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PATENTANSPRÜCHE
1. Einrichtung zur Durchführung einer Gleichstromtherapie mit auf die Hautfläche aufgelegten Elektroden, dadurch gekennzeichnet, dass als Stromquelle wenigstens ein zum Auflegen auf die Haut bestimmtes Knopfelement (1) mit zwei als Pole ausgebildeten Gehäuseflächen (31, 32) dient, von denen die eine Gehäusefläche (31) als Elektrode auf der Haut aufliegt oder mit einer auf der Haut aufliegenden Elektrode verbunden ist und die andere Gehäusefläche (32) mit einem Stromleiter (3) verbunden ist, der direkt oder indirekt zur anderen Elektrode führt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, mit mehreren Knopfelementen, dadurch gekennzeichnet, dass die Knopfelemente (20) auf der Haut aufliegen, so dass mittels getränkten vlies ähnlichen Stoffen (24, 25) zwischen zwei Knopfelementen eine Elektrophoresewanderung elektrisch geladener Kolloidteilchen stattfinden kann.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die nicht auf der Haut (6) aufliegende Gehäusefläche (32) des Knopfelementes (1) mit einer als Stromleiter dienenden Fahne (3) fest verbunden ist.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 mit wenigstens zwei Knopfelementen, dadurch gekennzeichnet, dass der Minuspol des einen Knopfelementes mit dem Pluspol des anderen Knopfelementes durch eine stromleitende Fahne fest und unveränderlich verbunden ist (Fig. 2).
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, mit mehreren Knopfelementen, dadurch gekennzeichnet, dass am Minuspol der einen Knopfelemente und am Pluspol der anderen Knopfelementejeweils unveränderbar eine stromleitende Fahne (3,4) angebracht ist und dass diese Fahnen über einen oder mehrere Gleitkontakte (5) gegeneinander verschiebbar sind.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Minuspol aufliegenden und die mit dem Pluspol aufliegenden Knopfelemente jeweils in Gruppen zusammengefasst sind.
7. Anordnung zur Durchführung einer Gleichstromtherapie mit einer Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch Trag- oder Befestigungsmittel (7, I I, 13) für die Knopfelemente.
8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Knopfelemente einzeln oder in Gruppen durch Befestigungsmittel (7) wie Binden, Pflaster oder gelochte und knöpfbare Gummibänder am menschlichen Körper anbring bar sind und durch Fingerkraft wiederholt gedrückt werden können.
9. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass als Befestigungsmittel eine mit mehreren Ausnehmungen (16) versehende Trägerplatte (13) aus schmiegsamem Material dient, wobei die Knopfelemente (14, 15) jeweils in den verschiedenen Entfernungen entsprechenden, vorzugsweise kreisförmigen Ausnehmungen einsetzbar sind.
10. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (16) auf einer bandförmigen Trägerplatte (13) in einer Reihe angeordnet sind.
11. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Knopfelemente (19) in passend geformte Vertiefungen (18) im oder am Körper (17) einer Gummiwärmflasche einsetzbar sind, wobei zwischen ihnen und der Wärmflasche eine wärmedämmende Schicht vorgesehen sein kann.
12. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Knopfelemente an oder in Teile von Sitzmöbel oder Ruhebetten, z.B. Stuhllehnen, eingebaut sind, wodurch während des Anlehnens des Körpers eine Langzeitbehandlung bewirkt wird.
13. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Knopfelemente auf medizinische Pflaster aufgebracht sind.
14. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass hintereinandergeschaltete Knopfelemente (8, 9) Teile einer unter Federwirkung (10) stehenden Zange (11) bilden und dadurch den Stromkreis schliessen und auf einen zwischen die Zange gebrachten Gegenstand einen Druck ausüben.
15. Anordnung mit einer Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2 zur Zuführung von chemischen Stoffen mittels galvanischen Stromes in tieferliegende Hautschichten, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einer oder mehreren den Gleichstrom einleitenden Elektroden (22,23) und der Hautoberfläche (6) ein mit einer Lösung des zuzuführenden Stoffes getränktes Vlies (24, 25) angebracht ist.
16. Anordnung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Knopfelemente (20) und die sie verbindende stromleitende Fahne durch eine Zwischenlage (21) von der Hautoberfläche (6) isoliert sind und dass die anderen als Stromleiter dienenden Fahnen (22, 23) als Elektroden auf dem getränkten Vlies (24, 25) aufliegen.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung nach dem Oberbegriff von Anspruch 1, womit die Langzeitbehandlung des menschlichen Körpers durch galvanische Gleichstromtherapie ermöglicht wird, wobei durch den Körper zwischen auf die Haut aufgelegten Elektroden ein galvanischer Strom fliesst. Solche Behandlungen sind in mehreren Anwendungsformen bekannt; dabei wurde gefunden, dass die Wirkung eines über längere Zeiten fliessenden, schwachen Gleichstroms besonders gute Erfolge erwarten lässt. Man bezeichnet diese Art von Behandlung als Feinstrombehandlung.
Ferner wird in neuerer Zeit die Akupunkturbehandlung zuweilen mit einer gleichzeitigen Strombehandlung verbunden, indem durch die Nadeln elektrischer Strom geleitet wird zur Erhöhung der spezifischen Reizwirkung.
Die bekannten Verfahren' benutzen als Stromquelle das Lichtstromnetz oder Batterien üblicher Bauart. Ein weites Verbreitungsgebiet fand auch die Galvanisation mit unterbrochenem oder zerhacktem Gleichstrom. Diese Art der Strombehandlung, so vorteilhaft sie auch sein mag, eignet sich jedoch nicht für eine Heimtherapie in der Hand des Laien; bei unachtsamem Gebrauch kann sie sogar zu Verbrennungen und zu Quadelbildungen führen.
Es ist bekannt, dass die Leistung galvanischer Elemente im Laufe des Gebrauchs absinkt, so dass die Stromabgabe nicht konstant bleibt; um diesen Stromabfall zu verhindern, benötigen viele Geräte besondere Einrichtungen, die diese Geräte verteuern.
Bei den bekannten, am Körper angebrachten Elektroden ist es ein Nachteil, dass die Elektroden durch Kabeldrähte verbunden sind, wobei weitere Fehlerquellen dadurch entstehen, dass Lötstellen sich lösen und Kabelbrüche auftreten.
Darum stellt sich die Erfindung die Aufgabe, für die Feinstrombehandlung des menschlichen Körpers eine einfache, sichere und billige Einrichtung zu schaffen. Die Lösung wird durch eine Einrichtung mit Kennzeichnung des Anspruchs 1 gegeben.
Die dabei verwendeten Knopfelemente sind bekannt sowohl als galvanische Elemente als auch als Kleinakkumulatoren. Sie haben zumeist die Form kleiner Metallkapseln, wobei zwei einander gegenüberliegende Gehäuseflächen die elektrischen Pole bilden.
Sie sind klein und leicht, sie können daher unauffällig
und ohne Verlust der Bequemlichkeit auch über längere Zeit am Körper getragen werden. Als Kleinakkumulator haben sie zudem den Vorteil der langen Lebensdauer und dass sie nachladbar sind.
Nach vielfacher Erfahrung ist es ein wesentlicher Vorteil der Einrichtung, dass ein gleichmässig fliessender Gleichstrom Verwendung findet, so dass eine Verätzung der Haut an der Eintrittsstelle nicht befürchtet werden muss, wie dies bei Wechselstrom und pulsierendem Gleichstrom vorkommen kann. Auch bei Langzeitbehandlung ist eine völlig gefahrlose Anwendung schon dadurch gesichert, dass eine grosse Stromdichte nicht auftreten kann. Es bestehen daher auch keine Bedenken, die Anwendung der Geräte zur Benut zung in der Heimtherapie und in der Hand von Laien freizu geben, zumal auch eine besondere Wartung einzelner Teile nicht erforderlich ist.
Für eine Akupunkturbehandlung im eingangs erwähnten
Sinne wird anstelle der Einleitung des Stromes in die Nadeln vorgeschlagen, die Knopfelemente oder ihre Elektroden während der Behandlung auf am menschlichen Körper be stimmten oder aufgefundenen Akupunktur-Reizpunkten der
Haut aufzulegen, so dass zwischen den Ein- und Austritts punkten des Stromes an zwei Knopfelementen eine Elektro phoresewanderung elektrisch geladener Kolloidteilchen durch Zwischenlage von getränkten vliesähnlichen Stoffen (im folgenden kurz Vlies genannt) stattfinden kann.
Es ist vorteilhaft bei Einrichtungen zur Gleichstromthe rapie die Knopfelemente so zu gestalten, dass die nicht auf der Haut aufliegende Gehäusefläche mit einer als Stromleiter dienenden Fahne fest verbunden ist. Diese Fahne könnte auch als Elektrode dienen, während die andere Gehäuseflä che auf der Haut aufliegt.
Günstige Ausgestaltungen der Erfindung sind den ab hängigen Ansprüchen 2-6 zu entnehmen.
Eine günstige Ausführungsform ergibt sich, wenn der Minuspol eines Knopfelementes mit dem Pluspol eines ande ren Knopfelementes durch eine stromleitende Fahne fest und unveränderlich verbunden ist.
Soll jedoch der Abstand zwischen zwei den Hautkontakt herstellenden Gehäuseflächen variabel sein, so ist es günstig, am Minuspol der einen Knopfelemente und am Pluspol der anderen Knopfelementejeweils unveränderbar eine stromlei tende Fahne anzubringen, wobei die Befestigung der Fahnen an den Knopfelementen durch Löten, Punktschweissen oder eine andere praktikable Verbindungsart erfolgen kann.
In vorteilhafter Weise sind die Fahnen von je zwei dieser
Knopfelemente durch einen oder mehrere Gleitkontakte gegeneinander verschiebbar so verbunden, dass ein Aggregat von zwei hintereinandergeschalteten Elementen entsteht.
Eine derartige Anordnung erlaubt, die Entfernung zwi schen den als Elektroden dienenden Knopfelementenje nach
Bedarf unterschiedlich zu wählen. Zur Behandlung grösserer Hautfelder können die Elemente zu Gruppen zusammenge fasst sein. Durch bekannte Befestigungsmittel wie Binden,
Pflaster oder gelochte und knöpfbare Bänder sind sie be quem am Körper anbringbar. Die Anbringung wird durch Trägerplatten erleichtert, in die die Elemente in vorgegebene Ausnehmungen einsetzbar sind.
Im speziellen Fall der Akupunkturbehandlung ist es zweckmässig, die Ausnehmungen so anzuordnen, dass die
Elemente auf oder nahe der Reizpunkte aufliegen. Werden die Elemente zusammen mit medizinischen Pflastern ange wendet, so wird der Stromreiz deren chemischen Tiefenreiz erhöhen.
Häufig ist es ein Problem, Arzneistoffe oder Kosmetika unter Umgehung des Magen-Darm-Traktes den tieferliegen den Hautschichten zuzuführen, ohne die Haut zu verletzen.
Es wurde gefunden, dass dies dadurch geschehen kann, dass zwischen die den Strom einführenden Elektroden und der Haut ein mit einer Lösung des zuzuführenden Stoffes getränktes Vlies angebracht wird. Solche Vliese können bequem etwa in der Art der bekannten, mit ätherischen Stoffen getränkten Erfrischungstüchlein vorrätig gehalten werden.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand einiger Aus führungsbeispiele erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 die Anbringung eines aus zwei Knoplelementen bestehenden Therapiegerätes auf der Hautoberfläche,
Fig. 2 bis 4 Beispiele für die Zusammenfassung der Knopfelemente in Gruppen,
Fig, 5 die Anordnung von zwei Knopfelementen in einer unter Federwirkung stehenden Klammer,
Fig. 6 eine Trägerplatte, in die Knopfelemente in unterschiedlicher Entfernung einsetzbar sind,
Fig. 7 die Anordnung von zwei Knopfelementen im oder am Körper einer Gummiwärmflasche,
Fig. 8 die Anordnung einer Knopfelementengruppe zur Jontophorese mit Beeinflussung eines Akupunktur-Reizpunktes,
Fig. 9 bis 12 Beispiele für die Applikationsmöglichkeiten an der Schulter, am Rücken und an einem Bein,
Fig.
13 Beispiele für die Anordnung einer erfindungsgemässen Gleichstromtherapieeinrichtung in der Lendengegend und einer Anordnung mit besonders langen Stromleiterfahnen auf dem Rücken parallel zur Wirbelsäule.
Bei der aus zwei Knopfelementen 1, 2 bestehenden Gleichstromtherapieeinrichtung gemäss Fig. list die stromleitende Fahne 3 am negativen Gehäuseteil des Elements 1, die stromleitende Fahne 4 am positiven Gehäuseteil des Elements 2 fest angebracht. Die Fahnen sind über einen Gleitkontakt 5 gegeneinander verschiebbar verbunden, so dass der Abstand der beiden Elemente 1, 2 entsprechend den jeweiligen Bedürfnissen verändert und eingestellt werden kann. Werden sie auf die Hautoberfläche 6 aufgelegt, so wird dadurch der Stromkreis geschlossen und es fliesst ein schwacher, konstanter Dauerstrom. Er erzeugt die erwünschten Hautreizungsreflexe, die sich durch Sinnesreize auf die Nervenbahnen über Rückenmark und Hirnpotentiale fortsetzen.
Wie beschrieben ist durch den Gleitkontakt 5 die Aufla geentfernung der beiden Knopfelemente unterschiedlich wählbar, so dass ein stärkeres oder schwächeres Strompotential in der Haut erreicht werden kann, bzw. die Elemente auf Akupunktur-Reizpunkte unmittelbar aufgelegt werden können. Auf Grund der gewonnenen Erfahrungen wird die Entfernung zwischen den Auflagepunkten vorteilhaft zwischen 10 und 40 mm gewählt werden. Die Befestigung des Therapieaggregates am Körper kann, wie gezeigt, mit einem Klebestreifen 7 oder mit Gummibändern oder anderen Mitteln erfolgen. Zur Erhöhung der Leitfähigkeit ist es zweckmässig, die Hautoberfläche 6 zuvor mit Seifenwasser zu reinigen und mit einer sehr schwachen Kochsalzlösung zu behandeln.
Für spezielle Behandlungen können Kombinationen von Knopfelementen in mehreren Anordnungen anwendungsbereit gehalten werden, wie die Fig. 2 bis 4 an Beispielen zeigen. Die Anordnung nach Fig. 4 bewirkt eine stärkere negative Aufladung, um eine im Körper etwa vorliegende positive Überladung zu kompensieren, wie sie bei gewissen Leiden im Organismus angetroffen wird.
In Fig. 5 ist als eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung dargestellt, dass die beiden Knopfelemente 8, 9 in eine unter der Wirkung einer schwachen Feder 10 stehende Zange 11 eingesetzt sind. Die Fahnen der hintereinander geschalteten Elemente 8, 9 sind über die an ihnen anlie genden Schenkel der Feder 10 leitend miteinander verbunden. Die Backen der Zange sind dabei so geformt, dass die Innenelektroden der Elemente 8. 9 sich in der Ruhestellung nicht berühren können.
Wird der Stromschluss dadurch hergestellt, dass die Zange 11 über einen Teil des menschlichen Körpers etwa den kleinen Finger 12, eine Zehe oder eine Hantfalte gebracht wird, so kann erfahrungsgemäss durch den über dieses Glied fliessenden Therapiestrom der Kreislauf beeinflusst werden, was sekundär günstige Wirkungen auf Herz, Kreislauf, Dünndarm und Schleimhäute zur Folge haben wird. Als Wirkung ist sogar mit unter eine Schmerzlinderung beobachtet worden. Diese Wirkung kann durch wiederholten Fingerkraftdruck auf die Knopfelemente wesentlich erhöht werden.
Fig. 6 zeigt die vorteilhafte Ausbildung einer Trägerplatte aus schmiegsamem Material, wobei die mit ihren stromleitenden Fahnen versehenen Knopfelemente 14, 15 in Ausnehmungen 16 je nach der günstig gewählten Entfernung einsetzbar sind.
Bei der Akupunkturbehandlung sind die Knopfelemente 14. 15 so auf der Hautoberfläche 6 zu befestigen, dass der positive Pol des Aggregats über dem Akupunktur-Reizpunkt 26 zu liegen kommt.
Eine weitere Anwendung der erfindungsgemässen Einrichtung kann zusammen mit einer Wärmeflasche (Fig. 7) oder dgl. erfolgen, wobei deren Wärme die therapeutische Wirkung des Stromes fördert. Zweckmässig ist im Gummikörper 17 der Wärmeflasche eine Vertiefung 18 eingearbeitet, in die die Einrichtung 19, bestehend aus den durch eine Stromleitfahne verbundenen Knopfelementen, einsetzbar ist.
Zur Wärmedämmung kann zwischen der Einrichtung 19 und dem Gummikörper 17 eine wärmeisolierende Schicht, z. B.
eine Kautschukplatte, angebracht sein.
Wie Figur 8 zeigt, kann zur Zuführung von Arzneistoffen und dgl. mittels galvanischen Stromes in tieferliegende Hautschichten die Einrichtung 20 so aufgelegt werden, dass sie von der Hautoberfläche 6 durch einen Nichtleiter, etwa eine Plastikfolie 21, elektrisch getrennt ist. Die freistehenden als Elektroden dienenden Fahnen 22, 23 werden auf Vliese 24, 25 aufgelegt, die mit einer Lösung des zuzuführenden Stoffes getränkt sind. Über die Vliese und die darunterliegende Haut wird der Stromkreis geschlossen. Bei der nunmehr stattfindenden Jontophorese werden die Anionen des einzubringenden Arzneistoffes von der Kathode aus, die Kationen jedoch von der Anode aus in die Haut eindringen.
In bestimmten Fällen ist es auch angängig, anstelle der beiden Vlies-Stückchen 24, 25 ein einziges grösseres Vliesstück unter die Elektroden 22, 23 zu legen.
Bei Akupunkturbehandlung ist die Auflage so zu wählen, dass der Akupunktur-Reizpunkt 26 unter die Anode 22 oder zwischen die beiden Elektroden 22, 23 zu liegen kommt.
Beispiele für das Anbringen einiger erfindungsgemässer Anordnungen am menschlichen Körper zeigen augenfällig die Figuren 9 bis 12, so dass eine Erläuterung nicht erforderlich ist. Figur 13 schildert eine Anwendung in der Lendengegend kombiniert mit einer Strombehandlung des Rückens parallel zur Wirbelsäule, wobei die Ein- und Austrittspunkte des Stromes durch besonders lange Stromleiterfahnen weit auseinander liegen können.
Zur Erhöhung des Spannungspotentials kann die Anwendung dadurch günstig abgewandelt werden, dass jeweils mehr als zwei Knopfelemente hintereinandergeschaltet werden.
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PATENT CLAIMS
1. Device for carrying out a direct current therapy with electrodes placed on the skin surface, characterized in that the current source used is at least one button element (1) intended to be placed on the skin with two housing surfaces (31, 32) designed as poles, one of which is a housing surface (31) rests on the skin as an electrode or is connected to an electrode resting on the skin and the other housing surface (32) is connected to a current conductor (3) which leads directly or indirectly to the other electrode.
2. Device according to claim 1, with a plurality of button elements, characterized in that the button elements (20) rest on the skin, so that electrophoresis migration of electrically charged colloid particles can take place between two button elements by means of impregnated fleece-like materials (24, 25).
3. Device according to claim 1 or 2, characterized in that the housing surface (32) of the button element (1) not resting on the skin (6) is firmly connected to a flag (3) serving as a current conductor.
4. Device according to one of claims 1 to 3 with at least two button elements, characterized in that the negative pole of a button element with the positive pole of the other button element is fixed and unchangeably connected by an electrically conductive flag (Fig. 2).
5. Device according to one of claims 1 to 3, with a plurality of button elements, characterized in that a current-conducting flag (3, 4) is attached to the negative pole of one button element and the positive pole of the other button elements, and that these flags have one or more sliding contacts (5) are mutually displaceable.
6. Device according to one of claims 3 to 5, characterized in that the button elements resting with the negative pole and the button elements resting with the positive pole are each combined in groups.
7. Arrangement for carrying out a DC therapy with a device according to one of claims 1 to 6, characterized by carrying or fastening means (7, I I, 13) for the button elements.
8. Arrangement according to claim 7, characterized in that the button elements are attached individually or in groups by fastening means (7) such as bandages, plasters or perforated and buttonable rubber bands on the human body and can be pressed repeatedly by finger force.
9. Arrangement according to claim 7, characterized in that a fastening plate with a plurality of recesses (16) provided with a support plate (13) made of flexible material is used as the fastening means, the button elements (14, 15) each being suitable, preferably circular recesses, corresponding to the different distances .
10. The arrangement according to claim 9, characterized in that the recesses (16) on a band-shaped carrier plate (13) are arranged in a row.
11. The arrangement according to claim 7, characterized in that the button elements (19) can be inserted into suitably shaped recesses (18) in or on the body (17) of a rubber hot water bottle, wherein a heat-insulating layer can be provided between them and the hot water bottle.
12. Arrangement according to claim 7, characterized in that the button elements on or in parts of seating or day beds, e.g. Backrests are built in, which provides long-term treatment while the body is leaning on.
13. The arrangement according to claim 7, characterized in that the button elements are applied to medical plasters.
14. Arrangement according to claim 7, characterized in that serially connected button elements (8, 9) form parts of a spring-loaded pliers (10) and thereby close the circuit and exert pressure on an object placed between the pliers.
15. Arrangement with a device according to claim 1 or 2 for supplying chemical substances by means of galvanic current in deeper skin layers, characterized in that one with a solution between one or more electrodes (22, 23) introducing the direct current and the skin surface (6) of the material to be fed impregnated fleece (24, 25) is attached.
16. The arrangement according to claim 15, characterized in that the button elements (20) and the current-conducting flag connecting them are insulated from the skin surface (6) by an intermediate layer (21) and that the other flags (22, 23) serving as current conductors are used as Place the electrodes on the soaked fleece (24, 25).
The invention relates to a device according to the preamble of claim 1, whereby the long-term treatment of the human body is made possible by galvanic direct current therapy, a galvanic current flowing through the body between electrodes placed on the skin. Such treatments are known in several forms of use; it was found that the effect of a weak direct current flowing over longer periods of time suggests particularly good results. This type of treatment is referred to as fine flow treatment.
Furthermore, in recent times acupuncture treatment has sometimes been combined with a simultaneous current treatment by passing electrical current through the needles to increase the specific irritant effect.
The known methods' use the luminous flux network or batteries of conventional design as the current source. Galvanization with interrupted or chopped direct current was also widely used. This type of current treatment, however advantageous it may be, is not suitable for home therapy in the hands of the layperson; if used carelessly, it can even lead to burns and wheals.
It is known that the performance of galvanic elements decreases in the course of use, so that the current output does not remain constant; To prevent this drop in power, many devices require special facilities that make these devices more expensive.
In the known electrodes attached to the body, it is a disadvantage that the electrodes are connected by cable wires, whereby further sources of error arise due to the fact that solder joints loosen and cable breaks occur.
Therefore, the object of the invention is to provide a simple, safe and inexpensive device for the fine current treatment of the human body. The solution is given by a device with the characterization of claim 1.
The button elements used are known both as galvanic elements and as small accumulators. They mostly have the shape of small metal capsules, with two opposite housing surfaces forming the electrical poles.
They are small and light, so they can be inconspicuous
and can be worn over a longer period of time without losing comfort. As a small accumulator, they also have the advantage of long life and that they can be recharged.
According to many experiences, it is a significant advantage of the device that a steadily flowing direct current is used, so that there is no need to fear a burn of the skin at the entry point, as can occur with alternating current and pulsating direct current. Even with long-term treatment, a completely safe application is ensured by the fact that a high current density cannot occur. There are therefore no concerns that the use of the devices for use in home therapy and in the hands of laypersons may be released, especially since special maintenance of individual parts is not required.
For an acupuncture treatment in the aforementioned
Instead of introducing the current into the needles, the senses are proposed, the button elements or their electrodes during treatment on the acupuncture stimulus points determined or found on the human body
Put on skin so that between the entry and exit points of the current at two button elements an electrophoresis migration of electrically charged colloid particles can take place through the interposition of impregnated fleece-like substances (hereinafter referred to as fleece).
It is advantageous to design the button elements in devices for direct current therapy in such a way that the housing surface which is not resting on the skin is firmly connected to a flag serving as a current conductor. This flag could also serve as an electrode, while the other housing surface rests on the skin.
Favorable embodiments of the invention can be found in the dependent claims 2-6.
A favorable embodiment results when the negative pole of a button element is firmly and unchangeably connected to the positive pole of another button element by an electrically conductive flag.
However, if the distance between two skin-contacting housing surfaces should be variable, it is expedient to permanently attach a current-conducting flag to the negative pole of one button element and the positive pole of the other button elements, the flags being attached to the button elements by soldering, spot welding or one other practicable connection type can be made.
The flags of two of these are advantageously
Button elements slidably connected to each other by one or more sliding contacts so that an aggregate of two elements connected in series is created.
Such an arrangement allows the distance between the button elements serving as electrodes depending on
To choose different needs. For the treatment of larger skin fields, the elements can be grouped together. With known fasteners such as bandages,
Plaster or perforated and buttonable tapes are easy to attach to the body. The attachment is facilitated by carrier plates, in which the elements can be inserted into predetermined recesses.
In the special case of acupuncture treatment, it is advisable to arrange the recesses so that the
Elements rest on or near the stimulus points. If the elements are used together with medical plasters, the current stimulus will increase their chemical depth stimulus.
Often it is a problem to dispense drugs or cosmetics to the lower layers of the skin bypassing the gastrointestinal tract without injuring the skin.
It has been found that this can be done by attaching a fleece impregnated with a solution of the substance to be supplied between the electrodes introducing the current and the skin. Such fleeces can easily be kept in stock, for example, in the manner of the known refreshment wipes soaked with ethereal substances.
The invention is explained below with reference to some examples from management.
Show it:
1 the attachment of a therapy device consisting of two button elements on the skin surface,
2 to 4 examples of the summary of the button elements in groups,
5 shows the arrangement of two button elements in a spring-loaded clamp,
6 a carrier plate into which button elements can be inserted at different distances,
7 shows the arrangement of two button elements in or on the body of a rubber hot water bottle,
8 shows the arrangement of a button element group for jontophoresis with influencing an acupuncture stimulation point,
9 to 12 examples of the application options on the shoulder, back and on one leg,
Fig.
13 Examples of the arrangement of a direct current therapy device according to the invention in the lumbar region and an arrangement with particularly long conductor lugs on the back parallel to the spine.
In the case of the direct current therapy device consisting of two button elements 1, 2 according to FIG. 1, the current-conducting flag 3 is firmly attached to the negative housing part of the element 1, the current-conducting flag 4 to the positive housing part of the element 2. The flags are slidably connected to each other via a sliding contact 5, so that the distance between the two elements 1, 2 can be changed and adjusted according to the respective needs. If they are placed on the skin surface 6, the circuit is closed and a weak, constant continuous current flows. It creates the desired skin irritation reflexes, which continue through sensory stimuli on the nerve tracts via the spinal cord and brain potentials.
As described, the contact distance of the two button elements can be selected differently by the sliding contact 5, so that a stronger or weaker current potential can be achieved in the skin, or the elements can be placed directly on acupuncture stimulation points. Based on the experience gained, the distance between the support points will advantageously be chosen between 10 and 40 mm. The therapy unit can be attached to the body, as shown, with an adhesive strip 7 or with rubber bands or other means. To increase the conductivity, it is advisable to clean the skin surface 6 beforehand with soapy water and to treat it with a very weak saline solution.
For special treatments, combinations of button elements in several arrangements can be kept ready for use, as shown in FIGS. 2 to 4 using examples. The arrangement according to FIG. 4 causes a stronger negative charge in order to compensate for any positive overload present in the body, such as is encountered in the organism in the case of certain conditions.
5 shows, as a further advantageous embodiment of the invention, that the two button elements 8, 9 are inserted into a pair of pliers 11, which are under the action of a weak spring 10. The flags of the elements 8, 9 connected in series are conductively connected to one another via the legs of the spring 10 lying on them. The jaws of the pliers are shaped in such a way that the inner electrodes of elements 8, 9 cannot touch each other in the rest position.
If the electrical connection is established by placing the pliers 11 over part of the human body, such as the little finger 12, a toe or a wrinkle, experience has shown that the circulation can be influenced by the therapeutic current flowing through this link, which has secondary beneficial effects Heart, circulatory system, small intestine and mucous membranes. Pain relief has even been observed as an effect. This effect can be significantly increased by repeated finger pressure on the button elements.
Fig. 6 shows the advantageous embodiment of a carrier plate made of pliable material, the button elements 14, 15 provided with their current-conducting flags being able to be used in recesses 16 depending on the favorably chosen distance.
During the acupuncture treatment, the button elements 14, 15 are to be attached to the skin surface 6 in such a way that the positive pole of the unit comes to lie above the acupuncture stimulus point 26.
A further application of the device according to the invention can take place together with a hot water bottle (FIG. 7) or the like, the heat of which promotes the therapeutic effect of the current. A depression 18 is expediently incorporated in the rubber body 17 of the hot-water bottle, into which the device 19, consisting of the button elements connected by a current conducting lug, can be inserted.
For thermal insulation, a heat-insulating layer, for. B.
a rubber plate.
As shown in FIG. 8, the device 20 can be placed in order to supply medicinal substances and the like by means of a galvanic current into deeper skin layers so that it is electrically separated from the skin surface 6 by a non-conductor, such as a plastic film 21. The free-standing flags 22, 23 serving as electrodes are placed on nonwovens 24, 25 which are impregnated with a solution of the substance to be supplied. The circuit is closed via the fleece and the skin underneath. In the jontophoresis now taking place, the anions of the drug to be introduced are penetrated from the cathode, but the cations penetrate into the skin from the anode.
In certain cases it is also feasible to place a single larger piece of fleece under the electrodes 22, 23 instead of the two pieces of fleece 24, 25.
In the case of acupuncture treatment, the support is to be selected such that the acupuncture stimulation point 26 comes to lie under the anode 22 or between the two electrodes 22, 23.
FIGS. 9 to 12 show examples of the attachment of some arrangements according to the invention to the human body, so that an explanation is not necessary. FIG. 13 describes an application in the lumbar region combined with a current treatment of the back parallel to the spine, whereby the entry and exit points of the current can be far apart due to particularly long conductor lugs.
To increase the voltage potential, the application can be modified favorably by connecting more than two button elements in series.