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AT527052B1 - Schutzhauben-Anordnung - Google Patents

Schutzhauben-Anordnung Download PDF

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AT527052B1
AT527052B1 ATA50862/2023A AT508622023A AT527052B1 AT 527052 B1 AT527052 B1 AT 527052B1 AT 508622023 A AT508622023 A AT 508622023A AT 527052 B1 AT527052 B1 AT 527052B1
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AT
Austria
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protective hood
viewing window
support structure
fastening
viewing
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ATA50862/2023A
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English (en)
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AT527052A4 (de
Inventor
Keel Manuel
Erni Marco
Keel Nik
Original Assignee
Tb Safety Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Tb Safety Ag filed Critical Tb Safety Ag
Priority to ATA50862/2023A priority Critical patent/AT527052B1/de
Application granted granted Critical
Publication of AT527052B1 publication Critical patent/AT527052B1/de
Publication of AT527052A4 publication Critical patent/AT527052A4/de
Priority to EP24208411.9A priority patent/EP4545150A1/de

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Schutzhauben-Anordnung, umfassend eine den Kopf und die Schultern des Benutzers bedeckende Schutzhaube (1) aus flexiblem, nachgiebigen Material und mit einer darin fixierten Sichtscheibe (3), eine Tragestruktur (6) für die Schutzhaube (1), vorzugsweise ein aktives Luftaustauschsystem mit einem Gebläse mit zugehöriger Steuerungsanordnung, wobei das Gebläse in einem vorzugsweise innerhalb der Schutzhaube (1) angeordneten und vorzugsweise von der Schutzhaube (1) separaten Gehäuse (5) beinhaltet ist, und wobei das Gehäuse (5) vorzugsweise innerhalb der Schutzhaube (1) an der Tragestruktur (6) befestigt ist, und vorzugsweise ein in die Schutzhaube (1) integriertes Filter für die verbrauchte Luft. An der Sichtscheibe (3) ist innerhalb der Schutzhaube (1) und vorzugsweise im Bereich der seitlichen Ränder zumindest je eine Befestigungsstruktur aus flexiblem Material ausgebildet oder daran montiert. Auch an der seitlichen Rändern der Tragestruktur (6) sind komplementäre Befestigungsstrukturen zur lösbaren Verbindung mit den Befestigungsstrukturen der Sichtscheibe (3) ausgebildet oder daran angebracht.

Description

Beschreibung
[0001] Die Erfindung betrifft eine Sichtscheibe für eine Schutzhauben-Anordnung, gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1, sowie eine Schutzhaube und eine Tragestruktur für eine derartige Schutzhaube.
[0002] Die Mitarbeiter in aseptischen Reinräumen oder medizinischen Intensivstationen müssen Anzüge und Hauben, Reinraummasken, Atemschutzmasken und Schutzbrillen - zusammengefasst unter den Begriff «persönliche Schutzausrüstung» (PSA) oder Reinraumkleidung- zur Vermeidung von Kontaminationen tragen. Dabei treten häufig Probleme hinsichtlich Komforts, Kühlung und z.B. Beschlagen von Brillengläsern auf. Ein zusätzliches Risiko bei nicht komplett geschlossenem Kopfschutz ist eine Infektionsgefahr in beiden Richtungen. Gerade im Umgang mit biologischen Gefahrenstoffen ist das von großer Bedeutung, wo sowohl der Schutz des Benutzers der PSA oder der Reinraumkleidung als auch seiner Umgebung vor einer allfälligen Infektion durch den Benutzer der PSA oder der Reinraumkleidung vermieden werden müssen. Herkömmliche Schutzausrüstungen können dies nicht oder nur mit hohem Aufwand leisten, so dass eine weite Verbreitung derartiger persönlicher Ausrüstungen aufgrund hoher Kosten kaum zu machen ist.
[0003] Aus beispielsweise der WO2022248341A1 ist eine Schutzhauben-Anordnung bekannt, umfassend eine den Kopf und die Schultern des Benutzers bedeckende Schutzhaube aus flexiblem, nachgiebigem Material und mit einer darin fixierten Sichtscheibe. Beschrieben ist auch eine Tragestruktur für die Schutzhaube und ein aktives Luftaustauschsystem mit einem Gebläse mit zugehöriger Steuerungsanordnung, wobei das Gebläse in einem innerhalb der Schutzhaube angeordneten Gehäuse eingebaut ist. Dieses Gehäuse ist von der Schutzhaube getrennt innerhalb der Schutzhaube an der Tragestruktur befestigt. Vorzugsweise ist auch ein Filter für die verbrauchte Luft in die Schutzhaube integriert.
[0004] Die WO 2009070403 A1 offenbart ein Atemschutzsystem, das eine Tragstruktur, eine Schutzhaube mit Sichtscheibe und ein Luftaustauschsystem umfasst. Die Sichtscheibe weist innerhalb der Schutzhaube seitlich abstehende Laschen mit jeweils einem Loch auf. Über zwei an der Tragstruktur angebrachte Klippmechanismen wird die Sichtscheibe über die Löcher mit dieser verbunden.
[0005] Die US 2022273066 A1 offenbart ebenfalls eine Schutzhaube mit einer Sichtscheibe einer Tragstruktur und einem Luftaustauschsystem. Die Sichtscheibe wird über Befestigungselemente im unteren Bereich des seitlichen Randes mit der Tragstruktur verbunden. Am oberen Rand ist im mittleren Bereich der Sichtscheibe ein Schlitz ausgeformt, der in den Haken der Tragstruktur eingehängt wird und so eine zusätzliche Befestigung darstellt.
[0006] Die US 2009151054 A1 und EP 4162831 A1 beschreiben ebenfalls Schutzhauben mit Luftaustauschsystem, bei denen jeweils die Befestigungselemente für die lösbare Verbindung mit der Tragstruktur am unteren seitlichen Rand der Sichtschutzscheibe platziert sind.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es, eine derartige Anordnung dahingehend zu verbessern, dass dem Benutzer das Aufsetzen bzw. Anlegen der Schutzhauben-Anordnung als auch das Ausziehen und sichere Entsorgen der kontaminierten Komponenten erleichtert wird. Gleichzeitig sollen beim Tragen der Schutzhauben-Anordnung ein hoher Komfort, grosse Sicherheit und ein möglichst unbehindertes Arbeiten gewährleistet sein.
[0008] Diese Aufgabe wird durch eine Schutzhauben-Anordnung und durch deren einzelne Komponenten gemäß den Ansprüchen gelöst.
[0009] Eine erfindungsgemäße Sichtscheibe weist innerhalb der Schutzhaube und vorzugsweise im Bereich der seitlichen Ränder zumindest je eine Befestigungsstruktur aus flexiblem Material auf, die zur lösbaren Verbindung mit Befestigungsstrukturen an den seitlichen Rändern der Tragestruktur komplementäre dazu ausgeführt sind. Insbesondere ist die Befestigungsstruktur durch einen Bereich der Sichtscheibe selbst gebildet, welcher Bereich mit einem Loch versehen ist. Bevorzugt ist dieser Bereich durch eine von der Sichtscheibe seitlich abstehende Lasche gebil-
det. Dies erlaubt das rasche und einfache Ergreifen und Handhaben der Befestigungsstruktur, selbst ohne direkte Sicht darauf und allenfalls auch mit Handschuhen.
[0010] Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine derartige Sichtscheibe dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil des Umfangsrandes des Loches in der Sichtscheibe durch eine Zunge gebildet ist, die elastisch gegenüber den benachbarten Abschnitten des Umfangsrandes auslenkbar ausgeführt ist. Dies gewährleistet das einfache UÜberstreifen des Bereiches der Befestigungsstruktur mit dem Loch über eine komplementäre Befestigungsstruktur an Haube und/oder Trägerstruktur für die Schutzhaube, ohne Gefahr der Beschädigung der Befestigungsstruktur und bei optimaler Verbindung von Sichtscheibe und insbesondere einer Trägerstruktur in Form einer Art Rastverbindung.
[0011] Wenn gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung das der Mitte des Loches zugewandte Ende der Zunge konkav ausgeführt ist, schmiegt sich das Ende der Zunge bestmöglich und über einen großen Umfangsbereich an ihr Gegenstück an, um eine optimale Fixierung der Sichtscheibe zu bewirken.
[0012] Damit ist das einfache und schnelle Anlegen der Schutzhauben-Anordnung mit gleichzeitig damit sichergestellter optimaler Befestigung der Haube und vor allem der Sichtscheibe gewährleistet, die damit jeder Kopfbewegung folgt und immer das bestmögliche Sichtfeld bietet.
[0013] Bevorzugt ist dabei eine Sichtscheibe für eine derartige Anordnung, die aus vorzugsweise flexiblem Material angefertigt ist. Diese ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, dass zumindest je eine Befestigungsstruktur aus flexiblem Material ausgebildet oder daran montiert ist. Damit ist die rasche und einfache Anbringung der Sichtscheibe bzw. deren Verbindung mit der Schutzhaube und/oder einer Trägerstruktur dafür sichergestellt.
[0014] Bevorzugt ist im mittleren Bereich am oberen Rand und innerhalb der Schutzhaube eine weitere Befestigungsstruktur vorgesehen, um die Verbindung von Sichtscheibe und Schutzhaube bzw. der Tragestruktur noch weiter zu verbessern.
[0015] Zur Lösung der eingangs gestellten Aufgabe ist auch eine Schutzhaube mit einer darin fixierten Schichtscheibe wie in den obenstehenden Absätzen erläutert vorgesehen, deren Befestigungsstrukturen unverbunden mit dem Material der Schutzhaube an der Innenseite der Schutzhaube liegen. Damit sind das leichte und auch mit Handschuhen einfache Ergreifen der Befestigungsstrukturen und das schnelle Anlegen der Schutzhauben-Anordnung sichergestellt.
[0016] Eine Tragestruktur für eine Schutzhaube mit einer Sichtscheibe wie oben erläutert, vorzugsweise wie im vorigen Absatz beschrieben, weist an den seitlichen Rändern komplementäre Befestigungsstrukturen zur lösbaren Verbindung mit den Befestigungsstrukturen der Sichtscheibe auf.
[0017] Eine derartige Tragestruktur ist zur Lösung der gestellten Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsstruktur durch einen im Wesentlichen radial nach außen abstehenden Zapfen mit vorzugsweise rundem Querschnitt gebildet ist. So kann in einfacher, sicher funktioneller Konstruktion und rasch tastbarer Weise die Befestigung der Schutzhaube und/oder Sichtscheibe davon an der Tragestruktur sichergestellt werden. Dies gestattet bei einfacher konstruktiver Ausführung der Tragestruktur eine rasche Verbindung mit der Schutzhaube und der darin gehaltenen Schichtscheibe, auch ohne direkte Sicht auf die Befestigungsstrukturen und auch mit Handschuhen. Vorzugsweise ist in der Tragestruktur auch das Gehäuse für Gebläse eines aktiven Luftaustauchsystems integriert, so dass nach Anlegen der Schutzhauben-Anordnung bereits die wesentlichsten Komponenten einer persönliche Schutzausrüstung schon an der Person vorhanden sind.
[0018] Das Überstreifen der komplementären Befestigungsstruktur wird dabei wesentlich erleichtert und rascher und sicher gegen Beschädigungen möglich gemacht, wenn am Zapfen ein vorzugsweise abgerundeter Kopf mit größerem Querschnitt ausgebildet ist.
[0019] Zur noch besseren Verbindung von Schutzhaube und/oder Sichtscheibe mit der Tragestruktur und deren möglichst unverrückbaren Fixierung selbst bei jeglichen Kopfbewegungen
der Person ist eine erfindungsgemäße Ausführungsform von Vorteil, bei welcher stirnseitig im mittleren Bereich eine weitere Befestigungsstruktur, vorzugsweise in Form eines Zapfens oder Hakens, vorgesehen ist.
[0020] Eines besonders bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Tragestruktur sieht im Bereich der Stirnseite und in einer Höhe oberhalb des oberen Randes einer an der Tragestruktur befestigten Sichtscheibe eine zumindest über einen Großteil der Breite der Sichtscheibe reichende Einrichtung zur Verhinderung von turbulenter Strömung vor. Damit kann eine aus dem Stirnbereich zwischen dem Gesicht der Person und der Sichtscheibe nach unten gerichtete im Wesentlichen laminare Strömung der eingeblasenen und gefilterten Atemluft erzielt werden, die zum optimalen Abtransport des von der Person ausgeatmeten Kohlendioxides führt und damit immer Atemluft in bestmöglicher Zusammensetzung gewährleistet. Dadurch ist es auch möglich, mit geringeren umgewälzten Luftmengen als bei herkömmlichen Schutzausrüstungen das Auslangen zu finden, selbst bei schwerer Tätigkeit mit hohem Sauerstoffbedarf.
[0021] Bevorzugt ist die Einrichtung zur Verhinderung von turbulenter Strömung durch eine Lage porösen Materials, vorzugsweise durch eine Lage Schaumstoff, gebildet.
[0022] Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden Figuren näher erläutert.
[0023] Es zeigen jeweils in stark vereinfachter, schematischer Darstellung: [0024] Fig. 1 eine Schutzhauben-Anordnung von vorne;
[0025] Fig. 2 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Sichtscheibe und einer erfindungsgemäßen Tragestruktur für eine Schutzhauben-Anordnung;
[0026] Fig. 3 eine perspektivische Ansicht von schräg oben der Sichtscheibe und Tragestruktur der Fig. 2;
[0027] Fig. 4 eine vergrößerte Detailansicht des Verbindungsbereiches der Sichtscheibe und der Tragestruktur der Anordnung der Fig. 2 und Fig. 3 vor der Verbindung dieser Elemente;
[0028] Fig. 5 eine stark vergrößerte Detailansicht eines bevorzugten Ausführungsbeispiels für Befestigungsstrukturen von Sichtscheibe und Tragstruktur;
[0029] Fig. 6 eine vergrößerte Detailansicht des Verbindungsbereiches der Sichtscheibe und der Tragestruktur der Anordnung der Fig. 2 und Fig. 3 nach Verbindung dieser Elemente;
[0030] Fig. 7 eine perspektivische stark vergrößerte Ansicht eines bevorzugten Ausführungsbeispiels für komplementäre Befestigungsstrukturen von Sichtscheibe und Tragestruktur;
[0031] Fig. 8 eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Schutzhauben-Anordnung während des Anlegens durch eine Person.
[0032] Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind diese Lageangaben bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.
[0033] Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten, wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell dargestellten Ausführungsvarianten derselben eingeschränkt ist, sondern vielmehr auch diverse Kombinationen der einzelnen Ausführungsvarianten untereinander möglich sind und diese Variationsmöglichkeit aufgrund der Lehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können des auf diesem technischen
Gebiet tätigen Fachmannes liegt.
[0034] Das in Fig. 1 in einer Ansicht von schräg vorne in seiner Gesamtheit dargestellte Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Schutzhauben-Anordnung weist eine den Kopf und die Schultern des Benutzers bedeckende Schutzhaube 1 auf. Für die Barriere der Schutzhaube 1 wird vorzugsweise ein Material verwendet, das gegen feste oder flüssige Aerosole mit vernachlässigbarer Flüchtigkeit und Zersetzung sowie gegen Keime und Viren dicht ist, beispielsweise ein Vliesstoff aus Polyethylen hoher Dichte (PE-D). Für die Verwendung in Reinräumen kann als Material für die Schutzhaube 1 auch ein Reinraumgewebe mit definierten Filtereigenschaften und Luftdurchlässigkeiten zugelassen für Reinräume entsprechend DIN EN ISO 14644-1 verwendet werden. Die Schutzhaube 1 weist vorzugsweise ein an den Kopfteil anschließendes Schulterstück 2 auf, das vorzugsweise im Halsbereich gegenüber dem Kopfteil abgedichtet werden kann, sowie vorne eine vorzugsweise gebogene, durchsichtige Sichtscheibe 3. Für die Sichtscheibe 3 wird vorzugsweise ein hochtransparenter Polyesterfilm eingesetzt. In Fig. 1 ebenfalls sichtbar ist der vorzugsweise im Scheitelbereich positionierte Atemluftfilter 4. Der Atemluftfilter 4 ist typischerweise ein handelsüblicher, vorzugsweise einschraubbarer P3 Filter (gemäß EN12941 mit sehr hohem Abscheidegrad) zum Schutz gegen feste oder flüssige Aerosole mit vernachlässigbarer Flüchtigkeit und Zersetzung sowie gegen Keime und Viren. Auch die Verwendung eines FFP2-Filters als Atemluftfilter 4 ist möglich. Die Schutzhaube 1 weist vorzugsweise auch einen Filter für die verbrauchte Luft auf, vorzugsweise einen großflächigen Filter, welcher vorzugsweise im rückwärtigen Teil der Schutzhaube 1 integriert ist. Es könnte aber auch ein Rückschlagventil für die verbrauchte Luft vorgesehen sein. Alle anderen, weiter unten erläuterten Ausführungsbeispiele sind funktional gleichartig aufgebaut, mit geringen gestalterischen Unterschieden.
[0035] Der Atemluftfilter 4 ist Teil eines vorzugsweise aktiven Luftaustauschsystems und dabei verbunden mit einem Gehäuse 5 für ein vorzugsweise steuerbares oder regelbares Gebläse, welches Gehäuse 5 einen Anschluss für den Atemluftfilter 4 aufweist. Der Antrieb für das Gebläse ist vorteilhafterweise in das Gehäuse 5 integriert, wobei eine gekapselte Einheit vorgesehen sein kann. Die Luftzufuhr zum Gebläse kann, wenn von außen keine Kontamination zu erwarten ist, wie etwa bei Verwendung in Reinräumen, durch zumindest eine Öffnung in der Schutzhaube 1 erfolgen. Das Gebläse bzw. dessen Gehäuse 5 kann dabei direkt an der Öffnung ansetzen oder kann über zumindest eine Luftleitung damit verbunden sein. Vorteilhafterweise kann diese oder jede Öffnung in der Schutzhaube 1 durch ein vorzugsweise unlösbar befestigtes Filtervlies abgedeckt sein, vorzugsweise aus einem Material der Schutzklasse FFP2 bestehend.
[0036] Bevorzugt ist das Gehäuse 5 an einer starren oder flexiblen Tragestruktur 6, wie beispielsweise einem um den Kopf der Person verlaufenden und vorzugsweise elastischen oder einstellbaren Riemen oder Gerüst, mit oder ohne Scheitelstück, allenfalls schwenkbar befestigt oder darin fest integriert. Dies ist sehr gut in der Seitenansicht der Fig. 2 und der perspektivischen Ansicht der Fig. 3 zu erkennen.
[0037] Eine selbstschließende Staubkappe (nicht dargestellt, herkömmliche Ausführungsform) verhindert ein Kontaminieren des Gebläses, wenn der Filter 4 entfernt ist. Der Anschluss des Gehäuses 5 liegt bei einsatzfertiger Schutzhauben-Anordnung mit seinem gehäusefernen, ringförmigen Ende dichtend um die Öffnung einer Passage durch die Schutzhaube 1 von deren Innenseite auf deren Außenseite, durch welche hindurch der Atemluftfilter 4 in den Anschluss eingeschraubt oder auf welches ringförmige Ende der Atemluftfilter 4 an der Außenseite der Schutzhaube 1 auf andere Weise dicht aufgesetzt bzw. eingesetzt werden kann.
[0038] Für die Energieversorgung des Gebläses und auch einer Regelungs- und/oder Steuerungsanordnung kann einen Energieversorgungseinheit 7 mit dem Gehäuse 5 und/oder der Tragestruktur 6 verbunden werden, beispielsweise ein Akkupaket, vorzugsweise über ein handelsübliches Li-lonen-Akkupaket.
[0039] Wie in Fig. 1 und auch in der Seitenansicht der Fig. 2 zu erkennen ist, sitzt der Atemluftfilter 4 im Bereich zwischen Stirn und Scheitel der Schutzhaube 1, um derart die Gewichtsverteilung mit den übrigen Komponenten der Anordnung zu optimieren und damit ein angenehmeres Tragegefühl zu erzielen.
[0040] Die Tragestruktur 6 weist bevorzugt einen an der Stirn der Person an- bzw. aufliegenden bogenförmigen Vorderteil 8 auf, an welchem die Sichtscheibe 3 lösbar befestigbar ist. Dazu sind an oder in der Sichtscheibe 3 und korrespondierend dazu an entsprechender Position und komplementär in Form an der Tragestruktur 6, vorzugsweise an den Seiten des Vorderteils 8, etwa im Bereich der Schläfen der Person, nachfolgend näher erläuterte Befestigungsstrukturen angeordnet.
[0041] So kann eine bevorzugte Ausführungsform einer Sichtscheibe 3 mit zumindest je einer Befestigungsstruktur aus flexiblem Material an ihren seitlichen Randbereichen versehen sein, die beim Tragen der Schutzhaube-Anordnung im Bereich der Schläfen zu liegen kommen. Die Befestigungsstruktur ist bevorzugt durch einen Bereich der Sichtscheibe 3 selbst gebildet, vorzugsweise durch eine davon abstehende oder den seitlichen Rand verlängernde Lasche 9, die mit einem Loch 10 versehen ist. Die Lasche 9, bzw. jede andere Befestigungsstruktur der Sichtscheibe 3 verbleibt unverbunden mit der Schutzhaube 1 und deren Material an der Innenseite. Damit kann sie bei Anlegen der Schutzhaube 1 leicht von der Person ergriffen und über eine komplementäre Befestigungsstruktur an der Tragestruktur 6, vorzugsweise in Form eines davon seitlich abstehenden Zapfens 11, übergestreift und daran eingehängt werden. Der Zapfen 11 ist bevorzugt mit einem verbreiterten Kopf 12 versehen, d.h. dass das durch den Kopf 12 gebildete äußere Ende des Zapfens 11 in dessen Längsrichtung gesehen einen größeren Querschnitt aufweist als der zwischen dem Kopf 12 und dem Ubergang zum Vorderteil 8 der Tragestruktur 6 verlaufende Abschnitt des Zapfens 11.
[0042] Um die Sichtscheibe 3 einfach und ohne Beschädigungsgefahr mit der Tragestruktur 6 lösbar verbinden zu können, ist vorteilhafterweise, wie den Fig. 4 bis 7 genauer zu erkennen ist, ein Teil des Umfangsrandes des Loches 10 in der Sichtscheibe durch eine Zunge 13 gebildet, wie in Fig, 5 deutlich zu erkennen ist, die elastisch gegenüber den benachbarten Abschnitten des Umfangsrandes des Loches 10 in der Lasche 9 der Sichtscheibe 3 auslenkbar ausgeführt ist. Beim UÜberstreifen der Lasche 9 über den Kopf 12 des Zapfens 11 von einer Stellung wie in Fig. 5 dargestellt durchdringt dieser das Loch 10, wobei die Zunge 13 elastisch ausgelenkt wird. Beim weiteren Andrücken der Lasche 9 an den Vorderteil 8 der Tragestruktur 6 kann die Zunge 13 nach Passieren des Kopfes 12 wieder soweit elastisch in Richtung der Ebene der Lasche 9 zurückschnappen, bis der vorzugsweise konkav gestaltetes distales, der Mitte des Loches 10 zugewandte Ende der Zunge 13 unterhalb des Kopfes 12 am Zapfen anliegt und damit die Lasche 9 gegenüber der Tragestruktur verrastet ist. Diese verrastete Endstellung der Befestigungsstrukturen an Sichtscheibe 3 und Tragestruktur 6 ist in nochmals vergrößertem Maßstab in Fig.7 dargestellt.
[0043] Aufgrund der material- und formbedingten Nachgiebigkeit und/oder Zerstörbarkeit der Lasche 9 und/oder der Zunge 13 kann die Sichtscheibe 3 mit höherem Kraftaufwand als beim Verbinden auch wieder gelöst werden, wenn die Schutzhaube 1 beispielsweise zur Entsorgung von der Tragestruktur 6 wieder abgenommen werden soll. Eine allfällige Zerstörung der Befestigungsstrukturen dient damit gegebenenfalls auch der Sicherstellung, dass nicht irrtümlich eine gebrauchte, zur Entsorgung vorgesehene Schutzhaube 1 nochmals verwendet werden kann.
[0044] In den Fig. 2 bis 4 ist eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Verbindung zwischen Sichtscheibe 3 und Tragestruktur 6 zu sehen. Es handelt sich um eine weitere Anordnung von Befestigungsstrukturen, die die Fixierung der Sichtscheibe 3 an der Tragstruktur 6 weiter verbessert. Bevorzugt ist dabei im mittleren Bereich des Vorderteils 8 der Tragestruktur, d.h. am oberen Rand der Sichtscheibe 3, wieder an der Innenseite der Schutzhaube 1 angeordnet, ein weiteres Loch 14 in dem oberhalb des Verbindungsbereiches zwischen Schutzhaube 1 und Sichtscheibe 3 liegenden Randbereich der Sichtscheibe 3 vorgesehen. Auch innerhalb der Schutzhaube 1 ist vorzugsweise am Vorderteil 8 der Tragestruktur 6 ein Haken 15 oder gleichartig wirkendes Element ausgebildet, an welchem mittels des Loches 14 die Sichtscheibe 3 an einem weiteren Punkt an der Tragestruktur 6 angebunden werden kann.
[0045] Vorteilhafterweise ist - was für alle Ausführungsformen der Schutzhauben-Anordnung gilt - am Gehäuse 5 des Gebläses zumindest eine ins Innere der Schutzhaube 1 gerichtete Ausblas-
Öffnung für die Frischluft angeordnet. Diese ist vorzugsweise in Richtung der Sichtscheibe hin orientiert und soll einerseits das Beschlagen der Sichtscheibe 3 verhindern und das ausgeatmete Kohlendioxid von der Person wegzuführen und derart einen CO2-Anteil in der Einatemluft von weniger als 1 Vol.% erreichen. Allenfalls können ein oder mehrere Schalldämpfer oder ähnliche Elemente vorgesehen sein.
[0046] Zwischen den seitlich an der Tragestruktur 6 und der Sichtscheibe 3 angeordneten Befestigungsstrukturen und auch innerhalb des Bereiches zwischen der Sichtscheibe 3 und der Stirn der Person ist in der Tragestruktur 6 eine zumindest über einen Großteil der Breite der Sichtscheibe 3 reichende Einrichtung 16 zur Verhinderung von turbulenter Strömung vor, wie in den Fig. 2 bis 4 zu sehen ist. Bevorzugt weist die Einrichtung 16 zur Verhinderung von turbulenter Strömung eine Lage porösen Materials, vorzugsweise durch eine Lage Schaumstoff, auf, die im Strömungskanal zwischen Gebläse und einer oder mehreren Ausblasöffnungen des Luftaustauschsystems der Schutzhauben-Anordnung angeordnet ist. Alternativ können auch andere Laminarisierungseinrichtungen oder -anordnungen vorgesehen sein, beispielsweise parallel zur Sichtscheibe 3 ausgerichtete Lamellen, Durchströmbohrungen od. dgl.
[0047] Wenn vom Außenbereich der Schutzhauben-Anordnung keine Kontamination zu erwarten ist, wie etwa in Reinräumen, kann ein Luftfilter Atemluftfilter 4 vermieden werden und kann eine Luftzufuhr in den Kopfteil der Schutzhaube 1 durch zumindest eine Öffnung in der Schutzhaube 1 erfolgen. Aus Sicherheitsüberlegungen könnte diese Öffnung vorzugsweise durch ein allenfalls unlösbar befestigtes Filtervlies, vorzugsweise aus einem Material der Schutzklasse FFP2 bestehend, abgedeckt sein.
[0048] Fig. 8 zeigt schließlich eine Ansicht einer erfindungsgemäßen Schutzhauben-Anordnung in einer Phase des Überziehens aber auch des Ablegens der Schutzhaube 1.
[0049] Die Schutzhaube 1 wird in zusammengefaltetem Zustand, die Innenseite nach außen gekehrt, beispielsweise aus einer Schutzverpackung entnommen und kann beim UÜberstreifen an den Befestigungsstrukturen ergriffen werden. Danach wird die Sichtscheibe 3 mittels dieser Befestigungsstrukturen an der Tragestruktur 6 befestigt, wobei die Schutzhaube 1 immer noch in zusammengefaltetem Zustand vor dem Gesicht der Person liegt. Fig. 8 zeigt diese Phase. Nach Einrasten der Befestigungsstrukturen kann die Person die Sichtscheibe 3 loslassen und die Schutzhaube 1 komplett über die Tragestruktur 6 und ihren Kopf stülpen und alle weiteren Ankleideschritte durchführen.
[0050] Beim Auskleiden wird der hintere Teil der Schutzhaube 1 über den Kopf nach vorne geklappt und liegt dann erneut wie in Fig. 8 dargestellt vor dem Gesicht der Person, die Innenseite nach außen gestülpt. An den Befestigungsstrukturen kann die Sichtscheibe 3 zusammen mit der Schutzhaube 1 leicht wieder von der Tragestruktur gelöst werden. Da die kontaminierte Außenseite der Schutzhaube 1 durch das Zusammenklappen nach innen gekehrt wurde, kann die Schutzhaube 1 gefahrlos zur Verpackung und/oder Entsorgung an der nicht kontaminierten Innenseite, die jetzt außen liegt, ergriffen werden. Die Schutzhauben-Anordnung 1 kann somit in möglichst kurzer Zeit an und/oder abgelegt werden und ist leicht und rasch zu handhaben. Auch kann damit ein einfaches und kontaminationsfreies Auskleiden ohne zusätzliche Hilfe von Hilfspersonen erfolgen.
BEZUGSZEICHENLISTE
1 Schutzhaube
2 Schulterstück
3 Sichtscheibe
4 Atemluftfilter
5 Gehäuse
6 Tragestruktur
7 Energieversorgungseinheit
8 Vorderteil der Tragestruktur
9 Lasche 10 Loch 11 Zapfen 12 Kopf 13 Zunge 14 Loch 15 Haken
16 Laminarisierungseinrichtung

Claims (9)

Patentansprüche
1. Sichtscheibe (3) für eine Schutzhauben-Anordnung, umfassend eine den Kopf und die Schultern des Benutzers bedeckende Schutzhaube (1) aus flexiblem, nachgiebigen Material, in welcher die Sichtscheibe (3) fixiert ist, eine Tragestruktur (6) für die Schutzhaube (1), vorzugsweise ein aktives Luftaustauschsystem mit einem Gebläse mit zugehöriger Steuerungsanordnung, wobei an der Sichtscheibe (3) innerhalb der Schutzhaube (1) und vorzugsweise im Bereich der seitlichen Ränder zumindest je eine Befestigungsstruktur aus flexiblem Material ausgebildet oder daran montiert ist, die durch einen Bereich der Sichtscheibe (3) selbst mit einem Loch (10) gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil des Umfangsrandes des Loches (10) in der Sichtscheibe (3) durch eine Zunge (13) gebildet ist, die elastisch gegenüber den benachbarten Abschnitten des Umfangsrandes auslenkbar ausgeführt ist.
2, Sichtscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das der Mitte des Loches (10) zugewandte Ende der Zunge (13) konkav ausgeführt ist.
3. Sichtscheibe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsstruktur durch eine von der Sichtscheibe (3) seitlich abstehende Lasche (9) gebildet ist.
4. Sichtscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass im mittleren Bereich am oberen Rand und innerhalb der Schutzhaube (1) eine weitere Befestigungsstruktur, vorzugsweise in Form eines Loches (14), vorgesehen ist.
5. Schutzhaube (1) mit einer darin fixierten Schichtscheibe (3) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, deren Befestigungsstrukturen unverbunden mit dem Material der Schutzhaube (1) an der Innenseite der Schutzhaube (1) liegen.
6. Tragestruktur (6) für eine Schutzhaube (1) mit einer Sichtscheibe (3) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, vorzugsweise eine Schutzhaube (1) gemäß Anspruch 5, wobei an deren seitlichen Randstücken jeweils zumindest eine Befestigungsstruktur für die Sichtscheibe (3) vorgesehen ist. und wobei an der seitlichen Rändern der Tragestruktur (6) komplementäre Befestigungsstrukturen zur lösbaren Verbindung mit den Befestigungsstrukturen der Sichtscheibe (3) ausgebildet oder daran angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsstruktur durch einen im Wesentlichen radial nach außen abstehenden Zapfen (11) mit vorzugsweise rundem Querschnitt gebildet ist.
7. Tragestruktur nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass am Zapfen (11) ein vorzugsweise abgerundeter Kopf (12) mit größerem Querschnitt ausgebildet ist.
8. Tragestruktur nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass stirnseitig im mittleren Bereich eine weitere Befestigungsstruktur, vorzugsweise in Form eines Zapfens oder Hakens (15), vorgesehen ist.
9. Tragestruktur nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Stirnseite und in einer Höhe oberhalb des oberen Randes einer an der Tragestruktur (6) befestigten Sichtscheibe (3) eine zumindest über einen Großteil der Breite der Sichtscheibe (3) reichende Einrichtung (16) zur Verhinderung von turbulenter Strömung angeordnet ist.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
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