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AT18457U1 - Vorrichtung zum Schmelzen von Schnee - Google Patents

Vorrichtung zum Schmelzen von Schnee Download PDF

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AT18457U1
AT18457U1 ATGM12/2024U AT122024U AT18457U1 AT 18457 U1 AT18457 U1 AT 18457U1 AT 122024 U AT122024 U AT 122024U AT 18457 U1 AT18457 U1 AT 18457U1
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AT
Austria
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snow
water
collecting
heating
collecting container
Prior art date
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ATGM12/2024U
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English (en)
Original Assignee
Eulices Cabello Morcate
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eulices Cabello Morcate filed Critical Eulices Cabello Morcate
Priority to ATGM12/2024U priority Critical patent/AT18457U1/de
Priority to PCT/EP2025/053776 priority patent/WO2025172390A1/de
Publication of AT18457U1 publication Critical patent/AT18457U1/de

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    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01HSTREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
    • E01H5/00Removing snow or ice from roads or like surfaces; Grading or roughening snow or ice
    • E01H5/10Removing snow or ice from roads or like surfaces; Grading or roughening snow or ice by application of heat for melting snow or ice, whether cleared or not, combined or not with clearing or removing mud or water, e.g. burners for melting in situ, heated clearing instruments; Cleaning snow by blowing or suction only
    • E01H5/102Self-contained devices for melting dislodged snow or ice, e.g. built-in melting chambers, movable melting tanks
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung (1) zum Schmelzen von Schnee. Die Vorrichtung (1) umfasst einen Schneesammelbehälter (2) mit Seitenwandungen (3), einer Bodenwandung (4) und einem Deckel (5), wobei diese Wandungen einen Sammelraum (6) des Schneesammelbehälters (2) begrenzen. Weiterhin umfasst die Vorrichtung (1) einen Wasserspeicher (10) mit einer Heizeinrichtung (11), um Wasser im Wasserspeicher (10) zu erwärmen, eine Fahreinrichtung (37) zum Verfahren der Vorrichtung (1), und eine Schneeaufnahmeeinrichtung (31), die kommunizierend mit dem Schneesammelbehälter (2) derart verbunden ist, dass Schnee automatisch von der Schneeaufnahmeeinrichtung (31) dem Sammelraum (6) des Schneesammelbehälters (2) zugeführt wird. Im Sammelraum (6) des Schneesammelbehälters (2) sind eine oder mehrere Sprühdüsen (20) vorgesehen, die über eine Leitung (18, 19) mit dem Wasserspeicher (10) verbunden sind, sodass erwärmtes Wasser mittels der Sprühdüsen (20) auf den Schnee gesprüht wird.

Description

Beschreibung
VORRICHTUNG ZUM SCHMELZEN VON SCHNEE [0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schmelzen von Schnee.
[0002] Vorrichtungen zum Schmelzen von Schnee sind grundsätzlich bekannt. Sie dienen dazu Schnee zu schmelzen, wodurch Schnee in Form von flüssigem Wasser entsorgt werden kann.
[0003] Hierbei gibt es Schneeschmelzmaschinen in ganz unterschiedlichen Dimensionen. Es gibt kleinere Schneeschmelzmaschinen für den privaten Gebrauch oder für kleinere Unternehmen, die ein Volumen aufweisen, das mit einer Schneeschaufel befüllt werden kann. Andererseits gibt es sehr große Schneeschmelzmaschinen, die ein Volumen aufweisen, das mit einem Schaufellader befüllt werden kann. Letztere kommen beispielsweise an Flughäfen zum Einsatz.
[0004] So geht aus der WO 2008/137928 A?2 eine trag- oder ziehbare Schneeschmelzmaschine hervor. Diese Schneeschmelzmaschine weist zwei voneinander getrennte Tanks auf. Ein erster Tank ist ein Entleerungstank, in den Schnee eingefüllt wird. Ein zweiter Tank ist ein Schmelztank, in dem ein Wärmetauscher angeordnet ist. Der Wärmetauscher wird mittels eines Brenners aufgeheizt, der mit einem Brennstoff betrieben wird. In einem ersten Schritt wird Schnee in den Entleerungstank eingebracht und Wasser in den Schmelztank eingefüllt. Das Wasser im Schmelztank wird mittels des Wärmetauschers erhitzt und von oben in den Entleerungstank geleitet, um den Schnee zu schmelzen. Der Entleerungstank weist Ablassrohre auf mit dem Schmelzwasser ausgeleitet werden kann. Gleichzeitig ist ein Rücklaufsystem vorgesehen, das einen Teil des Schmelzwassers zurück in den Schmelztank leitet, wo es wieder erhitzt wird.
[0005] In der AT 102020 B wird eine Schneeschmelzmaschine gezeigt, wobei Schnee in einem trichterförmigen Schneebehälter aufgeschüttet wird. Der Schneebehälter ist mit einem Ofen in Kontakt, wobei mittels eines Brenners Verbrennungsgase in den Ofen geleitet werden. Der Brenner wird mit einem flüssigen Brennstoff, wie Rohöl, betrieben. Die Verbrennungsgase werden mittels eines Ventilators in den Schnee getrieben, um diesen zu schmelzen. Das Schmelzwasser wird über Rinnen ausgeleitet. Zusätzlich wird anfallendes erwärmtes Kühlwasser aus dem Brenner genutzt und in den Schnee gespritzt, um das Schmelzen des Schnees zu befördern.
[0006] Die DE 10 2014 009 279 A1 weist eine Schmelzkammer für Schnee mit einer Schneekammer und einen Strömungsbereich für heiße Gase auf. Die Schneekammer und der Strömungsbereich sind dabei dauerhaft getrennt, sodass nur die Wärme der Gase auf den Schnee übertragen wird. Die Schmelzkammer weist zudem einen Abflussbereich für das Schmelzwasser auf.
[0007] In der US 2017 114 511 A1 wird ein Schmelzgerät zum Schmelzen von Schnee beschrieben. Das Schmelzgerät weist einen manuell verfahrbaren Wagen mit einem Aufnahmeraum für Schnee auf. Es ist eine Heizeinrichtung vorgesehen, um den Schnee zu schmelzen. Die Heizeinrichtung umfasst ein Rohr, das an der Innenseite des Aufnahmeraums verläuft und mit heißem Wasser gefüllt sein kann. Weiterhin ist in dem Aufnahmeraum ist eine Rühreinrichtung vorgesehen, um den Schnee umzurühren.
[0008] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Schmelzen von Schnee bereitzustellen, mit der Schnee auf eine einfache und schnelle Art und Weise geschmolzen werden kann.
[0009] Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, eine Vorrichtung zum Schmelzen von Schnee bereitzustellen, mit der Schnee energieeffizient geschmolzen werden kann.
[0010] Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, eine Vorrichtung zum Schmelzen von Schnee bereitzustellen, die kompakt und manuell bewegbar ausgebildet ist.
[0011] Eine oder mehrere der Aufgaben werden durch eine Vorrichtung zum Schmelzen von Schnee gelöst, wie sie im unabhängigen Schutzanspruch 1 definiert ist. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Vorrichtung zum Schmelzen von Schnee sind in den davon abhängigen Unteransprü-
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chen angegeben.
[0012] Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zum Schmelzen von Schnee vorgesehen, umfassend
- einen Schneesammelbehälter mit Seitenwandungen, einer Bodenwandung und einem Deckel, wobei diese Wandungen einen Sammelraum des Schneesammelbehälters begrenzen,
- einen Wasserspeicher mit einer Heizeinrichtung, um Wasser im Wasserspeicher zu erwärmen, - eine Fahreinrichtung zum Verfahren der Vorrichtung, und
- eine Schneeaufnahmeeinrichtung, die kommunizierend mit dem Schneesammelbehälter derart verbunden ist, dass Schnee automatisch von der Schneeaufnahmeeinrichtung dem Sammelraum des Schneesammelbehälters zugeführt wird.
Im Sammelraum des Schneesammelbehälters sind eine oder mehrere Sprühdüsen vorgesehen, die über eine Leitung mit dem Wasserspeicher verbunden sind, sodass erwärmtes Wasser mittels der Sprühdüsen auf den Schnee gesprüht wird.
[0013] Die Vorrichtung ist dafür ausgelegt, dass sie von einer Person gehandhabt bzw. betätigt werden kann. Dies bedeutet, dass die Größe der Vorrichtung so ist, dass sie für die Handhabung von einer Person ausgelegt ist. Dem Sammelraum des Schneesammelbehälters wird Schnee zugeführt. Mittels warmen Wasser, das auf den Schnee gesprüht wird, wird der Schnee geschmolzen. Das entstehende Schmelzwasser kann einfach entsorgt oder auch anderweitig weiterverwendet werden.
[0014] So kann Schnee einfach und effizient entsorgt werden und versperrt keinen Platz, wenn er stattdessen beispielsweise zu einem Haufen zusammengebracht wird.
[0015] Durch die Verwendung von Sprühdüsen kann das warme Wasser gerichtet auf den Schnee gesprüht werden. Es kann dabei vorgesehen sein, dass das warme Wasser von oben und/oder auch von den Seiten auf den Schnee gesprüht wird. Durch das gerichtete Sprühen des Wassers auf den Schnee findet ein gezielter und effizienter Wärmeeintrag auf den Schnee statt. So müssen die Wandungen des Schneesammelbehälters nicht erwärmt werden und es geht wenig Wärme an die Umgebung verloren. Die Wärme wird fast ausschließlich in den zu schmelzenden Schnee eingebracht, wodurch die Vorrichtung sehr energieeffizient ist.
[0016] Bei herkömmlichen Schneeschmelzmaschinen werden beispielsweise mittels Heizdrähten die Seitenwandungen und/oder die Bodenwandung aufgeheizt, um den Innenraum aufzuheizen. So soll der Schnee im Innenraum geschmolzen werden. Durch das Aufheizen der Wandungen wird Wärme nach außen abgestrahlt und geht an die Umgebung verloren. Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann somit eine vergleichbare Schneemenge mit geringerem Energieaufwand geschmolzen werden, als mit einer herkömmlichen Schneeschmelzmaschine. Mit einer herkömmlichen Schneeschmelzmaschine könnte man den Energieverlust gering halten, wenn man die Wandungen nach außen wärmeisolierend ausbildet. Dann müssen die Wandungen jedoch im Vergleich teurer hergestellt werden und sind dick ausgebildet, wodurch die Größe der Maschine zunimmt oder der Sammelraum klein ist.
[0017] Mittels der Fahreinrichtung ist die Vorrichtung verfahrbar ausgebildet. Sie soll dadurch für einen Benutzer komfortabel handhabbar sein. Hierfür ist es vorteilhaft, wenn die Wandungen leicht ausgebildet sein können. Eine weniger schwere Vorrichtung kann von einem Benutzer leichter verfahren werden. Gleichzeitig muss die Fahreinrichtung weniger Antriebskraft bereitstellen, um die Vorrichtung verfahren zu können.
[0018] Mit der Schneeaufnahmeeinrichtung, die kommunizierend mit dem Schneesammelbehälter verbunden ist, wird Schnee automatisch von der Schneeaufnahmeeinrichtung dem Sammelraum des Schneesammelbehälters zugeführt. Dies macht die Nutzung der Vorrichtung zusätzlich komfortabel, da der Schnee nicht manuell mittels einer Schneeschaufel in den Sammelraum des Schneesammelbehälter geschüttet werden muss.
[0019] Es wird somit erfindungsgemäß eine Vorrichtung zum Schmelzen von Schnee bereitge
stellt, die derart kompakt ausgebildet ist, dass sie von einer Person gehandhabt werden kann. Mittels dem warmen Wasser aus den Sprühdüsen wird der Schnee einfach und energieeffizient geschmolzen. Die Fahreinrichtung und die Schneeaufnahmeeinrichtung ermöglichen in Kombination eine sehr komfortable Handhabbarkeit der Vorrichtung.
[0020] Die eine oder mehreren Sprühdüsen können in einer oder mehreren der Seitenwandungen und/oder in der Bodenwandung und/oder im Deckel vorgesehen sein.
[0021] Es kann nur eine Sprühdüse in einer der Seitenwandungen und/oder in der Bodenwandung und/oder im Deckel vorgesehen sein. Es können auch mehrere Sprühdüsen in einer der Seitenwandungen und/oder in der Bodenwandung und/oder im Deckel vorgesehen sein. Sind mehrere Sprühdüsen in einer der Seitenwandungen und/oder in der Bodenwandung und/oder im Deckel vorgesehen, können diese in der jeweiligen Wandung entlang einer Linie nebeneinander angeordnet sein, oder auch beliebig versetzt zueinander angeordnet sein.
[0022] Sind mehrere Sprühdüsen vorgesehen, kann der Schnee schneller geschmolzen werden. So kann der Durchsatz an geschmolzenem Schnee erhöht werden. Es muss jedoch auch das zur Verfügung stehende Wasser im Wasserspeicher schneller erwärmt werden.
[0023] Vorzugsweise ist zumindest eine Sprühdüse im Deckel vorgesehen. So wird der Schnee von oben mit warmem Wasser besprüht und das warme Wasser gibt zusammen mit dem geschmolzenen Wasser beim Herunterlaufen seine Energie an den weiteren Schnee ab. So wird die Energie des warmen Wassers besonders effektiv in den Schnee eingetragen.
[0024] Sind mehrere Sprühdüsen vorgesehen, kann eine Leitung vom Wasserspeicher in Richtung Sammelraum des Schneesammelbehälters vorgesehen sein, die dann zu mehreren Nebenleitungen abzweigt. Die Nebenleitungen führen dann zu den jeweiligen Sprühdüsen.
[0025] Die Fahreinrichtung kann an einer Unterseite der Bodenwandung angeordnete Rollen umfassen, sodass die Vorrichtung manuell verfahrbar ausgebildet ist.
[0026] Die Rollen können Rollen mit Profil oder auch Rollen mit integrierten oder angebrachten Schneeketten sein.
[0027] Eine manuelle Verfahrbarkeit der Vorrichtung ermöglicht ein Verfahren der Vorrichtung durch schieben oder auch ein Ziehen der Vorrichtung. So kann die Vorrichtung auf einem ebenen oder abschüssigen Untergrund einfach geschoben werden, wodurch Energie gespart wird.
[0028] Die Fahreinrichtung kann eine Antriebseinheit aufweisen, mit der die an der Unterseite der Bodenwandung angeordneten Rollen angetrieben werden können, sodass die Vorrichtung automatisch verfahrbar ausgebildet ist. Die Antriebseinheit umfasst alle technischen Merkmale, um eine Antriebskraft zu erzeugen und diese an die Rollen zu übertragen.
[0029] Eine automatisch verfahrbare Vorrichtung ist eine Unterstützung für den Benutzer. So wird ein Verfahren der Vorrichtung an einem Anstieg oder auf einem unebenen Untergrund erleichtert.
[0030] Mittels der Fahreinrichtung kann die Vorrichtung leicht verfahren werden und so beispielsweise auf einen Anhänger geladen werden, um sie an einen weiter entfernten Ort zu bringen.
[0031] Die Vorrichtung kann einen Handgriff umfassen, mittels dem die Vorrichtung im manuell angeschoben werden kann. Die Vorrichtung kann einen Handgriff umfassen, an dem eine Steuereinrichtung angeordnet ist, mittels der die Antriebseinheit ein- und ausgeschaltet werden kann und mittels der eine Höhe der Antriebskraft auf die Rollen steuerbar ist. Die Antriebseinheit ist vorzugsweise so ausgebildet, dass sie ein manuelles Verschieben nicht blockiert.
[0032] Die Steuereinrichtung kann einen weiteren Knopf umfassen, mit dem sich die Schneeaufnahmeeinrichtung ein- und ausschalten lässt.
[0033] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass je nach Gegebenheit des Untergrunds zwischen einem manuellen Verfahren und einem automatischen Verfahren der Vorrichtung gewechselt werden kann.
[0034] Als Heizeinrichtung kann zumindest ein Heizdraht oder ein Heizstab an oder im Wasser
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speicher vorgesehen sein. Die Heizeinrichtung kann eine Gasbrennkammer umfassen, die angrenzend zum Wasserspeicher angeordnet und wärmeleitend mit diesem verbunden ist, die Gasbrennkammer umfassend einen Anschluss für Gas, vorzugsweise aus einer Gasflasche, wobei der Anschluss ein Ventil zum Regeln eines Gasflusses aufweist, eine Gasleitung, welche vom Anschluss in die Gasbrennkammer führt, und eine Gasbrenneinrichtung zum Entzünden des Gases in der Gasbrennkammer, wodurch die Gasbrennkammer aufgeheizt wird.
[0035] Mittels der Heizeinrichtung wird das Wasser im Wasserspeicher erwärmt. Es kann dabei vorgesehen sein, dass das Wasser im Wasserspeicher nur mittels des zumindest einen Heizdrahts oder Heizstabs oder nur mittels der Gasbrennkammer geschmolzen wird. Es ist grundsätzlich auch möglich, dass das Wasser im Wasserspeicher sowohl mittels dem zumindest einen Heizdraht oder Heizstab, als auch mittels der Gasbrennkammer zusammen geschmolzen wird. Eine Kombination dieser beiden Methoden sorgt für ein besonders schnelles und effizientes Schmelzen des Schnees.
[0036] Der Wasserspeicher bzw. die Wandungen des Wasserspeichers sind vorzugsweise aus einem gut wärmeisolierenden Material ausgebildet.
[0037] Die Heizeinrichtung kann mit einem Stromnetz oder einem Akkumulator verbindbar sein, sodass der zumindest eine Heizdraht oder Heizstab mittels Strom aufheizbar ist, wobei die Heizeinrichtung vorzugsweise eine Steuereinrichtung aufweist, wobei mit der Steuereinrichtung die Heizstärke des zumindest einen Heizdrahts oder Heizstabs und/oder ein Volumenstrom des Gases zur Gasbrennkammer steuerbar ist.
[0038] Dies macht die Handhabung der Vorrichtung sehr einfach, da nur ein Zugang zum Stromnetz notwendig ist, um die Vorrichtung zu betreiben. Ein Akkumulator ist vorteilhaft, da dann kein Kabel zur Vorrichtung verläuft, das im Weg sein kann.
[0039] Mittels einer Steuereinrichtung für die Heizeinrichtung kann beispielsweise zu Beginn die Heizstärke des zumindest einen Heizdrahts oder Heizstabs oder der Volumenstrom an Gasfluss zur Gasbrennkammer auf ein Maximum eingestellt werden, um den Wasserspeicher schnell aufzuheizen. So kann schnell erwärmtes Wasser zum Schmelzen bereitgestellt werden. Im weiteren Verlauf kann die Heizstärke des zumindest einen Heizdrahts oder Heizstabs oder der Volumenstrom an Gasfluss dann einfach verringert werden, sollte erwärmtes Wasser nur noch in einem geringeren Maße benötigt werden.
[0040] Mit der Steuereinrichtung ebenfalls die Gasbrenneinrichtung aktivierbar sein. Dies kann die Auslösung eines Zündfunken sein. Es kann vorgesehen sein, dass die Steuereinrichtung am Handgriff einen Knopf umfasst, mit dem die Gasbrenneinrichtung aktiviert werden kann.
[0041] Es kann eine Pumpe vorgesehen sein, die das Wasser vom Wasserspeicher über die Leitung zu der zumindest einen Sprühdüse pumpt. Es kann vorgesehen sein, dass die Pumpleistung der Pumpe gesteuert werden kann. Es kann eine entsprechende Steuereinrichtung an der Pumpe vorgesehen sein. Es kann auch vorgesehen sein, dass die Steuereinrichtung am Handgriff einen Knopf umfasst, mit dem die Pumpe ein- und ausgeschalten werden kann.
[0042] Am Wasserspeicher kann ein Anschluss zum Zuführen von Wasser vor dem Gebrauch der Vorrichtung und zum Ablassen von Wasser nach dem Gebrauch der Vorrichtung vorgesehen sein. Der Anschluss kann auch dazu genutzt werden den Wasserspeicher zur Reinigung auszuspülen.
[0043] Die Schneeaufnahmeeinrichtung kann eine Schneefräseneinrichtung zum Aufnehmen von Schnee und ein Rohr zum Zuführen des Schnees von der Schneefräse in den Sammelraum des Schneesammelbehälters umfassen. Die Schneeaufnahmeeinrichtung kann eine Ansaugeinrichtung zum Ansaugen von Schnee und ein Rohr zum Zuführen des Schnees von der Ansaugeinrichtung in den Sammelraum des Schneesammelbehälters umfassen. Die Schneeaufnahmeeinrichtung kann eine Kehreinrichtung zum Zusammenführen von Schnee und ein Rohr zum Zuführen des Schnees von der Kehreinrichtung in den Sammelraum des Schneesammelbehälters umfassen.
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[0044] Die Schneeaufnahmeeinrichtung umfasst alle technischen Merkmale, um eine Einrichtung anzutreiben, die den Schnee derart aufnimmt, dass er mittels dem Rohr in den Sammelraum des Schneesammelbehälters befördert wird.
[0045] Weiterhin kann die Schneeaufnahmeeinrichtung eine Steuereinrichtung umfassen, mit der die Einrichtung, die den Schnee derart aufnimmt, ein- und ausgeschaltet werden kann.
[0046] Die Schneeaufnahmeeinrichtung kann eine Höhenverstelleinrichtung umfassen, sodass die jeweilige Einrichtung zum Aufnehmen von Schnee je nach Dicke der vor ihr befindlichen Schneedecke in der Höhe variiert werden kann.
[0047] Die Schneeaufnahmeeinrichtung kann modular ausgebildet sein, sodass die einzelnen Elemente der Schneeaufnahmeeinrichtung, wie die jeweilige Einrichtung zum Aufnehmen von Schnee und das Rohr einfach entfernt und auseinander gebaut werden können. So kann die Schneeaufnahmeeinrichtung platzsparend verstaut werden. Es kann ein Deckel vorgesehen sein, um eine Öffnung am Schneesammelbehälter, der als Andockpunkt für das Rohr vorgesehen ist, abzudecken, sobald das Rohr entfernt wird.
[0048] Der Sammelraum des Schneesammelbehälters kann über eine Leitung mit dem Wasserspeicher verbunden sein, sodass ein Teil des geschmolzenen Wassers im Wasserspeicher erwärmt werden kann.
[0049] So kann ein Teil des im Sammelraum des Schneesammelbehälters anfallenden Wasser sofort wiederverwendet werden und es ist immer ausreichend Wasser im Wasserspeicher vorhanden. Hierfür kann ein Zwei-Wege-Ventil in der Leitung angeordnet, mit dem gesteuert werden kann, ob Wasser in den Wasserspeicher gelangen oder abfließen soll. Ist der Wasserspeicher voll, kann so weiteres Wasser abfließen.
[0050] Die Vorrichtung kann einen Wassersammeltank aufweisen, der mittels einer Leitung mit dem Sammelraum des Schneesammelbehälter verbunden ist, sodass in dem Wassersammeltank geschmolzenes Wasser gesammelt wird.
[0051] Der Wassersammeltank kann über eine Leitung mit dem Wasserspeicher verbunden sein. Der Wassersammeltank kann über das Zwei-Wege-Ventil zwischen dem Sammelraum des Schneesammelbehälters und dem Wasserspeicher verbunden sein. So kann mittels dem ZweiWege-Ventil gesteuert werden, ob Wasser vom Sammelraum des Schneesammelbehälters in den Wasserspeicher oder direkt in den Wassersammeltank fließen soll.
[0052] Am Übergang vom Sammelraum zur Leitung in Richtung Wasserspeicher bzw. Wassersammeltank kann ein Filter vorgesehen sein. So wird das vom Sammelraum kommende Wasser gefiltert und dem Wasserspeicher/ Wassersammeltank wird sauberes Wasser zur Verfügung gestellt. So wird im Wasserspeicher nur sauberes Wasser erhitzt, wodurch dieser nicht so häufig gereinigt werden muss. Zudem werden so die Pumpe und die Leitung zu den Sprühdüsen nicht verschmutzt, wodurch ein langanhaltender Betrieb möglich ist. Der Filter kann eine Box zum Aufnehmen von Schmutz umfassen. Der Filter und/oder die Box können entnehmbar ausgebildet sein.
[0053] Am Wassersammeltank kann wiederum eine Pumpe mit einer zusätzlichen Leitung vorgesehen sein, um Wasser vom Wassersammeltank in den Wasserspeicher zu überführen.
[0054] Der Wassersammeltank kann aus einem wärmeisolierenden Material ausgebildet sein.
[0055] Am Wassersammeltank und/oder in einer oder mehreren der Seitenwandungen und/oder in der Bodenwandung kann zumindest eine Offnung vorgesehen sein, um Wasser abzuleiten, wobei insbesondere an der zumindest einen Öffnung ein Ventil angeordnet ist, um die Öffnung zu Öffnen oder zu schließen und/oder dass an der zumindest einen Öffnung ein Filter angeordnet ist, um das Wasser zu filtern.
[0056] Eine Öffnung in einer oder mehreren der Seitenwandungen und/oder in der Bodenwandung ist notwendig, um das durch den geschmolzenen Schnee entstandene Wasser abzulassen. So staut sich kein Schmelzwasser im Sammelraum des Schneesammelbehälter und versperrt
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dort Volumen für weiteren Schnee.
[0057] Die Öffnung ist groß genug, um auch bei maximaler Heizleistung der Heizeinrichtung und maximalem Wasserdurchsatz an den Sprühdüsen das anfallende Wasser ableiten zu können. Die Öffnung ist vorzugsweise so ausgebildet, dass sie ein Verlängerungselement aufweist. Dies kann beispielsweise ein Schlauch sein. So kann das abfließende Wasser an einen Ort geleitet werden, an dem es gut abfließen kann.
[0058] Ist die Öffnung öffenbar bzw. verschließbar, kann die Menge an abfließendem Wasser geregelt werden. Ein Filter kann vorgesehen sein, um mögliche Schadstoffpartikel aus dem Wasser zu filtern und diese dann separat zu entsorgen.
[0059] Die Seitenwandungen, die Bodenwandung und/oder der Deckel des Schneesammelbehälters und/oder der Wasserspeicher können aus einem wärmeisolierenden Material ausgebildet sein.
[0060] Die Wandungen sind vorzugsweise zu einem Großteil aus dem wärmeisolierenden Material ausgebildet. Das wärmisolierende Material kann beispielsweise Styropor, ein Schaumstoff oder ein anderes wärmedämmendes Material sein. Eine solche Isolierung sorgt dafür, dass die sich im Schneesammelbehälter befindliche Wärme nicht unnötig nach außen tritt und dort verloren geht.
[0061] Der Sammelraum des Schneesammelbehälters kann ein Volumen von zumindest 0,5 m® bzw. zumindest 1 m* bzw. zumindest 1,5 m* bzw. zumindest 2 m® bzw. zumindest 2,5 m® bzw. zumindest 3 m} und/oder ein Volumen von maximal 6 m* bzw. maximal 5,5 m* bzw. maximal 5 m® bzw. maximal 4,5 m® bzw. maximal 4 m* bzw. maximal 3,5 m®* aufweisen.
[0062] Das Volumen des Sammelraums ist vorzugsweise so ausgelegt, dass der Sammelraum bei einem Verfahren der Vorrichtung mit Schrittgeschwindigkeit mittels der Schneeaufnahmeeinrichtung mit einer Menge an Schnee befüllt wird, die in der gleichen Zeit auch geschmolzen wird. So kann die Vorrichtung dauerhaft mit einem gleichmäßigen Tempo vorwärts verfahren werden und es kommt zu keiner Überfüllung des Sammelraums.
[0063] In einer oder mehreren der Seitenwandungen und/oder im Deckel können Fenster vorgesehen sein. Hierdurch kann das Innere des Sammelraums betrachtet und überwacht werden.
[0064] An einer in Fahrrichtung der Vorrichtung weisenden Seite können eine oder mehrere Lichtquellen vorgesehen sein. Mittels der Lichtquellen kann ein Bereich vor der Vorrichtung ausgeleuchtet werden. So kann die Vorrichtung auch bei Dunkelheit verwendet werden.
[0065] Benachbart zum Deckel der Vorrichtung kann ein Sensor oder ein Schalter vorgesehen sein, der dafür sorgt, dass bei einem Öffnen des Deckels die Schneeaufnahmeeinrichtung und/oder die Pumpe, die Wasser vom Wasserspeicher zu der zumindest einen Sprühdüse führt, ausschalten. Außen an der Vorrichtung kann eine Anzeige vorgesehen sein, die anzeigt, ob der Deckel geöffnet ist. Die Anzeige kann zur Ausgabe eines optischen oder auch eines akustischen Signals ausgebildet sein.
[0066] Im oder am Wasserspeicher und/oder im oder am Wassersammeltank kann ein Sensor vorgesehen sein, mit dem das Wasserlevel im Wasserspeicher bzw. im Wassersammeltank überprüft werden kann. Der Sensor kann mit einer LED außen an der Vorrichtung verbunden sein, die farblich anzeigt, ob ein vorbestimmter Füllstand vorhanden ist.
[0067] Im Wasserspeicher kann ein Temperaturmesser angeordnet sein. Außen an der Vorrichtung kann eine Anzeige vorgesehen sein, an der die Temperatur im Wasserspeicher abgelesen werden kann.
[0068] Die Erfindung wird im Folgenden anhand von einem in der Figur dargestellten Ausführungsbeispiel näher beschrieben. Die Figuren zeigen in:
[0069] Figur 1 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Schmelzen von Schnee in einer seitlichen Ansicht, in
[0070] Figur 2 eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Schmelzen von Schnee in einer seitlichen Ansicht mit einem an der Vorrichtung angeordneten Stauraum, in
[0071] Figur 3 eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Schmelzen von Schnee gemäß Figur 2 in einer Draufsicht, und in
[0072] Figur 4 eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Schmelzen von Schnee in einer Draufsicht mit einem neben einem Wasserspeicher angeordneten Wassersammelbecken.
[0073] Im Folgenden wird eine erfindungsgemäße Vorrichtung 1 zum Schmelzen von Schnee anhand eines Ausführungsbeispiels näher beschrieben (Fig. 1 bis 4).
[0074] Die Vorrichtung 1 umfasst einen Schneesammelbehälter 2 mit vier Seitenwandungen 3, einer Bodenwandung 4 und einem aufklappbaren Deckel 5. In einer Draufsicht auf den Deckel 5 ist der Schneesammelbehälter 2 in etwa quadratisch ausgebildet.
[0075] Die Seitenwandungen 3, die Bodenwandung 4 und der Deckel 5 begrenzen einen Sammelraum 6 des Schneesammelbehälters 2. Der Sammelraum 6 ist zur Aufnahme von Schnee ausgebildet.
[0076] Die Seitenwandungen 3, die Bodenwandung 4 und der Deckel 5 sind aus einem wärmeisolierenden Material, wie Styropor, Schaumstoff oder einem anderen wärmedämmenden Material, ausgebildet.
[0077] Der Sammelraum 6 des Schneesammelbehälters 2 weist ein Volumen von zumindest 0,5 m® bzw. zumindest 1 m* bzw. zumindest 1,5 m® bzw. zumindest 2 m*®* bzw. zumindest 2,5 m® bzw. zumindest 3 m$ und/oder ein Volumen von maximal 6 m® bzw. maximal 5,5 m® bzw. maximal 5 m*® bzw. maximal 4,5 m° bzw. maximal 4 m® bzw. maximal 3,5 m? auf.
[0078] Seinerseits weist der Sammelraum 6 vier Seitenwände 7 auf, die nahe beabstandet zu den Seitenwandungen 3 des Schneesammelbehälters 2 angeordnet sind. Weiterhin weist der Sammelraum 6 eine Bodenwand 8 auf, die benachbart und parallel zur Bodenwandung 4 des Schneesammelbehälters 2 angeordnet ist.
[0079] Die Seitenwandungen 3 des Schneesammelbehälters 2 überragen dabei die Seitenwände 7 des Sammelraums 6 derart, dass zwischen der Bodenwand 8 des Sammelraums 6 und der Bodenwandung 4 des Schneesammelbehälters 2 ein Freiraum 9 ausgebildet ist.
[0080] Benachbart zum Sammelraum 6 ist im Freiraum 9 ein Wasserspeicher 10 angeordnet. Der Wasserspeicher 10 wird dabei von den Seitenwandungen 3 und der Bodenwandung 4 des Schneesammelbehälters 2 umschlossen. Der Wasserspeicher 10 ist zur Aufnahme von Wasser ausgebildet.
[0081] Der Wasserspeicher 10 weist ein Fassungsvolumen von zumindest 20 Litern bzw. zumindest 25 Litern bzw. zumindest 30 Litern bzw. zumindest 35 Litern bzw. zumindest 40 Litern bzw. zumindest 45 Litern und/oder ein Fassungsvolumen von maximal 75 Litern bzw. maximal 70 Litern bzw. maximal 65 Litern bzw. maximal 60 Litern bzw. maximal 55 Litern bzw. maximal 50 Litern auf.
[0082] Im Wasserspeicher 10 wird Wasser erwärmt, mit dem der Schnee im Sammelraum 6 geschmolzen wird.
[0083] Hierfür weist der Wasserspeicher 10 eine Heizeinrichtung 11 auf. Der Wasserspeicher 10 ist aus einem thermisch isolierenden Material ausgebildet.
[0084] Die Heizeinrichtung 11 umfasst eine Gasbrennkammer 12. Die Gasbrennkammer 12 ist angrenzend zum Wasserspeicher 10 angeordnet und wärmeleitend mit diesem verbunden.
[0085] Die Gasbrennkammer 12 umfasst einen Anschluss 13 für Gas, vorzugsweise aus einer Gasflasche (nicht dargestellt). Der Anschluss 13 ist von außerhalb der Vorrichtung 1 zugänglich.
[0086] Der Anschluss 13 weist ein Ventil 14 zum Regeln eines Gasflusses durch den Anschluss 13 auf.
[0087] Weiterhin umfasst die Gasbrennkammer 12 eine Gasleitung 15, die vom Anschluss 13 in die Gasbrennkammer 12 führt. Die Gasleitung 15 verläuft in der Gasbrennkammer 12 entlang einer Länge der Gasbrennkammer 12 und weist mehrere Löcher auf durch die Gas in die Gasbrennkammer 12 strömt. Nach Entzünden des Gases bilden sich an diesen Löchern kleiner Flammen, die die Gasbrennkammer 12 aufheizen.
[0088] Zum Entzünden des Gases umfasst die Gasbrennkammer 12 eine Gasbrenneinrichtung 16. Die Gasbrenneinrichtung 16 ist innerhalb der Gasbrennkammer 12 im Bereich des Anschlusses 13 angeordnet.
[0089] Die Heizeinrichtung 11 weist eine von außerhalb der Vorrichtung 1 zugängliche Steuereinrichtung auf, mit der die Gasbrenneinrichtung 16 aktiviert werden kann. Die Steuereinrichtung kann ein Druckknopf sein, mit dem ein Zündfunke ausgelöst wird.
[0090] Außen am Schneesammelbehälter 2 ist eine Pumpe 17 vorgesehen.
[0091] Die Pumpe 17 ist über eine Leitung 18 mit dem Wasserspeicher 10 verbunden. Die Leitung 18 verläuft dabei vom Wasserspeicher 10 durch eine Öffnung in einer der Seitenwandungen 3 hindurch zur Pumpe 17.
[0092] Die Pumpe 17 ist außen am Schneesammelbehälter 2 angeordnet, sodass sie von außen bedient werden kann. Die Pumpe 17 weist hierfür eine entsprechende Steuereinrichtung, wie einen Kippschalter, auf.
[0093] Von der Pumpe 17 verläuft die Leitung 18 durch eine der Seitenwandungen 3 zurück in den Schneesammelbehälter 2 und zwischen einer der Seitenwandungen 3 des Schneesammelbehälters 2 und einer der Seitenwände 7 des Sammelraums 6 in Richtung Deckel 5.
[0094] Hierbei teilt sich die Leitung 18 in mehrere Nebenleitungen 19, die auf unterschiedlichen Höhen des Sammelraums 6 umlaufend im Sammelraum 6 verlaufen.
[0095] An jeder der Nebenleitungen 19 sind mehrere Sprühdüsen 20 angeordnet, die in den Sammelraum 6 weisen. Mittels der Sprühdüsen 20 wird warmes Wasser vom Wasserspeicher 10 in den Sammelraum 6 gesprüht, um dort befindlichen Schnee zu schmelzen.
[0096] Die Leitung 18 weist im Bereich bevor sie zur Pumpe 17 gelangt einen Anschluss 21 mit einem Ventil auf. Mittels dem Anschluss 21 kann dem Wasserspeicher 10 vor dem Gebrauch der Vorrichtung 1 Wasser zugeführt werden. Uber den Anschluss 21 kann vor dem Gebrauch der Vorrichtung 1 Wasser aus dem Wasserspeicher 10 abgelassen werden. Der Anschluss 21 kann auch dazu genutzt werden den Wasserspeicher 10 zur Reinigung auszuspülen.
[0097] In der Bodenwandung 4 des Sammelraums 6 ist benachbart zum Wasserspeicher 10 eine Durchgangsö6öffnung 22 vorgesehen. Durch die Durchgangsöffnung 22 fließt das Wasser aus dem Sammelraum 6 ab. Die Bodenwandung 4 ist vorzugsweise leicht schräg ausgebildet, sodass das Wasser zur Durchgangsöffnung 22 fließt.
[0098] Auf der dem Sammelraum 6 abgewandten Seite der Durchgangsöffnung 22 ist eine Box 23 angeordnet. Die Box 23 ist ein im wesentlich quaderförmiger Körper und fest mit dem Sammelraum 6 verbunden. In Richtung Sammelraum 6 ist die Box 23 geöffnet.
[0099] Die Box 23 weist eine erste Öffnung mit einer daran angeordneten ersten Leitung 24 auf.
[00100] Die erste Leitung 24 führt von der ersten Öffnung der Box 23 zum Wasserspeicher 10. Über die erste Leitung 24 kann Wasser vom Sammelraum 6 in den Wasserspeicher 10 geleitet werden, um dort erwärmt zu werden.
[00101] Die Box 23 weist eine zweite Öffnung mit einer daran angeordneten zweiten Leitung 25 auf.
[00102] Die zweite Leitung 25 führt von der zweiten Öffnung der Box 23 zu einem Wassersam-
meltank 27. Der Wassersammeltank 27 ist benachbart zur Bodenwandung 4 des Schneesammelbehälters 2 außen an der Vorrichtung 1 angeordnet. Der Wassersammeltank 27 weist ein mit dem Wasserspeicher 10 vergleichbares Volumen auf.
[00103] Über die zweite Leitung 25 kann Wasser vom Sammelraum 6 in den Wassersammeltank 27 geleitet werden. Das Wasser kann im Wassersammeltank 27 gesammelt werden, um es an einer geeigneten Stelle abzulassen.
[00104] Die Box 23 weist einen Anschluss 26 mit einem Ventil auf. Über diesen Anschluss 26 kann die Box 23 ausgespült werden. Uber den Anschluss 26 ist es ebenfalls möglich den Boden des Sammelraums 6 mit Wasser zu spülen.
[00105] Der Wassersammeltank 27 weist an seinem der zweiten Leitung 25 gegenüberliegenden Ende einen Auslass 28 mit einem Ventil auf. Der Wassersammeltank 27 kann in Richtung Auslass 28 leicht schräg angeordnet sein, sodass das Wasser zum Auslass 28 fließt. Der Wassersammeltank 27 ist aus einem thermisch isolierenden Material ausgebildet.
[00106] Die Leitungen 24, 25 sind so an der Box 23 angeordnet, dass das Wasser zuerst den Wasserspeicher 10 füllt. Ist der Wasserspeicher 10 voll, dann fließt das Wasser in den Wassersammeltank 27.
[00107] In der Box 23 ist ein Einsatz 29 vorgesehen, der einen Filter ausbildet. Der Einsatz 29 weist die Form der Box 23 auf und ist etwas kleiner als die Box 23 ausgebildet. Auch der Einsatz 29 ist in Richtung Sammelraum 6 geöffnet. Der Einsatz 29 ist über den Sammelraum 6 aus der Box 23 entnehmbar. So kann er regelmäßig gereinigt werden.
[00108] Alle Seiten des Einsatzes 29 sind als Filter ausgebildet. Mittels dem Einsatz 29 wird das aus dem Sammelraum 6 fließende Wasser gefiltert. Das Volumen des Einsatzes 29 dient als Auffangbehälter für das Filtrat.
[00109] An einer Vorderseite 30 des Schneesammelbehälters 2 ist eine Schneeaufnahmeeinrichtung 31 vorgesehen.
[00110] Die Schneeaufnahmeeinrichtung 31 weist benachbart zur Bodenwandung 4 des Schneesammelbehälters 2 eine Schneefräseneinrichtung 32 auf.
[00111] Die Schneefräseneinrichtung 32 ist über ein höhenverstellbares Stellelement 33 mit der Vorderseite 30 des Schneesammelbehälters 2 verbunden.
[00112] An der Schneeaufnahmeeinrichtung 31 ist eine Steuereinrichtung vorgesehen, mit der die Schneefräseneinrichtung 32 ein- und ausschaltbar ist. Die Steuereinrichtung kann ein Kippschalter sein.
[00113] Mittels der Schneefräseneinrichtung 32 kann Schnee von einem Untergrund 34 aufgenommen werden und über ein an der Schneefräseneinrichtung 32 angebrachtes Rohr 35 in Richtung Sammelraum 6 befördert werden.
[00114] Das Rohr 35 ist mit einem Ende an der Schneefräseneinrichtung 32 angebracht. Mit einem gegenüberliegenden Ende ist das Rohr 35 mit einer im Bereich des Deckels 5 vorgesehenen Durchgangsöffnung 36 an der Vorderseite 30 des Schneesammelbehälters 2 verbunden.
[00115] Die Durchgangsöffnung 36 führt in den Sammelraum 6, sodass von der Schneefräseneinrichtung 32 aufgesammelter Schnee über das Rohr 35 in den Sammelraum 6 eingebracht wird.
[00116] Die Schneeaufnahmeeinrichtung 31 umfasst alle technischen Merkmale, um die Schneefräseneinrichtung 32 anzutreiben, die den Schnee derart aufnimmt, dass er mittels dem Rohr 35 in den Sammelraum 6 des Schneesammelbehälters 2 befördert wird.
[00117] Das Rohr 35 ist mehrteilig ausgebildet. Das Rohr 35 kann einfach von der DurchgangsÖffnung 36 und von der Schneefräseneinrichtung 32 getrennt werden. Die Schneefräseneinrichtung 32 kann ebenfalls einfach von der Vorderseite 30 der Vorrichtung 1 abmontiert werden. So kann die Schneeaufnahmeeinrichtung 31 in Einzelteilen im Sammelraum 6 verstaut werden.
[00118] Im Bereich der Bodenwandung 4 des Schneesammelbehälters 2 ist eine Fahreinrichtung 37 an der Vorrichtung 1 angeordnet.
[00119] Die Fahreinrichtung 37 umfasst eine Antriebseinheit 38 und zwei Rollen 39. Die Antriebseinheit 38 ist im Freiraum 9 angeordnet. Die Rollen 39 sind im vorderen Bereich der Vorrichtung 1 an der Bodenwandung 4 angebracht. Mittels der Fahreinrichtung 37 ist die Vorrichtung 1 auf dem Untergrund 34 verfahrbar.
[00120] Die Antriebseinheit 38 umfasst einen Antriebsstrang (nicht dargestellt) mit dem die Rollen 39 angetrieben werden.
[00121] Die Antriebseinheit 38 weist eine Steuereinrichtung auf, mit dem die Antriebseinheit 38 ein- und ausschaltbar und die Antriebskraft auf die Rollen 39 varilerbar ist.
[00122] In einem hinteren Bereich der Vorrichtung 1 sind an der Bodenwandung 4 zwei weitere Rollen angebracht. Diese Rollen werden nicht angetrieben und dienen der Stabilität der Vorrichtung 1.
[00123] Im Bereich des Deckels 5 weist die Vorrichtung 1 an einer Hinterseite 44 einen Handgriff 40 auf. Mittels dem Handgriff 40 kann die Vorrichtung 1 festgehalten und leicht gelenkt werden.
[00124] Am Handgriff 40 ist eine Steuereinrichtung 41 vorgesehen.
[00125] Die Steuereinrichtung 41 umfasst einen Druck- oder Drehknopf und einen verschiebbaren Hebel. Mit dem Knopf ist es möglich, die Antriebseinheit 38 ein- bzw. auszuschalten. Mittels dem Hebel ist es möglich die Höhe der Antriebskraft auf die Rollen 39 stufenweit oder stufenfrei zu steuern. Ist der Hebel auf der niedrigsten Stufe eingestellt, ist die Antriebseinheit 38 weiterhin eingeschaltet, befindet sich aber in einem Leerlauf. Die Steuereinrichtung 41 ist mit entsprechenden Leitungen mit der Antriebseinheit verbunden.
[00126] Die Antriebseinheit 38 ist so ausgebildet, dass die Vorrichtung 1 manuell geschoben werden kann, auch wenn die Antriebseinheit 38 weiterhin eingeschaltet ist.
[00127] Weiterhin umfasst die Steuereinrichtung 41 Steuerelemente für die Pumpe 17, für die Gasbrenneinrichtung 16 der Heizeinrichtung 11 und für die Schneefräseneinrichtung 32 der Schneeaufnahmeeinrichtung 31. Mittels der Steuerelemente kann die Pumpe 17 ein- und ausgeschalten werden. Ebenfalls kann mittels der Steuerelemente die Gasbrenneinrichtung 16 der Heizeinrichtung 11 aktiviert werden. Zusätzlich kann mittels der Steuerelemente die Schneefräseneinrichtung 32 der Schneeaufnahmeeinrichtung 31 ein- und ausgeschalten werden. Die Steuereinrichtung 41 mit entsprechenden Leitungen mit der Pumpe 17, der Gasbrenneinrichtung 16 und der Schneefräseneinrichtung 32 verbunden.
[00128] An der Vorderseite 30 der Vorrichtung 1 sind mehrere Lichtquellen 42 vorgesehen. Mittels der Lichtquellen 42 kann ein Bereich vor der Vorrichtung 1 ausgeleuchtet werden.
[00129] In einem oberen Bereich einer der Seitenwandungen 3 des Schneesammelbehälters 2 ist ein Fenster (nicht dargestellt) vorgesehen. Durch das Fenster kann das Innere des Sammelraums 6 betrachtet und überwacht werden.
[00130] Im Sammelraum 6 des Schneesammelbehälters 2 sind mehrere Lichtquellen 43 vorgesehen, mit denen der Sammelraum 6 ausgeleuchtet werden kann.
[00131] Die Vorrichtung 1 weist an der Hinterseite 44 einen an der Vorrichtung 1 angeordneten Stauraum 45 auf (Fig. 2 bis 4). Der Stauraum 45 ist einer von Wandelementen und einer Tür 46 (Fig. 3 und 4) begrenzter Raum, der abnehmbar an der Vorrichtung 1 angeordnet ist. Dieser Stauraum 45 umgibt vorzugsweise die Pumpe 17. Außerdem umgibt der Stauraum 45 vorzugsweise den Anschluss 13 der Gasbrennkammer 12. So kann eine Gasflasche angeschlossen werden und ist gleichzeitig im Stauraum 45 verstaut. Im Stauraum 45 münden zudem vorzugsweise die elektrischen Leitungen, die zum Handgriff 40 verlaufen. Im Stauraum 45 sind vorzugswiese alle notwendigen Elemente, wie Schaltungen und elektrischen Leitungen, angeordnet, die notwendig sind, um die einzelnen Einrichtungen, wie die Pumpe 37, die Schneefräseneinrichtung 32 der Schneeaufnahmeeinrichtung 31 und die Antriebseinheit 38 der Fahreinrichtung 37 steuerbar
8 NN
mit der Steuereinrichtung 41 am Handgriff 40 zu verbunden. Diese Elemente sind mit der Steuereinrichtung 41 am Handgriff 40 verbunden.
[00132] In einer alternativen Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Steuereinrichtung 41 nicht am Handgriff 40 sondern in oder am Stauraum 45 angeordnet ist. Vorzugsweise ist die Steuereinrichtung 41 außen am Stauraum 45 angeordnet, sodass sie von außen bequem zugänglich ist. Es ist dabei vorgesehen, dass alle notwendigen Elemente, wie Schaltungen und elektrischen Leitungen, die notwendig sind, um die einzelnen Einrichtungen, wie die Pumpe 37, die Schneefräseneinrichtung 32 der Schneeaufnahmeeinrichtung 31 und die Antriebseinheit 38 der Fahreinrichtung 37 zu steuern im Stauraum 45 angeordnet sind. Diese Elemente sind mit der Steuereinrichtung 41 im oder am Stauraum 45 verbunden.
[00133] In einer weiteren Ausführungsform ist der Wassersammeltank 27 nicht außen an der Bodenwandung 4 der Vorrichtung 1 angeordnet. Der Wassersammeltank 27 ist neben dem Wasserspeicher 10 im Freiraum 9 angeordnet. Ebenfalls ist vorgesehen, dass die Heizeinrichtung 11 nur an einem Ende des Wasserspeichers 10 an diesem angeordnet ist. Die Heizeinrichtung 11 heizt das Wasser in diesem Bereich des Wasserspeichers 10 auf und mittels Konvektion verteilt sich die Wärme im gesamten Wasservolumen des Wasserspeichers 10.
[00134] In einer weiteren Ausführungsform ist die Heizeinrichtung 11 keine Heizeinrichtung, die mit Gas heizt. In dieser Ausführungsform umfasst die Heizeinrichtung 11 zumindest einen Heizdraht, der im Wasserspeicher 10 angeordnet ist. Der Heizdraht kann beliebig im Wasserspeicher 10 verlaufen. Mittels dem Heizdraht wird das Wasser im Wasserspeicher 10 erwärmt. Die Heizeinrichtung 11 ist mit einem Stromnetz oder einem Akkumulator verbindbar, sodass der Heizdraht mittels Strom aufheizbar ist. Die Heizeinrichtung 11 weist eine Steuereinrichtung auf, mit der die Heizstärke des Heizdrahts steuerbar ist. Die Heizeinrichtung 11 ist mittels der Steuereinrichtung 41 am Handgriff 40 oder im oder am Stauraum 45 der Vorrichtung 1 steuerbar.
[00135] In einer zu dieser Ausführungsform gehörenden alternativen Ausführungsform verläuft der zumindest eine Heizdraht nicht im Wasserspeicher 10. In dieser alternativen Ausführungsform weisen die Wandungen des Wasserspeichers 10 einen in Richtung Innenraum des Wasserspeichers 10 weisenden Heizungswandungsabschnitt auf. In diesem Heizungswandungsabschnitt ist der Heizdraht integriert. Der Heizungswandungsabschnitt ist aus einem wärmeleitenden Material ausgebildet. Der Heizdraht ist somit nicht mit Wasser in direktem Kontakt. Angrenzend an den Heizungswandungsabschnitt weisen die Wandungen des Wasserspeichers 10 einen den Wasserspeicher 10 begrenzenden Isolierwandungsabschnitt auf. Der Isolierwandungsabschnitt ist aus einem wärmeisolierenden Material ausgebildet.
BEZUGSZEICHENLISTE 1 Vorrichtung
2 Schneesammelbehälter 3 Seitenwandung
4 Bodenwandung
5 Deckel
6 Sammelraum
7 Seitenwand
8 Bodenwand
9 Freiraum
10 Wasserspeicher
11 Heizeinrichtung
12 Gasbrennkammer 13 Anschluss
14 Ventil
15 Gasleitung
16 Gasbrenneinrichtung 17 Pumpe
18 Leitung
19 Nebenleitung
20 Sprühdüse
21 Anschluss
22 Durchgangsöffnung 23 Box
24 erste Leitung
25 zweite Leitung
26 Anschluss
27 Wassersammeltank 28 Auslass
29 Einsatz
30 Vorderseite
31 Schneeaufnahmeeinrichtung 32 Schneefräseneinrichtung 33 Stellelement
34 Untergrund
35 Rohr
36 Durchgangsöffnung
AT 15 457 U1 2025-04-15
37 38 39 40 41 42 43 44 45 46
Fahreinrichtung Antriebseinheit Rollen
Handgriff Steuereinrichtung Lichtquelle Lichtquelle Hinterseite Stauraum
Tür
AT 15 457 U1 2025-04-15

Claims (13)

Ansprüche
1. Vorrichtung (1) zum Schmelzen von Schnee, umfassend
- einen Schneesammelbehälter (2) mit Seitenwandungen (3), einer Bodenwandung (4) und einem Deckel (5), wobei diese Wandungen einen Sammelraum (6) des Schneesammelbehälters (2) begrenzen,
- einen Wasserspeicher (10) mit einer Heizeinrichtung (11), um Wasser im Wasserspeicher (10) zu erwärmen, und
- eine Fahreinrichtung (37) zum Verfahren der Vorrichtung (1),
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Schneeaufnahmeeinrichtung (31) vorgesehen ist, welche kommunizierend mit
dem Schneesammelbehälter (2) derart verbunden ist, dass Schnee automatisch von der
Schneeaufnahmeeinrichtung (31) dem Sammelraum (6) des Schneesammelbehälters (2)
zugeführt wird, wobei im Sammelraum (6) des Schneesammelbehälters (2) eine oder meh-
rere Sprühdüsen (20) vorgesehen sind, welcher über eine Leitung (18, 19) mit dem Wasser-
speicher (10) verbunden sind, sodass erwärmtes Wasser mittels der Sprühdüsen (20) auf
den Schnee gesprüht wird.
2, Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die eine oder mehreren Sprühdüsen (20) in einer oder mehreren der Seitenwandungen (3) und/oder in der Bodenwandung (4) und/oder im Deckel (5) vorgesehen sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahreinrichtung (37) an einer Unterseite der Bodenwandung (4) angeordnete Rollen (39) umfasst, sodass die Vorrichtung (1) manuell verfahrbar ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahreinrichtung (37) eine Antriebseinheit (38) aufweist, mit welcher die an der Unterseite der Bodenwandung (4) angeordneten Rollen (39) angetrieben werden können, sodass die Vorrichtung (1) automatisch verfahrbar ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1) einen Handgriff (40) umfasst, mittels welchem die Vorrichtung (1) manuell angeschoben werden kann, und/oder dass die Vorrichtung (1) einen Handgriff (40) umfasst, an welchem eine Steuereinrichtung (41) angeordnet ist, mittels welcher die Antriebseinheit (38) ein- und ausgeschaltet werden kann und mittels welcher eine Höhe der Antriebskraft auf die Rollen (39) steuerbar ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass als Heizeinrichtung (11) zumindest ein Heizdraht oder ein Heizstab an oder im Wasserspeicher (10) vorgesehen ist, und/oder dass die Heizeinrichtung (11) eine Gasbrennkammer (12) umfasst, welche angrenzend zum Wasserspeicher (10) angeordnet und wärmeleitend mit diesem verbunden ist, die Gasbrennkammer (12) umfassend einen Anschluss (13) für Gas, vorzugsweise aus einer Gasflasche, wobei der Anschluss (13) ein Ventil (14) zum Regeln eines Gasflusses aufweist, eine Gasleitung (15), welche vom Anschluss (13) in die Gasbrennkammer (12) führt, und eine Gasbrenneinrichtung (16) zum Entzünden des Gases in der Gasbrennkammer (12), wodurch die Gasbrennkammer (12) aufgeheizt wird.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
dass die Heizeinrichtung (11) mit einem Stromnetz oder einem Akkumulator verbindbar ist, sodass der zumindest eine Heizdraht oder Heizstab mittels Strom aufheizbar ist, wobei die Heizeinrichtung (11) vorzugsweise eine Steuereinrichtung aufweist, wobei mit der Steuereinrichtung die Heizstärke des zumindest einen Heizdrahts oder Heizstabs und/oder ein Volumenstrom des Gases zur Gasbrennkammer (12) steuerbar ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneeaufnahmeeinrichtung (31) eine Schneefräseneinrichtung (32) zum Aufnehmen von Schnee und ein Rohr (35) zum Zuführen des Schnees von der Schneefräseneinrichtung (32) in den Sammelraum (6) des Schneesammelbehälters (2) umfasst, und/oder dass die Schneeaufnahmeeinrichtung (31) eine Ansaugeinrichtung zum Ansaugen von Schnee und ein Rohr zum Zuführen des Schnees von der Ansaugeinrichtung in den Sammelraum (6) des Schneesammelbehälters (2) umfasst, und/oder dass die Schneeaufnahmeeinrichtung (31) eine Kehreinrichtung zum Zusammenführen von Schnee und ein Rohr zum Zuführen des Schnees von der Kehreinrichtung in den Sammelraum (6) des Schneesammelbehälters (2) umfasst.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Sammelraum (6) des Schneesammelbehälters (2) über eine Leitung (24) mit dem Wasserspeicher (10) verbunden ist, sodass ein Teil des geschmolzenen Wassers im Wasserspeicher (10) erwärmt werden kann.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1) einen Wassersammeltank (27) aufweist, welcher mittels einer Leitung (25) mit dem Sammelraum (6) des Schneesammelbehälters (2) verbunden ist, sodass in dem Wassersammeltank (27) geschmolzenes Wasser gesammelt wird.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass am Wassersammeltank (27) und/oder in einer oder mehreren der Seitenwandungen (3) und/oder in der Bodenwandung (4) zumindest eine Öffnung (22, 28) vorgesehen ist, um Wasser abzuleiten, wobei insbesondere an der zumindest einen Öffnung (28) ein Ventil angeordnet ist, um die Öffnung (28) zu öffnen oder zu schließen und/oder dass an der zumindest einen Öffnung (22) ein Filter angeordnet ist, um das Wasser zu filtern.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwandungen (3), die Bodenwandung (4) und/oder der Deckel (5) des Schneesammelbehälters (2) und/oder der Wasserspeicher (10) aus einem wärmeisolierenden Material ausgebildet sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Sammelraum (6) des Schneesammelbehälters (2) ein Volumen von zumindest 0,5 m* bzw. zumindest 1 m® bzw. zumindest 1,5 m® bzw. zumindest 2 m® bzw. zumindest 2,5 m® bzw. zumindest 3 m und/oder ein Volumen von maximal 6 m* bzw. maximal 5,5 m® bzw. maximal 5 m* bzw. maximal 4,5 m® bzw. maximal 4 m® bzw. maximal 3,5 m*® aufweist.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
ATGM12/2024U 2024-02-14 2024-02-14 Vorrichtung zum Schmelzen von Schnee AT18457U1 (de)

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