Kohlenstaubmühle mit Sichter. Die Erfindung bezieht sich auf eine Köh- lenstaubmühle, bei welcher Zerkleinerungs werkzeuge den in Luft schwebenden Staub unmittelbar in den Sichter schleudern, aus dein durch ein Gebläse der Feinstaub ange saugt und nach der Verwendungsstelle weiter gedrückt wird.
Der Erfindung-gemäss ist der kastenförmige Sichter nach unten gegabelt, um sich einerseits an den Ausstossstutzen der Mühle anzuschliessen und anderseits den zum Einlauf der Mühle führenden Rücklauf für die Griesse zu bilden. Das ergibt eine beson ders einfache und wirksame Gesamtanlage.
In Fig. 1 ist eine beispielsweise Aus führungsform einer solchen Mühle mit dem Sichter durch einen senkrechten Schnitt ver anschaulicht.
Auf das Mühlengehäuse 1 mit den als umlaufende Schläger 2 ausgebildeten Zer kleinerungswerkzeugen ist der kastenförmige Sichter 6 aufgesetzt. Dieser ist nach unten ;egabelt, um sich einerseits an den Ausstoss stutzen 5 der Mühle anzuschliessen und ander seits einen Rücklauf 7 zu bilden, der zu dein Einlauf 8 der 1UIühle führt. Das Gebläse 4 ist auf den Sichter mittelst Saugstutzen 3 aufgesetzt. Es wird von dem das Schlag werk treibenden Motor aus durch Riementrieb angetrieben.
Die trockene, stückige oder kör nige und mehr oder weniger staubhaltige Kohle wird in den Trichter 10 aufgegeben und durch die Beschiekungsvorrichtung 9 mit Magnetausscheider zum Einlauf 8 der Mühle geleitet.
Das Gebläse 4 saugt durch den Sichter hindurch Luft durch den Einlauf 8 in die Mühle, durch welche sie im wesentlichen in achsialer Richtung, also in der Richtung des Pfeils z hindurchstreicht.
Das zerkleinerte Gut gelangt mit der Luft durch den Stutzen 5 in den Sichter 6, wo es durch die eingebogene Wand 15 gegen die Lenkfläche 16 hin abgebogen wird. Hier bei setzen die Griesse ihre Bewegung (siehe Pfeile y) nach der Lenkfläche 16 fort, um dann in den Rücklauf 7 herabzufallen -und aus diesem wieder in den Einlauf 8 der Mühle zurückzukehren. Der Feinstaub beteiligt sich an dieser Bewegung nicht, sondern geht mit der Luft (siehe Pfeile x) zur Gebläsekammer 1, worauf das Staubluftgemisch zu der nicht gezeichneten Verbrauchsleitung gedrückt wird.
Die Saugwirkung kann durch eine in dein Saugstutzen 3 angeordnete Klappe 17 ge regelt werden.
Eine derartige Mühle mit Sichtei ergibt einen kompakten Bau, sowie eine besonders gute Führung von Kohlenstaub (Feinstaub und Griesse) und Luft auf möglichst kurzem Wege, sowie eine regelbare Wirkung der Mühle und des Sichteis.
Eine ähnliche Einrichtung lässt sich auch bei Anlagen derselben Grundordnung treffen, bei denen aber das Mühlengehäuse durch eine Zwischenwand, die nur von der gemeinschaft lichem Welle für die Zerkleinerungswerkzeuge und die Gebläseflügel durchbrochen wird, in eine Zerkleinerungskammer und eine Gebläse- kamrner zerlegt ist.
Der Saugstutzen der Ge- bläsekammer und 'der Ausstossstutzen der Zerkleinerungskammer werden hierbei zu bei den Seiten der durchgeführten Zwischenwand aneinander gelegt, während der kastenartig ausgebildete, gegabelte Sichtei sich unrnittel- har an diese beiden Stutzen anschliesst und eine Zwischenwand enthält, welche die Ver längerung der die Zerkleinerungskammer und die Gebläsekamnrer scheidenden Wand dar stellt.
In der Zeichnung ist beispielsweise eine derartige Ausführungsform durch Fig. 2 für Längsschnitt und durch Fig. 3 in der Stirn- ansicht veranschaulicht.
3 ist die Zwischenwand, welche die Zer- kleinerungskammer 1 mit den Schlägern 2 an der Gebläsekammer mit den Gebläse flügeln 4 scheidet. An der ehren Seite der nach oben durchgeführten Zwischenwand 3 ist der Ausstof,)stutzen der Zerkleinerungs- kammer und an der andern Seite der Saug stutzen 12 der Gebläsekammer angeordnet.
Die Stutzen haben längliche Form, uni den gemeinsamen Anschluss des kastenartigen Siehters 6 zrr ermöglichen. In diesem befindet sich eine Zwischenwand 15, welche die Ver längerung der Zwischenwand 3 bildet. Der Sichtei 6 wiederum ist nach unten gegabelt um einerseits den Anschluss an die Stutzen 5 und 12 zu ermöglichen und anderseits einett bis zum Einlauf 8 der Zerkleinerungskammer reichenden Auslauf zu bilden.
Die Wirkungsweise entspricht der vorhin beschriebenen. Das Gebläse 4 saugt durch den Sichtei 6 und den Saugstutzen 5 hin durch Luft durch den Einlauf 8 an, welche die Zerkleinerungskammer 1 im wesentlichen in achsialer Richtung, also in der Richtung des Pfeils hindurchstreicht. Das zerkleinerte Gut gelangt mit der Luft durch den Stutzen 5 in den Sichtei 6, wo es zusammen mit dem es tragenden Luftstrom durch die Zwischen wand 15 gegen die Lenkfläche 16 hin abge zogen und geschleudert wird.
Hierbei setzen die Grief)e ihre Bewegung (siehe Pfeile nach der Lenkfläche 16 fort, um darin in den Auslauf 7 herabzufallen und aus diesem wieder in den Einlauf 8 der Mühle zurück zukehren. Der Feinstaub beteiligt sich an dieser Bewegung nicht, sondern geht mit der Luft (siehe Pfeile .r) zur Gebläsekammer 4, worauf das Staubluftgemisch durch den Stutzen 13 zrr der Verbrauchsleitung gedrückt wird. Die Saugwirkung kann durch eine in der Saugabteilung des Sichteis 6 angeordnete Klappe 17 geregelt werden.
Coal dust mill with classifier. The invention relates to a coal dust mill, in which grinding tools throw the dust suspended in the air directly into the classifier, from which the fine dust is sucked by a fan and pushed further after the point of use.
According to the invention, the box-shaped sifter is forked downwards, on the one hand to connect to the discharge nozzle of the mill and, on the other hand, to form the return line for the semolina leading to the inlet of the mill. This results in a particularly simple and effective overall system.
In Fig. 1, an example from an embodiment of such a mill with the classifier is illustrated by a vertical section ver.
The box-shaped sifter 6 is placed on the mill housing 1 with the shredding tools designed as rotating beater 2. This is down, forked, on the one hand to connect to the outlet nozzle 5 of the mill and, on the other hand, to form a return 7 that leads to your inlet 8 of the 1UIühle. The fan 4 is placed on the sifter by means of a suction nozzle 3. It is driven by a belt drive from the motor driving the hammer mechanism.
The dry, lumpy or granular and more or less dusty coal is fed into the funnel 10 and passed through the charging device 9 with a magnetic separator to the inlet 8 of the mill.
The fan 4 sucks air through the sifter through the inlet 8 into the mill, through which it passes essentially in the axial direction, that is to say in the direction of the arrow z.
The comminuted material arrives with the air through the nozzle 5 into the classifier 6, where it is bent by the curved wall 15 against the steering surface 16. Here at the semolina continue their movement (see arrows y) after the steering surface 16, in order to then fall down into the return 7 - and from there return again into the inlet 8 of the mill. The fine dust does not take part in this movement, but goes with the air (see arrows x) to the blower chamber 1, whereupon the dust air mixture is pressed to the consumption line, not shown.
The suction can be regulated by a arranged in your suction nozzle 3 flap 17 ge.
Such a mill with a sifted egg results in a compact construction and particularly good guidance of coal dust (fine dust and semolina) and air over the shortest possible path, as well as a controllable effect of the mill and the sifted ice.
A similar arrangement can also be found in systems of the same basic order, but in which the mill housing is divided into a grinding chamber and a fan chamber by a partition that is only broken through by the common shaft for the grinding tools and the fan blades.
The suction nozzle of the blower chamber and the discharge nozzle of the shredding chamber are placed next to each other on the sides of the intermediate wall, while the box-like, forked viewer connects directly to these two nozzles and contains an intermediate wall that extends the represents the crushing chamber and the blower chamber separating wall.
In the drawing, for example, such an embodiment is illustrated by FIG. 2 for a longitudinal section and by FIG. 3 in the front view.
3 is the partition which separates the shredding chamber 1 with the beaters 2 on the blower chamber with the blower blades 4. On the honorable side of the upwardly extending partition 3, the outfeed nozzle of the comminution chamber is arranged and on the other side the suction nozzle 12 of the blower chamber.
The nozzles have an elongated shape, uni enable the common connection of the box-like viewer 6 zrr. In this is an intermediate wall 15, which forms the extension of the intermediate wall 3 Ver. The sifting egg 6, in turn, is forked downwards, on the one hand, to enable the connection to the nozzles 5 and 12 and, on the other hand, to form an outlet reaching as far as the inlet 8 of the shredding chamber.
The mode of action corresponds to that described above. The blower 4 sucks in air through the inlet 8 through the sifting egg 6 and the suction nozzle 5, which air passes through the crushing chamber 1 essentially in the axial direction, ie in the direction of the arrow. The shredded material arrives with the air through the nozzle 5 in the Sichtei 6, where it is pulled together with the air flow carrying it through the intermediate wall 15 against the steering surface 16 and thrown abge.
Here, the grits continue their movement (see arrows after the steering surface 16, in order to fall down into the outlet 7 and from there back into the inlet 8 of the mill. The fine dust does not participate in this movement, but goes with the Air (see arrows .r) to the blower chamber 4, whereupon the dusty air mixture is pressed to the consumption line through the nozzle 13. The suction effect can be regulated by a flap 17 arranged in the suction section of the sifting ice 6.