CH183162A - Dose, insbesondere Konservendose, mit einer Einrichtung zum Anwärmen ihres Inhaltes. - Google Patents
Dose, insbesondere Konservendose, mit einer Einrichtung zum Anwärmen ihres Inhaltes.Info
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Description
Dose, insbesondere Konservendose, mit einer Einriehtung zum Anwärmen ihres Inhaltes. Es sind Konservendosen bekannt, die mit einem doppelten, zur Aufnahme einer ohne Luftzufuhr brennenden Glühpatrone dienen den Boden versehen sind, wobei der innere Boden flachmuldenförmig ausgebildet ist und die Glühpatrone in :diese Mulde, jedoch mit beträchtlichem Spiel, also unter Zwi schenschaltung eines Luftpolsters, hinein ragt. Dieses Luftpolster zwischen Glüh- patrone und Innenboden der Dose verhindert eine rasche Wärmeübertragung an den Inhalt der Dose, bildet aber ausserdem eine Gefahr für die die Glühpatrone umgebenden Wände, falls :diese aus Blech bestehen sollten, da sie dann infolge der schlechten Wärmeabfuhr leicht verbrennen. Gegenstand der Erfindung ist nun eine Dose, insbesondere eine Konservendose mit einer Einrichtung zum Anwärmen ihres In haltes, wobei das Kennzeichen der Erfindung darin besteht, da.ss diese Einrichtung, die eine Glühmasse, eine Zündmasse und eine Zünd vorrichtung aufweist, als patronenförmige Einheit ausgebildet und in in einem der Bö den der Dose vorgesehene der Patronenform angepasste Vertiefung eingesetzt ist, wobei sich der die Glühmasse enthaltende Teil der Einheit an der Wand -der Vertiefung satt anschmiegt. Dadurch, :dass nunmehr :die Vertiefung die patronenförmige Einheit in dem Teil, der die Glühmasse aufnimmt, ohne Luftpolster umschliesst, wird die Gewähr einer fast ver lustlosen Wärmeübertragung an :den Dosen inhalt :geboten. Die Zeichnung veranschaulicht beispiels weise Ausführungsformen des Erfindungsge genstandes, und zwar zeigen die Fig. 1 und 2 je eine Ausführungsform in vertikalem Längs schnitt, während die Fig. ä eine Einzelheit .der Fig. 2 wiedergibt. Die Fig. 4 zeigt im Längsschnitt eine dritte Ausführungsform. In Fig. 1 ist mit 1 die Dose, und zwar im gezeichneten Ausführungsbeispiel eine Kon servendose bezeichnet, :deren Boden 2, der mit :dem Dosenmantel verlötet ist, mit einer Vertiefung 3 versehen ist, in welche die Heizpatrone eingesetzt ist. Diese Heizpatrone weist einen Blechmantel 4 auf, der einen Napf 5 aus feuerfestem Material, wie Mag nesit, Speckstein oder dergleichen umschliesst und sich. satt an der Wand anschmiegt. Der Napf 5 nimmt die Glühmasse 6 auf. Der Blechmantel 4 wird durch eine mit Öffnun gen 7 versehene Abdeckhaube 8 nach aussen abgeschlossen. Innerhalb dieser Abdeckhaube befindet sich ein zylindrisches Zwischenstück 9, das ,gleichfalls aus Magnesit, Speckstein oder dergleichen bestehen kann und das in seinem untern Teil Durchbrechungen 10 auf weist. Diesen ist innen ein Gitter, Netz oder dergleichen aus Metall 11 zugeordnet, das ein Verstreuen der Zünd- und Glühmasse verhindern soll. Das zylindrische Zwischen stück 9 dient vor allem dazu, die Zündstelle und den Verbrennungsraum gegen die Ab deckhaube abzudecken. Das zylindrische Zwischenstück 9 weist eine mit einer Büchse 12 ausgestattete Bohrung auf, in weleher der Zündstift 13 geführt ist. Das mit Zündmasse versehene Ende de's Zündstiftes kommt zwi schen den beiden innen gerauhten, ebenfalls mit Zündmasse versehenen federnden Zungen oder Lappen 12a der Büchse 12 zu liegen und ist zwischen diesen eingeklemmt. Beim Abwärtsstossen des Zündstiftes wird die Zündmasse desselben an -den gerauhten Zun gen der Büchse 12 entzündet und stösst im brennenden Zustand gegen die in der<B>Glüh-</B> masse 6 eingebettete Zündmasse 14, wodurch nunmehr die eigentliche Zündung erfolgt. Die Verbrennungsgase können dabei durch die Öffnungen 10 bezw. 7 entweichen. Um den Inhalt der Heizpatrone beim Lagern derselben vor atmosphärischen Ein flüssen zu schützen, können die Öffnungen 7 und die Einstossöffnung 15 durch Papier streifen oder dergleichen überklebt sein. Die Dose .gemäss .der zweiten Ausfüh rungsform weist, wie Fig. 2 zeigt, einen Schraubdeckel 2a auf, welcher mit einer Ver tiefung 3 zur Aufnahme der Heizpatrone ,ausgestattet ist. Die in Fig. 2 dargestellte Heizpatrone besitzt im wesentlichen den gleichen Auf bau wie die gemäss Fig. 1. .Sie unterscheidet sich lediglich dadurch, dass statt des zylin drischen Zwischenstückes 9 ein solches aus Blech 9a verwendet wird, das denselben Zweck wie das erstgenannte hat und dass die Betätigung. des Zündstiftes nur einer Auslösung bedarf, sich sonst aber selbsttätig vollzieht. Zu diesem Zwecke ist im Deckel eine Scheibe 20 vorgesehen, die unter der Wir kung einer Feder 21 steht und eine Öffnung aufweist, die mit .dem Ansatz 22 des Aus lösebolzens 23 zusammenwirkt. Wird der Bolzen 23 aus der Lage 'gemäss Fig. 2 in die Lage .gemäss Fig. 3 verdreht, so gibt der An satz 22 die Scheibe 2,0 frei, so dass dieselbe unter dem Einfluss der gespannten Feder 21 nach abwärts schnellt und gegen den Zünd stift 13 schlägt. Die erste Ausführungsform der Dose könnte ebenfalls mit dieser Aus- lösung-s- und Betätigungsvorrichtung für die Zündvorrichtung ausgestattet sein. Gemäss Fig. 4 ist im Boden oder Deckel 31 der Dose 1 eine Vertiefung 32 vorge sehen, die zweckmässig oben bei 33 etwas er weitert ist. Die in diese Vertiefung einsetz bare und herausnehmbare, eine Einheit bil dende Patrone weist ,den Napf 34 aus -dick wandigem, feuerfestem Material und den mit ihm lösbar verbundenen Kopf auf, der eine besondere Ausbildung besitzt. Dieser Kopf teil weist eine Kappe 36 auf, die unten ver breitert ist und mit dieser ringförmigen Ver breiterung 36a auf einen gestuften Absatz des obern Teils .des Napfes im Klemmsitz lösbar aufgesetzt ist. Die Kappe 36 weist Ausnehmungen 37 auf, die zweckmässig durch ein Gitter 38 abgedeckt sind. Durch Klammern oder Nieten ist mit .der Kappe 36 eine zweite Kappe 36b fest verbunden, die als Handgriff dient. Zwischen den beiden Kappen 36, 36b ist eine Wärmeschutzeinlage 39, zum Beispiel aus Asbestpappe oder der gleichen vorgesehen. An der Kappe 36 ist eine im -Querschnitt lyraförmige oder sonst- wie zweckmässig gestaltete Feder 40 vorge sehen, die zusammen mit dem Zündstift 41 die Zündvorrichtung für die Glühmasse 42 bildet. Der Zündstift 41 kann durch irgend einen äussern Stempel in .die Glühmasse hin eingestossen werden, wobei der Kopf des Stiftes sich an den muhen Federlappe? ent zündet und damit auch die Glühmasse in Tätigkeit setzt. Das wesentliche Merkmal dieser Ausfüh- iungsform bildet die leichte Trennbarkeit des Napfes von seinem Kopfteil, wodurch die Teile oftmalig zur Wiederverwendung gelangen können. Ferner ist der dickwandige Napf ohne jegliche Metallhülse in die napf- artige Vertiefung des Bodens und Deckels unmittelbar eingesetzt und schmiegt sich satt an deren Wand an. Die Dose gemäss der Erfindung wie das Beispiel der Fig. 2 zeigt, kann auch als Proviantdose ausgebildet sein. In der Tou ristik erspart daher diese Dose die 'Mitnahme eines besonderen Spirituskochers. Diese Pro viantdose könnte ein zum Beispiel als Feder ventil ausgebildetes Sicherheitsventil auf -eisen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCFI Dose, mit einer Einrichtung zum An wärmen ihres Inhaltes, dadurch gekennzeich net, dass diese Einrichtung, die eine Glüh- masse, eine Ziindmasse und eine Zündvor richtung aufweist, als patronenförmige Ein heit ausgebildet und in in einem der Böden der Dose vorgesehene, der Patronenform an gepasste Vertiefung eingesetzt ist, wobei sich der die Glühmasse enthaltende Teil der Ein heit an die Wand der Vertiefung satt an schmiegt.UNTERANSPRüCHE: l.. Dose nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zündvorrichtung zwei gegeneinanderfedernde Lappen und einen zwischen diesen eingeklemmten Stift aufweist, wobei sowohl der letztere, als auch die ersteren mit einer Zündmasse versehen sind. 2. Dose nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Glühmasse in einem feuerfesten dickwandigen Napf eingebet tet ist, an den sich nach aussen eine Ab deckhaube anschliesst, die die Zündvor richtung für die Glühmasse umschliesst. 3.Dose nach Patentanspruch und Unteran-. Spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Napf von einem Mantel umgeben ist, welcher nach aussen durch die Abdeck- haube abgeschlossen ist, die an Lappen einen Zündstift trägt. 4. Dose nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 2 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Zündstelle gegen die mit Bohrungen versehene Abdeckhaube durch eine gleichfalls mit Ausnehmungen versehenes zylindrisches Zwischenstück aus feuerfestem Material abgedeckt ist. 5.Dose nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 2 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Zündstelle gegen die mit Bohrungen ausgestattete Abdeckhaube durch ein gleichfalls mit Ausnehmungen versehenes Zwischenstück aus Blech ge schützt ist. 6. Dose nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 2 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Ausnehmungen des Zwischenstückes mit einem Metallnetz versehen sind, um ein Verstreuen der Glühmasse zu verhindern. 7.Dose nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 2 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass der Zündstift in einer Hülse geführt und am Ende mit Zündmasse ver sehen ist, die beim Einstossen des Stiftes an Reibflächen der den Zündstoff halten den Lappen entzündet wird, welche Lap pen an der Führungshülse ausgebildet sind. B. Dose nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 2 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass für die Betätigung des Zündstiftes ein unter ständiger Federkraft stehendes Organ vorgesehen ist, dessen Verriegelung von aussen gelöst werden kann, worauf der Stift gegen einen in der Glühmasse eingebetteten Zündsatz stösst. 9.Dose nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass mit dem dickwandigen Napf ein doppelwandiger Kopf lösbar durch Klemmsitz verbunden ist, der die Zündvorrichtung trägt, wobei der @Tapf in die Vertiefung eines der Dosenböden ohne Metallhülse herausnehmbar einge setzt ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH183162T | 1934-09-10 |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0356141A1 (de) * | 1988-08-18 | 1990-02-28 | Nissin Shokuhin Kabushiki Kaisha | Sich selbst erhitzender Behälter |
| EP0363494A4 (de) * | 1988-03-18 | 1990-07-03 | Nippon Steel Corp | Wärmeerzeugungselement. |
-
1934
- 1934-09-10 CH CH183162D patent/CH183162A/de unknown
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| EP0356141A1 (de) * | 1988-08-18 | 1990-02-28 | Nissin Shokuhin Kabushiki Kaisha | Sich selbst erhitzender Behälter |
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