CH381111A - Federendenschleifmaschine - Google Patents
FederendenschleifmaschineInfo
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- B24B7/16—Single-purpose machines or devices for grinding end-faces, e.g. of gauges, rollers, nuts, piston rings
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Description
Federendenschleifmaschine Bei den bekannten Federendenschleifmaschinen wird das Kühlmittel durch flexible Schläuche zu den Schleifscheiben geführt und strömt aus einer in der Nähe der Scheibenoberfläche befindlichen Düse in Richtung auf die Scheibenoberfläche aus. Das hat den Nachteil, dass die sich drehenden Schleifscheiben nicht gleichmässig auf ihrer Oberfläche bespült werden, so dass es vorkommt, dass an den weniger mit Kühlmittel beaufschlagten Stellen die Federenden unzureichend ge kühlt werden und ausglühen.
Bei den bekannten Aus führungen müssen ferner bei jeder Höhenverstellung der Schleifscheiben die schlauchartigen Kühhnittel- zuleitungen ebenfalls verstellt werden. Auch müssen dieselben beim Auswechseln der Schleifscheiben je weils von ihrer Befestigung am Maschinenkörper ge löst werden. Ausserdem sind die meist ausserhalb der Maschine geführten Leitungen leicht Beschädigungen ausgesetzt und stören das Aussehen der Maschine. Durch die Flöhenverstellung der Scheiben werden die Leitungen ständig bewegt, so dass sie auch einem nicht unbeachtlichen Verschleiss unterworfen sind.
Durch die Erfindung wird die Federendenschleif- maschine so ausgebildet, dass die bisherigen Nachteile an den Kühlmittelzufuhrleitungen nicht mehr auftreten können. Gemäss der Erfindung sind die Kühlmittel zufuhrkanäle axial zu jeder Schleifscheibendrehachse innerhalb des Maschinenkörpers vorgesehen. Die Zu leitung des Kühlmittels erfolgt also zentral durch die vorzugsweise als Hohlwellen ausgebildeten Wellen der Schleifscheiben.
Eine einfache Ausführung dieses Erfin dungsgedankens ergibt sich, wenn beispielsweise bei einer Federendenschleifmaschine, bei der die beiden Schleifscheiben parallel zueinander und horizontal lie gen, die mit den Schleifscheiben verbundenen Hohl wellen teleskopartig ineinanderragen und die Wellen relativ zueinander verschiebbar ausgeführt sind. Beide Hohlwellen weisen dabei in ihrem unteren Bereich Ein- stromöffnungen für das Kühlmittel auf. Diese Ein- strömöffnungen wirken vorzugsweise miteinander der art zusammen, dass beide Hohlwellen kommunizie rende Röhren miteinander bilden.
Weiterhin ist es zweckmässig, dass die Austritts öffnungen zu der unteren Schleifscheibe etwa in Höhe der Wellen- bzw. Scheibenflansche liegen, und dass diese Flansche zur Zufuhr des Kühlmittels zur Schei benoberfläche ausgebildet sind. Hierdurch ergibt sich ein besonders einfacher Strömungsverlauf des aus- fliessenden Kühlmittels zu der betreffenden Schleif scheibenoberfläche.
Eine im Aufbau einfache Konstruktion erhält man, wenn als Hohlwelle für die Zuführung des Kühlmittels die Antriebswelle für die obere und untere Schleif scheibe ausgebildet wird. Zwischen den beiden relativ zueinander verschiebbaren Hohlwellen kann eine Büchse vorgesehen werden, in welcher vorzugsweise auf einem Kreise angeordnete Austrittsöffnungen für das Kühlmittel vorgesehen sind.
Durch die Erfindung wird eine auch fertigungs technisch einfache Kühhnittelzuführung geschaffen, durch welche eine wesentlich bessere Kühlung als mit den bisherigen Schlauchzuführungen erreicht wird. Die erreichte gleichmässige Bespülung der ganzen Scheiben fläche bewirkt eine erhöhte Spülwirkung des Flüssi;- keitsstromes und eine bessere Reinigung der Scheiben, weil der Flüssigkeitsstrom stets in gleicher Richtung nämlich entsprechend der Fliehkraft nach aussen, ge führt wird.
Dank dieser Wirkung werden Abriebteil- chen, die sich auf der Schleifscheibe oder auf den Ma schinenteilen festsetzen, ohne weiteres weggeschwemmt. Darüber hinaus stellt die neue Kühlmittelzuführung eine sehr vorteilhafte Staubabdichtung dar, weil der Gegenstrom des Kühlmittels keinen Schleifstaub in die Büchse und damit in die sich drehenden Hohlwellen eindringen lässt. Es findet also ständig eine Selbst- reinigung der umlaufenden Teile der Maschine statt, da abgesetzte feste Teilchen durch das unter Druck aus- fliessende Kühlmittel herausgewaschen werden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand an zwei Ausführungsbeispielen dargestellt.
Fig. 1 ist eine schematische Darstellung des ersten Beispiels, Fig. 2 in Teilschnitten ein Ausführungsbeispiel mit konstruktiven Einzelheiten, Fig. 3 ein Querschnitt durch die Antriebswelle ge- mäss Fig. 2.
Nach Fig. 1 fördert eine Pumpe 14 durch die Zulei tung 19 Kühlmittel zum Hauptanschluss 20 der Feder endenschleifmaschine. Diese Maschine dient mittels zweier horizontal und parallel angeordneter Schleif scheiben 3,4 im wesentlichen zur Erzeugung von paral lelen Auflageflächen an zylindrischen und anders ge formten Druckfedern 32 aus Rund- oder Profildraht, die in einem drehbaren Träger gehalten sind und an den Schleifscheiben entlang geführt werden.
Bei diesem dargestellten Ausführungsbeispiel wer den die obere und untere Schleifscheibe von einem ge meinsamen Motor 21, der in der Zeichnung schematisch dargestellt ist, angetrieben. Die Antriebswelle der unte ren Schleifscheibe, auf welche unmittelbar der Motor greift, ist mit der Antriebswelle der oberen Schleif scheibe, beispielsweise durch eine Keilverbindung, formschlüssig verbunden. In der Hohlwelle 1 des An triebsmotors 21, die gleichzeitig den Flansch für die untere Schleifscheibe 3 trägt, ist eine verschiebbare Hohlwelle 2 angeordnet, die den Flansch 7 für die obere Scheibe 4 trägt. Die Wellen 1, 2 bilden die Kühlmittel zufuhrkanäle.
Mittels eines Anschlusstückes 22 wird nun das von der Pumpe 14 geförderte Kühlmittel durch die hohlen Wellen 1 und 2 zu den Austrittsöffnungen 9 für die untere Scheibe und 23 für die obere Scheibe geleitet. Für die Kühlmittelzufuhr ist es unwesentlich, in wel cher Stellung sich die Scheiben 3, 4 befinden, weil die Austrittsöffnungen 9 und 23 so angebracht sind, dass stets eine ausreichende Kühlmittelversorgung gewähr leistet ist.
Durch zweckmässige Wahl der Austrittsöffnungen 9, 23 bildet sich unter Wirkung der Zentrifugalkraft in folge der Flanschkanten 24, 24' bzw. der Scheiben kante ein Flüssigkeitsring so aus, dass er in Unterstüt zung der Pumpe einen gewissen Ausgleich des Lei tungswiderstandes bewirkt. Dabei kann für die Beauf- schlagung der oberen Scheibe 4 auch ein zusätzliches Leitblech 18 auf der Welle 2 angebracht werden.
In Fig. 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel ge zeigt. Die Pumpe 14' fördert das Kühlmittel über ein Ventil 15' zum Hauptanschluss 20' und Anschlusstück 22'. Die vom Motor angetriebene Hohlwelle ist mit I' und die über eine Keilverbindung von dieser mitge nommene Antriebswelle für die obere Schleifscheibe mit 2' bezeichnet. Das Gehäuse 25 schliesst die An triebs- und Zufuhrelemente nach aussen wasser- und staubdicht ab. Wie aus dem Teilschnitt Fig. 3 erkenn- bar, ist die Hohlwelle 1' für die untere Schleifscheibe im Ausführungsbeispiel durch zwei Keile 26 '26' mit der Antriebswelle 2' formschlüssig und gegenseitig ver schiebbar verbunden.
Bei diesem gezeichneten Ausführungsbeispiel sind in die Antriebswelle 1' sechs Keilnuten eingearbeitet von denen zwei die Verbindungskeile 26, 26' aufneh men und die übrigen als Zuleitungskanäle für die Kühlflüssigkeit zur unteren Schleifscheibe 3' dienen.
In die hohl ausgeführte Antriebswelle l' ist teleskop- artig die ebenfalls hohl ausgebildete Antriebswelle 2' eingesetzt. Das in den gemeinsamen Sammelraum 8' einströmende Kühlmittel steigt kommunizierend in den mittleren Kanal 27 der Hohlwelle 2' und in den Ka nälen der äusseren Antriebswelle 1' nach oben. Im Bereich der unteren Schleifscheibe 3' ist eine Büchse 16' vorgesehen, deren Durchtrittskanäle 9' mit den Nuten in der Hohlwelle l' in Verbindung stehen.
Die Austrittsöffnungen für die Kühlmittelflüssigkeit liegen etwa im Bereich des unteren Teiles der Schleif scheibe 3', und zwar vorzugsweise konzentrisch ver teilt, so dass eine gleichmässige Kühlmittelzufuhr zur Schleifscheibe 3' gewährleistet ist.
Auf der Antriebswelle l' ist der Flansch 28 ange ordnet, welcher für das einströmende Wasser eine Art Aufnahmeschale bildet. Infolge der Fliehkraftwirkung und der Flanschkante 24 legt sich der unter Druck aus den Bohrungen 9' ausströmende Kühlmittelstrom ring förmig und gleichmässig an die senkrechte Innenwand der Schleifscheibe 3'. Er gelangt dann auf die Ober fläche der Schleifscheibe. Das im Kanal 27 zur oberen Schleifscheibe 4' hochströmende Kühlmittel tritt durch seitliche Bohrungen 29 in die Kanäle 30.
Infolge der Flanschkanten 24' wird auch hier ein Flüssigkeitsring gebildet, der gleichmässig die Oberfläche der Schleif scheibe 4' beaufschlagt. Zur Führung dieses Flüssig keitsstromes dient ein besonderes Leitblech 18'. Die Antriebswelle für die Schleifscheibe 4' ist bei 31 gela gert.
Wie ausgeführt, gelangt durch die erfindungsge- mässe Ausbildung der Kühlmittelzufuhr das Kühlmittel überlaufartig auf die Schleifscheiben und überströmt ständig die gesamte Scheibenfläche. Die grosse Strö mungsgeschwindigkeit des Kühlmittels und die gleich- mässige Beaufschlagung der Scheiben gewährleisten eine gute Wärmeabführung.
Durch Zufuhr einer gros sen Kühlmittehnenge kann die beim Schleifen ent stehende Wärme in vollem Umfange abgeführt werden, so dass ein Ausglühen der Federenden auch beim stärk sten Schliff vollkommen vermieden wird. Durch die er- findungsgemässe Kühlmittelzufuhr wird ausserdem eine ständige Selbstreinigung der Scheiben und der Zu fuhrkanäle erzielt, wodurch wiederum eine Verbesse rung der Schnittkraft bewirkt wird. Beim Verstellen der oberen Scheibe 4' über eine nicht dargestellte Verstell vorrichtung werden zwangsläufig die Austrittsöffnun gen für das Kühlmittel zu der oberen Scheibe mit ver stellt, so dass eine besondere Verstellung der Kühl mittelzufuhrleitungen nicht mehr erforderlich ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Federendenschleifmaschine mit Zufuhr des Kühl mittels zu horizontal und parallel zueinander liegenden Schleifscheiben, bei der mindestens eine Schleifscheibe in ihrer axialen Lage verstellbar angeordnet ist, ge kennzeichnet durch axial zu jeder Schleifscheibendreh- achse innerhalb des Maschinenkörpers liegende Kühl- mittelzufuhrkanäle. UNTERANSPRÜCHE 1. Federendenschleifmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Schleifscheibe (3, 4) eine als Kühlmittelzufuhrkanal ausgebildete Hohl welle (1, 2) zugeordnet ist.2. Federendenschleifmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Hohlwelle in die andere teleskopartig hineinragt und mindestens eine der Wellen relativ zur anderen Welle verschiebbar ist. 3. Federendenschleifmaschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die unteren Einströmöffnungen des Kühl mittels miteinander kommunizieren, derart, dass beide Hohlwellen (1, 2) kommunizierende Röhren mitein ander bilden.4. Federendenschleifmaschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Austrittsöffnungen (9) zu der unteren Schleifscheibe (3) etwa in Höhe der Wellen- bzw Scheibenflansche liegen, und dass diese Flansche zur Zufuhr des Kühlmittels zur Scheibenoberfläche dienen. 5. Federendenschleifmaschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Antriebswelle (2) 'der oberen Schleif scheibe (4) als Hohlwelle axial in die ebenfalls als Hohl welle (1) ausgebildete Antriebswelle für die untere Schleifscheibe (3) eingeführt ist.6. Federendenschleifmaschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Hohlwelle (1') unten einen Kühl- mittelsammelraum (8') bildet, der an einem Zufluss- stutzen (13) mit Pumpe (14') und Regelventil (15') an geschlossen ist. 7. Federendenschleifmaschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen den Hohlwellen (1', 2') eine Büchse (16') vorgesehen ist, in welcher die Austritts öffnungen (9) gegenüberliegend angeordnet sind.B. Federendenschleifmaschinenach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekenn zeichnet, dass der Flansch (7) geschlossen ausgeführt ist und ein kegelförmiges Leitblech (18) alsFührungsblech für das Kühlmittel innerhalb der oberen Schleifscheibe (4) vorgesehen ist. 9. Federendenschleifmaschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekenn zeichnet, dass im Bereich der Ausströmöffnungen für das Kühlmittel Flanschkanten (24, 24') vorgesehen sind.
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