AT18495U1 - Selektierstation für Tiere - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Selektierstation (1) für Tiere, insbesondere Sauen, wobei die Selektierstation (2) zumindest zwei seitliche für die Tiere nicht zu überwindende Absperrungen (3, 4) aufweist, wobei die zumindest zwei seitlichen Absperrungen (3, 4) einen Durchlaufbereich (5) für die Tiere quer zu einer Längsmittellinie der Selektierstation (1) begrenzen, wobei die Selektierstation (1) zumindest zwei über je zumindest einen Aktor betätigbare Tür (6, 7) aufweist, wobei jede der Türen (6, 7) in einem geschlossenen Zustand den Durchlaufbereich (5) in eine Richtung versperrt und in einem geöffneten Zustand den Durchlaufbereich (5) in diese Richtung frei gibt, wobei die Selektierstation (1) zumindest eine Futtermittelabgabevorrichtung (8) zur Fütterung eines in der Selektierstation (1) befindlichen Tieres aufweist, wobei die Selektierstation (1) zumindest ein Lesegerät zum drahtlosen Empfang von Tieridentifikationscodes von mit Transpondern versehenen Tieren aufweist, wobei die Selektierstation (1) eine mit dem Lesegerät verbundene Türsteuerung aufweist, die dazu eingerichtet ist, in Abhängigkeit von dem empfangenen Tieridentifikationscode zumindest ein Signal zum Öffnen oder Schließen zumindest einer der Türen (6, 7) zu erzeugen und an zumindest einer der Aktoren zu übertragen.
Description
[0001] Die Erfindung betrifft eine Selektierstation für Tiere, insbesondere Sauen, wobei die Selektierstation zumindest zwei seitliche, für die Tiere nicht zu überwindende Absperrungen aufweist, wobei die zumindest zwei seitlichen Absperrungen einen Durchlaufbereich für die Tiere quer zu einer Längsmittellinie der Selektierstation begrenzen.
[0002] Weiters betrifft die Erfindung eine Selektierbucht für Tiere mit einer einen Innenbereich umgebenden Absperrung.
[0003] Trächtige Sauen können bei herkömmlichen Durchlaufabrufstationen, bei welchen die Sau die Station von einer Seite betritt und auf einer anderen Seite wieder verlässt, ohne großen Aufwand durch eine nachgelagerte Selektierung, einfach aus dem Bestand aussortiert werden. Dies kann notwendig sein, wenn z.B. eine Sau medizinische Behandlung benötigt, Auffälligkeiten hat oder weil die Trächtigkeit bereits so weit fortgeschritten ist, dass ein Umstallen in den Abferkelbereich notwendig ist.
[0004] Mittlerweile werden aber zunehmend Rücklaufstationen eingesetzt. Bei diesen betritt das Tier über eine Wippe oder eine zweigeteilte Tür die Fressstation und verlässt diese wieder rückwärts, wenn sie mit Fressen fertig ist. Der Grund für diese Stationen ist, dass sie im Aufbau einem Kastenstand ähnlich sind und die Tiere, diese aus dem Belegungsbereich bereits gewohnt sind. Dadurch werden diese gerne von den Tieren angenommen. Aufgrund dieser Funktionsweise können solche Stationen nicht so viele Tiere versorgen wie Durchlaufstationen. Daher werden in solchen Anordnungen meist mehrere dieser Stationen verwendet. Leider kann aber bei solchen Stationen keine Selektierung nachgelagert werden. Würde man nun die Tiere beim Austreten oder Betreten des Fressraumes über eine Selektierstation zwangsweise umleiten, so müssten einerseits die Tiere an diese Station angelernt werden um zur Fressstation zu gelangen und andererseits würde man einen künstlichen Engpass produzieren, welcher die Kapazität des Gesamtsystems negativ beeinflusst.
[0005] Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, auch bei Verwendung von Rücklaufstationen eine automatische Selektierung der Tiere zu realisieren.
[0006] Diese Aufgabe wird mit einer Selektierstation der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Selektierstation zumindest zwei über je zumindest einen Aktor betätigbare Türen aufweist, wobei jede der Türen in einem geschlossenen Zustand den Durchlaufbereich in eine Richtung versperrt und in einem geöffneten Zustand den Durchlaufbereich in diese Richtung frei gibt, wobei die Selektierstation zumindest eine Futtermittelabgabevorrichtung zur Fütterung eines in der Selektierstation befindlichen Tieres aufweist, wobei die Selektierstation zumindest ein mit einer Türsteuerung verbundenes Lesegerät zum drahtlosen Empfang von Tieridentifikationscodes von mit Transpondern versehenen Tieren aufweist, wobei die Türsteuerung dazu eingerichtet ist, in Abhängigkeit von dem empfangenen Tieridentifikationscode zumindest ein Signal zum Öffnen oder Schließen zumindest einer der Türen zu erzeugen und an zumindest einer der Aktoren zu übertragen.
[0007] Die erfindungsgemäße Lösung erlaubt ein einfaches und automatisches Selektieren von Tieren. Weiters ist es möglich, in der Selektierstation über die Futtermittelabgabevorrichtung, beispielsweise unter Verwendung einer Dosiervorrichtung, ein Lockmittel an das trächtige Tier zu verabreichen. Das Lockmittel kann sowohl in flüssiger Form als auch in trockener Form ausgeführt sein (z.B. Traubenzucker oder Traubenzuckerwasser) und wird in einer vorgegebenen Menge ein oder mehrmals am Tag verabreicht. Dadurch kann gewährleistet werden, dass jedes Tier mindestens einmal am Tag die Selektierstation besucht. Da die Selektierstation für die Tiererkennung ausgestattet ist, können die gleichen Transponder ausgelesen werden, welche auch bei der Fressstation zum Einsatz kommen. Die Selektierstation kann bereits viele Tage vor der geplanten Ausselektierung aktiviert werden, sodass sich die Tiere durch ihre angeborene Neugierde relativ schnell und stressfrei an diesen Einrichtungsgegenstand gewöhnen können.
[0008] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung kann es vorgesehen sein, dass
N Bes AT 18 495 U1 2025-06-15
8 NN
die Türsteuerung dazu eingerichtet ist, auf zumindest eine in zumindest einem Speicher abgelegte Datenbank zuzugreifen, in welcher die Tieridentifikationscodes und Selektionsdaten gespeichert sind, und durch Vergleich der empfangenen Tieridentifikationscodes mit den gespeicherten Tieridentifikationscodes und der Selektionsdaten zu überprüfen, ob es sich bei dem empfangenen Tieridentifikationscode um einen Tieridentifikationscode eines zu selektierenden Tieres handelt.
[0009] Um ein einfaches Selektieren von Tieren zu ermöglichen, kann es vorgesehen sein, dass die Türsteuerung dazu eingerichtet ist, bei Erkennen eines zu selektierenden Tieres ein Signal zum Schließen der ersten der beiden Türen, durch die das Tier die Selektierstation betreten hat, und ein Signal zum Öffnen der zweiten der beiden Türen zu erzeugen.
[0010] Weiters kann die Türsteuerung dazu eingerichtet sein, bei Erkennen eines nicht zu selektierenden Tieres, kein Signal zum Schließen der ersten Tür oder ein Signal zum Öffnen oder Offenhalten der ersten Tür zu erzeugen und kein Signal zum Öffnen der zweiten der Türe oder ein Signal zum Schließen oder geschlossen Halten der zweiten Tür zu erzeugen.
[0011] Vorteilhafterweise ist das Lesegerät ein RFID-Lesegerät mit einer Antenne, wobei die Antenne bevorzugt an der Futtermittelabgabevorrichtung oder weniger als ein 1 m, besonders bevorzugt weniger als 50 cm, von der Futtermittelabgabevorrichtung entfernt angeordnet ist.
[0012] Um ein möglichst ungehindertes Passieren des Durchlaufbereichs und eine platzsparende Ausführungsform zu ermöglichen, kann es vorgesehen sein, dass die Futtermittelabgabevorrichtung an einer der seitlichen Absperrungen angeordnet ist oder Teil einer der seitlichen Absperrungen ist.
[0013] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung kann es zudem vorgesehen sein, dass die Futtermittelabgabevorrichtung in einer nach außen von einer Längsmittellinie der Selektierstation wegweisenden Ausbuchtung einer der seitlichen Absperrungen angeordnet ist.
[0014] Um eine optimale Funktionsweise zu gewährleisten, kann es vorgesehen sein, dass die Futtermittelabgabevorrichtung in Längsrichtung der Selektierstation und von einer ersten, als Eingangstür dienenden Tür in Richtung einer zweiten, als Ausgangstür dienenden Tür betrachtet in einem letzten Drittel der Selektierstation angeordnet ist.
[0015] Die oben genannte Aufgabe kann auch mit einer Selektierbucht der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst werden, dass die Selektierbucht eine Selektierstation 1 gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8 aufweist, wobei eine der Türen der Selektierstation den Innenbereich der Selektierbucht mit dem Durchlaufbereich der Selektierstation verbindet.
[0016] Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden Figuren, welche nicht einschränkende Ausführungsbeispiele zeigen, näher erläutert.
[0017] Es zeigen jeweils in stark vereinfachter, schematischer Darstellung:
[0018] Fig. 1 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Selektierstation im Betrieb mit einem nicht zu selektierenden Tier;
[0019] Fig. 2 eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Selektierstation aus Fig. 1 im Betrieb mit einem zu selektierenden Tier;
[0020] Fig. 3 einen Grundriss eines Stalls mit einer erfindungsgemäßen einer erfindungsgemäßen Selektierbucht.
[0021] Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind diese Lageangaben bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.
[0022] Die Erfindung ist im Folgenden Figuren übergreifend beschrieben.
[0023] Gemäß Fig. 1 und 2 weist eine erfindungsgemäße Selektierstation 1 für Tiere (2), insbesondere Sauen, zwei seitliche, für die Tiere 2 nicht zu überwindende Absperrungen 3, 4 auf.
[0024] Die seitlichen Absperrungen 3, 4 begrenzen einen Durchlaufbereich 5 für die Tiere 2 quer zu einer Längsmittellinie der Selektierstation 1.
[0025] Die Selektierstation 1 weist zumindest zwei über je zumindest einen Aktor, beispielsweise einen elektromechanischen Aktor, betätigbare Tür 6, 7 auf. Bei den Türen 6, 7 kann es sich um Beispielsweise um Flügeltüren mit zwei seitlich angeschlagenen Flügeln oder auch um eine Tür mit nur einem Flügel oder um eine Klappe etc. handeln.
[0026] In einem geschlossenen Zustand versperrt jede der Türen 6, 7 den Durchlaufbereich 5 in eine Richtung, während sie in einem geöffneten Zustand den Durchlaufbereich 5 in diese Richtung frei gibt.
[0027] Weiters weist die Selektierstation 1 zumindest eine Futtermittelabgabevorrichtung 8 zur Fütterung des in der Selektierstation 1 befindlichen Tieres 2 auf.
[0028] Die Selektierstation 1 weist zumindest ein mit einer Türsteuerung verbundenes Lesegerät zum drahtlosen Empfang von Tieridentifikationscodes von mit Transpondern versehenen Tieren 2 auf. Die Türsteuerung ist dazu eingerichtet, in Abhängigkeit von dem empfangenen Tieridentifikationscode zumindest ein Signal zum Öffnen oder Schließen zumindest einer der Türen 6, 7 zu erzeugen und an zumindest einer der Aktoren zu übertragen.
[0029] Das Lesegerät kann ein RFID-Lesegerät mit einer Antenne 9 sein, wobei die Antenne 9 bevorzugt an der Futtermittelabgabevorrichtung 8 oder weniger als ein 1 m, bevorzugt weniger als 50 cm, von der Futtermittelabgabevorrichtung 8 entfernt angeordnet ist.
[0030] Die Futtermittelabgabevorrichtung 8 kann an einer der seitlichen Absperrungen angeordnet ein oder Teil einer der seitlichen Absperrungen 3, 4 ist. Weiters kann die Futtermittelabgabevorrichtung 8 in einer nach außen von einer Längsmittelgeraden der Selektierstation 1 wegweisenden Ausbuchtung einer der seitlichen Absperrungen 3, 4, beispielsweis wie dargestellt der Absperrung 4, angeordnet sein.
[0031] In Längsrichtung der Selektierstation 1 betrachtet, kann die Futtermittelabgabevorrichtung 8 betrachtet in einem letzten Drittel der Selektierstation 1 vor der Tür 7 angeordnet sein.
[0032] Die Türsteuerung kann dazu eingerichtet sein, auf eine in einem Speicher abgelegte Datenbank zuzugreifen, in welcher die Tieridentifikationscodes und Selektionsdaten gespeichert sind, und durch Vergleich der empfangenen Tieridentifikationscodes mit den gespeicherten Tieridentifikationscodes und der Selektionsdaten zu überprüfen, ob es sich bei dem empfangenen Tieridentifikationscode um einen Tieridentifikationscode eines zu selektierenden Tieres 2 handelt.
[0033] Die Selektionsdaten können beispielsweise ein Vermerk sein, dass das betreffende Tier abzusondern ist. Dies kann beispielsweise durch Beobachten der Tiere festgestellt werden. So kann, wenn ein auffälliges Tier in einer in Fig. 3 mit dem Bezugszeichen 13 versehenen Fressstation, welche ebenfalls über ein Lesegerät verfügen kann, durch Auslesen des Transponders erkannt wird, in der Datenbank dem Tieridentifikationscode dieses Tieres ein entsprechender Selektionsvermerk hinzugefügt werden, der dazu führt, dass falls das Tier 2 sich in der Selektionsstation 1 befindet, dieses in eine Selektierbucht 10 ausgeschleust wird. Die Fressstation 13 umfasst mehrere nebeneinander angeordnete Rücklaufstationen.
[0034] Gemäß Fig. 3 weist die Selektierbucht 10 einen Innenbereich 11 für die selektierten Tiere 2 und eine umgebenden den Innenbereich 11 umgebende Absperrung 12 auf. Die Selektierbucht 10 kann von den Tieren 2 nur über die Selektierstation 1 betreten werden, wobei die Tür 7 der Selektierstation 1 den Innenbereich 11 der Selektierbucht 10 mit dem Durchlaufbereich 5 der Selektierstation 1 verbindet. Die Selektierbucht 11 und die Selektierstation 1 können in einem Stall 15 angeordnet sind, in dem sich neben der Fressstation 13 auch Liegebuchten 14 befinden können.
[0035] Gemäß Fig. 1 kann die Türsteuerung dazu eingerichtet sein, bei Erkennen eines nicht zu
selektierenden Tieres, kein Signal zum Schließen der ersten Tür 6 oder ein Signal zum Öffnen oder Offenhalten der ersten Tür 6 zu erzeugen und kein Signal zum Öffnen der zweiten der Türe 7 zu erzeugen. Alternativ kann die Türsteuerung in diesem Fall auch ein Signal zum Schließen oder geschlossen Halten der zweiten Tür 7 erzeugen. Das Tier 2 betritt über die offene Eingangstür, die Tür 6, die Selektierstation 1. Die Ausgangstür, die Tür 7, ist geschlossen. Im Trogbereich, d.h.im Bereich der Futtermittelabgabevorrichtung 8, wird das Tier 2 durch eine RFID-Erkennung identifiziert. Es ist keine Selektierung geplant, daher bleibt die Eingangstür offen und das Tier 2 bekommt, wenn noch Tagesvorrat besteht, eine kleine Portion Lockmittel in den Trog ausdosiert. Nach dem Verzehr des Lockmittels verlässt das Tier 2 wieder rückwärts die Selektierstation 1. In diesem Fall funktioniert die Selektierstation 1 wie eine Rücklaufstation.
[0036] Gemäß Fig. 2 kann die Türsteuerung dazu eingerichtet sein, bei Erkennen eines zu selektierenden Tieres 2 ein Signal zum Schließen der ersten der beiden Türen 6, durch die das Tier die Selektierstation 1 betreten hat, und ein Signal zum Öffnen der zweiten der beiden Türen 7 zu erzeugen. Das Tier 2 betritt hierbei über die offene Eingangstür, die Tür 6, die Selektierstation. Die Ausgangstür, die Tür 7, ist geschlossen. Im Trogbereich, d.h. im Bereich der Futtermittelabgabevorrichtung 8, wird das Tier 2 durch eine RFID-Erkennung identifiziert. Es ist eine Selektierung geplant, daher wird die Eingangstür geschlossen und es kann, wenn noch Tagesvorrat besteht, eine kleine Portion Lockmittel in den Trog ausdosiert werden. Zugleich öffnet sich die Ausgangstür und spätestens nach dem Verzehr des Lockmittels verlässt das Tier vorwärts die Selektierstation 1 in Richtung Selektierbucht 11. Im Anschluss wird die Ausgangstür wieder geschlossen und die Eingangstür wieder für das nächste Tier 2 geöffnet.
BEZUGSZEICHENLISTE
1 Selektierstation
2 Tier
3 Absperrung
4 Absperrung
5 Durchlaufbereich
6 Tür
7 Tür
8 Futtermittelabgabevorrichtung 9 Antenne
10 Selektierbucht
11 Aufenthaltsbereich 12 Wandung
13 _Fütterungsstationen 14 Liegebuchten
15 Stall
Claims (9)
1. Selektierstation (1) für Tiere (2), insbesondere Sauen, wobei die Selektierstation (1) zumindest zwei seitliche für die Tiere (2) nicht zu überwindende Absperrungen (3, 4) aufweist, wobei die zumindest zwei seitlichen Absperrungen (3, 4) einen Durchlaufbereich (5) für die Tiere (2) quer zu einer Längsmittellinie der Selektierstation (1) begrenzen, dadurch gekennzeichnet, dass die Selektierstation (1) zumindest zwei über je zumindest einen Aktor betätigbare Türen (6, 7) aufweist, wobei jede der Türen (6, 7) in einem geschlossenen Zustand den Durchlaufbereich (5) in eine Richtung versperrt und in einem geöffneten Zustand den Durchlaufbereich (5) in diese Richtung frei gibt, wobei die Selektierstation (1) zumindest eine Futtermittelabgabevorrichtung (8) zur Fütterung eines in der Selektierstation (1) befindlichen Tieres (2) aufweist, wobei die Selektierstation (1) zumindest ein mit einer Türsteuerung verbundenes Lesegerät zum drahtlosen Empfang von Tieridentifikationscodes von mit Transpondern versehenen Tieren (2) aufweist, wobei die Türsteuerung dazu eingerichtet ist, in Abhängigkeit von dem empfangenen Tieridentifikationscode zumindest ein Signal zum Öffnen oder Schließen zumindest einer der Türen (6, 7) zu erzeugen und an zumindest einer der Aktoren zu übertragen.
2. Selektierstation nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Türsteuerung dazu eingerichtet ist, auf zumindest eine in zumindest einem Speicher abgelegte Datenbank zuzugreifen, in welcher die Tieridentifikationscodes und Selektionsdaten gespeichert sind, und durch Vergleich der empfangenen Tieridentifikationscodes mit den gespeicherten Tieridentifikationscodes und der Selektionsdaten zu überprüfen, ob es sich bei dem empfangenen Tieridentifikationscode um einen Tieridentifikationscode eines zu selektierenden Tieres (2) handelt.
3. Selektierstation nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Türsteuerung dazu eingerichtet ist, bei Erkennen eines zu selektierenden Tieres ein Signal zum Schließen der ersten der beiden Türen (6), durch die das Tier die Selektierstation (1) betreten hat, und ein Signal zum Öffnen der zweiten der beiden Türen (7) zu erzeugen.
4. Selektierstation nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Türsteuerung dazu eingerichtet ist, bei Erkennen eines nicht zu selektierenden Tieres, kein Signal zum Schließen der ersten Tür (6) oder ein Signal zum Öffnen oder Offenhalten der ersten Tür (6) zu erzeugen und kein Signal zum Öffnen der zweiten der Türe (7) oder ein Signal zum Schließen oder geschlossen Halten der zweiten Tür (7) zu erzeugen.
5. Selektierstation nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Lesegerät ein RFID-Lesegerät mit einer Antenne (9) ist, wobei die Antenne (9) bevorzugt an der Futtermittelabgabevorrichtung (8) oder weniger als ein 1 m, bevorzugt weniger als 50 cm, von der Futtermittelabgabevorrichtung (8) entfernt angeordnet ist.
6. Selektierstation nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Futtermittelabgabevorrichtung (8) an einer der seitlichen Absperrungen (3, 4) angeordnet ist oder Teil einer der seitlichen Absperrungen (3, 4) ist.
7. Selektierstation nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Futtermittelabgabevorrichtung (8) in einer nach außen von der Längsmittellinie der Selektierstation (1) wegweisenden Ausbuchtung einer der seitlichen Absperrungen (3, 4) angeordnet ist.
8. Selektierstation nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Futtermittelabgabevorrichtung (8) in Längsrichtung der Selektierstation (1) und von einer ersten,
als Eingangstür dienenden Tür (6) in Richtung einer zweiten, als Ausgangstür dienenden Tür (7) betrachtet in einem letzten Drittel der Selektierstation (1) angeordnet ist.
9. Selektierbucht (10) für Tiere (2) mit einer einen Innenbereich (11) um gebenden Absperrung (12), dadurch gekennzeichnet, dass eine Selektierstation (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8 aufweist, wobei eine der Türen (6, 7) der Selektierstation (1) den Innenbereich (11) der Selektierbucht (10) mit dem Durchlaufbereich (5) der Selektierstation (1) verbindet.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATGM50077/2024U AT18495U1 (de) | 2024-07-01 | 2024-07-01 | Selektierstation für Tiere |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATGM50077/2024U AT18495U1 (de) | 2024-07-01 | 2024-07-01 | Selektierstation für Tiere |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT18495U1 true AT18495U1 (de) | 2025-06-15 |
Family
ID=96011578
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| ATGM50077/2024U AT18495U1 (de) | 2024-07-01 | 2024-07-01 | Selektierstation für Tiere |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT18495U1 (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20150237825A1 (en) * | 2013-12-05 | 2015-08-27 | Canarm Ltd. | Sow feeding system |
| US10244736B2 (en) * | 2010-12-10 | 2019-04-02 | Lely Patent N.V. | System and method for automatically determining animal position and animal activity |
| KR101995758B1 (ko) * | 2017-07-25 | 2019-07-03 | 노영근 | 돼지 선별 돈사 및 이를 이용한 돼지 선별 방법 |
-
2024
- 2024-07-01 AT ATGM50077/2024U patent/AT18495U1/de unknown
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US10244736B2 (en) * | 2010-12-10 | 2019-04-02 | Lely Patent N.V. | System and method for automatically determining animal position and animal activity |
| US20150237825A1 (en) * | 2013-12-05 | 2015-08-27 | Canarm Ltd. | Sow feeding system |
| KR101995758B1 (ko) * | 2017-07-25 | 2019-07-03 | 노영근 | 돼지 선별 돈사 및 이를 이용한 돼지 선별 방법 |
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