CH303606A - Auslegerscharnier zur gelenkigen Verbindung von Konstruktionsteilen. - Google Patents
Auslegerscharnier zur gelenkigen Verbindung von Konstruktionsteilen.Info
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05D—HINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
- E05D3/00—Hinges with pins
- E05D3/06—Hinges with pins with two or more pins
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Description
Auslegerscharnier zur gelenkigen Verbindung von Konstruktionsteilen. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Auslegerscharnier zur gelenkigen Verbin dung von Konstruktionsteilen, welches Schar nier von zwei sich kreuzenden Organen und zwei Lenkerorganen gebildet wird. Solche Scharniere sind bereits bekannt; ihre Anwen dung war infolge der Ausbildung der Organe als Platten jedoch ausschliesslich auf Holzkon struktionen beschränkt, da ihre Befestigung an Metallteilen grosse Schwierigkeiten bereitet.
Das Auslegerscharnier gemäss der Erfindung, welches speziell zur Verwendung in Metallkon struktionen bestimmt ist, zeichnet sieh dadurch aus, dass die Organe aus Hebeln bestehen, und dass je ein freies Hebelende und ein benach bartes freies Lenkerende an feststehenden Drehzapfen einer Montageplatte drehbar und lösbar gelagert sind.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen Fig. 1. das Auslegerscharnier in Verbin dung mit einer Metallkonstruktion in der öff- nungsstellung, Fig. 2 dasselbe in der Schliessstellung. Das dargestellte Auslegerscharnier besitzt mindestens zwei sich kreuzende Auslegerhebel 1, 2, die -ungefähr in ihrer Mitte bei 3 drehbar miteinander verbunden sind. Mit 4 und 5 ist je ein Lenkerarm bezeichnet; der Arm 4 ist mit dem Hebel 1 bei 6 und der Arm 5 mit dem Hebel 2 bei 7 schwenkbar verbunden.
Das dem Drehpunkt 6 abgekehrte Ende des Len kerarmes 4 und das freie, dem Drehpunkt 7 abgekehrte Ende des Hebels 2 sind an der einen Montageplatte 8 mittels Drehzapfen 10 lösbar verbunden. Die Drehzapfen 10 tragen Distanzhülsen oder greifen in Senkbohrungen ein, so dass auch beim vollständigen Anziehen der Drehzapfen 10 die mit ihnen verbundenen Teile 2 und 4 leicht geschwenkt werden kön nen. In ähnlicher Weise ist eine Montage platte 9 mit den entsprechenden Enden des Hebels 1 und der Lenkerarm 5 mittels Dreh zapfen 11 verbunden.
Zum Ausgleich der auf die Drehzapfen 10 bzw. 11 wirkenden Schubkräfte können die genannten Drehzapfen paarweise in einer aus der Zeichnung nicht näher ersichtlichen Weise mit je einer Führungsplatte verbunden sein, welche in axialer Richtung einen federnden Druck auf die Hebel ausübt, derart, dass die selben eine spielfreie Parallelführung erhalten.
Die schwenkbar zu verbindenden metal lenen Konstruktionsteile sind mit 12 und 13 bezeichnet, wobei 12 eine feste Wand eines Behälters und 13 eine Schwenktüre darstellt. Die Montageplatten 8 und 9 sind fest, z. B. durch Schweissen, mit den Teilen 12 bzw. 13 verbun den, oder können zum vornherein in die Her stellung der Bauteile einbezogen werden.
Die Befestigung der Montageplatten kann verschieden erfolgen. Sie können z. B. an der Innenfläche einer Türe, ferner sowohl an einer zu dieser Fläche in der Schliesslage parallel als auch an einer dazu rechtwinklig liegenden Fläche, z. B. inwendig an der Seitenwand eines Schrankes angebracht werden. Insbesondere diese letzte Möglichkeit ist sehr vorteilhaft deswegen, weil sich besondere Befestigungs flächen sowohl am Schrank wie auch an den Türen erübrigen.
Zwecks Demontage einer Türe kann die ganze Gelenkkonstruktion nach Lösen der Drehzapfen 11 entfernt werden. Da die ent sprechende Montageplatte an Ort und Stelle verbleibt, wird auch nach wiederholten De montagen eine präzise Türführung gewähr leistet. .
Beim Öffnen der Türe kann diese bis zu 180 ausgeschwenkt werden, wobei der geo metrische Drehpunkt dieser Ausschwenkbewe- gung ausserhalb der Aussenfläche der Türe liegt, so dass das den Scharnieren naheliegende Türende während des Ausschwenkens aus der dem geschlossenen Zustand entsprechenden Ebene heraustritt.
Für grosse Belastungen können die Hebel und Lenkerarme aus je einem Bündel von gleichgeformten und gleichgerichteten Einzel elementen bestehen, die in axialer Richtung aneinandergereiht sind. Für sehr hohe Festig- ; keitsanforderungen werden die Drehzapfen zweiseitig gelagert.
Die Herstellung der Scharnierbestandteile kann im Stanzverfahren, z. B. aus Stahlplat ten, oder durch Giessen geschehen, wobei die o Hebel und Lenkerarme durch eingepresste Bol zen oder Nieten verbunden werden.
Bei der Verwendung des beschriebenen Scharniers wird die Gestaltung der Aussen fläche der schwenkbar zu verbindenden Kon- s struktionsteile nicht beeinträchtigt, und bei mehreren nebeneinander. und übereinander angeordneten Schränken kann die gesamte Vorderfläche als Türe ausgebildet sein.
Eine weitere Ausbildung des beschriebenen Scharniers kann noch darin bestehen, dass die Drehzapfen je einer -,1lontageplatte mit einer Führungsplatte verbunden werden, welche in axialer Richtung einen federnden Druck auf die Scharnierhebel ausübt, derart, dass dieselben eine spielfreie Parallelführung erhalten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Auslegerscharnier zur gelenkigen Verbin dung von Konstruktionsteilen, welches Schar nier von zwei sieh kreuzenden Organen und zwei Lenkerorganen gebildet wird, dadurch gekennzeiehnet, dass die Organe aus Hebeln bestehen und dass je ein freies Hebelende und ein benachbartes freies Lenkerende an fest stehenden Drehzapfen einer Montageplatte drehbar und lösbar gela--ert sind. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.Auslegerscharnier nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, däss die Hebel und Lenkerarme aus je einem Bündel von. gleich geformten und gleichgerichteten Einzelelemen ten bestehen, die in axialer Riehtung anein- andergereiht sind. 2. Auslegerseharnier naelr Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehzapfen je einer Montageplatte mit einer Führungs platte verbunden sind, welehe in axialer Rich tung einen federnden Diaiek auf die Hebel ausübt, derart, dass dieselben eine spielfreie Parallelführung erhalten.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH303606T | 1951-05-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH303606A true CH303606A (de) | 1954-12-15 |
Family
ID=4491776
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH303606D CH303606A (de) | 1951-05-01 | 1951-05-01 | Auslegerscharnier zur gelenkigen Verbindung von Konstruktionsteilen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH303606A (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3515907A1 (de) * | 1985-05-03 | 1986-11-06 | Häfele KG, 7270 Nagold | Scharnier, insbesondere moebelscharnier |
| EP0340346A1 (de) * | 1988-04-26 | 1989-11-08 | ED. Scharwächter GmbH & Co.KG. | Aufhängung für in den Seitenwänden von Nutzfahrzeugaufbauten angeordnete Klappen oder dergleichen |
| DE102011116573B4 (de) * | 2010-10-26 | 2017-10-19 | Heitek Heine Gmbh | Scharnier |
| WO2020173812A3 (de) * | 2019-02-26 | 2020-11-05 | Reishauer Ag | Bedientafel für eine werkzeugmaschine |
-
1951
- 1951-05-01 CH CH303606D patent/CH303606A/de unknown
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3515907A1 (de) * | 1985-05-03 | 1986-11-06 | Häfele KG, 7270 Nagold | Scharnier, insbesondere moebelscharnier |
| EP0340346A1 (de) * | 1988-04-26 | 1989-11-08 | ED. Scharwächter GmbH & Co.KG. | Aufhängung für in den Seitenwänden von Nutzfahrzeugaufbauten angeordnete Klappen oder dergleichen |
| DE102011116573B4 (de) * | 2010-10-26 | 2017-10-19 | Heitek Heine Gmbh | Scharnier |
| WO2020173812A3 (de) * | 2019-02-26 | 2020-11-05 | Reishauer Ag | Bedientafel für eine werkzeugmaschine |
| US12017312B2 (en) | 2019-02-26 | 2024-06-25 | Reishauer Ag | Control panel for a machine tool |
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