<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
EMI1.2
EMI1.3
<Desc/Clms Page number 2>
Anstatt Hippursäure kann auch Uransäure (H2 U 04) als zurückhaltendes Mittel verwendet werden und es werden gute Resultate erreicht mit einer Lösung, welche Kochsalz und Salzsäure zweckmässigerweise in den Mischungsverhältnissen von 300 9 Salz und 80 cm3 Salzsäure pro 4.5 1 Wasser enthält. Weiterhin werden gute Resultate mit einer Lösung erzielt, nach der oben zuerst beschriebenen Zusammensetzung und Beifügung von 60 cm3 von Salpetersäure pro 4.5 1 Lösung.
Die Mischungsverhältnisse der verschiedenen Beimengungen der Lösung können etwas variieren, das wesentliche besteht darin, dass die Lösung fähig ist, Chlor abzugeben, wenn sie durch den heissen Stahl erwärmt wird. Beim Mischen der Lösung soll die Hippursäure in heissem Wasser gelöst sein, ehe sie hinzugefügt wird.
Es ist natürlich wichtig, dass der zu behandelnde Stahl durch und durch auf eine gleichförmige Temperatur gebracht wird, und wenn er so erhitzt wird, ist die dadurch erzeugte Wirkung durch und durch gleichmässig, unabhängig von der Grösse des behandelten Gegenstandes.
Das Verfahren ist nicht nur auf den Stahl anwendbar, welcher gewalzt oder auf andere Weiae in Schienen, Stangen oder andere Formen gearbeitet ist, sondern kann ebenso auf gegossene Stahlgegenstände verwendet werden, wobei stets wieder sowohl eine Erhöhung der Zugfestigkeit, als auch der Dehnbarkeit erzielt wird und kann weiterhin zur Erhöhung der Zugfestigkeit von Gusseisen benützt werden. Bei Anwendung des Verfahrens auf Schmiedeeisen wird dessen Dehnbarkeit ebenfalls erhöht, wobei seine Zugfestigkeit vermindert wird.
<Desc / Clms Page number 1>
EMI1.1
EMI1.2
EMI1.3
<Desc / Clms Page number 2>
Instead of hippuric acid, uranic acid (H2 U 04) can also be used as a retardant and good results are achieved with a solution which contains table salt and hydrochloric acid in a mixing ratio of 300 9 salt and 80 cm3 hydrochloric acid per 4.5 1 water. Furthermore, good results are achieved with a solution according to the composition first described above and the addition of 60 cm3 of nitric acid per 4.5 l of solution.
The mixing ratios of the various admixtures of the solution can vary somewhat, the main thing is that the solution is able to give off chlorine when it is heated by the hot steel. When mixing the solution, the hippuric acid should be dissolved in hot water before it is added.
It is of course important that the steel being treated is brought to a uniform temperature through and through, and when it is so heated the effect produced thereby is thoroughly uniform, regardless of the size of the object being treated.
The method is not only applicable to steel, which is rolled or worked in other ways in rails, bars or other shapes, but can also be used on cast steel objects, whereby an increase in tensile strength and ductility is always achieved and can also be used to increase the tensile strength of cast iron. When the method is applied to wrought iron, its ductility is also increased, with its tensile strength being reduced.