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CH446506A - Process for the production of a magnetic slot lock for electrical machines - Google Patents

Process for the production of a magnetic slot lock for electrical machines

Info

Publication number
CH446506A
CH446506A CH719166A CH719166A CH446506A CH 446506 A CH446506 A CH 446506A CH 719166 A CH719166 A CH 719166A CH 719166 A CH719166 A CH 719166A CH 446506 A CH446506 A CH 446506A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
mixture
iron powder
slot
mass
stiffeners
Prior art date
Application number
CH719166A
Other languages
German (de)
Inventor
Weigel Fritz Dr Dipl-Chem
Heinz Dipl Phys Keuth
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DES89996A external-priority patent/DE1288186B/en
Priority claimed from DE1965S0098328 external-priority patent/DE1299357B/en
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Publication of CH446506A publication Critical patent/CH446506A/en

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/46Fastening of windings on the stator or rotor structure
    • H02K3/48Fastening of windings on the stator or rotor structure in slots
    • H02K3/487Slot-closing devices
    • H02K3/493Slot-closing devices magnetic

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Soft Magnetic Materials (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description

  

  Verfahren zur     Herstellung    eines magnetischen     Nutverschlusses        für        elektrische    Maschinen    Nach dem Hauptpatent besteht ein magnetischer       Nutverschluss    an einer elektrischen Maschine aus einer  in der Nut gehärteten Mischung von Kunstharz und  Eisenpulver.

       Ein    solcher     Nutverschluss    wird nach dem  Hauptpatent dadurch hergestellt, dass Eisenpulver mit  einem mit Härter versetzten flüssigen Kunstharz zu ei  ner Masse vermischt wird und die Masse im     ungehär-          teten    Zustand in die freien Räume der mit der Wick  lung belegten offenen Nuten so eingebracht wird, dass  eine innige Verbindung mit den benachbarten Zahn  kopfflanken entsteht.  



  Solche     Nutverschlüsse    sind mit besonderem Vorteil  für Nuten     im    Läufer verwendbar, da sie den magne  tisch bedingten Rüttelkräften und den Fliehkräften si  cher standhalten, so dass     kein    Lockern und Heraus  fallen der     Nutverschlüsse    mehr eintreten wird. Bei den  bei normaler Temperatur     pastenförmigen    Mischungen  kann es jedoch vorkommen, dass die Mischung bei  der zum Aushärten notwendigen Temperatur in einen       fliessfähigen    Zustand gerät und u. U. aus der Nut wie  der auslaufen kann, bevor der     Aushärtungsprozess    be  endet ist.  



  Diese Nachteile     sind    überraschenderweise durch das  erfindungsgemässe Verfahren überwunden oder weit  gehend vermieden.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung  eines magnetischen     Nutverschlusses    für elektrische Ma  schinen nach dem Patentanspruch Il des Hauptpaten  tes ist dadurch gekennzeichnet, dass einer     pastenförmi-          gen    Mischung von heisshärtendem     Epoxydharz    und  Eisenpulver, die nach dem Einbringen in die Nut in  dieser ausgehärtet wird, ein     Steifmacher    beigemengt  wird.  



  Bei der Auswahl der     Steifmacher    ist zweckmässig  so zu verfahren, dass sich die erforderlichen Eigen  schaften der Mischung hinsichtlich ihrer Standfestig  keit bei Erhalt einer für die Bearbeitung günstigen Kon  sistenz verbessern lassen. Je nach der     Art    der für die    Mischung verwendeten Stoffe ergeben sich dann unter  schiedliche Zeiten für die leichte     Verarbeitbarkeit    der  Mischung und unterschiedliche     Härtungszeiten    sowie  unterschiedliche     Warmformbeständigkeiten    nach     Mar-          tens.     



  Für eine     pastenförmige,    gut verarbeitungsfähige  Mischung zum leichten Herstellen eines     Nutverschlus-          ses    muss z. B. auch berücksichtigt werden, dass eine  gute magnetische Leitfähigkeit bei möglichst niedriger  elektrischer Leitfähigkeit und leichter     Verformbarkeit     bei ausreichend hoher Standfestigkeit und letztlich  auch eine hohe mechanische und thermische Festigkeit  gegeben ist. Die gute magnetische Leitfähigkeit hängt  dabei von der Art und Menge des in die Mischung  eingebrachten magnetisch leitenden Pulvers ab.

   Die  möglichst geringe elektrische Leitfähigkeit zwecks Ver  minderung der     Wirbelstomverluste    kann im Zusammen  wirken mit dem isolierenden     Epoxydharz    dadurch noch  unterstützt werden, dass der Mischung magnetisch leit  fähige, elektrisch isolierende anorganische Stoffe in Pul  verform beigemengt werden, die die Eisenteilchen von  einander trennen.

   Bei Verwendung von     Ferritpulver     mit der allgemeinen Formel     MeO-Fe20s    oder elek  trisch isolierendem Magnetpulver anderer Art allein  oder in Verbindung mit     hochdispersen    anorganischen  Füllstoffen oder organischen     Steifmachern,    insbesonde  re in Form von Metallseifen, können diese magnetisch  leitfähigen Füllstoffe als elektrische     Isolierung    der Ei  senteilchen als magnetisch leitfähige Substanz und als       Steifmacher    ausgenutzt werden.  



  Besonders hohe     Permeabilität    der ausgehärteten  Mischung lässt sich dadurch erreichen, dass die Eisen  teilchen z. B. in reduzierender Atmosphäre geglüht und  in an sich bekannter Weise mechanisch entspannt wer  den. Hierzu kann das Eisenpulver vorzugsweise in ei  nem Temperaturbereich von 700 bis 850  in trocke  nem Wasserstoff geglüht werden, um anhaftende Oxyde      zu reduzieren. Dabei erfolgt auch die mechanische Ent  spannung der Eisenteilchen.  



  Die Brauchbarkeit der beschriebenen Massen für       Nutverschlüsse        beruht    auch darauf, dass sie z. B. nach  dem Einbringen in die Nut durch die nachfolgende  Behandlung ihr Volumen praktisch nicht verändern, so  dass die innige Verzahnung der Mischung mit den Un  ebenheiten der     Nutwände    nach dem Aushärten und  auch weiterhin im Betrieb erhalten bleibt.  



  Die Mischungen nach den folgenden Beispielen  enthalten keine physiologisch bedenklichen Bestandteile.  <I>Beispiel 1</I>  90,7 g     Methylhexahydrophthalsäureanhydrid,    121,2  Gramm eines flüssigen     Diepoxydharzes    der Basis Bis  phenol A     (Epoxydäquivalent    190), 36,4 g     hochdisperses          Siliciumdioxyd    und 751,7 g     Schwammeisenpulver    mit  einer Korngrösse von 40 bis 100     ,um    ergeben nach  15minütiger inniger Vermischung in einem     Kneter    eine  sehr gut streichfähige Masse,

   die auch bei erhöhter       Temp--ratur    ihre Standfestigkeit beibehält und auf ge  neigten Flächen nicht abläuft. Diese Standfestigkeit  wird durch das     Siliciumdioxyd    als     Steifmacher    bewirkt.  Ausser dem     Siliciumdioxyd    hat hier auch das Eisen  pulver noch eine beschleunigende Wirkung auf die Här  tung, die bei 130' C etwa 10 Stunden dauert, wonach  eine     Warmformbeständigkeit    nach     Martens    von 85' C  erreicht wird. Durch Tempern der Mischung bei 130  C  lässt sich nach 70 Stunden     Temperzeit    eine Warmform  beständigkeit von 140' C erreichen.  



  Diese Masse hat im ausgehärteten Zustand eine  maximale     Permeabilität    von 6     G/Oe    und einen spezifi  schen elektrischen Widerstand von etwa 15<B>2.</B> cm so  wie einen hohen positiven Temperaturkoeffizienten des  elektrischen Widerstandes.  



  Eine Beschleunigung der Aushärtung lässt sich bei  diesem Beispiel durch den sonst üblichen Zusatz von  tertiären Aminen, z. B.     Benzyldimethylamin,    wegen des       Siliciumdioxyds    nicht erreichen. Wenn eine schnellere  Aushärtung erwünscht ist, kann besser eine Mischung  nach Beispiel 2 verwendet werden.  



  <I>Beispiel 2</I>  250 g     Epoxydharz    nach Beispiel 1, 187g     Anhydrid     nach Beispiel 1, 1780 g Eisenpulver nach Beispiel 1  und 150 g Aluminiumsilikat     (pez.        Gew.    1,9-2,0;  Schüttgewicht 70-80 g/1) werden 20 Minuten in einem       Kneter    gut vermischt und dabei eine leicht verstreich  bare Masse gleicher magnetischer und elektrischer Ei  genschaften wie bei Beispiel 1 erhalten/ Die gute  Streichfähigkeit dieser Masse ist auf die Verwendung  des Aluminiumsilikats zurückzuführen.

   Nach einer  Härtezeit von 10 Stunden bei 130  C ergibt sich eine       Warmformbeständigkeit    von 107  C, die auch durch  ein anschliessendes Tempern bei der Temperatur von  130 C nur geringfügig auf     111'C    erhöht werden  kann. Die Härtung wird durch das bereits     erwähnte     Aluminiumsilikat beschleunigt, so dass hier im Gegen  satz zum Beispiel 1 schon nach 1 Stunde bei 130  C       Härtungstemperatur    eine solche Festigkeit erreicht wird,  dass die Masse nicht mehr     eindrückbar    ist.  



  Zur Steuerung der     Härtungsbeschleunigung    durch  Aluminiumsilikat kann ein Teil des Aluminiumsilikats  durch einen völlig     inerten    Stoff, beispielsweise Speck-         steinpulver,    ersetzt sein, wie dies im Beispiel 3 ge  bracht ist.  



  <I>Beispiel 3</I>  250 g     Epoxydharz    nach Beispiel 1, 187 g     Anhydrid     nach Beispiel 1, 1780 g Eisenpulver nach Beispiel 1,  90 g Aluminiumsilikat und 60 g     Specksteinpulver    wer  den 20 Minuten in einem     Kneter    innig vermischt. Diese  Mischung ergibt nach 3 Stunden bei     Härtungstempera-          tur    von 130  C bereits eine völlig ausreichende Festig  keit von mindestens 400     kp/cm=.    Diese Mischung hat  den Vorteil, dass die wesentlich länger verarbeitungs  fähig als die Mischung nach Beispiel 2 ist bei glei  chen magnetischen und elektrischen Eigenschaften wie  bei Beispiel 1.

   So muss die Mischung nach Beispiel 2  innerhalb etwa 10 Stunden verarbeitet, d. h. in den  Nuten eingebracht werden, wogegen dies bei der Mi  schung nach Beispiel 3 noch nach 4 Tagen möglich  ist.  



  Um die nicht immer vorhersehbaren Einflüsse der  nicht gleichbleibenden alkalischen Reaktionen des Alu  miniumsilikats auf die Härtung     auszuschliessen,    kann  die Verwendung von     Calciumsilikat        vorteilhaft    sein.  



  <I>Beispiel 4</I>  250 g     Epoxydharz    nach Beispiel 1, 187 g     Anhydrid     nach Beispiel 1, 1780 g Eisenpulver nach Beispiel 1  und 150 g     Calciumsilikat    werden 20 Minuten in einem       Kneter    gut vermischt. Diese Mischung ist nach 10 Stun  den bei 130  C     ausgehärtet.    Durch die Beimengung  von 1,2 g     Benzyldimethylamin    als Beschleuniger lässt  sich die so erhaltene Masse bei 130   in 75 Minuten  aushärten. Die magnetischen und elektrischen Eigen  schaften sind die gleichen wie bei Beispiel 1.  



  Anstelle der     hochdispersen    anorganischen Füllstof  fe, wie     Siliciumdioxyd,        Titandioxyd,    Aluminiumsilikat,       Calciumsilikat,        Specksteinpulver    oder elektrisch isolie  rendes Magnetpulver aus Eisenoxyd oder aus     Ferrit    ist  es auch möglich, organische     Steifmacher    zu verwen  den. Hierzu eignen sich Metallseifen, wie das folgende  Beispiel zeigt.  



  <I>Beispiel 5</I>  250 g     Epoxydharz    nach Beispiel 1, 187 g     Anhydrid     nach Beispiel 1, 2720 g Eisenpulver nach Beispiel 1  und 82 g     Zinknaphthenat    werden 15 Minuten in einem       Kneter    innig vermischt, wobei sich eine gut streich  fähige Masse ergibt, die nach 10 Stunden bei 130  C  ausgehärtet ist. Durch die     Verwendung    der genannten       Metallseife    lässt sich ohne     Verschlechterung    der Ver  arbeitungseigenschaften der Mischung der Anteil an  Magnetpulver und damit der     Permeabilität    noch be  trächtlich (etwa 10-12 G/02) erhöhen. Wenn z.

   B. eine  hohe     Warmformbeständigkeit    erwünscht ist, wird man  eine Mischung nach Beispiel 6 nehmen.  



  <I>Beispiel 6</I>  210 g eines bei Raumtemperatur flüssigen     cycloali-          phatischen        Epoxydharzes        (Epoxydäquivalent    170), 180 g       Methylhexahydrophtalsäureanhydrid,    1600 g Eisenpul  ver nach Beispiel 1, 137 g eines aus gleichen Gewichts  teilen bestehenden Gemisches aus Aluminium- und Cal  ciumsilikat und 5 g eines Beschleunigers, der aus einer      Lösung von     Natriumhydroxyd    in zwei- und dreiwerti  gen Alkoholen besteht, werden     in    einem     Kneter    20 Mi  nuten gut vermischt, wodurch sich eine gut verstreich  bare Masse hoher Standfestigkeit erreichen lässt,

   die  nach 10     Stunden    bei 130  C ausgehärtet ist und eine       Warmformbeständigkeit    von 140  C hat. Durch     Nach-          tempern    bei 150  C kann nach 6 Stunden diese Warm  formbeständigkeit auf 190  C erhöht werden. Magne  tische und elektrische Eigenschaften entsprechen der  Masse nach Beispiel 1 bis 4.  



  Eine in den wesentlichsten Punkten der geforder  ten Eigenschaften besonders günstige Mischung, die  eine hohe     Warmformbeständigkeit    und eine überaus  grosse Gebrauchsdauer aufweist, ist im Beispiel 7 an  gegeben.  



  <I>Beispiel 7</I>  In 138,9 g eines bei Raumtemperatur     flüssigen        cy-          cloaliphatischen        Epoxydharzes        (Epoxydäquivalent    153)  werden unter Erwärmen auf 60  C 11,1 g     Bortrifluo-          rid-Piperidin-Komplex    aufgelöst. Dann werden in diese       Harz/Härter-Mischung    70 g     Titandioxyd    (Schüttgewicht  120 g/1) und 780 g Eisenpulver nach Beispiel 1 einge  arbeitet und 15 Minuten in einem     Kneter    gut durch  einander geknetet. Hierbei erhält man eine Masse, die  nach 10 Stunden bei 130 C eine Warmformbeständig  keit von 140  C hat.

   Durch     Nachtempern    bei 130  C  steigt sie nach 72 Stunden auf 170  C an. Diese Mi  schung hat eine Gebrauchsdauer von mehreren Wo  chen, innerhalb deren sie bei üblicher Lagerung leicht  und gut verarbeitet, d. h. in die Nuten eingebracht wer  den kann. Durch die Verwendung von     Titandioxyd     wird die Masse bis zu einem Masse     thixotrop,    so dass  die in die Nuten eingefüllte und noch     ungehärtete    Mas  se durch     Rüttelkräfte    vorübergehend in einen zähflüs  sigen Zustand gebracht werden kann, wodurch sie be  sonders gut in die Unebenheiten der     Nutwände    ein  dringt.

   Auf diese Weise hat der ausgehärtete     Nutver-          schluss    einen besonders festen Sitz in der Nut.  



  Ausser den     genannten        Epoxydharzen    lassen sich  auch andere     Epoxydharze,    wie z. B. solche auf der Ba  sis von     Cyanursäure    oder     Isocyanursäure,    verwenden.  Je nach den geforderten     Endeigenschaften    wird man  entsprechende Bindemittel auswählen.  



  Als     Steifmacher    können auch Polyamide verwen  det werden. Man kann auch die magnetischen Eigen  schaften der in Beispielen 1 bis 7 genannten plasti  schen Massen durch die Wahl des magnetisch leitfähi  gen Pulvers     beeinflussen.     



  <I>Beispiel 8</I>  Durch Verwendung eines feinkörnigeren Eisenpul  vers lässt sich der Eisengehalt und damit die     Permea-          bilität    beträchtlich erhöhen, wobei allerdings der spe  zifische elektrische Widerstand absinkt. In die Harz/  Härter-Mischung nach Beispiel 7 werden 70 g Titan  dioxyd und 930 g eines feinkörnigen Schwammeisen  pulvers mit einer     Teilchengrösse     < _     40,um    eingearbei-         tet.    Es ergibt sich eine Masse mit erhöhtem Eisen  gehalt, die ebenso leicht zu verarbeiten ist wie die  Masse nach Beispiel 7. Die     Maximalpermeabilität    wird  durch die Erhöhung des Eisengehalts auf etwa 10 er  höht.  



  <I>Beispiel 9</I>  Bringt man eine plastische Masse nach den Bei  spielen 1 bis 8 unter hohem Druck, beispielsweise  100     kp/cm2,    in die Nuten der Maschine ein, so wird  ein Teil des Bindemittels ausgetrieben und in die Hohl  räume zwischen den Blechen des Blechpakets und die  sonstigen in der Nut vorhandenen     Hohräume    gedrückt.  Hierdurch wird die     Verzahnung    zwischen     Nutverschluss     und Blechpaket noch inniger und die     Permeabilität    des       Nutverschlusses    selbst auf das Zwei- bis Dreifache er  höht. Der spezifische elektrische Widerstand sinkt da  bei ab.  



  Eine weitere Verbesserung der mechanischen und  magnetischen Eigenschaften der Masse lässt sich da  durch erreichen, dass der Knetvorgang unter Vakuum       erfolgt.    Es hat sich gezeigt, dass dadurch die     ausge-          härtete        Masse        eine        um        mindestens        50%        höhere        Biege-          festigkeit    aufweist.



  Method for producing a magnetic slot lock for electrical machines According to the main patent, a magnetic slot lock on an electrical machine consists of a mixture of synthetic resin and iron powder hardened in the slot.

       According to the main patent, such a slot seal is produced in that iron powder is mixed with a liquid synthetic resin mixed with hardener to form a mass and the mass in the uncured state is introduced into the free spaces of the open grooves occupied by the winding so that an intimate connection with the adjacent tooth head flanks is created.



  Such slot locks can be used with particular advantage for slots in the runner, since they withstand the magnetic vibration forces and centrifugal forces si cher, so that the slot locks will no longer loosen and fall out. In the case of mixtures which are pasty at normal temperature, however, it can happen that the mixture enters a flowable state at the temperature necessary for curing and u. U. from the groove like that can leak before the curing process ends.



  These disadvantages are surprisingly overcome or largely avoided by the process according to the invention.



  The inventive method for producing a magnetic slot lock for electrical Ma machines according to patent claim II of the main patent is characterized in that a stiffener is added to a paste-like mixture of hot-curing epoxy resin and iron powder, which is cured in the slot after it has been introduced becomes.



  When selecting the stiffeners, it is advisable to proceed in such a way that the required properties of the mixture with regard to its stability can be improved while maintaining a consistency that is favorable for processing. Depending on the type of substances used for the mixture, there are then different times for the easy processing of the mixture and different curing times as well as different heat resistance according to Martens.



  For a paste-like, easily processable mixture for the easy production of a slot seal, z. For example, it must also be taken into account that good magnetic conductivity with the lowest possible electrical conductivity and easy deformability with sufficiently high stability and ultimately also high mechanical and thermal strength is given. The good magnetic conductivity depends on the type and amount of the magnetically conductive powder introduced into the mixture.

   The lowest possible electrical conductivity for the purpose of reducing eddy current losses can be supported in conjunction with the insulating epoxy resin by adding magnetically conductive, electrically insulating inorganic substances in powder form to the mixture, which separate the iron particles from one another.

   When using ferrite powder with the general formula MeO-Fe20s or other types of electrically insulating magnet powder alone or in conjunction with highly dispersed inorganic fillers or organic stiffeners, especially in the form of metal soaps, these magnetically conductive fillers can act as electrical insulation for the egg particles as magnetic conductive substance and used as a stiffener.



  Particularly high permeability of the cured mixture can be achieved in that the iron particles z. B. annealed in a reducing atmosphere and mechanically relaxed in a known manner who the. For this purpose, the iron powder can preferably be annealed in a temperature range from 700 to 850 in dry hydrogen in order to reduce adhering oxides. The iron particles are also mechanically relaxed.



  The usefulness of the masses described for slot closures is also based on the fact that they z. B. after introduction into the groove by the subsequent treatment practically not change their volume, so that the intimate interlocking of the mixture with the unevenness of the groove walls is retained after curing and also in operation.



  The mixtures according to the following examples do not contain any physiologically harmful components. <I> Example 1 </I> 90.7 g of methylhexahydrophthalic anhydride, 121.2 grams of a liquid diepoxy resin based on bis phenol A (epoxy equivalent 190), 36.4 g of highly dispersed silicon dioxide and 751.7 g of sponge iron powder with a grain size of 40 to 100, to give a very spreadable mass after 15 minutes of intimate mixing in a kneader,

   which retains its stability even at high temperatures and does not run off on inclined surfaces. This stability is brought about by the silicon dioxide as a stiffener. In addition to the silicon dioxide, the iron powder also has an accelerating effect on the hardening process, which takes about 10 hours at 130 ° C, after which a Martens heat resistance of 85 ° C is achieved. By tempering the mixture at 130 ° C., a heat resistance of 140 ° C. can be achieved after a tempering time of 70 hours.



  In the cured state, this mass has a maximum permeability of 6 G / Oe and a specific electrical resistance of about 15 2 cm as well as a high positive temperature coefficient of electrical resistance.



  Curing can be accelerated in this example by the addition of tertiary amines, e.g. B. Benzyldimethylamine, because of the silicon dioxide not reach. If faster curing is desired, a mixture according to Example 2 can better be used.



  <I> Example 2 </I> 250 g of epoxy resin according to Example 1, 187 g of anhydride according to Example 1, 1780 g of iron powder according to Example 1 and 150 g of aluminum silicate (specific weight 1.9-2.0; bulk density 70-80 g / 1) are mixed well in a kneader for 20 minutes and an easily spreadable mass of the same magnetic and electrical properties as in Example 1 is obtained / The good spreadability of this mass is due to the use of the aluminum silicate.

   After a curing time of 10 hours at 130 ° C., the result is a heat distortion resistance of 107 ° C., which can only be increased slightly to 111 ° C. by subsequent tempering at a temperature of 130 ° C. The hardening is accelerated by the aluminum silicate already mentioned, so that here, in contrast to example 1, after 1 hour at 130 C hardening temperature, such a strength is reached that the mass can no longer be indented.



  To control the hardening acceleration by aluminum silicate, part of the aluminum silicate can be replaced by a completely inert substance, for example soapstone powder, as is done in example 3.



  <I> Example 3 </I> 250 g of epoxy resin according to Example 1, 187 g of anhydride according to Example 1, 1780 g of iron powder according to Example 1, 90 g of aluminum silicate and 60 g of soapstone powder are intimately mixed in a kneader for 20 minutes. After 3 hours at a hardening temperature of 130 ° C., this mixture already gives a completely sufficient strength of at least 400 kp / cm =. This mixture has the advantage that it can be processed much longer than the mixture according to example 2 with the same magnetic and electrical properties as in example 1.

   The mixture according to Example 2 must be processed within about 10 hours, i. H. be introduced into the grooves, whereas this is still possible after 4 days with the mixture according to Example 3.



  In order to exclude the not always foreseeable influences of the inconsistent alkaline reactions of the aluminum silicate on the hardening, the use of calcium silicate can be advantageous.



  <I> Example 4 </I> 250 g of epoxy resin according to Example 1, 187 g of anhydride according to Example 1, 1780 g of iron powder according to Example 1 and 150 g of calcium silicate are mixed well in a kneader for 20 minutes. This mixture is cured at 130 C after 10 hours. By adding 1.2 g of benzyldimethylamine as an accelerator, the resulting mass can be cured at 130 in 75 minutes. The magnetic and electrical properties are the same as in Example 1.



  Instead of the highly dispersed inorganic fillers, such as silicon dioxide, titanium dioxide, aluminum silicate, calcium silicate, soapstone powder or electrically insulating magnetic powder made of iron oxide or ferrite, it is also possible to use organic stiffeners. Metal soaps are suitable for this, as the following example shows.



  <I> Example 5 </I> 250 g of epoxy resin according to Example 1, 187 g of anhydride according to Example 1, 2720 g of iron powder according to Example 1 and 82 g of zinc naphthenate are intimately mixed for 15 minutes in a kneader, resulting in an easily spreadable mass which has hardened after 10 hours at 130 C. Through the use of the metal soap mentioned, the proportion of magnetic powder and thus the permeability can be increased considerably (about 10-12 G / 02) without impairing the processing properties of the mixture. If z.

   B. a high heat resistance is desired, one will take a mixture according to Example 6.



  <I> Example 6 </I> 210 g of a cycloaliphatic epoxy resin that is liquid at room temperature (epoxy equivalent 170), 180 g of methylhexahydrophthalic anhydride, 1600 g of iron powder according to Example 1, 137 g of a mixture of aluminum and cal Calcium silicate and 5 g of an accelerator, which consists of a solution of sodium hydroxide in dihydric and trihydric alcohols, are mixed well in a kneader for 20 minutes, making it possible to achieve an easily spreadable mass of high stability,

   which is cured after 10 hours at 130 ° C and has a heat resistance of 140 ° C. This heat resistance can be increased to 190 C after 6 hours by post-curing at 150 ° C. Magnetic tables and electrical properties correspond to the mass according to Examples 1 to 4.



  A particularly favorable mixture in the most essential points of the required properties, which has a high heat resistance and an extremely long service life, is given in Example 7.



  <I> Example 7 </I> In 138.9 g of a cycloaliphatic epoxy resin (epoxy equivalent 153) which is liquid at room temperature, 11.1 g of boron trifluoride-piperidine complex are dissolved while heating to 60.degree. Then 70 g of titanium dioxide (bulk density 120 g / 1) and 780 g of iron powder according to Example 1 are worked into this resin / hardener mixture and kneaded well together for 15 minutes in a kneader. This gives a mass which has a heat resistance of 140 C after 10 hours at 130 C.

   It rises to 170 C after 72 hours by post-curing at 130 C. This Mi mixture has a useful life of several weeks, within which it is easily and well processed with normal storage, d. H. introduced into the grooves who can. Through the use of titanium dioxide, the mass becomes thixotropic up to a mass, so that the mass that has been filled into the grooves and is not yet hardened can be temporarily brought into a viscous state by vibrating forces, so that it penetrates particularly well into the unevenness of the groove walls .

   In this way, the hardened slot seal has a particularly tight fit in the slot.



  In addition to the epoxy resins mentioned, other epoxy resins, such as. B. use those based on cyanuric acid or isocyanuric acid. Appropriate binders will be selected depending on the final properties required.



  Polyamides can also be used as stiffeners. You can also influence the magnetic properties of the plastic compounds mentioned in Examples 1 to 7 by choosing the magnetically conductive powder.



  <I> Example 8 </I> By using a finer-grain iron powder, the iron content and thus the permeability can be increased considerably, although the specific electrical resistance drops. 70 g of titanium dioxide and 930 g of a fine-grained sponge iron powder with a particle size of <40 μm are incorporated into the resin / hardener mixture according to Example 7. The result is a mass with increased iron content which is just as easy to process as the mass according to Example 7. The maximum permeability is increased by increasing the iron content to about 10.



  <I> Example 9 </I> If a plastic mass according to Examples 1 to 8 is introduced into the grooves of the machine under high pressure, for example 100 kp / cm2, some of the binder is expelled and into the cavities pressed between the sheets of the laminated core and the other cavities present in the groove. As a result, the interlocking between the slot seal and the laminated core becomes even more intimate and the permeability of the slot seal itself is increased two to three times. The specific electrical resistance drops from there.



  A further improvement in the mechanical and magnetic properties of the mass can be achieved by the kneading process taking place under vacuum. It has been shown that as a result the cured mass has a flexural strength that is at least 50% higher.

 

Claims (1)

PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines magnetischen Nut verschlusses für elektrische Maschinen nach dem Pa tentanspruch II des Hauptpatentes, dadurch gekenn zeichnet, dass einer pastenförmigen Mischung von heiss- härtendem Epoxydharz und Eisenpulver, die nach dem Einbringen in die Nut in dieser ausgehärtet wird, Steif macher beigemengt wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als Steifmacher hochdisperse anor ganische Füllstoffe dienen. 2. PATENT CLAIM A method for producing a magnetic slot lock for electrical machines according to the patent claim II of the main patent, characterized in that stiffeners are added to a paste-like mixture of hot-curing epoxy resin and iron powder, which is cured in the slot after it has been introduced into the slot becomes. SUBClaims 1. Method according to claim, characterized in that highly disperse inorganic fillers are used as stiffeners. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als Steifmacher elektrisch isolieren des Eisenpulver dient. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass als Steifmacher eine Mischung aus hochdispersen anorganischen Füllstoffen und elektrisch isolierendem Eisenpulver vorgesehen wird. 4. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass als Steifmacher organische Stoffe in Form von Metallseifen dienen. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Eisenpulver in reduzierender Atmosphäre geglüht und entspannt wird. 6. Method according to claim, characterized in that the iron powder serves as a stiffening agent. 3. The method according to claim, characterized in that a mixture of highly dispersed inorganic fillers and electrically insulating iron powder is provided as the stiffener. 4. The method according to dependent claim 1, characterized in that organic substances in the form of metal soaps are used as stiffeners. 5. The method according to claim, characterized in that the iron powder is annealed and relaxed in a reducing atmosphere. 6th Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass Härtungsbeschleuniger der Mischung zugesetzt werden. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mischung und der Steifmacher unter Vakuum durcheinander geknetet wird. Method according to claim, characterized in that hardening accelerators are added to the mixture. 7. The method according to claim, characterized in that the mixture and the stiffener are kneaded together under vacuum.
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