Schreibvorrichtung zum Erzeugen sichtbar verbleibender Schriftzeichen Die Erfindung bezieht sich auf eine Schreibvorrich tung zum Erzeugen sichtbar verbleibender Schriftzeichen in ansteuerbaren Schreibpositionen auf mindestens einer Aufzeichnungsfläche.
Bei den in der Hauptsache gebräuchlichen Verfahren zur Hervorbringung von Schriftzeichen auf einem oder mehreren Aufzeichnungsflächen bzw. Aufzeichnungs blättern, wie sie beispielsweise in bekannten Schreib maschinen, Druckwerken u. a. Anwendung finden, wer den Schriftzeichentypen benutzt, die auf Anschlaghebeln, Stangen, Rädern, Ketten, Walzen oder Kugeln an geordnet sind und durch mechanische bzw. elektro mechanische Mittel, meist unter Zwischenschaltung eines Farbträgers (Farbband oder dergleichen) gegen die Aufzeichnungsfläche geschlagen werden.
Diese Schreib- bzw. Druckeinrichtungen sind zwar heute technisch hervorragend durchentwickelt; sie wei sen aber eine ganze Reihe von systembedingten, grund sätzlichen Nachteilen auf, deren Beseitigung im Hin blick auf die an moderne Schnellschreibwerke zu stellen den Anforderungen seit langem wünschenswert ist.
Zunächst erfordert schon die Herstellung der her kömmlichen Schreibmaschinen einen erheblichen Auf wand an mechanischen Bauteilen hoher Präzision, deren ordnungsgemässe Montage und Justierung einen recht hohen Lohnkostenanteil zur Folge hat und daher eine relativ grosse Anzahl von gut ausgebildeten Arbeits kräften erfordert.
Wegen der grossen Anzahl relativ schwerer Bauteile, die zum grössten Teil aus Gründen einer gleichbleiben den Qualität der Maschinenfunktion und des erzeugten Schriftbildes nicht ohne weiteres aus leichterem und billigerem Kunststoff herstellbar sind, nicht zuletzt aber auch wegen des z. B. bei Schreibmaschinen erforder lichen schweren Papierwagens und seiner entsprechend ausgelegten Aufzugsmittel ist auch das Gewicht dieser Maschinen kaum auf das eigentlich erwünschte Mass herabzusetzen.
Ein weiterer Nachteil solcher Maschinen ist in der verhältnismässig starken Geräuschbildung zu sehen, die zwar durch den Einsatz von verschiedenartigsten Dämp- fungsmitteln schon beachtlich herabgesetzt werden konnte, aber trotz des damit verbundenen Aufwandes bisher nicht das angestrebte Minimum erreicht hat.
Weiterhin ist es besonders bei ansteuerbaren Schreib maschinen oder Seriendruckwerken, die ihre abzudruk- kenden Informationen aus Speichern, z. B. Lochstreifen, erhalten, wegen der auftretenden Massenkräfte nicht ohne weiteres möglich, die Schreibgeschwindigkeit wesentlich über 15 Anschläge in der Sekunde zu er höhen.
Bei den meisten bekannten Schreibmaschinen ist auch die begrenzte Anzahl von Drucktypen ein Nachteil, deren Auswechselung oder Ergänzung im Laufe des Schreib- oder Druckvorganges entweder gar nicht oder doch nur in sehr umständlicher Weise zu bewerkstelli gen ist.
Über die bisher erwähnten bekannten Druck- und Schreibwerke hinaus sind auch andere Vorrichtungen bekanntgeworden, die zwar ebenfalls Typen aufweisen, aber keinen mechanischen Anschlag erfordern. Zu diesen gehören die magnetischen Schreibvorrichtungen, bei denen die Typen magnetisch leitend ausgebildet sind und bei Einschaltung eines Erregermagneten eine der Form des jeweils abzudruckenden Zeichens entspre chende Änderung des Magnetisierungszustandes eines magnetischen Trägers aufzeichnen.
Der Schriftsatz ent steht also bei diesen Vorrichtungen zunächst als unsicht bares Magnetisierungsbild (Magnetschrift) auf einem Zwischenträger, das erst anschliessend durch Bestäubung mit Magnetpulver und Übertragung des somit erzeugten sichtbaren Bildes auf die eigentliche Aufzeichnungs fläche lesbar und fixierbar wird. Die Fixierung erfolgt anschliessend durch Wärmeeinwirkung.
Die Nachteile solcher Druck- und Schreibvorrich tungen ergeben sich schon aus der vorstehenden Auf zählung der einzelnen Aufzeichnungs-, Übertragungs- und Fixiervorgänge, die umfangreiche Zusatzeinrich tungen erfordern und ausserdem das unmittelbare Mit- lesen der Aufzeichnungen während des Schreibvorganges nicht zulassen.
Es ist daher ersichtlich, dass auch solche Schreib und Druckvorrichtungen für eine leichte und preiswerte Maschine nicht verwendbar sind, zumal nach wie vor die teure Herstellung und Einrichtung der Typen nicht zu umgehen ist.
Die gleichen Überlegungen gelten mit nur geringer Einschränkung auch für andere bekannte Schreibvor richtungen, die das jeweils abzudruckende Schriftbild durch optische Mittel auf einen Zwischenträger projizie ren und dort zunächst als elektrisches Ladungsbild fest halten. Auch in diesem Falle entsteht das Schriftbild in der ersten Aufzeichnungsstufe als virtuelles Bild, das noch unsichtbar ist und erst nach Ablauf mehrerer weiterer Verfahrensstufen auf der Aufzeichnungsfläche sichtbar wird und anschliessend fixiert werden kann.
Auch diese Vorrichtung lässt daher ein Mitlesen der Schrift während des Schreib- bzw. Druckvorganges nicht zu, sondern erfordert vielmehr mit erheblichem Zeit verlust aufeinander folgende Aufzeichnungs-, Entwick- lungs- und Abdruckvorgänge, bei denen zunächst meh rere auf einem Zwischenträger gespeicherte Textzeilen unsichtbar bleiben und erst sehr viel später als sichtbare Schrift reproduziert werden.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass im Strahlengang einer Strahlungsquelle eine Eingabevor richtung mit auswählbaren Schriftzeichen zur Projektion eines Strahlenbündels bestimmter Schriftzeichenform auf selektive Bereiche der Schreibposition angeordnet ist und durch Zuführen eines Energiebetrages des Strahlen bündels beeinflussbare Partikeln oder Flüssigkeit für die Aufzeichnung vorgesehen sind, welche auf der Auf zeichnungsfläche eine die Schriftenzeichenform sichtbar machende Färbung hervorrufen.
Eine schwere, als Druckunterlage dienende Schreib walze kann dabei in vorteilhafter Weise vollkommen vermieden werden. Lohnintensive Präzisionsteile werden nicht annähernd im bisherigen Umfang benötigt. Dar über hinaus lässt sich die Schreibgeschwindigkeit dieser Einrichtung über die bisherigen Grenzen hinaus steigern.
In der weiteren Ausbildung der Erfindung kann ferner vorgesehen sein, dass als elektromagnetische Strahlung eine in einem Strahlungsverstärker erzeugte, kohärente Strahlung benutzt wird.
Die Wirkungsdauer der Strahlung und die von ihr beim Aufzeichnungsvorgang abgegebene Energie lässt sich durch geeignete, vornehmlich elektrisch gesteuerte Mittel so bemessen, dass in der auch beim sehr schnellen Schreiben jeweils für ein Schriftbild zur Verfügung stehenden Zeit ein sauberer und klarer Abdruck entsteht.
Als Strahlungserzeuger können je nach Anwendungs- zweck grundsätzlich alle unter der allgemeinen Bezeich nung < Laser zusammengefassten Strahlungsquellen Verwendung finden. Gegebenenfalls sind aber auch andere Strahlungsquellen brauchbar, sofern sie eine ausreichende Strahlungsenergie in den kurzen Aufzeich nungsperioden abgeben können und für die Schreibfolge elektrisch ansteuerbar oder schaltbar sind.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der zeichnerischen Darstellungen nachfolgend erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine prinzipielle Anordnung der Hauptteile der Vorrichtung, Fig. 2 eine weitere Vorrichtung unter Verwendung eines bandförmigen, mit thermoplastischem Farbstoff beschichteten Trägers und eines Anschlagsystems, Fig. 3 eine abgewandelte Vorrichtung nach Fig. 2 mit einem anderen Anschlagsystem, Fig. 4 eine Vorrichtung zur Regenerierung eines bandförmigen Farbträgers durch Erneuerung der Farb- schicht,
Fig. 5 eine weitere Vorrichtung zur Regenerierung eines bandförmigen Farbträgers durch elektrostatischen Ersatz der abgeschriebenen Farbstoffpartikeln.
Fig. 6 eine Vorrichtung mit einem bandförmigen, mit thermoplastischem Farbstaub beschichteten Träger, Fig. 7 eine Vorrichtung mit einer Bestäubungskam- mer mit im Aufzeichnungsbereich frei schwebenden Farbstaubteilchen.
In Fig. 1 ist schematisch eine Vorrichtung gezeigt. Darin ist 1 eine Strahlungsquelle, die geeignet ist, ein Bündel vornehmlich paralleler elektromagnetischer Strahlen 4 zu erzeugen und durch die Schablonen anordnung 2 auf die Aufzeichnungsfläche 3 zu projizie ren. Dabei ist die Strahlungsenergie im Strahlenbündel 4 im wesentlichen gleichmässig über den ganzen Projek tionsquerschnitt verteilt, während der Querschnitt des an der Rückseite der Schablonenanordnung 2 ,austreten den Strahlenbündels 4a durch die Schablone einem auf zuzeichnenden Schriftzeichen entsprechend profiliert ist. Auf der Aufzeichnungsfläche 3 entsteht somit ein Abbild des aufzuzeichnenden Zeichens.
Um im Bereich des abgebildeten Zeichens in der vorgegebenen Abdruckzeit eine ausreichend hohe Strah lungsarbeit zur Beeinflussung, d. h. beispielsweise zur Farbänderung von Partikeln der Aufzeichnungsfläche zur Verfügung zu haben, kann weiterhin vorgesehen sein, dass die Strahlungsquelle 1 als Strahlungsverstärker, z. B. als Laser, ausgebildet ist, der ein Bündel weit gehend kohärenter und paralleler Strahlung hohen Ener- gieeinhaltes erzeugt.
Durch die jeweils nach Einschaltung einer bestimm ten Schablone 2 erzeugte Strahlungsverteilung auf der Aufzeichnungsfläche 3 ist es mit einer solchen Anord nung im einfachsten Fall möglich, vom Strahlenbündel 4a getroffene Partikel der Aufzeichnungsfläche 3 im Sinne einer Farbänderung zu beeinflussen. Eine solche Farbänderung kann z. B. durch chemische Verfärbung der Partikel infolge Energieaufnahme aus der Strahlung bewirkt werden. Es ist aber besonders vorteilhaft, mit normalem, unpräpariertem Schreibpapier zu arbeiten und, wie weiter unten dargelegt werden wird, Farb- partikeln unter dem Einfluss der Strahlung der Schreib fläche von aussen selektiv zuzuführen und an Ort und Stelle zu fixieren.
Die Auswahl der jeweils ein bestimmtes Schrift zeichen verkörpernden Schablonen kann etwa auf elek tromagnetischem Wege erfolgen und durch eine Tastatur nach Art der Schreibmaschinentastaturen gesteuert wer den. Gleichzeitig kann durch den Anschlag einer solchen Tastatur auch die Einschaltung des Strahlunserzeugers 1 mit an sich bekannten Mitteln vorgenommen werden, so dass jeweils unmittelbar nach Einstellung einer Schablone das Strahlenbündel 4a auftritt. Während des Wechsels der Schablone kann, ebenfalls in bekannter Weise, der Vorschub der Aufzeichnungsfläche 3 bewerk stelligt werden.
Selbstverständlich können, z. B. zur verkleinerten Abbildung des Schablonenbildes auf der Aufzeichnungs fläche, zwischen dem Strahlungserzeuger und der Auf zeichnungsfläche 3 beliebige Optiken eingeschaltet sein. Dadurch kann die Schablone evtl. in einem anderen, leichter zu beherrschenden Massstab ausgeführt werden.
Eine weitere Ausbildung zeigt die Fig. 2. Darin ist 1 die Strahlungsquelle, 2 ein Satz auswechselbarer Scha blonen, 3 die etwa aus normalem Schreibpapier be stehende Aufzeichnungsfläche, 5 ein bis auf eine dünne thermoplastische Kunststoffschicht 5a strahlendurch lässiger, beispielsweise aus einem flexiblen Kunststoff bestehender Trägerstreifen, 6 eine feststehende Magnet spule, 7 ein topfförmiger Anschlaghammer mit einem am oberen Rand befestigten Eisenring B. Die beiden letztgenannten Teile werden von einer am Rande orts fest eingespannten Membrane 9 zentrisch zur Achse der Strahlungsquelle 1 gehalten und sind in Achsrichtung auf den Trägerstreifen 5 bzw. die Aufzeichnungsfläche 3 zu beweglich angebracht.
Schliesslich befindet sich auf der Rückseite der Aufzeichnungsfläche 3 noch ein fest angeordneter Gegenanschlag 10.
Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende: Nach Vorrücken der Aufzeichnungsfläche 3 in die für die Aufzeichnung eines Schriftzeichens vorgesehene Lage und nach gleichzeitiger Einschaltung einer Scha blone des Schablonensatzes 2 zwischen der Strahlungs quelle 1 und der Trägerfolie 5 wird die Erzeugung des Strahlenbündels 4 eingeleitet.
Dabei trifft das von der ausgewählten Schablone profilierte Strahlenbündel 4a auf die Trägerfolie 5 und wird nach Passieren des strahlendurchlässigen Folienteiles von der thermoplasti schen Farbschicht 5a absorbiert. Die hierbei entspre chend dem Querschnitt des Strahlenbündels auftretende lokale Erwärmung der thermoplastischen Schicht 5a entspricht in ihrer Verteilung der Form des abzudruk- kenden Schriftzeichens und reicht aus, die sehr dünne Schicht örtlich zu erweichen bzw. zu verflüssigen.
Es kann nun vorgesehen sein, dass durch eine ein stellbare elektronische Zeitsteuerung bekannter Art nach einer vorherbestimmten Einwirkungsdauer des Strahlen bündels 4a auf die thermoplastische Schicht 5a die Magnetspule 6 erregt wird. Dadurch wird der Eisen ring 8 entgegen der Federwirkung der Membrane 9 in die Magnetspule 6 hineingezogen und nimmt bei diesem Vorgang den Anschlaghammer 7 in Richtung auf das Trägerband 5 mit. Dabei wird das Trägerband kurzzeitig gegen die vom Gegenanschlag 10 festgehaltene Aufzeichnungsfläche 3 gepresst und überträgt dabei die vom Schriftzeichen entsprechend örtlich erreichte Farb- schicht auf diese.
Durch geeignete Mittel kann erreicht werden, dass das so übertragene Schriftbild unmittelbar nach dem Anschlag an der Aufzeichnungsfläche haftet und aus härtet, ohne dass das Trägerband 5 an der Aufzeich nungsfläche 3 haftet. Ein erstes Mittel zur Lösung dieser Aufgabe kann darin bestehen, dass durch Wahl des thermoplastischen Materials, durch Zusätze zum thermoplastischen Farbstoff und/oder durch Eigenschaf ten des Trägermaterials die Adhäsion zwischen dem Trägermaterial und dem erweichten oder verflüssigten Farbstoff verringert wird, oder dass bei der Wärmeein wirkung eine Substanz zwischen der thermoplastischen Schicht und dem Träger als Trennschicht wirksam ist und die Trennung der beim Anschlag an der Aufzeich nungsfläche haftenden Farbe vom Farbträger erleichtert.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass schon bei der Herstellung des Farbbandes zwischen dem Träger und der Farbschicht eine dünne Zwischenschicht vorgesehen ist, die beim Auftreten der örtlichen Er wärmung das Ablösen der Farbschicht fördert.
Die Farbschicht kann im übrigen auch derart be schaffen sein, dass sie im kalten, zusammenhängenden Zustand durch Adhäsion ausreichend am Farbträger haftet, an den örtlich erweichten bzw. verflüssigten Stellen jedoch vom Farbträger abgestossen wird.
Eine weitere Herabsetzung der Haftneigung des Trägerbandes an der Aufzeichnungsfläche nach erfolg tem Abdruck eines Schriftzeichens kann dadurch er reicht werden, dass das Trägerband stets, unter einer gewissen Zugspannung gehalten wird, so dass es sofort nach dem Abdruck bestrebt ist, wieder einen Ruhe abstand vor der Aufzeichnungsfläche 3 anzunehmen.
Schliesslich besteht die Möglichkeit, den Anschlag hammer 7 durch geeignete elektromechanische Mittel, z. B. durch zusätzliche Anbringung einer gestrichelt angedeuteten Rückstellwicklung 11, beschleunigt in seine Ausgangslage zurückzuführen und durch den an seiner Anschlagfläche entstehenden Sog das Träger band 5 von der Aufzeichnungsfläche 3 abzuheben. Dafür kann es vorteilhaft sein, den Anschlaghammer mit einer sich beim Anschlag abdichtend an das Trägerband an legenden Gummimanschette 12 oder dergleichen zu versehen.
Es kann ferner nützlich sein, durch eine exakte elektronische Steuerung die Rückstellung des Hammers zeitlich mit der jeweiligen Viskosität der be strahlten Bereiche der Farbschicht 5a so abzustim men, dass eine Trennung des Trägerbandes 5 von der Aufzeichnungsfläche noch vor dem Erhärten der be strahlten Farbbereiche erfolgt. Natürlich können auch mehrere der genannten Massnahmen gleichzeitig An wendung finden.
Eine gegenüber der Vorrichtung nach Fig. 2 etwas abgewandelte Anordnung ist in Fig. 3 dargestellt. Darin ist ein Anschlaghammer 13 auf der dem Strahlungs erzeuger 1 abgewandten Seite der Aufzeichnungsfläche 3 angebracht, während ein strahlendurchlässiger Gegen anschlag 14 auf der Seite des Strahlungserzeugers als Führung für den Farbträger 5 dient.
Diese Anordnung hat den Vorteil, dass der An schlaghammer einfacher ausgebildet sein kann. Ausser dem kann als Antrieb für seine Arbeits- und Rückstell- bewegung in konstruktiv einfacher Weise ein elektro dynamisches System 15 bekannter Art vorgesehen sein, wenn eine maximale Geschwindigkeit verlangt wird.
Die Vorrichtungen nach den Fig. 2 und 3 haben gegenüber den bekannten Anordnungen den Vorzug, dass als Farbträger 5 ein Farbband Verwendung findet, das bei den üblichen äusseren Umgebungstemperaturen sauber zu handhaben und völIlig farbfest ist. Das Farb band kann ausserdem so dünn ausgeführt werden, dass es bei gleicher Spulengrösse die gleiche Schreibleistung ergibt wie ein Textilband. Hinzu kommt, dass das Schreibgeräusch durch wenig aufwendige Dämpfungs- massnahmen (Gummi-Anschlagfläche oder dergleichen) des nur mit relativ geringer Kraft anschlagenden An schlaghammers 7 bzw. 13 auf ein äusserstes Minimum reduzierbar ist.
Um auch das geringe Anschlaggeräusch des Ham mers noch auszuschalten, sind natürlich auch Konstruk tionen denkbar, bei denen beipielsweise eine auf der Rückseite der Aufzeichnungsfläche im Abdruckbereich parallel zu dieser abrollbare Andruckrolle während der Einwirkung der Strahlung die Aufzeichnungsfläche an den Farbträger andrückt, so d.ass sie dessen örtlich erweichte Farbpartikeln als Schriftzeichen übernimmt.
Da die zur Erweichung der thermoplastischen Farb- schicht aufzuwendende Strahlungsleistung von der Diffe renz zwischen der Erweichungstemperatur t, und der Umgebungstemperatur to abhängig ist, kann durch Vorwärmung des Farbträgers 5 vor seinem Eintritt in den Aufzeichnungsbereich erreicht werden, dass die von den Farbpartikeln vom Strahlenbündel zuzufüh rende Wärmemenge erheblich verringert wird.
Wäh rend ohne Vorwärmung der erforderliche Temperatur anstieg Jt = te to ist, ist bei Vorwärmung der Farb- schicht 5a auf die Temperatur t, ein wesentlich geringerer Differenzwert 4t' = t,-t, durch die Strahlung zu über tragen.
Dabei kann durch Wahl eines geeigne ten thermoplastischen Farbstoffes mit einer steilen Charakteristik seiner Zustandsänderung in Abhängigkeit von der Temperatur 4t' die zuzuführende flächenspezi fische Strahlungsleistung auf einen Minimalwert herab gesetzt werden.
Die Vorwärmung selbst kann durch irgendein an sich bekanntes Heizelement 16 (Fig. 3) erzielt werden und zweckmässig auf das gesamte Trägerband 5 ein wirken. Die Wärmezufuhr kann dabei durch Konvektion oder durch Strahlung wirksam sein. Um dabei unab hängig von der jeweiligen Aussentemperatur jeweils den richtigen Sollwert der Vorwärmtemperatur tv zu ge währleisten, kann die Heizleistung beispielsweise durch Regelung eines elektrischen Stromkreises mittels eines Thermostaten 17 stets auf dem richtigen Wert gehalten werden.
Im allgemeinen wird es bei zukünftigen Schreib maschinen nicht erforderlich sein, Durchschläge herzu stellen, weil Zweitstücke bequemer durch ein z. B. xerographisches kopierverfahren oder durch einen Schreibautomaten hergestellt werden können. Soll aber in besonderen Fällen das beschriebene Verfahren für die Herstellung von Durchschlägen weitergebildet wer den, so kann vorgesehen sein, dass zwischen dem An schlaghammer 7 bzw. 13 und dem Gegenanschlag 10 bzw. 14 Aufzeichnungsflächen 3 und Farbträger 5 abwechselnd in mehreren Lagen einfuhrbar sind, und dass z. B. durch Wahl einer ausserhalb des sichtbaren Bereiches liegenden Strahlung eine Aufteilung der Ab sorptionsbereiche auf die der Anzahl der Lagen ent sprechende Anzahl von Farbträgern, z.
B. Farbbändern und/oder Durchschlagfolien erfolgt, so dass nach Ein schaltung des Strahlungsimpulses beim Anschlag des Hammers 7 bzw. 13 der Abdruck des vom Strahlen bündel vorgegebenen Schriftbildes auf mehreren Auf zeichnungsträgern in den einzelnen Lagen gleichzeitig erfolgt.
Besonders bei Schreibautomaten kann es weiterhin erwünscht sein, das aus dem Träger 5 und der thermo plastischen Farbschicht 5a bestehende Farbband nach einem Durchlauf durch die Schreibposition zu regene rieren. Zu diesem Zweck kann der Träger, wie Fig. 4 zeigt, als endloses Band 5 ausgeführt sein. Es durchläuft in diesem Falle nach dem Passieren der Schreibposition 51 beispielsweise eine Anordnung heizbarer Kalander- walzen 52, denen aus dem ebenfalls heizbaren Vorrats behälter 54 neuer Farbstoff zuführbar ist.
Durch Vor- wärmung des Bandes im Bereich vor Eintritt in die Walzenanordnung 52 mittels einer Heizvorrichtung 55, z. B. eines Infrarotstrahlers, kann erreicht werden, dass die Farbschicht beim Austritt aus der Walzenanordnung wieder in gleichmässiger Stärke und Güte zur Verfügung steht.
Eine andere Art von Regenerierung zeigt Fig. 5. Diese arbeitet nach dem an sich bekannten xerographi schen Prinzip. In einer Vorrichtung 56 wird der Träger mit einer gleichmässig verteilten elektrischen Ladung versehen. Diese Ladung wird bei Durchleuchtung der abgeschriebenen Stellen des Trägers mittels einer Licht quelle 57 an diesen Stellen örtlich verändert.
In einer sich anschliessenden Bestäubungskammer 58 wird den Bereichen der veränderten Ladung thermoplastisches Farbpulver zugeführt, das in einer sich weiterhin an schliessenden Heizkammer 59 verflüssigt wird, wodurch es sich den nicht verwendeten Bereichen der Farb- schicht hinreichend einfügt und nach dem Erhärten für den neuen Schreibvorgang zur Verfügung steht.
Fig. 6 zeigt weiterhin eine Anordnung, bei der vor nehmlich ein endloser Träger 41 vorgesehen ist. Er ist ebenfalls strahlendurchlässig und vor der Aufzeichnungs fläche 3 in Zeilenrichtung geführt. Seine Fortschaltung erfolgt im Schreibtempo in Pfeilrichtung. Bevor er in den Aufzeichnungsbereich eintritt, passiert er eine an sich bekannte Einrichtung 42 zur elektrischen Aufla- dung des Bandes mit einem Potential geeigneter Höhe.
In ähnlicher Weise wie bei bekannten xerographischen Aufzeichnungsvorrichtungen wird das Band anschlie ssend in einer Bestäubungsvorrichtung 43 mit einem Pulver aus thermoplastischem Material gleichmässig be stäubt und gelangt so in den Aufzeichnungsbereich.
Sobald das Strahlenbündel 4a auftritt, bricht die elek trische Ladung auf dem Träger 41 an den von der Strahlung getroffenen Stellen zusammen, und infolge dessen werden an diesen Stellen die Pulverpartikeln unter dem nunmehr überwiegenden Einfluss eines an der elek trisch leitenden Führungsfläche 44 anliegenden Poten tials in Richtung auf die Aufzeichnungsfläche be schleunigt und dort infolge der Energieaufnahme aus der Strahlung durch Erweichung bzw. Verflüssigung fixiert.
Durch eine elektrische Zeitsteuerung, die erfor derlichenfalls die Strahlungsintensität in zwei Stufen zu steuern gestattet, kann erreicht werden, dass bei der ersten Stufe der Strahlungsintensität die Beschleunigung der Pulverpartikeln in Richtung auf die Aufzeichnungs fläche eingeleitet wird, während die Erweichung des angestrahlten Pulvers erst nach Einschaltung der zweiten Stufe der Strahlungsintensität eintritt, d. h., sobald die Partikel den Träger verlassen bzw. die Aufzeichnungs fläche erreicht haben.
Es ist aber auch möglich, bis zum Ablösen der staubförmigen Farbpartikeln vom Träger eine Vor bestrahlung geringer Stärke vorzusehen und die Haupt strahlung erst nach dem Ablösen der Partikeln vom Träger 41 einzuschalten.
Diese Vorrichtung hat den Vorzug, dass kein An schlagsystem erforderlich ist. Der Schreibvorgang er folgt daher vollkommen geräuschlos.
Eine abgewandelte, mit einer elektrostatischen Be stäubung arbeitende Vorrichtung zeigt Fig. 7. Sie ver meidet den Farbträger und verwendet eine Bestäubungs- kammer 51, in die das thermoplastische Pulver durch Unterdruck eingeführt wird, wobei es auf dem Wege vom Zuführungskanal 51a zum Austrittskanal 51b den Aufzeichnungsbereich durchströmt.
Ist das Pulver beispielsweise mit einer positiven Ladung versehen, die ihm auf dem Wege vom Pulver behälter bis zur Bestäubungskammer in einer nicht dargestellten Aufladungsvorrichtung in an sich bekann ter Weise erteilt worden ist, so wird es normalerweise vom positiven Potential der als Führung für die Auf zeichnungsfläche 3 dienenden Elektrode 52 abgestossen und erreicht daher die Aufzeichnungsfläche 3 nicht.
Beim Auftreten der Strahlung werden jedoch die vom Strahlenbündel 4a- getroffenen Pulverteilchen infolge einer auftretenden Ionisation entladen und durch Ein wirkung der positiven Elektrode 52 in Richtung auf die Aufzeichnungsfläche 3 stark beschleunigt und dort niedergeschlagen. Sie folgen dabei im wesentlichen der Bahn des ihre Ladung verändernden Strahles und er zeugen auf der Aufzeichnungsfläche das jeweils hervor zurufende Schriftbild. In der bereits beschriebenen Weise wird dieses Bild durch Energieaufnahme aus der Strah lung fixiert.
Da auch die vorbeschriebene Vorrichtung ohne An schlagvorrichtung und ohne Träger arbeitet, kann sie mit Vorteil für eine geräuschlos arbeitende Dauer schreibeinrichtung, z. B. für einen streifengesteuerten Schreibautomaten eingesetzt werden.
Bei den beiden soeben beschriebenen Vorrichtungen unter Verwendung von Pulverpartikeln kann vorgesehen sein, dass die Beschleunigung der vom Strahlenbündel 4@a getroffenen Partikel in Richtung auf die Aufzeichnungs fläche durch andere von der Strahlung ausgelöste physi kalische Kräfte unterstützt wird. Es ist dabei beispiels weise an eine Änderung des magnetischen Verhaltens der getroffenen Partikeln zu denken, die dadurch im Anschluss an die Bestrahlung von einem vorher unwirk samen magnetischen Feld in Richtung auf die Auf zeichnungsfläche beschleunigt werden.
Als weiterer Effekt kann gegebenenfalls eine mechanische Reaktions wirkung beim spontanen Austreten von Gasen und/oder Ionen an den von der Strahlung zuerst erhitzten Stellen der Pulverpartikel herangezogen werden. Schliesslich er scheint es nicht ausgeschlossen, bei der sehr hohen spezifischen Strahlungsintensität eines Lasers oder der gleichen zusätzlich zu anderen Krafteinwirkungen auch die Wirkung des Strahlendruckes zur Beschleunigung der Pulverpartikel auszunutzen.
Ausser den bisher erwähnten Einwirkungen der Strahlung auf Farbpartikeln können natürlich im Sinne des Grundgedankens auch andere Wirkungen zum glei chen Ziele führen. So kann z. B. die Wärmeausdehnung von Farbflüssigkeiten in Kapillaren evtl. in Verbindung mit einer Änderung der Oberflächenspannung einer solchen Flüssigkeit für die Vorbereitung des Abdruckes eines Schriftbildes ausgenutzt werden.
In den bisherigen Darstellungen sind Vorrichtungen angegeben worden, bei denen das vom Strahlungserzeu ger ausgehende Strahlenbündel durch eine Schablone in seinem Querschnitt profiliert wird. Das aufzuzeichnende Schriftzeichen erscheint dabei als Abbild des Schablo- nenzeichens auf der Aufzeichnungsfläche bzw.
auf dem zwischengeschalteten Farbträger. Es kann jedoch ebenso gut möglich sein, das vom Strahlungserzeuger aus gehende Lichtbündel in bekannter Weise zu fokussieren und durch Ablenkreinriehtungen beispielsweise in zwei Koordinaten so abzulenken, dass das aufzuzeichnende Schriftzeichen vom abgelenkten Strahlenbündel als Faksimile- oder Rasterbild geschrieben und in der schon beschriebenen Art fixiert wird.
Es sei weiterhin noch bemerkt, dass Schreibfehler in ganz ähnlicher Weise wie bei normalen Schreib maschinen dadurch beseitigt werden können, dass nach Entfernung des Farbbandes, der Bestäubungskammer oder anderer Farbträger aus dem Aufzeichnungsbereich und nach Einbringung eines strahlungsdurchlässigen Ersatzfarbträgers mit thermoplastischen Farbpartikeln in der Farbe der Aufzeichnungsfläche, also z.
B. in weisser Farbe, durch einen wiederholten Schreibvorgang mit dem falschen Schriftzeichen eine Löschung des irr- tümlich geschriebenen Zeichens möglich ist. Bei Anwendung von Schablonen als Schriftbild träger kann für den Abdruck zusätzlicher, d. h. nicht schablonierter Zeichen ein anstelle des Hauptträgers 5,41 oder dergleichen in den Abdruckbereich einführ- barer Ergänzungs-Farbträger vorgesehen sein.
Dieser kann beispielsweise aus einem Folienstück bestehen, das mit einer Deckschicht versehen ist, die ein strahlen durchlässiges Schriftbild aufweist. Derartige Ergän zungsschablonen können in einem Magazin vorrätig gehalten und von Hand, evtl. mit einer mechanischen Hilfsvorrichtung, in den Abdruckbereich eingeführt werden.
Die Ergänzungsschablonen können auch auf einem durch einen Mechanismus in den Abdruckbereich ein führbaren Folienstreifen derart zusammengefasst sein, dass sie durch Verschiebung des Streifens in Zeilenrich tung auswählbar sind.
Schliesslich ist auch eine Ausführung der Ergän zungsschablone denkbar, die auf einem Folienstreifen oder dergleichen eine wärmebeständige Deckschicht trägt. In diese Deckschicht kann etwa mit einem Griffel jedes zusätzlich gewünschte Schriftbild unter örtlicher Entfernung der Deckschicht eingraviert werden.
Die zuletzt erwähnte Ergänzungsschablone kann auch gleichzeitig auf der anderen Seite noch mit einer thermoplastischen Farbschicht versehen sein, so dass die Ergänzungsschablone auch ohne Mitwirkung der normalerweise am Schreibvorgang beteiligten Farbträger oder dergleichen verwendbar ist.
Writing device for generating characters that remain visible. The invention relates to a writing device for generating characters that remain visible in controllable writing positions on at least one recording surface.
In the main common method for producing characters on one or more recording surfaces or scrolling recording, as they are, for example, in known typewriters, printing units and. a. Find application, who uses the character types that are arranged on stop levers, rods, wheels, chains, rollers or balls and are struck by mechanical or electro-mechanical means, usually with the interposition of an ink carrier (ribbon or the like) against the recording surface.
These writing or printing devices are technically outstanding today; However, they have a number of system-related, fundamental disadvantages, the elimination of which has long been desirable in view of the requirements to be placed on modern high-speed writing units.
First of all, the manufacture of the conventional typewriters already requires a considerable amount of high-precision mechanical components, the proper assembly and adjustment of which results in a fairly high proportion of labor costs and therefore requires a relatively large number of well-trained workers.
Because of the large number of relatively heavy components, which for the most part, for reasons of a constant quality of the machine function and the typeface generated, cannot easily be produced from lighter and cheaper plastic, but not least because of the z. B. with typewriters union heavy paper car and its appropriately designed elevator means, the weight of these machines can hardly be reduced to the actually desired level.
A further disadvantage of such machines can be seen in the relatively strong generation of noise, which, although it has already been possible to considerably reduce the use of a wide variety of damping means, has not yet reached the desired minimum despite the effort involved.
Furthermore, it is especially in controllable typewriters or serial printing units that their information to be printed from memories, eg. B. punched tape obtained, because of the inertia forces that occur, it is not readily possible to increase the writing speed much more than 15 strokes per second.
In most known typewriters, the limited number of types of printing is also a disadvantage, the replacement or addition of which in the course of the writing or printing process either not at all or only in a very awkward manner to bewerkstelli conditions.
In addition to the known printing and writing mechanisms mentioned above, other devices have also become known which, although they also have types, do not require a mechanical stop. These include the magnetic writing devices, in which the types are designed to be magnetically conductive and record a change in the state of magnetization of a magnetic carrier corresponding to the shape of the respective character to be printed when an exciter magnet is switched on.
In these devices, the font is initially created as an invisible magnetization image (magnetic writing) on an intermediate carrier, which is only then readable and fixed by dusting with magnetic powder and transferring the visible image thus generated to the actual recording surface. The fixation is then carried out by the action of heat.
The disadvantages of such printing and writing devices result from the above list of the individual recording, transferring and fixing processes which require extensive additional equipment and also do not allow the recordings to be read directly during the writing process.
It can therefore be seen that such writing and printing devices cannot be used for a lightweight and inexpensive machine, especially since the expensive production and installation of the types cannot be avoided.
The same considerations apply, with only minor restrictions, to other known writing devices that project the image to be printed onto an intermediate carrier by optical means and initially hold it there as an electrical charge image. In this case, too, the typeface is created in the first recording stage as a virtual image which is still invisible and only becomes visible on the recording surface after several further process stages have been completed and can then be fixed.
This device, too, does not allow the writing to be read during the writing or printing process, but rather requires subsequent recording, development and printing processes with considerable loss of time, in which initially several lines of text stored on an intermediate carrier remain invisible and can only be reproduced as visible writing much later.
The invention is characterized in that in the beam path of a radiation source an input device with selectable characters for projecting a beam of certain characters is arranged on selective areas of the writing position and by supplying an amount of energy of the beam of rays influenceable particles or liquid are provided for the recording, which on on the recording surface cause a coloring that makes the character shape visible.
A heavy platen serving as a printing pad can be completely avoided in an advantageous manner. Wage-intensive precision parts are nowhere near required in the previous scope. In addition, the writing speed of this device can be increased beyond the previous limits.
In the further development of the invention it can also be provided that a coherent radiation generated in a radiation amplifier is used as electromagnetic radiation.
The duration of action of the radiation and the energy it emits during the recording process can be measured by suitable, primarily electrically controlled means so that a clean and clear print is produced in the time available for a typeface, even when writing very quickly.
In principle, all radiation sources grouped under the general designation <Laser can be used as radiation generators, depending on the application. If necessary, however, other radiation sources can also be used, provided they can emit sufficient radiation energy in the short recording periods and can be electrically controlled or switched for the write sequence.
Embodiments of the invention are explained below with reference to the drawings. 1 shows a basic arrangement of the main parts of the device, FIG. 2 shows a further device using a tape-shaped carrier coated with thermoplastic dye and a stop system, FIG. 3 shows a modified device according to FIG. 2 with a different stop system, FIG 4 a device for regenerating a ribbon-shaped ink carrier by renewing the ink layer,
5 shows a further device for the regeneration of a ribbon-shaped ink carrier by electrostatic replacement of the written-off dye particles.
6 shows a device with a tape-shaped carrier coated with thermoplastic paint, FIG. 7 shows a device with a dusting chamber with paint dust particles floating freely in the recording area.
In Fig. 1, a device is shown schematically. 1 is a radiation source which is suitable for generating a bundle of primarily parallel electromagnetic rays 4 and projecting them onto the recording surface 3 through the template arrangement 2. The radiation energy in the bundle of rays 4 is essentially evenly distributed over the entire projection cross-section, while the cross-section of the beam 4a emerging on the rear side of the template arrangement 2 is profiled through the template according to a character to be drawn on. An image of the character to be recorded is thus created on the recording surface 3.
In order to achieve a sufficiently high radiation work for influencing, d. H. for example, to have the color change of particles of the recording surface available, it can further be provided that the radiation source 1 as a radiation amplifier, for. B. is designed as a laser, which generates a bundle of largely coherent and parallel radiation of high energy content.
Due to the radiation distribution generated on the recording surface 3 after switching on a certain th template 2, it is possible with such an arrangement in the simplest case to influence particles of the recording surface 3 struck by the beam 4a in the sense of a color change. Such a color change can e.g. B. caused by chemical discoloration of the particles as a result of energy absorption from the radiation. However, it is particularly advantageous to work with normal, unprepared writing paper and, as will be explained below, to selectively supply color particles from the outside under the influence of radiation to the writing surface and to fix them in place.
The selection of the templates embodying a specific character can be done for example by electromagnetic means and controlled by a keyboard like typewriter keyboards who the. At the same time, by striking such a keyboard, the radiation generator 1 can also be switched on using means known per se, so that the beam 4a appears immediately after a template has been set. During the change of the stencil, the advance of the recording surface 3 can also be effected in a known manner.
Of course, z. B. for the reduced figure of the stencil image on the recording surface, between the radiation generator and the recording surface 3 can be switched on any optics. As a result, the template can possibly be made on a different, more easily controllable scale.
A further embodiment is shown in FIG. 2. It shows 1 the radiation source, 2 a set of replaceable Scha blonen, 3 the recording surface be made of normal writing paper, 5 a radiation permeable except for a thin thermoplastic plastic layer 5a, for example made of a flexible plastic Carrier strips, 6 a fixed magnetic coil, 7 a pot-shaped hammer with an iron ring B attached to the upper edge. The last two parts are held by a membrane 9 fixed in place at the edge, centric to the axis of the radiation source 1 and are axially on the carrier strip 5 or the recording surface 3 attached too movably.
Finally, on the back of the recording surface 3 there is also a fixedly arranged counter-stop 10.
The mode of operation of this device is as follows: After advancing the recording surface 3 into the position provided for the recording of a character and after simultaneously switching on a Scha blone of the stencil set 2 between the radiation source 1 and the carrier film 5, the generation of the beam 4 is initiated.
The beam 4a profiled by the selected template strikes the carrier film 5 and is absorbed by the thermoplastic ink layer 5a after passing through the radiolucent film part. The local heating of the thermoplastic layer 5a which occurs in accordance with the cross-section of the beam corresponds in its distribution to the shape of the character to be printed and is sufficient to locally soften or liquefy the very thin layer.
Provision can now be made for the magnetic coil 6 to be excited by an adjustable electronic time control of a known type after a predetermined duration of action of the beam 4a on the thermoplastic layer 5a. As a result, the iron ring 8 is drawn into the magnetic coil 6 against the spring action of the membrane 9 and takes the stop hammer 7 with it in the direction of the carrier tape 5 during this process. In the process, the carrier tape is briefly pressed against the recording surface 3 held by the counter-stop 10 and in the process transfers the color layer correspondingly locally reached by the character onto it.
By suitable means it can be achieved that the typeface transferred in this way adheres to the recording surface immediately after the impact and hardens without the carrier tape 5 adhering to the recording surface 3. A first means of solving this problem can consist in that the adhesion between the carrier material and the softened or liquefied dye is reduced by choosing the thermoplastic material, by additives to the thermoplastic dye and / or by properties of the carrier material, or that in the case of heat, a effect, a substance between the thermoplastic layer and the carrier acts as a separating layer and facilitates the separation of the color adhering to the recording surface when it hits the surface from the ink carrier.
Another possibility is that a thin intermediate layer is provided between the carrier and the color layer during the production of the color ribbon, which promotes the detachment of the color layer when the local heating occurs.
The ink layer can also be created in such a way that it adheres sufficiently to the ink carrier in the cold, cohesive state by adhesion, but is repelled by the ink carrier at the locally softened or liquefied areas.
A further reduction in the tendency of the carrier tape to adhere to the recording surface after a character has been imprinted can be achieved in that the carrier tape is always held under a certain tensile stress, so that immediately after the imprint it strives to be at rest again before the Assume recording area 3.
Finally, there is the possibility of the stop hammer 7 by suitable electromechanical means, for. B. by the additional attachment of a reset winding 11 indicated by dashed lines, accelerated to return to its starting position and lift the carrier band 5 from the recording surface 3 by the suction created on its stop surface. For this purpose, it can be advantageous to provide the stop hammer with a rubber sleeve 12 or the like that seals against the carrier tape when it hits the stop.
It can also be useful to use an exact electronic control to coordinate the resetting of the hammer with the respective viscosity of the irradiated areas of the color layer 5a in such a way that the carrier tape 5 is separated from the recording surface before the irradiated color areas have hardened. Of course, several of the measures mentioned can also be used at the same time.
An arrangement that is somewhat modified compared to the device according to FIG. 2 is shown in FIG. A stop hammer 13 is mounted therein on the side of the recording surface 3 facing away from the radiation generator 1, while a radiation-permeable counter-stop 14 on the side of the radiation generator serves as a guide for the ink carrier 5.
This arrangement has the advantage that the hammer can be made simpler. In addition, an electro-dynamic system 15 of a known type can be provided as a drive for its working and return movement in a structurally simple manner if a maximum speed is required.
The devices according to FIGS. 2 and 3 have the advantage over the known arrangements that an ink ribbon is used as the ink carrier 5 which can be handled cleanly at the usual external ambient temperatures and is completely colourfast. The ink ribbon can also be made so thin that it produces the same writing performance as a textile ribbon with the same reel size. In addition, the writing noise can be reduced to an extremely minimum by low-cost damping measures (rubber stop surface or the like) of the hammer 7 or 13, which only hits with relatively little force.
In order to also switch off the slight hitting noise of the hammer, constructions are of course also conceivable in which, for example, a pressure roller that can be rolled on the back of the recording surface in the imprint area presses the recording surface against the ink carrier during the action of the radiation it takes over its locally softened color particles as characters.
Since the radiation power to be used to soften the thermoplastic ink layer depends on the difference between the softening temperature t and the ambient temperature to, it can be achieved by preheating the ink carrier 5 before it enters the recording area that the ink particles from the beam are supplied The amount of heat generated is significantly reduced.
While the required temperature rise Jt = te to is without preheating, when the paint layer 5a is preheated to the temperature t, a significantly lower difference value 4t '= t, -t is to be transmitted by the radiation.
By choosing a suitable thermoplastic dye with a steep characteristic of its change in state depending on the temperature 4t ', the surface-specific radiation power to be supplied can be reduced to a minimum value.
The preheating itself can be achieved by any known heating element 16 (FIG. 3) and expediently act on the entire carrier tape 5. The supply of heat can be effective by convection or by radiation. In order to ensure the correct setpoint value of the preheating temperature tv regardless of the outside temperature, the heating output can be kept at the correct value, for example by regulating an electrical circuit using a thermostat 17.
In general, it will not be necessary for future typewriters to make copies, because duplicates are more convenient through a z. B. xerographic copying process or can be produced by a typewriter. However, if the described method for the production of copies is to be developed in special cases, it can be provided that between the hammer 7 or 13 and the counter stop 10 or 14 recording surfaces 3 and ink carrier 5 can be alternately introduced in several layers, and that z. B. by choosing a radiation lying outside the visible range a division of the absorption areas from the number of layers ent speaking number of color carriers, z.
B. ribbons and / or carbon foils, so that after a switching of the radiation pulse when the hammer 7 or 13 is hit, the imprint of the typeface given by the beam is carried out on several recording media in the individual layers simultaneously.
Particularly with automatic typists, it may still be desirable to regenerate the ribbon consisting of the carrier 5 and the thermoplastic ink layer 5a after one pass through the writing position. For this purpose, as FIG. 4 shows, the carrier can be designed as an endless belt 5. In this case, after passing the writing position 51, it passes through, for example, an arrangement of heatable calender rollers 52 to which new dye can be supplied from the storage container 54, which is also heatable.
By preheating the strip in the area before it enters the roller arrangement 52 by means of a heating device 55, e.g. B. an infrared heater, it can be achieved that the color layer is available again in uniform thickness and quality when it emerges from the roller arrangement.
Another type of regeneration is shown in FIG. 5. This works according to the known xerographic principle. In a device 56, the carrier is provided with an evenly distributed electrical charge. This charge is changed locally by means of a light source 57 at these points when the transcribed areas of the carrier are illuminated.
In an adjoining dusting chamber 58, the areas of the changed charge are supplied with thermoplastic ink powder, which is liquefied in a heating chamber 59 that continues to be connected. As a result, it fits into the unused areas of the ink layer and, after hardening, is used for the new writing process Available.
Fig. 6 also shows an arrangement in which an endless carrier 41 is provided before especially. He is also radiolucent and performed in front of the recording surface 3 in the line direction. Its progression occurs at writing speed in the direction of the arrow. Before it enters the recording area, it passes a device 42 known per se for electrically charging the tape with a potential of a suitable level.
In a similar manner to known xerographic recording devices, the tape is then uniformly dusted in a dusting device 43 with a powder of thermoplastic material and thus reaches the recording area.
As soon as the bundle of rays 4a occurs, the electric charge on the carrier 41 breaks down at the points hit by the radiation, and as a result, the powder particles are tials at these points under the now predominant influence of a potential applied to the electrically conductive guide surface 44 In the direction of the recording surface be accelerated and fixed there by softening or liquefaction as a result of the energy absorption from the radiation.
By means of an electrical time control, which, if necessary, allows the radiation intensity to be controlled in two stages, it can be achieved that in the first stage of radiation intensity the acceleration of the powder particles in the direction of the recording surface is initiated, while the irradiated powder is only softened after switching on the second level of radiation intensity occurs, d. That is, as soon as the particles leave the carrier or have reached the recording surface.
However, it is also possible to provide a low intensity pre-irradiation until the powdery paint particles are detached from the carrier and to switch on the main radiation only after the particles have been detached from the carrier 41.
This device has the advantage that no stop system is required. The writing process therefore follows completely silently.
A modified device operating with electrostatic dusting is shown in FIG. 7. It avoids the ink carrier and uses a dusting chamber 51 into which the thermoplastic powder is introduced by negative pressure, it being on the way from the supply channel 51a to the outlet channel 51b Flows through the recording area.
For example, if the powder is provided with a positive charge that has been given to him on the way from the powder container to the dusting chamber in a charging device, not shown, in a well-known manner, it is normally from the positive potential of the guide for the recording surface 3 serving electrode 52 and therefore does not reach the recording surface 3.
When the radiation occurs, however, the powder particles struck by the beam 4a are discharged as a result of an occurring ionization and are greatly accelerated by the action of the positive electrode 52 in the direction of the recording surface 3 and deposited there. In doing so, they essentially follow the path of the beam changing their charge, and they produce the writing to be called up on the recording surface. In the manner already described, this image is fixed by absorbing energy from the radiation.
Since the device described above works without an impact device and without a carrier, it can be advantageous for a noiseless permanent writing device, eg. B. can be used for a strip-controlled typewriter.
In the two devices just described using powder particles, it can be provided that the acceleration of the particles struck by the beam 4 @ a in the direction of the recording surface is supported by other physical forces triggered by the radiation. For example, a change in the magnetic behavior of the struck particles is to be considered, which, following the irradiation, are accelerated in the direction of the recording surface by a previously ineffective magnetic field.
As a further effect, a mechanical reaction effect in the event of the spontaneous escape of gases and / or ions at the points of the powder particles that are first heated by the radiation can be used. Finally, it does not seem to be ruled out, given the very high specific radiation intensity of a laser or the like, to use the effect of the radiation pressure to accelerate the powder particles in addition to other forces.
In addition to the previously mentioned effects of radiation on color particles, other effects can of course also lead to the same goal in accordance with the basic idea. So z. B. the thermal expansion of colored liquids in capillaries may be used in connection with a change in the surface tension of such a liquid for the preparation of the imprint of a typeface.
In the previous representations, devices have been specified in which the beam emanating from the Strahlungserzeu ger is profiled by a template in its cross section. The characters to be recorded appear as an image of the template on the recording surface or
on the intermediate ink carrier. However, it may just as well be possible to focus the light beam emanating from the radiation generator in a known manner and to deflect it by deflecting devices, for example in two coordinates, so that the character to be recorded is written by the deflected beam as a facsimile or raster image and fixed in the manner already described .
It should also be noted that writing errors can be eliminated in a very similar way as with normal typewriters by removing the ink ribbon, the dusting chamber or other ink carrier from the recording area and inserting a radiation-permeable replacement ink carrier with thermoplastic ink particles in the same color as the recording surface , so z.
B. in white color, by repeated writing with the wrong character erasure of the erroneously written character is possible. When using stencils as a typeface carrier, additional, d. H. For non-stenciled characters, a supplementary ink carrier that can be introduced into the imprint area instead of the main carrier 5, 41 or the like can be provided.
This can for example consist of a piece of film that is provided with a cover layer that has a radiolucent typeface. Such supplementation templates can be kept in stock in a magazine and inserted into the impression area by hand, possibly with a mechanical auxiliary device.
The supplementary stencils can also be combined on a film strip that can be guided into the imprint area by a mechanism in such a way that they can be selected by shifting the strip in the line direction.
Finally, an embodiment of the supplement template is also conceivable, which carries a heat-resistant cover layer on a film strip or the like. Any additionally desired typeface can be engraved into this cover layer, for example with a stylus, with local removal of the cover layer.
The last-mentioned supplementary stencil can also be provided with a thermoplastic ink layer on the other side at the same time, so that the supplementary stencil can also be used without the cooperation of the ink carriers or the like normally involved in the writing process.