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CH167084A - Fenstergitter. - Google Patents

Fenstergitter.

Info

Publication number
CH167084A
CH167084A CH167084DA CH167084A CH 167084 A CH167084 A CH 167084A CH 167084D A CH167084D A CH 167084DA CH 167084 A CH167084 A CH 167084A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
fabric
window
strips
grille according
sub
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Sylvester Ewald
Original Assignee
Sylvester Ewald
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sylvester Ewald filed Critical Sylvester Ewald
Publication of CH167084A publication Critical patent/CH167084A/de

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  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)

Description


  Fenstergitter.    Die Erfindung betrifft, ein Fenstergitter  zum Schutz gegen Fliegen und andere In  sekten. Das Neuartige der Erfindung besteht  darin,     dass    dasselbe aus einem weichen, ge  schmeidigen und weitmaschigen Gewebe aus  Hanf oder einem ähnlichen Webmaterial be  steht und zur Erzielung der erforderlichen  Widerstandsfähigkeit<B>und</B> Zähigkeit mit  einem geschmeidigen und versteifenden     Über-          zugsmaterial    aus Kautschuk oder einem ähn  lichen Stoff überzogen ist, der im feuchten  Zustande klebrig und im trockenen Zustande  zäh und geschmeidig ist, das Gewebe  fester zusammenfügt und ihm die Festigkeit  eines Drahtgeflechtes verleiht,

   ohne die grö  ssere Geschmeidigkeit und Biegsamkeit des  Gewebes gegenüber     Drahigeflecht    zu beein  trächtigen.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung  ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt.  Das Gitter a besteht aus einem weit  maschig geflochtenen Gewebe aus Hanf oder  ähnlichem     Webmaterial    in Schnur- oder    Bandform, wobei die Grösse der Maschen etwa  derjenigen von gewöhnlichen Fliegengittern  aus     Drahtgeflecht    entspricht. Ein solches  Gitter oder Netz aus Gewebestoff hat nicht  die nötige Widerstandsfähigkeit und Starr  heit, um ausgespannt werden zu können,  ohne     dass    sich die Maschen nach irgend einer  Richtung verzerren oder die Fäden reissen.

    Um diesen     Manael    zu beseitigen, ist das Ge  webegeflecht, zum Beispiel durch Eintauchen  oder Überpinseln, mit einem Überzug einer  im nassen Zustande klebrigen und im     getroek-          neten    Zustande geschmeidigen und zähen  Masse überzogen. Als     Überzugsmaterial    eignen  sieh Kautschuk und ähnliche Stoffe, zu denen  insbesondere auch     Zelluloseverbindungen,    wie       Zelluloseester    und dergleichen, zählen.

   Die  ser Überzug, verstärkt und     versteift    die ein  zelnen Fäden des Gitters und hält die     Kreu-          zungssiellen    der Fäden fest zusammen, so     dass     sieh das Gitter beim Ausspannen nicht mehr  verzieht. Anderseits ist der Überzug ausser  ordentlich geschmeidig und zäh und springt      nicht ab, wenn das Gitter auf eine Walze  von verhältnismässig sehr geringem Durch  messer aufgerollt wird. Beim Ausspannen  <U>nimmt</U> das Gitter sofort wieder eine ebene  Fläche ein.

   Das Gitter eignet sieh daher  besonders für die Verwendung als     aufroll-          bares    Fenstergitter, das in Vorrichtungen von  kleinsten Abmessungen     unterbringbar    ist,  wobei diese Vorrichtungen an dem Kämpfer  des Fensterrahmens bei Flügelfenstern vor  teilhaft angebracht sein können und bei  dieser Anwendung zwischen den Fensterflü  geln     unddem        Oberlichtfenster    fest und blei  bend angeordnet sein können. Dabei hat  das Gitter durch den Überzug die erforder  liche Steifheit, um sich überall an den     Fell-          sterrahmen    anlegen oder andrücken zu lassen.

    Vorteilhaft können die Längsränder des Ge  webes mit stärkeren Gewebestreifen<B>b</B> ver  sehen sein, und auch- in     der    Querrichtung  kann das Gewebe mit stärkeren und ver  steifenden Gewebestreifen     c    durchzogen sein.  Diese stärkeren Gewebestreifen<B>b</B> und     c    kön  nen sowohl dadurch erzielt werden,     dass    in       diesen    Streifen das Geflecht dichter oder     eng-          masehiger    ist, oder indem dickere Gewebe  fäden an diesen Stellen zur Anwendung kom  men, die zudem auch     dicht-er    angeordnet sein  können.

   Die Richtung der Querstreifen       muss    nicht, rechtwinklig zu den Seitenrändern  verlaufen, sondern kann auch diagonal über  das Geflecht verlaufen. Das Gewebe kann  ferner auf einer oder auf beiden Seiten mit       Farbinustern    versehen sein, und zwar können  diese     Farbinuster    vor oder nach dem Auf  bringen des Überzuges aufgetragen sein.  



       #n        ZD   <B>C</B>

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Fenstergitter zum Schutze gegen Fliegen Lind andere Insekten, dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe aus einem weichen, geschmei digen und weitmaschigen Gewebe aus Hand oder einem ähnlichen Webmaterial bestellt und zur Erzielung der erforderlichen Wider standsfähigkeit und Zähigkeit mit einem geschmeidigen und versteifenden Überzugs- D <B>0</B> material aus Kautselluk oder einem ähnlichen Stoff überzogen ist, der in nassem Zustande klebrig und in trockenem Zustande geschmei dig und zäh ist,
    das Gewebe fester zusam- menfüat und ihm die Festigkeit eines Draht geflechtes verleiht, ohne die gegenüber Draht geflecht grössere Geschmeidigkeit und Bieg samkeit des Gewebes zu beeinträchtigen. <B>.</B> UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Fenstergitter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Zelluloseester und ähnliche Zelluloseverbindungen als Überzugsstoff des Gewebes dienen. 2.
    Fenstergitter nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeich net, dass das Gewebe an den Längs rändern durch Gewebestreifen<B>(b)</B> ver stärkt ist. <B>3.</B> Fenstergitter nach Patentanspruch und Enteransprüchen <B>1</B> und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass das Gewebe in der Querrichtung durch schmale Gewebestrei- èn <B>(e)</B> versteift ist.
    4. Fenstereitter nach Patentanspruch und Unterausprüchen <B>1</B> und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass' das Gewebe in diago naler Richtuno- durch schmale Gewebe- zz streifen verstärkt ist. <B>5.</B> Fenstergitter nach Patentanspruch und Unteransprüchen <B>1</B> bis<B>3,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die verstärkenden Ge webestreifen<B>(b, e)</B> durch Vervielfachung der Gewebefäden an diesen Stellen her gestellt sind.
    <B>5.</B> Fenstergitter nach Patentanspruch und Unterausprüchen <B>1</B> bis<B>3,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die verstärkenden Ge webestreifen<B>(b, e)</B> durch Anwendung dickerer Gewebefäden hergestellt sind. <B>7.</B> Fenstergitter nach Patentanspruch. und Unteransprüchen<B>1</B> bis<B>3,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass das Gewebe mit Farb- mustern versehen ist.
CH167084D 1932-03-02 1933-02-23 Fenstergitter. CH167084A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE167084X 1932-03-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH167084A true CH167084A (de) 1934-02-15

Family

ID=5686337

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH167084D CH167084A (de) 1932-03-02 1933-02-23 Fenstergitter.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH167084A (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0093827A1 (de) * 1982-05-10 1983-11-16 L. &amp; E. Adler KG Insektenschutz für Gebäudeöffnungen und Verfahren zu seiner Herstellung
DE19840170A1 (de) * 1998-09-03 2000-03-23 Beiersdorf Ag Verfahren zum teilweisen Unsichtbarmachen von Fliegengittern
WO2001029360A1 (en) * 1999-10-19 2001-04-26 Dario Tagliabue Decorated nets, especially for mosquito netting and process for production

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