Zuführeinrichtung
Es ist bekannt, Gegenstände einen nach dem andern einer Verpackungsmaschine mittels einer Zuführeinrichtung zuzuführen, die aus einer horizontalen drehbaren Zuführscheibe mit in Umfangsrichtung in Abstand voneinander angeordneten, für die Aufnahme der Gegenstände bestimmten Taschen und einer Hebevorrichtung besteht, die die Gegenstände einen nach dem andern aus den Taschen der Zuführscheibe hebt und an die Verpackungsmaschine abgibt.
Eine solche Zuführeinrichtung wurde lange Zeit verwendet, um Tabletten der Süsswarenindustrie einer Verpackungsmaschine zuzuführen. Dabei arbeiteten in den üblichen Verpackungsmaschinen die Zuführscheibe und die Hebevorrichtung intermittierend, und die Hebevorrichtung hob bei jedem Anhalten der Zuführscheibe jeweils eine Tablette aus einer Tasche der Zuführscheibe. Das intermittierende Arbeiten der Teile setzt jedoch der Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine gewisse Grenzen.
Die vorliegende Erfindung hat das Ziel, eine verbesserte Ausführung der Zuführeinrichtung zu schaffen, die mit hoher Betriebsgeschwindigkeit arbeitet und bei der die Bewegung der Teile kontinuierlich verläuft.
Die Zuführeinrichtung nach der Erfindung ist gekennzeichnet durch eine horizontale Zuführscheibe mit in Umfangsrichtung in Abstand voneinander angeordneten, für die Aufnahme der Gegenstände bestimmten Taschen, Mittel, um der Zuführscheibe eine kontinuierliche Drehung zu erteilen, eine kontinuierlich arbeitende Hebevorrichtung, um die Gegenstände einen nach dem andern aus den Taschen zu heben, wobei die Hebevorrichtung Finger umfasst, die sich einer nach dem andern mit einer Bewegungskomponente in Richtung der Bewegung der Scheibe in die Taschen bewegen, um die Gegenstände aus diesen zu heben, aber dann sich wieder abwärts bewegen, sowie einen kontinuierlich arbeitenden Förderer, der die angehobenen Gegenstünde einen nach dem andern und mit festem Abstand zwischen den Gegenständen weiterbefördert.
Ein Ausführungsbeispiel der Zuführeinrichtung nach dieser Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht und wird mit Bezug auf diese nachfolgend eingehend beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen vertikalen Schnitt durch die Zuführscheibe und die Hebevorrichtung,
Fig. 2 einen Aufriss in Richtung des Pfeiles II in Fig. 1 gesehen,
Fig. 3 einen Grundriss der Zuführscheibe und
Fig. 4 schematisch den Zahnradantrieb für die Hebevorrichtung.
Tabletten 1 werden gemäss Fig. 3 automatisch den am Scheibenumfang in Abstand voneinander angeordneten Taschen 2 der kontinuierlich rotierten Zuführscheibe 3 durch übliche Mittel zugeführt, die einen Schütteltrichter 22, eine Umlaufbürste 23 und eine entsprechend angeordnete Führungsschiene 24 umfassen. Eine Halteplatte 25 (Fig. 1) stützt die in den Taschen 2 vorhandenen Tabletten, und ein nicht gezeigter seitlicher Umfangsring um die Zuführscheibe verhütet, dass die Tabletten von der Zuführscheibe fallen. Eine kontinuierlich arbeitende Hebevorrichtung bei einer Hebestation A hebt die Tabletten eine nach der anderen aus den Taschen 2 in die Bahn der abwärts gerichteten Mitnehmer 4, die an einer kontinuierlich bewegten Förderkette sitzen.
Die Mitnehmer führen so die Tabletten 1 zu einer (nicht gezeigten) Verpackungsmaschine, die in einem bestimmten Abstand längs eines Förderkanais 5 angeordnet ist, der oberhalb der Zuführscheibe 3 verläuft und mit oberen Führungen 6 versehen ist.
Die Tabletten werden durch die Mitnehmer 4, die in regelmässigen Abständen längs der Förderkette angeordnet sind, zwangläufig gefördert und in genauen Abständen gehalten, so dass sie in genauen Zeitabständen zwecks Verpackung in eine Verpakkungsmaschine, und zwar z. B. direkt in eine Faltschachtel, gelangen.
Die Zuführscheibe 3 wird durch ein Hauptantriebswelle 7 über Kegelräder 8 und 9 kontinuierlich angetrieben. Die Welle 7 treibt ausserdem die Hebevorrichtung an, die aus einer Trommel 10 besteht, in der eine Anzahl Achsen 11 längs eines Kreisumfanges in gleichen Abständen montiert sind. Am einen Ende jeder Achse 11 sitzt ein Zahnrad 12 und am andern Ende ein Finger 13 der Hebevorrichtung.
Die Trommel 10 sitzt fest verkeilt auf einer horizontalen Welle 14, die von der Welle 7 über Zahnräder 15 und 16 angetrieben wird.
Auf einer feststehenden Hülse 17, die ein Lager für die Welle 14 ist, sitzt drehbar ein Doppelzahnrad 18, 19. Das Zahnrad 18 wird durch ein Zahnrad 20 auf der Welle 7 angetrieben, und das Zahnrad 19 greift in die Ritzel 12. Die Obersetzungsver- hätnisse der Zahnräder sind, wie in Fig. 4 angedeutet, so gewählt, dass die Umdrehung der Trommel 10 zusammen mit der Umdrehung der Zahnräder 18 und 19 in der gleichen Richtung, aber mit höherer Drehzahl, bewirkt, dass die Ritzel 12 sich umgekehrt drehen wie die Trommel 10 und die Winkelverschiebung der Finger 13 während des Umlaufes der Trommel kompensieren, so dass die Finger laufend in einer vertikalen Stellung bleiben, wie das in Fig. 2 veranschaulicht ist.
Es gelangt deswegen normalerweise die obere Fläche 21 des Kopfteiles der Finger beim Anheben der Gegenstände von der Zuführscheibe gegen diese Gegenstände und beschreiben beim Ansteigen durch die Taschen 2 eine Kreisbahn, wodurch die Finger der seitlichen Bewegung der Taschen während der Zeit der tÇbertra- gung der Tabletten folgen. Da die Hebevorrichtung eine ganze Anzahl von Hebefingern 13 umfasst, von denen die einen eine Rückwärtsbewegung nach unten unter die Zuführscheibe ausführen, während die andern eine Aufwärtsbewegung machen, steht für das Anheben einer Tablette aus ihrer Tasche ein Grösstmass an Zeit zur Verfügung, und es kann für den Betrieb der Zuführeinrichtung eine hohe Betriebsgeschwindigkeit gewählt werden.
Feeding device
It is known to feed objects one after the other to a packaging machine by means of a feed device, which consists of a horizontal rotatable feed disc with circumferentially spaced pockets intended for receiving the objects and a lifting device which removes the objects one after the other lifts the pockets of the feed disc and delivers them to the packaging machine.
Such a feeder has long been used to feed tablets in the confectionery industry to a packaging machine. In the usual packaging machines, the feed disk and the lifting device worked intermittently, and the lifting device lifted a tablet from a pocket of the feed disk each time the feed disk was stopped. However, the intermittent work of the parts sets certain limits to the working speed of the machine.
The present invention aims to provide an improved type of feeder which operates at a high operating speed and in which the movement of the parts is continuous.
The feed device according to the invention is characterized by a horizontal feed disk with circumferentially spaced pockets intended for receiving the objects, means to give the feed disk a continuous rotation, a continuously operating lifting device to move the objects one by one from the pockets, the lifting device comprising fingers that move one after the other with a component of movement in the direction of movement of the disc into the pockets to lift the objects out of them, but then move back down again, and one continuously working conveyor, which conveys the raised objects one after the other and with a fixed distance between the objects.
An embodiment of the feed device according to this invention is illustrated in the accompanying drawing and is described in detail below with reference to these. Show it:
1 shows a vertical section through the feed disc and the lifting device,
FIG. 2 is an elevation in the direction of arrow II in FIG. 1,
3 shows a plan view of the feed disk and
4 schematically shows the gear drive for the lifting device.
According to FIG. 3, tablets 1 are automatically fed to the pockets 2 of the continuously rotating feed disk 3, which are arranged at a distance from one another on the circumference of the disk, by conventional means which include a vibrating funnel 22, a rotating brush 23 and a correspondingly arranged guide rail 24. A holding plate 25 (FIG. 1) supports the tablets present in the pockets 2, and a lateral circumferential ring (not shown) around the feed disk prevents the tablets from falling off the feed disk. A continuously operating lifting device at a lifting station A lifts the tablets one after the other out of the pockets 2 into the path of the downwardly directed carriers 4, which sit on a continuously moving conveyor chain.
The drivers thus lead the tablets 1 to a packaging machine (not shown) which is arranged at a certain distance along a conveyor channel 5 which runs above the feed disk 3 and is provided with upper guides 6.
The tablets are inevitably conveyed by the drivers 4, which are arranged at regular intervals along the conveyor chain, and held at precise intervals so that they can be packed in a packaging machine at precise intervals for the purpose of packaging, e.g. B. directly into a folding box.
The feed disk 3 is continuously driven by a main drive shaft 7 via bevel gears 8 and 9. The shaft 7 also drives the lifting device, which consists of a drum 10 in which a number of axles 11 are mounted along a circumference at equal intervals. At one end of each axle 11 there is a gear 12 and at the other end a finger 13 of the lifting device.
The drum 10 is firmly wedged on a horizontal shaft 14 which is driven by the shaft 7 via gears 15 and 16.
A double gear 18, 19 is rotatably seated on a stationary sleeve 17, which is a bearing for the shaft 14. The gear 18 is driven by a gear 20 on the shaft 7, and the gear 19 meshes with the pinion 12. The gearwheels are, as indicated in FIG. 4, selected so that the rotation of the drum 10 together with the rotation of the gearwheels 18 and 19 in the same direction, but at a higher speed, causes the pinions 12 to rotate in the opposite direction compensate the drum 10 and the angular displacement of the fingers 13 during the rotation of the drum, so that the fingers continuously remain in a vertical position, as illustrated in FIG.
The upper surface 21 of the head part of the fingers therefore normally comes into contact with these objects when the objects are lifted from the feed disk and when climbing through the pockets 2 they describe a circular path, causing the fingers to move the pockets sideways while the tablets are being transferred consequences. Since the lifting device comprises a large number of lifting fingers 13, some of which carry out a backward movement downwards under the feed disc, while the others make an upward movement, a large amount of time is available for lifting a tablet out of its pocket, and it can a high operating speed can be selected for the operation of the feed device.