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CH211487A - Verfahren zur Herstellung von flüssigen Kohlenwasserstoffen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von flüssigen Kohlenwasserstoffen.

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Publication number
CH211487A
CH211487A CH211487DA CH211487A CH 211487 A CH211487 A CH 211487A CH 211487D A CH211487D A CH 211487DA CH 211487 A CH211487 A CH 211487A
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CH
Switzerland
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gas
synthesis
contact
pressure
gases
Prior art date
Application number
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English (en)
Inventor
Aktiengesel Metallgesellschaft
Original Assignee
Metallgesellschaft Ag
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Filing date
Publication date
Application filed by Metallgesellschaft Ag filed Critical Metallgesellschaft Ag
Publication of CH211487A publication Critical patent/CH211487A/de

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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C1/00Preparation of hydrocarbons from one or more compounds, none of them being a hydrocarbon
    • C07C1/02Preparation of hydrocarbons from one or more compounds, none of them being a hydrocarbon from oxides of a carbon
    • C07C1/04Preparation of hydrocarbons from one or more compounds, none of them being a hydrocarbon from oxides of a carbon from carbon monoxide with hydrogen
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    • C07C1/046Numerical values of parameters

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  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Catalysts (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von flüssigen     Kohlenwasserstoffen.       Die katalytische Umwandlung von Koh  lenoxyde und Wasserstoff enthaltenden Ga  sen zu flüssigen     Kohlenwasserstoffen,    vor  nehmlich     paraffinischer    und     olefinischer    Na  tur, erreicht mit den bekannten Kobalt- und  Nickel-Katalysatoren, die mit     Thorium-Oxyd,     beispielsweise auf     gieselgur,    gefällt sind, bei  Temperaturen, die unterhalb den zur aus  schliesslichen     Methanbildung    erforderlichen  liegen, und bei Drücken, die gleich oder nahe  dem Atmosphärendruck sind,

   Ausbeuten an  solchen flüssigen     Kohlenwasserstoffen    von  durchschnittlich etwa 110 g je Normalkubik  meter Synthesegas und darüber.  



  Es ist bereits versucht worden, die kata  lytische Umwandlung von     Kohlenoxyd-    und  wasserstoffhaltigen Gasen zu Kohlenwasser  stoffen, vornehmlich     paraffinischer    und     ole-          finischer    Natur bei erhöhten Drücken von  über 2 Atmosphären durchzuführen. Dabei  trat jedoch eine so starke Bildung hoch-    siedender, die Poren des     Katalysators    ver  stopfender Produkte auf, dass die Aktivität  der Kontaktmasse in kürzester Zeit vernich  tet wurde.     (Vergl.    z. B.

   Zeitschrift     "Brenn-          stoffchemie",    Band 12, Heft 19 und Band  14, Heft 1.)     Steigert    man gleichzeitig die  Reaktionstemperatur, so bleibt der Kataly  sator zwar längere Zeit aktiv, es bilden sich  jedoch unerwünschte wasserlösliche     Produkte,     Alkohole, Säuren usw., die die     Apparatur     zerstören und     damit    die Brauchbarkeit des  Verfahrens in Frage stellen.  



  Es wurde     nun    gefunden, dass die bekannte  Benzinsynthese bei Atmosphärendruck auch  unter überatmosphärischen Drücken, das heisst  zum Beispiel von 1-20 atü und darüber, mit  vollem Erfolge durchgeführt werden kann,  wenn man     gleichzeitig    mit der Druckanwen  dung bei so milden     Reaktionsbedingungen     arbeitet, dass bei der Durchführung der Syn  these     unter    Atmosphärendruck     und        unter         sonst gleichen Reaktionsbedingungen nur  Ausbeuten erhalten würden, die unter 100 g  an flüssigen oder festen     Kohlenwasserstoffen     je Normalkubikmeter Synthesegas das frei  von     Inertgasen    ist, liegen würden.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  demnach ein Verfahren zur katalytischen       Umwandlung    von Kohlenoxyd und Wasser  stoff enthaltenden Gasgemischen in mehr  gliedrige     Kohlenwasserstoffe    mit Hilfe von  in Kontaktöfen zwischen eng beieinander lie  genden, auf konstanter Temperatur gehal  tenen Kühlelementen fest angeordneten Ka  talysatoren, die hydrierend wirkende Metalle,  schwer reduzierbare Metallverbindungen und  Trägerstoffe in solchen Mengen enthalten,  dass der Katalysator 100 g oder weniger  hydrierend wirkende Metalle je Liter geschüt  tetes Kontaktvolumen enthält und bei Atmo  sphärendruck zur Bildung von Benzin, 01  und Paraffin bei Temperaturen unterhalb der       Methanbildungstemperatur    im Stand ist,

   ge  kennzeichnet durch die Verwendung von ver  dünnten Synthesegasen mit mehr als 20       Inertgasen    in Kombination mit der Anwen  dung von Drücken über 2     atm.     



  Der erforderliche Gehalt des Synthese  gases an mehr als 20 %     Inertgasen    kann vor  teilhafterweise dadurch erreicht werden, dass  man einen Teil des     Syntheseendgases,    vor  zugsweise nach Entfernung der über Raum  temperatur siedenden Reaktionsprodukte, in  den Kontaktofen zurückgeführt werden. Man  kann aber auch das Endgas einer bei Atmo  sphärendruck arbeitenden Benzinsynthese  verwenden.    Als Katalysatoren eignen sich auch sol  che, die weniger als 50 g hydrierend wir  kende Metalle je Liter geschüttetes Kontakt  volumen enthalten.  



  Bei Verwendung von     Syntheseendgas    als       inertes    Zusatzgas empfiehlt es sich, Kataly  satoren zu wählen, die weniger als 18  Aktivatoren,     bezogen    auf das vorhandene  hydrierend wirkende Metall enthalten, oder  die durch den Gebrauch in ihrer Aktivität  geschädigt sind.    Alle diese Massnahmen haben, wie sich  zeigte, das gemeinsame Merkmal, dass es bei  druckloser Benzinsynthese zu einer Ausbeute  verminderung unter etwa 100     g/Nm3        Syn.          thesegas,@das    frei ist von     Inertgasen    an flüs  sigen oder festen     Kohlenwasserstoffen    füh  ren.

   Wendet man jedoch Drücke von über  2     atm,    zweckmässig von 10 bis 100     atm    an,  so erreicht man neben einer ausreichenden  Lebensdauer der Kontakte gleichzeitig auch  eine Steigerung der Gesamtausbeute an flüs  sigen     Kohlenwasserstoffen    und organischen  Verbindungen.  



  Es sind bereits Versuche mit verdünnten  Synthesegasen     ausgeführt'    worden, die mit  Bezug auf ein 100 %     iges        Kohlenoxyd-Wasser-          stoffgemisch,    Verdünnungsgrade von 20 und  40% durch Hinzufügung von Stickstoff, Me  than und Kohlensäure aufwiesen (vergleiche  "Journal of     the        Soc.    of     Chemical        Industry     Japan",     Vol.   <B>37,</B> 11, Seite 704/716 B).

   Die  bei diesen Versuchen erzielten Ausbeuten an  flüssigen Produkten in Kubikzentimeter pro  Kubikmeter Synthesegas erreichten nicht die  Ausbeuten eines hochprozentigen Synthese  gases mit einem üblichen Verhältnis von  CO :     H,    wie 1 : 2. Im Gegenteil wurde fest  gestellt, dass die stark verdünnten Gase auf  die Benzinsynthese beträchtlich schädlich  wirken, und dass mit zunehmender Verdün  nung des Ausgangsgases die gebildeten syn  thetischen Benzine allmählich flüchtiger und  leichter werden (vergleiche obige Literatur  stelle S. 711 B).  



  Demgegenüber gelangt man, wie Versuche  ergaben, zu den gleichen und sogar noch bes  seren Ergebnissen, wenn man gemäss dem  Verfahren der Erfindung arbeitet, wobei  überdies zweckmässig die Verdünnung des  Ausgangsgases um so grösser gewählt wird, je  höher der zur Anwendung gelangende Druck  ist oder umgekehrt bei hoher Verdünnung ein  hoher Druck gewählt wird.  



  In einfachster Weise kann auch ein ver  dünntes Synthesegas dadurch hergestellt wer  den, dass man zunächst in bekannter Weise  von einem normalen technischen Synthesegas  mit etwa 12 %     inerten        Gasbestandteilen    aus-      geht und dieses unter atmosphärischem Druck  mit den bekannten Katalysatoren der Benzin  synthese nach     Fischer-Tropsch,    wie sie bei  spielsweise in der Zeitschrift     "Brennstoff-          chemie",    1932, Heft 4, S. 61     ff.    beschrieben  sind, zur Umsetzung bringt.

   Das dabei an  fallende Endgas wird nach     Abscheidung     eines Teils oder aller gebildeten     Reaktions-,     Produkte in der dadurch verdünnten Form  mit Bezug auf seinen Gehalt an Kohlenoxyd  und Wasserstoff nunmehr komprimiert und  in einem zweiten Kontaktofen, gegebenen  falls in mehreren Stufen, unter erhöhtem  Druck mit den gleichen bekannten Kataly  satoren (beispielsweise 33 %     Cobalt,    6 %     Th02     und 61 %     Kieselgur)    umgesetzt.  



  Als Verdünnungsmittel kommen weiter  die meisten technischen brennbaren oder       inerten    Gase und Dämpfe in Betracht.  



  Besondere Vorteile ergeben sich bei der  Verwendung von solchen     Beimischungsgasen     oder Dämpfen, die mit den üblichen tech  nischen Mitteln aus den Endgasen leicht ent  fernt werden können, die also die nach  geschalteten Anlagen zur     Abscheidung    der  Reaktionsprodukte nicht     unnötig    belasten.  Solche Stoffe sind zum Beispiel     CO"        H20,     Alkohole, höhere     gohlenwasserstoffe,   <B>USW.</B>  Weiterhin ist es vorteilhaft, als Verdün  nungsmittel solche Stoffe zu verwenden, die  bei der Reaktion als weniger erwünschte Ne  benprodukte der Synthese auftreten (z. B.       CH"        C0,    und andere).

   Auf diese Weise  kann man je nach dem Mischungsverhältnis  nicht nur die Durchführbarkeit der Synthese  unter Druck verbessern, sondern auch eine  Reaktionslenkung bis zu einem gewissen  Grad vornehmen. Fügt man dem Synthese  gas höhere     Kohlenwasserstoffe,    beispiels  weise Benzindämpfe zu, so lässt sich eine Ver  schiebung der Reaktion im Sinne einer er  höhten Öl-     bezw.    Paraffinbildung erreichen;

    das Gleiche gilt für die     Zumischung    von       Gasoldämpfen.    Ausserdem wird durch den  Zusatz von Benzindämpfen zum Synthesegas  die Lebensdauer des     Katalysators    erhöht,  weil gewissermassen eine automatische Ex-         traktion    der hochsiedenden die Aktivität des  Kontaktes schädigenden Stoffe stattfindet.  



  Man erreicht also mit dieser Massnahme  zwei Effekte,     und    zwar die Verbesserung der  Reaktionslage im Kontaktofen und die Her  stellung eines für andere Nutzzwecke ver  wendbaren     Endgases.     



  Ganz allgemein hat sich herausgestellt,  dass der im Interesse einer glatten Reaktion  erwünschte Gehalt an     Beimischungsgasen          bezw.    Dämpfen um so höher sein darf, je  höher der bei der Reaktion zur Anwendung  gelangende Druck ist. Der überraschend       günstige    Effekt von     verdünnten    Gasen     bezw.     Dämpfen bei der     Ausführung    der Synthese  unter Druck war keinesfalls vorauszusehen;  denn bei der Durchführung der Synthese  unter Normaldruck ist man bestrebt, die Kon  zentration des eigentlichen Synthesegases  möglichst hoch zu halten.  



  Eine     Verdünnung    der Synthesegase hat  man bisher nur vorgeschlagen, um die Re  aktionswärme abzuführen; welche Aufgabe  hier durch die wassergekühlten Kühlelemente  in den Kontaktöfen gelöst wird.  



  Ausser durch Verwendung der vorstehend  angegebenen     Mittel    kann der Erfindungs  gedanke auch in der Weise verwirklicht wer  den, dass man das     Reaktionsendgas    nach teil  weiser oder auch nach völliger     Abscheidung     der Reaktionsprodukte im Kreislauf zurück  führt unter Abzweigung des jeweiligen Über  schusses.

   Die     Beimischung    des Frischgases  zu dem Kreislaufgas braucht nicht notwendig  vor     Eintritt    in den Kontaktofen zu erfolgen,  es ist sogar mit besonderem Vorteil möglich,  die     Zumischung    des Frischgases etwa- in der  Mitte der Reaktionszone oder     stufenweise     über mehrere     Reaktionszonen    verteilt, vor  zunehmen. Man erreicht dadurch     eine    gleich  mässigere Verteilung der Reaktion auf den  ganzen Kontaktofen, während sonst sich die  Hauptreaktion auf die     Gaseintrittsseite    kon  zentriert, wobei wiederum die Gefahr einer  Überhitzung mit verstärkter Bildung uner  wünschter Nebenprodukte auftritt.  



  Die Verringerung der Wirksamkeit des       Katalysators    kann     weiterhin    dadurch er-      reicht werden, dass ein Katalysator hergestellt  wird, der verhältnismässig nur geringe Men  gen an wirksamer Metallsubstanz enthält.  Zum Beispiel wird,      wenn    unter einem Druck  von 3     ata    gearbeitet  erden soll, ein Kataly  sator mit einem. Metallgehalt von 20 bis 50 g  pro Liter Schüttvolumen     angewendet.    Für  Drücke von zum Beispiel 10     ata    ist ein Ka  talysator mit 5 bis 25 g wirksamer Metall  substanz pro Liter Schüttvolumen geeignet.  Arbeitet man mit einem Druck von 100     ata,     so ändern sich diese Zahlen auf 0,5 bis 10 g.  



  Der Gehalt des Katalysators an wirk  samer Substanz wird vorteilhaft nicht nur  dem Druck angepasst, unter dem die Syn  these vor sich geht, sondern auch die Zusam  mensetzung des zu behandelnden Gases kann  berücksichtigt werden. Enthält das Gas  grosse Mengen Kohlenoxyde und Wasserstoff,  so wird ein armer Katalysator verwendet,   während man bei Gasen mit geringem Gehalt  an Kohlenoxyden und Wasserstoff reichere  Katalysatoren im Rahmen des Erfindungs  bereiches benutzen kann.  



  Das Verfahren ist auch anwendbar bei  mehrstufiger     Arbeitsweise,    sowohl wenn in  allen Stufen der gleiche, als auch wenn in  den einzelnen Stufen verschiedene Drücke  aufrechterhalten werden. Bei gleichem Druck  in allen Stufen wird zweckmässig in der nach  geschalteten Stufe ein etwas reicherer Ka  talysator als in der ersten     verwendet.    Zum  Beispiel wird die Wirksamkeit der Kataly  satoren in den einzelnen Stufen so bemessen,  dass sie stufenweise ungefähr in dem gleichen  Masse zunimmt, wie der Gehalt des Arbeits  gases an Kohlenoxyden und Wasserstoff ab  nimmt. In der gleichen Weise kann das Ver  fahren ausgeführt werden, wenn der Druck  in den     nachgesehalteten    Stufen höher ist als  in der ersten.

   In diesem Falle ist es     abar     oft auch zweckmässig, in allen Stufen Ka  talysatoren von etwa gleicher     Mrirksamkeit     zu verwenden. Wird der mit Überdruck  arbeitenden Stufe eine     Stufe    vorgeschaltet,  die mit Atmosphärendruck betrieben wird,  so kann in dieser     Stufe    natürlich wie bisher  üblich gearbeitet werden,    Die Erfindung lässt sich auch in der  Weise abändern, dass an Stelle frischer Ka  talysatoren mit niedrigem Metallgehalt durch  den Gebrauch in ihrer Wirksamkeit ge  schädigte Katalysatoren mit höherem Gehalt  an wirksamen Metallen verwendet werden,  die bei der Synthese unter Atmosphärendruck  noch etwa die gleichen Mengen an Synthese  erzeugnissen liefern würden wie die ersten.

    Auch absichtlich in ihrer Wirksamkeit ge  schädigte oder anderswie hergestellte Kataly  satoren mit ähnlich geringer Wirksamkeit,  die für die Synthese unter Atmosphärendruck  wenig geeignet und unwirtschaftlich sind,  können verwendet werden. Es zeigt sich näm  lich überraschenderweise, dass diese Kataly  satoren bei der Synthese unter Druck auf  volle und oft noch höhere Leistungsfähigkeit  kommen.  



  Während man zum Beispiel einen Kataly  sator dann als ungeeignet und nicht mehr  brauchbar für die Synthese unter Atmosphä  rendruck ansehen kann, wenn er weniger als  70 bis 80 g     Flüssigerzeugnisse    auf den Nor  malkubikmeter technisches Arbeitsgas mit  etwa 80 bis 90 % CO     +        IT2    liefert, so sind  derartige Katalysatoren bei der Synthese  unter höherem Druck vorzüglich geeignet.

    Zum Beispiel liefert ein Katalysator, der bei  Atmosphärendruck 70 g leistet, bei einem  Druck von 2     ata    85 g     Flüssigerzeugnisse.     Ausbeuten von 70 g und weniger unter  Atmosphärendruck und optimalen Bedingun  gen liefern die vorher beschriebenen frischen  Katalysatoren mit geringem Gehalt an     wirk-          sainem    Metall, wenn sie für das Verfahren  gemäss der Erfindung in Frage kommen sol  len. Steigert man den Druck, so können zum  Beispiel mit besonderem Vorteil Kataly  satoren verwendet werden, die unter Atmo  sphärendruck und optimalen Bedingungen  40 g und weniger leisten. Bei 10 Atmo  sphären zum Beispiel steigt dann die Aus  beute wieder auf über 80 g bei guter Lebens  clauer des Katalysators.  



  Werden mehrere Katalysatoren hinterein  ander geschaltet, so können an den Stellen,  die das Reaktionsgas zuletzt     durchströmt,         Katalysatoren mit so grosser     Wirksamkeit     verwendet werden, dass sie bei den bisher be  kannten Verfahren in kürzester Zeit er  schöpft sein würden.

   Zum Beispiel können  in. den nachgeschalteten letzten Schichten  oder Öfen Katalysatoren mit Gehalten von  80 g und mehr im Liter Schüttvolumen an  wirksamer Metallsubstanz verwendet werden  oder solche, die wie die     sogenanuten        Legie-          rungsskelett-Katalysatoren    (vergleiche Zeit  schrift     "Brennstoffchemie",    Band 15, 1934,  Seite 84     ff.)    ganz aus Metall bestehen.  



  Die Veränderung der Wirksamkeit der  Katalysatoren in den einzelnen Schichten  oder Kontaktstufen kann vorteilhaft schliess  lich so vorgenommen werden, dass in jeder  Schicht oder Stufe gleiche Gewichtsmengen  der reagierenden Gasbestandteile, auf die  Raumeinheit der Kontaktmasse     bezogen"    um  gesetzt werden.  



  Die Katalysatoren, welche bei der Aus  führung der Synthese bisher verwendet wur  den, bestehen gewöhnlich aus einem hydrie  rend wirkenden Metall oder Metallgemisch,  z. B. Kobalt oder Nickel. Ausserdem ent  halten sie Metallverbindungen (z. B.     oxy-          discher    Natur wie Oxyde, Karbonate oder  dergleichen), die mit Wasserstoff nicht oder  nur schwer reduzierbar sind. Diese Metall  verbindungen erhöhen die Ausbeute erheb  lich über das Mass, das sich allein durch das  Metall des Katalysators erreichen lässt. Sie  werden nachstehend kurz als Aktivatoren  bezeichnet. Dieser eigentliche Katalysator  (Metall oder Metallgemisch plus Aktivatoren)  wird in feiner Verteilung auf einer Träger  masse, z.

   B.     Kieselgur,        Silikagel,    Aktivkohle  usw. niedergeschlagen, und es bildet das so  gewonnene Erzeugnis die Kontaktmasse.  



  Es ist     bekannt,    dass der Prozentsatz an  Aktivatoren, bezogen auf den metallischen  Anteil des Katalysators zwecks Erzielung  hoher Ausbeuten in bestimmten, ziemlich  engen Grenzen gehalten werden muss; ver  gleiche     "Brennstoffchemie",    Band 12, Seite  225, 1931. In dieser Veröffentlichung wird  beispielsweise der optimale Gehalt eines     Ko-          balt-Thorium-Katalysators    an     Thoriumoxyd       zu<B>18%</B>     Th0z    angegeben. Sowohl bei nie  drigerem als auch bei höherem Gehalt fällt  die Ausbeute und auch die     Lebensdauer    des  Kontaktes erheblich ab.  



  Beispielsweise wurde bei der synthe  tischen Herstellung von     Kohlenwasserstoffen     aus Kohlenoxyd und Wasserstoff bei einem  Druck von 10 Atmosphären ein Katalysator       bestimmt,    welcher nur 12%     Thoriumoxyd     oder gegebenenfalls auch nur 5 %     Thorium-          oxyd,    gerechnet auf das vorhandene metal  lische Kobalt, enthielt. Mit diesem Kontakt  wurde eine Ausbeute von     130g    Flüssig  produkten je Normalkubikmeter Synthesegas  erzielt. Dabei hat es sich als zweckmässig er  wiesen, den Katalysator in bezug auf den  Trägerstoff stark zu verdünnen.

   Beispiels  weise enthielt der erwähnte     Kobalt-Thorium-          oxyd-Katalysator    nur 25g Kobalt je Liter ge  schüttetes Kontaktvolumen. Es können Ka  talysatoren mit höheren oder niedrigeren Ko  balt- und     Thoriumgehalten    benutzt werden.  Unbedingt zweckmässig ist es aber, mit den  Kobalt-     bezw.        Thoriumgehalten    oder zum  mindesten einem von beiden unter der Grenze  zu bleiben, die zur Erzielung optimaler Aus  beuten bei der Synthese unter normalem  Druck     notwendig    sind. Andernfalls wird der  Kontakt sehr schnell, oft schon nach wenigen  Stunden, vergiftet.  



  Werden an Stelle von     Thoriumoxyd    an  dere Aktivatoren, z. B. Oxyde oder Kar  bonate von Uran,     Aluminium,    Magnesium,       Mangan,        Zirkonium,    Beryllium,     Cer,    Titan,  Chrom oder Zink verwendet, so werden die  Gehalte des Katalysators an diesen Aktiva  toren in der gleichen Weise vermindert. All  gemein gilt die Regel, dass der Gehalt an der  artigen Aktivatoren um so geringer sein soll,  je höher der bei der Synthese zur Anwen  dung gelangende Druck ist.  



  Es ist oft vorteilhaft, mit sehr geringen  Gehalten an Aktivatoren oder lediglich mit  unterhalb der Schmelztemperatur reduzierten  hydrierend     wirkenden    Metallen zu arbeiten.  Ein für die Drucksynthese geeigneter Ka  talysator kann auch in der Weise gewonnen  werden, dass das als Wasserstoffakzeptor      wirkende Metall bei der Herstellung des     Xa-          talysators    unvollkommen reduziert wird. Man  kann also zum Beispiel auf     Kieselgur        nieder-          gesehlagenes        Kobaltoayd    in der Weise redu  zieren, dass nur 90 bis 95 % des Kobalts in  die metallische Form übergeführt werden.

    Allerdings reichen die Leistungen derartiger  Katalysatoren nicht an die oben genannten  heran.  



  Ferner können solche Aktivatoren ver  wendet werden, die für die Synthese unter  normalem Druck wegen ungenügender Wirk  samkeit nicht in Frage kommen. Im übrigen  gilt bei dem Verfahren gemäss der Erfindung  der Satz, dass die Zusammensetzung des     Ka-          talysators    für die Synthese unter erhöhtem  Druck so gewählt wird, dass hier ein in seiner  Wirksamkeit     schwäeherer    Katalysator als bei  der Synthese unter normalem Druck zur An  wendung gelangt.  



  In vielen Fällen empfiehlt es sich, den  Kontakt aus mehreren Schichten zusammen  zusetzen, in denen der Katalysator     versehie-          dene    Gehalte an Aktivatoren besitzt; zum  Beispiel wird der geringste Gehalt an Ak  tivatoren beim Gaseintritt und der höchste  beim Gasaustritt gewählt.  



  Die Ausbeute und Lebensdauer der Kon  takte kann weiterhin dadurch gesteigert wer  den, dass beim Gaseintritt eine niedrigere  Temperatur als in den übrigen Partien des  Kontaktes oder eines Teils desselben ein  gehalten wird, zum Beispiel lässt man die  Temperatur vom Gaseintritt entweder gleich  mässig oder     sprungweise    ansteigen.  



  Mit den geschilderten Katalysatoren von  geringer Wirksamkeit lässt sich unter gewis  sen Bedingungen auch eine Verschiebung des  Anteils an Benzin in den erhaltenen flüs  sigen Produkten in der Richtung einer Er  höhung dieses Anteils erzielen, wobei unter  Benzin diejenigen Kohlenwasserstoffverbin  dungen verstanden werden, die bei Atmo  sphärendruck unter 200   C sieden. In der  gleichen Richtung wirkt die Anwendung ver  dünnter Ausgangsgase, indem die Verdün  nung durch Erhöhung der     Inertbestandteile       im Gas oder durch Beimischung von Kreis  laufgas oder durch Beimischung der Reak  tionsprodukte der Synthese oder durch Zu  mischung von Wasserdampf, Kohlensäure  oder dergleichen erfolgt.

   Es kann aber auch  lediglich ein Überschuss an Kohlenoxyd     bezw.     Wasserstoff über das theoretische Verhältnis  von 1 : 2 hinaus angewendet werden. Auch  durch geeignete Einstellung der Reaktions  temperatur und der Geschwindigkeit, mit der  das Gas durch die Kontakte geführt wird       bezw.    durch Änderung der Kühlung lässt sich  das Verhältnis von Benzin zu<B>01</B> erhöhen.  Alle diese Massnahmen, die die Benzinbildung  begünstigen, führen jedoch bei druckloser  Synthese zu einer Verringerung der Gesamt  ausbeute an     Flüssigprodukten    bezogen auf  den Normalkubikmeter durchgesetztes Syn  thesegas.

   Wendet man jedoch Drücke von  über 2 Atmosphären, zweckmässig von 10 bis  100 Atmosphären an, so erreicht man neben  einer ausreichenden Lebensdauer der Kon  takte gleichzeitig auch eine Steigerung der  Gesamtausbeute an flüssigen Erzeugnissen.  Durch die Anwendung des Druckes kann  ebenso der spezifische Gasdurchsatz auf die  Einheit der     Kontaktgewicktsmenge    bezogen  ganz erheblich gesteigert werden.  



  Bei Verwendung älterer Katalysatoren,  die in ihrer Wirksamkeit nachzulassen be  ginnen, kann man beim Arbeiten unter Druck  die Anfangsausbeute ganz oder nahezu ganz  wieder erreichen, wenn man den Gasdurch  satz mit der Verminderung der     Kataly-          satorwirksamkeit    zunehmend herabsetzt. Au  sserdem kann man bis zu einem gewissen  Grade das Nachlassen der     Katalysatorwirk-          samkeit    ausgleichen, indem man die Tem  peratur     und,7oder    den Druck zunehmend er  höht.

   Wird mit verdünntem Ausgangs- oder  mit Kreislaufgas unter Druck gearbeitet, so  bietet sich auch die Möglichkeit, dem Nach  lassen der Kontaktwirkung durch Erhöhung  der Konzentration des Kohlenmonoxydes  und/oder des Wasserstoffes entgegenzuwir  ken,     indem    man zum Beispiel den Anteil des  Kreislaufgases am     Gesamteintrittsgas    ver  mindert.      Der Druck in dem Druckteil der     Xata-          lyse    kann verschieden gewählt werden.

    Zweckmässig ist es, den Druck so hoch zu  wählen, dass der     Partialdruck,    der in diesen  Stufen zur Reaktion gelangenden Gas  bestandteile (Kohlenoxyd und Wasserstoff)  mindestens dem     Partialdruck    im Ausgangs  gas bei der Synthese unter Atmosphären  druck entspricht. Enthält zum Beispiel das  Endgas der ungefähr bei 1 Atmosphäre  arbeitenden ersten Stufen noch 30 %     (C0+11-,)          iin    Ausgangsgas, so arbeitet man zweck  mässig in der     folgenden    Stufe mit zum Bei  spiel mindestens 3 Atmosphären.

   Ist noch  eine dritte Stufe vorgesehen, so hält man in  dieser den Druck bei einem Gehalt von bei  spielsweise     2070    (CO     -I-        H2)    über     41/2    Atmo  sphären, z. B. 5 bis 6 Atmosphären.  



  Die Reaktionstemperaturen in der oder  den Stufen des Druckteils Katalyse können  gleich denen gewählt werden, die für die  Synthese unter Atmosphärendruck üblich  sind.     Man    kann aber auch niedrigere oder  höhere Temperaturen anwenden. Dies hängt  zum Beispiel von dem Zustand der Kontakt  masse und von der Druckhöhe ab.  



  Im allgemeinen wird man bei frischer  Kontaktmasse und bei höherem Druck mit  niedrigerer Temperatur arbeiten, während bei  niedrigerem Druck oder alter Kontaktmasse  eine höhere Reaktionstemperatur zweckmässig  ist. Das Verfahren gemäss der Erfindung  kann auch bei solchen Arbeitsweisen zur An  wendung gelangen, bei denen innerhalb einer  oder mehrerer Stufen ein Gaskreislauf auf  rechterhalten wird.  



  Das Verhältnis     Kohlenoxyd    zu Wasserstoff  in den der ersten im Kreislauf arbeitenden  Ofengruppe zugeführten Gasen kann auf 1 : 2  gehalten werden. Mit Vorteil kann man aber  auch ein     kohlenoxydreiches    Gas wählen, wo  durch man zu klopffesteren Produkten gelangt.  Naturgemäss enthalten dann die Abgase der  ersten     Kontaktofengruppe    ebenfalls ein     koh-          lenoxydreicheres    Gas. Da dieses Gas für eine  weitere Umsetzung zu arm an Wasserstoff  ist, wird man es zweckmässig vor Eintritt in  die zweite, nicht mit Kreislauf arbeitende         Kontaktofengruppe,    etwa durch     Zumischung     von Wasserstoff korrigieren.  



  An Stelle der     Hintereinanderschaltung    ge  trennter     Kontaktofensysteme    kann man auch  mit einem einzigen Kontaktofen die Kreis  laufführung auf einen Teil der Ofenlänge be  schränken und lässt lediglich den zweiten  Teil des Ofens vom Kreislauf unberührt.    <I>Beispiel 1:</I>  100 g technisches     Kobaltnitrat,    das mit  Ni, Fe,     Cu,    As oder dergleichen     verunreinigt     ist, wird zusammen mit 20 g     Thoriumnitrat     in Wasser gelöst. In die Lösung werden  150g     Kieselgur    eingerührt. Unter kräftigem  Rühren wird dann die Fällung der Metalle  mit     Pottaschelösung    vorgenommen.

   Der Nie  derschlag wird     abgenutscht,    mit heissem Was  ser gewaschen und bei<B>350'</B> C mit Wasser  stoff reduziert. Diese insbesondere durch Fe,       Cu    und As teilweise vergiftete Kontaktmasse  liefert bei der Synthese einer Kohlenmonoxyd  und Wasserstoff im Verhältnis 1 : 2 enthal  tenden Gasmischung bei der optimalen Tem  peratur von<B>230'</B> C unter Atmosphärendruck  8 g Öl und 40g Benzin je Normalkubik  meter Ausgangsgas. Durch Zusatz von Ver  dünnungsgasen, z. B. Stickstoff, Methan,  Wasserdampf, gehen die Öl- und die Benzin  bildung zurück, wobei die Ölbildung bald  ganz verschwindet.  



  Wird mit dem gleichen Kontakt und dem  gleichen Gas unter Druck von 10     ata    gearbei  tet bei einer Temperatur von 200 bis 220' C,  so entstehen 60 g Benzin und 70 g<B>01</B> je  Kubikmeter Ausgangsgas. Setzt man die er  wähnten     Verdünnungsgase    zu, so geht die       Ölbildung    zurück zunehmend mit der zu  gesetzten Gasmenge. Die Gesamtausbeute an  Öl und Benzin bleibt aber bei passend bemes  senem Gasdurchsatz, zum Beispiel 2 Normal  kubikmeter Gas und Stunde je Kilogramm  Co, annähernd gleich. Die Abänderung des  Verfahrens gemäss der Erfindung, die auf  Erhöhung der Benzinbildung, z.

   B. durch  Anwendung verdünnter Gase, ausgeht, hat  den Vorteil, dass die Lebensdauer des Kon-           taktes    um ein     Mehrfaelies    gesteigert wird,  z. B. auf 3 Monate.  



  <I>Beispiel 2:</I>  Als Ausgangsgas für die Synthese wurde  ein Gas folgender Zusammensetzung verwen  det:  20 %     N.,    7 %     CO"    10 %     CH"    21 % CO  und 42 %     H,.     



  Nach Überleiten dieses Synthesegases über  einen Kontakt bestehend aus 33 % Co, 6       ThO.,    und 61 %     Kieselgur    bei 190   C und  einer Gasgeschwindigkeit von 1,6 Normal  liter je Gramm Co in der Kontaktmasse und  Stunde, wurde eine Ausbeute an Benzin, f)1  und Paraffin, das heisst an flüssigen Pro  dukten von 68 g je Normalkubikmeter Aus  gangsgas erzielt, sofern unter atmosphäri  schem Druck (Normaldruck) gearbeitet  wurde. Führt man die     rimsetzung    im glei  chen     Kontaktofen    bei 12 Atmosphären durch,  so erzielt man eine Ausbeute an flüssigen       Kohlenwasserstoffen    von 88 g je Normal  kubikmeter, wenn man die Temperatur ent  sprechend dem höheren Druck niedriger hält  (180 statt<B>190'</B> C).

   Wird das gleiche Aus  gangsgas bei 60 Atmosphären Druck und  einer Temperatur von 174   C mit dem glei  chen Kontakt katalytisch umgesetzt, so stei  gert sich die Ausbeute an den genannten  flüssigen     Kohlenwasserstoffen    auf 96 g je       Normalkubikmeter.     



  <I>Beispiel 3:</I>  Wird über den gleichen im Beispiel 2 be  schriebenen Katalysator bei atmosphärischem  Druck ein Synthesegas von der Zusammen  setzung 4 %     N"    2 %     CO.",    4 %     CH"    30 % CO  und 60 %     H#    geleitet     (sogenanntes    Frisch  gas), und verdünnt man dieses normale Syn  thesegas mit den bei dieser drucklosen Syn  these anfallenden Endgasen durch     Riickfüh-          rung    im Kreislauf, so erhält man ein v     er-          kn     Synthesegas von etwa<B>10%</B>     N_,    6       C02,    17 %     CH,

          +    Homologe, 22 % CO und  45 %     H..        \Wird    der Gasdurchsatz wiederum  auf 1 Normalliter je Gramm Kobalt und    Stunde, bezogen auf das Frischgas,     gehalten,     so erhält man bei atmosphärischem Druck  und<B>190</B>   C 95 g flüssige     Kohlenwasser-          stoffe,    je Normalkubikmeter Frischgas, da  gegen bei 12 Atmosphärendruck und<B>180'</B> C  121 g und bei 60 Atmosphären und 174' C,  sogar 138 g pro Normalkubikmeter Frisch  gas. Steigert man schliesslich den Druck auf  200 Atmosphären, so empfiehlt es sich, die  Verdünnung des Gases beim Eintritt in den  Kontaktofen, z.

   B. durch eine stärkere Kreis  laufführung des Endgases, noch höher zu  treiben, so dass es etwa folgende Zusammen  setzung erhält: 20 %     N_,    13 % CO, 42 %     CH4,     8 %<B>CO,</B> und 17 %     Hz.    Mit diesem verdünn  ten Gas erhält man alsdann bei<B>170</B>   C und  den gleichen Bedingungen des Katalysators  148 g flüssige     Kohlenwasserstoffe    je Normal  kubikmeter Frischgas.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur katalytischen Umwand lung von Kohlenoxyd und Wasserstoff ent haltenden Gasgemischen in mehrgliedrige Kohlenwasserstoffe mit Hilfe von in Kon taktöfen zwischen eng beieinander liegenden, auf konstanter Temperatur gehaltenen Kühl elementen fest angeordneten Katalysatoren, die hydrierend wirkende Metalle, schwer reduzierbare Metallverbindungen und Träger stoffe in solchen Mengen enthalten, dass der Katalysator 100 g oder weniger hydrierend wirkende Metalle je Liter geschüttetes Kon taktvolumen enthält und bei Atmosphären druck zur Bildung von Benzin, Öl und Paraffin bei Temperaturen unterhalb der Methanbildungstemperatur imstande ist,
    ge kennzeichnet durch die Verwendung von ver dünnten Synthesegasen mit mehr als 20 Inertgasen in Kombination mit der Anwen dung von Drücken über 2 atm. UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehalt an Inert- gasen von über 20/120" durch Rückführung eines Teils des Synthesegndgases in den Kontaktofen erzielt wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zurückgeführten Syntheseendgase vor Wiedereintritt in den Kontaktofen von den über Raumtemperatur siedenden Reaktionsprodukten entfernt werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Synthesegas mit mehr als 20% Inertgasen das Endgas einer bei Atmosphärendruck arbeitenden Benzinsynthese verwendet wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Kontakte mit weniger als 50 g hydrierend wirkende Metalle je Liter geschüttetes Kontaktvolumen ver wendet werden. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Kontakte mit weniger als<B>18%</B> Ak tivatoren bezogen auf das vorhandene hy drierend wirkende Metall verwendet wer den. 6. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Gebrauch in ihrer Aktivi tät geschädigte Katalysatoren verwendet werden. .
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