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AT523660A1 - Verfahren zur Herstellung eines individuellen Abformlöffels - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines individuellen Abformlöffels Download PDF

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AT523660A1
AT523660A1 ATA50253/2020A AT502532020A AT523660A1 AT 523660 A1 AT523660 A1 AT 523660A1 AT 502532020 A AT502532020 A AT 502532020A AT 523660 A1 AT523660 A1 AT 523660A1
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AT
Austria
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impression tray
situation
individual impression
model
digital data
Prior art date
Application number
ATA50253/2020A
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English (en)
Inventor
Zobler Christoph
Zobler Elias
Original Assignee
Zobler Christoph
Zobler Elias
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zobler Christoph, Zobler Elias filed Critical Zobler Christoph
Priority to ATA50253/2020A priority Critical patent/AT523660A1/de
Publication of AT523660A1 publication Critical patent/AT523660A1/de

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Abstract

Verfahren zur Herstellung eines individuellen Abformlöffels (1) umfassend folgende Verfahrensschritte: - Abbilden wenigstens eines Situationsmodelles (2) wenigstens einer Zahnsituation (3) durch wenigstens eine Abbildungsvorrichtung (4), insbesondere Scanner, wobei wenigstens eine Abbildung (5) des wenigstens einen Situationsmodelles (2) aufgenommen wird, - Generieren wenigstens eines digitalen Datensatzes (6) über die wenigstens eine Abbildung (5) des wenigstens einen Situationsmodelles (2), - Konstruieren wenigstens eines individuellen Abformlöffels (1a) durch den wenigstens einen digitalen Datensatz (6) des Situationsmodelles (2), - Fertigen des wenigstens eines individuellen Abformlöffels (1) über den konstruierten individuellen Abformlöffel (1a) mittels wenigstens einer Herstellungsvorrichtung (7), insbesondere 3D-Druckvorrichtung (28).

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines individuellen Abformlöffels. Des Weiteren betrifft die Erfindung eine Verwendung wenigstens einer Abbildungsvorrichtung, insbesondere Scanner, bei wenigstens einer Abbildung wenigstens eines Situationsmodelles. Weiters betrifft die Erfindung ein Computerprogrammprodukt für wenigstens eine Abbildungsvorrichtung und/oder
wenigstens eine Herstellungsvorrichtung.
Um eine Zahnrestauration herzustellen, wird üblicherweise ein Erstabdruck einer Zahnsituation auf Alginatbasis hergestellt, wobei der Erstabdruck mit Gips ausgegossen wird, um ein Situationsmodell zu generieren. Anschließend wird von einem zahnmedizinischen Fachpersonal wie beispielsweise einem Zahntechniker in einem zahntechnischen Labor oder einer Zahnarztpraxis ein individueller Abformlöffel hergestellt. In diesen individuellen Abformlöffel wird eine Silikonmasse eingefüllt, um einen präzisen Abdruck der Zahnsituation zu ermöglichen, welcher die Zahnsituation unter einem um abbilden kann. Der individuelle Abformlöffel sollte hierbei das Situationsmodell mit einer Toleranz unter 3mm, besonders bevorzugt unter 2mm, abbilden, um eine qualitativ hochwertige und/oder einwandfreie
Zahnrestauration gewährleisten zu können.
Ein Verfahren zur Herstellung eines individuellen Abformlöffels ist bereits aus der Schrift WO 2010/081498 A1 bekannt, wobei Sensoreinrichtungen genutzt werden, mittels denen eine Änderung von physikalischen Eigenschaften und/oder Größe der Abdruckmasse beim Erstellen eines Abdruckes ortsaufgelöst erfassbar und in zur elektronischen Datenverarbeitung geeigneter Form bereitstellbar ist.
Nachteilig am Stand der Technik ist, dass unterschiedliche Personen variierender Qualifikation und/oder Tagesverfassung an der Herstellung eines individuellen Abformlöffels beteiligt sind. Besonders in der Implantat Prothetik bedingen Dimensionsunterschiede (zum Beispiel Ausdehnung und/oder Materialstärke), Bearbeitungsmängel und/oder Spannungsproblematiken, insbesondere bei Implantat-Brücken-Steg-Konstruktionen, schwerwiegende negative Einflüsse auf eine
nachhaltige Versorgung.
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Im Stand der Technik sind auch Systeme bekannt, welche die Abformung der Zahnsituation über Gips und/oder Silikon umgehen und die Zahnsituation direkt mit einem Intraoralscanner aufnehmen, um eine Zahnrestauration aus den gewonnenen
digitalen Daten generieren zu können.
Nachteilig an derartigen Intraoralscannersystemen ist jedoch einerseits, dass die Intraoralscanner sehr teuer sind, wodurch eine wirtschaftlich vertretbare Behandlung eines Patienten oft nicht gewährleistet werden kann. Andererseits arbeiten Intraoralscannersysteme mit Image-Matching, wobei die aufgenommenen Bilder zu einer dreidimensionalen Abbildung der Zahnsituation zusammengesetzt werden,
welche keine hinreichend hohe Genauigkeit aufweisen, welche für eine einwandfreie
und/oder qualitativ hochwertige Zahnrestauration benötigt werden und/oder durch einen Silikonabdruck mit einem individuellen Abformlöffel gewährleistet wird.
Auch in der Schrift WO 2010/081498 A1 wird auf Nachteile von bestehenden optischen Video- oder Scan-Systemen hingewiesen, welche direkt im Mund eines Patienten zum Einsatz kommen, wobei systemimmanente Schwächen wie beispielsweise eine schwierige Handhabung aufgezeigt werden, durch welche keine Möglichkeit besteht, zum Beispiel ganze Zahnbögen zutreffend zu erfassen. Zudem sind Unannehmlichkeiten sowie Verzerrungen durch apparative Fehler wie Beläge
auf Sensoren und/oder Linsen in Kauf zu nehmen.
Die objektiv technische Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher darin, ein gegenüber dem Stand der Technik verbessertes Verfahren zur Herstellung eines individuellen Abformlöffels anzugeben, bei welchem die Nachteile des Stands der Technik zumindest teilweise behoben sind, und welches sich insbesondere durch reproduzierbare individuelle Abformlöffel sowie eine sowohl wirtschaftlich als auch
zeitlich vertretbare Fertigung von individuellen Abformlöffeln auszeichnet.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
Es ist demnach erfindungsgemäß vorgesehen, dass das Verfahren zur Herstellung eines individuellen Abformlöffels folgende Verfahrensschritte umfasst:
- Abbilden wenigstens eines Situationsmodelles wenigstens einer Zahnsituation durch wenigstens eine Abbildungsvorrichtung, insbesondere Scanner, wobei wenigstens eine Abbildung des wenigstens einen Situationsmodelles aufgenommen wird,
- Generieren wenigstens eines digitalen Datensatzes über die wenigstens eine Abbildung des wenigstens einen Situationsmodelles,
- Konstruieren wenigstens eines individuellen Abformlöffels durch den wenigstens einen digitalen Datensatz des Situationsmodelles,
- Fertigen des wenigstens eines individuellen Abformlöffels über den konstruierten individuellen Abformlöffel mittels wenigstens einer
Herstellungsvorrichtung, insbesondere 3D-Druckvorrichtung.
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Dadurch wird erst ermöglicht, dass zahnärztliches Fachpersonal ein verringertes Maß an zahntechnischen Arbeiten übernehmen muss, wodurch mehr Zeitressourcen für anderweitige Aufgaben gewährleistet werden. Das zahnärztliche Fachpersonal
wird zudem entlastet.
Hinzu kommt die positive Eigenschaft, dass die Fertigung der individuellen Abformlöffel im Wesentlichen keiner Qualitätsschwankung unterliegen, wobei eine Qualität des individuellen Abformlöffels erhöht wird und auch bei einer Vielzahl durch das Verfahren hergestellten individuellen Abformlöffel eine reproduzierbare Güte sichergestellt werden kann.
Der Begriff Situationsmodell wird im Kontext der Zahnmedizin auch als Studienmodell, Modell und/oder Erstmodell verwendet, wobei das Situationsmodell aus einem Abdruck eines konfektionierten Abformlöffels generiert wird.
Die erfindungsgemäße Herstellung von individuellen Abformlöffeln reduziert auch menschliche Unzulänglichkeiten respektive Fehler bei der Anfertigung der individuellen Abformlöffel, wie sie beispielsweise abhängig von einer
Tagesverfassung auftreten können.
Zudem werden einerseits preiswerte individuelle Abformlöffel und andererseits ein günstiger Prozess zur Herstellung von individuellen Abformlöffeln bedingt, welcher optimal in die Wertschöpfungskette von Erstabdruck bis zur Zahnrestauration
eingebettet ist.
Des Weiteren muss ein Zahntechniker das Studienmodell nicht von einer Zahnarztpraxis abholen, wobei die Kontrolle über die Fertigung, Konstruktion sowie Qualität des individuellen Abformlöffels gewahrt bleibt. Insbesondere kleinere Zahnlabore können durch das Verfahren günstig durch eine preiswerte Anschaffung einer Herstellungsvorrichtung einsteigen oder freie Kapazitäten von bestehenden Herstellungsvorrichtungen nutzen. Zahntechnische Laboren wird ein zusätzlicher Service ermöglicht, wobei Zahnrestaurationen eine erhöhte Qualität gegenüber
Zahnrestaurationen über teure Intraoralscannern aufweisen.
Differenzen zwischen einer Zahnrestauration und der Zahnsituation des Patienten unterhalb von einem um werden durch den wenigstens einen individuellen Abformlöffel ermöglicht, wobei eine verfahrensbedingte Ungenauigkeit des
wenigstens einen individuellen Abformlöffels unter 50 um erreicht werden kann.
Weiters eignet sich das Verfahren für Abo-Modelle und/oder Dienstleistungen wie Cloud-Computing, wobei die Stückzahlen der individuellen Abformlöffel aufgrund
einer reduzierten Fertigungsdauer erhöht werden können.
Wie eingangs ausgeführt, wird Schutz auch begehrt für eine Verwendung wenigstens einer Abbildungsvorrichtung, insbesondere Scanner, bei wenigstens einer Abbildung wenigstens eines Situationsmodelles zur Konstruktion von individuellen Abformlöffeln und/oder Fertigung von individuellen Abformlöffel, insbesondere durch eine 3DDruckvorrichtung.
Wie eingangs ausgeführt, wird Schutz auch begehrt für ein Computerprogrammprodukt, umfassend Befehle, die bei der Ausführung durch eine Recheneinheit diese veranlassen, für wenigstens eine Abbildungsvorrichtung und/oder wenigstens eine Herstellungsvorrichtung, insbesondere 3DDruckvorrichtung, aus einer Speichereinheit, welche mit der Recheneinheit in einer Datenverbindung steht oder in eine solche bringbar ist,
- wenigstens einen digitalen Datensatz aus wenigstens einer Abbildung wenigstens eines Situationsmodelles wenigstens einer Zahnsituation durch wenigstens eine Abbildungsvorrichtung, insbesondere Scanner, zu generieren, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass ein dreidimensionales Abbild des Situationsmodelles erstellt wird, und/oder
- wenigstens einen individuellen Abformlöffel, vorzugsweise in Form
wenigstens eines weiteren digitalen Datensatzes, zu konstruieren und/oder
- wenigstens einen individuellen Abformlöffel, vorzugsweise über den wenigstens einen weiteren digitalen Datensatz des konstruierten individuellen Abformlöffels, mittels der wenigstens einen Herstellungsvorrichtung zu fertigen.
Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass in einem vorbereitenden Verfahrensschritt wenigstens ein Erstabdruck der wenigstens einen Zahnsituation, vorzugsweise aus Alginat, durch wenigstens einen
konfektionierten Abformlöffel generiert wird.
Unter einem konfektionierten Abformlöffel ist auch ein Universalabformlöffel zu verstehen, wobei der Begriff konfektionierter Abformlöffel derart aufzufassen ist, dass auch nicht serienmäßig hergestellte Abformlöffel umfasst sind, welche zur Erstellung
eines ersten Abdruckes einer Zahnsituation herangezogen werden.
Vorteilhafter Weise ist vorgesehen, dass in einem vorbereitenden Verfahrensschritt wenigstens ein Situationsmodell der wenigstens einen Zahnsituation, vorzugsweise aus Dentalgips, durch ein Ausgießen des wenigstens einen Erstabdruckes der wenigstens einen Zahnsituation hergestellt wird, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass an dem wenigstens einen Situationsmodell wenigstens eine Modellgrenze eingezeichnet und/oder das wenigstens eine Situationsmodell mit einem Gipstrimmer
nachbearbeitet wird.
Durch die Bereitstellung eines Situationsmodelles über einen Erstabdruck und/oder einem Ausgießen mit Gips des Erstabdruckes wird ermöglicht, einen individuellen Abformlöffel herzustellen, welcher in hoher Präzision an die Zahnsituation des
Patienten angepasst ist und eine optimale Zahnrestauration gewährleisten kann.
Dentalgips kann beispielsweise in Form von Abformgips, Alabastergips, Hartigips,
Superhartgips oder einer Mischung dieser vorliegen. Der Dentalgips kann hierbei in
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Pulverform, wobei Wasser zum Anrühren verwendet wird, und/oder einer fertigen
Gipsmischung vorliegen.
Die wenigstens eine Modellgrenze wird besonders bevorzugt von einem zahnmedizinischen Fachpersonal über einen wasserabweisenden Stift händisch eingezeichnet.
Als günstig hat sich erwiesen, dass in einem weiteren Verfahrensschritt wenigstens ein Abdruck der wenigstens einen Zahnsituation, vorzugsweise aus Silikon, durch den wenigstens einen individuellen Abformlöffel generiert wird, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass über den wenigstens einen Abdruck wenigstens eine Zahnrestauration gefertigt wird.
Durch den wenigstens einen Abdruck wird die Zahnsituation des Patienten präzise widergespiegelt, wodurch exakte Zahnrestaurationen angefertigt werden können.
Silikon wird im Kontext der Zahnmedizin als Gruppe von synthetischen polymeren Verbindungen verwendet, welche Silizium, Sauerstoff sowie organische Reste umfassen können und besonders bevorzugt lösungsmittelresistent, biologisch gut verträglich, wasserabweisend und/oder im Wesentlichen temperaturunempfindlich sind. Silikon kann beispielsweise aus kondensationsvernetzenden oder additionsvernetzenden Materialien bestehen, wobei Zusatzstoffe beigemengt sein können, welche dem Silikon hydrophile Eigenschaften verleihen.
Als vorteilhaft hat sich erwiesen, dass die wenigstens eine Abbildungsvorrichtung wenigstens eine, vorzugsweise genau zwei, Kameras umfasst, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass die wenigstens eine Kamera in Form einer optischen Kamera
vorliegt. Durch wenigstens eine Kamera sind keine teuren oder aufwändigen bildgebenden
Verfahren notwendig, um eine Abbildung des Situationsmodelles zu erstellen. Die wenigstens eine Kamera kann eine Abbildung in Form einer Photographie erstellen
und die Zahnsituation des Patienten in einer digitale Form für eine Weiterverarbeitung bereitstellen.
Ein Abbilden des wenigstens einen Situationsmodelles kann im Allgemeinen auch als scannen aufgefasst werden, wobei ein Scanner das wenigstens eine
Situationsmodell abrastert und/oder, vorzugsweise optisch, abtastet.
Es ist im Allgemeinen auch möglich, ein Smartphone mit integrierter Kamera zur
Abbildung des wenigstens einen Situationsmodelles zu verwenden.
Eine vorteilhafte Variante besteht darin, dass wenigstens eine Situationsmodell und/oder die wenigstens eine Abbildungsvorrichtung relativ zueinander bewegt werden, wobei wenigstens eine Abbildung des wenigstens einen Situationsmodelles an wenigstens zwei voneinander unterschiedenen Stellungen aufgenommen werden, wobei vorzugsweise ein Drehteller das wenigstens eine Situationsmodell zumindest 180° relativ zu der wenigstens einen Abbildungsvorrichtung dreht und/oder die wenigstens eine Abbildungsvorrichtung zumindest 180° um das wenigstens eine
Situationsmodell bewegt wird.
Dadurch kann das wenigstens eine Situationsmodell in zumindest zwei voneinander unterschiedlichen Ansichten abgebildet werden, wodurch Tiefeninformationen des wenigstens einen Situationsmodelles erhalten werden. Details des wenigstens einen Situationsmodelles, welche in einer Stellung für die wenigstens eine Abbildungsvorrichtung verborgen bleiben würden, können durch eine relative Bewegung des wenigstens einen Situationsmodelles gegenüber der wenigstens
einen Abbildungsvorrichtung abgebildet werden.
Beispielsweise kann der Drehteller über einen Schrittmotor eine Rotation des wenigstens einen Studienmodelles generieren. Des Weiteren kann beispielsweise die wenigstens eine Kamera, besonders bevorzugt durch einen Schrittmotor, um das
wenigstens eine Studienmodell rotieren.
Die wenigstens eine Abbildungsvorrichtung weist besonders bevorzugt ein Gehäuse auf, um das wenigstens eine Situationsmodell von Verunreinigungen und/oder
Umwelteinflüssen zu schützen.
Besonders bevorzugt ist, dass wenigstens zwei Abbildungen des wenigstens einen Situationsmodelles zusammengefügt werden, wobei ein dreidimensionales Abbild
des wenigstens einen Situationsmodelles erstellt wird.
Durch das Erstellen eines dreidimensionalen Abbildes des wenigstens einen Situationsmodelles, wobei anhand zweidimensionaler Abbildungen das dreidimensionalen Abbild generiert wird, wird die Fertigung eines individuellen Abformlöffels besonders begünstigt und/oder ein preiswertes System gegeben, welches das wenigstens eine Situationsmodell in einer digitale Form wie beispielsweise ein CAD-Modell des wenigstens einen Situationsmodelles bereitstellen kann.
Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist vorgesehen, dass die wenigstens eine Abbildungsvorrichtung das Studienmodell über Photogrammetrie abbildet, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, wenigstens zwei Abbildungen des Studienmodelles überlappend aufgenommen werden und/oder wenigstens zwei Abbildungen des
Studienmodelles zusammengefügt werden.
Durch Photogrammetrie wird eine besonders präzise Abbildung des wenigstens einen Studienmodelles ermöglicht, wobei Bereiche des wenigstens einen Studienmodelles kombiniert werden, welche durch eine einzige Abbildung nicht
ersichtlich wären.
Im Allgemeinen sind auch anderweitige Abbildungsverfahren denkbar, welche überlappende Abbildungen des wenigstens einen Situationsmodelles erstellen, welche anschließend beispielsweise über Image-Matching zusammengefügt werden
können.
Wenn die wenigstens eine Abbildungsvorrichtung Time of Flight-Erfassung, Polarisationserfassung, Streifenlicht, Lichtschnitt und/oder Stereovision umfasst, kann eine Abbildung des wenigstens einen Studienmodelles verbessert werden, da beispielsweise eine Tiefenschärfe und/oder ein Kontrast der Abbildung erhöht wird.
Als günstig hat sich erwiesen, dass wenigstens eine Bedienerschnittstelle, vorzugsweise in Form eines Touch-Displays, an der wenigstens einen Abbildungsvorrichtung angeordnet ist, wobei über die wenigstens eine Bedienerschnittstelle - wenigstens eine digitale und/oder optische und/oder akustische Information angezeigt und/oder ausgegeben wird und/oder - wenigstens eine Eingabe getätigt werden kann.
Durch eine akustische Information kann einem Bediener der wenigstens einen Abbildungsvorrichtung beispielsweise mitgeteilt werden, dass das Abbilden des wenigstens einen Studienmodelles abgeschlossen ist. Durch eine optische Information kann dem Bediener beispielsweise über eine LED-Lampe angezeigt werden, dass das Abbilden des wenigstens einen Studienmodelles einwandfrei oder fehlerbehaftet abläuft. Durch eine digitale Information kann dem Bediener beispielsweise eine Statusmeldung wie eine noch benötigte Dauer bis zur Beendigung des Abbilden des wenigstens einen Studienmodelles mitgeteilt werden.
Die Bedienerschnittstelle ermöglicht auch eine Vorschau der durch die wenigstens eine Abbildungsvorrichtung generierten Abbildungen und/oder eines erstellten dreidimensionalen Abbildes des wenigstens einen Studienmodelles und/oder eines
konstruierten individuellen Abformlöffels. Über die wenigstens eine Eingabe kann der Bediener Liefertermine und/oder Parameter des wenigstens einen Studienmodelles, des individuellen Abformlöffels
und/oder zu einem gewünschten Abbildungsvorgang eingeben.
Parameter können Dimensionen, Materialien, persönliche Identifikationen und/oder
Abläufe des Abbildungsvorganges, etc. umfassen.
Weiters ist bevorzugt vorgesehen, dass der wenigstens eine digitale Datensatz, vorzugsweise in Form eines Abbildes, eines STL-Dateiformates und/oder eines OBJDateiformates, an wenigstens einen Computer und/oder wenigstens eine Cloud
hochgeladen wird.
Dadurch wird eine Weiterverarbeitung des wenigstens einen digitalen Datensatz — beispielsweise zur Erstellung eines dreidimensionalen Abbildes und/oder eines konstruierten individuellen Abformlöffels — vereinfacht. Mit einem geeigneten Konstruktionsprogramm kann der wenigstens eine digitale Datensatz manipuliert und an die Anforderungen des individuellen Abformlöffels angepasst werden. CADProgramme haben sich für die Manipulation von derartigen digitalen Datensätzen als
besonders vorteilhaft herausgestellt.
Besonders bevorzugt weisen sowohl die wenigstens eine Abbildungsvorrichtung als auch die wenigstens eine Herstellungsvorrichtung eine signalübertragende Datenverbindung zu dem wenigstens einen Computer und/oder der wenigstens einen Cloud wie WLAN oder Ethernet auf oder sind in eine solche bringbar. Digitale Datensätze können von der wenigstens einen Abbildungsvorrichtung in die wenigstens eine Cloud und/oder an den wenigstens einen Computer übermittelt werden, wobei der wenigstens eine digitale Datensatz manipuliert wird und an die wenigstens eine Herstellungsvorrichtung weitergeleitet wird. Ein Datentransfer zwischen der wenigstens einen Cloud und/oder dem wenigstens einen Computer ist
möglich.
Der wenigstens eine Computer kann als Einplatinencomputer ausgeführt sein, welcher besonders bevorzugt ein WLAN-Modul und/oder Ethernet-Modul umfasst, mit welchem digitale Datensätze ausgetauscht werden können.
Alternativ ist möglich, dass der wenigstens eine digitale Datensatz in einer Zahnarztpraxis erstellt wird, der wenigstens eine individuelle Abformlöffel über den wenigstens einen digitale Datensatz in einem zahntechnischen Labor, vorzugsweise
in Form wenigstens eines weiteren digitalen Datensatzes, konstruiert und der
wenigstens eine individuelle Abformlöffel gefertigt und in die Zahnarztpraxis ausgeliefert wird.
In diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung wird keine Herstellungsvorrichtung in der Zahnarztpraxis benötigt, wobei die gefertigten individuellen Abformlöffel nach Eingang in der Zahnarztpraxis einsatzbereit sind.
Die Zahnarztpraxis und/oder das zahntechnische Labor werden hierbei lediglich als die üblichen Lokalitäten genannt; im Allgemeinen kann es sich hierbei auch um anderweitige Orte handeln und sind diese nicht beschränkend aufzufassen. Analog kann das zahnärztliche Fachpersonal auch beispielsweise durch eine Assistenzkraft aufgefasst werden.
Im Allgemeinen kann der wenigstens eine digitale Datensatz auch beispielsweise im zahntechnischen Labor erstellt werden. Die Abbildung des Situationsmodelles kann in der Zahnarztpraxis oder im zahntechnischen Labor erfolgen.
In einer weiteren Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass der wenigstens eine digitale Datensatz in einer Zahnarztpraxis erstellt wird, über den wenigstens einen digitalen Datensatz der individuelle Abformlöffel in einem zahntechnischen Labor konstruiert wird, wobei der konstruierte individuelle Abformlöffel in Form wenigstens eines weiteren digitalen Datensatzes an die Zahnarztpraxis übermittelt wird und der wenigstens eine individuelle Abformlöffel in der Zahnarztpraxis gefertigt wird.
In dieser Ausführungsform der Erfindung wird der Zahnarztpraxis die Konstruktion der individuellen Abformlöffel abgenommen und kann diese mit wenigstens einer Herstellungsvorrichtung vor Ort anfertigen, wobei eine Zeitersparnis in der Lieferung ermöglicht wird.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der wenigstens eine digitale Datensatz in einer Zahnarztpraxis erstellt wird, über wenigstens eine künstliche Intelligenz und/oder maschinelles Lernen der wenigstens
eine individuelle Abformlöffel, vorzugsweise in Form wenigstens eines weiteren
digitalen Datensatzes, konstruiert wird und der wenigstens eine individuelle Abformlöffel in der Zahnarztpraxis gefertigt wird.
In diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist keine Übermittlung von Daten an ein zahntechnisches Labor nötig, wodurch Zeit und Ressourcen eingespart werden kann. Ausgehend von wenigstens einem Situationsmodell in der Zahnarztpraxis kann automatisch wenigstens ein individueller Abformlöffel in der Zahnarztpraxis hergestellt werden.
Als vorteilhaft hat sich erwiesen, dass über die künstliche Intelligenz und/oder maschinelles Lernen wenigstens eine Modellgrenze erkannt wird und die wenigstens eine Modellgrenze bei der Konstruktion des individuellen Abformlöffels berücksichtigt
wird.
Durch ein Erkennen der wenigstens einen Modellgrenze wird die Fertigung des wenigstens einen individuellen Abformlöffels besonders begünstigt. Des Weiteren können die künstliche Intelligenz und/oder das maschinelle Lernsystem mit steigender Anzahl an konstruierten individuellen Abformlöffel die Qualität der zu konstruierenden individuellen Abformlöffel erhöhen, wobei beispielsweise ein Materialaufwand in der Fertigung des wenigstens einen individuellen Abformlöffels effizienter gestaltet werden kann.
Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass die wenigstens eine Herstellungsvorrichtung wenigstens eine 3D-Druckvorrichtung umfasst, wobei die wenigstens eine 3D-Druckvorrichtung den wenigstens einen individuellen Abformlöffel, vorzugsweise über Fused Deposition Modeling und/oder UV-Harz-3DDruck, formt.
Durch wenigstens eine 3D-Druckvorrichtung können komplexe Strukturen des wenigstens einen individuellen Abformlöffels mit einer hohen Genauigkeit geformt werden. Zudem wird eine rasche sowie preiswerte Herstellung des wenigstens einen
individuellen Abformlöffels gegeben.
Fused Deposition Modeling wird auch als Schmelzschichtung oder Fused Filament Fabrication (FFF) bezeichnet, wobei die 3D-Druckvorrichtung im Allgemeinen auch anderweitige schichtaufbauende 3D-Drucksysteme wie FDM, SLA, LCD, DLP umfassen kann. Besonders bevorzugt wird ein Mono-LCD UV Resin-Drucker
verwendet.
Es ist im Allgemeinen auch möglich, den wenigstens einen individuellen Abformlöffel
zu fräsen und/oder zu gießen.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass eine Position wenigstens eines Abdruckpfostens in der Konstruktion des wenigstens einen individuellen Abformlöffels und/oder Fertigung des wenigstens einen individuellen
Abformlöffels berücksichtigt wird.
Die Ausrichtung des wenigstens einen Abdruckpfostens relativ zu dem wenigstens einen individuellen Abformlöffels ist von hoher Bedeutung, da bei Bewegungen des Abdruckpfostens in weiterer Folge ein Verlust der Zahnrestauration bedingt sein kann. Wird die Position des wenigstens einen Abdruckpfostens berücksichtigt, wird diese Problematik unterbunden.
Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist vorgesehen, dass in der Fertigung des wenigstens einen individuellen Abformlöffels wenigstens eine Angabe zu Dimension, Material, Zahnsituation, und/oder einer Person mit der Zahnsituation eingearbeitet wird.
Dadurch wird es dem zahnmedizinischen Fachpersonal erleichtert, relevante Informationen zu dem wenigstens einen individuellen Abformlöffel wie beispielsweise
den zugehörigen Patienten in Erfahrung zu bringen und/oder zuzuordnen. Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der
Figurenbeschreibung unter Bezugnahme auf die in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele im Folgenden näher erläutert. Darin zeigen:
Fig. 1a-1b zwei Flussdiagramme zur Veranschaulichung des Verfahrens zur Herstellung eines individuellen Abformlöffels,
Fig. 2 ein Verfahren zur Herstellung eines individuellen Abformlöffels gemäß einem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel mit einer Herstellung des individuellen Abformlöffels in einem zahntechnischen Labor,
Fig. 3 ein Verfahren zur Herstellung eines individuellen Abformlöffels gemäß einem zweiten bevorzugten Ausführungsbeispiel mit einer Herstellung des individuellen Abformlöffels in einer Zahnarztpraxis, wobei ein konstruierter individueller Abformlöffel in einem zahntechnischen Labor konstruiert wird,
Fig. 4 ein Verfahren zur Herstellung eines individuellen Abformlöffels gemäß einem dritten bevorzugten Ausführungsbeispiel mit einer Herstellung des individuellen Abformlöffels in einer Zahnarztpraxis, wobei eine Konstruktion eines konstruierten individuellen Abformlöffels in einem zahntechnischen Labor entfällt.
Fig. 5 das Verfahren zur Herstellung des individuellen Abformlöffels gemäß einem der Ausführungsbeispiele nach Fig. 2 bis Fig. 4 mit einem Computer.
Fig. 1a zeigt ein Verfahren zur Herstellung eines individuellen Abformlöffels 1, wobei in einem Verfahrensschritt 37 ein Situationsmodell 2 einer Zahnsituation 3 durch eine Abbildungsvorrichtung 4 in Form eines Scanners abgebildet wird, wobei eine Abbildung 4 des Situationsmodelles 2 aufgenommen wird.
In einem Verfahrensschritt 38 wird ein digitaler Datensatz 6 über die Abbildung 5 des
Situationsmodelles 2 generiert.
In einem Verfahrensschritt 39 wird ein individueller Abformlöffel 1a durch den digitalen Datensatz 6 des Situationsmodelles 2 konstruiert.
In einem Verfahrensschritt 40 wird der individuelle Abformlöffel über den
konstruierten individuellen Abformlöffel 1a mittels einer Herstellungsvorrichtung 7 in
Form einer 3D-Druckvorrichtung 28 gefertigt.
Fig. 1b zeigt ein Verfahren zur Herstellung eines individuellen Abformlöffels, wobei in einem vorbereitenden Verfahrensschritt 35 ein Erstabdruck 8 der Zahnsituation 3 aus Alginat 9 durch einen konfektionierten Abformlöffel 10 generiert wird.
In einem weiteren vorbereitenden Verfahrensschritt 36 wird ein Situationsmodell 2 der Zahnsituation 3 aus Dentalgips 11 durch ein Ausgießen des Erstabdruckes der Zahnsituation 3 hergestellt. An dem Situationsmodell wird eine Modellgrenze 12 eingezeichnet und das Situationsmodell 2 wird mit einem Gipstrimmer
nachbearbeitet.
In einem dem Verfahrensschritt 40 nachgelagerten weiteren Verfahrensschritt 41 wird ein Abdruck 14 der Zahnsituation 3 aus Silikon 15 durch den individuellen Abformlöffel 1 generiert.
Anschließend wird in einem weiteren Verfahrensschritt 42 über den Abdruck 14 eine
Zahnrestauration 16 gefertigt.
Fig. 2 zeigt ein Verfahren zur Herstellung individueller Abformlöffel 1, wobei der digitale Datensatz 6 in einer Zahnarztpraxis erstellt wird und der individuelle Abformlöffel 1a über den digitalen Datensatz 6 in einem zahntechnischen Labor in Form eines weiteren digitalen Datensatzes 26 konstruiert wird. Anhand des weiteren digitalen Datensatzes 26 wird eine Vielzahl an individuellen Abformlöffeln 1 in dem zahntechnischen Labor gefertigt und in die Zahnarztpraxis ausgeliefert.
Die Vielzahl an individuellen Abformlöffeln 1 wird mit einem hohen Maß an Präzision gefertigt und die individuellen Abformlöffel 1 sind reproduzierbar, wobei
zahnärztliches Fachpersonal in der Zahnarztpraxis entlastet wird.
Die Abbildungsvorrichtung 4 in Form eines Scanners umfasst eine Kamera 18, wobei die Kamera 18 in Form einer optischen Kamera vorliegt.
Das Situationsmodell 2 und die Abbildungsvorrichtung 4 sind relativ zueinander bewegbar, wobei eine Abbildung 5 des Situationsmodelles 2 an voneinander
unterschiedenen Stellungen 19 aufgenommen werden kann.
Ein Drehteller 20 dreht das Situationsmodell 2 relativ zu der Abbildungsvorrichtung 4 um 360°, wobei die Kamera 18 Abbildungen 5 unterschiedlicher Ansichten des Situationsmodelles generieren kann. Im Allgemeinen kann beispielsweise eine zweite Kamera 18 gegenüberliegend zu der Kamera 18 an der Abbildungsvorrichtung 4 positioniert werden. Sind zwei Kameras 18 vorhanden, so reicht eine relative Rotation des Situationsmodelles 2 gegenüber den zwei Kameras um 180° aus, um ein dreidimensionales Abbild 17 des Situationsmodelles 2
zusammensetzen zu können.
Im Allgemeinen kann auch die Abbildungsvorrichtung 4 und/oder die Kamera 18 um das Situationsmodell 2 bewegt werden, um ein dreidimensionales Abbild 17 durch Abbildungen 5 des Situationsmodelles für die Herstellung des individuellen
Abformlöffels erwirken.
Die Herstellungsvorrichtung 7 umfasst eine 3D-Druckvorrichtung 28, wobei die 3DDruckvorrichtung 28 den individuellen Abformlöffel 1 über Fused Deposition Modeling formt. Im Allgemeinen kann die 3D-Druckvorrichtung den individuellen
Abformlöffel 1 auch beispielsweise über UV-Harz-3D-Druck formen. Positionen 29 von vier Abdruckpfosten 30 (aus Übersichtlichkeitsgründen in der Darstellung schematisch angedeutet) werden in der Konstruktion des individuellen
Abformlöffels 1a sowie der Fertigung des individuellen Abformlöffels 1 berücksichtigt.
Eine Vielzahl an Abbildungen 5 des Situationsmodelles 2 werden zusammengefügt, wobei ein dreidimensionales Abbild 17 des Situationsmodelles 2 erstellt wird.
Die Abbildungsvorrichtung 4 bildet das Studienmodell 2 über Photogrammetrie ab. Die Vielzahl an generierten Abbildungen 5 des Studienmodelles 2 werden
überlappend aufgenommen, wobei die Vielzahl an Abbildungen 5 zu einem vollständigen Abbild 5 des Studienmodelles 2 zusammengefügt wird.
Die Abbildungsvorrichtung 4 beinhaltet eine Time of Flight-Erfassung, Polarisationserfassung, Streifenlicht, Lichtschnitt und Stereovision. Im Allgemeinen kann auf diese ergänzenden Erfassungsmöglichkeiten verzichtet werden, um eine
kostengünstigere Abbildungsvorrichtung 4 zu erwirken.
Eine Bedienerschnittstelle 22 in Form eines Touch-Displays ist an der Abbildungsvorrichtung 4 angeordnet, wobei über die Bedienerschnittstelle 22 einerseits digitale, optische und akustische Information 23a, 23b, 23c angezeigt sowie ausgegeben werden und andererseits eine Eingabe — beispielsweise zu
kundenspezifischen Daten oder Lieferterminen — getätigt werden kann.
Das Abbild 5 wird in Form eines digitalen Datensatzes 6 von der Zahnarztpraxis in eine Cloud 25 hochgeladen und an das zahntechnische Labor übermittelt. Im Allgemeinen kann der digitale Datensatz 6 auch direkt an einen Computer 24 des zahntechnischen Labors übermittelt werden.
Nachdem der individuelle Abformlöffel 1a im zahntechnischen Labor generiert wurde und der individuelle Abformlöffel 1 im zahntechnischen Labor gefertigt wurde, kann
der individuelle Abformlöffel 1 an die Zahnarztpraxis gesendet werden.
Fig. 3 zeigt ein Verfahren zur Herstellung eines individuellen Abformlöffels 1, wobei der digitale Datensatz 6 in der Zahnarztpraxis erstellt wird und über den digitalen Datensatz 6 der individuelle Abformlöffel 1a in dem zahntechnischen Labor konstruiert wird. Der konstruierte individuelle Abformlöffel 1a wird in Form eines weiteren digitalen Datensatzes 26 an die Zahnarztpraxis übermittelt und eine Vielzahl an individuellen Abformlöffel 1 wird in der Zahnarztpraxis gefertigt. Die Anzahl an
gefertigten individuellen Abformlöffeln 1 ist im Allgemeinen beliebig.
Eine Modellgrenze 12 wird bei der Konstruktion des individuellen Abformlöffels 1a
sowie bei der Fertigung des individuellen Abformlöffels 1 berücksichtigt.
Fig. 4 zeigt ein Verfahren zur Herstellung eines individuellen Abformlöffels 1, wobei der digitale Datensatz 6 in der Zahnarztpraxis erstellt wird und der individuelle Abformlöffel 1a in Form eines weiteren digitalen Datensatzes 26 über eine künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen konstruiert wird. Eine Vielzahl an individuellen Abformlöffeln 1 wird anschließend in der Zahnarztpraxis gefertigt. In dieser Ausführungsform ist keine Kontaktaufnahme der Zahnarztpraxis mit dem zahntechnischen Labor notwendig.
Eine Modellgrenze 12 wird über die künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen erkannt, wobei die Modellgrenze 12 bei der Konstruktion der individuellen Abformlöffel 1a berücksichtigt wird.
In der Fertigung des individuellen Abformlöffels 1 wurde eine Angabe 31 zu Dimension, Material, Zahnsituation, und einer Person mit der Zahnsituation
eingearbeitet, um den individuellen Abformlöffel rascher identifizieren zu können.
Fig. 5 zeigt ein Verfahren zur Herstellung eines individuellen Abformlöffels 1, wobei das Situationsmodell 2 mit der Abbildungsvorrichtung 4 abgebildet wird und über eine Herstellungsvorrichtung 7 ein individueller Abformlöffel 1 gefertigt wird.
Die Abbildungsvorrichtung 4 wird in der Verwendung als Scanner bei einer Abbildung 5 eines Situationsmodelles 2 zur Konstruktion von individuellen Abformlöffeln 1a und Fertigung von individuellen Abformlöffeln 1 durch dir 3D-Druckvorrichtung 28 gezeigt.
Der digitale Datensatz 6, welcher aus der Abbildung 5 des Situationsmodelles generiert wird, wird in einem STL-Dateiformat, einem OBJ-Dateiformat sowie in Form eines Abbildes 5 an einen Computer 24 und eine Cloud 25 hochgeladen.
In der Cloud 25 und/oder dem Computer 24 wird anhand des digitalen Datensatzes 6 ein weiterer digitaler Datensatz 26 generiert, welcher an die Herstellungsvorrichtung 7 übermittelt wird, um aus dem konstruierten individuellen Abformlöffel 1a den
individuellen Abformlöffel 1 herzustellen.
Die Cloud 25, der Computer 24, die Abbildungsvorrichtung 4 sowie die Herstellungsvorrichtung 7 stehen in einer signalleitenden Datenverbindung 34 oder sind in eine solche bringbar. Die Datenverbindung 34 kann im Allgemeinen
leitungsgebunden und/oder über eine Funk-Verbindung ausgebildet sein.
Der Computer 24 steht mit einer Recheneinheit 32 und einer Speichereinheit 33 in Datenverbindung 34, wobei die Recheneinheit 32 und die Speichereinheit 33 im
Allgemeinen auch als Teil des Computers 24 ausgebildet sein können.
Der Computer 24 umfasst ein Computerprogrammprodukt mit Befehlen, die bei der Ausführung durch die Recheneinheit 32 diese veranlassen, für die Abbildungsvorrichtung 4 und die Herstellungsvorrichtung 7 aus der Speichereinheit 33, welche mit der Recheneinheit 32 in Datenverbindung 34 steht, - den digitalen Datensatz 6 aus der Abbildung 5 des Situationsmodelles 2 einer Zahnsituation 3 durch die Abbildungsvorrichtung 4 zu generieren, wobei ein dreidimensionales Abbild 17 des Situationsmodelles 2 erstellt wird, und - den individuellen Abformlöffel 1a in Form des weiteren digitalen Datensatzes 26, zu konstruieren und - den individuellen Abformlöffel 1 über den weiteren digitalen Datensatz 26 des konstruierten individuellen Abformlöffels 1a mittels der Herstellungsvorrichtung 4 zu fertigen.
Mit dem individuellen Abformlöffel 1 ist anschließend ein Abdruck 14 aus Silikon 15 realisierbar, welcher eine Fertigung einer qualitativ hochwertigen Zahnrestauration 16 ermöglicht.
Innsbruck, am 27. März 2020

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Verfahren zur Herstellung eines individuellen Abformlöffels (1) umfassend folgende Verfahrensschritte:
    - Abbilden wenigstens eines Situationsmodelles (2) wenigstens einer Zahnsituation (3) durch wenigstens eine Abbildungsvorrichtung (4), insbesondere Scanner, wobei wenigstens eine Abbildung (5) des wenigstens einen Situationsmodelles (2) aufgenommen wird,
    - Generieren wenigstens eines digitalen Datensatzes (6) über die wenigstens eine Abbildung (5) des wenigstens einen Situationsmodelles (2),
    - Konstruieren wenigstens eines individuellen Abformlöffels (1a) durch den wenigstens einen digitalen Datensatz (6) des Situationsmodelles (2),
    - Fertigen des wenigstens eines individuellen Abformlöffels (1) über den konstruierten individuellen Abformlöffel (1a) mittels wenigstens einer Herstellungsvorrichtung (7), insbesondere 3D-Druckvorrichtung (28).
    2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei in einem vorbereitenden Verfahrensschritt wenigstens ein Erstabdruck (8) der wenigstens einen Zahnsituation (3), vorzugsweise aus Alginat (9), durch wenigstens einen konfektionierten
    Abformlöffel (10) generiert wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 2, wobei in einem vorbereitenden Verfahrensschritt wenigstens ein Situationsmodell (2) der wenigstens einen Zahnsituation (3), vorzugsweise aus Dentalgips (11), durch ein Ausgießen des wenigstens einen Erstabdruckes (8) der wenigstens einen Zahnsituation (3) hergestellt wird, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass an dem wenigstens einen Situationsmodell (2) wenigstens eine Modellgrenze (12) eingezeichnet und/oder das wenigstens eine Situationsmodell (2) mit einem Gipstrimmer nachbearbeitet wird.
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei in einem weiteren Verfahrensschritt wenigstens ein Abdruck (14) der wenigstens einen Zahnsituation (3), vorzugsweise aus Silikon (15), durch den wenigstens einen individuellen Abformlöffel (1) generiert wird, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass über den wenigstens einen Abdruck (14) wenigstens eine
    Zahnrestauration (16) gefertigt wird.
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die wenigstens eine Abbildungsvorrichtung (4) wenigstens eine, vorzugsweise genau zwei, Kamera (18) umfasst, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass die
    wenigstens eine Kamera (18) in Form einer optischen Kamera vorliegt.
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das wenigstens eine Situationsmodell (2) und/oder die wenigstens eine Abbildungsvorrichtung (4) relativ zueinander bewegt werden, wobei wenigstens eine Abbildung (5) des wenigstens einen Situationsmodelles (2) an wenigstens zwei voneinander unterschiedenen Stellungen (19) aufgenommen werden, wobei vorzugsweise ein Drehteller (20) das wenigstens eine Situationsmodell (2) zumindest 180° relativ zu der wenigstens einen Abbildungsvorrichtung (4) dreht und/oder die wenigstens eine Abbildungsvorrichtung (4) zumindest 180° um das wenigstens eine Situationsmodell (2) bewegt wird.
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei wenigstens zwei Abbildungen (5) des wenigstens einen Situationsmodelles (2) zusammengefügt werden, wobei ein dreidimensionales Abbild (17) des
    wenigstens einen Situationsmodelles (2) erstellt wird.
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die wenigstens eine Abbildungsvorrichtung (4) das Studienmodell (2) über Photogrammetrie abbildet, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass wenigstens zwei Abbildungen (5) des Studienmodelles (2) überlappend aufgenommen werden und/oder wenigstens zwei Abbildungen (5) des Studienmodelles (2)
    zusammengefügt werden.
    9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die wenigstens eine Abbildungsvorrichtung (4) Time of Flight-Erfassung, Polarisationserfassung, Streifenlicht, Lichtschnitt und/oder Stereovision
    umfasst.
    10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei wenigstens eine Bedienerschnittstelle (22), vorzugsweise in Form eines Touch-Displays, an der wenigstens einen Abbildungsvorrichtung (4) angeordnet ist, wobei über die wenigstens eine Bedienerschnittstelle (22)
    - wenigstens eine digitale und/oder optische und/oder akustische Information (23a, 23b, 23c) angezeigt und/oder ausgegeben wird und/oder
    - wenigstens eine Eingabe getätigt werden kann.
    11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der wenigstens eine digitale Datensatz (6), vorzugsweise in Form eines Abbildes (5), eines STL-Dateiformates und/oder eines OBJ-Dateiformates, an wenigstens einen
    Computer (24) und/oder wenigstens eine Cloud (25) hochgeladen wird.
    12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der wenigstens eine digitale Datensatz (6) in einer Zahnarztpraxis erstellt wird, der wenigstens eine individuelle Abformlöffel (1a) über den wenigstens einen digitale Datensatz (6) in einem zahntechnischen Labor, vorzugsweise in Form wenigstens eines weiteren digitalen Datensatzes (26), konstruiert, der wenigstens eine individuelle Abformlöffel (1) gefertigt und in die
    Zahnarztpraxis ausgeliefert wird.
    13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der wenigstens eine digitale Datensatz (6) in einer Zahnarztpraxis erstellt wird, über den wenigstens einen digitalen Datensatz (6) der individuelle Abformlöffel (1a) in einem zahntechnischen Labor konstruiert wird, wobei der konstruierte individuelle Abformlöffel (1a) in Form wenigstens eines weiteren digitalen Datensatzes (26) an die Zahnarztpraxis übermittelt wird und der wenigstens eine individuelle Abformlöffel (1) in der Zahnarztpraxis gefertigt wird.
    wird.
    15. Verfahren nach Anspruch 14, wobei über die künstliche Intelligenz und/oder maschinelles Lernen wenigstens eine Modellgrenze (12) erkannt wird und die wenigstens eine Modellgrenze (12) bei der Konstruktion des individuellen Abformlöffels (1a) berücksichtigt wird.
    16. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die wenigstens eine Herstellungsvorrichtung (7) wenigstens eine 3D-Druckvorrichtung (28) umfasst, wobei die wenigstens eine 3D-Druckvorrichtung (28) den wenigstens einen individuellen Abformlöffel (1), vorzugsweise über Fused Deposition Modeling und/oder UV-Harz-3D-Druck, formt.
    17. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei eine Position (29) wenigstens eines Abdruckpfostens (30) in der Konstruktion des wenigstens einen individuellen Abformlöffels (1a) und/oder Fertigung des wenigstens einen individuellen Abformlöffels (1) berücksichtigt wird.
    18. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei in der Fertigung des wenigstens einen individuellen Abformlöffels (1) wenigstens eine Angabe (31) zu Dimension, Material, Zahnsituation, und/oder einer Person mit der Zahnsituation eingearbeitet wird.
    19. Verwendung wenigstens einer Abbildungsvorrichtung (4), insbesondere
    Scanner, bei wenigstens einer Abbildung (5) wenigstens eines
    Situationsmodelles (2) zur Konstruktion von individuellen Abformlöffeln (1a)
    und/oder Fertigung von individuellen Abformlöffeln (1), insbesondere durch
    eine 3D-Druckvorrichtung (28).
    20. Computerprogrammprodukt, umfassend Befehle, die bei der Ausführung durch eine Recheneinheit (32) diese veranlassen, für wenigstens eine Abbildungsvorrichtung (4) und/oder wenigstens eine Herstellungsvorrichtung (7), insbesondere 3D-Druckvorrichtung (28), aus einer Speichereinheit (33), welche mit der Recheneinheit (32) in einer Datenverbindung (34) steht oder in eine solche bringbar ist,
    - wenigstens einen digitalen Datensatz (6) aus wenigstens einer Abbildung (5) wenigstens eines Situationsmodelles (2) wenigstens einer Zahnsituation (3) durch wenigstens eine Abbildungsvorrichtung (4), insbesondere Scanner, zu generieren, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass ein dreidimensionales Abbild (17) des Situationsmodelles (2) erstellt wird, und/oder
    - wenigstens einen individuellen Abformlöffel (1a), vorzugsweise in Form wenigstens eines weiteren digitalen Datensatzes (26), zu konstruieren und/oder
    - wenigstens einen individuellen Abformlöffel (1), vorzugsweise über den wenigstens einen weiteren digitalen Datensatz (26) des konstruierten individuellen Abformlöffels (1a), mittels der wenigstens einen
    Herstellungsvorrichtung (4) zu fertigen.
    Innsbruck, am 27. März 2020
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2017207748A1 (de) * 2016-06-03 2017-12-07 Sirona Dental Systems Gmbh Individualisierter dentaler abdrucklöffel
WO2018192966A1 (de) * 2017-04-21 2018-10-25 Kulzer Gmbh Verfahren zur herstellung einer dentalprothese mit parallelen wurzeln der prothesenzähne
EP3705078A1 (de) * 2019-03-08 2020-09-09 Shera Werkstoff-Technologie GmbH & Co KG Verfahren zur herstellung eines individuellen abformlöffels

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