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Bündnissolidarität und ihre friedensethischen Kontroversen

Fragen zur Gewalt • Band 4

  • Book
  • © 2019

Overview

  • Orientierungswissen für die Friedensdiskussion
  • Aktueller Beitrag zur Friedensdebatte
  • Umfassend und systematisch

Part of the book series: Gerechter Frieden (GEFR)

  • 5348 Accesses

  • 1 Citation

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About this book

Die bundesdeutsche Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik ist angesichts historischer Erfahrungen durch eine Kultur der militärischen Zurückhaltung geprägt. Zugleich setzt sie auf Integration, Westbindung und einen Multilateralismus. Haben sich diese Prämissen über Jahrzehnte bewährt, scheinen sie nun zunehmend in Widerspruch zueinander zu treten. Der Afghanistaneinsatz hat diese Spannung zwischen Bedenken gegenüber militärischen Interventionen und geforderter Solidarität mit den Bündnispartnern offen zutage befördert. Aber auch die deutsche Enthaltung im Falle der Libyen-Resolution zeigte Normdifferenzen auf. Deutschland habe sich – so die Kritik – damit gegen seine westlichen Verbündeten gestellt und einen Fehler von historischer Dimension begangen. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes nehmen diese Kontroversen zum Anlass, die Handlungsmaxime der Bündnissolidarität aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und friedensethisch im Lichte des Leitbildes des gerechten Friedens zu reflektieren.

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Table of contents (7 chapters)

Editors and Affiliations

  • Heidelberg, Germany

    Ines-Jacqueline Werkner

  • Erfurt, Germany

    Michael Haspel

About the editors

PD Dr. Ines-Jacqueline Werkner ist Friedens- und Konfliktforscherin an der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. in Heidelberg und Privatdozentin am Institut für Politikwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt a.M. 

Prof. Dr. Michael Haspel lehrt Systematische Theologie am Martin-Luther-Institut der Universität Erfurt.

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