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AT20318B - Verfahren zur Herstellung von Gußformen nach dem Naturerzeugnis. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Gußformen nach dem Naturerzeugnis.

Info

Publication number
AT20318B
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Authority
AT
Austria
Prior art keywords
mold
poured
natural
natural product
production
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Curt Richard Preuszner
Emil Uhlig
Original Assignee
Curt Richard Preuszner
Emil Uhlig
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Curt Richard Preuszner, Emil Uhlig filed Critical Curt Richard Preuszner
Application granted granted Critical
Publication of AT20318B publication Critical patent/AT20318B/de

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  • Mold Materials And Core Materials (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Gussformen nach dem Naturerzeugnis. 



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur -Herstellung von   Gussformen,   wozu nicht ein eigens dazu gefertigtes Modell, sondern das Naturerzeugnis, z. B. ein   Gewächs   oder ein Tier, benutzt wird. 



   Das Verfahren ist folgendes :
Das   Naturerzeugnis   wird in einen Formkasten entsprechend gelegt, gestellt oder gohangen. Aus einer Mischung von in der Giessereitechnik bekannten Materialien, nämlich von 11/2 Teilen mehrmals gebranntem Gips oder Alabaster, 1 Teil gemahlenem Quarz,   l Teil   
 EMI1.1 
 wozu noch die zu Formzwecken bisher noch nicht verwendeten Materialien, nämlich 1 Teil Schiefermehl, l Teil Kieselerde und 1 Teil Bolus kommen, wird unter Zusatz von Wasser eine entsprechend dickflüssige, durch den Gehalt an Schiefermehl. Kieselerde und Bolus äusserst schnell erstarrende Masse zubereitet. Diese Masse wird langsam in den Form- 
 EMI1.2 
 nach oben einzuschliessen.   Ein Eingusstoch wird   dabei vorgesehen. Nachdem die Masse erstarrt, jedoch noch nicht hart geworden ist, wird der Formkasten entfernt.

   Mit einem flachen Gegenstand oder dgl. wird an die noch weiche Form geklopft, um die innere Feuchtigkeit und mit dieser die sich im Innern allenfalls gebildeten Luftbläschen nach oben auszutreiben. Nachdem dies geschehen, wird das Formstück in die   Vorkammer   eines   Aluffelofens     zwecks vollständigen Austrocknens gebracht. Sobald nun   das Formstück lufttrocken geworden ist, wird es in einen Muffelofen gesetzt, um bei einer entsprechend grossen Hitze das   Naturmodell auszubrennen. Nach   diesem und nachdem die Form erkaltet ist, werden die in der Form   zurückgebliebenen     Aschenreste durch   einen Exhaustor oder dgl. abgesaugt und aus der Form entfernt. 



   In dor Formmasse ist nunmehr das   Naturerzengnis   genau so   abgebildet bezw.   abgeformt, wie es in Wirklichkeit in der Natur war. Es ist also, nachdem das   Naturerzeugnis   ausgebrannt, die genaue Form desselben zurückgeblieben. Zur Staubreinigung lässt man durch die Form nun noch Quecksilber passieren. 



   Nun ist oine zum   Giessen fertige   feste Form geschaffen, die einen Abguss genau nach der Natur wiedergibt. Je nachdem nun Gussmatorialien, wie z. B. Blei, Gold oder Silber   Verwendung   finden, wird die Form zum Giessen mehr oder weniger erhitzt. Das zur Ausfüllung bestimmte   Gussmaterial   wird, um die   Luft entweichen   zu lassen, hineingespritzt. 



  Nachdem nun   der Guss erkaltet   ist, wird das Formmaterial, welches stets wieder verwendet   werden kann, mittelst Wasserstrahles vom Guss   entfernt, da dieses die Eigenschaft besitzt, nachdem es im Ofen 'zu einer festen Masse gebrannt ist, sich im Wasser wieder auf-   zulösen.   

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Gussformen nach dem Naturerzeugnis, dadurch gekenn- zeichnet, dass eine aus einem Gemenge von in der Giessereitechnik bekannten Materialien, wie mehrmals gebrannter Gips oder Alabaster, gemahlener Quarz, Ziegelmehl, Taflum, feingemahlener Sand und Salmiaksalz, durch Hinzufügen von Wasser bereitete dickflüssige <Desc/Clms Page number 2> Formmasse, welcher behufs rascheren Erstarren Schiefermehl, Kieselerde und, Bolas gu- gesetzt werden, derart langsam in die Form gegossen wird, dass sie das in derselben untergebrachte Naturmodell allmählich einschliesst, worauf das noch weiche Formstück aus EMI2.1 falls darin gebildeten Luftbläschen vereint mit der Feuchtigkeit nach oben ausgetrieben werden,
    nachher das erstarrte Formstück in'eine Muffel zwecks Ausbrennens des Naturmodells gebracht wird und dann nach dem Erkalten die vom Natunmodell in der Form zurückgebliebenen Aschenreste abgesaugt werden und zwecks Reinigung von Staub Quecksilber durch die Form gegossen wird.
AT20318D 1904-01-28 1904-01-28 Verfahren zur Herstellung von Gußformen nach dem Naturerzeugnis. AT20318B (de)

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AT20318B true AT20318B (de) 1905-06-10

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AT20318D AT20318B (de) 1904-01-28 1904-01-28 Verfahren zur Herstellung von Gußformen nach dem Naturerzeugnis.

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AT (1) AT20318B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3300968A1 (de) * 1983-01-13 1984-08-02 Bernd W. 8066 Bergkirchen Schmidt-Pfeil Verfahren zum giessen von figuren, insbesondere bekleideter personenfiguren

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3300968A1 (de) * 1983-01-13 1984-08-02 Bernd W. 8066 Bergkirchen Schmidt-Pfeil Verfahren zum giessen von figuren, insbesondere bekleideter personenfiguren

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