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CH536052A - Anlage zur Meinungsbefragung - Google Patents

Anlage zur Meinungsbefragung

Info

Publication number
CH536052A
CH536052A CH1143671A CH1143671A CH536052A CH 536052 A CH536052 A CH 536052A CH 1143671 A CH1143671 A CH 1143671A CH 1143671 A CH1143671 A CH 1143671A CH 536052 A CH536052 A CH 536052A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
signals
subscriber
dependent
circuit
information signals
Prior art date
Application number
CH1143671A
Other languages
English (en)
Inventor
Bloisi Albertoni De Lemos
Original Assignee
Bloisi Albertoni De Lemos
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bloisi Albertoni De Lemos filed Critical Bloisi Albertoni De Lemos
Publication of CH536052A publication Critical patent/CH536052A/de

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M11/00Telephonic communication systems specially adapted for combination with other electrical systems
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C13/00Voting apparatus
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04HBROADCAST COMMUNICATION
    • H04H60/00Arrangements for broadcast applications with a direct linking to broadcast information or broadcast space-time; Broadcast-related systems
    • H04H60/29Arrangements for monitoring broadcast services or broadcast-related services
    • H04H60/33Arrangements for monitoring the users' behaviour or opinions
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04HBROADCAST COMMUNICATION
    • H04H60/00Arrangements for broadcast applications with a direct linking to broadcast information or broadcast space-time; Broadcast-related systems
    • H04H60/76Arrangements characterised by transmission systems other than for broadcast, e.g. the Internet
    • H04H60/81Arrangements characterised by transmission systems other than for broadcast, e.g. the Internet characterised by the transmission system itself
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    • H04H2201/30Aspects of broadcast communication characterised by the use of a return channel, e.g. for collecting users' opinions, for returning broadcast space/time information or for requesting data

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  
 



   Die Erfindung betrifft eine Anlage zur Meinungsbefragung mit Hilfe von über ein Nachrichtennetz, insbesondere Fernsprechnetz, übertragenen Signalen.



   Es ist bekannt, Meinungsbefragungen durch eine Einzelbefragung von Personen eines ausgewählten Personenkreises durchzuführen. Dies kann durch persönliche Befragung, schriftlich oder auch im Fernsprechverkehr geschehen. Es ist auch schon bekannt, die Meinung von Fernseh- oder Rundfunkteilnehmern bezüglich bestimmter Fragen oder des jeweils übertragenen Programms durch eine Aufforderung zu erforschen eine bestimmte Auswertungsstelle anzurufen. In allen Fällen ist jedoch die Auswertung umständlich und insbesondere zeitraubend, so dass ein sofortiges Ergebnis nicht zu erzielen ist. Bei der telefonischen Übermittlung von Meinungsäusserungen ergibt sich ausserdem die Schwierigkeit, dass immer nur eine kleine Anzahl von Anrufen gleichzeitig entgegengenommen werden kann, so dass kein repräsentatives Bild, in kurzer Zeit, zu gewinnen ist.

  Ausserdem besteht nicht die Möglichkeit, solche mündlichen Meinungsäusserungen ohne   menschliche    Mitwirkung automatisch auszuwerten.



  Ein zusätzliches Problem betrifft die Geheimhaltung jeder Einzelmeinung.



   Die Erfindung hat sich demgemäss die Aufgabe gestellt, eine Anlage zur Meinungsbefragung zu schaffen, mit deren Hilfe sich automatisch sofortige, genaue und repräsentative Ergebnisse erzielen lassen, die an einer zentralen Stelle zur Verfügung stehen.



   Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass jedem Teilnehmer der Meinungsbefragung ein Schaltgerät zugeordnet ist, das in Abhängigkeit von einem Befehl des Teilnehmers ein von den bestimmungsgemässen Signalen des   Nach-    richtennetzes verschiedenes Informationssignal auf die Teilnehmerleitung unabhängig von deren Betriebszustand gibt, dass vor der für den Teilnehmer zuständigen Vermittlungsstelle des Nachrichtennetzes an die Teilnehmerleitung eine Abtastvorrichtung angeschlossen ist, die nur auf die Informationssignale anspricht und diese aussondert, dass die in jeder Vermittlungsstelle anfallenden Informationssignale summiert werden, und dass die Summeninformation zu einer Auswertungsstelle übertragen wird.



   Auf diese Weise können die Teilnehmer der Meinungsbefragung sofort eine Antwort auf gestellte Fragen durch Übermittlung eines Informationssignales über vorzugsweise ihre Fernsprechteilnehmerleitung geben. Es ist nicht erforderlich, dass zu diesem Zweck ein normaler Anruf getätigt wird. Vielmehr laufen die Informationssignale unabhängig vom Betriebszustand des Fernsprechapparates bis zu der jeweils zugeordneten Vermittlungsstelle und werden dort abgetastet.



  Unterschiedliche Informationssignale, die beispielsweise im einfachsten Fall  ja  und  nein  bedeuten, werden in der Vermittlungsstelle getrennt summiert und dann zur Auswertungsstelle übertragen. Dort können wiederum die getrennten und jeweils bereits summierten Informationssignale   meh-    rerer Vermittlungsstellen zusammengefasst und automatisch ausgewertet und registriert werden. Für die Auswertung lassen sich Datenverarbeitungsanlagen einsetzen.



   Wie oben angegeben, werden die Informationssignale aufgrund von Befehlen der Teilnehmer erzeugt. Unter Befehl werden hier nicht nur direkte Befehle, beispielsweise das Drücken von Tasten, verstanden, sondern auch indirekte Befehle aller Art, beispielsweise die Auswahl eines bestimmten Senders bei einem Rundfunkapparat oder die Wahl eines bestimmten Programmes bei einem Fernsehgerät. Die Informationssignale können demgemäss nicht nur direkte Antworten des Teilnehmers auf bestimmte Fragen wiedergeben, sondern beispielsweise auch den Einschaltzustand eines Fernsehgerätes oder anderer Geräte sowie das Vorliegen oder Nicht vorliegen bestimmter Umstände beim Teilnehmer.



   Zur Übermittlung der Fragestellung an die Teilnehmer lassen sich insbesondere Rundfunk- und Fernsehsendungen mit den zugehörigen Geräten beim Teilnehmer verwenden.



  Es besteht aber auch die Möglichkeit, die Fragestellung brieflich oder beispielsweise durch Zeitungsnachrichten zu übermitteln.



   Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 die Schaltungsanordnung bei einem Teilnehmer der Meinungsbefragung nach einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 2 die Schaltungsanordnungen in der Vermittlungsstelle für das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1;
Fig. 3 die Schaltungsanordnung bei einem Teilnehmer der Meinungsbefragung für ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 4 die Schaltungsanordnungen in der Vermittlungsstelle und der zentralen Auswertungsstelle für das zweite Ausführungsbeispiel der Erfindung.



   Gemäss Fig. 1 ist beim Teilnehmer ein Oszillator 1 vorgesehen, der einen Wechselstrom einer bestimmten Frequenz erzeugt. Diese Frequenz liegt höher als die höchste, auf Fernsprechteilnehmerleitungen benutzte Frequenz, beispielsweise bei etwa 10 kHz. Zur Erzeugung unterschiedlicher Informationssignale wird der Oszillator 1 mit Hilfe eines Zeitgebers 2 für unterschiedlich lange Zeitintervalle aufgetastet. Wenn, wie im dargestellten Ausführungsbeispiel, vier verschiedene Informationssignale erzeugt werden sollen, so können vier unterschiedlich lange Zeitintervalle in der Grössenordnung von beispielsweise 10 oder auch 100 m/s verwendet werden.



  Der Zeitgeber 2 enthält beispielsweise einen monostabilen Multivibrator, dessen Zeitkonstante auf vier verschiedene Werte einstellbar ist. Durch Drücken einer von vier Tasten in einem Tastenfeld 3 entscheidet der Teilnehmer, welches Informationssignal erzeugt werden soll. Die Umwandlung der Tastensignale in Steuersignale für den Zeitgeber 2 erfolgt in einer Steuerschaltung 4, die sich auf einfache Weise mit Hilfe von logischen Verknüpfungsgliedern aufbauen lässt.



   Da der Oszillator 1 eine gewisse Zeit benötigt, um mit seiner Sollfrequenz zu schwingen, ist ihm eine Torschaltung 5 nachgeschaltet, die die Ausgangssignale des Oszillators 1 unter Steuerung der Zeitgeberschaltung 2 für ein gewisses Anfangsintervall sperrt. Alternativ kann der Oszillator 1 kontinuierlich schwingen, wobei die unterschiedlich langen Informationssignale durch eine entsprechende Auftastung der Torschaltung 5 erzeugt wird.



   Die Informationssignale gelangen schliesslich über ein auf die Frequenz des Oszillators abgestimmtes Bandpassfilter 6 zur Teilnehmerleitung 7.



   Zusätzliche Sperren in der Teilnehmerleitung können erforderlich sein, um einen Kurzschluss der Informationssignale durch den Teilnehmerapparat zu verhindern. Es besteht aber auch die Möglichkeit, die Informationssignale seriell in die Teilnehmerschleife einzuspeisen.

 

   Das Eingangssignal des Filters 6 wird zusätzlich einer Sperrschaltung 8 zugeführt, die unter Ansprechen auf ein Informationssignal die Steuerschaltung für eine vorgegebene Zeitspanne sperrt und die Erzeugung weiterer Informationssignale während dieser Zeitspanne verhindert. Wenn also der Teilnehmer eine Taste gedrückt und damit ein entsprechendes Informationssignal ausgesendet hat, so kann erst nach Ablauf der durch die Sperrschaltung gegebenen Zeitspanne ein weiteres Informationssignal erzeugt werden.



  Diese Anordnung hat den Zweck, doppeldeutige oder mehrfache Informationssignale zu verhindern.



   Die Sperrschaltung kann im einfachsten Fall ebenfalls unter Verwendung eines monostabilen Multivibrators aufgebaut sein. Das von der Sperrschaltung 8 erzeugte Sperrsig  kommt. Ausserdem kann hier eine Speicherung vorgenommen werden.



   In der Auswertungsstelle werden die Summensignale der Summenumsetzer 33 und des Summenumsetzers 33a aller angeschlossenen Vermittlungsstellen in Summierern 38 bzw.



  einem weiteren Summierer 38a zu Gesamtsummensignalen zusammengefasst. Dabei dient das Signal des Summierers 38a als Bezugswert für Vergleichsschaltungen 39, die den Summierern 38 nachgeschaltet sind. In diesen Vergleichsschaltungen an sich bekannter Art wird errechnet, wie viel Prozent aller Teilnehmer mit eingeschaltetem Fernsehgerät 27 (Bezugssignal des Summierers 38a) ihr Fernsehgerät auf einen bestimmten Kanal eingestellt haben. Den Vergleichsschaltungen 39 nachgeschaltete Anzeigegeräte 40 zeigen die Prozentwerte direkt an. Zusätzlich kann eine Registrierung erfolgen. In der Auswertungsstelle steht also kontinuierlich eine Information zur Verfügung, wieviele Teilnehmer insgesamt ihr Fernsehgerät eingeschaltet haben, und wieviele Teilnehmer prozentual ein bestimmtes Programm gewählt haben.

 

   Wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 könnte auch bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 eine Übertragung der summierten Informationssignale in digitaler Form zur Auswertungsstelle erfolgen. Die Wahl des jeweiligen Übertragungsverfahrens hängt dabei von den besonderen Gegebenheiten ab, beispielsweise der Zahl der angeschalteten Vermittlungsstellen, der Entfernung von der Auswertungsstelle, den Gegebenheiten in der Auswertungsstelle und ähnlichen Faktoren mehr. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Anlage zur Meinungsbefragung mit Hilfe von über ein Nachrichtennetz, insbesondere Fernsprechnetz, übertragenen Signale, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Teilnehmer der Meinungsbefragung ein Schaltgerät zugeordnet ist, das in Abhängigkeit von einem Befehl des Teilnehmers ein von den bestimmungsgemässen Signalen des Nachrichtennetzes verschiedenes Informationssignal auf die Teilnehmerleitung (7) unabhängig von deren Betriebszustand gibt, dass vor der für den Teilnehmer zuständigen Vermittlungsstelle (11) des Nachrichtennetzes an die Teilnehmerleitung eine Abtastvorrichtung (10) angeschlossen ist, die nur auf die Informationssignale anspricht und diese aussondert, dass die in jeder Vermittlungsstelle anfallenden Informationssignale summiert werden, und dass die Summeninformation zu einer Auswertungsstelle übertragen wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltgerät mit zwei oder mehreren Tasten (3) und einer Schaltungsanordnung (1, 2) ausgestattet ist, die in Abhängigkeit von der Betätigung der Tasten diesen zugeordnete unterschiedliche Informationssignale erzeugt.
    2. Anlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, bei welcher das Schaltgerät einen mit dem Programmwähler eines Fernsehgerätes (27) gekoppelten Schalter (28) mit mehreren Stellungen sowie eine Schaltungsanordnung (23, 24) auf weist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltungsanordnung (23, 24) in Abhängigkeit von den Stellungen des Schalters diesen zugeordnete unterschiedliche Informationssignale erzeugt.
    3. Anlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltgerät an ein vom Einschaltzustand eines elektrischen Gerätes beeinflusstes Schaltungselement (28a) angeschlossen ist und in Abhängigkeit von dem Einschaltzustand ein Informationssignal liefert.
    4. Anlage nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltungselement ein in die Stromzuführung des elektrischen Gerätes (27) eingeschalteter Stromwandler (28a) ist der gleichzeitig die Stromversorgung für das Schaltgerät liefert.
    5. Anlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2, 3, 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Informationssignale Weselstromsignale sind, deren Frequenz grösser als die höchste Frequenz der bestimmungsgemässen Signale des Nach- richtennetzes ist.
    6. Anlage nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass unterschiedliche Informationssignale sich in ihrer Frequenz unterscheiden.
    7. Anlage nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Wechselstromsignale aus zeitlich begrenzten Wellenzügen bestehen.
    8. Anlage nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass unterschiedliche Informationssignale durch unterschiedlich lange Wellenzüge eines Wechselstromsignals gleicher Frequenz definiert sind.
    9. Anlage nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass für unterschiedliche Signale das Integral der Amplitude über die Dauer verschieden ist.
    10. Anlage nach Patentanspruch dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltgerät einen Oszillator (1) zur Erzeugung eines Wechselstromsignals bestimmter Frequenz aufweist, eine Zeitgeberschaltung (2), die den Oszillator für ein Zeitintervall auftastet, dessen Länge von der jeweiligen Information abhängt, und ein für die bestimmte Frequenz durchlässiges Filter (6), das den Ausgang des Oszillators mit der Teilnehmerleitung (7) verbindet.
    11. Anfrage nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeicl net, dass zwischen dem Ausgang des Oszillators (1) und dem Filter (6) eine Torschaltung (5) liegt, die den Anfangsteil des Wechselstromsignals unterdrückt.
    12. Anlage nach Unteransprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeitgeberschaltung (2) über eine von den Befehlen des Teilnehmers beeinflusste Steuerschaltung (4) gesteuert wird.
    13. Anlage nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeich net, dass eine Sperrschaltung (8) vorgesehen ist, die unter AI sprechen auf ein Ausgangssignal des Oszillators (1) die Steuerschaltung (4) für eine vorgegebene Zeitspanne sperrt und damit die Erzeugung weiterer Ausgangssignale während dieser Zeitspanne verhindert.
    14. Anlage nach Patentanspruch oder einem der vorange henden Unteransprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die empfangsseitig an jede Teilnehmerleitung (7) angeschaltete Abtastvorrichtung (10) ein nur für die Frequenz der Informa tionssignale durchlässiges Filter (12) und einen Umsetzer (13) aufweist, der die ankommenden unterschiedlichen Informationssignale je in einen Gleichstrom vorbestimmter Grösse an einem dem jeweiligen Informationssignal fest zugeordneten Ausgang (a bis d) umsetzt 15. Anlage nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeich net, dass dem Umsetzer (13) eine Torschaltung (13a) vorgeschaltet ist, die nur für dasjenige Zeitintervall durchlässig ge steuert wird, in welchem gültige Informationssignale zu erwarten sind.
    16. Anlage nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeicl net, dass die Gleichströme der korrespondierenden Ausgänge aller Umsetzer (13) einer Vermittlungsstelle getrennt summiert und je einem Summenumsetzer (17) zugeführt sind, der-ein die jeweilige Zahl der unterschiedlichen Inforn tionssignale darstellendes Summensignal liefert.
    17. Anlage nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeicl net, dass den Summenumsetzern (17) je ein Analog-Digital Wandler (19) nachgeschaltet ist, deren Ausgangssignale übe eine gemeinsame Zeitmultiplexleitung (21) zur Auswertungs stelle übertragen werden.
    nal wird ausserdem einer Anzeigeschaltung 9 zugeführt, die dem Teilnehmer zweckmässig optisch zum einen die Betriebsbereitschaft und zum anderen anzeigt, dass die Sperrzeit noch nicht abgelaufen ist.
    Alle vorstehend beschriebenen Schaltungsanordnungen beim Teilnehmer sind zweckmässig in ein besonderes Gerät eingebaut, das auf seiner Oberseite die Tasten sowie Anzeigelampen trägt. Die einzelnen Schaltungen können unter Verwendung integrierter Schaltkreise klein und billig verwirklicht werden. Dabei besteht die Möglichkeit, einen Teil der Schaltungsanordnungen im Fernsprechapparat des Teilnehmers unterzubringen.
    Die Stromversorgung beim Teilnehmer erfolgt über das Lichtnetz oder wegen des geringen Stromverbrauchs auch über die Fernsprechleitung oder Batterien.
    Gemäss Fig. 2 ist empfangsseitig an jede Teilnehmerleitung 7 eine gestrichelt eingerahmte Abtastschaltung 10 angeschaltet. Die Anschaltung an die Teilnehmerleitung 7 erfolgt dabei vor Eintritt der Teilnehmerleitung in die eigentliche Vermittlungsstelle 11 mit den zugehörigen Vermittlungsausrüstungen, wie beispielsweise Koordinatenschaltern, Schrittschaltwählern und so weiter. Die vom Teilnehmer kommenden Informationssignale durchlaufen in der Abtastvorrichtung 10 zunächst ein Filter 12, das nur die Frequenz des Oszillators 1 (Fig. 1) durchlässt. Das Ausgangssignal des Filters 12 wird über eine Torschaltung 139, die später noch erläutert wird, einem Umsetzer 13 zugeführt. Dieser Umsetzer besitzt vier über Dioden 14 führende Ausgänge, die den vier durch die Tasten im Tastenfeld 3 (Fig. 1) gesteuerten Informationssignalen a, b, c, d individuell zugeordnet sind.
    Der Umsetzer 13 stellt also fest, welches Informationssignal ankommt und liefert daraufhin an den entsprechenden Ausgang einen Gleichstrom eines vorbestimmten Wertes, der von einer Bezugsstromquelle 15 abgeleitet wird. Die Feststellung, welches Informationssignal vom Teilnehmer ankommt, kann mit Hilfe von Zählschaltungen bekannter Art erfolgen, die die Zahl der vom Oszillator 1 gelieferten Wellenzüge und damit die Länge des Informationssignals bestimmen.
    Eine getrennte Summierung der Informationssignale a bis d erfolgt im einfachsten Fall durch Parallelschaltung der zugehörigen Ausgangsleitungen aller Umsetzer 13 in der betrachteten Vermittlungsstelle, wie bei 16 angedeutet. Die summierten Gleichströme laufen dann zu Summenumsetzern 17, die am Ausgang ein die jeweilige Zahl der unterschiedlichen Informationssignale darstellendes Summensignal liefern. Im dargestellten Ausführungsbeispiel besitzen die Summenumsetzer 17 drei Ausgangsleitungen, deren Signalamplitude der Einet Zehner- bzw. Hunderterziffer entsprechen. Diese Signale durchlaufen Torschaltungen 18 und werden dann Ana logDigital-Umsetzern 19 zugeführt.
    Am Ausgang dieser Umsetzer stehen dann in digitaler Form Signale zur Verfügung, die zusammen die Zahl derjenigen Teilnehmer angeben, die ein bestimmtes Informationssignal als Antwort auf eine Frage abgegeben haben. Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 sind zur Vereinfachung nur die Torschaltungen 18 und Analog-Digital-Umsetzer 19 für das Informationssignal a dargestellt Eine Abtast- und Codierschaltung 20 übernimmt dann die Übertragung aller von den Analog-Digital-Umsetzern 19 gelieferten Signale im Zeitmultiplexverfahren über eine Leitung 21 zur Auswertungsstelle.
    Die erforderlichen Zeitsteuer- bzw. Taktisgnale werden von einer Zeitsteuerschaltung 22 geliefert Um sicherzustellen, dass nur gültige Informationssignale vom Teilnehmer erfasst werden, tastet die Abtast- und Codierschaltung 20 die Torschaltung 13a nur für ein bestimmtes Intervall von beispielsweise 5 Minuten auf, also für diejenige Zeitdauer, in der die Informationssignale vom Teilnehmer als Antwort auf eine gestellte Frage zu erwarten sind.
    Die Torschaltungen 18 sorgen dafür, dass den Analog-Digital Wandlern 19 die Summensignale jeweils nur einmal und nur für eine bestimmte Zeit zugeführt werden.
    Wenn den Teilnehmern der Meinungsbefragung beispielsweise mit Hilfe ihres Fernsehgerätes eine bestimmte Frage vorgelegt wird, so drücken die Teilnehmer innerhalb einer vorgeschriebenen Antwortzeit von beispielsweise 5 Minuten eine Taste in ihrem Tastenfeld 3. Daraufhin wird über die Teilnehmerleitung 7 als Informationssignal ein Wechselstromsignal mit der Frequenz des Oszillators 1 übertragen, das eine bestimmte Zeitdauer entsprechend der gedrückten Taste besitzt. Weitere Informationssignale können vom Teilnehmer erst dann übertragen werden, wenn die vorgegebene Zeitspanne der Sperrschaltung 8 abgelaufen ist. Im Vermittlungsamt liefert der Umsetzer 13 dann an einem seiner Ausgänge einen Gleichstrom. Auf die oben beschriebene Weise werden die Gleichströme aller Umsetzer 13 summiert und nach der Umsetzung in Digitalsignale zur Auswertungszentrale übertragen.
    Dort können dann die von allen weiteren Vermittlungsstellen ankommenden Signale wiederum summiert und ausgewertet werden. Es lässt sich dann sofort eine Anzeige unter Registrierung darüber gewinnen, wie viele Teilnehmer insgesamt geantwortet haben und welche Antworten gegeben wurden. Beispielsweise können die Informationssignale a und b Ja bzw. Nein bedeuten und die Informationssignale c und d eine Stimmenthaltung und eine zusätzliche Bedeutung angeben.
    Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 entsprechen die Zeitgeberschaltung 23, der Oszillator 24 mit der Frequenz fl, die Torschaltung 25 und das Filter 26 prinzipiell den Bauteilen 2, 1, 5 und 6 in Fig. 1. Der Zeitgeber 23 wird jedoch nicht durch Tasten, sondern durch einen Wählschalter 28 gesteuert, der mit dem Programmwähler eines Fernsehgerätes 28 gekoppelt ist. Die Stellungen des Wählschalters 28 entsprechen dann beispielsweise 12 Kanälen im Kanalschalter des Fernsehgerätes. Je nach der Stellung des Wählschalters 28 und damit des Kanalschalters werden also von Oszillator 24 Informationssignale der Frequenz fl zur Teilnehmerleitung 7 geliefert, deren Dauer von der Stellung des Wählschalters 28 abhängt.
    In der Stromzuführung des Fernsehgerätes 27 liegt ein Stromwandler 28a der zum einen die Stromversorgung für die gesamten Einrichtungen beim Teilnehmer darstellt, zum anderen aber einen Oszillator 29 mit der Frequenz f2 immer dann und so lange in Tätigkeit setzt, wie das Fernsehgerät 27 eingeschaltet ist. Das Ausgangssignal des Oszillators 29 durchläuft wiederum ein Bandpassfilter 30 und wird ebenfalls auf die Teilnehmerleitung 7 gegeben. Wenn also das Fernsehgerät 27 eingeschaltet ist, wird ein Informationssignal mit der Frequenz f2 dauernd auf die Teilnehmerleitung 7 und ein weiteres Informationssignal mit der Frequenz fl für eine Zeitspanne zur Leitung 7 übertragen. die von der Position des Wählschalters 28 abhängt.
    Empfangsseitig sind gemäss Fig. 4 wiederum ein Filter 31, ein Umsetzer 32 und eine Bezugsstromquelle 33 teilnehmerindividuell vorgesehen, die den Bauteilen 12, 13 und 15 in Fig. 2 entsprechen. Der Umsetzer 32 weist jedoch 12 Ausgänge auf, die den 12 Positionen des Wählschalters 28 zugeordnet sind. Demgemäss sind auch 12 Summenumsetzer 33 vorhanden. Ein zusätzliches Filter 34 ist auf die Frequenz f2 abgestimmt und lässt nur die kontinuierliche, den Einschaltzustand des Fernsehempfängers 27 darstellenden Informationssignale durch. Diese werden, wie bei 35 angedeutet, mit den f2-Informationssignalen aller anderen Teilnehmer summiert und einem weiteren Summenumsetzer 33a zugeführt.
    Eine Betätigungsschaltung 37 sorgt dafür, dass der Umsetzer 32 nur dann eingeschaltet wird, wenn das f2-Signal an
    18. Anlage nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Summensignale für jedes Informationssignal getrennt zur Auswertungsstelle übertragen werden, und dass in der Auswertungsstelle die korrespondierenden Summensignale aller angeschlossenen Vermittlungsstellen zu einer Gesamtsumme zusammengefasst und Anzeige- undloder Registriergeräten (40) zugeführt sind.
    19. Anlage nach Unteransprüchen 2, 3, 10 und 11, bei dem Wechselstromsignale bestimmter Frequenz und unterschiedlicher Dauer die Stellung des Programmwählers eines Fernsehgerätes (27) wiedergeben, dadurch gekennzeichnet, dass beim Teilnehmer ein zweiter Oszillator (29) vorgesehen ist, der kontinuierlich ein Wechselstromsignal einer zweiten vorbestimmten Frequenz dann auf die Teilnehmerleitung (7) gibt, wenn das Fernsehgerät (27) eingeschaltet ist, dass empfangsseitig die Wechselstromsignale der zweiten vorbestimmten Frequenz summiert und einem Umsetzer (33a) zugeführt werden, der ein die Gesamtzahl der eingeschalteten Fernsehgeräte wiedergebendes Bezugssignal liefert, und dass die Summensignale für die Informationssignale getrennt zur Gewinnung von Prozentanzeigen mit dem Bezugssignal verglichen werden.
    20. Anlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass von der Auswertungsstelle über die Vermittlungs stellen und Teilnehmerleitungen Steuer- und Anzeigesignale zu den Teilnehmern übertragen werden
CH1143671A 1970-08-03 1971-08-03 Anlage zur Meinungsbefragung CH536052A (de)

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