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PATENTANSPRÜCHE
1. Verfahren zum Fixieren loser Teile, insbesondere von Aesten in Holzbrettern, dadurch gekennzeichnet, dass durch ein auf den zu fixierenden losen Teil aufgesetztes Pressorgan (2) mit Überdruck ein den losen mit einem festen Teil verbindender Stoff in den Zwischenraum zwischen den losen und dem festen Teil gepresst wird.
2. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem in einer Hülse (17) befindlichen Pressorgan (2) über einen Kanal (13, 25) und ein erstes Ventil (18) Leim zugeführt wird, wobei das Austreten des Leimes durch eine Austrittsöffnung (32) im Pressorgan (2) durch ein zweites Ventil (26) verhindert wird und bei Druckbeaufschlagung eines Kolbens (12) das Pressorgan in die Hülse (17) verschoben wird, wobei der Leim mit Überdruck durch die Austrittsöffnung in die Lücke zwischen dem losen und dem festen Teil austritt.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch ein auf den losen zu fixierenden Teil aufsetzbares Pressorgan (2) sowie Mittel (13, 25) zum Zuführen des den losen mit dem festen Teil verbindenden Stoffes.
4. Vorrichtung nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Pressorgan in einer konzentrisch zu diesem angeordneten Hülse (17) beweglich angeordnet ist, wobei die Hülse (17) in ihrem oberen Teil mit einem ersten Ventil (18) und das Pressorgan in seinem unteren Teil mit einem zweiten Ventil (26) versehen ist und die Hülse (17) mit einem druckbeaufschlagten Kolben (12) in mechanischem Kontakt steht.
5. Vorrichtung nach Patentanspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Pressorgan (2) an seiner unteren Fläche (29) mit einem eine Austrittsöffnung (32) umschliessenden Dichtungsring (30) versehen ist.
6. Vorrichtung nach einem der Patentansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einem oberen Rand des Pressmittels (2) und einem unteren Rand der Hülse (17) ein Federelement (24) vorgesehen ist.
7. Vorrichtung nach einem der Patentansprüche 3 bis 6, gekennzeichnet durch ein am Pressorgan (2) angeordnetes Einstellelement (31) zum Regulieren der durch die Öffnung (32) austretenden Stoffmenge.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich ein Verfahren zum Fixieren loser Teile, insbesondere von Aesten in Holzbrettern sowie auf eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Bei der Bearbeitung von Holzbrettern für die Herstellung von Produkten hoher Qualität stellen die Aeste ein Problem dar. Da die Faserstruktur des Astes quer zum Brett verläuft, schrumpft dieser beim Trocknungsprozess anders als das
Brett. Dies hat zur Folge, dass der Ast respektive Astteil nur lose im Brett sitzt. Bisher wurden die Aeste ausgebohrt, wo bei die entstehenden Löcher mit Ersatzrondellen ausgefüllt wurden. Dieses Verfahren ist aufwendig und besitzt zudem den Nachteil, dass das Einbringen der Astrondellen eine Klas senentwertung des Holzes zur Folge hat.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, welche das Aus bohren der Aeste sowie das Einbringen von Ersatzrondellen überflüssig machen.
Gemäss einer weiteren Aufgabe sollen die lose im Brett sitzenden Aeste schnell und einfach fixiert werden können.
Zudem soll das Verfahren preisgünstiger sein als die bisher gebräuchlichen.
Dies wird erfindungsgemäss beim Verfahren dadurch er zielt, dass durch ein auf den zu fixierenden losen Teil aufgesetztes Pressorgan (2) mit Überdruck ein den losen mit einem festen Teil verbindender Stoff in den Zwischenraum zwischen dem losen und dem festen Teil gepresst wird.
Spezielle Ausführungsbeispiele der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Patentansprüchen.
Im folgenden wird anhand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung der Leimpresse mit Gestell und Steuerung zur Fixierung von losen Aesten in Holzbrettern
Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Leimpresse
Fig. 3 ein Detail der Fig. 2 im Schnitt.
Gemäss Fig. 1 ist die eigentliche Leimpresse 1 mit Leimpresskopf 2 und Anschlussstück 3 in einer Halterung 4 gehalten, welche Halterung zugleich den Leimbehälter 5 umfasst.
Die Leimpresse 1 ist über einer Metallplatte 6 angeordnet.
Zwischen den Leimpresskopf 2 und Metallplatte 6 wird das mit dem losen Ast 7 versehene Holzbrett 8 gelegt. Die Leimpresse mit Halterung und Leimbehälter ist auf einem Gestell 9 montiert. Mit einer Steueranordnung 10 wird der Leimpresse 1 über eine Leitung 11 Leim zugeführt. Im weiteren wird über diese Leitung 11 auch ein Druckzylinder in der Leimpresse mit unter Druck stehendem Öl beaufschlagt.
Die Leimpresse gemäss den Fig. 2 und 3 weist einen Kolben 12 mit einem zentrischen ersten Kanal 13 auf. Der Kolben 12 ist in einem Zylinder 14 geführt und mit einer Dichtung 15 versehen. Der Zylinder 14 weist in seinem unteren Teil eine Dichtung 16 auf. Ein in einer Hülse 17 angeordnetes Rückschlagventil 18 wird mit einer Feder 19 gegen den Ventilsitz 20 gedrückt. Im unteren Teil der zum Kolben
12 konzentrisch angeordneten Hülse 17 ist der Leimpresskopf 2 darin beweglich angeordnet. Dieser weist in seinem oberen, schmäleren Teil einen Dichtungsring 21 auf. Zwischen einem Hülsenabsatz 22 und einem Presskopfabsatz 23 ist ein Federpaket 24 vorgesehen. Der Leimpresskopf 2 weist einen zentrisch angeordneten zweiten Kanal 25 auf.
Im verbreiterten Teil des zweiten Kanals 25 des Leimpresskopfes ist ein Kugelventil 26 mit einer Feder 27 vorge sehen. Unten im verbreiterten Teil des Kanals 25 ist ein mit zwei Querbohrungen 28 für den Leimdurchtritt versehener
Kugelanschlag 33 vorgesehen. In der auf dem Holzbrett über dem Ast aufsetzbaren unteren Fläche 29 des Leimpresskopfes ist ein Gummiring 30 eingesetzt, der ca. 1,5 mm über die untere Fläche absteht. Ein Verstellring 31 kann in vertikaler
Richtung entlang dem unteren Teil des Leimpresskopfes verschoben werden, wobei sein oberer Rand 32 einen An schlag für den Kolben 12 bildet.
Im folgenden soll die Funktionsweise der Vorrichtung beim Einleimen eines Astes 7 in das Holzbrett 8 beschrieben werden. Der Leim wird mit ca. 0,5 bar Überdruck vom Leimbehälter über den ersten Kanal 13 und das Rückschlagventil
18 dem Leimpresskopf 2 und durch den zweiten Kanal 25 bis zum Kugelventil 26 zugeführt. Das unter Federspannung stehende Kugelventil 26 hindert den Leim am Austreten durch die Austrittöffnung 32. Bei Druckbeaufschlagung des Kolbens 12 mittels einer ölhydraulischen Einrichtung bewegt sich derselbe nach unten und presst den Kopf 2 auf das Holzbrett 8 über dem Ast 7, wobei der Gummiring 30 die zu leimende Stelle vom übrigen Brett abdichtet.
Beim Weiterschreiten des Hubes des Kolbens 12 nach unten wird der Leimpresskopf 2 in die Hülse 17 zurückge schoben. Dadurch wird die zwischen dem Rückschlagventil
18 und dem Kugelventil 26 befindliche Leimmenge mit ho hem Druck durch den Kanal 25 und das nun geöffnete Ku gelventil 26 zur Austrittsöffnung 32 des Leimpresskopfes und in die Lücke zwischen dem Ast 7 und dem Holzbrett 8 ge
presst. Falls die Kugel 26 infolge des Leimdruckes auf dem oberen Teil des Anschlages 33 aufsitzt, gewährleisten die Öffnungen 28 den Leimdurchtritt. Wenn der Kolbendruck erreicht ist, wird durch ein Druckventil in der Steueranordnung 10 der Kolben 12 umgesteuert und kehrt in die Ausgangsstellung zurück. Dabei wird der Leimpresskopf 2 mittels dem Federpaket 24 wieder nach unten gedrückt. Über das Rückschlagventil 18 wird Leim aus dem Vorratsbehälter 5 angesaugt und die Vorrichtung ist bereit für den nächsten Arbeitsvorgang. Durch Verstellen des Ringes 32 in vertikaler Richtung kann die austretende Leimmenge reguliert werden.
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PATENT CLAIMS
1. A method for fixing loose parts, in particular branches in wooden boards, characterized in that by a press member (2) placed on the loose part to be fixed with overpressure, a substance connecting the loose with a fixed part into the space between the loose and the solid part is pressed.
2. The method according to claim 1, characterized in that in a sleeve (17) located press member (2) via a channel (13, 25) and a first valve (18) glue is supplied, the glue escaping through an outlet opening (32) in the pressing member (2) is prevented by a second valve (26) and when a piston (12) is pressurized, the pressing member is moved into the sleeve (17), the glue being subjected to overpressure through the outlet opening into the gap between the loose parts and the fixed part emerges.
3. Apparatus for carrying out the method according to claim 1, characterized by a press member (2) which can be placed on the loose part to be fixed, and means (13, 25) for feeding the material which connects the loose to the solid part.
4. Device according to claim 3, characterized in that the pressing member is arranged movably in a sleeve (17) arranged concentrically to this, the sleeve (17) in its upper part with a first valve (18) and the pressing member in its lower Part is provided with a second valve (26) and the sleeve (17) is in mechanical contact with a pressurized piston (12).
5. Device according to claim 3 or 4, characterized in that the pressing member (2) is provided on its lower surface (29) with a sealing ring (30) surrounding an outlet opening (32).
6. Device according to one of the claims 3 to 5, characterized in that a spring element (24) is provided between an upper edge of the pressing means (2) and a lower edge of the sleeve (17).
7. Device according to one of claims 3 to 6, characterized by an on the pressing member (2) arranged adjusting element (31) for regulating the amount of substance emerging through the opening (32).
The present invention relates to a method for fixing loose parts, in particular branches in wooden boards, and to an apparatus for carrying out the method.
The branches represent a problem when processing wooden boards for the production of high-quality products. Since the fiber structure of the branch runs across the board, it shrinks differently during the drying process
Board. The consequence of this is that the branch or branch part sits only loosely in the board. So far, the branches have been drilled out, where the holes created have been filled with replacement rondelles. This process is complex and also has the disadvantage that the introduction of the astrondelles results in a class devaluation of the wood.
It is an object of the present invention to provide a method and an apparatus which make the drilling out of the branches and the introduction of replacement rondelles superfluous.
According to another task, the branches loosely sitting in the board should be able to be fixed quickly and easily.
In addition, the process should be less expensive than the previously used.
According to the invention, this is achieved in the method in that a pressure element (2) placed on the loose part to be fixed presses a substance connecting the loose part with a fixed part into the space between the loose part and the fixed part.
Special exemplary embodiments of the invention result from the dependent patent claims.
In the following an embodiment of the invention will be described with reference to the drawing. Show it:
Fig. 1 is a schematic representation of the size press with frame and control for fixing loose branches in wooden boards
Fig. 2 shows a longitudinal section through the size press
Fig. 3 shows a detail of Fig. 2 in section.
1, the actual size press 1 with the size press head 2 and connection piece 3 is held in a holder 4, which holder also comprises the glue container 5.
The size press 1 is arranged over a metal plate 6.
The wooden board 8 provided with the loose branch 7 is placed between the size press head 2 and the metal plate 6. The size press with holder and glue container is mounted on a frame 9. With a control arrangement 10, the size press 1 is supplied with glue via a line 11. Furthermore, a pressure cylinder in the size press is pressurized with oil under pressure via this line 11.
The size press according to FIGS. 2 and 3 has a piston 12 with a central first channel 13. The piston 12 is guided in a cylinder 14 and provided with a seal 15. The cylinder 14 has a seal 16 in its lower part. A check valve 18 arranged in a sleeve 17 is pressed with a spring 19 against the valve seat 20. In the lower part of the piston
12 concentrically arranged sleeve 17, the size press head 2 is movably arranged therein. This has a sealing ring 21 in its upper, narrower part. A spring assembly 24 is provided between a sleeve shoulder 22 and a press head shoulder 23. The size press head 2 has a centrally arranged second channel 25.
In the widened part of the second channel 25 of the size press head, a ball valve 26 with a spring 27 is seen easily. At the bottom in the widened part of the channel 25 is one provided with two transverse bores 28 for the glue passage
Ball stop 33 provided. In the lower surface 29 of the size press head, which can be placed on the wooden board above the branch, a rubber ring 30 is inserted, which protrudes about 1.5 mm above the lower surface. An adjustment ring 31 can be vertical
Direction along the lower part of the size press head are moved, with its upper edge 32 forms an impact on the piston 12.
The operation of the device when gluing a branch 7 into the wooden board 8 will be described below. The glue is applied with approx. 0.5 bar overpressure from the glue container via the first channel 13 and the check valve
18 fed to the size press head 2 and through the second channel 25 to the ball valve 26. The spring-loaded ball valve 26 prevents the glue from escaping through the outlet opening 32. When the piston 12 is pressurized by means of an oil-hydraulic device, the same moves downward and presses the head 2 onto the wooden board 8 above the branch 7, the rubber ring 30 closing it seals the glue area from the rest of the board.
As the stroke of the piston 12 progresses downward, the size press head 2 is pushed back into the sleeve 17. This will cause the between the check valve
18 and the ball valve 26 located amount of glue with ho hem pressure through the channel 25 and the now open Ku gelventil 26 to the outlet opening 32 of the glue press head and into the gap between the branch 7 and the wooden board 8 ge
presses. If the ball 26 is seated on the upper part of the stop 33 as a result of the glue pressure, the openings 28 ensure the glue passage. When the piston pressure is reached, the piston 12 is reversed by a pressure valve in the control arrangement 10 and returns to the starting position. The size press head 2 is pressed down again by means of the spring assembly 24. Glue is sucked out of the reservoir 5 via the check valve 18 and the device is ready for the next work process. By adjusting the ring 32 in the vertical direction, the amount of glue emerging can be regulated.