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Was ist ein Ankertext? Definition, Arten und Beispiele

  • 30 Okt., 2026
  • 30 Okt., 2026
  • 21 Min. Lesedauer
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Inhaltsverzeichnis

Ein Ankertext ist der sichtbare, anklickbare Text eines Links.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Definition: Der Ankertext (auch Linktext, Anchor Text oder Verweistext) ist der Text zwischen dem öffnenden und dem schließenden Link-Tag eines Hyperlinks.
  • Funktion: Er beschreibt das Linkziel für Nutzer und liefert Suchmaschinen zusätzlichen Kontext zur verlinkten Seite.
  • Arten: Man unterscheidet vor allem keyword-basierte (exakte und teilweise Übereinstimmung), markenbezogene, generische, URL-basierte und bildbasierte Ankertexte.
  • Best Practice: Kurz, beschreibend und passend zum Satzkontext formulieren, ohne Keywords hineinzupressen.
  • Intern: Hier hat man volle Kontrolle und kann Keyword-Varianten gezielt einsetzen.
  • Extern: Bei Backlinks sollte das Profil abwechslungsreich bleiben. Immer gleiche, überoptimierte Anker gelten als Warnsignal.
  • Vermeiden: „Hier klicken“, „Mehr lesen“, Keyword-Stuffing und leere Linktexte.

Definition: Was ist ein Ankertext?

Ein Ankertext ist das sichtbare Wort oder die Wortgruppe, auf die man klickt, um einem Link zu folgen. Im Englischen heißt er Anchor Text. Im Deutschen sind auch Link-Text oder Verweistext gebräuchlich. Gemeint ist der Teil eines Hyperlinks, den Nutzer auf Webseiten lesen, nicht die URL dahinter.

Der Ankertext teilt Nutzern mit, was sie nach dem Klick erwartet, und gibt Suchmaschinen einen Hinweis darauf, worum es auf der verlinkten Seite geht. Gerade bei der internen Verlinkung und beim Linkaufbau entscheidet die Wortwahl mit darüber, wie hilfreich und wie natürlich ein Link wirkt.

Der Begriff stammt vom HTML-Element <a>, das ursprünglich „anchor“ (Anker) hieß. Ein Ankertext kann aus einem oder mehreren Wörtern bestehen. Er steht zwischen dem öffnenden und dem schließenden Tag und ist in der Regel farbig oder unterstrichen hervorgehoben.

Wie ist ein Ankertext aufgebaut?

Im Quelltext besteht ein Link aus drei Teilen: dem Linkziel (href), dem Ankertext und dem schließenden Tag.

<a href="https://backlinked.com/wiki/linkbuilding/">Linkbuilding</a>

In diesem Beispiel ist „Linkbuilding“ der Ankertext. Das href-Attribut enthält die Ziel-URL.

Ankertext, Ankerlink und Sprungmarke: Was sind die Unterschiede?

Die Begriffe werden oft vermischt.

  • Der Ankertext ist der klickbare Text eines Links.
  • Ein Ankerlink oder eine Sprungmarke ist ein Link, der zu einer bestimmten Stelle innerhalb einer Seite führt, zum Beispiel über <a href="#faq">. Ein Ankerlink hat also ebenfalls einen Ankertext. Der Begriff beschreibt aber das Linkziel, nicht den Text.

Welche Rolle spielt der Ankertext für SEO und Nutzerfreundlichkeit?

Laut Googles Link Best Practices beschreibt der Linktext Menschen und Google die Zielseite. Je besser er den Inhalt beschreibt, desto leichter finden sich Nutzer zurecht und desto besser kann Google die Seite einordnen.

Warum Ankertexte die Nutzererfahrung verbessern

Nutzer überfliegen Texte und springen von Link zu Link. Ein aussagekräftiger Ankertext beantwortet vorab die Frage „Was passiert, wenn ich klicke?“. Das hat mehrere Effekte:

  • Orientierung: Wer Linktexte isoliert liest, versteht sofort, welche Themen verknüpft sind.
  • Vertrauen: Der Ankertext macht ein Versprechen zum Inhalt. Hält die Zielseite es, bleibt der Nutzer. Andernfalls springt er ab.
  • Klickwahrscheinlichkeit: Eindeutige Linktexte können die Click-Through-Rate interner Verweise erhöhen. Das gilt besonders dann, wenn der Text einen konkreten Nutzen nennt.
  • Barrierefreiheit: Screenreader können Links als Liste vorlesen. Ein Text wie „hier“ sagt dann nichts. Die WCAG verlangen deshalb, dass der Zweck eines Links aus dem Linktext oder seinem Kontext erkennbar ist.

Damit ist der Ankertext ein wichtiger Baustein der Usability und der Onpage-Optimierung gleichermaßen.

Wie nutzen Suchmaschinen den Ankertext?

Suchmaschinen folgen Links, um neue Seiten zu entdecken und die Indexierung vorzubereiten. Der Ankertext liefert dabei zusätzlichen Kontext: Er zeigt, in welchem Zusammenhang eine Seite von anderen Seiten genannt wird. Google behandelt Links außerdem insgesamt als Signal für die Relevanz von Seiten.

Zur Einordnung: Der Ankertext ist ein Signal unter vielen und kein Hebel, mit dem sich das Ranking allein steuern lässt. Er wirkt zusammen mit der Qualität der verlinkenden Seite, dem umgebenden Text und der Gesamtstruktur der Verlinkung. Ein gut gewählter Ankertext unterstützt die Wirkung eines Links. Ein schlecht gewählter oder überoptimierter schwächt sie oder kann sogar schaden (mehr dazu im Abschnitt zu typischen Fehlern).

Die Autorität bzw. das Vertrauen, das über einen Link weitergegeben wird, nennt man Linkjuice. Ob ein Link überhaupt Linkjuice weitergibt, hängt auch davon ab, ob er als Dofollow oder Nofollow gesetzt ist.

Welche Arten von Ankertext gibt es? Harter und weicher Ankertext

Ankertexte lassen sich nach ihrem Inhalt in sieben Typen einteilen. Die Einteilung ist keine offizielle Google-Vorgabe, sondern eine in der SEO-Praxis etablierte Systematik. Sie hilft vor allem bei der Analyse und Planung von Verlinkungen.

ArtBeschreibungBeispiel (Zielseite: Wiki-Beitrag zu Linkbuilding)
Exact Match (exakte Übereinstimmung)Enthält genau das Fokus-Keyword der ZielseiteLinkbuilding
Partial Match (teilweise Übereinstimmung)Enthält das Keyword plus weitere Wörter oder eine AbwandlungStrategien für erfolgreiches Linkbuilding
Semantische VarianteNutzt ein Synonym oder verwandten BegriffLinkaufbau
MarkenbezogenNennt Marke oder UnternehmenBacklinked
Nackte URLZeigt die Webadresse als Linktexthttps://backlinked.com/wiki/linkbuilding/
GenerischBeschreibt das Ziel nichthier klicken, mehr lesen
Bild mit Alt-TextDer Alt-Text des verlinkten Bildes fungiert als AnkertextAlt-Text: „Grafik: Ablauf des Linkbuildings“

Harter oder weicher Ankertext: Das sind die Unterschiede!

In der SEO-Praxis spricht man von hartem Ankertext, wenn der Text gezielt ein Keyword enthält, also bei Exact und Partial Match. Weicher Ankertext meint Varianten ohne klares Keyword: Markennamen, nackte URLs, generische Formulierungen oder natürliche Satzteile.

  • Harter Ankertext: transportiert das Thema direkt, wirkt aber schnell (über)optimiert, wenn er zu oft vorkommt.
  • Weicher Ankertext: wirkt natürlich, liefert aber weniger thematischen Kontext.

Beide Formen haben ihren Platz. Entscheidend ist das Verhältnis und der Zusammenhang, in dem sie stehen und vorkommen. Auf der eigenen Seite kann man das gut steuern. Bei fremden Links, z.B. beim Linkbuilding, entscheidet meist die verlinkende Seite.

Wie funktioniert die Ankertext-Variation bei keyword-basierten Links?

Keyword-basierte Ankertexte funktionieren am besten, wenn sie das Thema der Zielseite benennen und dabei grammatikalisch natürlich in den Satz passen. Eine Ankertext-Variation bedeutet, dass dasselbe Linkziel nicht immer mit demselben Wortlaut verlinkt wird, sondern mit passenden Abwandlungen.

Exakte und teilweise Übereinstimmung im Vergleich

Bei exakter Übereinstimmung entspricht der Ankertext dem Fokus-Keyword der Zielseite.

Bei teilweiser Übereinstimmung steht das Keyword in einer Wortgruppe oder in abgewandelter Form.

Beispiel für eine Zielseite zum Thema Backlinks:

TypAnkertextWirkung im Satz
ExaktBacklinksKurz und eindeutig, aber bei Wiederholung auffällig
TeilweiseQualität von BacklinksNennt das Keyword im Kontext
Teilweise (Long-Tail)Backlinks richtig bewertenWirkt wie eine natürliche Formulierung
Semantischeingehende LinksVerwandter Begriff, passt sich dem Satz an

Wie bleiben keyword-basierte Ankertexte natürlich?

  1. Vom Satz ausgehen, nicht vom Keyword. Zuerst den Satz schreiben, dann den Teil verlinken, der das Ziel am besten beschreibt.
  2. Grammatik anpassen. Ein Keyword darf flektiert oder in einen Satz eingebettet werden („ohne gute Backlinks“ statt „Backlinks“).
  3. Varianten abwechseln. Exakte, teilweise und semantische Formulierungen mischen, besonders wenn viele Seiten auf dasselbe Ziel verlinken.
  4. Auf die Leserfrage prüfen. Braucht der Leser das Keyword, um das Linkziel zu verstehen? Wenn nicht, ist eine kürzere oder weichere Formulierung besser.

Ein Beispiel: Statt in jedem Beitrag „Backlinks kaufen“ zu verlinken, sind je nach Satz Varianten möglich: „hochwertige Backlinks erwerben“, „gekaufte Links“ oder „Linkpakete“. So bleibt der Text lesbar, und die Verlinkung wirkt nicht mechanisch.

Warum sind generische Linktexte wie „Hier klicken“ schwach?

Generische Linktexte wie „Hier klicken“, „Mehr lesen“ oder „weitere Informationen“ sagen weder Nutzern noch Suchmaschinen, was sich hinter dem Link verbirgt. Google nennt genau diese Formulierungen in seinen Hinweisen zu Linktexten als zu allgemein und empfiehlt beschreibende Alternativen.

Was spricht gegen generische Ankertexte?

  • Kein Kontext für Suchmaschinen: „Hier klicken“ enthält kein Thema, sodass Google kaum Informationen über die Zielseite erhält und weitergeben kann.
  • Schlechte Orientierung: Wer nur die Links einer Seite überfliegt, erkennt nicht, wohin sie führen.
  • Barrierefreiheit: Bei Screenreadern, die Linklisten vorlesen, entsteht eine Reihe gleichlautender, nichtssagender Einträge.
  • Verschenktes Potenzial: Gerade bei der internen Verlinkung kann ein beschreibender Text Kunden und Leser gezielt zum passenden Angebot oder Ratgeber führen.

Unser Tipp: Kannst du den Ankertext ohne den umgebenden Satz nicht verstehen, gestalte ihn konkreter.

Generisch ersetzen: Vorher und nachher

Schwach (generisch)Besser (beschreibend)
Hier klicken, um mehr zu erfahren.Wie ein Nofollow-Link funktioniert, erklärt ein eigener Wiki-Beitrag.
Mehr lesenRatgeber: Backlinks aufbauen
Zur WebsiteZur Übersicht der Linkpakete
Weitere InformationenInformationen zur Indexierung

Ausnahmen: Generische Links sind unproblematisch, wenn der umgebende Text das Ziel eindeutig benennt, oder wenn eine Schaltfläche (Button) per aria-label einen sprechenden Namen erhält. Als Standard für Fließtext gilt aber: beschreibend statt generisch.

Was macht einen guten Ankertext aus? Best Practices und Beispiele

Ein guter Ankertext ist beschreibend, kurz und passt inhaltlich zur verlinkenden und zur verlinkten Seite. Das entspricht Googles Empfehlungen und dem Grundgedanken der Google-Webmaster-Richtlinien: Inhalte für Nutzer schreiben, nicht für Suchmaschinen. Bei gut formulierten Linktexten profitieren Leser und SEO gleichermaßen.

Die wichtigsten Regeln für gut formulierte Linktexte

  • Beschreibend formulieren: Der Text sollte das Ziel benennen, nicht nur auf einen Link hinweisen.
  • Kurz halten: Zwei bis fünf Wörter genügen meist. Ganze Satzteile als Link sind schwer lesbar.
  • Keyword-Relevanz wahren: Wichtige Begriffe dürfen enthalten sein, wenn sie dem Leser helfen. Sie werden nicht eingebaut, nur weil sie als Keywords gelten.
  • Kontext nutzen: Die Wörter vor und nach dem Link gehören dazu. Der ganze Satz sollte erklären, warum der Link an dieser Stelle steht.
  • Links nicht aneinanderreihen: Mehrere Links direkt nebeneinander sind schwer zu unterscheiden und nehmen den Links den erklärenden Text.
  • Zum Ziel passen: Der Ankertext darf nichts versprechen, was die Zielseite nicht hält.
  • Leere Links vermeiden: Ein Link ohne sichtbaren Text oder ohne Alt-Text bei Bildlinks hat keinen Ankertext.

Was sind die typischen Fehler und Risiken bei Ankertexten?

Die häufigsten Fehler sind überoptimierte Keywords, unnatürliche Formulierungen und zu viele Links auf kleinem Raum. Sie machen Texte schwerer lesbar und können Google als Manipulationsversuch erscheinen.

  • Keyword-Stuffing im Ankertext: Wer mehrere Keywords in einen Link packt („günstig SEO Agentur Ranking kaufen“), widerspricht Googles Empfehlung, Linktexte natürlich zu schreiben. Google nennt Keyword-Stuffing ausdrücklich als Verstoß gegen seine Spam-Richtlinien.
  • Immer derselbe Exact-Match-Anker: Wird ein Ziel dauerhaft mit identischem Keyword verlinkt, wirkt das mechanisch, intern wie extern.
  • Zu viele interne Links: Google nennt keine konkrete oder ideale Anzahl, merkt aber an, dass es vermutlich zu viel ist, wenn es einem so vorkommt. Ein Text voller Links verwässert jeden einzelnen davon.
  • Unnatürliche Formulierungen: Sätze, die nur darauf abzielen, ein Keyword unterzubringen, fallen sofort ins Auge.
  • Irreführende Ankertexte: Der Text verspricht etwas anderes als die Zielseite liefert. Das beeinträchtigt die Nutzererfahrung.
  • Leere oder zu lange Ankertexte: Links ohne Text (etwa Bildlinks ohne Alt-Text) liefern keinen Kontext. Sehr lange Links sind unübersichtlich und stören den Lesefluss.
  • Gleichzeitig mehrere Links nebeneinander: Das nimmt jedem Link den erklärenden Kontext.

Keyword-Varianten und Struktur

Interne Links dürfen Keywords enthalten, wenn sie dem Leser helfen, das Ziel zu verstehen.

Trotzdem sollte man variieren: Wenn zehn Beiträge dieselbe Seite mit demselben Wortlaut verlinken, wirkt das schematisch. Besser ist eine Mischung aus exakten, teilweisen und semantischen Formulierungen, die zum jeweiligen Satz passen.

ZielseiteAnkertext-Varianten (Beispiele)
Wiki: BacklinksBacklinks, eingehende Links, Qualität von Backlinks
Wiki: Keyword-StuffingKeyword-Stuffing, übermäßige Keyword-Wiederholung
Ratgeber: Backlinks aufbauenBacklinks aufbauen, Linkaufbau in der Praxis, Schritt-für-Schritt-Anleitung

Linkhygiene: So bleibt die interne Verlinkung sauber

  • Pro Abschnitt nur sinnvolle Links: Jeder Link sollte dem Leser einen Mehrwert bieten. Dieselbe Zielseite muss im selben Absatz nicht mehrfach verlinkt werden.
  • Zielseiten pflegen: Defekte Links und Weiterleitungsketten entfernen, damit Links direkt auf die finale URL zeigen.
  • Wichtige Seiten stärken: Seiten mit hoher Bedeutung sollten von mehreren thematisch passenden Seiten Links erhalten.
  • Verwaiste Seiten vermeiden: Seiten ohne eingehenden internen Link werden schlechter gefunden.
  • Regelmäßig prüfen: Ein Webcrawler zeigt, welche Ankertexte pro Zielseite verwendet werden und wo Lücken oder Wiederholungen entstehen.

Bei internen Links hat man volle Kontrolle über den Ankertext. Er sollte das Thema der Zielseite benennen, im Wortlaut variieren und sich in eine durchdachte Verlinkungsstruktur einfügen. Google empfiehlt, dass jede wichtige Seite von mindestens einer anderen Seite der Website verlinkt wird, und rät, dafür den Kontext der Inhalte zu nutzen.

Falls du Inhalte inklusive durchdachter Verlinkung aus einer Hand benötigst, findest du bei den SEO-Texten von Backlinked eine passende Lösung.

Warum sind überoptimierte und immer gleiche Ankertexte problematisch?

Natürlich entstandene Links wählen ihren Ankertext uneinheitlich: Mal ist es der Markenname, mal die URL, mal ein Satzteil. Ein Profil, in dem fast alle Links denselben Money-Keyword-Anker tragen, ist auffällig.

Google zählt keyword-reiche Links in großflächigen Gastbeitrags- und Artikelkampagnen ausdrücklich zu den Linkspam-Praktiken. Solche Muster können zu Abwertungen führen oder zu einer manuellen Maßnahme, also einer Google Penalty.

Typische Fehler beim Aufbau externer Links haben wir in den Top-8-Linkbuilding-Fehlern zusammengefasst. Wer systematisch manipulierte Links einsetzt, bewegt sich im Bereich Black-Hat-SEO. Auffällige Links von minderwertigen Seiten zählen zu den toxischen Backlinks.

Zudem sollten bezahlte Links Google zufolge mit rel="sponsored" oder rel="nofollow" gekennzeichnet werden.

Gibt es eine ideale Ankertext-Verteilung?

Eine offizielle Prozentvorgabe von Google gibt es nicht. Verschiedene SEOs nennen unterschiedliche Richtwerte. Einigkeit herrscht allerdings bei der Richtung: Markenanker und URLs bilden den Kern, Exact-Match-Anker sind die Ausnahme, meist im niedrigen einstelligen Prozentbereich.

Starre Quoten sind weniger wichtig als die Frage, ob das Profil zur Marke, zur Branche und zum tatsächlichen Linkursprung passt.

AnkertypRolle im LinkprofilTypische Einschätzung in der Praxis
MarkenbezogenWichtigster Typ, wirkt am natürlichstengrößter Anteil
Nackte URLSehr natürlich, gerade bei Verzeichnissen und Quellenangabendeutlicher Anteil
Teilweise Übereinstimmung / Long-TailThematischer Kontext ohne Überoptimierungmittlerer Anteil
GenerischKommt von Natur aus vorkleiner Anteil
Exakte ÜbereinstimmungStark, aber riskant bei Häufunggeringer Anteil

Wer Linkaufbau nicht selbst umsetzen möchte, kann bei uns Backlinks kaufen oder Linkpakete mit passenden Ankertexten wählen.

Welche Rolle spielen Alt-Texte als Ankertext bei Bildlinks?

Wenn ein Bild als Link dient, übernimmt sein Alt-Text die Aufgabe des Ankertextes. Google verwendet bei Bildlinks das alt-Attribut des Bildes als Ankertext. Ein beschreibender Alt-Text unterstützt deshalb zugleich Barrierefreiheit und SEO.

<a href="/linkpakete/">

  <img src="linkpakete-uebersicht.jpg" alt="Übersicht der Linkpakete ansehen">

</a>

Worauf kommt es bei Alt-Texten in Links an?

  • Zielorientiert schreiben: Der Alt-Text eines verlinkten Bildes sollte beschreiben, wohin der Link führt oder was beim Klick passiert, nicht nur, was auf dem Bild zu sehen ist.
  • Nicht leer lassen: Ein Bildlink ohne Alt-Text und ohne sichtbaren Text hat keinen Ankertext. Screenreader können ihn dann nicht sinnvoll vorlesen.
  • Kurz und natürlich bleiben: Keine Aneinanderreihung von Keywords, auch hier gilt das Prinzip gegen Keyword-Stuffing.
  • Text und Bild nicht doppeln: Stehen Bild und Textlink nebeneinander und führen zum selben Ziel, sollten sie in einem Link zusammengefasst werden.

Als weiterer Rückfall nutzt Google bei einem komplett leeren Link das title-Attribut. Das ist aber nur eine Notlösung. Ein sichtbarer Ankertext oder ein guter Alt-Text bleibt die bessere Lösung.

FAQ: Häufige Fragen zum Ankertext

Wie lang sollte ein Ankertext sein? Ein Ankertext sollte so kurz wie möglich und so lang wie nötig sein. Google empfiehlt „reasonably concise“, also vernünftig knappe Linktexte. In der Praxis genügen meist zwei bis fünf Wörter, die das Linkziel eindeutig benennen.

Ist der Ankertext ein Rankingfaktor? Google nutzt Links insgesamt als Signal für die Relevanz von Seiten, und der Ankertext liefert Kontext dazu. Er ist aber nur ein Signal unter vielen. Überoptimierte Ankertexte bringen keinen Vorteil und können im schlimmsten Fall sogar das Gegenteil erzeugen.

Was ist der Unterschied zwischen Ankertext und Keyword? Ein Keyword ist ein Suchbegriff, für den eine Seite gefunden werden soll. Ein Ankertext ist der klickbare Text eines Links. Ein Ankertext kann ein Keyword enthalten, muss es aber nicht.

Wie viele Links mit exaktem Keyword sind okay? Eine feste Grenze nennt Google nicht. Als Orientierung gilt, dass Exact-Match-Anker bei externen Backlinks nur einen kleinen Teil des Profils ausmachen sollten. Bei internen Links ist mehr Spielraum, solange die Texte natürlich bleiben und variieren.

Lässt sich der Ankertext eines bestehenden Backlinks ändern? Bei fremden Seiten nur über den Betreiber der verlinkenden Website. Meist ist es einfacher, künftige Links abwechslungsreicher zu planen, statt einzelne Altlinks anzupassen. Auffällige oder schädliche Links lassen sich im Rahmen einer Backlink-Analyse prüfen.

Ist ein Ankertext bei Bildern nötig? Wir empfehlen, in jedem Fall einen zu vergeben. Bei Bildlinks ersetzt der Alt-Text den Ankertext. Er sollte immer vorhanden sein und beschreiben, wohin der Link führt.

Quellen

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