[go: up one dir, main page]

DE2049115A1 - 5-butyl-and5-pentyl-picolinic acids active - as dopamene-b-hydroxylase inhibitors - Google Patents

5-butyl-and5-pentyl-picolinic acids active - as dopamene-b-hydroxylase inhibitors

Info

Publication number
DE2049115A1
DE2049115A1 DE19702049115 DE2049115A DE2049115A1 DE 2049115 A1 DE2049115 A1 DE 2049115A1 DE 19702049115 DE19702049115 DE 19702049115 DE 2049115 A DE2049115 A DE 2049115A DE 2049115 A1 DE2049115 A1 DE 2049115A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
acid
dopamine
butyl
amount
solution
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19702049115
Other languages
English (en)
Other versions
DE2049115C3 (de
DE2049115B2 (de
Inventor
Hamao Tokio; Nagatsu Toshiharu Nogoya Aichi Umezawa (Japan)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Microbial Chemistry Research Foundation
Original Assignee
Microbial Chemistry Research Foundation
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Microbial Chemistry Research Foundation filed Critical Microbial Chemistry Research Foundation
Priority to DE19702049115 priority Critical patent/DE2049115C3/de
Publication of DE2049115A1 publication Critical patent/DE2049115A1/de
Publication of DE2049115B2 publication Critical patent/DE2049115B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2049115C3 publication Critical patent/DE2049115C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K31/00Medicinal preparations containing organic active ingredients
    • A61K31/33Heterocyclic compounds
    • A61K31/395Heterocyclic compounds having nitrogen as a ring hetero atom, e.g. guanethidine or rifamycins
    • A61K31/435Heterocyclic compounds having nitrogen as a ring hetero atom, e.g. guanethidine or rifamycins having six-membered rings with one nitrogen as the only ring hetero atom
    • A61K31/44Non condensed pyridines; Hydrogenated derivatives thereof

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Pharmacology & Pharmacy (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description

  • Therapeutische Zubereitung Die Erfindung betrifft neue therapeutische Zubereitungen, die eine therapeutische Wirkung auf die Parkinson'sche Krankheit ausüben, Insbesondere befasst sich die Erfindung mit 5-Butyl-und 5-Pentylpicolinsäure sowie ihren Salzen, welche die Wirkung besitzen" Dopamin-ß-hydroxylase zu inhibieren. Ausserdem fallen in den Rahmen der Erfindung Formulierungen unter Verwendung dieser Verbindungen als therapeutisch wertvolle Zubereitungen.
  • Die aktiven Verbindungen, welche die ß-Hydroxylierung von Dopamin erfindungsgemäss inhibieren, können als 5-Alkylpicolinsäuren der Formel identifiziert werden1 worin n fUr 3 oder 4 steht. Je nach den sauren und den basischen Gruppen bilden diese aktiven Verbindungen Salze. In den Rahmen der Erfindung fallen auch die Salze dieser Verbindungen.
  • Die erfindungsgemässen Verbindungen sind dann aktiv, wenn sie oral, rektal oder parenteral verabreicht werden. Um eine ausreichende Absorotion sowie eine günstige therapeutische Wirkung zu gewährleisten, werden sie vorzugsweise in geeignete übliche Träger eingemengt, beispielsweise in raffinierten Zucker, in Iaotose, Stärke, Cacliumcarbonat, Kokosnussöl oder dergleichen. Werden diese Verbindungen subkutan oder intramuskular injiziert, dann haben sie eine Reizung an der Einapritzstelle zur Folge, 80 das die orale oder rektale Verabreichung gegenüber der subkutanten oder intramuskularen Injektion bevorzugt wird. Ferner sind diese Verbindungen dann wirksam, wenn sie oral oder rektal verabreicht werden. Bei einer klinischen Verwendung dieser Verbindungen schwankt die empfohlene Dosierung zwischen 20 und 100 mg des Wirkstoffs, und zwar 1 - 4 Mal pro Tag. Zur Herstellung von Tabletten, Kapseln, Blixieren, Suppositorien oder anderen Dosierungsformen mit geeigneten Trägern sollte die Formulierung vorzugsweise 20 - 100 mg des Wirkstoffs pro Dosierungseinheit enthalten.
  • Es wurde gefanden, dass 5-Butylpicolinsäure eine starke Aktivität zur Inhibierung der Dopamin-ß-bydroxylase besitzt.
  • Diese Verbindung war als Antibiotikum bekannt, das Fusarinsäure genannt wird. Dopamin-ß-hydroxylase ist eines der Enzyme, das bei der Biosynthese von Norepinephrin mitwirkt. 5-Butylpicolinsänre vermag in erheblicher Weise den Epinephringehalt in den verschiedenen Geweben, beispielsweise im Herzmuskel sowie in den Nebennierendrüsen, zu reduzieren. Wenn auch die Abnahme an Epinepherin im Hirn nur gering ist, so zeigt diese Verbindung dennoch auch eine schwache sedative Wirkung.
  • Die Inhibierung der ß-Hydroxylierung von Dopamin kann eine Akkumulierung von Dopamin erzeugen, welche die Symptome der Parkinson'schen Krankheit vermindern kann, beispielsweise ein Zittern, eine Steifheit oder dergleichen. Es wurde ferner festgestellt, dass diese Verbindung eine stark bypotensive Wirkung besitzt. Gegenwärtig wird L-DOPA (3-(3,4-Dihydrozyphenyl)-L-alanin) zur Behandlung der Parkinson'schen Krankheit verwendet, Nachdem diese Verbindung von den Gehirnzellen aufgenommen worden ist, wird sie in Dopamin umgewandelt, welches die therapeutische Wirkung ausübt. Jedoch wird ein Teil des auf diese Weise gebildeten lopamins durch Dopamin-ß-hydroxylase oxydiert, worauf das auf diese Weise gebildete Norepinephrin den Blutdruck erhöht. Fusarsäure (5-Butylpicolinsäure), welche die Dopamin-ß-hydrodylase inhibiert, kann die bypertensive Wirkung von L-DOPA unterdrücken und vermag ferner die Dosis an L-DOPA zu reduzieren, die zur Behandlung der Parkihnson'schen Krankheit verwendet wird. Es wurden bereits swei Fälle von Parkinson'scher Krankheit durch Fusarsäure behandelt, ohne dass dabei toxische Anzaichen festgestellt wurden (3 x 50 mg-Tabletten pro Tag oral und eine 250 mg-Tablette aus L-DOPA, 3 x pro Tag, oder zwei 250 mg-Tabletten aus L-DOPA, 3 x pro Tag. Die Erhöhung des blutdrucks, die während der Yerabreichung von L-DOPA allein auftritt, wird dann nicht beobachtet, wenn Fusarsäure mit L-DOPA gleichzeitig verabreicht wird. Darüber hinaus kann die effektive Dosis von L-DOPA auf 0,75 g oder 1,25 g pro Tag reduziert werden). Es wurde ferner festgestellt, dass Fusarsäure allein die Symptome der Parkinson'schen Krankheit, wie beispielsweise ein Zittern und ein Steifwerden. lindert. Erfindungsgemäss wrden neue therapeutische Präperate zur Verfügung gestollt, die 5-Butylpicolinsäure oder ihre Salze als therapeutische Wirkstoffe gegenüber der parkinson'schen Krankheit enthalten, Die LD50 dieser Verbindung gegenüber Mäusen beträgt 100 mg/kg bei einer intravenösen Injektion sowie 80 mg/kg bei einer intraperitonealen Injektion. Die tägliche intramuskulare Injektion oder die orale Verabreichung von 40 mg/kg, 20 mg/kg oder 10 mg/kg verursacht keine toxischen Wirkungen in Hunden, mit Ausnabme, dass sich einige Rude bei einer oralen Verabreichung übergeben. Die letale Dosis wird anhand von Toxizitätsuntersuchungen unter Verwendung dieser Verbindung ermittelt. Der Tod ist darauf zurückzuführen. dass der Blutdruck vermindert wird, es treten jedoch keine anderen biologischen Aktivitäten auf. Das Calciumsalz dieser Verbindung zeigt die gleiche Wirkung. Die LD50 des Calciumsalzes beträgt 125 mg/kg, und zwar sowohl bei einer intraperitonealen als auch bei einer intramuskularen Injektion. Die orale Verabreichung des Calcium salzes liefert die gleiche Wirkung, wobei an die Hunde das Calciumsalz verabreicht werden kann, ohne dass dabei ein Erbrechen auftritt.
  • Bisher konnte keine therapeutische Wirkung von 5-Butylpicolinsäure und ihren Homologen auf die Parkinson'sche Krankheit festgestellt werden. Diese Erkenntnis wurde erfindungsgemäss zum ersten Nal gewonnen. Die Herstellung dieser Verbindungen durch chemische Synthese, ihre Wirkungen auf die Dopamin-ßbydroxylase sowie auf den Blutdruck werden untersucht.
  • Dopamin-ß-hydroxylase wird aus dem Nebennierenmark von Rindern hergestellt. Die Nebennieren werden in einem 0,02m-Phosphatpuffer mit einem pH von 6,5, der Rohrzucker in einer Menge von 8,5 % enthält, homogenisiert. Das Verhältnis von dem Puffer zu den Nebennieren beträgt 10:1, bezogen auf das Gewicht. Die homogenisierte Lösung wird bei 700 g während einer Zeitspanne von 10 Minuten zentrifugiert, worauf die Uberstehende Flüssigkeit 1 Stunde bei 10 000 g zentrifugiert wird. Der Niederschlag wird gesammelt und in 0,02m-Phopshatpuffer mit einem pH von 6,5, der Rchrzucker in einer Menge von 8,5 % enthält, suspendiert. Das Gewicht des verwendeten Puffers ist das gleiche wie das der Nebennieren, aus welchen das Enzym extrahiert wird. Diese Enzymlösung kann mehr als einige Monate in gefrorenem Zustand aufbewahrt werden, ohne dasa dabei ein Aktivitätsverlust festgestellt wird. Im allgemeinen wird die Enzymlösung um das 35-fache mit einem 0,02m-Phosphatpuffer mit einem pH von 6,5 verdüunt, der Rohrzucker in einer Menge von 8,5 % enthält. 0,1 ml der verdünnten Lösung werden in die Reaktionsmischung der Enzymlösung eingemengt. Diese Konzentration des Enzyms in der Reaktionsmischung reicht dazu aus, ein lineares Fortschreiten der Enzymreaktion während einer Zeitspanne von 30 Minuten zu bewirken. Die Reaktionsmischung für die Enzymreaktion besteht aus 1m-Kaliumphosphatpuffer mit einem pH von 6,5, in einer Menge von 0R2 ml, 1/10m-Ascorbinsäure in einer Menge von 0,1 ml, 2/100m-Fumarsäure in 0,2n-NaCH in einer Menge von 0,05 ml, 4 mg/ml Katalase in einer Menge von 0,05 ml, 1/10m-Tyramin in einer Menge von 0,1 ml, 1/10m-N-Äthylmaleimid in einer Menge von 0,1 ml, der Enzymlösung in einer Menge von 0,1 ml, der Lösung des Testmaterials in einer Menge von 0,1 ml wobei das Gesamtvolumen auf 1,0 ml unter Verwendung von destilliertem Wasser gebracht wird. Nachdem die Reaktion unter Schütteln bei 37°C während einer Zeitspanne von 25 Minuten durchgeführt worden ist, werden 0,2 ml einer 50 %igen Trichloressigsäurelösung zugesetzt, un dieReaktion zu beenden.
  • Dann wird die Mischung durch eine Kolonne (Länge 5 cm und Durchmesser 0,6 cm), gefüllt mit einem Sulfonsäurchare (Amberlite IR-OC-120) in der H-Form, geschickt. 1O ml destilliertes Wasser werden dann durch die golonrpe geschickt, worauf das Reaktionsprodukt (Octopamin), weiches an dem Harz adsorbiert ist, mit 3,0 ml einer 4n-NH@CH-Lösung eluiert wird.
  • Das Reaktionsprodukt in dem Eluat wird durch Zugabe von 0,5 ml einer 2,0 %igen Natriumperjodatlösung zu p-Hydroxybenzaldchyd oxydiert, worauf nach 6 Minuten 0,3 ml einer 10 %igen Hatriummetableulfitlöaung zugasetzt worden. Die optische Dichte bei 330 mµ wird bestimmt. Die untersuchten Homologen können durch die Formel wiedergegeben werden, worin CnH2n+1 eine geradkettigs Kohlenwasserstoffkette bedeutet. Die Konzentrationen der Homologen für eine 50 %ige Inhibierung von Dopamin-ß-hydroxylase sind wie folgt: n = 0 3,5 x 10-6m; n t 1 5,0 :c 10-6m; n = 2 2,2 x 10-6m; n = 3 3,0 x 10-7m; n - 4 7,5 x 10-8m; n = 5 5,0 x 10-8m; n = 6 1,3 x 10-7m; n = 7 2,3 x 10-7m; = 8 6,8 x 10-7m; n - 9 2,3 x 10-@m.
  • Die Toxizitäten dieser Verbindungen, ausgedrückt als intraperitoneale LD30-Werte (mg/kg Körpergewicht) in Mäusen. sind wie folgt: n = 0 360; n = 1 175; n = 2 125; n = 3 120; n = 4 80; n = 5 70; n = 6 85; n = 7 45; n = 8 62; n = 9 75.
  • Wie vorstehend erwähnt, beruht die vorliegende Erfindung auf der Erkenntis, dass von den 5-Alkylpicolinsäuren 5-Butyl- und 5-Pentylpicolinsäure am stärksten dis Dopamin-ß-hydroxylase zu inhibieren vermögen. 5-Pentylpicolinsäure wurde näher hinsichtlich der Wirkung auf Norepinephrin und Dopamin im Hirn, im Herz sowie in der Nebennierenrinde untersucht. Dabei wird festgestellt, dass die gleichen Toxizitäten und praktisch die gleichen Wirkungen wie bei 5-3utylpicolinsäure auftreten.
  • Neue therapeutische Präparate, welche 5-Butylpicolinsäure, 5-Pentylpicolinsäure oder ibre Salze enthalten, werden durch die vorliegende Erfindung sur Verfügung gestellt, Die folgenden Beispiele zeigen, wie die erfindungagemässen aktiven Verbindungen hergestellt werden können, Ausserdem zeigen diese Beispiele die Herstellung typischer oral und rektal zu verabreichender Formulierungen der Wirkstoffe, wobei jedoch darauf hinzuweisen ist, dass diese Beispiele die Erfindung nicht beschränken sollen.
  • Beispiel 1 Eine gerührte Mischung aus 6,0 g 5-Betyl-2-picolin, 50 ml Pyridin und 7,3 g Selendioxyd wird während einer Zeitspanne von 3t5 Stunden am Fückfluss gehalten, geklärt und im Vakuum eingedampft, worauf der Rückstand in 20 ml Wasser aufgenommen wird. Nach einer Entfärbung mit Aktivkohle wird die Lösung konzentriert, mit Äthylacetat extrahiert, worauf der Extrakt tiber 50 g Silikagel mit Äthylacetat chromatographiert wird. Dabei erhält man 3,0 g 5-Butylpicolinsäure (Fusarsäure) mit einem Schmelzpunkt von 99 - 1000C nach einer Umkristallisation aus Äthylacetat/Hexan.
  • Beispiel 2 hnlich der in Bispiel t beschriebenen Methode werden 5,0 g 5-Pentyl-2-picolin mit 6,1 g Selendioxyd in Pyridin oxydiert, worauf das Produkt aus Isopropyläther umkristallisiert wird.
  • Dabei erhält man 3,3 g 5-Pentylpicolinsäure, die bei 104 - 105°C schmilzt.
  • Beispiel 3 150 mg 5-Butylpicolinsäure werden in 3 ml Wasser bei 500C gelöst, worauf die beisse Lösung mit 100 mg Calciumchlorid in 1 ml Wasser behandelt wird. Dann wird der pH auf 6,8 unter Verwendung einer 3 %igen wässrigen Ammoniaklösung eingestellt.
  • Dabei fallen 160 mg des Oalicumsalzes in Form von feinen Nadeln aus.
  • Beispiel 4 Eine Lösung von 150 mg; 5-Pentylpicolinsäure in 3 ml Wasser und O,S na Methanol wird mit einer 10 %igen wässrigen Calciumchloridlösung behandelt und auf einen pH von 6,8 unter Verwendung von verdünntem Ammoniakwasser gebracht. Dabei fallen 170 mg des Caloiumsalzes aus.
  • Beispiel 5 - Tabletten Es wird eine Granulierung aus Lactose 68 Teile Stärke 32 Teile Wasser eine ausreichende Menge hergestellt. Die Granulierung wird getrocknet und gesiebt.
  • g 5-Butylpicolinsäurs 50 Lactosegranulierung 197,5 Magnes iums tearat 2,5 werden grUndlich miteinander vermischt und zu Tabletten verpresst, die 250 ing wiegen und 50 mg der Säure enthalten.
  • Beispiel 6 - Kapaeln Es wird eine Mischung hergestellt, die gleiche Teile, bezogen auf das Gewicht, an 5-Pentylpicolinsäure und Lactose enthält.
  • Die Mischung wird dann in einer Menge von 100 mg pro Kapsel in klare Gelatine-Standardkupseln gefüllt. Nach einem Verschliessen werden die Kapseln vorzugsweise mit Talk oder mit Maisstärke bestäubt. Die erhaltenen Kapseln enthalten 50 mg der Säure pro Dosierungseinheit.
  • Beispial 7 - Suppositorien Eine Lösung wird in der Weise hergestellt, dass folgende Bestandteile auf ungefähr 40°C arhitzt werden: g Cal cium-5-butylpicolinat 5 PolyEthylenglykol (durchschnittliches Molekulargewicht 600) 17 Polyäthylenglykol (durchschnittliches Molekulargewicht 1000) 33 Die Lösung wird mit g Sorbitaumonooleat 2,7 Polyoxyäthylensorbitanmonooleat 2,7 hydriertem Kokosnussöl (geschmolzen) 233,0 Wasser 1,6 vermischt. Die Mischung wird in Formen gegossen, wobei Suppositorien erhalten werden, die 3 g wiegen und 50 mg des Calioumsalzes enthalten, Beispiel 8 - Elixier Mischung 5 nag/ml. ine Trägerlösung wird hergestellt, indem folgende Bestandteile erhitzt werden: g Natriumcarboxylmethylzellulose 7 Sorbitlösung (N.F.) 775 Methylparaben 1 Wasser 324 Nach dem Abkühlen auf Zimmertemperatur werden g Himbeergeschmacksstoff 25 zugesetzt, worauf der, Träger mit g Caloium-5-butylpicolinat 5 Polyoxyäthylensorbitanmonooleat 0,5 vermischt wird. Die Mischung wird in einer Homogenisierungsvorrichtung homogenisiert, wobei ein Elixier erhalten wird, das 5 mg/ml des Calciumsalzes enthält. Eine Dosierungseinheit von 15 ml (1 Löffel) enthält daher 75 mg des Calciumsalzes.
  • Es ist darauf hinzuweisen, dass in den vorstehenden Beispielen 5 - 8 5-Butylpicolinsäure, 5-Pentylpicolinsäure oder ihre Calciumsalze gegenseitig als Wirkstoffe ersetzt werden können.
  • Ferner kann die Menge des Wirkstoffs in geeigneter Weise innerhalb eines Bereiches von 20 - 100 mg pro Dosierungseinheit variiert werden.

Claims (4)

P a t e n t a n s p r ü c h e
1. Therapeutische Zubereitung, dadurch gakennzeichnets dass sie als Wirkstoff sur Inhibierung der Dopamin-ß-hydroxylase 5-Butylpicolinsäure oder ihre Salze in einem Ublichen Träger enthält, wobei diese Verbindung in einer Menge von ungefähr 20 bis 100 mg pro Dosierungseinheit der Zubereitung vorliegt,
2. Therapeutische Zubereitung, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t k, dass sie als Wirkstoff zur Inhibierung der Dopamin-ß-hydroxylase 5-Pentylpicolinsäure oder ihre Salse in einem üblichen Träger enthält, wobei diese Verbindung in einer Menge von ungefähr 20 - 100 mg pro Dosierungseinheit der Zubereitung vorliegt
3, Therapeutische Zubereitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger aus einem oral verabreichbaren Träger besteht.
4. Therapeutische Zubereitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger aus einem rektal verabreichbaren Träger besteht.
DE19702049115 1970-10-06 1970-10-06 Verwendung von Calcium-5-butylpicolinat und/oder Calcium-5-pentylpicolinat bei der Bekämpfung des Parkinsonismus mit 3-(3,4-Dihydroxyphenyl)-L-alanin (L-Dopa) Expired DE2049115C3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19702049115 DE2049115C3 (de) 1970-10-06 1970-10-06 Verwendung von Calcium-5-butylpicolinat und/oder Calcium-5-pentylpicolinat bei der Bekämpfung des Parkinsonismus mit 3-(3,4-Dihydroxyphenyl)-L-alanin (L-Dopa)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19702049115 DE2049115C3 (de) 1970-10-06 1970-10-06 Verwendung von Calcium-5-butylpicolinat und/oder Calcium-5-pentylpicolinat bei der Bekämpfung des Parkinsonismus mit 3-(3,4-Dihydroxyphenyl)-L-alanin (L-Dopa)

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2049115A1 true DE2049115A1 (en) 1972-04-13
DE2049115B2 DE2049115B2 (de) 1980-11-06
DE2049115C3 DE2049115C3 (de) 1981-07-30

Family

ID=5784354

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19702049115 Expired DE2049115C3 (de) 1970-10-06 1970-10-06 Verwendung von Calcium-5-butylpicolinat und/oder Calcium-5-pentylpicolinat bei der Bekämpfung des Parkinsonismus mit 3-(3,4-Dihydroxyphenyl)-L-alanin (L-Dopa)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2049115C3 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2004056724A1 (de) * 2002-12-19 2004-07-08 Bdd Berolina Drug Development Gmbh Deuterierte catecholaminderivate sowie diese verbindungen enthaltende arzneimittel
US8247603B2 (en) 2006-02-17 2012-08-21 Birds Pharma Gmbh Berolina Innovative Deuterated catecholamine derivatives and medicaments comprising said compounds
WO2014122184A1 (en) 2013-02-05 2014-08-14 Cdrd Berolina Ab Position-specific asymmetric deuterium enriched catecholamine derivatives and medicaments comprising said compounds

Non-Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
Chem.Abstr., 71, 1969, 29127y *
Chem.Abstr., 72, März 1970, 53500f *
In Betracht gezogene ältere Anmeldungen: DE-OS 20 05 255 *
In Betracht gezogene ältere Patente: DE-PS 17 67 163 *

Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2004056724A1 (de) * 2002-12-19 2004-07-08 Bdd Berolina Drug Development Gmbh Deuterierte catecholaminderivate sowie diese verbindungen enthaltende arzneimittel
EA009258B1 (ru) * 2002-12-19 2007-12-28 Бдд Беролина Драг Девелопмент Гмбх Дейтерированные производные катехоламина, а также лекарственные средства, содержащие эти соединения
US8168820B2 (en) 2002-12-19 2012-05-01 Bdd Berolina Drug Development Gmbh Deuterated catecholamine derivatives and medicaments comprising said compounds
USRE46629E1 (en) 2002-12-19 2017-12-12 Teva Pharmaceuticals International Gmbh Deuterated catecholamine derivatives and medicaments compromising said compounds
US8247603B2 (en) 2006-02-17 2012-08-21 Birds Pharma Gmbh Berolina Innovative Deuterated catecholamine derivatives and medicaments comprising said compounds
EP3101001A1 (de) 2006-02-17 2016-12-07 ratiopharm GmbH Deuterierte catecholaminderivate und medikamente, die diese verbindungen enthalten
USRE46555E1 (en) 2006-02-17 2017-09-19 Teva Pharmaceuticals International Gmbh Deuterated catecholamine derivatives and medicaments comprising said compounds
WO2014122184A1 (en) 2013-02-05 2014-08-14 Cdrd Berolina Ab Position-specific asymmetric deuterium enriched catecholamine derivatives and medicaments comprising said compounds

Also Published As

Publication number Publication date
DE2049115C3 (de) 1981-07-30
DE2049115B2 (de) 1980-11-06

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2446010A1 (de) 4-(monoalkylamino)benzoesaeurederivate und verfahren zu ihrer herstellung
DE2822789C2 (de) N-Acetyl-DL-methionin-(p-acetylaminophenyl)-ester, Verfahren zu seiner Herstellung und seine Verwendung
DE1795699A1 (de) 1-(2'-hydroxyaethyl)-2-fluorphenyl5-nitroimidazole, verfahren zu ihrer herstellung und solche verbindungen enthaltende arzneimittel
DE2362958A1 (de) N-substituiertes pyridon und verfahren zur herstellung von pyridon-verbinnungen
DE3216843C2 (de) 3-Thiomethyl-pyridin-Derivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese Verbindungen enthaltende Arzneimittel
DE2206570A1 (de) Heilmittel zur Behandlung von Leber affektionen
EP0006114A1 (de) 7-Methoxy-5-oxo-5H-thiazolo(2,3-b)chinazolin-2-carbonsäure und deren pharmazeutisch verwendbare Salze. Verfahren zu deren Herstellung und sie enthaltende Arzneimittel
DE2049115A1 (en) 5-butyl-and5-pentyl-picolinic acids active - as dopamene-b-hydroxylase inhibitors
EP0027268A2 (de) Chinazolin-Derivate, Verfahren und Zwischenprodukte zu deren Herstellung, Arzneimittel enthaltend solche Chinazolin-Derivate und deren pharmazeutische Verwendung
DE2318784A1 (de) N-(2,4-dihydroxybenzoyl)-4-aminosalizylsaeure
DE69022206T2 (de) Aldosereduktasehemmer enthaltende Zubereitungen zur Behandlung von Geschwüren.
DE2759108A1 (de) Verwendung von alpha -mercapto-beta- aryl-acrylsaeuren bei der steigerung des zinkgehaltes im serum und im gewebe
DE2322561A1 (de) Trisubstituierte imidazole
DE2901914C2 (de) Zinksalz der 6-N-Acetylamino-capronsäure, Verfahren zu dessen Herstellung und diese Verbindung enthaltende Arzneimittel
DE2005255C3 (de) Verwendung von Ca-5-butylpicolinat und/oder Ca-5-pentylpicolinat zur Herstellung eines blutdrucksenkenden Arzneimittels
DE2714883A1 (de) Nicht-glykosidische theophyllin- zucker-derivate
DE2036633A1 (de) Arzneimittel mit entzündungshemmender, analgetischer und antipyretischer Wirksam
EP0049853A1 (de) Neue Prostaglandine, ihre Herstellung und pharmazeutische Kompositionen
AT275512B (de) Verfahren zur Herstellung des neuen 3-Nitro-7-oxo-5,6-dihydroimidazo-[1,2:a]-pyrrols und seines Oxims, seiner Hydrazone und Semicarbazone
DE2017023A1 (de) Nitroimidazolyl-nitrone
AT319934B (de) Vzh der neuen 5-n-pyrrylsalicylsaeure und ihrer salze
DE2062611A1 (de) 4 Brom 3 hydroxyhippursaure
CH641959A5 (en) Anti-inflammatory composition
DE2408372A1 (de) Pharmazeutische zubereitungen auf der grundlage von hippursaeurederivaten
CH378340A (de) Verfahren zur Herstellung neuer Nitrofurane

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8339 Ceased/non-payment of the annual fee