[go: up one dir, main page]

CH454717A - Filter für Tabakerzeugnisse - Google Patents

Filter für Tabakerzeugnisse

Info

Publication number
CH454717A
CH454717A CH665363A CH665363A CH454717A CH 454717 A CH454717 A CH 454717A CH 665363 A CH665363 A CH 665363A CH 665363 A CH665363 A CH 665363A CH 454717 A CH454717 A CH 454717A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
filter
carbon
menthol
flavor
cigarettes
Prior art date
Application number
CH665363A
Other languages
English (en)
Inventor
Seligman Robert
Long Louis
Original Assignee
Philip Morris Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philip Morris Inc filed Critical Philip Morris Inc
Publication of CH454717A publication Critical patent/CH454717A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24DCIGARS; CIGARETTES; TOBACCO SMOKE FILTERS; MOUTHPIECES FOR CIGARS OR CIGARETTES; MANUFACTURE OF TOBACCO SMOKE FILTERS OR MOUTHPIECES
    • A24D3/00Tobacco smoke filters, e.g. filter-tips, filtering inserts; Filters specially adapted for simulated smoking devices; Mouthpieces for cigars or cigarettes
    • A24D3/06Use of materials for tobacco smoke filters
    • A24D3/14Use of materials for tobacco smoke filters of organic materials as additive
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24BMANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
    • A24B15/00Chemical features or treatment of tobacco; Tobacco substitutes, e.g. in liquid form
    • A24B15/18Treatment of tobacco products or tobacco substitutes
    • A24B15/28Treatment of tobacco products or tobacco substitutes by chemical substances
    • A24B15/281Treatment of tobacco products or tobacco substitutes by chemical substances the action of the chemical substances being delayed
    • A24B15/282Treatment of tobacco products or tobacco substitutes by chemical substances the action of the chemical substances being delayed by indirect addition of the chemical substances, e.g. in the wrapper, in the case

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Cigarettes, Filters, And Manufacturing Of Filters (AREA)

Description


  Filter für Tabakerzeugnisse    Die Erfindung betrifft ein Geschmacksstoffe und  elementaren Kohlenstoff enthaltendes Filter für Tabak  erzeugnisse und die Verwendung dieser Filter für Zi  garetten.  



  Die Erfindung bezweckt, ein Geschmacksstoffe  enthaltendes Filter für Tabakerzeugnisse, besonders  für Zigaretten, zur Verfügung zu stellen, welches  dem hindurchtretenden Rauch einen angenehmen Ge  schmack     und    ein angenehmes Aroma verleihen kann,  den Geschmacksstoff gewöhnlich über längere Zeit  räume hinweg ohne wesentlichen Verlust oder Änderung  seines Charakters zurückhält und ihn nur, und     zwar    mit  gelenkter Geschwindigkeit abgibt, wenn der Tabakrauch  durch das     Filter    gesogen wird.  



  Man hat bereits versucht, Geschmacksstoffe in Fil  ter für Tabakrauch einzuverleiben. Zum Beispiel hat  man Papier, Baumwolle oder Schwamm als Filterstoffe  verwendet und ihnen pharmazeutische Verbindungen,  Essig oder Rosenwasser hinzugefügt. Diese Versuche  waren jedoch nicht von wesentlichem Erfolg begleitet,  und obgleich derartige Vorschläge schon 70 Jahre alt  sind, ist es bisher nicht gelungen, einem Filter für Ta  bakrauch in erfolgreicher Weise einen Geschmacksstoff  zuzusetzen. Die bekannten     Filter    halten z. B. den Ge  schmacksstoff bei der Lagerung nicht     zurück,    geben  ihnen nicht in zufriedenstellender Weise ab und erleiden  oft bei der Lagerung und bzw. oder bei der Her  stellung des     Tabakerzeugnisses    Geschmacksänderungen.  



  Durch die     Erfindung    werden diese Nachteile über  wunden. Das erfindungsgemässe Filter, insbesondere für  Zigaretten, ist dadurch gekennzeichnet, dass es elemen  taren Kohlenstoff und     einen    Geschmacksstoff enthält,  der bei 20  C einen Dampfdruck von 1     Mikron    bis  200 mm     Hg        aufweist.     



  Das kohlenstoffhaltige Filter besteht zweckmässig  aus einem     Grundstoff,    z. B. Papier oder Werg, der mit  elementarem Kohlenstoff in Form von     Kohlenstoffteil-          chen    versehen ist.  



  Die     Kohlenstoffteilchen    können  < 0,044 bis etwa  0,84 mm     gross    sein, d. h. sie können so klein sein, dass    sie auch durch ein Sieb mit 0,044 mm Maschenweite  hindurchgehen, oder sie können so gross sein; dass sie  noch durch ein Sieb mit 0,84 mm Maschenweite hin  durchgehen. Im Falle eines Grundstoffes aus Papier  können die Teilchen vorzugsweise  < 0,037     bis    0,42 mm  gross sein. Im Falle von Werg als Grundstoff können  die Teilchen vorzugsweise 0,074 bis 0,42 mm gross  sein.  



  Die     Kohlenstoffteilchen    können Poren enthalten,  die     einen    Durchmesser     zwischen    etwa 17 und 1000,  vorzugsweise     zwischen    etwa 50 und 200 A     aufweisen.     



  Als Grundmaterial für das Filter kann jedes nicht  aus elementarem Kohlenstoff bestehende Filtermaterial,  wie die im Handel erhältlichen Filterstoffe, verwendet  werden, welches ein     Adsorptionsmittel    ist oder ein sol  ches enthält, z. B. Papier,     Celluloseacetat,    Molekular  siebe, kristalline     Cellulose,    Aluminiumoxyd,     Fullererde,     Reisstärke,     Cellulosepapier,        Cellulosepulver    oder     Dia-          tomeenerde.     



  Der elementare Kohlenstoff kann auf den Grund  stoff auf an sich bekannte Art aufgebracht werden,  z. B. durch Aufstäuben oder Aufstreichen des Kohlen  stoffs auf das Trägermaterial.  



  Als Geschmacksstoff kann jeder Geschmacksstoff  verwendet werden, der bei 20  C einen Dampfdruck von  1     Mikron    bis 200 mm     Hg    aufweist. Typische Ge  schmacksstoffe dieser Art sind     Borneol,        Geranylacetat,          Carveol,        Piperonal,        Citral,        Eucalyptal,        Geranylformiat,          Benzylbutyrat,        Citronellylacetat,        Fenchylalkohol,        Isobu-          tylphenylacetat,        Isopulegol,    Menthol,

       Nonylalkohol,        Un-          decanaldehyd,        Citronellol,        Indol,        Terpineol,        Decanalde-          hyd,        Benzylalkohol    und     Phenyläthylacetat.     



  Der Geschmacksstoff kann je nach seiner Natur und  dem gewünschten Geschmack in Mengen anwesend sein,  die innerhalb weiter Grenzen variieren. Natürlich muss  eine genügende Menge des Geschmacksstoffes ange  wandt werden, damit eine geschmacklich merkliche  Menge davon an den durch das Filter hindurchstreichen  den Rauch abgegeben wird.  



  Der Geschmacksstoff kann auf den elementaren      Kohlenstoff aufgebracht werden, indem der kohlenstoff  haltige Grundstoff mit einer     Lösung,    Emulsion oder  Suspension des Geschmacksstoffes behandelt oder in die  selbe eingetaucht wird, oder indem eine Lösung, Emul  sion oder Suspension des Geschmacksstoffes auf den  kohlenstoffhaltigen     Grundstoff    aufgesprüht oder aufge  strichen wird. Eine andere     Methode    zum     Aufbringen     des Geschmacksstoffes besteht darin, dass der Ge  schmacksstoff mit dem elementaren     Kohlenstoff    ge  mischt wird, bevor der letztere mit dem Grundmaterial  vereinigt wird. Ebenso kann der     Geschmacksstoff    mit  dem Kohlenstoff und einem Klebstoff, z.

   B.     Polyvinyl-          pyrrolidon,    gemischt und das Gemisch auf den     Grund-          stoff    aufgetragen werden, oder man     kann        ein    aus ele  mentarem Kohlenstoff, Geschmacksstoff und     einem     Harz, wie     Carboxymethylcellulose,    bestehendes. An  strichmittel herstellen und z. B. das Papier mit diesem  Gemisch bedrucken oder z. B. den Werg damit be  sprühen. Man kann auch die     ganze    Zigarette bzw. das  ganze Tabakerzeugnis zusammen mit seinem Filter in  eine Atmosphäre des Geschmacksstoffes einbringen,  z.

   B. indem man die Zigarette in ein geschlossenes Ge  fäss legt, in dem sich der Geschmacksstoff in Dampf  form befindet. Der gleiche Geschmacksstoff oder die  gleichen Geschmacksstoffe, die sich in dem Kohlenstoff  enthaltenden Filter befinden, oder zusätzliche Ge  schmacksstoffe können sich in anderen Teilen des Ta  bakerzeugnisses     befinden.    Im Falle einer Zigarette kön  nen sich die Geschmacksstoffe z. B. in dem Zigaretten  papier und in der Tabakfüllung sowie nur in Filterab  schnitten der Zigarette befinden. Zusätzliche Ge  schmacksstoffe werden jedoch nicht in der gleichen  Weise festgehalten, sondern neigen dazu, bis zu einem  gewissen Grad in das kohlenstoffhaltige Filter zu wan  dern.  



  Nach einer bevorzugten     Ausführungsform    der Er  findung     ist    das     kohlenstoffhaltige    Filter, als inneres Fil  ter, von einem herkömmlichen weissen Filter umgeben,  so dass es sich beim Rauchen zwischen dem kohlen  stoffhaltigen Filter und dem Mund des Rauchers be  findet. Das herkömmliche weisse Filter, welches als       Nichtkohlenstoffilter    bezeichnet werden     kann    und prak  tisch keinen freien Kohlenstoff enthält,     kann    aus ab  sorbierenden Stoffen, z. B.

   Papier,     Celluloseacetat,    Mo  lekularsiebe,     kristalline        Cellulose,    Aluminiumoxyd,     Ful-          lererde,    Reisstärke,     Cellulosepapier,        Cellulosepulver     oder     Diatomeenerde,    bestehen.  



  Es wird angenommen, dass die durch die     Erfindung     erzielte Wirkung darauf beruht, dass der in dem kohlen  stoffhaltigen Filter enthaltende Geschmacksstoff beim  Rauchen durch die Schwebestoffe des Rauchs ersetzt  wird. In dieser Beziehung ist es besonders wichtig, dass  das kohlenstoffhaltige Filter einen so hohen Zugwider  stand hat, dass es den in ihm enthaltenen Geschmacks  stoff freigibt. Bei Zigaretten liegt der Zugwiderstand  des kohlenstoffhaltigen Filters zweckmässig zwischen  etwa 7,6 und 63,5 mm,     vorzugsweise    zwischen etwa  25,4 und 50 mm, Wassersäule.

   Wenn ausserdem ein  weisses Filter     verwendet    wird, wie es bei der bevorzug  ten Ausführungsform der Erfindung der Fall ist, soll  das weisse Filter vorzugsweise einen Zugwiderstand zwi  schen etwa 12,7 und 25,4 mm Wassersäule besitzen;  der Zugwiderstand kann jedoch etwas grösser oder klei  ner sein. Der gesamte Zugwiderstand der Zigarette ein  schliesslich der Tabakfüllung soll normalerweise nicht  höher als etwa 152 mm, vorzugsweise nicht höher als  <B>127</B> mm, Wassersäule sein.

      Der Zugwiderstand kann folgendermassen     bestimmt     werden:  Mit Hilfe eines Vakuumsystems     wird    ein Luftstrom  von 1050     ml/Min.        angesaugt,        indem    das konische Ende  eines normalen     Kapillarrohres    in den Zahndamm des  Zigarettenhalters eingesetzt und die     Ablesung    auf dem  Wassermanometer auf den richtigen Zugwiderstand ein  gestellt wird. Bevor die Normalkapillare eingesetzt wird,  wird der Wasserspiegel des Manometers auf Null einge  stellt.  



  Dann wird das     Stummelende    oder der     Filterpfropfen     einer Zigarette bis zu einer Tiefe von 5 mm in den Zahn  damm des Zigarettenhalters eingesetzt. Bei einer Luft  strömung von 1050     ml/Min.    wird der Druckabfall hin  ter der Zigarette     unmittelbar    als Zugwiderstand in mm  Wassersäule von dem schräggestellten Wassermanome  ter abgelesen.  



  <I>Beispiel 1</I>  7,5 mm lange Filterpfropfen aus elementarem Koh  lenstoff enthaltendem Werg werden 150 Min. bei 100  C       in.    einem     Exsiccator    untergebracht, der Menthol ent  hält. Dann werden die Pfropfen mit 20 ml Äthanol  extrahiert und     chromatographisch    auf ihren     Mentholge-          halt    analysiert.

   Die Pfropfen haben 6,7 mg Menthol je  Pfropfen     adsorbiert.    Dann werden die 7,5     mm    langen  kohlenstoffhaltigen     Wergpfropfen    mit 7,5 mm     langen          Celluloseacetatpfropfen    zusammengesetzt und die Dop  pelpfropfen an einer 65 mm langen Zigarette befestigt.

    4 Zigaretten werden mit der Maschine bis auf     eine          Stummellänge    von 25 mm geraucht, und die Gesamt  schwebestoffe werden auf einem     Cambridge-Filter    ge  sammelt, welches     Teilchen    von 0,3     Mikron    Grösse auf  wärts zurückhält (Wirkungsgrad 99     %).    Die Zugdauer  beträgt 2 Sek. und der Zeitabstand zwischen aufein  anderfolgenden Zügen 1 Min. Das Zugvolumen beträgt  35 ml.

   Der     Cambridge-Filterkörper    wird aus dem Hal  ter herausgenommen und über Nacht mit 4 ml 95     %        igem     Äthanol     extrahiert.    0,001 ml der Lösung wird in     eine          chromatographische    Säule eingespritzt und das Menthol  mit einem     Wärmeleitfähigkeitsdetektor    bestimmt. Der       mittlere        Mentholgehalt    beträgt 0,7 mg je Zigarette.  



  Die subjektive Bewertung der Zigaretten durch ein  Rauchergremium zeigt, dass das Menthol während des  Rauchens der Zigarette in     zunehmendem    Masse in den  Rauch übergeht.  



  <I>Beispiel 2</I>       Doppelfilter,    bestehend aus einem     Innenfilter    aus  mit elementarem     Kohlenstoff         imprägniertem    Papier   und einem     Aussenfilter    aus     Celluloseacetat-Werg,    wer  den an normalen Zigarettenstäben befestigt. Mit einer       Injektionsspritze    werden 2,0 mg Menthol in den inne  ren Filterpfropfen eingespritzt. Die Zigaretten werden  gemäss Beispiel 1 mit der     Maschine    geraucht, und der       Mentholgehalt    des Rauches wird nach Beispiel 1       gaschromatographisch    bestimmt.

   Der     mittlere    Menthol  gehalt des Rauches beträgt 0,5 mg je Zigarette.  



  Die subjektive Bewertung der Zigaretten durch ein  Rauchergremium zeigt, dass das Menthol gut in den  Rauch übergeht.  



  <I>Beispiel 3</I>  3289 g natürliches     brasilianisches        1-Menthol    werden  in 1500 ml     Äthanol    unter gelindem Erwärmen gelöst.  Die Lösung enthält 73,5     GewA    Menthol.  



  Diese     Lösung        (Lösung    A) wird mittels einer Farben  spritzpistole auf elementares Kohlenstoff enthaltendes  Papier (30 mg Kohlenstoff je 10 mm     Pfropfenlänge)         aufgespritzt, nachdem das Papier durch die     Kräuselvor-          richtung    hindurchgegangen ist, jedoch bevor der Filter  stab auf bekannte Weise hergestellt wird. Die Strö  mungsgeschwindigkeit aus der Spritzpistole beträgt  12,5     ml/Min.     



  Die 73,5 %     ige        Menthollösung    wird dann mit einer  gleichen Menge Äthanol verdünnt. Die     Lösung    enthält  nun 238 mg Menthol je ml. Diese Lösung (Lösung B)  wird, wie oben beschrieben, auf das aus kohlehaltigem  Papier bestehende Filtermaterial aufgesprüht.  



  4 auf diese Weise mit Menthol getränkte Filter wer  den mit 20 ml Äthanol extrahiert und     gaschromato-          graphisch    auf ihren     Mentholgehalt    analysiert. Die mit  der Lösung A     besprühten    Filter enthalten     im    Mittel  2,81 mg Menthol je Filterpfropfen. Die mit der Lö  sung B besprühten Filter enthalten im Mittel 0,99 mg  Menthol je Filterpfropfen.  



  Es werden Zigaretten hergestellt, die einen 10 mm  langen inneren Filterteil aus dem mit der Lösung A  oder mit der Lösung B getränkten     kohlenstoffhaltigen     Papier und einen 10 mm langen äusseren Filterteil aus       Celluloseaeetat    aufweisen. Die Doppelfilter werden an  normalen     Zigarettenstäbchen    befestigt.  



  Die Zigaretten werden in normaler Weise mit der  Maschine geraucht. 4 Zigaretten werden bis auf eine       Stummellänge    von 25 mm geraucht, und die Gesamt  schwebestoffe werden auf einem     Cambridge-Filter    ge  sammelt, welches Teilchen von einer Grösse von 0,3     Mi-          kron    ab mit 99,9 %     igem    Wirkungsgrad zurückhält. Die  2 Sek. dauernden Züge werden in Zeitabständen von  1 Min. ausgeführt. Das Zugvolumen beträgt 35 ml.

   Der       Cambridge-Filterkörper    wird aus dem Halter herausge  nommen und über Nacht mit 4 ml 95 %     igem    Äthanol  extrahiert. 0,001 ml der Lösung werden in eine     chroma-          tographische    Säule eingespritzt, und das Menthol wird  mit einem     Flammenionisationsdetektor    bestimmt. Der  Rauch der Zigarette, die mit dem mit der Lösung A  behandelten Filter hergestellt ist, enthält im Mittel  0,09 mg Menthol je Zigarette. Der Rauch der Zigarette,  die mit dem mit der Lösung B behandelten Filter her  gestellt ist, enthält im Mittel 0,05 mg Menthol je Ziga  rette.  



  Andere Proben der Zigaretten werden in solcher  Weise geraucht, dass der     Gesamtschwebestoffgehalt     eines jeden Zuges     einzeln    auf einem Filterkörper aufge  fangen wird. Auf diese Weise wird der Rauch von 8 Zi  garetten auf je einem Filterkörper gesammelt, und die       Gesamtschwebestoffmenge    jedes zweiten Zuges wird  analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass die Menge des  Menthols im Rauch nach dem ersten Zug zunimmt.  



  Die subjektive Bewertung des Rauchs dieser Zigaret  ten zeigt, dass das Menthol gut in den Rauch übergeht.  <I>Beispiel 4</I>       Celluloseacetat-Werg        (Titer    8/75 000 den) wird fol  gendermassen behandelt:  Der flockige Werg wird ausgebreitet, mit     einem     Klebstoff     (PVP-TEG)    besprüht und mit     einer    gewoge  nen, zuvor mit     Citral    versetzten Menge elementarem       Kohlenstoff    bestäubt. Dann     wird    der Werg durch ein  90 mm langes hohles Rohr (normales     Zigarettenfilter-          rohr)    gezogen.

   Zigaretten werden mit einer normalen  Tabakfüllung unter Verwendung von 10 mm des behan  delten Filterstabes und eines 10 mm langen äusseren    Filterpfropfens aus unbehandeltem     Celluloseacetat    (nied  riger Zugwiderstand und niedriger Filterwirkungsgrad)  hergestellt. Nach diesem Verfahren werden fünf Proben  mit den folgenden Zusätzen hergestellt:       Kohlenstoff         Darco        HDB      3 ml     Citral    werden zu 10 g Kohlenstoff     (Darco        HDB)     zugesetzt. Der so behandelte Kohlenstoff wird über  Nacht in einem verschlossenen Behälter stehengelassen.

    45 cm     Celluloseacetat-Werg,    auf welches ein Klebstoff  aufgesprüht worden     ist,    werden mit 1,0139 g des be  handelten Kohlenstoffs (21,5 mg     Kohlenstoff/10    mm  Pfropfen) eingestäubt.  



       Kokosnusskohle         Barnebey-Cheney      10 g     Kokosnusskohle        (Barnebey-Cheney)    werden,  wie oben beschrieben, mit 4 ml     Citral    getränkt  (18,7 mg/<B>10</B> mm Werg).  



  <I>Pulverförmiger</I>     Kohlenstoff         Pittsburg        BPL      3 ml     Citral    werden zu 10g Kohlenstoff     (Pittsburg          BPL),    wie oben beschrieben, zugesetzt (23,6     mg/10    mm  Werg).  



        Nuchar -Kohlenstof        f     4 ml     Citral    werden, wie oben beschrieben, zu 10 g        Nuchar -Kohlenstoff    zugesetzt (22,6     mg/10    mm  Werg).  



  Mit diesen verschiedenen Filtern werden Zigaretten  mit normalen Tabakfüllungen hergestellt.  



  Die subjektive Bewertung des, Rauches die  ser Zigaretten zeigt, dass im Falle des      Nuchar -          Kohlenstoffs    und des      Pittsburg        BPL -Kohlenstoffs     mehr Geschmacksstoff in den Rauch übergeht als im  Falle der     Kokosnusskohle.       <I>Beispiel 5</I>  Zigaretten werden nach Beispiel 4 hergestellt, jedoch  mit     Eukalyptol    bzw.     Carveol    als Geschmacksstoffen.  Die Bewertungen der Zigaretten liefern die gleichen Er  gebnisse wie in Beispiel 4.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Filter für Tabakerzeugnisse, dadurch gekennzeich net, dass es elementaren Kohlenstoff und einen Ge schmacksstoff enthält, der bei 20 C einen Dampfdruck von 1 Mikron bis 200 mm Hg aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Filter nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass der Geschmacksstoff aus Borneol, Ger- anylacetat, Carveol, Piperonal, Citral, Eukalyptal, Ger- anylformiat, Benzylbutyrat, Citronellylacetat, Fenchyl- alkohol, Isobutylphenylacetat, Isopulegol, Menthol,
    No- nylalkohol, Undecanaldehyd, Citronellol, Indol, Ter- pineol, Decanaldehyd, Benzylalkohol und bzw. oder Phenyläthylacetat besteht. 2. Filter nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass der Geschmacksstoff Menthol ist. 3.
    Filter nach Patentanspruch I und den Unteran sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einem ersten, den Kohlenstoff und den Geschmacksstoff enthaltenden Abschnitt und einem zweiten Abschnitt aus einem keinen elementaren Kohlenstoff enthaltenden Fil termaterial besteht. PATENTANSPRUCH 1I Verwendung des Filters nach Patentanspruch I und den Unteransprüchen 1-3 für Zigaretten. UNTERANSPRUCH 4. Verwendung nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass der den elementaren Kohlenstoff und den Geschmacksstoff enthaltende Filterabschnitt sich zwischen der Tabakfüllung und dem keinen elementaren Kohlenstoff enthaltenden Filterabschnitt befindet.
CH665363A 1962-05-29 1963-05-28 Filter für Tabakerzeugnisse CH454717A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US19843562A 1962-05-29 1962-05-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH454717A true CH454717A (de) 1968-04-15

Family

ID=22733373

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH665363A CH454717A (de) 1962-05-29 1963-05-28 Filter für Tabakerzeugnisse

Country Status (2)

Country Link
CH (1) CH454717A (de)
DE (1) DE1517307A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN114403499A (zh) * 2021-12-13 2022-04-29 江苏大亚滤嘴材料有限公司 一种风味香精及其应用于空管滤棒加香

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202021105564U1 (de) 2021-10-13 2021-11-04 Erol Levent Vorrichtung zum Einbringen von Aromastoffen in Filter von Rauchartikeln

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN114403499A (zh) * 2021-12-13 2022-04-29 江苏大亚滤嘴材料有限公司 一种风味香精及其应用于空管滤棒加香

Also Published As

Publication number Publication date
DE1517307A1 (de) 1969-08-28

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3686237T2 (de) Einschliessung in eine matrize von aroma fuer rauchartikel.
DE69306323T2 (de) Rauchartikel
DE3310092C2 (de) Hüllenmaterial zur Verringerung von Seitenstrom-Rauch und Verfahren zu dessen Herstellung
DE2817092C3 (de) Modifizierter Rauchartikel
DE1517242A1 (de) Filterelement
DE2939965C2 (de)
EP0069056B1 (de) Verfahren zur Aromatisierung von Tabakrauch, Zigarettenendstück zur Durchführung des Verfahrens und Verwendung des Verfahrens
CH679632A5 (de)
DE1517297B1 (de) Rauchfilter fuer Tabakwaren
DE1692957A1 (de) Rauchware und Filter dafuer
DE1517313A1 (de) Filter fuer Raucherartikel und mit ihm ausgestattete Zigarette
DE69112928T2 (de) Mit Tabak aromatisierter Filter für Rauchprodukte sowie Verfahren zu Herstellung desselben.
EP1843670B1 (de) Filtercigarette
DE69830158T2 (de) Regulierer für tabakraucharoma
DE3021668C2 (de) Verwendung von porösem Magnesiumsilikat und/oder Magnesiumsilikathydrat im Mundstück von Zigaretten
DE3124141A1 (de) &#34;rauchgegenstand&#34;
DE2136109A1 (de) Tabakrauchfilter
CH454717A (de) Filter für Tabakerzeugnisse
DE3715842A1 (de) Rauchbarer artikel
DE69202392T2 (de) Verbesserungen betreffend Rauchartikel.
DE1767024C3 (de) Verwendung eines porösen Magnesiumsilikathydrates als Filtermittel für Tabakrauch
DE1517320A1 (de) Zusaetze fuer Tabakerzeugnisse
DE69118549T2 (de) Filtration von tabakrauch
DE1632263A1 (de) Filterspitzen fuer Zigaretten und Zigarren
DE1956949A1 (de) Zigarettenfilter