. 3, in perspective view,
<Tb> FIG. 5 <sep> another embodiment of a clamp, with one-piece trained clamp band.
From Fig. 1, two plastic pipes 1, 2 can be seen, which are connected by two inventive clamp bands 3, 4 with each other tensile strength. The illustrated clamp bands 3, 4 are identical.
As is apparent from the cross section shown in Fig. 2 of the clamp band 3 and 4, the clamp band 3 and 4 at its ends two against the inside bent loops 3a, 3b and 4a, 4b. In the region of the overlap of the loops 3a, 3b and 4a, 4b are connection points 3c, 3d and 4c, 4d arranged. The connection points 3c, 3d and 4c, 4d are preferably formed without welding as press / Fügevebindungen. In technical terms, this type of connection is also known neutrally as "clinching" or with the brand name "toxen". In one part, preferably circular holes are punched out and punched out in the other part pot-shaped elevation, which are then pressed positively into the holes during connection.
This type of compound is distinguished from welded joints in particular by a very high corrosion resistance. The free ends 3e, 3f and 4e, 4f respectively project beyond the joints 3c, 3d and 4c, 4d by about 10% of the circumference, i. around a circular arc angle of about 30 [deg.]. This ensures that the connection point is substantially relieved by the static friction between the inside of the loop 3a, 3b or 4a, 4b and the pipe 1 or 2 to be connected.
In the loops 3a, 4a are bolt 5 and in the loops 3b, 4b threaded bolts 6 are used. By means of a bolt 5 and the threaded bolt 6 connecting screw plug 7, the clamp bands 3, 4 are clamped over the circumference of the plastic pipes 1, 2. The clamp bands 3, 4 are in the region of the loops 3a, 3b; 4a, 4b provided with slots 3g, 4g, which serve the passage of the threaded shank of the screw plug 7 and the screw head. Between the two loops 3a, 3b; 4a, 4b there is a gap 3h or 4h, which is bridged by an insert 9, which is preferably made of a steel strip. The insert 9 extends over both connection points 3c, 3d, or 4c, 4d and is preferably fastened at one end, for example, by spot welding to the clamp band 3 or 4.
As is apparent in particular from the longitudinal section shown in Fig. 1 through the pipe joint, a support sleeve 8 is inserted into the free ends of the plastic tube 1, 2. The support sleeve 8 has several functions. So it seals on the one hand the pipe gap between the two plastic tubes 1, 2 from. In addition, the support sleeve prevents collapse of the plastic pipes 1, 2 during clamping of the clamp bands 3, 4. At its cylindrical end portions, the support sleeve with profilings 8a, e.g. Ribs or the like provided. When clamping the clamp bands 3, 4, these profiles 8a are pressed into the pipe inner wall and thus allow an axial frictional connection between the plastic pipes 1, 2. The illustrated support sleeve (8) has in its central region a circumferential collar (8b).
In the representation of the clamp band 3 in FIG. 3, which is enlarged in comparison to FIG. 2, the free ends 3e, 3f, which project beyond connecting points 3c, 3d by the angle a, are clearly recognizable. The angle [alpha] is preferably about 30 [deg.], I. the free ends 3e, 3f, which project beyond the connection points, extend over approximately 1/10 of the circumference of the circumference. As can be seen in particular from the perspective view of a clamp band 4 in Fig. 4, a plurality of connection points 4d, seen in the axial direction, are arranged side by side. The number of connection points 4d depends on the width of the clamp band 4 or on the load occurring during operation.
The apparent from Fig. 5 longitudinal section through a further embodiment of an inventive clamp also shows two plastic tubes 11, 12, which are connected by means of an inserted into the pipe ends support sleeve 18 with each other. The support sleeve 18 is provided at its cylindrical end portions with profilings 18a and has in its central region also a collar 18b, which upon insertion of the support sleeve 18 in the ends of the Plastic tubes 11, 12 serves as an axial stop.
In contrast to the embodiment shown in Fig. 1, in which two separate clamp bands 3, 4 are clamped over the plastic pipes 1, 2, in Fig. 5, the two clamp bands are formed together as a one-piece clamp band 13. The fact that the clamp 13 also covers the pipe joint 10 between the plastic pipes 11,12 to the outside, on the one hand prevents pollution from entering the outside of the pipe joint 10 and the pigtail strip 13 is about the same width as the total length of the support sleeve On the other hand, in the pipe wall of the plastic pipes 11,12 hineindiffundierendes medium of the pipe at the end face of the plastic pipes 11,12 can escape.
LIST OF REFERENCE NUMBERS
[0034]
<tb> 1 <sep> plastic raw r
<Tb> 2 <sep> plastic pipe
<Tb> 3 <sep> clamp band
<tb> <sep> 3a loop
<3b> <3b> loop
<tb> <sep> 3c junction
<tb> <sep> 3d junction
<tb> <sep> 3e free end
<tb> <sep> 3f free end
<tb> <sep> 3g slot
<tb> <sep> 3h gap
<Tb> 4 <sep> clamp band
<tb> <sep> 4a loop
<tb> <sep> 4b loop
<tb> <sep> 4c junction
<tb> <sep> 4d junction
<tb> <sep> 4e free end
<tb> <sep> 4f free end
<tb> <sep> 4g slot
<tb> <sep> 4h gap
<Tb> 5 <sep> holepin
<Tb> 6 <sep> threaded bolt
<Tb> 7 <sep> screw plug
<Tb> 8 <sep> support sleeve
<tb> <sep> 8a profiling
<tb> <sep> 8b fret
<Tb> 9 <sep> insert
<Tb> 10 <sep> tube shock
<Tb> 11 <sep> plastic pipe
<Tb> 12 <sep> plastic pipe
<Tb> 13 <sep> clamp band
<Tb> 18 <sep> support sleeve
<tb> <sep> 18a profiling
<tb> <sep> 18b fret