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CH484325A - Verfahren zur Herstellung einer Strassen- oder Flugplatzmarkierung, insbesondere Horizontalmarkierung auf Fahrbahnen, und nach diesem Verfahren hergestellte Markierung - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Strassen- oder Flugplatzmarkierung, insbesondere Horizontalmarkierung auf Fahrbahnen, und nach diesem Verfahren hergestellte Markierung

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Publication number
CH484325A
CH484325A CH1124167A CH1124167A CH484325A CH 484325 A CH484325 A CH 484325A CH 1124167 A CH1124167 A CH 1124167A CH 1124167 A CH1124167 A CH 1124167A CH 484325 A CH484325 A CH 484325A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
marking
phosphor particles
particles
phosphor
subclaims
Prior art date
Application number
CH1124167A
Other languages
English (en)
Inventor
Bollag Moses
Original Assignee
Bollag Moses
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bollag Moses filed Critical Bollag Moses
Priority to CH1124167A priority Critical patent/CH484325A/de
Publication of CH484325A publication Critical patent/CH484325A/de

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C23/00Auxiliary devices or arrangements for constructing, repairing, reconditioning, or taking-up road or like surfaces
    • E01C23/16Devices for marking-out, applying, or forming traffic or like markings on finished paving; Protecting fresh markings
    • E01C23/166Means for dispensing particulate material on to freshly applied markings or into the marking material after discharge thereof, e.g. reflective beads, grip-improving particles
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F9/00Arrangement of road signs or traffic signals; Arrangements for enforcing caution
    • E01F9/50Road surface markings; Kerbs or road edgings, specially adapted for alerting road users
    • E01F9/506Road surface markings; Kerbs or road edgings, specially adapted for alerting road users characterised by the road surface marking material, e.g. comprising additives for improving friction or reflectivity; Methods of forming, installing or applying markings in, on or to road surfaces
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    • E01F9/524Reflecting elements specially adapted for incorporation in or application to road surface markings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Signs Or Road Markings (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung einer Strassen- oder Flugplatzmarkierung, insbesondere       Horizontaimarkierung    auf Fahrbahnen, und nach diesem Verfahren hergestellte Markierung    Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur  Herstellung einer Strassen- oder Flugplatzmarkierung,  insbesondere Horizontalmarkierung auf Fahrbahnen, so  wie auf eine nach diesem Verfahren hergestellte Mar  kierung.  



  Derartige, insbesondere aus weissen Farbstreifen be  stehende und der Verkehrssicherheit dienende Markie  rungen, wie     Fahrbahnbegrenzungslinien        und,foder    unter  brochene Mittelstreifen, sollten auch bei Dämmerung  und Dunkelheit gut sichtbar sein. Zu diesem Zwecke ist  es bekannt, kleine     perlförmige    Reflexionskörper, ins  besondere     #Glasperlen,    auf die gewöhnlich mit einer  Farbspritzpistole gezogene frische Markierung mittels  wenigstens einer     Strcuvorrichtung    aufzustreuen.  



  Diese bisher bekannten reflektierenden Markierun  gen haben jedoch den Nachteil,     dass    sie     b:-.i    Regenwet  ter, wenn die Markierungen von einem Wasserfilm<B>be-</B>  deckt sind, nicht mehr oder nur noch ungenügend sicht  bar sind, da die Markierungen mit den Reflexionskör  pern vom auffallenden Licht, welches weitgehend am  Wasserfilm reflektiert wird, nur ungenügend beleuchtet  werden. Eine weitere Unzulänglichkeit der bekannten  reflektierenden Markierungen ist darin zu sehen,     dass     sie, um sichtbar zu sein, vom Autoscheinwerferlicht be  leuchtet werden müssen.

   Der zunehmende Verkehr auf  den Strassen zwingt jedoch die Autofahrer immer häu  figer, auch auf Autobahnen, nur mit Abblendlicht zu  fahren, dessen Reichweite bei höherer Fahrgeschwindig  keit keineswegs ausreicht, um die Markierungen im hin  reichend grossen Abstand vor dem Fahrzeug sichtbar  zu machen. Der gleiche Nachteil tritt in noch     verstärk-          tern    Masse während der Dämmerung auf, während der       aewöhnlich    sogar nur mit Standlicht gefahren wird.  



  <B>C</B>  Erst recht gelten diese Nachteile natürlich für ge  wöhnliche Markierungen ohne Reflexionskörper.  



  Es besteht daher ein starkes Bedürfnis, die Sichtbar  keit dieser Markierungen bei Dunkelheit und Regenwet  ter     zuerhöhen.       Nun sind bereits Leuchtmassen, Leuchtstoffe und  Leuchtfarben, welche durch Phosphoreszenz nach vor  angehender Anregung, insbesondere durch auffallendes  Licht, eine mehr oder weniger lange Zeit nachleuchten,  in mannigfachen Typen und für die verschiedensten  Anwendungen bekannt.

   Dazu gehören insbesondere die       sogenannten        Lenard-Phosphore,    die aus einer lichtemp  findlichen Grundsubstanz, beispielsweise einem geeigne  ten Sulfid oder     Sulfidgemisch,    einem     Schmelzmittel    so  wie Spuren eines lichterregenden Schwermetalls als<B>Ak-</B>  tivator bestehen, und die radioaktiven Leuchtfarben, das  sind Gemische von phosphoreszierenden Leuchtstoffen  mit radioaktiven Substanzen, welche durch radioaktive  Anregung eine ständige Lichtemission der Leuchtstoffe  bewirken.

   Jedoch sind bisher derartige     Leuchtstoffe     noch niemals mit Erfolg auf die eingangs erwähnten       Strassenmarkicrungen    angewendet worden, was offen  sichtlich einerseits mit der technischen Schwierigkeit des       Aufbringens    der Leuchtstoffe auf die Markierungen, der  Haltbarkeit der Leuchtstoffe auf der Markierungsober  fläche     bzw.    der     Durchmischung    der Markierungsmasse  mit Leuchtstoffen und anderseits mit dein verhältnis  mässig hohen Preis der handelsüblichen Leuchtstoffe zu  sammenhängt.

   Die an sich vielleicht     naheliegende    Idee,  die oben erwähnten Nachteile der begrenzten Sichtbar  keit bisher bekannter Markierungen dadurch zu behe  ben,     dass    man einfach der Markierungsmasse, insbeson  dere der Farbmasse, eine ausreichende Menge an       Leuchtstoffpulver    beimischt, ist aus mehreren Gründen,  wie Versuche zeigten, praktisch nichtanwendbar.

   Ein aus  flüssiger Farbmasse und     Leuchtstoffpulver    bestehendes  Gemisch     müsste    bis zum Zeitpunkt der Aufbringung der  Farbe ständig mittels eines Rührwerks gut durchmischt  werden, da sich sonst     Leuchtstoffpartikeln,    welche ein  spezifisches Gewicht zwischen etwa<B>3</B> und 4 haben, in  der Farbmasse, deren spezifisches Gewicht etwa zwi  schen 1,2 und<B>1,5</B> liegt, absetzen würden.

   Aber auch  dann, wenn eine gut verteilte     Farb-Leuchtstoff-Mischung     als Markierung auf die Fahrbahn aufgespritzt würde,      besteht die Gefahr,     dass    der weitaus grösste Teil der       Leuchtstoffpartikeln    bis zur Trocknung     bzw.    Aushär  tung der Farbmasse vollständig in dieser versinkt, so       dass    kaum noch     Leuchtstoffteilchen    sichtbar auf der       Oberfläch2    der Markierung vorhanden wären.

   Man     muss     ja berücksichtigen,     dass    bereits ein dünner, die     Leucht-          stoffparükeln    bedeckender Film der im allgemeinen mit  einem hohen Pigmentanteil     verschenen    Farbmasse     den     Leuchteffekt des Leuchtstoffs verhindert.

   Vor allem<B>je-</B>  doch wäre eine unverhältnismässig grosse Menge an       Leuchtstoff,    mindestens<B>30</B> bis     50/'0,    in der Farbe er  forderlich, wenn man überhaupt einen merklichen     Ef-          f--kt    erzielen wollte; das bedeutet,     dass    man für eine  einen Kilometer lang       ge    Markierungslinie, für welche man  beispielsweise etwa<B>80 kg</B>     Marki-zrungsmasse    benötigt,       2-15    bis 40<B>kg</B>     Leuchtstoffpulver    brauchen würde, dessen  Preis zur Zeit etwa<B>30</B> bis 40 Franken pro<B>kg</B> beträgt.

    Die Herstellungskosten für derartige Markierungen wä  ren also um ein     Mchrfaches    gegenüber den bisher übli  chen     Markierunaen    teurer, so     dass    praktisch bei der     al-          1--n'Lhalben    beschränkten öffentlichen Mitteln, welche für  den Bau und die Unterhaltung der Strassen zur     Verfü-          au     <B>,</B>     ng    stehen, eine derartige, dazu technisch noch     un-          b2friedio,ende        Lösuna        undiskutabel    ist.  



  Schliesslich     muss    auch beachtet werden,     dass    die       Leuchtstoffkristalle    gegenüber einer direkten mechani  schen Einwirkung, wie sie bei einer starken Umrührung  der mehr oder weniger viskosen Farbmasse mittels eines  Rührwerks nicht zu umgehen ist, ziemlich empfindlich  sind, weil bei Beschädigung der Kristallstruktur der       Leuchteffekt    beeinträchtigt wird oder sogar     verloren-          1-2.hen    kann.  



       Der        Erfindung        C        lieg        gt        die        Aufgabe        zugrunde,        ein        ein-          faches    und wirtschaftliches Verfahren zur Herstellung  von selbstleuchtenden Markierungen zu schaffen, wel  che die eingangs erläuterten Nachteile nicht aufweisen  und bei Dämmerung, Dunkelheit und Regenwetter auch  ausserhalb des     Lichtkeaels    der Autoscheinwerfer gut  <B>CD</B>  sichtbar sind.  



  Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch ge  löst,     dass    im     Anschluss    an das Aufbringen der eigent  lichen Markierungsmasse vor deren Verfestigung     Leucht-          stoffpartikeln    auf diese aufgestreut, aufgesprüht oder  aufgespritzt werden. Eine nach diesem Verfahren her  gestellte Markierung ist dadurch gekennzeichnet,     dass    sie  in ihrer Oberfläche wenigstens teilweise eingebettete       Leuchtstoffpartikeln    enthält, welche Grössen zwischen  <B>0,05</B> und 2 mm haben. Vorzug       gsweise    wählt man Grössen  von<B>0,05</B> bis<B>0,6</B> mm.  



  Es hat sich überraschenderweise gezeigt,     dass    eine  nachträglich auf die frisch gezogene Markierungsmasse  aufgestreute Leuchtmasse nach der Verfestigung der  Markierungsmasse gut auf dieser     bzw.    in dieser haftet  und bei ausserordentlich sparsamer Verwendung von  Leuchtmasse einen ausgezeichneten     Leuchteffekt    liefert.

    Die     erfordzrliche    Menge an Leuchtmasse beträgt für  übliche     Markierunuslinien    im Durchschnitt nur etwa<B>3</B>  bis<B>10 kg je</B> Kilometer Markierungslänge, das heisst also  nur einen Bruchteil derjenigen     Leuchtstoffmenge,    die  man bei einer direkten     Durchmischung    der gesamten  Markierungsmasse mit     Leuchtstoff,    dazu noch bei we  sentlich schlechterem Resultat, benötigen würde. Daher  ist die neue, selbstleuchtende Markierung gegenüber den  bisher bekannten Markierungen mit nur geringfügig er  höhten Kosten     herstellbar.     



  Um zu verhindern,     dass    ein grosser Teil der auf  gestreuten     Leuchtstoffpartikeln        ül    der Markierungsmasse    versinkt und damit nicht zum     Leuchteffekt    beiträgt, ge  nügt es überraschenderweise, die eine oder die andere  der folgenden beiden, sehr einfach durchzuführenden  Massnahmen zu treffen:

    Man wartet mit     dem    Aufstreuen der     Leuchtmasse     nach dem Aufbringen der Markierungsmasse eine ge  wisse Zeitspanne, die in der Regel nur einige     Szkunden     zu betragen braucht, jedoch bereits ausreicht,     dass    sich  die Viskosität der frisch aufgetragenen Markierungs  masse im Oberflächenbereich geringfügig erhöht     bzw.          dass    sich ein dünner Oberflächenfilm auf der Markie  rungsmasse bildet, wodurch ein vollständiges Versinken  der     Leuchtstoffpartikeln    in der Masse verhindert wird.

    Der grösste Teil der     Leuchtstoffpartiekln    taucht daher  nur teilweise, in die Markierungsmasse ein und verbleibt  wegen der bereits erhöhten Zähigkeit dieser Masse trotz  des grösseren spezifischen Gewichts in dieser Lage, bis  nach der Aushärtung     bzw.    Trocknung der Markierungs  masse die     Leuchtstoffpartikeln    fest in deren Oberfläche  eingebettet sind, wobei ein hinreichend grosser Teil der       Leuchtstoffpartikeln    auf der Oberfläche der Markierung       gut    sichtbar ist.

   Wenn, wie allgemein üblich, mit einem  Markierungsfahrzeug weisse durchgehende oder unter  brochene Markierungslinien gezogen werden, dann<B>ge-</B>  nügt es, die Streuvorrichtung für die     Leuchtmasse    im  hinreichend grossen Abstand von einem oder einigen  Metern hinter der Farbspritzpistole, also in der Regel  am hinteren Fahrzeugende, anzuordnen. Bei den übli  chen Markierungsgeschwindigkeiten reicht dieser<B>Ab-</B>  stand vollständig aus, damit die von der Farbspritz  pistole gezogene Farbspur bis zum Zeitpunkt der Auf  bringung der Leuchtmasse an ihrer Oberflächenschicht  hinreichend zäh geworden ist.

   Zur Lösung desselben  Problems bei der     Aufstreuung    von Glasperlen, nämlich  zur     Verhinderanc,    eines vollständigen Einsinkens der  Glasperlen in die Farbmasse, wurde bereits vorgeschla  gen, eine     Glasperlstreuvorrichtung    am hinteren Ende  des Markierungsfahrzeuges anzubringen. Genauso wie  im Falle der     Glasperlstreuung,    die man vorzugsweise  mit einem ersten, unmittelbar hinter der     Farbspritzpi-          stole    angeordneten Streuer und dann ein zweites Mal  mit einem zweiten, am Fahrzeugende angeordneten  Streuer durchführt, kann auch die erfindungsgemässe       Aufstreuung    von Leuchtmasse vorzugsweise mittels  zweier Streuvorrichtungen erfolgen.

   Durch die erste       Aufstreuung    unmittelbar hinter der     Farbspritzpistole     wird erreicht,     dass    ein Teil der     Leuchtstoffpartikeln    im       Obzrflächenbereich    der Markierung versinkt, während  durch die zweite     Aufstreuung    mittels eines am Ende  des Fahrzeuges angeordneten Streuers die     Oberflä-          chendichte    der     Leuchtstoffpartikeln    erhöht wird.

   Die  im Oberflächenbereich der Markierung versunkenen       Leuchtstoffpartikeln    bilden dann eine      Leuchtstoffre-          serve ,    die sukzessive wirksam wird, wenn die Markie  rung im Laufe der Zeit einen Abrieb erfährt.  



  Die andere Massnahme besteht darin, mit einem  transparenten Bindemittel versehene     Leuchtstoffparti-          keln    zu verwenden, wobei die     Bindemittehnenge   <B>1</B> bis  <B><I>50</I></B>     /'o,    vorzugsweise<B>3</B> bis<B>15 %,</B> der Menge der     Leucht-          masse    beträgt. Dazu werden     Leuchtstoff    und Bindemit  tel gemischt. Dann     lässt    man das Bindemittel aushärten,  wenn z. B. ein transparentes     Harnstoffharz    verwendet  wird, oder das Lösemittel verdunsten, wenn z. B. ein  thermoplastisches Harz, wie Polystyrol, verwendet wird.

    Hiernach wird auf die gewünschte Korngrösse     aufgemah-          len    und dann     abgesiebt;    die gewünschten     Korngrössen,     welche man beim     Absieben    erhält, werden für den Auf-      trag verwendet. In einen      Bindemitteltropfen     eingebet  tete oder an einen solchen geklebte     Leuchtstoffpartikeln     haben folgende Vorzüge:  a) das spezifische Gewicht eines handelsüblichen       Transparenzlacks    liegt im allgemeinen unter 1,2 und  damit unter dem der mit Pigmenten angereicherten  Markierungsmasse.

   Daher wirkt der      Bindemitteltrop-          fen     wie ein Schwimmkörper für die     Leuchtstoffparti-          keln,    so     dass    diese mit grosser Sicherheit auf der Ober  fläche der Markierungsmasse gehalten werden, selbst  dann, wenn sie unmittelbar nach dem Aufbringen der  Markierungsmasse auf diese aufgestreut, aufgesprüht  oder aufgespritzt werden.  



  <B>b)</B> Das Bindemittel wirkt gleichzeitig als mechani  scher Schutz für die     Leuchtstoffpartikeln    gegen eine di  rekte mechanische Berührung mit den später über die       Markierung        rollenden        Fahrzeug        xädern.     



  c) Die Haftung zwischen dem Bindemittel und der  Markierungsmasse ist grösser als zwischen den     Leucht-          stoffpartikeln    und der     Markicrungsmasse,    so     dass    durch  dieses Bindemittel eine besonders feste Haftung der       Leuchtstoffschicht    auf der Markierungsmasse     g#-währ-          leistet    wird.  



  <B>d)</B> Die die     Leuchtstoffpartikeln    umgebende transpa  rente Masse des Bindemittels erhöht die Leuchtwirkung  und auch den Lichteinfall auf die Leuchtmasse durch  Reflexion an den Grenzschichten des Bindemittels, das  ähnlich wie Glasperlen für eine Reflexion und Brechung  des Lichtes sorgt.

   Ausserdem sind bei der Verwendung  eines transparenten Bindemittels für die     Leuchtstoff-          masse    auch noch diejenigen     Leuchtstoffpartikeln    wirk  sam, welche an einem     Bindemitteltropfen    haftend oder  in diesen eingebettet, fast vollständig in die Markie  rungsmasse eingesunken sind, wenn nur die über den       Leuchtstoffpartikeln    befindliche  Deckschicht  noch  durch das transparente Bindemittel gebildet wird. Dann  sind nämlich die     Leuchtstoffpartikeln    in der Markie  rungsmasse gleichsam nach oben durch ein  transparen  tes Fenster  abgedeckt.  



  Selbstverständlich können die beiden oben erwähn  ten Massnahmen     zweckmässigerweise    gleichzeitig an  gewendet werden, das heisst, mit Bindemittel behaftete       Leuchtstoffpartikeln    werden mittels einer am Ende  des Markierungsfahrzeugs angeordneten Streuvorrich  tung auf die Markierung aufgestreut, wobei diese     Auf-          streuung    insbesondere die zweite Schicht darstellen  kann, während eine erste     Leuchtstoffpartikelschicht    mit  einer ersten Streuvorrichtung unmittelbar hinter der  Spritzpistole aufgebracht wird.  



  Die neue selbstleuchtende Markierung wird vorzugs  weise zusammen mit an sich bekannten     perlförmigen     Reflexionskörpern, insbesondere Glaskugeln, angewen  det. Der vorgeschlagene Grössenbereich der     Leuchtstoff-          partikeln    zwischen<B>0,05</B> und 2 mm entspricht dem     Grö_          ssenbereich    der üblicherweise verwendeten Reflexions  körper, die also ebenfalls im allgemeinen zwischen<B>0,05</B>  und 2 mm gross sind.

   Es hat sich gezeigte     dass        Leucht-          stoffpartikeln    in der gleichen Grössenordnung, wie sie  die Reflexionskörper haben, sowohl hinsichtlich des  Leuchteffektes als auch hinsichtlich der guten Haftung  auf     bzw.    in der Markierungsmasse die besten Ergeb  nisse liefern. Eine derartige, mit Reflexionskörpern und  mit Leuchtmasse versehene Markierung verbindet die  bekannten guten Reflexionseigenschaften, für welche die  Reflexionskörper verantwortlich sind, mit der Eigen  schaft des Selbstleuchtens; da bekanntlich Leuchtmasse  selber nichtreflektierend ist, hat eine Markierung ohne    Reflexionskörper nämlich keine guten Reflexionseigen  schaften.

   Bei der vorzugsweisen Anwendung von Leucht  masse zusammen mit Reflexionskörpern entsteht prak  tisch bei der Herstellung der neuen Markierungen kein  erhöhter Arbeitsaufwand oder irgendeine Verzögerung,  da selbstverständlich die     Leuchtmass--    gemeinsam mit  den Glasperlen im selben Arbeitsgang aufgebracht wer  den kann. Es genügt dann, den Behälter der Streuvor  richtung mit Glasperlen und mit Leuchtmasse zu füllen  und lediglich für eine gute     Durchmischung    zu sorgen,  was praktisch keine Schwierigkeiten bereitet, da ja  zweckmässig die     Leuchtstoffpartikeln    die gleiche Grö  ssenordnung wie die Glasperlen haben.

   Anderseits ist  es selbstverständlich auch möglich, nach Bedarf die  Leuchtmasse vor dem     oder/und    nach dem Aufbringen  der Glasperlen mit Hilfe einer oder mehrerer besonde  rer Verteilervorrichtungen auf die     Markicrung    zu streuen  oder zu sprühen.

   Eine derartige, Reflexionskörper auf  weisende Markierung hat im Hinblick auf die Haltbar  keit der     Leuchtstoffpartikeln    ausserdem noch den Vor  teil,     dass    die aus der Markierungsoberfläche herausra  genden stabilen Glasperlen, zwischen denen sich die       Leuchtstoffpartikeln    befinden, einen zusätzlichen Schutz  für diese     Leuchtstoffpartikeln    bilden, indem sie sozusa  gen als vorstehende      Abstützpunkte     für die über die  Markierung rollenden Fahrzeugräder dienen, so     dass    die       Leuchtstoffpartikeln    nicht der gesamten Belastung allein  ausgesetzt sind.  



       Zweckmässigerweise    wird die Markierung derart her  gestellt,     dass    bei linienförmigen Markierungen, also ins  besondere bei     Fahrbahnbegrenzungslinien    und durchge  henden oder unterbrochenen Mittelstreifen, die     Leucht-          masse        intermittierend    derart aufgebracht wird,     dass    die  fertige Markierung aus einer unterbrochenen  Leucht  linie  besteht. Dadurch wird einerseits Leuchtmasse ein  gespart und anderseits die Auffälligkeit der     Leucht-          markierung    gegenüber einer homogen durchgehenden  Leuchtlinie erhöht.

   Dagegen empfiehlt es sich, die Re  flexionskörper durchgehend aufzustreuen, so     dass    eine  durchgehende reflektierende Markierung mit     s#elbstleuch-          tenden    Abschnitten entsteht. Bezogen auf die Gesamt  menge an Reflexionskörpern, die bei einer     durchgehen-          ,den    Linie von<B>15</B> cm Breite<B>je</B> 0,4 mm     Nassfilmstärke     der Markierung und<B>je</B> km Länge zum Beispiel<B>25 kg</B>  beträgt, verwendet man beispielsweise<B>3</B> bis<B>60</B>     Gew.%,     vorzugsweise<B>10-30</B>     Gew.%,    an Leuchtstoff.  



  Die neue selbstleuchtende Markierung, deren Her  stellung wegen der nur geringen erforderlichen Menge  an Leuchtmasse sehr wirtschaftlich ist und keine zusätz  lichen Arbeitsgänge erfordert, erhöht wesentlich die Ver  kehrssicherheit, da sie bei Dunkelheit und Dämmerung  den Fahrbahnverlauf auch ausserhalb des direkt vom  Scheinwerfer, Abblendlicht oder Standlicht beleuchteten  Strassenbereichs erkennen     lässt    und ausserdem auch bei  Regenwetter und selbst bei Gegenwart einer dünnen  Schneedecke sichtbar ist. Zur Erhöhung des     Leuchtef-          fektes    können die Leuchtmassen in bekannter Weise  durch radioaktive Substanzen angeregt werden, die zum  Beispiel der Leuchtmasse     beigernischt    sind.

   Auch kann  es zweckmässig sein, die Leuchtmasse mit einer kleinen  Menge an weisser Farbe, beispielsweise in der Grössen  ordnung von<B>10</B> bis 20<B>%,</B> zu durchmischen.  



  Die Erfindung ist nicht auf die vorstehend bevorzugt  erwähnten Horizontalmarkierungen auf Fahrbahnober  flächen begrenzt, sondern auch auf alle anderen Mar  kierungen, zum Beispiel Vertikalmarkierungen, wie           Fahrbahnbegrenzungspfosten,    Leitplanken, Gebots- oder  Verbotssymbole     usw.,    anwendbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCHI Verfahren zur Herstellunc, einer Strassen- oder Flug- C platzmarkierung insbesondere Horizontahnarkierung t,3 auf Fahrbahnen, dadurch gekennzeichnet, dass im An- schluss an das Aufbring ,
    en der eigentlichen Markierungs- masse vor deren Verfestigung Leuchtstoffpartikeln auf diese aufgestreut, aufgesprüht oder aufgespritzt werden.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, da-ss wenigstens ein Teil der Leuchtmasse ge- nüber dem Zeitpunkt der Aufbringung der eigentli chen Markierungsmasse derart verzögert auf die Mar- kierungsoberfläche aufgebracht wird, dass sich die Vis kosität der Markierungsmasse im Oberflächenbereich etwas erhöht hat, so dass ein vollständiges Versinken der Leuchtstoffpartikeln in der Masse verhindert wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass zunächst Leuchtstoff und ein transpa rentes Bindemittel gemischt werden, dass das Bindemit tel getrocknet oder ausgehärtet, anschliessend gemahlen und abgesiebt wird und schliesslich die so erhaltenen Körner auf di-- Markierungsmasse aufgebracht werden.
    <B>3.</B> Verfahren nach Patentanspruch<B>1</B> oder einem der Unteransprüche<B>1</B> und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtstoffpartikeln gleichzeitig mit Reflexionskör-' pern, vorzugsweise Glasperlen, auf die Markierungs masse aufgestreut werden. 4. Verfahren nach Patentanspruch I oder einem & r Unteransprüche<B>1</B> und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtstoffpartikeln vor oder/und nach der Aufbrin gung von Reflexionskörpern auf die Markierung auf- C gestreut werden.
    <B>5.</B> Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unteranspräche <B>1</B> und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man wenigstens zwei Streuvorrichtungen verwendet und mit der einen Streuvorrichtung eine durchgehende Schicht von Reflexionskörpern und mit der anderen Streuvorrichtuncr intermittierend Leuchtstoffpartikeln, ohne oder gemeinsam mit Reflexionskörpern, aufbringt. <B>6.</B> Verfahren nach Patentanspruch<B>1</B> oder einem der Unteransprüche<B>1</B> und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man Leuchtstoffpartikeln mit Grössen zwischen<B>0,05</B> und 2 mm verwendet.
    <B>PATENTANSPRUCH</B> II Nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch<B>1</B> her gestellte Markierung, dadurch gekennzeichnet, dass sie in ihrer Oberfläche wenigstens teilweise eingebettete Leuchtstoffpartikeln enthält, welche Grössen zwischen <B>0,05</B> und 2 mm haben. UNTERANSPRüCHE <B>7.</B> Markierung nach Patentanspruch<B>11,</B> dadurch<B>ge-</B> kennzeichnet, dass die Leuchtstoffpartikeln mit einem transparenten Bindemittel versehen sind, dessen Menge <B>1</B> bis<B>50 %,</B> vorzugsweise<B>3</B> bis<B>15</B> %, der Menge der Leuchtmasse beträgt.
    <B>8.</B> Markierung nach Unteranspruch<B>7,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass das spezifische Gewicht des Binde mittels unter 1,2 liegt. <B>9.</B> Markierung nach Patentanspruch II oder einem der Unteransprüche<B>7</B> und<B>8,</B> dadurch gekennzeichnet, dass sie ausserdem perlförmige Reflexionskörper, vor zugsweise Glasperlen, enthält, deren Grösse wenig <B>C</B> ,stens näherungsweise der Grösse der Leuchtstoffpartikeln ent spricht und ebenfalls zwischen<B>0,05</B> und 2 mm liegt.
    <B>10.</B> Markierung nach Unteranspruch<B>9,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die<B>.</B> Menge an Leuchtstoff <B>3</B> bis <B>60</B> GewA, vorzugsweise<B>10</B> bis<B>30</B> Gew.%, der ver wendeten Gesamtmenge an Reflexionskörpern beträgt. <B>11.</B> Markierung nach Unteranspruch<B>9,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass sie abwechselnd aus mit Reflexions körpern versehenen, leuchtstofffreien Abschnitten und mit Leucbtstoffpartikeln versehenen Abschnitten be steht. 12.
    Markierung nach Patentanspruch<B>11</B> oder einem der Unteransprüche<B>7</B> und<B>8,</B> dadurch gekennzeichnet, dass sie abwechselnd aus leuchtstofffreien und mit Leuchtstoffpartikeln verschenen Abschnitten besteht. <B>13.</B> Markierung nach Patentanspruch<B>11</B> oder einem der Unteransprüche<B>7</B> und<B>8,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtstoffpartikeln durch radioaktive Substan zen angeregt werden.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2398143A1 (fr) * 1977-07-20 1979-02-16 Pacey Barry Procede pour le marquage de chaussees et marques preformees pour la mise en oeuvre de ce procede
EP0165906A1 (de) * 1984-06-19 1985-12-27 Intecma AG Verfahren und Vorrichtung zum Anbringen von Bodenmarkierungen oder zum Ausbessern von Schäden auf Verkehrsflächen

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FR2398143A1 (fr) * 1977-07-20 1979-02-16 Pacey Barry Procede pour le marquage de chaussees et marques preformees pour la mise en oeuvre de ce procede
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