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CH699020B1 - Stellkrone für Uhren. - Google Patents

Stellkrone für Uhren. Download PDF

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CH699020B1
CH699020B1 CH14072006A CH14072006A CH699020B1 CH 699020 B1 CH699020 B1 CH 699020B1 CH 14072006 A CH14072006 A CH 14072006A CH 14072006 A CH14072006 A CH 14072006A CH 699020 B1 CH699020 B1 CH 699020B1
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
crown
magnetic coupling
actuator
kronenstellvorrichtung
parts
Prior art date
Application number
CH14072006A
Other languages
English (en)
Inventor
Ferdinand Speichinger
Denis Zimmermann
Original Assignee
Richemont Int Sa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Richemont Int Sa filed Critical Richemont Int Sa
Priority to CH14072006A priority Critical patent/CH699020B1/de
Publication of CH699020B1 publication Critical patent/CH699020B1/de

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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C3/00Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means
    • G04C3/001Electromechanical switches for setting or display
    • G04C3/004Magnetically controlled

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electric Clocks (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kronenstellvorrichtung für eine Uhr (1), insbesondere für eine Armbanduhr, mit einem aussen am Uhrgehäuse (2) angebrachten Kronenkopf (3), der ein zumindest drehend bewegbares Stellorgan (3.1) aufweist, mittels dessen Bewegung zumindest eine Funktion der Uhr im Gehäuseinneren (2.1) steuerbar ist. Am Stellorgan (3.1) ist ein erstes Teil (4.1) einer analogen magnetischen Kupplung (4) angebracht und im Gehäuseinneren (2.1) ist ein vom Kronenkopf (3) durch die Gehäusewand (2.2) getrenntes, die besagte(n) Funktion(en) der Uhr steuerndes Betätigungsorgan (5) zumindest drehend bewegbar angeordnet. Dieses Betätigungsorgan (5) trägt ein zweites Teil (4.2) der magnetischen Kupplung (4) und seine Bewegung ist mittels der magnetischen Kupplung (4) durch die Bewegung des Kronenkopfs (3) steuerbar.

Description


  [0001]    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Kronenstellvorrichtung für eine Uhr, insbesondere für eine Armbanduhr, mit einem aussen am Uhrgehäuse angebrachten Kronenkopf, der ein zumindest drehend bewegbares Stellorgan aufweist, mittels dessen Bewegung zumindest eine Funktion der Uhr im Gehäuseinneren steuerbar ist.

  

[0002]    Stellkronen sind allgemein, vor allem als Aufzugs- und Stelleinheiten von Armbanduhren, in vielerlei Ausführungsformen bekannt und werden sowohl in Uhren mit mechanischem - als auch mit elektronischem Uhrwerk verwendet. Trotz einer relativ grossen Gestaltungsfreiheit in Bezug auf deren mechanische Auslegung ist es bei den bekannten Vorrichtungen üblich respektive unabdingbar, den Kronenkopf mit einem Stift zu versehen, der in einem radial im Uhrgehäuse angebrachten Durchgang so angeordnet ist, dass er dort zur Ausführung einer bestimmten Funktion gedreht werden kann. Zur Realisierung mehrerer Funktionen sowie insbesondere zur Bereitstellung einer Ruheposition der Stellkrone ist der Stift zumeist auch axial in diesem Gehäusedurchgang verschiebbar.

   Das ins Uhrinnere gewandte Ende des Kronenstifts arbeitet mit entsprechenden Teilen im Gehäuseinneren zusammen, um je nach Anwendung und Art der Uhr eine oder mehrere gegebene Funktionen zu steuern. Zwischen dem Kronenstift und dem Uhrgehäuse ist in der Regel zumindest eine Dichtung im Bereich des Durchgangs vorgesehen, welche das Eindringen beispielsweise von Staub oder Wasser und die dadurch mögliche Beschädigung der Uhr eingrenzen soll.

  

[0003]    Insofern die Dichtung zwischen sich relativ zueinander bewegenden Teilen erfolgen muss und daher zwangsläufig neben den Alterungserscheinungen des Dichtmaterials aus konstruktiven Gründen einer zusätzlichen Abnutzung ausgesetzt ist, sind diese Vorrichtungen prinzipiell mit Nachteilen behaftet und bedingen insbesondere bei Taucheruhren oder ähnlichen Anwendungen grundsätzliche Einschränkungen hinsichtlich der Dichtigkeit und der Lebensdauer der Uhr, also hinsichtlich deren Qualität. Aus denselben Gründen bringt diese Lösung entsprechend erhöhten Nachverkaufsservice mit sich.

  

[0004]    Bei Uhren mit mechanischem Uhrwerk dient die Krone zudem allermeist dem Aufziehen der Zugfeder im Federhaus. Daher wird, zumindest bei höherwertigen Uhren, im Uhrinneren ein spezielles Kupplungssystem am Kronenstift benötigt, welches bei Überdrehen der Krone auskuppelt und so Schaden an der Zugfeder oder am Uhrwerk selbst vermeidet. Dieses Kupplungssystem erhöht jedoch den für die Stellkrone nötigen Raumbedarf sowie den Komplexitätsgrad der Stellvorrichtung.

  

[0005]    Weiterhin muss in der Regel, zumindest bei Kronen mit mehreren axialen Stellungen, ein Positionierungssystem vorgesehen werden. Dieses befindet sich bei konventionellen Stellkronen aus Dichtigkeitsgründen ebenfalls innerhalb des Uhrgehäuses und vermindert daher ebenfalls den für andere Bestandteile der Uhr verfügbaren Platz.

  

[0006]    Alternative Konzepte wie elektronische Stelleinheiten sind mit dem Nachteil verbunden, zusätzlichen Energiebedarf zu generieren und damit die Batterie einer elektronischen Uhr zu belasten. Für mechanische Uhren, insbesondere für komplexe Uhren aus dem Bereich der Haute Horlogerie, ist diese Art von Vorrichtungen ohnehin nicht geeignet.

  

[0007]    Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Vermeidung der vorgenannten Nachteile und die Realisierung einer Kronenstellvorrichtung, welche universell sowohl in mechanischen - als auch in elektronischen Uhren einsetzbar ist, ohne wesentliche Änderungen an der Uhr zu bedingen, welche die Dichtigkeit der zugehörigen Uhr, somit deren Qualitätsstandard und Lebensdauer, verbessert, und welche sowohl ein aufwendiges Kupplungssystem am Kronenstift für den Fall des Überdrehens der Krone als auch ein System zur Positionierung der Krone innerhalb des Uhrgehäuses erübrigt.

  

[0008]    Diese Aufgabe wird durch die Lehre des Anspruchs 1 gelöst, indem die Erfindung die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 aufweist. Der Erfindungsgegenstand zeichnet sich hierfür insbesondere dadurch aus, dass am Stellorgan ein erstes Teil einer analogen magnetischen Kupplung angebracht ist und im Gehäuseinneren ein vom Kronenkopf durch die Gehäusewand getrenntes, die besagte(n) Funktion(en) der Uhr steuerndes Betätigungsorgan zumindest drehend bewegbar angeordnet ist, welches ein zweites Teil der magnetischen Kupplung trägt und dessen Bewegung mittels der magnetischen Kupplung durch die Bewegung des Kronenkopfs steuerbar ist.

  

[0009]    Die Verwendung einer analogen magnetischen Kupplung hat den Vorteil, das Gehäuseinnere wesentlich besser als in konventionellen Vorrichtungen vom äusseren Medium abdichten zu können, da an der Stelle der Stelleinheit kein Durchbruch des Gehäuses mehr nötig ist. Selbst im Falle, dass die besagte Gehäusewand zwischen den beiden Teilen der magnetischen Kupplung von einer vom eigentlichen Uhrgehäuse separaten Wand gebildet wird, findet sich die Dichtigkeit wesentlich verbessert, insofern sie zwischen zwei unbeweglichen Bauteilen angebracht ist. Es ist offensichtlich, dass die erfindungsgemässe Vorrichtung sowohl in mechanischen - als auch in elektronischen Uhren eingebaut werden kann, keinerlei zusätzlichen Energiebedarf mit sich bringt und ohne wesentliche Änderungen eine konventionelle mechanische Kronenanordnung mit einem durchgehenden Kronenstift ersetzen kann.

  

[0010]    Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht in einer Variante, bei der die beiden Teile der magnetischen Kupplung ringförmig ausgestaltet und konzentrisch ineinanderliegend angebracht sind. Dies erlaubt eine platzsparende Anordnung der magnetischen Kupplung sowie eine effektive Übertragung der magnetischen Kräfte. Die beiden Teile der magnetischen Kupplung weisen bevorzugt entweder Dauermagneten oder magnetisierte Bereiche, die aus Materialien gefertigt sind, welche Elemente aus der Lanthanidengruppe des Periodensystems enthalten und im Folgenden mit dem dem Fachmann geläufigen Begriff "Seltene Erden" bezeichnet werden, auf, so wie dies in den abhängigen Ansprüchen angegeben ist.

  

[0011]    Weiterhin kann zumindest ein Teil der magnetischen Kupplung ein Element zur Orientierung des von der magnetischen Kupplung stammenden magnetischen Flusses aufweisen. Diese Elemente sind bevorzugt als Ringelemente, welche jeweils die magnetischen Bereiche, d.h. die Dauermagnete oder die oben erwähnten magnetisierten Bereiche, innerhalb eines Teils der magnetischen Kupplung verbinden, ausgestaltet. Die Ringelemente bestehen aus magnetisierbarem Material, bevorzugt aus technisch reinem Eisen oder unlegiertem Qualitätsstahl. Wie in der Beschreibung detailliert erklärt werden wird, erlaubt dies zum einen, die Kraftübertragung zwischen den beiden Teilen der magnetischen Kupplung zu erhöhen, indem eine Konzentration des magnetischen Flusses in für die Kraftübertragung günstigen räumlichen Bereichen erfolgt.

   Gleichzeitig bewirkt dies Vorteile in anderer Hinsicht, nämlich eine Abschwächung des von der magnetischen Kupplung ausgehenden Feldes in räumlichen Bereichen, wo kein Feld erwünscht ist, insbesondere in der Nähe des Zentrums des Gehäuseinneren, d. h. am Ort des Uhrwerks sowie insbesondere des Regulierorgans, und ausserhalb des Uhrgehäuses, wo ansonsten andere Geräte und damit unter Umständen der Träger der Uhr beeinflusst oder gestört werden könnten.

  

[0012]    Ein weiterer, wichtiger Vorteil der erfindungsgemässen Vorrichtung ist, dass sie in diversen mechanischen Abwandlungen einer Stellkrone bereitgestellt und ohne grössere Schwierigkeiten in Uhren verschiedensten Typs, etwa Chronographen, Stoppuhren, Taucheruhren, Weltzeituhren etc., sei es mit mechanischem - oder elektronischem Uhrwerk, integriert werden kann. Insbesondere kann der Kronenkopf, so wie von konventionellen Stellkronen her gewohnt, mehrere axiale Positionen, bevorzugt zwei oder drei Positionen, aufweisen, um das Bedienen verschiedener Funktionen einer Uhr zu ermöglichen.

  

[0013]    Dabei ergibt sich allerdings bei Verwendung des erfindungsgemässen Systems der Vorteil, dass das Positionierungssystem für die Krone bevorzugt ausserhalb des Uhrgehäuses angebracht wird. Dies vermindert damit den für andere Bestandteile der Uhr verfügbaren Platz, insbesondere für das Uhrwerk.

  

[0014]    Des Weiteren wird im Uhrinneren kein spezielles Kupplungssystem am Kronenstift mehr benötigt, welches eigens für den Fall des Überdrehens der Krone vorgesehen ist und dann auskuppelt, um Schaden an der Zugfeder oder am Uhrwerk zu vermeiden. Diese Funktion kann nämlich laut der vorliegenden Erfindung, so wie unten näher beschrieben, durch geeignete Auslegung der beiden Teile der magnetischen Kupplung direkt von dieser magnetischen Kupplung übernommen werden, indem ab einem vorbestimmten, am zweiten Teil der magnetischen Kupplung anliegenden Drehmoment dieses nicht mehr weiterdreht. Dadurch kann der Raumbedarf für eine solche Krone vermindert sowie deren Konzeption vereinfacht werden.

  

[0015]    Der Aus- und Einbau einer derartigen Kronenstellvorrichtung ist einfach und deren Wartung im Nachverkaufsservice, insbesondere auf Grund der nicht mehr nötigen Dichtung sowie durch die Energieautonomie dieser Stellvorrichtung, unkompliziert. Dies liegt auch daran, dass im Regelfall, in dem das im Gehäuseinneren zumindest drehbar angeordnete Betätigungsorgan mit Teilen des Uhrwerks zusammenarbeitet, dieses Betätigungsorgan als Stift ausgebildet ist, der einen in der Uhrgehäuseinnenseite beherbergten ersten Abschnitt sowie einen am Uhrwerk angebrachten zweiten Abschnitt aufweist, wobei diese Abschnitte über ein U-förmiges Verbindungsteil dreh- und zugfest lösbar miteinander verbunden sind.

   Ein solches Verbindungsteil, das einer Steckverbindung in einer gewöhnlichen Kupplungsvorrichtung entspricht, ermöglicht durch leichten Ausbau den freien Zugang sowohl zum Betätigungsorgan als auch zum Uhrwerk.

  

[0016]    Weitere Erfindungsgegenstände sind ein Uhrgehäuse laut Anspruch 21 mit geeigneten seitlichen Einbuchtungen zur Aufnahme einer derartigen Kronenstellvorrichtung, vor allem ein Uhrgehäuse mit einer inneren zylinderförmigen und einer diese umgebenden, ringförmigen äusseren seitlichen Einbuchtung, sowie eine Uhr laut Anspruch 26 mit einer derartigen Kronenstellvorrichtung und/oder einem solchen Uhrgehäuse, deren Vorteile sich aus dem oben Gesagten ergeben.

  

[0017]    Weitere Vorteile ergeben sich aus den in den abhängigen Ansprüchen genannten Merkmalen sowie der im Folgenden die Erfindung mit Hilfe der Abbildungen im Detail darlegenden Beschreibung.

  

[0018]    Die beigefügten Abbildungen stellen beispielhaft mehrere Ausführungsformen einer Kronenstellvorrichtung laut der vorliegenden Erfindung dar.

  

[0019]    Die Abbildung 1a zeigt eine schematische Draufsicht auf eine Uhr, die mit Kronenstellvorrichtungen laut der vorliegenden Erfindung ausgestattet ist; die Abbildung 1bzeigt eine schematische Seitenansicht der Uhr laut Abbildung 1a.

  

[0020]    Die Abbildung 2a ist ein schematischer Schnitt parallel zur Uhrwerksebene durch eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemässen Stellkrone entlang der Linie l-l in der Abbildung 1b; die Abbildung 2bstellt einen Längsschnitt durch diese Krone in einer Ebene senkrecht zur Uhrwerksebene entlang der Linie II-II in der Abbildung 1adar, wobei sich die Krone in der Ruheposition befindet; die Abbildung 2cstellt einen analogen Längsschnitt durch dieselbe Krone dar, wobei sich die Krone in gezogener Position befindet; Abbildung 2d zeigt einen schematischen Querschnitt durch eine mögliche Ausführungsform einer zugehörigen magnetischen Kupplung, wobei der äussere Teil der Darstellung eine Vergrösserung von Teilen der im Zentrum dargestellten magnetischen Kupplung unter Andeutung des Verlaufs des magnetischen Flusses ist.

  

[0021]    Die Abbildung 3a ist ein zur Abbildung 2aanaloger Schnitt parallel zur Uhrwerksebene durch eine hinsichtlich des Positionierungssystems abgewandelte Ausführungsform der Krone aus Abbildung 2a, wobei sich die Stellkrone in der Ruheposition befindet; Abbildung 3bstellt dieselbe Stellkrone in gezogener Position dar.

  

[0022]    Die Abbildung 4a zeigt einen Längsschnitt in einer Ebene senkrecht zur Uhrwerksebene entlang der Linie III-III in der Abbildung 1a, wobei die dargestellte, erfindungsgemässe Kronenstellvorrichtung eine vereinfachte Ausführungsform repräsentiert, die nur eine axiale Position der drehbar angebrachten Stellkrone aufweist sowie deren magnetische Kupplung unterschiedlich ausgelegt wurde; Abbildung 4b und 4cstellen eine teilweise in Transparentdarstellung gegebene Draufsicht sowie Vorderansicht derselben Stellkrone dar; Abbildung 4dgibt einen zu Abbildung 4aanalogen Längsschnitt einer weiteren, ebenfalls nur eine axiale Position besitzenden Stellkrone wieder, während Abbildung 4ewiederum teilweise in Transparentdarstellung eine Draufsicht dieser Krone und insbesondere der zugehörigen magnetischen Kupplung 4 bietet.

  

[0023]    Die Abbildungen 5a und 5b zeigen eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemässen Kronenstellvorrichtung in schematischen Schnitten parallel zur Uhrwerksebene analog zur Abbildung 2a, wobei sich die Stellkrone in Abbildung 5a in deren Ruheposition und in Abbildung 5b in gezogener Position befindet; die Abbildung 5czeigt dieselbe Stellvorrichtung, die neben mehreren axialen Positionen auch eine zusätzlich inkorporierte Drucktastenvorrichtung mit einer eigenen magnetischen Kupplung besitzt und daher mehrere Funktionen bedienen kann, in der Ruheposition der Krone, im Unterschied zu Abbildung 5a jedoch bei betätigtem Drücker.

  

[0024]    Im Folgenden soll die Erfindung mit Hilfe der erwähnten Abbildungen im Detail beschrieben werden.

  

[0025]    Die in Abbildung 1 dargestellte Uhr 1 weist beispielhaft mehrere Kronenstellvorrichtungen laut der vorliegenden Erfindung auf, etwa auf der rechten Seite eine bei Armbanduhren meist zum Aufziehen der Zugfeder des Uhrwerks, zum Verstellen der Zeiger und/oder je nach Art der Uhr für deren weitere Funktionen benutzte, drehbare Stellkrone mit mehreren axialen Positionen sowie auf der linken Seite eine vereinfachte Stellkrone, die nicht axial verstellt, sondern nur gedreht werden kann, um eine bestimmte Funktion der Uhr zu steuern. Beide Vorrichtungen ähneln von aussen betrachtet einer entsprechenden, konventionellen Vorrichtung für eine Uhr 1, wie sie insbesondere für Armbanduhren mit mechanischem Uhrwerk bekannt sind, und besitzen jeweils einen aussen am Uhrgehäuse 2 angebrachten Kronenkopf 3.

   Andere, eventuell noch an der Uhr vorhandene Einstellvorrichtungen, so wie die in Abbildung 1asowie in der Seitenansicht der Abbildung 1b sichtbaren Drücker, die etwa in Chronographen häufig neben der Krone angebracht sind, unterliegen auf Grund der vorliegenden Erfindung keinerlei notwendigen Veränderungen und werden daher ebenso wie das Uhrwerk an sich respektive die Uhr sowie deren konkrete Funktionen im Weiteren nicht beschrieben werden.

  

[0026]    Zunächst sei auf die Besonderheiten der rechts dargestellten Krone als einer möglichen Ausführungsform der Erfindung detailliert eingegangen. Der Kronenkopf 3 der in Abbildung 2a in einem Schnitt parallel zur Uhrwerksebene entlang der Linie l-l in der Abbildung 1b gezeigten Stellkrone respektive einer erfindungsgemässen Kronenstellvorrichtung allgemein weist ein am Uhrgehäuse 2 drehbar angebrachtes Stellorgan 3.1 auf, mittels dessen Bewegung eine Funktion der Uhr im Gehäuseinneren 2.1 steuerbar ist. Das Stellorgan 3.1 ist fest mit dem Kronenkopf 3 verbunden und formt mit diesem eine etwa pilzförmige Stellkrone, die seitlich am Uhrgehäusering sowohl drehbar als in diesem Beispiel auch in Richtung des Zentrums der Uhr axial verschiebbar angeordnet ist. Das Stellorgan 3.1 und der Kronenkopf 3 können auch einteilig gefertigt sein.

  

[0027]    Das Uhrgehäuse 2 der Uhr 1 besitzt hierbei zur Aufnahme der Krone eine in Richtung der Gehäuseaussenseite offene, erste seitliche Einbuchtung 2.3. Diese besitzt im vorliegenden Ausführungsbeispiel die Form einer ringförmigen Nut 2.3, in welcher das Stellorgan 3.1, das als Hohlzylinder mit dem Kronenkopf 3 als uhraussenseitig gerichtetem Ende ausgestaltet ist, drehbar sowie gleitend verschiebbar angebracht ist. Das Stellorgan 3.1 kann dazu einen beispielsweise am ins Uhrinnere gerichteten Ende deren Längserstreckung befindlichen Anschlag 3.1.1 besitzen, durch den das Stellorgan 3.1 und somit der gesamte Kronenkopf 3 mittels einer Buchse 2.5, die durch seitlich in die Buchse 2.5 und in das Uhrgehäuse 2 einrastende Befestigungsstifte 2.6 im Uhrgehäusering befestigt ist, am Uhrgehäuse 2 gehalten wird.

   Die Befestigungsstifte 2.6 spielen hierfür in dem in den Abbildungen 2abis 2cdargestellten Beispiel gleichzeitig die Rolle eines in der Mitte der Buchse 2.5 angebrachten Gegenanschlags, der zur Befestigung des Kronenkopfs 3 bzw. der Krone an der Uhr 1 und unter Gewährleistung der Dreh- und Verschiebbarkeit des Stellorgans 3.1 am Ende dessen axialen Laufs in den Anschlag 3.1.1 des Stellorgans 3.1 eingreift. Alternativ dazu könnte natürlich ein explizit am nach aussen gerichteten Ende der Buchse 2.5 vorgesehener Gegenanschlag dies übernehmen. Zudem definiert der Abstand zwischen der inneren Endfläche der ringförmigen Nut 2.3 und der Anschlagfläche an den Befestigungsstiften 2.6 den Hub der Krone, der zur Realisierung der axialen Positionen der Stellkrone zur Verfügung steht.

   Die Buchse 2.5 bzw. der Kronenkopf 3 kann selbstverständlich durch eine Reihe anderer mechanischer Mittel am Uhrgehäuse angebracht werden. Des Weiteren kann im Zentrum der Innenfläche des hohlzylinderförmigen Stellorgans 3.1 bzw. des Kronenkopfs 3 ein sich in dessen Längsrichtung erstreckender, kurzer Führungsbolzen 3.2 angebracht sein, der von einem Ringaufsatz 2.7 umgeben wird. Der Führungsbolzen 3.2 liegt in der in der Abbildung 2b gezeigten Ruhestellung der Krone an der Gehäusewand 2.2, welche die erste seitliche Einbuchtung 2.3 vom Gehäuseinneren 2.1 der Uhr 1 abschottet, an, während er beim Übergang in die im vorliegenden Beispiel zwei gezogenen Positionen der Krone, so wie in der Abbildung 2cin der äussersten gezogenen Position dargestellt, im Ringaufsatz 2.7 den Kronenkopf 3 führend von der Gehäusewand 2.2 weggleitet.

  

[0028]    Die verschiedenen axialen Positionen des Kronenkopfes 3, im hier dargestellten Beispiel eine Ruhestellung und zwei gezogene Positionen, können durch das Zusammenspiel einer Ringfeder 2.8, welche in einer entsprechenden Ringnut 2.9 am zur Uhraussenseite weisenden Ende der Buchse 2.5 liegt, und einer entsprechenden Anzahl von nebeneinanderliegenden, im Wesentlichen im Querschnitt dreiecksförmigen Rillen 3.1.2 an einem dieser Feder 2.8 gegenüberliegenden Abschnitt des Stellorgans 3.1 definiert werden. Dabei kann die Ringfeder 2.8 durch manuellen, axialen Zug oder Druck am Kronenkopf 3 in die eine oder andere Rille 3.1.2 gleiten und stabilisiert dort den Kronenkopf 3 in seiner eingestellten Position axial, während er gleichzeitig in jeder dieser axialen Stellungen gedreht werden kann.

   Dadurch wird die axiale Verschiebbarkeit der Krone gewährleistet, während durch die Ringform der seitlichen Einbuchtung 2.3 sowie durch die Hohlzylinderform des Stellorgans 3.1 dessen Drehbarkeit am Uhrgehäuse 2 sichergestellt ist, so dass der hier beschriebene Kronenkopf 3 sowohl drehbar als auch axial verschiebbar ist. Weiterhin können im Stellorgan 3.1 sowie im Führungsbolzen 3.2 wie in den Abbildungen 2a bis 2c dargestellt vorteilhafterweise mehrere Dichtringe 3.1.3 angebracht werden, insbesondere zwischen dem Stellorgan 3.1 und dem Ringaufsatz 2.7, um die Beweglichkeit des Kronenkopfes 3 nicht durch eindringenden Schmutz im Laufe der Zeit nachteilig zu beeinflussen, wobei dies dem Fachmann geläufig ist.

  

[0029]    Ausserdem besitzt das Uhrgehäuse 2 der Uhr 1 eine in Richtung der Gehäuseinnenseite offene, zweite seitliche Einbuchtung 2.4, die der ersten seitlichen Einbuchtung 2.3 benachbart liegt, aber durch die Gehäusewand 2.2 von Letzterer getrennt ist. Im in den Abbildungen 2abis 2c dargestellten Fall ist diese zweite Einbuchtung 2.4 zylinderförmig und ist, zumindest teilweise, innerhalb der ringförmigen ersten Einbuchtung 2.3 angeordnet, indem die Gehäusewand 2.2 des Uhrgehäuses 2 an dieser Stelle einen merklich doppelt S-förmigen Längsschnitt aufweist.

   Im vorliegenden, in den Abbildungen 2a bis 2c skizzierten Ausführungsbeispiel wird die Hohlzylinderform der zweiten seitlichen Einbuchtung 2.4 gehäuseaussenseitig durch den Ringaufsatz 2.7, der denselben Aussendurchmesser wie die Einbuchtung 2.4 aufweist, fortgesetzt, wobei der Aufsatz 2.7 wie oben erwähnt der gleitenden Lagerung des Stellorgans 3.1 und der Führung des Kronenkopfs 3, insbesondere des Führungsbolzens 3.2, dient. Der Ringaufsatz 2.7 kann zum Beispiel auf die Gehäusewand 2.2, welche die zylinderförmige, zweite Einbuchtung 2.4 innerhalb der ringförmigen ersten Einbuchtung 2.3 bildet, aufgeschraubt oder aufgepresst sein.

  

[0030]    Diese Konfiguration erlaubt es, im Gehäuseinneren 2.1, d.h. in der zweiten seitlichen Einbuchtung 2.4, ein vom Kronenkopf 3 durch die Gehäusewand 2.2 getrenntes, die besagte bzw. die besagten Funktionen der Uhr steuerndes Betätigungsorgan 5 drehbar sowie axial frei verschiebbar anzuordnen. Dieses Betätigungsorgan 5 arbeitet im Normalfall mit Teilen des Uhrwerks zusammen, sei es dasjenige einer mechanischen - oder das einer elektronischen Uhr, um beliebige Funktionen der Uhr zu steuern. Hierbei kann dieses Organ insbesondere als Betätigungsstift 5 ausgebildet sein, der einen im Uhrgehäuse beherbergten ersten Abschnitt sowie einen am Uhrwerk angebrachten zweiten Abschnitt aufweist.

   Der erste Abschnitt des Betätigungsstifts 5 mit einem zu dessen drehbarer sowie gleitend verschiebbarer Lagerung dem Innendurchmesser der zylinderförmigen zweiten Einbuchtung 2.4 entsprechenden Aussendurchmesser kann somit mittels dieser zylinderförmigen zweiten Einbuchtung 2.4, zumindest in der Ruhelage der Krone, vollständig innerhalb der Dicke des Uhrgehäuserings untergebracht werden. Die beiden Abschnitte des Betätigungsstifts 5 können zudem analog zu einer Steckverbindung in einer gewöhnlichen Kupplungsvorrichtung vorteilhafterweise über ein U-förmiges Verbindungsteil dreh- und zugfest lösbar miteinander verbunden sein, was insbesondere in den Abbildungen 2bund 2cschematisch dargestellt ist und dem Fachmann durch diese Erläuterungen klar wird. Dies erleichtert Ein- und Ausbau sowie Wartung sowohl des Uhrwerks als auch des Betätigungsorgans 5.

  

[0031]    An dieser Stelle sei auch erwähnt, dass es möglich ist, den Teil des Uhrgehäuses 2, welcher die speziell ausgebildete, aus nicht oder nur schwach magnetisierbarem Material hergestellte Gehäusewand 2.2 mit den beiden seitlichen Einbuchtungen 2.3, 2.4 enthält und somit neben dem aussen befindlichen Kronenkopf 3 und dem innen angeordneten Betätigungsorgan 5 als trennende Wand einen wichtigen Bestandteil der Kronenstellvorrichtung bildet, separat auszuführen, wobei dieser Teil dann etwa in einer runden Ausfräsung des Uhrgehäuseringes eingesetzt werden kann. Dies verbessert die Dichtigkeit im Vergleich zu üblichen Kronenanordnungen in dem Sinne erheblich, als eine Dichtung hier nur zwischen sich nicht bewegenden Teilen erforderlich ist, und kann zur Vereinfachung der Herstellung des Uhrgehäuses 2 beitragen.

   Ansonsten wird das Uhrgehäuse 2 bzw. der Uhrgehäusering mit der ersten seitlichen Einbuchtung 2.3, welche das Stellorgan 3.1 der Kronenstellvorrichtung zu beherbergen erlaubt, und, durch die Gehäusewand 2.2 getrennt, mit der benachbart liegenden, in Richtung der Gehäuseinnenseite offenen, zweiten seitlichen Einbuchtung 2.4, welche das Betätigungsorgan 5 zu beherbergen erlaubt, einteilig gefertigt. In diesem Falle tritt das Problem der Dichtigkeit an der Stelle des Stellorgans 3.1 nicht auf.

   Weiterhin ist anzumerken, dass im Prinzip die erste seitliche Einbuchtung 2.3 auch zylinderförmig ausgelegt werden und von der zweiten seitlichen Einbuchtung 2.4 ringförmig umgeben werden kann, also die umgekehrte Konstellation zu dem vorher Beschriebenen durchaus möglich ist, wobei dies an anderer Stelle noch näher ausgeführt werden wird, ebenso wie die Möglichkeit einer anderen Formgebung für die seitlichen Einbuchtungen sowie entsprechend für das Stellorgan und das Betätigungsorgan.

  

[0032]    Zunächst sei jedoch auf ein weiteres wesentliches Merkmal der vorliegenden Erfindung eingegangen, das es erst erlaubt, den bei bekannten Vorrichtungen üblichen, durchgehenden Kronenstift wegzulassen und dadurch mehrere Probleme wie die Dichtigkeit der Uhr, die Qualität der Kronenstellvorrichtung oder deren Wartungsfreiheit auf elegante Art und Weise zu lösen. Wie aus Abbildung 2aersichtlich, weist nämlich eine erfindungsgemässe Kronenstellvorrichtung am Stellorgan 3.1 ein erstes Teil 4.1 einer analogen magnetischen Kupplung 4 auf. Das im Gehäuseinneren 2.1 befindliche, vom Kronenkopf 3 durch die Gehäusewand 2.2 getrennte, dreh- und verschiebbar angeordnete und dadurch die besagte(n) Funktion(en) der Uhr steuernde Betätigungsorgan 5 trägt dementsprechend ein zweites Teil 4.2 dieser magnetischen Kupplung 4.

   Durch die beiden Teile 4.1, 4.2 der magnetischen Kupplung 4 ist die Bewegung des Betätigungsorgans 5 über die Bewegung des Kronenkopfs 3 steuerbar, wodurch eine Vorrichtung laut der vorliegenden Erfindung bekannte Kronenanordnungen zu ersetzen vermag, ohne auf einen durchgehenden Kronenstift zurückgreifen zu müssen, und daher die damit einhergehenden Nachteile vermeidet.

  

[0033]    Die magnetische Kupplung 4 kann derart ausgelegt sein, dass zumindest eines ihrer beiden Teile 4.1, 4.2 zumindest einen Dauermagneten 4.1.1, 4.2.1 aufweist, während das andere Teil 4.2, 4.1 jeweils einem Dauermagneten gegenüberliegende, auf dessen magnetische Kraft reagierende Segmente aufweist.

   Im Prinzip könnten diese Segmente zum Beispiel durch Teile aus magnetisierbarem Material, etwa aus Weicheisen, realisiert werden, doch ist es in der Praxis wegen der geringen Dimensionen der Kronenstellvorrichtung an einer Armbanduhr und auf Grund der zwar hohen, jedoch dennoch limitierten Stärke der heute verfügbaren Dauermagnete zur Erreichung einer optimalen Kraftübertragung zwischen den beiden Teilen 4.1, 4.2 der magnetischen Kupplung 4 günstiger bzw. notwendig, Dauermagnete 4.1.1, 4.2.1 oder insbesondere auch dem Fachmann bekannte, handelsübliche Topfmagnete, deren Gegenpole sich gegenüberliegen, in beide Teile 4.1, 4.2 der Kupplung 4 einzubauen.

  

[0034]    Alternativ kann zumindest eines der beiden Teile 4.1, 4.2 der magnetischen Kupplung 4 einteilig hergestellt werden, indem es magnetisierte Bereiche alternierender Polarität aufweist, welche aus Seltenen Erden, insbesondere aus Samarium-Cobalt- (SmCo) oder Neodymium-Eisen-Bor-Werkstoffen (NdFeB), gefertigt sind. Das andere Teil 4.1, 4.2 weist wiederum jeweils einem der magnetisierten Bereiche gegenüberliegende, auf dessen magnetische Kraft reagierende Segmente auf, die analog zur Variante mit Dauermagneten normalerweise ebenfalls als magnetisierte Bereiche aus Seltenen Erden ausgeführt sind.

  

[0035]    Als weitere Alternative ist es möglich, Magnetwerkstoffe und insbesondere Werkstoffe aus Seltenen Erden durch Pulverisierung und Vermischung mit geeigneten Kunststoffen zu sogenannten kunststoffgebundenen Magneten zu verarbeiten, welche, wie aus der Kunststoffbearbeitung bekannt, als Teile mit allen erdenklichen Formen herstellbar sind. Diese Technik erlaubt es, die beiden Teile 4.1, 4.2 der magnetischen Kupplung 4 nicht nur an sich einteilig, sondern einteilig mit dem zugehörigen Organ 3.1, 5 zu produzieren, so dass die wesentlichen Teile der Kronenstellvorrichtung samt der Magnetkupplung 4 einfach und kostengünstig in grossen Serien gefertigt werden können.

  

[0036]    In einer bevorzugten Ausführungsform, die an die oben beschriebene Formgebung der seitlichen Einbuchtungen 2.3, 2.4 am Uhrgehäuse 2 bzw. des Stellorgans 3.1 und des Betätigungsorgans 5 anknüpft, sind die beiden Teile 4.1, 4.2 der magnetischen Kupplung 4 ringförmig ausgestaltet und, durch die Gehäusewand 2.2 getrennt, konzentrisch ineinanderliegend angebracht. Wie in den Abbildungen 2abis 2c dargestellt, wird dazu das ringförmige, erste Teil 4.1 zum Beispiel am ins Zentrum der Uhr 1 gerichteten Ende des Stellorgans 3.1 mit dessen Innenumfang gleichverlaufend befestigt, während das zweite Teil 4.2 am nach aussen gerichteten Ende des Betätigungsorgans 5 mit dessen Aussenumfang gleichverlaufend befestigt ist.

   Durch die Zylinderform der zweiten Einbuchtung 2.4 und die diese umgebende Ringform der ersten seitlichen Einbuchtung 2.3 kommen die beiden Teile 4.1, 4.2 der magnetischen Kupplung 4 ebenso wie, zumindest teilweise, das Betätigungsorgan 5 relativ zum Stellorgan 3.1 konzentrisch ineinanderliegend zu liegen und können bei Betätigung der Stellkrone gleichlaufend miteinander sowohl gedreht als auch in axialer Richtung nach aussen bzw. nach innen verschoben werden, ohne ihre relative Lage zueinander, die durch die magnetische Kupplung 4 aufrechterhalten wird, zu ändern. Sowohl die erforderliche Winkelorientierung als auch die axiale Ausrichtung der Dauermagnete respektive der magnetisierten Bereiche zueinander stellt sich durch die magnetische Kraft zwischen den ringförmigen Teilen 4.1, 4.2 der magnetischen Kupplung 4 selbsttätig ein.

  

[0037]    Wie aus Abbildung 2dersichtlich, weisen die beiden ringförmigen Teile 4.1, 4.2 der magnetischen Kupplung 4 in der bevorzugten Ausführungsform jeweils vier gegenüberliegende, sich gegenseitig anziehende Dauermagnete 4.1.1, 4.2.1 oder magnetisierte Bereiche von jeweils alternierender Polarität, die normalerweise in gleichem Winkelabstand angeordnet sind, auf. Die Pole gegenüberliegender Magnete sind dabei jeweils umgekehrt ausgerichtet, so dass vier sich anziehende Magnetpaare geformt werden. Diese Anzahl von Magnetpaaren hat sich als für eine optimale Kraftübertragung ausreichend herausgestellt, während gleichzeitig das resultierende Magnetfeld kein zu starkes Störfeld bewirkt.

  

[0038]    Weiterhin ist es durch geschickte Wahl der Stärke der Dauermagnete 4.1.1, 4.1.2 respektive der magnetisierten Bereiche von jeweils alternierender Polarität in den beiden Teilen 4.1, 4.2 der magnetischen Kupplung 4 möglich, neben der kraftschlüssigen magnetischen Verbindung zwischen dem Stellorgan 3.1 und dem Betätigungsorgan 5 gleichzeitig eine Kupplung, die als Schutz gegen Überdrehung der Krone durch den Träger der Uhr fungiert, in die magnetische Kupplung 4 zu integrieren, so dass diese mit der Kraftübertragung und dem Überdrehschutz eine Doppelfunktion besitzt.

   Die letztgenannte Funktion kann laut der vorliegenden Erfindung durch eine derartige Auslegung der beiden Teile 4.1, 4.2 der magnetischen Kupplung 4 erzielt werden, dass ab einem vorbestimmten, am zweiten Teil 4.2 der magnetischen Kupplung 4 respektive am Betätigungsorgan 5 anliegenden Drehmoment dieses nicht mehr weiterdreht. Im Uhrinneren wird also kein spezielles, mechanisches Kupplungssystem am Kronenstift mehr benötigt, welches eigens für den Fall des Überdrehens der Krone vorgesehen ist und in diesem Fall auskuppelt, um Schaden an der Zugfeder oder am Uhrwerk zu vermeiden, was insbesondere im Falle der Benutzung der Stellkrone in Uhren mit mechanischem Uhrwerk von Vorteil ist. Dies reduziert insbesondere den Raumbedarf für eine derartige Krone und vereinfacht deren Konzeption.

  

[0039]    Ein wichtiger Aspekt, der den Fachmann bisher weitgehend von der Verwendung magnetischer Elemente in Uhren, insbesondere auch in kleinen Bauteilen wie etwa in Stellelementen wie einer Kronenstellvorrichtung, abgehalten hat, ist der erwähnte, störende Einfluss des von diesen Elementen ausgehenden Magnetfeldes, unter anderem auf die Ganggenauigkeit der Uhr. Die vorliegende Erfindung geht demzufolge durch die Integration magnetischer Feldquellen direkt in das Uhrgehäuse, auch auf dessen Innenseite, also sehr nahe am Uhrwerk, bewusst einen den üblichen Kenntnissen des Fachmanns zuwiderlaufenden Weg.

   Auch die Verwendung von bekannten Abschirmgehäusen, wie etwa im Patentantrag  WO 2007/012 939 der International Watch Company beschrieben, hat in diesem Zusammenhang den Nachteil, eine Vergrösserung der Uhr oder zumindest ein weiteres Bauteil zu erfordern, was erklärt, warum der Einbau magnetischer Elemente in Uhren bisher sehr begrenzt blieb und insbesondere bei Stellvorrichtungen unterblieb.

  

[0040]    Zur Überwindung respektive zumindest teilweisen Minderung dieser Schwierigkeiten kann bei einer Vorrichtung laut der vorliegenden Erfindung zumindest eines der beiden Teile 4.1, 4.2 der magnetischen Kupplung 4 mit einem Element 4.3 zur Orientierung des von der magnetischen Kupplung 4 stammenden magnetischen Flusses ausgestattet sein. Das oder die Elemente 4.3 zur Orientierung des von der magnetischen Kupplung 4 stammenden magnetischen Flusses sind in der oben beschriebenen, bevorzugten Ausbildungsform als Ringelemente ausgebildet, welche jeweils die magnetischen Bereiche 4.1.1, 4.2.1, innerhalb eines Teils 4.1, 4.2 der magnetischen Kupplung 4 unmittelbar miteinander verbinden.

   Die Ringelemente 4.3 sind dabei im Beispiel der Abbildungen 2abis 2c direkt am Aussendurchmesser des ersten Teils 4.1 der magnetischen Kupplung 4 sowie am Innendurchmesser dessen zweiten Teils 4.2 angebracht und somit in das Stellorgan 3.1 bzw. das Betätigungsorgan 5 integriert, wodurch kein weiteres Bauteil zur Abschirmung des Magnetfeldes zwingend erforderlich ist. Allgemein erfolgt die Anordnung der Ringelemente 4.3, sofern möglich, derart, dass zumindest eines dieser Elemente 4.3 zwischen den Teilen 4.1, 4.2 der magnetischen Kupplung 4 und dem Uhrgehäuseinneren 2.1 angebracht ist und ein anderes Element 4.3 möglichst die von den Teilen 4.1, 4.2 stammenden Flusslinien zu schliessen erlaubt, wobei die Elemente 4.3 bevorzugt zumindest teilweise entlang des Bewegungspfades der Teile 4.1, 4.2 der magnetischen Kupplung 4 angeordnet sind.

   Daher bietet sich bei drehbaren Organen 3.1, 5 wie im vorliegenden Beispiel die Ring- bzw. Zylinderform an. Da die Ringelemente 4.3 aus magnetisierbarem Material, bevorzugt aus technisch reinem Eisen oder unlegiertem Qualitätsstahl, bestehen, besitzen sie eine hohe magnetische Permeabilität und leiten daher den von der magnetischen Kupplung 4 stammenden magnetischen Fluss vornehmlich durch die von diesen Teilen eingenommenen räumlichen Bereiche. So wird ein Teil des magnetischen Flusses zum einen vom Gehäuseinneren 2.1 und insbesondere vom Uhrwerk der Uhr 1 weggelenkt und produziert zum anderen ein geringeres magnetisches Streufeld ausserhalb der Uhr 1, was sowohl Störeffekte auf die Ganggenauigkeit der Uhr 1 als auch auf Personen oder Geräte in dessen Umfeld verringert.

   Gleichzeitig wird durch diese Konzentration der Magnetfeldlinien um die beiden Teile 4.1, 4.2 die Kraftübertragung an der analogen magnetischen Kupplung 4 verstärkt. In der Abbildung 2c und den in Abbildung 2d angebrachten Vergrösserungen ist der resultierende magnetische Fluss zwischen zwei Magneten senkrecht zur Zifferblattebene respektive derjenige in der Querschnittsebene der Stellkrone mit Pfeilen und Linien schematisch angedeutet. Insbesondere letztere Komponente des magnetischen Flusses zwischen den Magnetpaaren wird von den Elementen 4.3 beeinflusst, um jeweils merklich die Form eines viertelkreisförmigen Doppelbogens anzunehmen.

   Hinsichtlich der konkreten Auswirkungen auf Grund der Anbringung der Elemente 4.3 lässt sich anmerken, dass das magnetische Streufeld ausserhalb der Uhr 1 mehr als eine Grössenordnung reduziert werden kann, während hinsichtlich der Kraftübertragung Unterschiede bis zu 30% festgestellt werden können, abhängig von der genauen Form der Bauteile, so dass etwa Dauermagnete kleineren Volumens und geringerer Stärke bei effektiv gleichbleibender magnetischer Kraft zwischen den Teilen 4.1, 4.2 der magnetischen Kupplung 4 gewählt werden können. Dies trägt, neben anderen Faktoren, zur Ermöglichung einer erfindungsgemässen, magnetisch gesteuerten Kronenstellvorrichtung bei.

   In den Abbildungen 2cund 2dwie auch in anderen Abbildungen sind neben dem groben Magnetfeldverlauf zur Vereinfachung des Verständnisses auch an einigen Stellen parallele Striche eingezeichnet, um aufeinander gleitende Teile zu bezeichnen, während ein Schrägstrich zwischen Teilen symbolisiert, dass sie fest miteinander verbunden sind.

  

[0041]    Um sich im Weiteren alternativen Ausführungsformen der Erfindung zuzuwenden, sei zunächst erwähnt, dass der aussen am Uhrgehäuse 2 angebrachte Kronenkopf 3 nicht nur ein Positionierungssystem, das auf dem Zusammenspiel zwischen einer Ringfeder und einem Abschnitt mit entsprechenden Rillen entsprechend der obigen Beschreibung basiert, sondern auch ein dem Fachmann vom Prinzip her geläufigeres Positionierungssystem aufweisen kann. Zur näheren Erläuterung sei diesbezüglich auf die Abbildungen 3a und 3b hingewiesen, die abgesehen vom Positionierungssystem eine der Stellkrone aus den Abbildungen 2abis 2c identische Kronenstellvorrichtung darstellen, dies wiederum in der Ruheposition bzw. in der äussersten von zwei gezogenen Positionen.

   In diesem Falle werden die axialen Positionen der Krone mittels eines sogenannten Stell- oder Winkelhebels 3.1.4 an der Aussenseite des Uhrgehäuses 2 realisiert, wobei der Winkelhebel 3.1.4 eine kinematische Verbindung zwischen dem Stellorgan 3.1 und dem Uhrgehäuse 2 unter Definition einer bestimmten Anzahl von Positionen des Kronenkopfs 3 darstellt. Wie dem Fachmann allgemein geläufig, ist hierbei der Winkelhebel 3.1.4 etwa mittig drehbar gelagert, während sein dem Stellorgan 3.1 zugewandtes Ende beispielsweise mittels eines Stifts in einen umlaufenden Einschnitt 3.1.5 am Stellorgan eingreift.

   Das dem Uhrgehäuse 2 zugewandte Ende des Winkelhebels 3.1.4 wird seinerseits durch eine Stellhebelfeder in jeweils einer von einer bestimmten Anzahl von möglichen Positionen gesichert, so dass eine bestimmte Anzahl von Positionen des Winkelhebels 3.1.4 und damit des Stellorgans 3.1 definiert wird, hier drei Positionen. Abgesehen von der alleinigen Anbringung dieses Positionierungssystems an der Uhrgehäuseaussenseite ist dies dem Fachmann bekannt und bedarf daher keiner weitergehenderen Erläuterung.

   Die Kronenstellvorrichtung ist damit im vorliegenden Beispiel der Abbildungen 3a und 3bebenso wie in der vorgehend beschriebenen Ausführungsform hinsichtlich ihrer axialen Verschiebbarkeit tristabil, kann jedoch durch eine entsprechende, veränderte Auslegung des Positionierungssystem auch bistabil ausgestaltet oder mit mehr als drei Positionen versehen werden; bevorzugt wird jedoch die axial bi- oder tristabile Variante der Stellkrone. Am Rande sei noch angemerkt, dass die Ausführungsform einer Kronenstellvorrichtung laut den Abbildungen 3a und 3bzudem eine am zum Kronenkopf 3 gerichteten Ende der Buchse 2.5 angebrachte, zusätzliche Führungsbuchse 2.10, die sowohl das Stellorgan 3.1 als auch den Kronenkopf 3 stabilisiert bzw. führt, aufweisen kann, was eine von vielen möglichen mechanischen Abänderungen einer erfindungsgemässen Stellkrone illustriert.

  

[0042]    Als eine weitere Ausführungsform im Sinne der vorliegenden Erfindung ist anstelle der vorstehend in zwei Ausgestaltungen beschriebenen, fest mit dem Stellorgan 3.1 verbundenen, dreh- und verschiebbaren Krone auch eine vereinfachte Ausbildung vorstellbar, bei welcher der Kronenkopf 3 sowie das Betätigungsorgan 5 nur gedreht, nicht jedoch axial verstellt werden können. Zwei dementsprechende Ausführungsformen sind in den Abbildungen 4a bis 4e dargestellt, wobei nun zunächst auf das Beispiel der Abbildungen 4a bis 4cnäher eingegangen werden soll.

  

[0043]    Die in Richtung der Gehäuseaussenseite offene, erste seitliche Einbuchtung 2.3 ist in diesem Falle vorzugsweise doppelt zylinderförmig ausgebildet. Wie aus Abbildung 4a ersichtlich, weist ein erster zylinderförmiger Teil dieser Einbuchtung einen grösseren Durchmesser auf, erstreckt sich jedoch weniger tief in Richtung des Uhrinneren 2.1 und beherbergt im Wesentlichen das Stellorgan 3.1, das auch einteilig mit dem Kronenkopf 3 gefertigt sein könnte, sowie den daran angebrachten ersten Teil 4.1 der magnetischen Kupplung 4, welcher wiederum ringförmig ausgestaltet ist.

   Die Achse 3.1.6 des Stellorgans 3.1 kann in einem zweiten zylinderförmigen Teil kleineren Durchmessers dieser ersten seitlichen Einbuchtung 2.3, der sich jedoch tiefer in Richtung des Uhrinneren 2.1 erstreckt, so untergebracht werden, dass das Stellorgan 3.1 respektive der Kronenkopf 3 drehbar, nicht jedoch axial verstellbar ist. Explizit kann dies zum Beispiel mittels einer in diesem zweiten Teil der äusseren seitlichen Einbuchtung 2.3 angebrachten Haltebuchse 3.1.7 für die Achse 3.1.6 des Stellorgans 3.1 geschehen. Eine in der Haltebuchse 3.1.7 angebrachte Haltefeder 3.1.8 dient dazu, die Krone durch ihre Federbeaufschlagung gegenüber ungewollter Verdrehung zu sichern.

  

[0044]    Die in Richtung der Gehäuseinnenseite offene, von der ersten seitlichen Einbuchtung 2.3 durch die Gehäusewand 2.2 getrennte zweite seitliche Einbuchtung 2.4 ist dementsprechend vorteilhafterweise als Ringnut an der Innenseite des Uhrgehäuserings ausgestaltet und so an diesem platziert, dass es den zweiten zylinderförmigen Teil kleineren Durchmessers der ersten seitlichen Einbuchtung 2.3 ringförmig umgibt, was Abbildung 4a beispielhaft aufzeigt. Das in der zweiten seitlichen Einbuchtung 2.4 angebrachte Betätigungsorgan 5 sowie der an diesem befestigte zweite Teil 4.2 der magnetischen Kupplung 4 liegen daher dem Stellorgan 3.1 bzw. dem ersten Teil 4.1 der magnetischen Kupplung 4 gegenüber.

  

[0045]    Die beiden ringförmigen Teile 4.1, 4.2 der magnetischen Kupplung 4 besitzen also in diesem Falle gleichen Durchmesser, anstatt wie in den vorgehend erläuterten Fällen eine ihrer dort konzentrisch ineinanderliegenden Positionierung angepasste Grösse aufzuweisen, und liegen, durch die Gehäusewand 2.2 getrennt, konzentrisch übereinander in zwei parallel zueinander liegenden Ebenen. Dies veranschaulicht die teilweise in Transparentdarstellung skizzierte Draufsicht auf diese erfindungsgemässe Stellkrone laut Abbildung 4b.

   Wie in der ebenfalls teilweise als Transparentdarstellung gegebenen Vorderansicht laut Abbildung 4c gezeigt, weisen die beiden Teile 4.1, 4.2 der magnetischen Kupplung 4 weiterhin vorzugsweise jeweils vier gegenüberliegende, sich gegenseitig anziehende Dauermagnete 4.1.1, 4.2.1 oder magnetisierte Bereiche von jeweils alternierender Polarität auf, so wie dies schon in den vorherigen Ausführungsformen der Fall war.

  

[0046]    Die Ringelemente 4.3 zur Orientierung des von der magnetischen Kupplung 4 stammenden magnetischen Flusses sind der Anordnung der beiden Teile 4.1, 4.2 der magnetischen Kupplung 4 entsprechend an der nach aussen weisenden - bzw. an der in das Uhrinnere weisenden Seite angebracht.

  

[0047]    Obwohl auch in diesem Falle das Betätigungsorgan 5 mit beliebigen Teilen im Uhrinneren 2.1 zur Bedienung einer gegebenen Funktion der Uhr 1 zusammenspielen kann, lässt sich für diese Ausführungsform als bevorzugte, spezifische Anwendung die in Abbildung 4a gezeigte Bedienung eines im Uhrinneren 2.1 drehbar gelagerten lnnendrehrings 5.2 einer Uhr 1 zitieren. In diesem Fall weist das parallel zur Querschnittsebene der Krone bzw. senkrecht zur Zifferblattebene der Uhr 1 angebrachte Betätigungsorgan 5 oder unmittelbar der zweite Teil 4.2 der magnetischen Kupplung 4 an dessen Aussenumfang eine Verzahnung auf, die in eine entsprechende Verzahnung an der Unterseite des in der parallel zur Zifferblattebene befindlichen Drehrings 5.2 eingreift.

   Eine Drehung des Kronenkopfes 3 an der Aussenseite der Uhr 1 bewirkt somit über die durch die magnetische Kupplung 4 erfolgende Drehung des Betätigungsorgans 5 eine Drehung des Drehrings 5.2 im Uhrinneren 2.1. Alles sonst vorstehend hinsichtlich des weiteren Aufbaus sowie der Funktionsweise der Krone und der Magnetkupplung Gesagte ist analog auch für diese Stellkrone gültig.

  

[0048]    Eine weitere, anhand der vorstehenden Erläuterungen dem Fachmann leicht einsichtige Ausführungsform einer erfindungsgemässen, nur drehbaren Kronenstellvorrichtung ist in den Abbildungen 4d und 4e wiedergegeben. In diesem Falle kann die Ausgestaltung der ersten seitlichen Einbuchtung 2.3 sowie des Stellorgans 3.1 bzw. des Kronenkopfes völlig analog zur vorherigen Ausführungsform gewählt werden, so wie dies aus Abbildung 4dhervorgeht. Allerdings wird hier das ringförmige, dem ersten Teil 4.1 der magnetischen Kupplung 4 in einer parallelen Ebene gegenüberliegende Teil zur weiteren Vereinfachung schlicht weggelassen, was dazu führt, dass das zweite Teil 4.2 der magnetischen Kupplung beispielsweise direkt am Innendrehring 5.2 der Uhr 1 angebracht ist.

   Letzterer spielt daher die Rolle des Betätigungsorgans 5 und ist gleichzeitig das in dieser Anwendung zu verstellende Anzeigeorgan. Die beiden ringförmigen Teile 4.1, 4.2 der magnetischen Kupplung 4 sind in dieser Konstellation also in zwei senkrecht zueinander liegenden Ebenen angeordnet, wobei deren Umfang an einer Stelle, durch die Gehäusewand (2.2) getrennt, benachbart liegt. Dies ist in der in Transparentdarstellung gegebenen Draufsicht der Abbildung 4eskizziert. Aus dieser Abbildung ist auch ersichtlich, dass wegen der unterschiedlichen Durchmesser der beiden ringförmigen Teile 4.1, 4.2 der magnetischen Kupplung 4 diese beiden Teile eine unterschiedliche Anzahl von sich gegenseitig anziehenden Dauermagneten 4.1.1, 4.2.1 oder magnetisierten Bereichen von jeweils alternierender Polarität besitzen.

   Deren Anzahl ist so zu wählen, dass deren jeweiliger Abstand am Aussenumfang an beiden Teilen 4.1, 4.2 identisch ist, um das Gegenüberliegen von zwei sich anziehenden Magneten und somit das Funktionieren der magnetischen Kupplung 4 kontinuierlich zu gewährleisten. Im Falle anderer Anwendungen als der eines Innendrehrings ist es natürlich auch denkbar, wiederum ein explizit als Betätigungsorgan 5 fungierendes Teil vorzusehen, das jedoch genauso wie ein Innendrehring in einer parallel zur Zifferblattebene liegenden Ebene angeordnet ist, allerdings durchaus kleineren Durchmessers sein kann und etwa eine Art Rad mit dem darauf befindlichen zweiten Teil 4.2 der magnetischen Kupplung darstellt, das in darauffolgende Teile des Uhrwerks zur Bedienung einer bestimmten Funktion eingreift.

   Hinsichtlich der sonstigen Funktionsweise einer derartigen Stellkrone und der zugehörigen Magnetkupplung ist wiederum das vorstehend Gesagte in Analogie gültig.

  

[0049]    Im Vergleich zu den in den Abbildungen 2abis 2dsowie 3a und 3b dargestellten Ausführungsformen kann eine erfindungsgemässe Stellkrone jedoch auch komplexer und in ihrer Funktion vielfältiger aufgebaut sein. Dies sei unter Verweis auf die Abbildungen 5a bis 5cnäher erläutert, welche eine Stellkrone darstellen, die im Prinzip so wie die beiden eingangs dargestellten Ausführungsformen aufgebaut ist und daher neben ihrer Drehbarkeit über mehrere axiale Positionen verfügt, die aber zusätzlich auch eine Drucktastenvorrichtung mit einer eigenen magnetischen Kupplung besitzt und daher noch eine weitere Funktion bedienen kann.

  

[0050]    Alle hinsichtlich der Funktion als Stellkrone, also insbesondere in Bezug auf das Stellorgan 3.1, den Kronenkopf 3, das Betätigungsorgan 5 sowie die magnetische Kupplung 4, nötigen Teile einschliesslich der Ausbuchtungen 2.3, 2.4 und der sonstigen Gestaltung des Uhrgehäuses 2 können im Prinzip wie in den beiden zuerst beschriebenen Ausführungsformen ausgeführt werden. In den Abbildungen 5abis 5c ist beispielhaft hinsichtlich der eigentlichen Kronenfunktion die Variante aus den Abbildungen 2abis 2cgewählt worden, was insbesondere am axialen Positionierungssystem für den Kronenkopf 3 mittels einer Ringfeder 2.8 und eines Abschnitts mit rillenförmigen Einschnitten ablesbar ist.

  

[0051]    Die Unterschiede treten durch die zusätzliche Integration einer Drucktastenvorrichtung zutage.

  

[0052]    Zum einen ist der Kronenkopf 3, wie beispielsweise in Abbildung 5a dargestellt, als eine Art Hülse ausgestaltet, an dem wie vordem das Stellorgan 3.1 befestigt ist. Der Kronenkopf 3 beherbergt hier allerdings in dessen Mitte zudem eine Drucktaste 6, die dort relativ zum Kronenkopf bzw. zum Uhrgehäuse 2 verschiebbar angeordnet ist. Desgleichen ist ein von der Drucktaste 6 durch die Gehäusewand 2.2 getrenntes, eine Funktion der Uhr steuerndes, verschiebbares Drucktastenbetätigungsorgan 7 im Uhrgehäuseinneren 2.1 angeordnet. Dabei ist auf diesen beiden Teilen 6, 7 eine eigene, zur Drucktaste gehörige analoge magnetische Kupplung 8 angebracht, die zwei durch die Gehäusewand 2.2 voneinander getrennte Teile 8.1, 8.2 aufweist und die völlig analog zu der magnetischen Kupplung 4 der Krone 3 gestaltet werden kann.

   An der konzentrisch zum Kronenkopf 3 in dessen Mitte angebrachten Drucktaste 6 ist hierbei bevorzugt ein relativ zum Stellorgan 3.1 der Krone 3 mit der Drucktaste 6 verschiebbarer, hohlzylinderförmiger Schaft 6.1 befestigt, der zwischen den beiden Teilen 4.1, 4.2 der magnetischen Kupplung 4 der Krone hindurch weiter in Richtung des Uhrinneren 2.1 ragt und an dessen in das Uhrinnere 2.1 gerichtetem Ende der erste Teil 8.1 der magnetische Kupplung 8 der Drucktaste angebracht ist. Die Drucktaste 6 wird von einer Rückstellfeder 6.2, die an der Aussenwand der zylinderförmigen, zweiten seitlichen Einbuchtung 2.4 anliegt und dort etwa mittels eines kurzen Stifts gehalten werden kann, nach aussen vorbeaufschlagt, was die Ruheposition der Drucktaste 6 definiert.

   Weiterhin ist das Drucktastenbetätigungsorgan 7 vorzugsweise als ein das Betätigungsorgan 5 der Stellkrone umgebender, hohlzylinderförmiger Schaft, an dessen in Richtung der Drucktaste 6 gerichtetem Ende der zweite Teil 8.2 der magnetischen Kupplung 8 der Drucktaste 6 angebracht ist, ausgestaltet. Aus dimensionellen Gründen wird hier bevorzugt, die entsprechenden Durchmesser so zu wählen, dass der an der Drucktaste befestigte Schaft 6.1 das Betätigungsorgan 5 der Stellkrone umgibt, und der Schaft des Drucktastenbetätigungsorgans 7 den Schaft 6.1 der Drucktaste 6 umgibt, so wie aus Abbildungen 5a bis 5c ersichtlich.

  

[0053]    Zum anderen bedingt die Integration der Drucktaste 6 eine komplexere Gestaltung des Uhrgehäuses 2 bzw. dessen seitlicher Einbuchtungen 2.3, 2.4. Zur Aufnahme der Drucktaste 6 respektive des daran befestigten Schafts 6.1 ist es hierzu gehäuseaussenseitig zunächst nötig, eine in Richtung des Uhrgehäuseinneren 2.1 verlängerte, ringförmige Nut 2.3.1, in welche der Schaft 6.1 zwischen den beiden Teilen 4.1, 4.2 der magnetischen Kupplung 4 der Krone hindurch hineinragt, anzubringen. Des Weiteren wird an den Aussenseiten der verlängerten, ringförmigen Nut 2.3.1 eine Drucktastenführungsbuchse 2.11 angebracht, welche die erste seitliche Einbuchtung 2.3 in zwei Unterteilungen aufteilt. Im Inneren befindet sich die Drucktastenvorrichtung, aussen sind die zur Stellkrone gehörigen Teile angeordnet.

   Die Drucktastenführungsbuchse 2.11 besitzt zudem entsprechende Anschläge zur Begrenzung des Hubs des Schafts 6.1 der Drucktaste 6 respektive zu deren Halt am Uhrgehäuse 2. Analog weist gehäuseinnenseitig die zweite seitliche Einbuchtung 2.4 eine die verlängerte, ringförmige Nut 2.3.1 der ersten seitlichen Einbuchtung 2.3 umgebende, sich in Richtung der Drucktaste 6 erstreckende Ringnut 2.4.1 auf. Darin befindet sich der Schaft des Drucktastenbetätigungsorgans 7 mitsamt dem darauf angebrachten zweiten Teil 8.2 der magnetischen Kupplung 8 der Drucktaste 6, wobei dieser Teil 8.2 somit den ersten Teil 8.1 der magnetischen Kupplung 8 umschliesst. Die Anordnung ist somit analog zu derjenigen der beiden Teile 4.1, 4.2 der magnetischen Kupplung 4 der Stellkrone, die sich jedoch axial weiter aussen befindet, um eine gegenseitige Beeinträchtigung zu vermeiden.

   Der Schaft des Drucktastenbetätigungsorgans 7 ist, wie oben erläutert, bevorzugt in zwei Abschnitte unterteilt, die zugfest miteinander verbunden sind. Sowohl der Schaft 6.1 der Drucktaste 6 als auch das Drucktastenbetätigungsorgan 7 können Mittel aufweisen, um neben ihrer Verschiebbarkeit eine Drehung zu verhindern, beispielsweise längsförmige Nuten im Zusammenspiel mit entsprechenden Vorsprüngen am zugehörigen Führungsteil. Ausserdem sind vorzugsweise an mehreren Stellen zwischen den aneinander gleitenden bzw. drehenden Teilen Dichtringe vorgesehen, um eine Funktionsbeeinträchtigung auf Grund eindringenden Schmutzes zu verhindern.

   An dieser Stelle kann noch erwähnt werden, dass die Teile 8.1, 8.2 und die Organe 6.1, 7 sowie die zugehörigen Abschnitte 2.3.1, 2.4.1 der seitlichen Einbuchtungen 2.3, 2.4 prinzipiell auch mit rechteckigem Querschnitt ausgebildet werden könnten, da der verschiebbare Drücker nur eine begrenzte Translation ausführt. Weitere, alternative Formgebungen sind möglich, doch bleibt die konzentrische Variante die bevorzugte Ausbildungsform, da im Zusammenspiel mit der Stellkrone einfacher zu realisieren. Bei alternativer Formgebung ist noch zu erwähnen, dass dies bei der zum Drücker gehörigen magnetischen Kupplung unter bestimmten Bedingungen eine gerade - oder eine ungerade Anzahl von Magneten bzw. von magnetisierten Bereichen zulässt. Beispielsweise könnten bei einer stabförmigen Ausbildung zwei Magnete oben und drei Magnete unten mit jeweils alternierender Polung angebracht werden.

  

[0054]    Hinsichtlich der Auslegung der magnetischen Kupplung 8 des Drückers an sich, etwa bezüglich der Elemente zur Orientierung des magnetischen Flusses oder anderer Parameter, ist das oben Gesagte wiederum vollumfänglich gültig.

  

[0055]    Der mittels der Abbildungen 5abis 5c dargestellte Funktionsablauf dieser kombinierten Kronen-Drücker-Vorrichtung ist somit leicht verständlich. Zum einen kann der Kronenkopf 3 aus der in Abbildung 5adargestellten Ruheposition in eine seiner axial gezogenen Positionen gebracht werden, so wie in Abbildung 5b gezeigt, wo eine Drehung des Kronenkopfes 3 über die magnetische Kupplung 4 der Krone etwa eine Zeigerverstellung oder eine andere Funktion in der Uhr bewirkt. Dies hat keinerlei Auswirkung auf die Drucktaste 6, da einerseits der Kronenkopf 3 durch die Drucktastenführungsbuchse 2.11 mechanisch von der Drucktaste 6 getrennt ist und andererseits die zugehörigen magnetischen Kupplungen 4, 8 nicht interferieren.

   Zum anderen kann die Drucktaste 6 vorzugsweise nur in der Ruhestellung der Stellkrone 3, so wie in Abbildungen 5aund 5cgezeigt, betätigt werden, was dann über die zugehörige magnetische Kupplung 8 das Ausführen einer zugeordneten Funktion in der Uhr auslöst, insofern das Drucktastenbetätigungsorgan 7 infolge der von der Magnetkupplung 8 ausgehenden magnetischen Kraft nach innen verschoben wird und das Organ 7 wiederum auf geeignete Art und Weise zugfest mit Teilen im Uhrinneren verbunden ist. Bei Loslassen der Drucktaste 6 wird diese schliesslich durch die Rückstellfeder 6.2 in die Ausgangsposition zurückgebracht. Die axiale Verschiebung der Stellkrone erfolgt demgegenüber manuell.

  

[0056]    Die voranstehende Beschreibung mehrerer Ausführungsformen einer Kronenstellvorrichtung laut der vorliegenden Erfindung lässt deutlich werden, dass diese mit einer Reihe von gewichtigen Vorteilen verbunden ist. So wird das Problem der Dichtigkeit von Uhren, insbesondere von Armbanduhren wie speziell Taucheruhren, mittels einer analogen magnetischen Kupplung grundsätzlich vermieden sowie eine Vorrichtung für jeglichen Typ von Uhr, sei es mit mechanischem oder elektronischem Uhrwerk, bereitgestellt. Das dem Uhrenfachmann im Gedächtnis sitzende Vorurteil gegen magnetische Bauteile wird mittels einer zusätzlichen Ausstattung der Kupplungsteile, welche Schutzmassnahmen gegen das magnetische Störfeld direkt in die Kupplung zu integrieren erlaubt, kontrakariert, was zudem der Miniaturisierung der Baugruppen förderlich ist.

   Die entstehende Kronenstellvorrichtung kann überdies in einer Reihe von mechanischen Varianten, wie einer in funktionaler Hinsicht herkömmlichen, dreh- und axial verschiebbaren Krone, einer einfacheren, nur drehbaren Krone oder einer komplexeren, mit einer Drucktaste kombinierten Stellkrone, zur Verfügung gestellt werden und erweist sich hiermit als sehr flexibel einsetzbar. Durch entsprechende Wahl und Dimensionierung der Teile der Magnetkupplung wird eine separate Kupplung als Schutz gegen Überdrehung der Zugfeder überflüssig. Auch können vordem im Uhrinneren situierte Teile wie das Positionierungssystem der Krone an die Aussenseite der Uhr verlagert werden und geben damit Raum im Inneren der Uhr frei.

  

[0057]    Ein entsprechend der vorangehenden Beschreibung für die Aufnahme einer derartigen Kronenstellvorrichtung gestaltetes Uhrgehäuse 2, insbesondere mit geeigneten seitlichen Einbuchtungen in dessen Gehäusewand 2.2, ist natürlich aus nicht magnetisierbarem Material, bevorzugt aus hochlegiertem Stahl, gefertigt, um einen magnetischen Kurzschluss zu vermeiden. Wie erwähnt kann der Abschnitt der Gehäusewand 2.2 mit besagten Einbuchtungen 2.3, 2.4, der die Kronenstellvorrichtung aufnimmt, als separater Teil des Gehäuses 2 ausgeführt sein und erst nachträglich als vollständige Baugruppe zusammen mit den daran aussen sowie innen angebrachten Bestandteilen der Kronenstellvorrichtung an ein entsprechend vorbereitetes Uhrgehäuse, etwa mit einer runden Ausfräsung, angebracht werden.

   Zudem sind die obengenannten Vorteile gänzlich auf eine Uhr mit einer derartigen Kronenstellvorrichtung und/oder einem solchen Uhrgehäuse übertragbar.

Claims (26)

1. Kronenstellvorrichtung für eine Uhr (1), insbesondere für eine Armbanduhr, mit einem aussen am Uhrgehäuse (2) angebrachten Kronenkopf (3), der ein zumindest drehend bewegbares Stellorgan (3.1) aufweist, mittels dessen Bewegung zumindest eine Funktion der Uhr im Gehäuseinneren (2.1) steuerbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass am Stellorgan (3.1) ein erstes Teil (4.1) einer analogen magnetischen Kupplung (4) angebracht ist und im Gehäuseinneren (2.1) ein vom Kronenkopf (3) durch die Gehäusewand (2.2) getrenntes, die besagte(n) Funktion(en) der Uhr steuerndes Betätigungsorgan (5) zumindest drehend bewegbar angeordnet ist, welches ein zweites Teil (4.2) der magnetischen Kupplung (4) trägt und dessen Bewegung mittels der magnetischen Kupplung (4) durch die Bewegung des Kronenkopfs (3) steuerbar ist.
2. Kronenstellvorrichtung gemäss dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der beiden Teile (4.1, 4.2) der magnetischen Kupplung (4) zumindest einen Dauermagneten (4.1.1, 4.2.1) aufweist, während das andere Teil (4.1, 4.2) jeweils einem Dauermagneten gegenüberliegende, auf dessen magnetische Kraft reagierende Segmente aufweist.
3. Kronenstellvorrichtung gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der beiden Teile (4.1, 4.2) der magnetischen Kupplung (4) magnetisierte Bereiche alternierender Polarität aufweist, welche aus Seltenen Erden, insbesondere aus Samarium-Cobalt- (SmCo) oder Neodymium-Eisen-Bor-Werkstoffen (NdFeB), gefertigt sind, während das andere Teil (4.1, 4.2) jeweils einem der magnetisierten Bereiche gegenüberliegende, auf dessen magnetische Kraft reagierende Segmente aufweist.
4. Kronenstellvorrichtung gemäss einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teile (4.1, 4.2) der magnetischen Kupplung (4) ringförmig ausgestaltet und, durch die Gehäusewand (2.2) getrennt, benachbart angeordnet sind.
5. Kronenstellvorrichtung gemäss dem vorhergehenden Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden ringförmigen Teile (4.1, 4.2) der magnetischen Kupplung (4), durch die Gehäusewand (2.2) getrennt, konzentrisch ineinanderliegend angebracht sind.
6. Kronenstellvorrichtung gemäss dem Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden ringförmigen Teile (4.1, 4.2) der magnetischen Kupplung (4) gleichen Durchmesser besitzen und, durch die Gehäusewand (2.2) getrennt, konzentrisch übereinanderliegend in zwei parallel zueinander liegenden Ebenen angebracht sind.
7. Kronenstellvorrichtung gemäss dem Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden ringförmigen Teile (4.1, 4.2) der magnetischen Kupplung (4) in zwei senkrecht zueinander liegenden Ebenen angeordnet sind und sich deren Umfang, durch die Gehäusewand (2.2) getrennt, an einer Stelle benachbart.
8. Kronenstellvorrichtung gemäss einem der vorhergehenden Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden ringförmigen Teile (4.1, 4.2) der magnetischen Kupplung (4) jeweils vier gegenüberliegende, sich gegenseitig anziehende Dauermagnete (4.1.1, 4.2.1) oder magnetisierte Bereiche von jeweils alternierender Polarität aufweisen.
9. Kronenstellvorrichtung gemäss einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teile (4.1, 4.2) der magnetischen Kupplung (4) hinsichtlich ihrer magnetischen Kraft so ausgelegt sind, dass ab einem vorbestimmten, am Betätigungsorgan (5) anliegenden Drehmoment dieses nicht mehr weitergedreht wird.
10. Kronenstellvorrichtung gemäss einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der beiden Teile (4.1, 4.2) der magnetischen Kupplung (4) ein Element (4.3) zur Orientierung des von der magnetischen Kupplung (4) stammenden magnetischen Flusses aufweist.
11. Kronenstellvorrichtung gemäss dem vorhergehenden Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das oder die Elemente (4.3) zur Orientierung des von der magnetischen Kupplung (4) stammenden magnetischen Flusses Ringelemente sind, welche jeweils die magnetischen Bereiche (4.1.1, 4.2.1) innerhalb eines Teils (4.1, 4.2) der magnetischen Kupplung (4) verbinden.
12. Kronenstellvorrichtung gemäss dem vorhergehenden Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringelemente (4.3) aus magnetisierbarem Material, bevorzugt aus technisch reinem Eisen oder unlegiertem Stahl, bestehen.
13. Kronenstellvorrichtung gemäss einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der aussen am Uhrgehäuse (2) angebrachte Kronenkopf (3) als fest mit dem Stellorgan (3.1) verbundene, sowohl dreh- als auch axial verschiebbare Krone ausgebildet und das im Gehäuseinneren (2.1) angeordnete Betätigungsorgan (5) ebenfalls dreh- sowie axial verschiebbar ist.
14. Kronenstellvorrichtung gemäss dem vorhergehenden Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass ein Positionierungssystem für die axiale Verschiebbarkeit des Stellorgans (3.1) mittels des Zusammenspiels zwischen einer den Positionen der Krone entsprechenden Anzahl von Rillen (3.1.2) und einer in diese Rillen eingreifenden Ringfeder (2.8) realisiert wird, wobei die Rillen (3.1.2) an einem Abschnitt am Stellorgan (3.1) und die Ringfeder (2.8) diesem Abschnitt gegenüberliegend am Uhrgehäuse (2) angebracht ist oder umgekehrt.
15. Kronenstellvorrichtung gemäss dem Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass ein Positionierungssystem für die axiale Verschiebbarkeit des Stellorgans (3.1) mittels eines Winkelhebels (3.1.4) an der Aussenseite des Uhrgehäuses (2) realisiert wird, wobei der Winkelhebel (3.1.4) eine kinematische Verbindung zwischen dem Stellorgan (3.1) und dem Uhrgehäuse (2) unter Definition einer bestimmten Anzahl von Positionen des Kronenkopfs (3) darstellt.
16. Kronenstellvorrichtung gemäss einem der vorhergehenden Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass sie hinsichtlich ihrer axialen Verschiebbarkeit bi- oder tristabil ist.
17. Kronenstellvorrichtung gemäss einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das im Gehäuseinneren (2.1) verschiebbar angeordnete Betätigungsorgan (5) mit Teilen des Uhrwerks zusammenarbeitet, wobei das Betätigungsorgan (5) einen im Uhrgehäuse beherbergten ersten Abschnitt sowie einen am Uhrwerk angebrachten zweiten Abschnitt aufweist, die über ein Verbindungsteil dreh- und zugfest lösbar miteinander verbunden sind.
18. Kronenstellvorrichtung gemäss einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der aussen am Uhrgehäuse (2) angebrachte Kronenkopf (3) weiterhin eine Drucktaste (6) aufweist und uhrgehäuseinnenseitig ein von dieser durch die Gehäusewand (2.2) getrenntes, eine Funktion der Uhr steuerndes Drucktastenbetätigungsorgan (7) verschiebbar angeordnet ist, wobei auf diesen beiden Teilen (6, 7) eine eigene analoge magnetische Kupplung (8) angebracht ist, die zwei durch die Gehäusewand (2.2) voneinander getrennte Teile (8.1, 8.2) aufweist.
19. Kronenstellvorrichtung gemäss dem vorhergehenden Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Drucktaste (6) konzentrisch zum Kronenkopf (3) in dessen Mitte angebracht ist und einen relativ zum Stellorgan (3.1) verschiebbaren, hohlzylinderförmigen Schaft (6.1) aufweist, der zwischen den beiden Teilen (4.1, 4.2) der magnetischen Kupplung (4) der Krone hindurch weiter in Richtung des Uhrinneren (2.1) ragt und an dessen in das Uhrinnere (2.1) gerichtetem Ende der erste Teil (8.1) der magnetische Kupplung (8) der Drucktaste angebracht ist.
20. Kronenstellvorrichtung gemäss einem der vorhergehenden Ansprüche 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Drucktastenbetätigungsorgan (7) als das Betätigungsorgan (5) der Stellkrone umgebender, hohlzylinderförmiger Schaft, an dessen in Richtung der Drucktaste (6) gerichtetem Ende der zweite Teil (8.2) der magnetischen Kupplung (8) der Drucktaste (6) angebracht ist, ausgestaltet ist.
21. Uhrgehäuse (2) für eine Uhr (1), insbesondere für eine Armbanduhr, zur Aufnahme einer Kronenstellvorrichtung gemäss einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es eine in Richtung der Gehäuseaussenseite offene, erste seitliche Einbuchtung (2.3) aufweist, welche das Stellorgan (3.1) mit dem ersten Teil (4.1) der magnetischen Kupplung (4) der Kronenstellvorrichtung zu beherbergen erlaubt und, durch die Gehäusewand (2.2) getrennt, von einer in Richtung der Gehäuseinnenseite offenen, zweiten seitlichen Einbuchtung (2.4) benachbart wird, welche das Betätigungsorgan (5) mit dem zweiten Teil (4.2) der magnetischen Kupplung (4) der Kronenstellvorichtung zu beherbergen erlaubt.
22. Uhrgehäuse (2) gemäss dem vorhergehenden Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die erste seitliche Einbuchtung (2.3) ringförmig ist und die zweite seitliche Einbuchtung (2.4), die zylinderförmig ist, umgibt, oder umgekehrt.
23. Uhrgehäuse (2) gemäss dem vorhergehenden Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die erste seitliche Einbuchtung (2.3) ringförmig ist und die zweite seitliche Einbuchtung (2.4), die zylinderförmig ist, umgibt, dass gehäuseaussenseitig eine in Richtung des Uhrinneren (2.1) verlängerte, ringförmige Nut (2.3.1) an der ersten seitlichen Einbuchtung (2.3) angebracht ist, an deren Aussenseiten eine Drucktastenführungsbuchse (2.11), welche die erste seitliche Einbuchtung (2.3) in zwei Unterteilungen aufteilt, angeordnet ist, und dass gehäuseinnenseitig die zweite seitliche Einbuchtung (2.4) eine die verlängerte, ringförmige Nut (2.3.1) der ersten seitlichen Einbuchtung (2.3) umgebende, sich gehäuseauswärts erstreckende Ringnut (2.4.1) aufweist.
24. Uhrgehäuse (2) gemäss einem der vorhergehenden Ansprüche 21 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäusewand (2.2) aus nicht magnetisierbarem Material, bevorzugt aus hochlegiertem Stahl, gefertigt ist.
25. Uhrgehäuse (2) gemäss einem der vorhergehenden Ansprüche 21 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschnitt der Gehäusewand (2.2) mit besagten Einbuchtungen (2.3, 2.4), der die Kronenstellvorrichtung aufnimmt, als separater Teil des Gehäuses (2) ausgeführt ist.
26. Uhr, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Kronenstellvorrichtung gemäss einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 20 und/oder ein Uhrgehäuse gemäss einem der vorhergehenden Ansprüche 21 bis 25 aufweist.
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