Die Erfindung betrifft ein Polstermaterial aus elastischem Schaumstoff, insbesondere für Turnmatten. Um eine bessere Federungseigenschaft, insbesondere bei Turnmatten, zu erreichen, werden die den Kern der bekannten Turnmatten bildenden Schaumstoffblöcke aus drei aufeinander aufgeklebten Schichten hergestellt. Es ist auch bekannt, den Schaumstoffblock aus nur zwei Schichten mit aufgeklebten Zwischenbalken herzustellen.
Durch diese bekannte Lösung wird zwar eine bessere Federung erreicht, aber die Lebensdauer solcher Schaumstoffblöcke ist unzufrieden, weil durch die Belastung insbesondere der Turnmatten Risse entstehen und darüber hinaus können die Klebstellen sich voneinander lösen. Bei den zusammengeklebten Dreischichten der Schaumstoffblöcke ist das Entweichen dei Luft aus dem Schaumstoffblock erschwert.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, die oben erwähnten Nachteile zu beseitigen und ein Polstermaterial aus elastischem Schaumstoff zu schaffen, das eine gute Federungseigenschaft aufweist, wobei seine Herstellungskosten niedrig gehalten werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch das eingangs erwähnte Polstermaterial aus elastischem Schaumstoff dadurch erreicht, dass es im wesentlichen aus einem einstückig hergestellten Schaumstoffblock besteht, welcher mit zueinander parallel verlaufenden, sich über dessen ganze Breite oder Länge erstreckenden gebohrten Luftkanälen versehen ist.
Der Erfindungsgegenstand wird nachstehend anhand einer Zeichnung beispielsweise näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine schematische Ansicht eines Schaumstoffolockes mit Luftkanälen in einer Reihe, und
Fig. 2 einen Schnitt einer Ausführungsform des Schaumstoffblockes nach der Fig. 1 mit zwei Reihen von Luftkanälen.
Zur Erlangung einer gegenüber den bekannten Schaum stoffblöcken besseren, weicheren Federung ist der aus einer einzigen Schicht 1 bestehende Schaumstoffblock mit Luftkanälen 2 durchgebohrt. Die gebohrten Luftkanäle 2, die aus der Fig. 1 ersichtlich sind, erstrecken sich parallel zueinander und über die ganze Breite der Schicht 1. Sie sind im Querschnitt kreisrund, sie können aber im Querschnitt auch z. B. mehrekkig sein. Durch die Luftkanäle wird der Schaumstoffblock in der Zone, in welcher die Luftkanäle 2 gebohrt wurden, weicher, und zwar erstens, weil die Luft viel schneller durch die Luftkanäle entweichen kann und zweitens, weil durch die Luftkanäle 2 der Schaumblock ohnehin weicher federt. Dies ist von besonderer Wichtigkeit, wenn der Schaumstoffblock als Kern einer Turnmatte, wie Hochsprung- oder Stabhochsprungmatte, verwendet wird.
Die Luftkanäle 2 können in verschiedener Anzahl und in verschiedenen Dimensionen im Schaumstoffblock gebohrt werden. Die Luftkanäle können mit einem Werkzeug oder mit Glühdraht oder Glühstab angefertigt werden.
Bei einer länglichen Form des Schaumstoffblockes, insbesondere bei Turnmatten, werden die Luftkanäle so angefertigt, dass sie zu der Längsachse der Turnmatte quer verlaufen. Die Luftkanäle können in einer oder in mehreren Reihen übereinander angeordnet sein. Die Anzahl und die Dimensionen der Luftkanäle sind von dem gewünschten Grad der Federung abhängig. Sie können also dementsprechend geändert werden.
Die beim Bohren aus der Schaumstoffschicht 1 entfernten Schlangen oder anderes Abfallmaterial 4 können in die Luftkanäle 2 wieder eingebracht werden. Damit wird der natürliche normale Härteabfall des Schaumstoffes wieder ausgeglichen.
In der Fig. 1 ist weiter ein elastisches Gewebe 3 sichtbar, das auf einer der Oberflächen des Schaumstoffblockes aufgeklebt ist. Ein solches Gewebe wird als Schutzkaschierung für diejenige Oberfläche einer Hochleistungsturnmatte angewandt, die einer hohen Belastung, wie durch Schläge beim Springen, ausgesetzt ist. Mit solchen festen Schlägen auf den blossen Schaumstoff kann ein grosses Rissloch geschlagen werden. Auch mit der normalen Hülle gab es ab und zu ein solches Loch. Durch das auf die belastete Oberfläche der Turnmatte aufgeklebte Schutzgewebe, welches elastisch ist, wird die Rissbildung in der Matte praktisch unmöglich.
Dadurch hält der Schaumstoffblock auch extremsten Belastungen und extremsten, härtesten Einsprüngen stand.
Der oben beschriebene elastische Schaumstoffblock kann auch auf anderen Gebieten Anwendung finden, wie z. B. bei der Polster-, Kissen- oder Bettmatratzenherstellung usw.
Der Hauptvorteil des oben beschriebenen Schaumstoffblokkes besteht darin, dass durch die Luftkanäle eine progressive, raschere und zudem schonendere Federung möglich wird. Die Rissgefahr wird dadurch kleiner und die Gefahr der Defekten, wie bei voneinander sich lösenden Klebstellen, wird ausgeschaltet. Der Härteabfall des Materials kann durch Wiedereinbringen des Abfalles in die Luftkanäle ausgeglichen werden.
Bei der Herstellung werden keine verschiedenen Schichten aufeinandergeklebt oder Zwischenbalken verwendet. Durch die Anwendung des Schutzgewebes wird die Lebensdauer des Schaumstoffmaterials, insbesondere in einer Turnmatte, wesentlich erhöht.
PATENTANSPRUCH
Polstermaterial aus elastischem Schaumstoff, insbesondere für Turnmatten, dadurch gekennzeichnet, dass es im wesentlichen aus einem einstückig hergestellten Schaumstoffblock (1) besteht, welcher mit zueinander parallel verlaufenden, sich über dessen ganze Breite oder Länge erstreckenden gebohrten Luftkanälen (2) versehen ist.
UNTERANSPRÜCHE
1. Material nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die gebohrten Luftkanäle (2) im Querschnitt kreisrund sind und bei einer länglichen Form des Blockes quer zu dessen Längsachse verlaufen.
2. Material nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennnzeichnet, dass die gebohrten Luftkanäle (2) in mehreren übereinander geordneten Reihen angeordnet sind.
3. Material nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die gebohrten Luftkanäle (2) mit Schaumstoffabfällen (4) gefüllt sind.
4. Material nach Patentanspruch oder einem der vorangehenden Unteransprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Flachseite des Blockes mit einem daran befestigten elastischen Gewebe (3) als Schutzüberzug versehen ist.
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The invention relates to a cushioning material made of elastic foam, in particular for gymnastic mats. In order to achieve better suspension properties, in particular in the case of gymnastics mats, the foam blocks forming the core of the known gymnastics mats are made from three layers glued to one another. It is also known to produce the foam block from only two layers with glued-on intermediate bars.
With this known solution, a better suspension is achieved, but the service life of such foam blocks is unsatisfied because cracks occur due to the load on the gymnastics mats in particular and, moreover, the adhesive points can separate from one another. With the three layers of foam blocks glued together, it is more difficult for air to escape from the foam block.
It is the object of the invention to eliminate the above-mentioned disadvantages and to provide a cushioning material made of elastic foam material which has good resilience properties, while its manufacturing costs are kept low.
According to the invention, this object is achieved by the above-mentioned cushioning material made of elastic foam, in that it essentially consists of a one-piece foam block, which is provided with drilled air channels extending parallel to one another and extending over its entire width or length.
The subject matter of the invention is explained in more detail below using a drawing, for example. Show it
1 shows a schematic view of a foam lock with air channels in a row, and FIG
FIG. 2 shows a section of an embodiment of the foam block according to FIG. 1 with two rows of air channels.
In order to achieve a better, softer suspension than the known foam blocks, the foam block consisting of a single layer 1 with air channels 2 is drilled through. The drilled air ducts 2, which can be seen in FIG. 1, extend parallel to one another and over the entire width of the layer 1. They are circular in cross section, but they can also, for. B. be polygonal. The air ducts make the foam block softer in the zone in which the air ducts 2 were drilled, firstly because the air can escape much faster through the air ducts and secondly because the foam block is already more softly sprung through the air ducts 2. This is of particular importance if the foam block is used as the core of a gymnastics mat such as a high jump or pole vault mat.
The air channels 2 can be drilled in different numbers and in different dimensions in the foam block. The air channels can be made with a tool or with glow wire or glow rod.
In the case of an elongated shape of the foam block, in particular in the case of gymnastics mats, the air ducts are made so that they run transversely to the longitudinal axis of the gymnastics mat. The air ducts can be arranged in one or more rows one above the other. The number and dimensions of the air ducts depend on the desired degree of suspension. So they can be changed accordingly.
The snakes or other waste material 4 removed from the foam layer 1 during drilling can be reintroduced into the air ducts 2. This compensates for the natural normal drop in hardness of the foam.
In Fig. 1, an elastic fabric 3 is also visible, which is glued to one of the surfaces of the foam block. Such a fabric is used as a protective lamination for that surface of a high-performance gymnastics mat that is exposed to high loads, such as blows when jumping. With such firm blows on the bare foam, a large crack hole can be made. Even with the normal case there was a hole like this from time to time. Due to the elastic protective fabric glued to the stressed surface of the exercise mat, the formation of cracks in the mat is practically impossible.
As a result, the foam block withstands even the most extreme loads and the most extreme, hardest jumps.
The elastic foam block described above can also be used in other areas, such as. B. in the manufacture of upholstery, pillows or bed mattresses etc.
The main advantage of the foam block described above is that the air channels enable a progressive, faster and also gentler suspension. This reduces the risk of cracks and eliminates the risk of defects, as in the case of adhesive points that come apart from one another. The drop in hardness of the material can be compensated for by reintroducing the waste into the air ducts.
No different layers are glued on top of each other or intermediate beams are used during manufacture. By using the protective fabric, the service life of the foam material, especially in a gym mat, is significantly increased.
PATENT CLAIM
Padding material made of elastic foam, in particular for gymnastic mats, characterized in that it consists essentially of a one-piece foam block (1) which is provided with drilled air channels (2) running parallel to one another and extending over its entire width or length.
SUBCLAIMS
1. Material according to claim, characterized in that the drilled air ducts (2) are circular in cross section and, in the case of an elongated shape of the block, extend transversely to its longitudinal axis.
2. Material according to claim and dependent claim 1, characterized in that the drilled air channels (2) are arranged in several rows arranged one above the other.
3. Material according to claim, characterized in that the drilled air channels (2) are filled with foam waste (4).
4. Material according to claim or one of the preceding dependent claims, characterized in that one flat side of the block is provided with an elastic fabric (3) attached to it as a protective coating.
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