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CH264242A - Feuerung für staubförmigen Brennstoff mit einer Einrichtung zur Abscheidung von Schlacke und Flugasche aus den Verbrennungsgasen innerhalb der Feuerung. - Google Patents

Feuerung für staubförmigen Brennstoff mit einer Einrichtung zur Abscheidung von Schlacke und Flugasche aus den Verbrennungsgasen innerhalb der Feuerung.

Info

Publication number
CH264242A
CH264242A CH264242DA CH264242A CH 264242 A CH264242 A CH 264242A CH 264242D A CH264242D A CH 264242DA CH 264242 A CH264242 A CH 264242A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
furnace
combustion gases
slag
fly ash
gases
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Bobal Ludvik
Original Assignee
Bobal Ludvik
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bobal Ludvik filed Critical Bobal Ludvik
Publication of CH264242A publication Critical patent/CH264242A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J1/00Removing ash, clinker, or slag from combustion chambers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J2700/00Ash removal, handling and treatment means; Ash and slag handling in pulverulent fuel furnaces; Ash removal means for incinerators
    • F23J2700/002Ash and slag handling in pulverulent fuel furnaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)

Description


  <B>Feuerung für</B>     staubförmigen   <B>Brennstoff mit einer</B>     Einrichtung   <B>zur</B>     Abscheidung     <B>von</B>     Schlacke   <B>und</B>     Flugasche   <B>aus den Verbrennungsgasen innerhalb der Feuerung.</B>    Bei einer     Druckfeuerung,    in welcher ein  höherer als atmosphärischer Druck herrscht,  ist es gebräuchlich, die Verbrennungsgase  zum Antrieb einer Gasturbine zu verwenden,  die mit einem Kompressor zur Lieferung der  Druckluft in die Feuerung verbunden ist.

    Eine Bedingung dieser Anordnung stellt die  Forderung dar, dass die Verbrennungsgase  hinreichend rein sein müssen, welche Bedin  gung zwar bei einer Gas- und     Naphthafeue-          rung,    keinesfalls jedoch bei einer     Feuerung     mit Kohlenstaub erfüllt ist, wo die Verbren  nungsgase Flugasche und Schlacke enthalten,  durch welche die Schaufeln der Gasturbine  sehr bald zerstört werden würden.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine Feuerung für staubförmigen Brenn  stoff mit einer Einrichtung zur     Abscheidung     von Schlacke und Flugasche aus den Verbren  nungsgasen innerhalb der Feuerung, bei     wel-          eher    das brennende Gemisch der Gase und des       Pulvers    aus der Verbrennungskammer mit.

    vergrösserter     Geschwindigkeit    über eine ver  engte Stelle in eine     Abscheidungskammer          strömt,    wo die Strömung unter     Absenkung     der Geschwindigkeit umgelenkt wird, so dass  Asche und Schlackentröpfchen infolge ihrer  Trägheit in der ursprünglichen Richtung       weiterströmen    und zu einer im     Unterteil    der       Abscheidungskammer    vorgesehenen Einrich  tung zur Kühlung und     Abtransportierung       der abgeschiedenen Schlacke und Asche ge  langen.  



  Beispiele der Feuerung gemäss der Erfin  dung sind auf der beigefügten Zeichnung       dargestellt.    Es zeigen:       Fig.    1 einen Aufriss einer     Feuerungsanlage     in schematischer     Darstellung,          Fig.    2 eine andere Ausführungsart der er  findungsgemässen Feuerung,       Fig.    3 eine     axonometrische    Darstellung der  Feuerung gemäss     Fig.2.     



  Nach     Fig.    1 ist. der Feuerraum durch eine  verengte Stelle     -1    in eine     Schmelzbrennkammer     1 und eine unter derselben befindliche     Ab-          scheidungskaninier    5 geteilt, an deren Boden  mehrere Kühlroste 6 vorgesehen sind, die teil  weise durch ein     Wasserbad    7 hindurchlaufen.  Die Wandung des Feuerraumes wird z. B.

    durch bekannte Wasserrohre 8 gekühlt, wie  solche in Dreckfeuerungen angewendet. wer  den     atnd    deren     Querschnitt    die Form eines  mit Wasser gefüllten Ringes aufweist, wobei  durch den innern Kreis die bereits reinen       Rauehgase    strömen, welche auf diesem Wege  aus der     Abscheidekammer    5 einen weiteren  Kesselzug 12 abgeleitet werden.  



  Das     Brenngemisch    3 tritt aus den Bren  nern 2 aus und strömt. mit. grosser     Geschwin-          digkeit    über die verengte Stelle     -1    in die Ab  scheidekammer 5, wo die Strömung gegen  die Wandung 13 umgelenkt wird, durch      welche die Gase teilweise     hindurchtreten    und  zu den Rohren 8 gelangen, in welche die Gase  an den Stellen 9 eintreten     und    oben an der       Stelle    10 in den nachfolgenden     Kesselzug    12  austreten.  



  Für eine allfällige Gasableitung aus dem       obern    Teil der     Brennkammer    1, z. B. beim  Anheizen und dergleichen, ist eine gekühlte  Hilfsklappe 11 vorgesehen, welche die     Brenn-          kammer    1 von dem Zug 12     trennt.     



  Das Prinzip der     Abscheidung    der Flug  asche aus den Rauchgasen     beruht    darin, . dass  der die Tröpfchen flüssiger Schlacke enthal  tende Gasstrom mit grosser Geschwindigkeit  über die verengte Stelle 4 zu der Abscheide  kammer 5 strömt, wonach der Strom unter  gleichzeitiger     Absenkung    der     Geschwindigkeit     schirmartig gegen die Wandung 13     abgelenkt     wird.  



  Da die Schlackentröpfchen verhältnis  mässig schwer sind, behalten sie die     ur-          sprüngliche        Strömungsriehtimg    aus der ver  engten Stelle 4 länger bei und fallen auf  die     beweglichen    Kühlroste 6, wo sie     granul-          lieren    und von den Rosten in das Wasserbad 7  befördert werden,     aus    welchem sie     durch        Bag-          gerschöpfwerke        abtransportiert    werden.

   In       ähnlicher    Weise fällt auch die in     Klumpen     von an den mittels der Rohre 8 gebildeten       Rohrwänden    geeignet an der verengten Stelle 4  angeordneten Tropfnasen abfallende Schlacke  auf die beweglichen Kühlroste 6, ohne von  der Rückströmung der Gase mitgerissen zu  werden, weil die Klumpen ein verhältnis  mässig     grosses    Gewicht besitzen.  



  Die     Wirkungsweise    dieses     Verfahrens    der       Reinigung    der     Verbrennungsgase    in der Ab  scheidekammer 5 wird durch die eingebaute  feuerfeste Wandung 13 verbessert, mittels  welcher     einerseits    die Bahn zwischen dem     Aus-          tritt    der     Strömung        aus    der verengten Stelle 4  und dem Eintritt in die     Wasser-Rauchrohre    8  an der     Stelle    9 verlängert wird,

   anderseits  durch Anordnung einer     grösseren    Anzahl klei  ner     Öffnungen    in dieser     Wandung    erzielt  wird, dass nicht die Gesamtmenge der Gase  an der kritischen Stelle 14 oberhalb des  Rostes     hindiirchtritt,    weil von dem Haupt-    Strom eine grössere Anzahl kleiner Ströme ab  getrennt wird, die ebenfalls zu den über die  ganze Höhe der Wandung 13 verteilten Öff  nungen gerichtet sind. Dadurch wird eine       Herabsetzung    der Geschwindigkeit der Strö  mung und deren gleichmässige Verteilung im  zugehörigen Raum erzielt, da die Grösse der  einzelnen Öffnungen mit Rücksicht auf die  Länge und die Widerstände der denselben  zugehörigen Strömungslinien bestimmt wer  den kann.  



  Eine andere     Ausführungsform    der erfin  dungsgemässen Feuerung, bei welcher der  Kesselzug 12     rund    um die     Abscheidimgskam-          mer    5 geführt ist, ist in den     Fig.2    und 3  dargestellt., wobei     Fig.    2 den Längsschnitt und       Fig.    3 die     axonometrische    Ansicht dieser Aus  führungsform darstellen. Bei dieser Anord  nung     können    normale Siederohre     verwendet     und die     Hilfsklappe    11 gemäss     Fig.    1 wegge  lassen werden.  



  Die Wirksamkeit der     Abscheidung    der  Asche kann     hauptsächlich    durch drei Fakto  ren     gesteigert        werden,    und     zwar:     1. durch Erzielung grosser Dünnflüssig  keit der Schlacke,  2. grösste     Strömungsgeschwindigkeit    des       Gasgemisches    über die verengte Stelle 4,  3. durch Erzielung grösster     Absenkung     der Strömungsgeschwindigkeit in der Kammer  5 dadurch, dass der Strom über die ganze  Höhe der Wandung dieser Kammer zerlegt  wird, z.

   B. durch Anordnung einer     grösst-          möglichen        Anzahl    kleiner     Öffnungen    in der  Wandung 13, wobei die Form     iuid        Neigung     der Öffnungen dem gegebenen Zweck ver  schieden angepasst werden kann.  



  Die     Feuerung    gemäss der Erfindung kann  ohne weiteres auch als normale atmosphä  rische     Feuerung        ausgeführt    werden, wobei  der Vorteil einer grösseren     Abscheidung    der  Asche beibehalten bleibt,     und    zwar z. B. als  eine     Vorkammer        (Vol-feuerung)        zu        Kessel-          feuerungen    normaler Bauart.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Feuerung für staubförmigen Brennstoff mit einer Einrichtung nur Abscheidung von Schlacke und Flugasche aus den Verbren nungsgasen innerhalb der Feuerung, dadurch gekennzeichnet, dass das brennende Gemisch der Gase und des Pulvers aus der Verbren nungskammer (1) mit vergrösserter Geschwin digkeit über eine verengte Stelle (4) in eine Abscheidungskammer (5) strömt, wo die Strömung unter Absenkung der Geschwindig keit umgelenkt wird,
    so dass Asche und Schlackentröpfchen infolge ihrer Trägheit in der ursprünglichen Richtung weiterströmen und zu einer im Unterteil der Abscheidungs- kammer (5) vorgesehenen Einrichtung (6) zur Kühlung und Abtransportierung der ab- rieschiedenen Schlacke und Asche gelangen.
    UNTERANSPRUCH: Feuerung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass aus der Abscheidungs- kammer (5) wenigstens ein Teil der gesam ten Menge der Verbrennungsgase durch Öff nungen in einer Wandung (13) abströmt, die dort zwecks Verbesserung der Reinigung der Verbrennungsgase eingebaut ist.
CH264242D 1947-01-20 1948-01-16 Feuerung für staubförmigen Brennstoff mit einer Einrichtung zur Abscheidung von Schlacke und Flugasche aus den Verbrennungsgasen innerhalb der Feuerung. CH264242A (de)

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CS264242X 1947-01-20

Publications (1)

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CH264242A true CH264242A (de) 1949-10-15

Family

ID=5451594

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH264242D CH264242A (de) 1947-01-20 1948-01-16 Feuerung für staubförmigen Brennstoff mit einer Einrichtung zur Abscheidung von Schlacke und Flugasche aus den Verbrennungsgasen innerhalb der Feuerung.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH264242A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2827022A (en) * 1955-03-16 1958-03-18 Kohlenscheidungs Gmbh Radiant tubular boiler
US2854959A (en) * 1953-12-15 1958-10-07 Babcock & Wilcox Co Furnace arrangement

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2854959A (en) * 1953-12-15 1958-10-07 Babcock & Wilcox Co Furnace arrangement
US2827022A (en) * 1955-03-16 1958-03-18 Kohlenscheidungs Gmbh Radiant tubular boiler

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