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Korkzieher.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Korkzieher, der aus einem Stechorgan besteht, das derart unter Federwirkung steht, dass es nach erfolgtem Einstechen unter der Wirkung
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den Kork mitnimmt und ihn so aus der Flasche Herauszieht.
Das wesentliche Neue besteht darin, dass der Stecher zwischen zwei mit einem Ansatzreifen gelenkig verbundenen Stützen angeordnet und mit diesen durch Lenker verbunden ist, welche letztere durch eine Feder auseinandergespreizt erhalten werden, so zwar, dass durch Zusammendrücken der Stützen der Stecher nach abwärts bewegt und nach Auslassen derselben mit dem erfassten Kork selbsttätig hochgezogen wird.
In der Zeichnung ist ein solcher Korkzieher in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. und zwar zeigt Fig. 1 denselben im Längsschnitt vor dem Gebrauch und Fig. 2 in gleicher Darstellung nach erfolgtem Einstechen, während die Fig. 3 und 4 Einzelheiten darstellen.
An einem auf den Flaschenhals aufzusetzenden Reifen 1 sind zwei nach oben zu ragende Stäbe 2., angelenkt. die mit ihren zu Kugeln 4. j geformten Enden in eine als Führung dienende
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ist, besitzt eine durchgehende Längsbohrung, in der eine Stange 14 verschiebbar angeordnet ist. Das untere Ende der Schubstange ist durch Lenker 15 mit den Spitzen verbunden, während das obere, über den Stecher hervorragende Ende in einen Kopf 16 endet. Die Schubstange wird
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Die Handhabung und Wirkungsweise des Korkziehers ist folgende : Der Korkzieher wird auf die Mündung des Flaschenhalses aufgesetzt bzw. gedrückt, wobei die über den Reifen 1 hervor- ragende Spitze des techers < S in den Kork eindringt. Hierauf werden die beiden Stäbe 2, 3 zu- zusammengedrückt. wodurch der Stecher nach abwärts bewegt und der Kork gänzlich durch- stochen wird. Hevor jedoch der Stecher seine Endstellung erreicht hat, kommen an den Lenkern 9 vorgesehene Zähne 21 (Fig. 3, 4) in Berührung mit dem Knopf 16 der Schubstange 14 und drücken dieselbe gegen die Wirkung der Feder 17 nach abwärts. wodurch die Spitzen 11. 12 auseinander- gespreizt werdne.
Sind die Stäbe 2, 3 vollständig zusammengedrückt, so springt der Schnapper 79 über dem Knopf ein und hält die Spitzen in der ausgespreizten Lage fest. Die Teile des Kork- ziehers nehmen sodann die in Fig. 2 gezeichnete Lage ein. Werden nun die Stäbe losgelassen, so wird der Stecher unter der Wirkung der zusammengedrückten Feder hochgezogen. Derselbe nimmt mit Hilfe der ausgespreizten Spitzen den Kork mit und zieht ihn aus der Flasche heraus.
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Der vorbeschriebene Korkzieher bietet gegenüber den bisher in Gebrauch stehenden Korkziehern den Vorteil, dass keine grosse Kraftanstrengung erforderlich ist und die Entkorkung rasch vor sich geht, da die zeitraubende einbohrende Bewegung wegfällt.
Cm das Einstechen des Korkziehers noch zu erleichtern, empfiehlt es sich, die eine der beiden Spitzen zu verlängern. Bemerkt sei auch noch, dass der Stecher mit nach oben gerichteten Zähnen versehen sein kann, die an Stelle der beweglichen Spitzen eine Mitnahme des Korkes beim Hochgehen des Stechers bewirken.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Korkzieher, der aus einem unter Federwirkung stehenden Stechorgan besteht, dadurch gekennzeichnet, dass der Stecher (S) zwischen zwei mit einem Aufsa tzreifen (1) gelenkig ver- bundenen Stützen (2, 3) angeordnet und mit diesen durch Lenker (9, 10) verbunden ist, welche letztere durch eineFeder auseinandergedrückt erhalten werden, so zwar, dass durch Zusammendrücken der Stützen der Stecher nach abwärts bewegt und nach Auslassen derselben mit dem erfassten Kork hochgezogen wird.
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Corkscrew.
The present invention relates to a corkscrew which consists of a piercing member which is under the action of a spring in such a way that it is under the action after the piercing has taken place
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takes the cork and pulls it out of the bottle.
The essential novelty is that the engraver is arranged between two supports articulated with a shoulder hoop and is connected to them by means of links, which are kept spread apart by a spring, so that when the supports are pressed together the engraver moves downwards and downwards Leaving the same is automatically pulled up with the captured cork.
In the drawing, such a corkscrew is shown in an exemplary embodiment. 1 shows the same in longitudinal section before use and FIG. 2 shows the same representation after the piercing has taken place, while FIGS. 3 and 4 show details.
Two rods 2, which protrude upward, are hinged to a tire 1 to be placed on the bottle neck. the ends formed into balls 4. j into a guide serving as a guide
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is, has a through longitudinal bore in which a rod 14 is slidably disposed. The lower end of the push rod is connected to the tips by means of links 15, while the upper end protruding beyond the engraver ends in a head 16. The push rod will
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The handling and mode of operation of the corkscrew is as follows: The corkscrew is placed or pressed onto the mouth of the bottle neck, the tip of the techer <S protruding over the tire 1 penetrating the cork. The two rods 2, 3 are then pressed together. whereby the engraver moves downwards and the cork is completely pierced. Before, however, the engraver has reached its end position, teeth 21 provided on the handlebars 9 (FIGS. 3, 4) come into contact with the button 16 of the push rod 14 and press it downward against the action of the spring 17. whereby the tips 11, 12 are spread apart.
If the rods 2, 3 are completely compressed, the snapper 79 jumps in over the button and holds the tips firmly in the spread-out position. The parts of the corkscrew then assume the position shown in FIG. If the rods are now released, the trigger is pulled up under the action of the compressed spring. The same takes the cork with the help of the spread tips and pulls it out of the bottle.
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The cork puller described above offers the advantage over the previously used cork pullers that no great effort is required and the uncorking process is quick, since the time-consuming drilling movement is eliminated.
To make it easier to insert the corkscrew, it is advisable to lengthen one of the two tips. It should also be noted that the engraver can be provided with teeth pointing upwards, which instead of the movable tips cause the cork to be carried along when the engraver goes up.
PATENT CLAIMS:
1. A corkscrew, which consists of a piercing member under the action of a spring, characterized in that the piercer (S) is arranged between two supports (2, 3) which are hingedly connected to an attachment hoop (1) and are connected to these by means of links (9, 10), which the latter are kept pressed apart by a spring, in such a way that by compressing the supports the engraver is moved downwards and, after releasing them, is pulled up with the gripped cork.