Verfahren zur Herstellung einer Strassen- oder Flugplatzmarkierung, insbesondere Horizontaimarkierung auf Fahrbahnen, und nach diesem Verfahren hergestellte Markierung Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung einer Strassen- oder Flugplatzmarkierung, insbesondere Horizontalmarkierung auf Fahrbahnen, so wie auf eine nach diesem Verfahren hergestellte Mar kierung.
Derartige, insbesondere aus weissen Farbstreifen be stehende und der Verkehrssicherheit dienende Markie rungen, wie Fahrbahnbegrenzungslinien und,foder unter brochene Mittelstreifen, sollten auch bei Dämmerung und Dunkelheit gut sichtbar sein. Zu diesem Zwecke ist es bekannt, kleine perlförmige Reflexionskörper, ins besondere #Glasperlen, auf die gewöhnlich mit einer Farbspritzpistole gezogene frische Markierung mittels wenigstens einer Strcuvorrichtung aufzustreuen.
Diese bisher bekannten reflektierenden Markierun gen haben jedoch den Nachteil, dass sie b:-.i Regenwet ter, wenn die Markierungen von einem Wasserfilm<B>be-</B> deckt sind, nicht mehr oder nur noch ungenügend sicht bar sind, da die Markierungen mit den Reflexionskör pern vom auffallenden Licht, welches weitgehend am Wasserfilm reflektiert wird, nur ungenügend beleuchtet werden. Eine weitere Unzulänglichkeit der bekannten reflektierenden Markierungen ist darin zu sehen, dass sie, um sichtbar zu sein, vom Autoscheinwerferlicht be leuchtet werden müssen.
Der zunehmende Verkehr auf den Strassen zwingt jedoch die Autofahrer immer häu figer, auch auf Autobahnen, nur mit Abblendlicht zu fahren, dessen Reichweite bei höherer Fahrgeschwindig keit keineswegs ausreicht, um die Markierungen im hin reichend grossen Abstand vor dem Fahrzeug sichtbar zu machen. Der gleiche Nachteil tritt in noch verstärk- tern Masse während der Dämmerung auf, während der aewöhnlich sogar nur mit Standlicht gefahren wird.
<B>C</B> Erst recht gelten diese Nachteile natürlich für ge wöhnliche Markierungen ohne Reflexionskörper.
Es besteht daher ein starkes Bedürfnis, die Sichtbar keit dieser Markierungen bei Dunkelheit und Regenwet ter zuerhöhen. Nun sind bereits Leuchtmassen, Leuchtstoffe und Leuchtfarben, welche durch Phosphoreszenz nach vor angehender Anregung, insbesondere durch auffallendes Licht, eine mehr oder weniger lange Zeit nachleuchten, in mannigfachen Typen und für die verschiedensten Anwendungen bekannt.
Dazu gehören insbesondere die sogenannten Lenard-Phosphore, die aus einer lichtemp findlichen Grundsubstanz, beispielsweise einem geeigne ten Sulfid oder Sulfidgemisch, einem Schmelzmittel so wie Spuren eines lichterregenden Schwermetalls als<B>Ak-</B> tivator bestehen, und die radioaktiven Leuchtfarben, das sind Gemische von phosphoreszierenden Leuchtstoffen mit radioaktiven Substanzen, welche durch radioaktive Anregung eine ständige Lichtemission der Leuchtstoffe bewirken.
Jedoch sind bisher derartige Leuchtstoffe noch niemals mit Erfolg auf die eingangs erwähnten Strassenmarkicrungen angewendet worden, was offen sichtlich einerseits mit der technischen Schwierigkeit des Aufbringens der Leuchtstoffe auf die Markierungen, der Haltbarkeit der Leuchtstoffe auf der Markierungsober fläche bzw. der Durchmischung der Markierungsmasse mit Leuchtstoffen und anderseits mit dein verhältnis mässig hohen Preis der handelsüblichen Leuchtstoffe zu sammenhängt.
Die an sich vielleicht naheliegende Idee, die oben erwähnten Nachteile der begrenzten Sichtbar keit bisher bekannter Markierungen dadurch zu behe ben, dass man einfach der Markierungsmasse, insbeson dere der Farbmasse, eine ausreichende Menge an Leuchtstoffpulver beimischt, ist aus mehreren Gründen, wie Versuche zeigten, praktisch nichtanwendbar.
Ein aus flüssiger Farbmasse und Leuchtstoffpulver bestehendes Gemisch müsste bis zum Zeitpunkt der Aufbringung der Farbe ständig mittels eines Rührwerks gut durchmischt werden, da sich sonst Leuchtstoffpartikeln, welche ein spezifisches Gewicht zwischen etwa<B>3</B> und 4 haben, in der Farbmasse, deren spezifisches Gewicht etwa zwi schen 1,2 und<B>1,5</B> liegt, absetzen würden.
Aber auch dann, wenn eine gut verteilte Farb-Leuchtstoff-Mischung als Markierung auf die Fahrbahn aufgespritzt würde, besteht die Gefahr, dass der weitaus grösste Teil der Leuchtstoffpartikeln bis zur Trocknung bzw. Aushär tung der Farbmasse vollständig in dieser versinkt, so dass kaum noch Leuchtstoffteilchen sichtbar auf der Oberfläch2 der Markierung vorhanden wären.
Man muss ja berücksichtigen, dass bereits ein dünner, die Leucht- stoffparükeln bedeckender Film der im allgemeinen mit einem hohen Pigmentanteil verschenen Farbmasse den Leuchteffekt des Leuchtstoffs verhindert.
Vor allem<B>je-</B> doch wäre eine unverhältnismässig grosse Menge an Leuchtstoff, mindestens<B>30</B> bis 50/'0, in der Farbe er forderlich, wenn man überhaupt einen merklichen Ef- f--kt erzielen wollte; das bedeutet, dass man für eine einen Kilometer lang ge Markierungslinie, für welche man beispielsweise etwa<B>80 kg</B> Marki-zrungsmasse benötigt, 2-15 bis 40<B>kg</B> Leuchtstoffpulver brauchen würde, dessen Preis zur Zeit etwa<B>30</B> bis 40 Franken pro<B>kg</B> beträgt.
Die Herstellungskosten für derartige Markierungen wä ren also um ein Mchrfaches gegenüber den bisher übli chen Markierunaen teurer, so dass praktisch bei der al- 1--n'Lhalben beschränkten öffentlichen Mitteln, welche für den Bau und die Unterhaltung der Strassen zur Verfü- au <B>,</B> ng stehen, eine derartige, dazu technisch noch un- b2friedio,ende Lösuna undiskutabel ist.
Schliesslich muss auch beachtet werden, dass die Leuchtstoffkristalle gegenüber einer direkten mechani schen Einwirkung, wie sie bei einer starken Umrührung der mehr oder weniger viskosen Farbmasse mittels eines Rührwerks nicht zu umgehen ist, ziemlich empfindlich sind, weil bei Beschädigung der Kristallstruktur der Leuchteffekt beeinträchtigt wird oder sogar verloren- 1-2.hen kann.
Der Erfindung C lieg gt die Aufgabe zugrunde, ein ein- faches und wirtschaftliches Verfahren zur Herstellung von selbstleuchtenden Markierungen zu schaffen, wel che die eingangs erläuterten Nachteile nicht aufweisen und bei Dämmerung, Dunkelheit und Regenwetter auch ausserhalb des Lichtkeaels der Autoscheinwerfer gut <B>CD</B> sichtbar sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch ge löst, dass im Anschluss an das Aufbringen der eigent lichen Markierungsmasse vor deren Verfestigung Leucht- stoffpartikeln auf diese aufgestreut, aufgesprüht oder aufgespritzt werden. Eine nach diesem Verfahren her gestellte Markierung ist dadurch gekennzeichnet, dass sie in ihrer Oberfläche wenigstens teilweise eingebettete Leuchtstoffpartikeln enthält, welche Grössen zwischen <B>0,05</B> und 2 mm haben. Vorzug gsweise wählt man Grössen von<B>0,05</B> bis<B>0,6</B> mm.
Es hat sich überraschenderweise gezeigt, dass eine nachträglich auf die frisch gezogene Markierungsmasse aufgestreute Leuchtmasse nach der Verfestigung der Markierungsmasse gut auf dieser bzw. in dieser haftet und bei ausserordentlich sparsamer Verwendung von Leuchtmasse einen ausgezeichneten Leuchteffekt liefert.
Die erfordzrliche Menge an Leuchtmasse beträgt für übliche Markierunuslinien im Durchschnitt nur etwa<B>3</B> bis<B>10 kg je</B> Kilometer Markierungslänge, das heisst also nur einen Bruchteil derjenigen Leuchtstoffmenge, die man bei einer direkten Durchmischung der gesamten Markierungsmasse mit Leuchtstoff, dazu noch bei we sentlich schlechterem Resultat, benötigen würde. Daher ist die neue, selbstleuchtende Markierung gegenüber den bisher bekannten Markierungen mit nur geringfügig er höhten Kosten herstellbar.
Um zu verhindern, dass ein grosser Teil der auf gestreuten Leuchtstoffpartikeln ül der Markierungsmasse versinkt und damit nicht zum Leuchteffekt beiträgt, ge nügt es überraschenderweise, die eine oder die andere der folgenden beiden, sehr einfach durchzuführenden Massnahmen zu treffen:
Man wartet mit dem Aufstreuen der Leuchtmasse nach dem Aufbringen der Markierungsmasse eine ge wisse Zeitspanne, die in der Regel nur einige Szkunden zu betragen braucht, jedoch bereits ausreicht, dass sich die Viskosität der frisch aufgetragenen Markierungs masse im Oberflächenbereich geringfügig erhöht bzw. dass sich ein dünner Oberflächenfilm auf der Markie rungsmasse bildet, wodurch ein vollständiges Versinken der Leuchtstoffpartikeln in der Masse verhindert wird.
Der grösste Teil der Leuchtstoffpartiekln taucht daher nur teilweise, in die Markierungsmasse ein und verbleibt wegen der bereits erhöhten Zähigkeit dieser Masse trotz des grösseren spezifischen Gewichts in dieser Lage, bis nach der Aushärtung bzw. Trocknung der Markierungs masse die Leuchtstoffpartikeln fest in deren Oberfläche eingebettet sind, wobei ein hinreichend grosser Teil der Leuchtstoffpartikeln auf der Oberfläche der Markierung gut sichtbar ist.
Wenn, wie allgemein üblich, mit einem Markierungsfahrzeug weisse durchgehende oder unter brochene Markierungslinien gezogen werden, dann<B>ge-</B> nügt es, die Streuvorrichtung für die Leuchtmasse im hinreichend grossen Abstand von einem oder einigen Metern hinter der Farbspritzpistole, also in der Regel am hinteren Fahrzeugende, anzuordnen. Bei den übli chen Markierungsgeschwindigkeiten reicht dieser<B>Ab-</B> stand vollständig aus, damit die von der Farbspritz pistole gezogene Farbspur bis zum Zeitpunkt der Auf bringung der Leuchtmasse an ihrer Oberflächenschicht hinreichend zäh geworden ist.
Zur Lösung desselben Problems bei der Aufstreuung von Glasperlen, nämlich zur Verhinderanc, eines vollständigen Einsinkens der Glasperlen in die Farbmasse, wurde bereits vorgeschla gen, eine Glasperlstreuvorrichtung am hinteren Ende des Markierungsfahrzeuges anzubringen. Genauso wie im Falle der Glasperlstreuung, die man vorzugsweise mit einem ersten, unmittelbar hinter der Farbspritzpi- stole angeordneten Streuer und dann ein zweites Mal mit einem zweiten, am Fahrzeugende angeordneten Streuer durchführt, kann auch die erfindungsgemässe Aufstreuung von Leuchtmasse vorzugsweise mittels zweier Streuvorrichtungen erfolgen.
Durch die erste Aufstreuung unmittelbar hinter der Farbspritzpistole wird erreicht, dass ein Teil der Leuchtstoffpartikeln im Obzrflächenbereich der Markierung versinkt, während durch die zweite Aufstreuung mittels eines am Ende des Fahrzeuges angeordneten Streuers die Oberflä- chendichte der Leuchtstoffpartikeln erhöht wird.
Die im Oberflächenbereich der Markierung versunkenen Leuchtstoffpartikeln bilden dann eine Leuchtstoffre- serve , die sukzessive wirksam wird, wenn die Markie rung im Laufe der Zeit einen Abrieb erfährt.
Die andere Massnahme besteht darin, mit einem transparenten Bindemittel versehene Leuchtstoffparti- keln zu verwenden, wobei die Bindemittehnenge <B>1</B> bis <B><I>50</I></B> /'o, vorzugsweise<B>3</B> bis<B>15 %,</B> der Menge der Leucht- masse beträgt. Dazu werden Leuchtstoff und Bindemit tel gemischt. Dann lässt man das Bindemittel aushärten, wenn z. B. ein transparentes Harnstoffharz verwendet wird, oder das Lösemittel verdunsten, wenn z. B. ein thermoplastisches Harz, wie Polystyrol, verwendet wird.
Hiernach wird auf die gewünschte Korngrösse aufgemah- len und dann abgesiebt; die gewünschten Korngrössen, welche man beim Absieben erhält, werden für den Auf- trag verwendet. In einen Bindemitteltropfen eingebet tete oder an einen solchen geklebte Leuchtstoffpartikeln haben folgende Vorzüge: a) das spezifische Gewicht eines handelsüblichen Transparenzlacks liegt im allgemeinen unter 1,2 und damit unter dem der mit Pigmenten angereicherten Markierungsmasse.
Daher wirkt der Bindemitteltrop- fen wie ein Schwimmkörper für die Leuchtstoffparti- keln, so dass diese mit grosser Sicherheit auf der Ober fläche der Markierungsmasse gehalten werden, selbst dann, wenn sie unmittelbar nach dem Aufbringen der Markierungsmasse auf diese aufgestreut, aufgesprüht oder aufgespritzt werden.
<B>b)</B> Das Bindemittel wirkt gleichzeitig als mechani scher Schutz für die Leuchtstoffpartikeln gegen eine di rekte mechanische Berührung mit den später über die Markierung rollenden Fahrzeug xädern.
c) Die Haftung zwischen dem Bindemittel und der Markierungsmasse ist grösser als zwischen den Leucht- stoffpartikeln und der Markicrungsmasse, so dass durch dieses Bindemittel eine besonders feste Haftung der Leuchtstoffschicht auf der Markierungsmasse g#-währ- leistet wird.
<B>d)</B> Die die Leuchtstoffpartikeln umgebende transpa rente Masse des Bindemittels erhöht die Leuchtwirkung und auch den Lichteinfall auf die Leuchtmasse durch Reflexion an den Grenzschichten des Bindemittels, das ähnlich wie Glasperlen für eine Reflexion und Brechung des Lichtes sorgt.
Ausserdem sind bei der Verwendung eines transparenten Bindemittels für die Leuchtstoff- masse auch noch diejenigen Leuchtstoffpartikeln wirk sam, welche an einem Bindemitteltropfen haftend oder in diesen eingebettet, fast vollständig in die Markie rungsmasse eingesunken sind, wenn nur die über den Leuchtstoffpartikeln befindliche Deckschicht noch durch das transparente Bindemittel gebildet wird. Dann sind nämlich die Leuchtstoffpartikeln in der Markie rungsmasse gleichsam nach oben durch ein transparen tes Fenster abgedeckt.
Selbstverständlich können die beiden oben erwähn ten Massnahmen zweckmässigerweise gleichzeitig an gewendet werden, das heisst, mit Bindemittel behaftete Leuchtstoffpartikeln werden mittels einer am Ende des Markierungsfahrzeugs angeordneten Streuvorrich tung auf die Markierung aufgestreut, wobei diese Auf- streuung insbesondere die zweite Schicht darstellen kann, während eine erste Leuchtstoffpartikelschicht mit einer ersten Streuvorrichtung unmittelbar hinter der Spritzpistole aufgebracht wird.
Die neue selbstleuchtende Markierung wird vorzugs weise zusammen mit an sich bekannten perlförmigen Reflexionskörpern, insbesondere Glaskugeln, angewen det. Der vorgeschlagene Grössenbereich der Leuchtstoff- partikeln zwischen<B>0,05</B> und 2 mm entspricht dem Grö_ ssenbereich der üblicherweise verwendeten Reflexions körper, die also ebenfalls im allgemeinen zwischen<B>0,05</B> und 2 mm gross sind.
Es hat sich gezeigte dass Leucht- stoffpartikeln in der gleichen Grössenordnung, wie sie die Reflexionskörper haben, sowohl hinsichtlich des Leuchteffektes als auch hinsichtlich der guten Haftung auf bzw. in der Markierungsmasse die besten Ergeb nisse liefern. Eine derartige, mit Reflexionskörpern und mit Leuchtmasse versehene Markierung verbindet die bekannten guten Reflexionseigenschaften, für welche die Reflexionskörper verantwortlich sind, mit der Eigen schaft des Selbstleuchtens; da bekanntlich Leuchtmasse selber nichtreflektierend ist, hat eine Markierung ohne Reflexionskörper nämlich keine guten Reflexionseigen schaften.
Bei der vorzugsweisen Anwendung von Leucht masse zusammen mit Reflexionskörpern entsteht prak tisch bei der Herstellung der neuen Markierungen kein erhöhter Arbeitsaufwand oder irgendeine Verzögerung, da selbstverständlich die Leuchtmass-- gemeinsam mit den Glasperlen im selben Arbeitsgang aufgebracht wer den kann. Es genügt dann, den Behälter der Streuvor richtung mit Glasperlen und mit Leuchtmasse zu füllen und lediglich für eine gute Durchmischung zu sorgen, was praktisch keine Schwierigkeiten bereitet, da ja zweckmässig die Leuchtstoffpartikeln die gleiche Grö ssenordnung wie die Glasperlen haben.
Anderseits ist es selbstverständlich auch möglich, nach Bedarf die Leuchtmasse vor dem oder/und nach dem Aufbringen der Glasperlen mit Hilfe einer oder mehrerer besonde rer Verteilervorrichtungen auf die Markicrung zu streuen oder zu sprühen.
Eine derartige, Reflexionskörper auf weisende Markierung hat im Hinblick auf die Haltbar keit der Leuchtstoffpartikeln ausserdem noch den Vor teil, dass die aus der Markierungsoberfläche herausra genden stabilen Glasperlen, zwischen denen sich die Leuchtstoffpartikeln befinden, einen zusätzlichen Schutz für diese Leuchtstoffpartikeln bilden, indem sie sozusa gen als vorstehende Abstützpunkte für die über die Markierung rollenden Fahrzeugräder dienen, so dass die Leuchtstoffpartikeln nicht der gesamten Belastung allein ausgesetzt sind.
Zweckmässigerweise wird die Markierung derart her gestellt, dass bei linienförmigen Markierungen, also ins besondere bei Fahrbahnbegrenzungslinien und durchge henden oder unterbrochenen Mittelstreifen, die Leucht- masse intermittierend derart aufgebracht wird, dass die fertige Markierung aus einer unterbrochenen Leucht linie besteht. Dadurch wird einerseits Leuchtmasse ein gespart und anderseits die Auffälligkeit der Leucht- markierung gegenüber einer homogen durchgehenden Leuchtlinie erhöht.
Dagegen empfiehlt es sich, die Re flexionskörper durchgehend aufzustreuen, so dass eine durchgehende reflektierende Markierung mit s#elbstleuch- tenden Abschnitten entsteht. Bezogen auf die Gesamt menge an Reflexionskörpern, die bei einer durchgehen- ,den Linie von<B>15</B> cm Breite<B>je</B> 0,4 mm Nassfilmstärke der Markierung und<B>je</B> km Länge zum Beispiel<B>25 kg</B> beträgt, verwendet man beispielsweise<B>3</B> bis<B>60</B> Gew.%, vorzugsweise<B>10-30</B> Gew.%, an Leuchtstoff.
Die neue selbstleuchtende Markierung, deren Her stellung wegen der nur geringen erforderlichen Menge an Leuchtmasse sehr wirtschaftlich ist und keine zusätz lichen Arbeitsgänge erfordert, erhöht wesentlich die Ver kehrssicherheit, da sie bei Dunkelheit und Dämmerung den Fahrbahnverlauf auch ausserhalb des direkt vom Scheinwerfer, Abblendlicht oder Standlicht beleuchteten Strassenbereichs erkennen lässt und ausserdem auch bei Regenwetter und selbst bei Gegenwart einer dünnen Schneedecke sichtbar ist. Zur Erhöhung des Leuchtef- fektes können die Leuchtmassen in bekannter Weise durch radioaktive Substanzen angeregt werden, die zum Beispiel der Leuchtmasse beigernischt sind.
Auch kann es zweckmässig sein, die Leuchtmasse mit einer kleinen Menge an weisser Farbe, beispielsweise in der Grössen ordnung von<B>10</B> bis 20<B>%,</B> zu durchmischen.
Die Erfindung ist nicht auf die vorstehend bevorzugt erwähnten Horizontalmarkierungen auf Fahrbahnober flächen begrenzt, sondern auch auf alle anderen Mar kierungen, zum Beispiel Vertikalmarkierungen, wie Fahrbahnbegrenzungspfosten, Leitplanken, Gebots- oder Verbotssymbole usw., anwendbar.