DE4116104C1 - Machine tool for spark erosion machines - has magazine for tool and workpiece storage - Google Patents
Machine tool for spark erosion machines - has magazine for tool and workpiece storageInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Werkzeugmaschine, insbe
sondere eine Erodiermaschine, deren Werkzeuge, z. B. Elektro
den, bzw. deren Werkstücke in einem Magazin ablegbar und aus
diesem mit einer Wechselvorrichtung abholbar sind.
Die Erfindung geht darum von einer Werkzeugmaschine mit den
im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen aus.
Bekannt sind beispielsweise Elektrodenwechsler mit Scheiben- oder
Linearmagazinen, in welchen komplette Elektrodenhalter,
also Paletten mit Spannfutter, Schaft und Elektrode, abge
legt sind. Die Paletten sind hierbei entweder mittels der
Spannzapfen in Aufnahmen des Magazins gehaltert oder, wie
bei Linearmagazinen, in U-förmigen Backenpaaren gelagert.
Beim Scheibenmagazin ist eine elektromechanisch bewegte
Wechseleinheit mit einem pneumatisch spannenden Werkzeug
greifer erforderlich, welcher das Werkzeug dem Magazin
entnimmt und dem an der Pinole angebrachten Palettenspanner
zuführt bzw. umgekehrt das Werkzeug aus der Arbeitsposition
dem Magazin zuführt und dort wieder ablegt. Beim Linearmaga
zin wird das Werkzeug mittels der Pinole der Erodiermaschine
unmittelbar an dem Magazin abgeholt bzw. in diesem wieder
abgelegt. (vgl. Firmenkatalog 38/90 der Firma Hirschmann
GmbH, Seite 29).
Aus der EP 01 32 599 A1 ist ferner ein Werkzeugmagazin mit
Werkzeugwechselvorrichtung bekannt, bei welchem die Elektro
den an einem drehbaren, im wesentlichen scheibenförmigen
Werkzeugträger gelagert sind und aus diesem mit einem
schwenkbar gelagerten Transportarm entnommen werden können.
Der Transportarm ist mit einem zangenförmigen Greiforgan mit
steuerbaren Backen versehen.
Aus der DE 30 06 650 C2 ist schließlich eine Werkzeugwech
selvorrichtung in Form eines beweglichen Trägerschlittens
bekannt, der Elektrodenwerkzeuge zwischen dem Magazin und
der Werkzeugaufnahme der Maschine hin und her transportiert.
Die mit unterschiedlichen Fassungen versehenen Elektroden
werden von entsprechend ausgebildeten Aufnahmeorganen des
Trägerschlittens erfaßt und zwischen dem magazinartigen
Behälter und der Werkzeugaufnahme der Maschine transpor
tiert.
In den oben genannten Fällen sind entweder die Zugriffzeiten
noch relativ lang oder die Kapazitäten der Magazine häufig
zu gering. Auch sind Aufbau und Steuerung der erforderlichen
Wechselvorrichtung und des Magazins vergleichsweise kompli
ziert.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für
eine Werkzeugmaschine, insbesondere eine Erodiermaschine der
oben genannten Art ein wesentlich einfacher aufgebautes und
bedienbares Magazin zu schaffen.
Gemäß der Erfindung ist diese Aufgabe durch den mit Anspruch
1 gekennzeichneten Vorschlag gelöst. Nach diesem dient als
Magazin im wesentlichen ein beliebig gestalteter Träger, an
dem paarweise angeordnete Aufnahmebolzen vorgesehen sind,
auf welchen die mit entsprechenden Aufnahmen ausgestatteten
Paletten der Werkzeuge bzw. Werkstücke gelagert sind. Da die
paarweise angeordneten Bolzen seitlich abstehen und parallel
zueinander verlaufen, können die Paletten durch einfache
Transversalbewegung magaziniert bzw. abgeholt werden. Im
einfachsten Fall dient als Wechselvorrichtung die Pinole der
Erodiermaschine selbst, deren Palettenspanner an dem nach
oben frei abstehenden Spannzapfen der magazinierten Palette
angekoppelt werden kann.
Falls aus platzlichen Gründen oder wegen eines anderen
Arbeitsablaufes ein derartiger Werkzeug- bzw. Werkstückwech
sel nicht möglich ist, kann auch eine gesonderte, an sich
bekannte Wechselvorrichtung eingesetzt werden. Eine be
sonders einfache Wechselvorrichtung weist nach einem weite
ren Vorschlag gemäß vorliegender Erfindung, nämlich nach
Anspruch 6 als Greifer lediglich Bolzenpaare auf, die in
entsprechende paarweise angeordnete Aufnahmebohrungen der
Palette eingreifen. Diese Aufnahmebohrungen sind auf der
Seite der Palette angeordnet, welche den der Magazinierung
dienenden Aufnahmebohrungen gegenüberliegt.
Den Gegenstand der Erfindung vorteilhaft weiterentwickelnde
Merkmale sind in den Unteransprüchen angegeben und nach
stehend anhand eines bevorzugten Beispiels des Palettenmaga
zins erläutert, das in den Zeichnungen schematisch darge
stellt ist. In diesen zeigen:
Fig. 1 Teilaufsicht einer Magazinleiste mit zwei Palet
ten, von welchen eine magaziniert ist und
Fig. 2 Seitenansicht der Magazinleiste mit der magazi
nierten Palette gemäß Fig. 1.
In der Zeichnung ist ausschließlich ein Teil des erfindungs
gemäß gestalteten Magazins dargestellt, nicht dagegen die
herkömmlich aufgebaute Erodiermaschine, mit deren Pinolen
kopf die Paletten 20 bzw. 20′ abgeholt und abgelegt werden
können. Ferner ist nicht eine gesonderte Greifervorrichtung
an sich bekannten Aufbaus dargestellt, mit welcher alterna
tiv die Paletten 20, 20′ abgeholt bzw. abgelegt werden
können.
Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel
besteht das Kernstück des Magazins aus der Magazinleiste 10,
an welcher paarweise parallel zueinander verlaufende Bolzen
11, 12 angeordnet sind. Die Magazinleiste ist abgebrochen
dargestellt und kann theoretisch beliebig lang sein. Es
versteht sich von selbst, daß mehrere Leisten dieser Art, je
nachdem, wieviel Platz zur Verfügung steht und welche
Strecken von der Maschinenpinole bzw. dem Greifer durchfah
ren werden können, über-, neben- und/oder im rechten Winkel
zueinander angeordnet sein können.
Die zu magazinierenden Paletten 20, 20′ sind bei dem erfin
dungsgemäßen Ausführungsbeispiel in Aufsicht quadratisch
ausgebildet und weisen auf der der Magazinleiste 10 zuge
wandten Seite Paare von Aufnahmebohrungen 21, 22 auf, welche
den Bolzenpaaren 11, 12 zugeordnet und diesen entsprechend
dimensioniert sind. Bolzen 11, 12 und Aufnahmen 21, 22 sind
so angeordnet, daß die Palette 20 aus der in Fig. 1 oben
dargestellten Position in die Position der Palette 20′ durch
Transversalbewegung in Richtung auf die Magazinleiste 10 mit
ihren Bolzenpaaren 11, 12 aufgeschoben und von dieser durch
entgegengerichtete Transversalbewegung abgeholt werden kann,
wie dies mit dem Doppelpfeil S angedeutet ist. Im einfach
sten Fall erfolgen Ablage und Entnahme der Palette 20 mit
tels der Pinole selbst, an welcher ein an sich bekannter
Werkzeugspanner vorgesehen ist, der an den Spannzapfen 25
kuppelbar ist. Zur Entnahme und zum Transport des Werkzeugs
oder Werkstücks kann auch eine gesonderte Wechselvorrichtung
bekannter Bauart vorgesehen sein, welche mit zangenförmigen
Greiforganen an den Spannzapfen 25 ankuppelbar ist. Einfa
cher aufgebaut und steuerbar ist jedoch die weiterhin mit
der Erfindung vorgeschlagene, nicht dargestellte Wechselvor
richtung, dessen Greifer ähnlich den Aufnahmebolzen 11, 12
aus einem Paar von Bolzen besteht, die in die Aufnahmeboh
rungen 23 und 24 der Palette 20 einfahrbar sind. Besonders
einfache Bewegungsabläufe ergeben sich dadurch, daß die
Aufnahmebohrungen 23, 24 achsparallel, bevorzugt koaxial zu
den gegenüberliegenden, der Magazinierung dienenden Aufnah
mebohrung 21, 22 angeordnet sind.
Wie die Aufsicht in Fig. 1 deutlich macht, kann mit einem
Magazin, das sich linear erstreckende Magazinleisten 10 mit
seitlich abstehenden Bolzen 11, 12 aufweist, eine Vielzahl
von im Grundriß quadratischen Paletten 20, 20′ magaziniert
werden, wobei die Transportbewegungen zur Beschickung und
Entleerung des Magazins im wesentlichen linear verlaufen und
darum einfach steuerbar sind.
Um die Paletten 20, 20′ in magazinierter Position, in wel
cher die einander zugeordneten Seitenflächen 13 und 27 zur
Anlage kommen, zu sichern, sind an den Aufnahmebolzen 11, 12
aus Gummi bestehende Sicherungsringe 11a, 12a vorgesehen,
die nahe der Seitenfläche 13 in Nuten der Bolzen 11, 12
eingelegt sind. Diese Sicherungsringe 11a, 12a, welche die
Querschnitte der Bolzen 11 und 12 geringfügig überragen,
sorgen für eine reibschlüssige Verbindung mit den aufgescho
benen Paletten 20′, die damit in ihrer aufgeschobenen Posi
tion lagegesichert sind. Die Abmessungen der Bolzen 11, 12,
der Ringe 11a, 12a und der Aufnahmebohrungen 21, 22 müssen
so aufeinander abgestimmt sein, daß die abgelegten Paletten
20′ zwar erschütterungssicher gehaltert sind, jedoch ohne
erheblichen Kraftaufwand mittels der Maschinenpinole oder
einer Wechselvorrichtung abgeholt werden können.
In der Zeichnung sind schließlich noch Zentrierbacken 26 auf
der Oberseite der Palette 20 erkennbar, mit welchen die
Palette 20 am nicht dargestellten Palettenspanner ausgerich
tet wird.
Claims (8)
1. Werkzeugmaschine, insbesondere Erodiermaschine mit einer
Pinole, mit welcher mittels eines Werkzeugspanners an
Paletten angebrachte Werkzeuge oder Werkstücke, vorzugs
weise Bearbeitungselektroden, verbindbar sind und einem
Magazin zur Aufnahme und Entnahme der Paletten, dadurch
gekennzeichnet, daß das Magazin aus einem Träger (10)
mit paarweise angeordneten Aufnahmebolzen (11, 12)
besteht, die seitlich vom Träger (10) und parallel
zueinander abstehen, daß die Paletten (20) den Bolzen
paaren (11, 12) zugeordnete Aufnahmebohrungen (21, 22)
aufweisen und daß die Paletten (20) mittels eines Grei
fers bzw. der Maschinenpinole durch Transversalbewegung
in oder entgegen Bolzenrichtung aus dem Magazin (10)
abholbar bzw. in dieses ablegbar sind.
2. Werkzeugmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß der Träger aus einer sich senkrecht zur Pino
lenmittelachse erstreckenden Leiste (10) oder Scheibe
besteht.
3. Werkzeugmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, daß die die Bolzenpaare (11, 12) tragende Fläche
(13) der Leiste (10) bzw. der Scheibe eben ist und
geradlinig verläuft, daß die Paletten (20) rechteckig,
vorzugsweise quadratisch, sind und daß die Abstände der
Bolzenpaare (11, 12) voneinander derart dimensioniert
sind, daß die Paletten (20) dicht nebeneinander mit
geringem Abstand voneinander magaziniert werden können.
4. Werkzeugmaschine nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Träger (10) die magazinierten
Paletten (20) arretierende Sicherungselemente (11a, 12a)
aufweist, die bei Transversalbewegung der Palette (20)
lösbar sind.
5. Werkzeugmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich
net, daß als Sicherungselemente Ringe (11a, 12a) aus
elastisch verformbarem Material, vorzugsweise Gummiringe
(11a, 12a), vorgesehen sind, welche in Ringnuten der
Aufnahmebolzen (11, 12) nahe des Trägers (10) eingesetzt
sind, wobei der Außendurchmesser der Ringe (11a, 12a)
geringfügig größer ist als der Innendurchmesser der an
der Palette vorgesehenen Aufnahmebohrungen (21, 22).
6. Werkzeugmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der Palette (20)
auf der den Aufnahmebohrungen (21, 22) gegenüberliegen
den Seite Greiferbohrungen (23, 24) vorgesehen sind,
welche Greiferbolzen eines Greifers zugeordnet sind.
7. Werkzeugmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich
net, daß die Greiferbohrungen (23, 24) achsparallel,
vorzugsweise koaxial, zu den Aufnahmebohrungen (21, 22)
der Palette (20) angeordnet sind.
8. Werkzeugmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Paletten (20)
in an sich bekannter Weise zentrale Spannzapfen (25)
aufweisen, welche an die Maschinenpinole ankuppelbar
sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914116104 DE4116104C1 (en) | 1991-05-17 | 1991-05-17 | Machine tool for spark erosion machines - has magazine for tool and workpiece storage |
| JP12078092A JPH05131337A (ja) | 1991-05-17 | 1992-05-13 | 工具および/または工作物マガジンを備えた工作機械 |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Publications (1)
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|---|---|
| DE4116104C1 true DE4116104C1 (en) | 1992-12-03 |
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ID=6431831
Family Applications (1)
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| DE19914116104 Expired - Fee Related DE4116104C1 (en) | 1991-05-17 | 1991-05-17 | Machine tool for spark erosion machines - has magazine for tool and workpiece storage |
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| Country | Link |
|---|---|
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| DE (1) | DE4116104C1 (de) |
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- 1991-05-17 DE DE19914116104 patent/DE4116104C1/de not_active Expired - Fee Related
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1992
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPH05131337A (ja) | 1993-05-28 |
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